Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 8223 KI
Eingetragen
5.7.2006
Branche
Großhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Handel mit Produkten und Waren aller Art, insbesondere auch mit Zelten und deren Zubehör

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Herrmann
seit 26.9.2025
Geschäftsführer
Jens Schedler
seit 27.7.2023
Geschäftsführer
Frank Dr. Frößler
seit 7.10.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
REF VI Alligator Holding S.a r.l.LUX
93.68%
abd Invest GmbHAUT
2.51%
wbd Invest GmbHAUT
2.51%
REF VI Associates II SCSpLUX
1.29%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
REF Tents Acquisition GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TOOLPORT GmbH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TOOLPORT GmbH , Norderstedt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TOOLPORT GmbH , Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOOLPORT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 23. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Tim Dieckmann, Wirtschaftsprüfer

ppa. David Benjamin Lecomte, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.929.742,14 2.913.160,14
1.929.742,14 2.913.160,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 814.481,00 1.007.867,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 225.808,00 191.106,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.468.375,00 1.475.583,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.361,75 6.450,00
2.546.025,75 2.681.006,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 69.073.640,60 69.073.640,60
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8.000.000,00 8.000.000,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.000.000,00 1.000.000,00
78.073.640,60 78.073.640,60
82.549.408,49 83.667.806,74
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 28.751.404,01 42.831.811,49
2. Geleistete Anzahlungen 12.300.547,99 12.550.822,24
41.051.952,00 55.382.633,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 476.404,83 474.322,71
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.838.346,67 268.790,62
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.000,00 5.000,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 614.569,09 1.707.573,73
2.934.320,59 2.455.687,06
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 18.051.025,28 3.950.698,92
62.037.297,87 61.789.019,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 619.445,24 483.082,48
145.206.151,60 145.939.908,93

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 77.053.700,00 77.053.700,00
III. Gewinnvortrag 15.455.881,35 15.455.881,35
93.009.581,35 93.009.581,35
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.530.009,00 1.129.216,60
1.530.009,00 1.129.216,60
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellung 489.998,21 562.849,02
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.641.535,34 5.533.054,87
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 44.227.516,01 43.810.408,46
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.303.261,69 1.894.798,63
50.662.311,25 51.801.110,98
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.250,00 0,00
145.206.151,60 145.939.908,93

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 133.785.594,27 126.411.253,89
2. Sonstige Betriebliche Erträge 1.237.303,42 3.049.472,67
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 53.335.926,08 48.453.935,79
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.598.537,83 12.399.638,42
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.839.825,67 2.540.873,12
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.912.277,27 2.003.849,86
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 45.803.309,65 39.425.512,15
(davon aus Währungsumrechnung € 1.941.373,17; Vorjahr € 1.198.404,33)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 639.050,26 300.362,09
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.407.625,39 787.932,22
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 37.935,71 0,00
10. Ergebnis nach Steuern 16.726.510,35 24.149.347,09
11. Sonstige Steuern 6.555,18 755,17
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 16.719.955,17 24.148.591,92
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben

Identifikation der Gesellschaft gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Toolport GmbH

Norderstedt

Amtsgericht Kiel

Registernummer: HRB 8223

Der Jahresabschluss der TOOLPORT GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Kapitalgesellschaft erfüllt zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung haben sich keine Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben.

B. Rechnungslegungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unverändert zum Vorjahr folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Im Geschäftsjahr zugegangene geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert bis EUR 800,00 wurden sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch Bildung angemessener Wertberichtigungen bei der Bewertung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

C. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Flüssige Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Da sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben, kamen die § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht zur Anwendung.

D. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel gesondert dargestellt und ist integraler Bestandteil des Anhangs.

In Höhe der anderen aktivierten Eigenleistungen von TEUR 193 (Vj: TEUR 424) besteht eine Ausschüttungssperre, die durch vororganschaftliche Gewinnvorträge abgedeckt ist.

