REF Tents Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Herrmann seit 26.9.2025 | Geschäftsführer |
Jens Schedler seit 27.7.2023 | Geschäftsführer |
Frank Dr. Frößler seit 7.10.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
REF VI Alligator Holding S.a r.l. | 93.68% |
abd Invest GmbH | 2.51% |
wbd Invest GmbH | 2.51% |
REF VI Associates II SCSp | 1.29% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TOOLPORT GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TOOLPORT GmbH , Norderstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TOOLPORT GmbH , Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOOLPORT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 23. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Tim Dieckmann, Wirtschaftsprüfer ppa. David Benjamin Lecomte, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Identifikation der Gesellschaft gemäß § 264 Abs. 1a HGBToolport GmbHNorderstedtAmtsgericht KielRegisternummer: HRB 8223Der Jahresabschluss der TOOLPORT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Kapitalgesellschaft erfüllt zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung haben sich keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben. B. Rechnungslegungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unverändert zum Vorjahr folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Im Geschäftsjahr zugegangene geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert bis EUR 800,00 wurden sofort in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch Bildung angemessener Wertberichtigungen bei der Bewertung berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. C. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Flüssige Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Da sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben, kamen die § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht zur Anwendung. D. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel gesondert dargestellt und ist integraler Bestandteil des Anhangs. In Höhe der anderen aktivierten Eigenleistungen von TEUR 193 (Vj: TEUR 424) besteht eine Ausschüttungssperre, die durch vororganschaftliche Gewinnvorträge abgedeckt ist. Finanzanlagen
Die TOOLPORT Foundation gemeinnützige GmbH wurde am 25.10.2017 mit dem gemeinnützigen Zweck Jugendhilfe, Bildung und Entwicklungszusammenarbeit gegründet. Die XIANYANG ZHIYUAN TRADING CO.LTD wurde mit Vertrag vom 3. Januar 2019 gegründet. Die Anteile an der GFP Handelsgesellschaft mbH wurden mit notariellem Kaufvertrag vom 28.02.2022 erworben. Die TOOLPORT Ltd. wurde mit Vertrag vom 15. Dezember 2020 gegründet. Die Gesellschaft befindet sich seit dem Beschluss vom 13. Januar 2024 in Liquidation. 2. Forderungen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind EUR 1.833.611,11 (Vorjahr: EUR 0,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen über EUR 1.754.735,56 (Vorjahr: EUR 268.790,62) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Toolport Ltd., Großbritannien in Höhe von EUR 4.086,23 (Vorjahr: EUR 4.086,23) sowie gegenüber der GFP HandelsgesmbH, Österreich, in Höhe von EUR 649,33 (Vorjahr: EUR 385,50). Weiterhin betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Darlehen gegenüber der REF VI Alligator Holding S.á r.l., Luxemburg, in Höhe von EUR 1.750.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00), aufgelaufene Zinsen aus Darlehen gegenüber der REF VI Alligator Holding S.á r.l., Luxemburg, in Höhe von EUR 83.611,11 (Vorjahr: EUR 0,00) sowie aufgelaufene Zinsen aus Darlehen gegenüber der GFP HandelsgesmbH, Österreich in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 264.318,89). 4. Steuerrückstellungen/latente Steuern Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 22. Juli 2020 mit der REF Tents Acquisition GmbH mit Sitz in Norderstedt, Deutschland, welcher seit dem 28. September 2020 in das Handelsregister der Toolport GmbH eingetragen ist. Die Toolport GmbH ist ab 2020 als Organgesellschaft finanziell in das Mutterunternehmen, der REF Tents Acquisition GmbH mit Sitz in Norderstedt, Deutschland, eingegliedert. Die REF Tents Acquisition führt somit die Steuern für den ertragsteuerlichen Organkreis ab. