Zweibeleinsbau UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Dr. Biering seit 17.11.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mediahaus Biering GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Verlust i.H.v. 108 TEUR erwirtschaftet. Nach den Ergebnissen der Jahre 2009 und 2010 ist das ein Erfolg. Die Geschäftsgrundlagen haben sich in den vorangegangenen Jahren erheblich verändert. Insgesamt ist das Marktvolumen geringer geworden und die Nachfrage hat sich verändert. Die konsequente Anpassung des Unternehmens kennzeichnet den Geschäftsverlauf 2011. Die Gesamtleistung ist gegenüber 2010 zwar um knapp 272 TEUR auf 14.718 TEUR zurückgegangen, dafür konnte jedoch die Rohertragsquote von 33% in 2010 wieder auf 39% gesteigert werden. Sie befindet sich damit auf dem Niveau früherer erfolgreicher Geschäftsjahre. Das Geschäftsjahr 2011 begann mit einem guten Einstieg. Der geplante, saisonal übliche Verlust im ersten Quartal betrug nur knapp 37 TEUR (Vj. 400 TEUR). Mit einer verschlechterten Auftragslage zeichnete sich jedoch bereits im März 2011 ab, dass die positive Tendenz nicht anhalten würde. Die Geschäftsleitung hat daraufhin nach den erheblichen Maßnahmen Ende 2010 ein erneutes Programm zur weiteren Kostensenkung eingeleitet und umgesetzt. Jede Stelle und jeder Bereich wurden erneut auf den Prüfstand gestellt. Im Ergebnis wurden in allen Betriebsbereichen von Vertrieb, Verwaltung und Auftragsmanagement bis zur Produktion im Jahr 2011 weitere 22 Stellen abgebaut. Das zweite und das dritte Quartal entwickelten sich schwach, aber doch deutlich besser als im Vorjahreszeitraum. Die Umsätze blieben hinter den Erwartungen zurück und die neuerlich getroffenen Maßnahmen zur Kostensenkung entfalteten erst im Laufe der Monate ihre Wirkung. Durch die Maßnahmen zum Personalabbau entstanden summiert 2011 zusätzliche Kosten von deutlich über 250 TEUR. Da die bereits umgesetzten Einsparmaßnahmen aus 2010 (Maschinenkapazität, Personal) bereits ihre volle Wirkung entfaltet haben, verliefen die beiden Quartale Q2 und Q3 deutlich besser als im Vorjahr. Im vierten Quartal 2011 konnte nun erstmals wieder ein positives Ergebnis erzielt werden. Es wurde ein Gewinn i.H.v. 216 TEUR erwirtschaftet. Mit der verbesserten Kostenstruktur ist das Unternehmen in der Lage Gewinne zu erwirtschaften. II. Darstellung des Geschäftsergebnisses Das Jahresergebnis lag 2011 bei einem Verlust i.H.v. 108 TEUR und damit um rd. 1.359 TEUR höher als im Vorjahr. Die Gesamtleistung ist 2011 nochmals gesunken, aber die Rohertragsquote wurde wieder deutlich auf das Niveau der Vorjahre gesteigert. Wesentlicher Grund hierfür war, dass 2011 margenschwache Aufträge aus dem Automotive-Bereich umgangen wurden. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 703 TEUR reduziert. Das spiegelt sowohl den reduzierte Personalstand wider (306 TEUR), ist aber auch auf die Verlagerung des Personals der Abteilungen Vertrieb, Auftragsmanagement und Vorstufe in die neu errichtete Schwestergesellschaft Mediahaus Vertriebs GmbH im Oktober 2011 zurückzuführen (396 TEUR). Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, wesentliche Neuinvestitionen wurden 2011 nicht durchgeführt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ggü. dem Vorjahr weitgehend unverändert. Das Finanzergebnis hat sich verbessert, weil der Gesellschafter Dr. Biering im Januar 2011 Bankverbindlichkeiten der Gesellschaft durch neuerliche Gewährung eines Gesellschafterdarlehens getilgt hat. III. Darstellung und Analyse der Lage 1. Ertragslage Aufgrund der 2011 gehandhabten Zurückhaltung bei Großaufträgen in den Bereichen Automotive und Finanzkommunikation hat sich die Ertragslage wieder verbessert. Das Unternehmen konnte durch die Restrukturierungsmaßnahmen im Geschäftsjahr 2010 den Fixkostenblock senken. Damit wurde der Auslastungsdruck reduziert und der Vertrieb konnte sich darauf konzentrieren werthaltige Aufträge