Finanzanlagen

Anteilsbesitz Anteile 31.12.2023 Eigenkapital 31.12.2023 Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 31.12.2023
% EUR EUR
Unmittelbare Beteiligung
TOOLPORT Foundation 100 614,95 -585,86
gemeinnützige GmbH, Norderstedt XIANYANG ZHIYUAN TRADING 100 40.836,02 11.352,04
CO.LTD, Xianyang City, China (320.599,54 CNY) (89.123,75 CNY)
Tom Builder GmbH, Essen 100 5.738,94 -2.692,30
GFP Handelsgesellschaft mbH, Eferding,Österreich 100 9.159.627,52 5.135.080,87
TOOLPORT Ltd., London, Großbritannien 100 -23.582,07 (-20.494,00 GBP) 0,00 (0,00 GBP)

Die TOOLPORT Foundation gemeinnützige GmbH wurde am 25.10.2017 mit dem gemeinnützigen Zweck Jugendhilfe, Bildung und Entwicklungszusammenarbeit gegründet.

Die XIANYANG ZHIYUAN TRADING CO.LTD wurde mit Vertrag vom 3. Januar 2019 gegründet.

Die Anteile an der GFP Handelsgesellschaft mbH wurden mit notariellem Kaufvertrag vom 28.02.2022 erworben.

Die TOOLPORT Ltd. wurde mit Vertrag vom 15. Dezember 2020 gegründet. Die Gesellschaft befindet sich seit dem Beschluss vom 13. Januar 2024 in Liquidation.

2. Forderungen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind EUR 1.833.611,11 (Vorjahr: EUR 0,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen über EUR 1.754.735,56 (Vorjahr: EUR 268.790,62) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Toolport Ltd., Großbritannien in Höhe von EUR 4.086,23 (Vorjahr: EUR 4.086,23) sowie gegenüber der GFP HandelsgesmbH, Österreich, in Höhe von EUR 649,33 (Vorjahr: EUR 385,50). Weiterhin betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Darlehen gegenüber der REF VI Alligator Holding S.á r.l., Luxemburg, in Höhe von EUR 1.750.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00), aufgelaufene Zinsen aus Darlehen gegenüber der REF VI Alligator Holding S.á r.l., Luxemburg, in Höhe von EUR 83.611,11 (Vorjahr: EUR 0,00) sowie aufgelaufene Zinsen aus Darlehen gegenüber der GFP HandelsgesmbH, Österreich in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 264.318,89).

4. Steuerrückstellungen/latente Steuern

Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 22. Juli 2020 mit der REF Tents Acquisition GmbH mit Sitz in Norderstedt, Deutschland, welcher seit dem 28. September 2020 in das Handelsregister der Toolport GmbH eingetragen ist. Die Toolport GmbH ist ab 2020 als Organgesellschaft finanziell in das Mutterunternehmen, der REF Tents Acquisition GmbH mit Sitz in Norderstedt, Deutschland, eingegliedert. Die REF Tents Acquisition führt somit die Steuern für den ertragsteuerlichen Organkreis ab.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal in Höhe von EUR 703.800,00 (Vj: EUR 615.880,00), Rückstellungen für mögliche Gewährleistungsausfälle in Höhe von EUR 91.978,00 (Vj: EUR 105.383,00), Rückstellungen für unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung in Höhe von EUR 14.000,00 EUR (Vj: EUR 0,00) und Rücksendungen in Höhe von EUR 123.000,00 (Vj: EUR 84.800,00), sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 597.231,00 (Vj: EUR 323.153,60).

6. Verbindlichkeiten

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von EUR 489.998,21 (Vj. EUR 562.849,02) haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 3.641.535,34 EUR (Vj. EUR 5.533.054,87) haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 16.719.955,17 (Vj. EUR 24.148.591,92) aus Ergebnisabführung, in Höhe von EUR 27.488.289,86 (Vj. EUR 19.652.350,55) aus Darlehensverbindlichkeiten sowie den bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen gegenüber der Gesellschafterin und in Höhe von EUR 19.270,98 (Vj. EUR 9.465,99) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber GFP Handelsgesellschaft mbH.

Sie haben in Höhe von EUR 18.066.932,68 (Vj. EUR 24.969.825,13) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 26.160.583,33 (Vj. EUR 18.840.583,33) eine Restlaufzeit von 1 bis zu 5 Jahren.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 1.853.008,96 (Vj. EUR 1.669.519,35) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 12.221,27 (Vj. EUR 9.896,66).