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal in Höhe von EUR 703.800,00 (Vj: EUR 615.880,00), Rückstellungen für mögliche Gewährleistungsausfälle in Höhe von EUR 91.978,00 (Vj: EUR 105.383,00), Rückstellungen für unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung in Höhe von EUR 14.000,00 EUR (Vj: EUR 0,00) und Rücksendungen in Höhe von EUR 123.000,00 (Vj: EUR 84.800,00), sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 597.231,00 (Vj: EUR 323.153,60). 6. Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von EUR 489.998,21 (Vj. EUR 562.849,02) haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 3.641.535,34 EUR (Vj. EUR 5.533.054,87) haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 16.719.955,17 (Vj. EUR 24.148.591,92) aus Ergebnisabführung, in Höhe von EUR 27.488.289,86 (Vj. EUR 19.652.350,55) aus Darlehensverbindlichkeiten sowie den bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen gegenüber der Gesellschafterin und in Höhe von EUR 19.270,98 (Vj. EUR 9.465,99) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber GFP Handelsgesellschaft mbH. Sie haben in Höhe von EUR 18.066.932,68 (Vj. EUR 24.969.825,13) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 26.160.583,33 (Vj. EUR 18.840.583,33) eine Restlaufzeit von 1 bis zu 5 Jahren. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 1.853.008,96 (Vj. EUR 1.669.519,35) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 12.221,27 (Vj. EUR 9.896,66). Sie haben in Höhe von EUR 2.286.490,36 (Vj. EUR 1.878.027,30) eine Restlaufzeit kleiner als ein Jahr und in Höhe von EUR 16.771,33 (Vj. EUR 16.771,33) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Am 11. Dezember 2019 ist TOOLPORT GmbH dem Kreditvertrag der Gesellschafterin REF Tents Acquisitions GmbH, Norderstedt, vom 30. August 2019 als weiterer Darlehensnehmer beigetreten. Als Sicherheit für diesen Kreditvertrag dienen alle gegenwärtigen und zukünftigen Kontoguthaben (Verpfändung), die Forderungen aus Warenlieferungen und/oder Leistungen (Globalzession) sowie die gesamten Bestände an Maschinen und maschinellen Anlagen sowie technischer und kaufmännischer Geschäftsausstattung und die gesamten Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfertig- und Fertigerzeugnissen und -waren sowie Handelswaren (Raumsicherungsvertrag) und die Gesellschaftsanteile an der GFP HandelsgesmbH (Verpfändung). E. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse von Mio. EUR 134 (Vj: Mio. EUR 126) wurden in Höhe von Mio. EUR 64 (Vj: Mio. EUR 61) im Inland erzielt, in Höhe von Mio. EUR 60 (Vj: Mio. EUR 56) in der EU und in Höhe von EUR 10 Mio. (Vj: Mio. EUR 9) im Drittland. Hiervon sind Erlöse aus dem Handel mit Zelten und deren Zubehör in Höhe von Mio. EUR 134 (Vj: Mio. EUR 126) enthalten und Erlöse aus der Vermietung und Verpachtung in Höhe von TEUR 226 (Vj: TEUR 212). 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 758 (Vj: TEUR 2.713). 3. Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 5 (Vj: TEUR 5). 4. Sonstige Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 42 (Vj: TEUR 145), davon TEUR 42 (Vj: TEUR 132) für Nachbelastungen für Vorjahre sowie TEUR 2 (Vj: TEUR 13) aus dem Abgang von Anlagevermögen. Weiterhin beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auch Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.941 (Vj: TEUR 1.198). 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 490 (Vj: TEUR 295). 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.358 (Vj: TEUR 765). F. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit folgenden Restlaufzeiten:
Die Gesellschaft setzt derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) zur Absicherung zukünftiger Zahlungsströme in USD in Form von Devisentermingeschäften ein. Das Volumen der am Bilanzstichtag noch nicht fälligen Geschäfte beträgt rund Mio. USD 0 (Vj: Mio. USD 11). Aufgrund geschlossener Positionen besteht kein Risiko. 2. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der REF Tents Acquisition GmbH mit Sitz in Norderstedt einbezogen. Die REF Tents Acquisition GmbH erstellt den gemäß § 291 HGB befreienden Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, ist die REF Tents Holding GmbH, München. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. 3. Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft sichert die Erfüllung des mit Vertrag vom 19. September 2022 abgeschlossenen Kredits der GFP HandelsgesmbH in Höhe von TEUR 515 in Form einer Patronatserklärung ab. 4. Personal Im Jahr 2023 waren im Jahresdurchschnitt 270 (Vj: 261) Personen angestellt (Voll- und Teilzeit). 5. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft verzichtet unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung. 6. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Norderstedt, 23. April 2024 TOOLPORT GmbH Herr Frank Frößler Herr Jens Schedler Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023A. Grundsätzliche Information über die Gesellschaft 1. Geschäftsmodell / Ziele und Strategien Das Geschäftsmodell der TOOLPORT GmbH basiert auf den Produktsegmenten Garden, Light Duty und Heavy Duty. Die Absatzkanäle umfassen eigene Webshops, über die B2C- und B2B- Geschäfte abgewickelt werden. Ferner werden Markplätze und ausgewählte Reseller als zusätzliche Absatzkanäle bedient. Das Absatzgebiet umfasst Europa. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wirtschaft der Europäischen Union ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht gewachsen. So stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowohl des Euroraums als auch das BIP der 27 Länder der EU im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um jeweils 0,4 % (Quelle: Europäische Kommission https://commission.europa.eu). Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine hatten auch im Jahr 2023 Einfluss auf das allgemeine Wirtschaftsgeschehen und die Preisentwicklung in Europa, ebenso nachlaufende Effekte der Corona-Pandemie. So war das Jahr 2023 geprägt durch hohe Energie- und Lebensmittelkosten sowie Kostensteigerungen bei den Löhnen. Die Transportkosten für Container aus Asien nach Europa verbilligten sich zugleich im Laufe des Jahres stark, auch getrieben durch den schwächeren Konsum in Europa. Die Inflationsrate in der EU, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex HVPI, betrug im Jahresdurchschnitt 6,4 %. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch bei 9,2 % gelegen (Quelle: Europäische Kommission https://commission.europa.eu). Die gestiegenen Leitzinsen der EZB hatten sowohl auf den privaten Konsum als auch auf die Wirtschaftsakteure dämpfende Wirkung. In diesem wirtschaftlichen Umfeld blieb das Konsumklima auf einem sehr niedrigen Niveau (zwischen minus 25 Punkte und minus 30 Punkte), nachdem es im Oktober 2022 einen historischen Tiefpunkt erreicht hatte (minus 42,8 Punkte) (Quelle: GfK-Konsumklima-Index). Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 wurden zu Beginn des Jahres von den meisten Instituten für die EU und Deutschland nach unten korrigiert: Für die EU geht die Europäische Kommission für 2024 nur noch von einem Wachstum von 0,9 % aus (statt 1,3%). Als Gründe für das Wachstum werden steigende Reallöhne und damit verstärkte Ausgaben der Verbraucher sowie ein sich normalisierender Außenhandel genannt (Quelle: Europäische Kommission https://commission.europa.eu). Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) prognostiziert für Deutschland im Jahr 2024 ein Wachstum von 0,1 % (anstatt 0,8 %). Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) geht von einem Wachstum von 0,3 % in Deutschland aus (anstatt 0,8 %), das Münchner ifo-Institut von 0,2 % Wachstum (anstatt 0,9 %). Die weiterhin hohen Energie- und Rohstoffkosten sowie die hohen Leitzinsen führen zu erhöhten Kosten bei Unternehmen und Haushalten. Zudem wird angenommen, dass die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, die zu einer Zurückhaltung beim Konsum führen, nur langsam nachlassen werden. Die deutsche Wirtschaft befindet sich somit im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession und fällt im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern spürbar ab. Von einer merkbaren Erholung geht das ifo-Institut erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 für Deutschland aus. Der E-Commerce-Umsatz ging im Jahr 2023 zurück und konnte somit nicht an die Vorjahresumsätze anknüpfen. Der Umsatz in Deutschland im E-Commerce lag im Jahr 2023 bei EUR 79,7 Mrd. im Vergleich zu EUR 90,4 Mrd. im Jahr 2022 (Quelle: bevh). Auch hier spiegelte sich die geringe Ausgabenbereitschaft der Verbraucher im Jahr 2023 wider. Zudem sank der E-Commerce-Anteil am gesamten Einzelhandel auf 10,2 % (2022: 11,8 %), was auf eine teilweise Erholung des stationären Handels nach dem Lockdown zurückzuführen ist. Die Warenverfügbarkeit und die Lagerbestände waren im