Sie haben in Höhe von EUR 2.286.490,36 (Vj. EUR 1.878.027,30) eine Restlaufzeit kleiner als ein Jahr und in Höhe von EUR 16.771,33 (Vj. EUR 16.771,33) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Am 11. Dezember 2019 ist TOOLPORT GmbH dem Kreditvertrag der Gesellschafterin REF Tents Acquisitions GmbH, Norderstedt, vom 30. August 2019 als weiterer Darlehensnehmer beigetreten.

Als Sicherheit für diesen Kreditvertrag dienen alle gegenwärtigen und zukünftigen Kontoguthaben (Verpfändung), die Forderungen aus Warenlieferungen und/oder Leistungen (Globalzession) sowie die gesamten Bestände an Maschinen und maschinellen Anlagen sowie technischer und kaufmännischer Geschäftsausstattung und die gesamten Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfertig- und Fertigerzeugnissen und -waren sowie Handelswaren (Raumsicherungsvertrag) und die Gesellschaftsanteile an der GFP HandelsgesmbH (Verpfändung).

E. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse von Mio. EUR 134 (Vj: Mio. EUR 126) wurden in Höhe von Mio. EUR 64 (Vj: Mio. EUR 61) im Inland erzielt, in Höhe von Mio. EUR 60 (Vj: Mio. EUR 56) in der EU und in Höhe von EUR 10 Mio. (Vj: Mio. EUR 9) im Drittland. Hiervon sind Erlöse aus dem Handel mit Zelten und deren Zubehör in Höhe von Mio. EUR 134 (Vj: Mio. EUR 126) enthalten und Erlöse aus der Vermietung und Verpachtung in Höhe von TEUR 226 (Vj: TEUR 212).

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 758 (Vj: TEUR 2.713).

3. Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 5 (Vj: TEUR 5).

4. Sonstige Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 42 (Vj: TEUR 145), davon TEUR 42 (Vj: TEUR 132) für Nachbelastungen für Vorjahre sowie TEUR 2 (Vj: TEUR 13) aus dem Abgang von Anlagevermögen. Weiterhin beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auch Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.941 (Vj: TEUR 1.198).

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 490 (Vj: TEUR 295).

6. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.358 (Vj: TEUR 765).

F. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit folgenden Restlaufzeiten:

Restlaufzeit bis 1 Jahr TEUR 3.012
Restlaufzeit von mehr als 1 bis 5 Jahre TEUR 5.620
Restlaufzeit von mehr als 5 Jahre TEUR 0

Die Gesellschaft setzt derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) zur Absicherung zukünftiger Zahlungsströme in USD in Form von Devisentermingeschäften ein. Das Volumen der am Bilanzstichtag noch nicht fälligen Geschäfte beträgt rund Mio. USD 0 (Vj: Mio. USD 11). Aufgrund geschlossener Positionen besteht kein Risiko.

2. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der REF Tents Acquisition GmbH mit Sitz in Norderstedt einbezogen. Die REF Tents Acquisition GmbH erstellt den gemäß § 291 HGB befreienden Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, ist die REF Tents Holding GmbH, München. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.

3. Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft sichert die Erfüllung des mit Vertrag vom 19. September 2022 abgeschlossenen Kredits der GFP HandelsgesmbH in Höhe von TEUR 515 in Form einer Patronatserklärung ab.

4. Personal

Im Jahr 2023 waren im Jahresdurchschnitt 270 (Vj: 261) Personen angestellt (Voll- und Teilzeit).

5. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

 

Herr Frank Frößler

 

Herr Jens Schedler

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft verzichtet unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung.

6. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Norderstedt, 23. April 2024

TOOLPORT GmbH

Herr Frank Frößler

Herr Jens Schedler

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.002.560,40 413.746,41 5.220,00 70.738,43 7.350.788,38
7.002.560,40 413.746,41 5.220,00 70.738,43 7.350.788,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.104.295,98 0,00 0,00 0,00 2.104.295,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 311.443,20 153.647,19 0,00 3.061,71 462.028,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.751.451,09 192.192,67 0,00 177.580,44 3.766.063,32
4. Geleistete Anzahlungen 6.450,00 36.131,75 -5.220,00 0,00 37.361,75
6.173.640,27 381.971,61 -5.220,00 180.642,15 6.369.749,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 69.073.640,60 0,00 0,00 0,00 69.073.640,60
2. Sonstige Ausleihungen 9.000.000,00 0,00 0,00 0,00 9.000.000,00
78.073.640,60 0,00 0,00 0,00 78.073.640,60
91.249.841,27 795.718,02 0,00 251.380,58 91.794.178,71
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Zuschreibungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.089.400,26 1.402.384,41 0,00 70.738,43 5.421.046,24
4.089.400,26 1.402.384,41 0,00 70.738,43 5.421.046,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.096.428,98 193.386,00 0,00 0,00 1.289.814,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 120.337,20 118.821,19 0,00 2.937,71 236.220,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.275.868,09 221.146,47 23.460,80 175.865,44 2.297.688,32
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.492.634,27 533.353,66 23.460,80 178.803,15 3.823.723,98
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.582.034,53 1.935.738,07 23.460,80 249.541,58 9.244.770,22
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.929.742,14 2.913.160,14
1.929.742,14 2.913.160,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 814.481,00 1.007.867,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 225.808,00 191.106,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.468.375,00 1.475.583,00
4. Geleistete Anzahlungen 37.361,75 6.450,00
2.546.025,75 2.681.006,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 69.073.640,60 69.073.640,60
2. Sonstige Ausleihungen 9.000.000,00 9.000.000,00
78.073.640,60 78.073.640,60
82.549.408,49 83.667.806,74

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

A. Grundsätzliche Information über die Gesellschaft

1. Geschäftsmodell / Ziele und Strategien

Das Geschäftsmodell der TOOLPORT GmbH basiert auf den Produktsegmenten Garden, Light Duty und Heavy Duty. Die Absatzkanäle umfassen eigene Webshops, über die B2C- und B2B- Geschäfte abgewickelt werden. Ferner werden Markplätze und ausgewählte Reseller als zusätzliche Absatzkanäle bedient. Das Absatzgebiet umfasst Europa.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Wirtschaft der Europäischen Union ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht gewachsen. So stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowohl des Euroraums als auch das BIP der 27 Länder der EU im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um jeweils 0,4 % (Quelle: Europäische Kommission https://commission.europa.eu).

Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine hatten auch im Jahr 2023 Einfluss auf das allgemeine Wirtschaftsgeschehen und die Preisentwicklung in Europa, ebenso nachlaufende Effekte der Corona-Pandemie. So war das Jahr 2023 geprägt durch hohe Energie- und Lebensmittelkosten sowie Kostensteigerungen bei den Löhnen. Die Transportkosten für Container aus Asien nach Europa verbilligten sich zugleich im Laufe des Jahres stark, auch getrieben durch den schwächeren Konsum in Europa. Die Inflationsrate in der EU, gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex HVPI, betrug im Jahresdurchschnitt 6,4 %. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch bei 9,2 % gelegen (Quelle: Europäische Kommission https://commission.europa.eu). Die gestiegenen Leitzinsen der EZB hatten sowohl auf den privaten Konsum als auch auf die Wirtschaftsakteure dämpfende Wirkung. In diesem wirtschaftlichen Umfeld blieb das Konsumklima auf einem sehr niedrigen Niveau (zwischen minus 25 Punkte und minus 30 Punkte), nachdem es im Oktober 2022 einen historischen Tiefpunkt erreicht hatte (minus 42,8 Punkte) (Quelle: GfK-Konsumklima-Index).

Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 wurden zu Beginn des Jahres von den meisten Instituten für die EU und Deutschland nach unten korrigiert:

Für die EU geht die Europäische Kommission für 2024 nur noch von einem Wachstum von 0,9 % aus (statt 1,3%). Als Gründe für das Wachstum werden steigende Reallöhne und damit verstärkte Ausgaben der Verbraucher sowie ein sich normalisierender Außenhandel genannt (Quelle: Europäische Kommission https://commission.europa.eu).