E-Commerce ein entscheidendes Thema im Jahr 2023. Als Reaktion auf die verstärkte Nachfrage und Unterbrechungen der Supply Chain im Jahr 2021 hatten Unternehmen im Jahr 2022 Lagerbestände erhöht. Die nachlassende Nachfrage der Konsumenten im Jahr 2023 führte zu Überkapazitäten bei Lagerbeständen und zu wachsendem Bedarf an Lagerflächen. Um Lagerbestände zu reduzieren, gewährten Unternehmen Kunden erhöhte Preisnachlässe. Die Containerpreise für Warentransporte aus Asien nach Europa sind nach den Höchstständen in 2021 und Anfang 2022 stark gefallen und befanden sich ab der 2. Jahreshälfte 2023 mit ca. 1600 USD für einen 40'-Container sogar unter den Preisen von vor der Corona Pandemie. Durch die angespannte Lage im Roten Meer Ende 2023 stiegen die Kosten ab Dezember stark an auf ca. 5700 USD. Nachdem sich die Supply Chain auf die neue Situation eingestellt hat, wird mit einer erneuten Entspannung bei den Containerpreisen im Jahr 2024 gerechnet. Die Inflationsrate in Deutschland befindet sich im März 2024 mit +2,2 % zum Vorjahresmonat nah bei der von der Europäischen Zentralbank mittelfristig angestrebten Inflationsrate von 2 %. Die Kerninflationsrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) liegt mit 3,3 % noch auf einem erhöhten Niveau. Ein Grund dafür sind u.a. die gestiegenen Lohnabschlüsse. Aufgrund der nachlassenden Inflation und des schwachen Wirtschaftswachstums in der Eurozone ist in 2024 mit einer Senkung der Leitzinsen durch die EZB zu rechnen. 2. Geschäftsverlauf Das gemeinsame Ziel aller TOOLPORT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es, unsere Kundinnen und Kunden zufriedenzustellen. Danach sind alle Bemühungen bei TOOLPORT ausgerichtet. Unser Net Promoter Score (NPS) von 66 in Deutschland, den wir zur Messung der Kundenzufriedenheit heranziehen, ist dafür ein Beleg. Gemessen wird der NPS durch eine Online-Befragung der Kunden nach ihrem Kauf einer unserer Produkte. TOOLPORT hat auch in 2023 ihre Marktposition in allen Bereichen weiter deutlich stärken können. TOOLPORT setzt seine Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Erfahrung mit seinen Produkten ein, um sowohl aktiv die Serviceleistungen weiter auszubauen als auch die Produkte regelmäßig in Handhabung und Funktionalität zu optimieren. Ziel ist es dabei immer, den Umgang mit den Produkten für jedermann so angenehm und einfach wie möglich zu gestalten. Seit April 2022 ist die GFP HandelsgesmbH 100-%ige Tochtergesellschaft der TOOLPORT GmbH. GFP ist ein Online-Fachhändler für Gewächshäuser, Hochbeete und Zubehör. Beide Unternehmen teilen die Leidenschaft für qualitativ hochwertige Produkte und den unbedingten Fokus auf Kundenzufriedenheit. Durch die Verfügbarkeit des Produktportfolios auf den TOOL- PORT-Domains haben sich in 2023 erste Umsatzsynergien realisieren lassen. Durch eine intensivere Zusammenarbeit im Marketing und Vertrieb sowie in der Produktentwicklung ist eine effizientere Steuerung dieser Bereiche möglich. Die Integration wird in 2024 auf weitere Bereiche ausgedehnt bzw. in den bereits bestehenden Feldern intensiviert. Mit dem Ergebnis im Jahr 2023 sind wir unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfelds zufrieden. Der Umsatz von TOOLPORT ist im Vergleich zum Vorjahr um 6 % gestiegen. Der Fokus auf Operational Excellence war für TOOLPORT entscheidend, um dem Kostenanstieg entgegenzuwirken. Entlang der gesamten Supply Chain versuchte TOOLPORT Kosteneinsparungspotentiale zu realisieren. Ein Schwerpunktthema für TOOLPORT war und ist dabei die Digitalisierung von Prozessen und die datengetriebene Identifizierung von Optimierungspotentialen. Zudem investierte TOOLPORT kontinuierlich sowohl in die Verstärkung der Belegschaft durch kompetente und hochqualifizierte Mitarbeitende als auch in die Weiterentwicklung des bestehenden Teams. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Motor für den Erfolg von TOOLPORT. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Ertragslage Umsätze und operative Aufwendungen: Der Umsatz in 2023 stieg auf EUR 133,8 Mio., was einem Wachstum von 6 % gegenüber 2022 entspricht und aus der Stärke der Marke TOOLPORT in bestehenden Märkten und der Erschließung neuer Märkte resultiert. Die operativen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen den Wareneinsatz, Personalkosten, Mietaufwendungen, Werbekosten und Abschreibungen.