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) prognostiziert für Deutschland im Jahr 2024 ein Wachstum von 0,1 % (anstatt 0,8 %). Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) geht von einem Wachstum von 0,3 % in Deutschland aus (anstatt 0,8 %), das Münchner ifo-Institut von 0,2 % Wachstum (anstatt 0,9 %). Die weiterhin hohen Energie- und Rohstoffkosten sowie die hohen Leitzinsen führen zu erhöhten Kosten bei Unternehmen und Haushalten. Zudem wird angenommen, dass die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, die zu einer Zurückhaltung beim Konsum führen, nur langsam nachlassen werden. Die deutsche Wirtschaft befindet sich somit im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession und fällt im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern spürbar ab. Von einer merkbaren Erholung geht das ifo-Institut erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 für Deutschland aus.

Der E-Commerce-Umsatz ging im Jahr 2023 zurück und konnte somit nicht an die Vorjahresumsätze anknüpfen. Der Umsatz in Deutschland im E-Commerce lag im Jahr 2023 bei EUR 79,7 Mrd. im Vergleich zu EUR 90,4 Mrd. im Jahr 2022 (Quelle: bevh). Auch hier spiegelte sich die geringe Ausgabenbereitschaft der Verbraucher im Jahr 2023 wider. Zudem sank der E-Commerce-Anteil am gesamten Einzelhandel auf 10,2 % (2022: 11,8 %), was auf eine teilweise Erholung des stationären Handels nach dem Lockdown zurückzuführen ist.

Die Warenverfügbarkeit und die Lagerbestände waren im E-Commerce ein entscheidendes Thema im Jahr 2023. Als Reaktion auf die verstärkte Nachfrage und Unterbrechungen der Supply Chain im Jahr 2021 hatten Unternehmen im Jahr 2022 Lagerbestände erhöht. Die nachlassende Nachfrage der Konsumenten im Jahr 2023 führte zu Überkapazitäten bei Lagerbeständen und zu wachsendem Bedarf an Lagerflächen. Um Lagerbestände zu reduzieren, gewährten Unternehmen Kunden erhöhte Preisnachlässe.

Die Containerpreise für Warentransporte aus Asien nach Europa sind nach den Höchstständen in 2021 und Anfang 2022 stark gefallen und befanden sich ab der 2. Jahreshälfte 2023 mit ca. 1600 USD für einen 40'-Container sogar unter den Preisen von vor der Corona Pandemie. Durch die angespannte Lage im Roten Meer Ende 2023 stiegen die Kosten ab Dezember stark an auf ca. 5700 USD. Nachdem sich die Supply Chain auf die neue Situation eingestellt hat, wird mit einer erneuten Entspannung bei den Containerpreisen im Jahr 2024 gerechnet.

Die Inflationsrate in Deutschland befindet sich im März 2024 mit +2,2 % zum Vorjahresmonat nah bei der von der Europäischen Zentralbank mittelfristig angestrebten Inflationsrate von 2 %. Die Kerninflationsrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) liegt mit 3,3 % noch auf einem erhöhten Niveau. Ein Grund dafür sind u.a. die gestiegenen Lohnabschlüsse. Aufgrund der nachlassenden Inflation und des schwachen Wirtschaftswachstums in der Eurozone ist in 2024 mit einer Senkung der Leitzinsen durch die EZB zu rechnen.

2. Geschäftsverlauf

Das gemeinsame Ziel aller TOOLPORT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es, unsere Kundinnen und Kunden zufriedenzustellen. Danach sind alle Bemühungen bei TOOLPORT ausgerichtet. Unser Net Promoter Score (NPS) von 66 in Deutschland, den wir zur Messung der Kundenzufriedenheit heranziehen, ist dafür ein Beleg. Gemessen wird der NPS durch eine Online-Befragung der Kunden nach ihrem Kauf einer unserer Produkte.

TOOLPORT hat auch in 2023 ihre Marktposition in allen Bereichen weiter deutlich stärken können. TOOLPORT setzt seine Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Erfahrung mit seinen Produkten ein, um sowohl aktiv die Serviceleistungen weiter auszubauen als auch die Produkte regelmäßig in Handhabung und Funktionalität zu optimieren. Ziel ist es dabei immer, den Umgang mit den Produkten für jedermann so angenehm und einfach wie möglich zu gestalten.

Seit April 2022 ist die GFP HandelsgesmbH 100-%ige Tochtergesellschaft der TOOLPORT GmbH. GFP ist ein Online-Fachhändler für Gewächshäuser, Hochbeete und Zubehör. Beide Unternehmen teilen die Leidenschaft für qualitativ hochwertige Produkte und den unbedingten Fokus auf Kundenzufriedenheit. Durch die Verfügbarkeit des Produktportfolios auf den TOOL- PORT-Domains haben sich in 2023 erste Umsatzsynergien realisieren lassen. Durch eine intensivere Zusammenarbeit im Marketing und Vertrieb sowie in der Produktentwicklung ist eine effizientere Steuerung dieser Bereiche möglich.

Die Integration wird in 2024 auf weitere Bereiche ausgedehnt bzw. in den bereits bestehenden Feldern intensiviert.

Mit dem Ergebnis im Jahr 2023 sind wir unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfelds zufrieden. Der Umsatz von TOOLPORT ist im Vergleich zum Vorjahr um 6 % gestiegen.

Der Fokus auf Operational Excellence war für TOOLPORT entscheidend, um dem Kostenanstieg entgegenzuwirken. Entlang der gesamten Supply Chain versuchte TOOLPORT Kosteneinsparungspotentiale zu realisieren. Ein Schwerpunktthema für TOOLPORT war und ist dabei die Digitalisierung von Prozessen und die datengetriebene Identifizierung von Optimierungspotentialen.

Zudem investierte TOOLPORT kontinuierlich sowohl in die Verstärkung der Belegschaft durch kompetente und hochqualifizierte Mitarbeitende als auch in die Weiterentwicklung des bestehenden Teams. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Motor für den Erfolg von TOOLPORT.

3. Lage der Gesellschaft

3.1 Ertragslage

Umsätze und operative Aufwendungen:

Der Umsatz in 2023 stieg auf EUR 133,8 Mio., was einem Wachstum von 6 % gegenüber 2022 entspricht und aus der Stärke der Marke TOOLPORT in bestehenden Märkten und der Erschließung neuer Märkte resultiert.

Die operativen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen den Wareneinsatz, Personalkosten, Mietaufwendungen, Werbekosten und Abschreibungen.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren stiegen um ca. 10 % auf EUR 53,3 Mio.

Die Personalkosten beliefen sich im Jahr 2023 auf EUR 16,4 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Jahr 2023 um 16,2 % auf EUR 45,8 Mio.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 rd. 382 TEUR in das Sachanlagevermögen und rd. 414 TEUR in die immateriellen Vermögensgegenstände investiert. Das Abschreibungsvolumen ist im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 1,9 Mio. gesunken, von EUR 2 Mio. im Jahr 2022.

Ergebnis:

Der Gewinn 2023 in Höhe von EUR 16,7 Mio. (2022: EUR 24,1 Mio.) wurde gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 22. Juli 2020 vollständig an die REF Tents Acquisition GmbH abgeführt.

3.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich per 31. Dezember 2023 auf insgesamt EUR 145,2 Mio. (2022: EUR 145,9 Mio.). Die Vorräte verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 14,3 Mio., entsprechend erhöhten sich die liquiden Mittel um EUR 14,1 Mio. Ein gewährtes Darlehen erhöhte die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 1,57 Mio.

Das Eigenkapital beträgt EUR 93 Mio. Die Eigenkapitalquote beträgt 64 % (2022: 64 %).

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerte sich um EUR 1,8 Mio auf EUR 3,6 Mio., die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 44,2 Mio. resultieren aus der Ergebnisabführung und damit verbundene Darlehensverbindlichkeiten aus den Vorjahren.

3.3 Finanzlage

Finanzierungsstruktur

Die Gesellschaft finanziert sich aus Gesellschaftereinlagen und -darlehen sowie aus Eigenmitteln.