Ergebnis: Der Gewinn 2023 in Höhe von EUR 16,7 Mio. (2022: EUR 24,1 Mio.) wurde gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 22. Juli 2020 vollständig an die REF Tents Acquisition GmbH abgeführt. 3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich per 31. Dezember 2023 auf insgesamt EUR 145,2 Mio. (2022: EUR 145,9 Mio.). Die Vorräte verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 14,3 Mio., entsprechend erhöhten sich die liquiden Mittel um EUR 14,1 Mio. Ein gewährtes Darlehen erhöhte die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 1,57 Mio. Das Eigenkapital beträgt EUR 93 Mio. Die Eigenkapitalquote beträgt 64 % (2022: 64 %). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerte sich um EUR 1,8 Mio auf EUR 3,6 Mio., die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 44,2 Mio. resultieren aus der Ergebnisabführung und damit verbundene Darlehensverbindlichkeiten aus den Vorjahren. 3.3 Finanzlage Finanzierungsstruktur Die Gesellschaft finanziert sich aus Gesellschaftereinlagen und -darlehen sowie aus Eigenmitteln. Die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2023 beinhalten Bankguthaben in Höhe von EUR 18 Mio. (2022: EUR 4 Mio.). Die nicht ausgeschöpfte Kreditlinie beträgt EUR 17 Mio. Kapitalflussrechnung:
Der Anstieg der liquiden Mittel erklärt sich im Wesentlichen aus einer um EUR 14 Mio. Verringerung des Vorratsvermögens im Vergleich zum Vorjahr. 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Schon immer haben TOOLPORT und GFP großen Wert auf Nachhaltigkeit seiner Produkte gelegt, wobei sowohl die Haltbarkeit als auch die Fähigkeit zur Reparatur der Produkte im Fokus stehen. Seit Anfang 2020 evaluiert die Gruppe nun zusätzlich Themen zu Umwelt, Sozialem und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Abteilungsübergreifend werden vorhandene Daten identifiziert, analysiert und bei Bedarf verbessert. Durch die systematische Erfassung sind Fortschritte sichtbar und messbar, mögliche Defizite oder Risiken können aufgezeigt und bearbeitet werden. In 2023 hat die Gruppe seine Emissionen teilweise mit einer Investition zur Verarbeitung von Biomasse in China kompensiert. Damit möchten wir einen freiwilligen Beitrag zu einer weiterhin nachhaltigen Entwicklung leisten. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes beeinflusst eine schwache wirtschaftliche Entwicklung in der EU und insbesondere in Deutschland das Marktgeschehen. Ab der 2. Jahreshälfte wird eine leichte Erholung der Konsumentennachfrage in Europa erwartet. Diese Erholung sollte sich dann auch positiv auf die E-Commerce-Branche in Europa auswirken. Eine Wachstumsprognose für das Jahr 2024 ist unter diesen Rahmenbedingungen mit Unsicherheit verbunden. Im Jahr 2024 plant das Management von TOOLPORT mit einem Umsatzwachstum von ungefähr 15%. In angespannten Marktsituationen zeigt sich besonders die Robustheit unseres Geschäftsmodells aufgrund a) der Kundenstruktur und b) der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten unserer Produkte. Zu unseren Abnehmern zählen sowohl Geschäfts- als auch Privatkunden. Dabei gibt es Produktkategorien, die verstärkt von Privatkunden und andere Produktkategorien, die mehr von Geschäftskunden nachgefragt werden. Situative Nachfrageschwankungen in einer Kundengruppe werden von der jeweils anderen Kundengruppe ausgeglichen. Zudem bieten sich unsere Produkte für verschiedene Einsatzmöglichkeiten an, auch innerhalb einer Kundengruppe. Die abnehmende Nachfrage eines Anwendungsfalls wird erfahrungsgemäß durch andere (neue) Anwendungsfälle ausgeglichen. Aufgrund der beiden Faktoren ,Kundenstruktur' und ,Einsatzmöglichkeiten der Produkte' ist TOOLPORT auch in Krisenzeiten sehr stabil aufgestellt. Daneben setzt TOOLPORT weiterhin stark auf die Verbesserung der Prozesse und der IT-Systeme entlang der Supply Chain. Die ständige Optimierung garantiert die Realisierung der Effizienzpotentiale, die sich unter anderem auch aus der zunehmenden Unternehmensgröße ergeben. Darüber