Die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2023 beinhalten Bankguthaben in Höhe von EUR 18 Mio. (2022: EUR 4 Mio.). Die nicht ausgeschöpfte Kreditlinie beträgt EUR 17 Mio.

Kapitalflussrechnung:

2022 2023
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 14.704 TEUR 32.423 TEUR
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -78.989 TEUR -653 TEUR
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 65.505 TEUR -17.670 TEUR
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1.219 TEUR 14.100 TEUR
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.732 TEUR 3.951 TEUR
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.951 TEUR 18.051 TEUR

Der Anstieg der liquiden Mittel erklärt sich im Wesentlichen aus einer um EUR 14 Mio. Verringerung des Vorratsvermögens im Vergleich zum Vorjahr.

4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Schon immer haben TOOLPORT und GFP großen Wert auf Nachhaltigkeit seiner Produkte gelegt, wobei sowohl die Haltbarkeit als auch die Fähigkeit zur Reparatur der Produkte im Fokus stehen. Seit Anfang 2020 evaluiert die Gruppe nun zusätzlich Themen zu Umwelt, Sozialem und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Abteilungsübergreifend werden vorhandene Daten identifiziert, analysiert und bei Bedarf verbessert. Durch die systematische Erfassung sind Fortschritte sichtbar und messbar, mögliche Defizite oder Risiken können aufgezeigt und bearbeitet werden. In 2023 hat die Gruppe seine Emissionen teilweise mit einer Investition zur Verarbeitung von Biomasse in China kompensiert. Damit möchten wir einen freiwilligen Beitrag zu einer weiterhin nachhaltigen Entwicklung leisten.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes beeinflusst eine schwache wirtschaftliche Entwicklung in der EU und insbesondere in Deutschland das Marktgeschehen. Ab der 2. Jahreshälfte wird eine leichte Erholung der Konsumentennachfrage in Europa erwartet. Diese Erholung sollte sich dann auch positiv auf die E-Commerce-Branche in Europa auswirken. Eine Wachstumsprognose für das Jahr 2024 ist unter diesen Rahmenbedingungen mit Unsicherheit verbunden. Im Jahr 2024 plant das Management von TOOLPORT mit einem Umsatzwachstum von ungefähr 15%.

In angespannten Marktsituationen zeigt sich besonders die Robustheit unseres Geschäftsmodells aufgrund a) der Kundenstruktur und b) der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten unserer Produkte. Zu unseren Abnehmern zählen sowohl Geschäfts- als auch Privatkunden. Dabei gibt es Produktkategorien, die verstärkt von Privatkunden und andere Produktkategorien, die mehr von Geschäftskunden nachgefragt werden. Situative Nachfrageschwankungen in einer Kundengruppe werden von der jeweils anderen Kundengruppe ausgeglichen. Zudem bieten sich unsere Produkte für verschiedene Einsatzmöglichkeiten an, auch innerhalb einer Kundengruppe. Die abnehmende Nachfrage eines Anwendungsfalls wird erfahrungsgemäß durch andere (neue) Anwendungsfälle ausgeglichen. Aufgrund der beiden Faktoren ,Kundenstruktur' und ,Einsatzmöglichkeiten der Produkte' ist TOOLPORT auch in Krisenzeiten sehr stabil aufgestellt.

Daneben setzt TOOLPORT weiterhin stark auf die Verbesserung der Prozesse und der IT-Systeme entlang der Supply Chain. Die ständige Optimierung garantiert die Realisierung der Effizienzpotentiale, die sich unter anderem auch aus der zunehmenden Unternehmensgröße ergeben. Darüber hinaus wurde das TOOLPORT-Team zur eigenen Produktentwicklung intern verstärkt und mit dem eingebrachten Wissen der GFP verbunden, um noch näher an den Kundenwünschen dran sein zu können.

Für das Jahr 2024 erwarten wir, dass die Kosten bei TOOLPORT im Bereich Warenbeschaffung und Logistik aufgrund der oben genannten Effekte konstant bleiben bzw. sich leicht verbessern werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs der Warenbeschaffungs- und Logistikkosten ist zum aktuellen Zeitpunkt als sehr gering anzusehen.

Von Kostenerhöhungen ist hingegen bei den Personalkosten für Gehaltserhöhungen und Neueinstellungen bei TOOLPORT auszugehen. Zusätzlich werden für das weitere Wachstum von TOOL- PORT die Marketing- und Logistikkosten entsprechend ansteigen.

2. Risikobericht

Ein Risiko sind weiterhin Währungsschwankungen des US-Dollars zum Euro, da der US-Dollar für TOOLPORT die vornehmliche Einkaufswährung darstellt.

Ein weiteres Risiko sind die Rohstoff- und Herstellungspreise. Diese haben sich 2023 im Vergleich zum Vorjahresniveau stabiler gestaltet. Durch globale Verwerfungen und Krisen können diese jedoch grundsätzlich stärkeren Schwankungen unterworfen sein.

Ob Rohstoffhändler oder Produzent: In den letzten Jahren sind in Ländern wie China das Einführen und Einhalten von Umweltauflagen weiter verschärft worden. Örtliche Behörden überwachen diese und ahnden bei Verstößen. Diese sinnvollen Maßnahmen wie auch steigende Löhne erhöhen zugleich das Risiko steigender Herstellungskosten weiter. In diesem Kontext sei auch die EU genannt, die neue regulatorische Rahmen setzt, wie zum Beispiel das CO 2 -Grenzausgleichssystem CBAM.

Auch die Folgen eines Handelskrieges zwischen den USA und China, aber auch anderen Ländern, erhöhen das Risiko für steigende Preise und Verfügbarkeiten in der Supply Chain.

Die Containerkosten sind im Jahr 2023 zunächst auf das Niveau von vor der Pandemie zurückgekehrt, und auch die durchschnittlichen Transportzeiten von Asien nach Europa hatten sich wieder verkürzt. Ende 2023 hat die noch andauernde Krise im Roten Meer allerdings wieder zu einem Anstieg der Containerpreise geführt. Aktuell sinken die Containerpreise leicht, sie sind aber noch nicht auf das Niveau von vor der Krise im Roten Meer gefallen. Aufgrund der unsicheren Lage in der Region des Roten Meeres gehen die Containerpreise im Jahr 2024 mit einem erhöhten Kostenrisiko einher.

Die hohe Inflation hat die Realeinkommen der privaten Haushalte reduziert und führt auch direkt oder indirekt zu einer Reduktion der Gewinnmargen bei gewerblichen Kunden. Auch wenn TOOLPORT, wie bereits beschrieben, aufgrund des Produktsortiments robust aufgestellt ist, können starke Nachfrage-Einbrüche sich auf das Ergebnis von TOOLPORT auswirken. Wenngleich sich das Inflationsniveau inzwischen gesenkt hat, sieht TOOLPORT jedoch vermehrt das Risiko von Nachholeffekten auf der Lohnkostenseite in 2024.

Risikomanagement

Forderungsrisiken: Grundsätzlich sieht die Geschäftsführung keine nennenswerten Risiken im Hinblick auf den Einzug von bestehenden Forderungen.

Zahlungsfähigkeit: Die Geschäftsführung sieht keine Risiken im Hinblick auf die Fähigkeit, bestehende und zukünftige Verbindlichkeiten zu begleichen.

Devisenkursrisiken: Die Devisenrisiken werden durch das Frühwarnsystem laut Geschäftsleitung rechtzeitig identifiziert und entsprechend abgesichert.

3. Chancenbericht

Wir vertreiben mobile Produkte, die überall auf- und abbaubar sind mit einer guten bis sehr guten Qualität, je nach Nutzungsdauer des Produkts. Einfach und innovativ, vom Partyzelt bis zur Lagerhalle, von der Privatanwendung bis zur Industrielösung. Dabei hilft uns unsere jahrzehntelange Erfahrung und macht uns zu einem verlässlichen Partner für unsere Kunden. Wir sehen weiterhin gutes Potenzial in weitere Märkte und gewinnbringende Produktkategorien zu expandieren.

 

Norderstedt, 23. April 2024

TOOLPORT GmbH

Dr. Frank Frößler

Jens Schedler

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