hinaus wurde das TOOLPORT-Team zur eigenen Produktentwicklung intern verstärkt und mit dem eingebrachten Wissen der GFP verbunden, um noch näher an den Kundenwünschen dran sein zu können. Für das Jahr 2024 erwarten wir, dass die Kosten bei TOOLPORT im Bereich Warenbeschaffung und Logistik aufgrund der oben genannten Effekte konstant bleiben bzw. sich leicht verbessern werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs der Warenbeschaffungs- und Logistikkosten ist zum aktuellen Zeitpunkt als sehr gering anzusehen. Von Kostenerhöhungen ist hingegen bei den Personalkosten für Gehaltserhöhungen und Neueinstellungen bei TOOLPORT auszugehen. Zusätzlich werden für das weitere Wachstum von TOOL- PORT die Marketing- und Logistikkosten entsprechend ansteigen. 2. Risikobericht Ein Risiko sind weiterhin Währungsschwankungen des US-Dollars zum Euro, da der US-Dollar für TOOLPORT die vornehmliche Einkaufswährung darstellt. Ein weiteres Risiko sind die Rohstoff- und Herstellungspreise. Diese haben sich 2023 im Vergleich zum Vorjahresniveau stabiler gestaltet. Durch globale Verwerfungen und Krisen können diese jedoch grundsätzlich stärkeren Schwankungen unterworfen sein. Ob Rohstoffhändler oder Produzent: In den letzten Jahren sind in Ländern wie China das Einführen und Einhalten von Umweltauflagen weiter verschärft worden. Örtliche Behörden überwachen diese und ahnden bei Verstößen. Diese sinnvollen Maßnahmen wie auch steigende Löhne erhöhen zugleich das Risiko steigender Herstellungskosten weiter. In diesem Kontext sei auch die EU genannt, die neue regulatorische Rahmen setzt, wie zum Beispiel das CO 2 -Grenzausgleichssystem CBAM. Auch die Folgen eines Handelskrieges zwischen den USA und China, aber auch anderen Ländern, erhöhen das Risiko für steigende Preise und Verfügbarkeiten in der Supply Chain. Die Containerkosten sind im Jahr 2023 zunächst auf das Niveau von vor der Pandemie zurückgekehrt, und auch die durchschnittlichen Transportzeiten von Asien nach Europa hatten sich wieder verkürzt. Ende 2023 hat die noch andauernde Krise im Roten Meer allerdings wieder zu einem Anstieg der Containerpreise geführt. Aktuell sinken die Containerpreise leicht, sie sind aber noch nicht auf das Niveau von vor der Krise im Roten Meer gefallen. Aufgrund der unsicheren Lage in der Region des Roten Meeres gehen die Containerpreise im Jahr 2024 mit einem erhöhten Kostenrisiko einher. Die hohe Inflation hat die Realeinkommen der privaten Haushalte reduziert und führt auch direkt oder indirekt zu einer Reduktion der Gewinnmargen bei gewerblichen Kunden. Auch wenn TOOLPORT, wie bereits beschrieben, aufgrund des Produktsortiments robust aufgestellt ist, können starke Nachfrage-Einbrüche sich auf das Ergebnis von TOOLPORT auswirken. Wenngleich sich das Inflationsniveau inzwischen gesenkt hat, sieht TOOLPORT jedoch vermehrt das Risiko von Nachholeffekten auf der Lohnkostenseite in 2024. Risikomanagement Forderungsrisiken: Grundsätzlich sieht die Geschäftsführung keine nennenswerten Risiken im Hinblick auf den Einzug von bestehenden Forderungen. Zahlungsfähigkeit: Die Geschäftsführung sieht keine Risiken im Hinblick auf die Fähigkeit, bestehende und zukünftige Verbindlichkeiten zu begleichen. Devisenkursrisiken: Die Devisenrisiken werden durch das Frühwarnsystem laut Geschäftsleitung rechtzeitig identifiziert und entsprechend abgesichert. 3. Chancenbericht Wir vertreiben mobile Produkte, die überall auf- und abbaubar sind mit einer guten bis sehr guten Qualität, je nach Nutzungsdauer des Produkts. Einfach und innovativ, vom Partyzelt bis zur Lagerhalle, von der Privatanwendung bis zur Industrielösung. Dabei hilft uns unsere jahrzehntelange Erfahrung und macht uns zu einem verlässlichen Partner für unsere Kunden. Wir sehen weiterhin gutes Potenzial in weitere Märkte und gewinnbringende Produktkategorien zu expandieren.
Norderstedt, 23. April 2024 TOOLPORT GmbH Dr. Frank Frößler Jens Schedler |
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