am Markt zu gewinnen. Die Gewinnschwelle ist dadurch nachhaltig gesenkt. Unter Zugrundelegung der langjährig mittleren Rohertragsquote, liegt seit dem dritten Quartal 2011 bei einem Monatsumsatz von ca. 1.250 TEUR. 2. Finanzlage Der operative Cashflow des Geschäftsjahres war mit rd. 269 TEUR positiv. Das seit 2010 praktizierte Factoring hat sich auch im laufenden Geschäftsjahr als Erfolg erwiesen. Mit den im Januar bereit gestellten Gesellschaftermitteln konnten außerordentliche Tilgungen auf Bankdarlehen durchgeführt werden. Dadurch sind laufende Tilgungsverpflichtungen entfallen, die entsprechenden Zinszahlungen werden liquiditätsschonend thesauriert. Das Unternehmen hat seit 2011 keine langfristigen Darlehensverbindlichkeiten mehr. Die finanzielle Belastung durch Kapitaldienst ist daher auf ein Minimum zurückgefahren worden. Wesentliche Finanzierungsquellen des Unternehmens sind ein langfristiges Darlehen der Walter Biering GmbH & Co. KG, Betriebsmittel der Hausbank sowie die seit 2010 bestehende Finanzierung im Wege des Factorings. 3. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich durch geplante Abschreibungen von 2.373 TEUR auf 1.931 TEUR verringert. Die Kapitalbindung im Umlaufvermögen ist mit einem Abbau von rd. 40 TEUR auf 1.050 TEUR nahezu gleich geblieben. Durch den Jahresverlust 2011 hat sich der bilanzielle Fehlbetrag von 2.092 TEUR auf 2.199 TEUR erhöht. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung liegt aufgrund von Rangrücktritten, stillen Reserven und einer positiven Fortführungsprognose nicht vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von 2.409 TEUR auf 1.589 TEUR gesunken. Dies ergab sich vor allem durch die vorzeitige Tilgung der langfristigen Bankdarlehen durch das neuerlich hinzugeführte Gesellschafterdarlehen. Letzteres ist mit einem Rangrücktritt versehen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 2.211 TEUR auf 2.213 TEUR geringfügig erhöht. Im Oktober 2011 wurden die Abteilungen Vertrieb, Auftragsmanagement und Vorstufe in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Die Mediahaus Vertriebs GmbH fungiert derzeit als Servicegesellschaft für die Mediahaus Biering GmbH in den genannten Bereichen. Die Aufteilung wurde aus grundsätzlichen Erwägungen heraus vorgenommen. Zukünftig sollen sich die Bereiche Vertrieb und Produktion intensiv und unabhängig um den Ausbau ihrer jeweiligen Stärken bemühen. 4. Nachtragsbericht Das erste Quartal 2012 hat sich für die Mediahaus wie erwartet entwickelt. Auf Ebene der Unternehmensgruppe wurde mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet, welches auch erreicht wurde. Die Mediahaus Biering GmbH hat das erste Quartal 2012 mit einem Ergebnis von -25 TEUR (Vj. -37 TEUR) abgeschlossen. Die Gesamtleistung lag mit 3.869 TEUR um rund 283 TEUR über dem Planwert i.H.v. 3.606 TEUR und somit fast genau auf dem Vorjahreswert (3.871 TEUR). Die Rohertragsquote lag mit 37% leicht unter dem Vorjahreswert i.H.v. 38%, was im Wesentlichen durch den geänderten Auftragsmix zurückzuführen ist. So wurde im ersten Quartal ein höherer Anteil größerer Aufträge angenommen als geplant. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Risikobericht Die Druckbranche befindet sich nach wie vor in einem strukturellen Wandel. In den letzten 10 Jahren sind 30% der Unternehmen und der Arbeitsplätze verloren gegangen. Die Nachfrage sinkt, im Verdrängungswettbewerb können die Unternehmen die steigenden die Anforderungen der Kunden an Qualität und Service nicht in höhere Preisen umsetzen. Teile des Marktvolumens an klassischen Druckleistungen werden von neuartigen Wettbewerbern in standardisierter Form über das Internet angeboten. Zudem steigt die Leistungsfähigkeit neuer Offsetdruckmaschinen beinahe jährlich, so dass Überkapazitäten auch bei der laufenden Reduktion der Produktionsanlagen bestehen bleiben. Gleichzeitig werden Digitaldruckmaschinen immer leistungsfähiger. Der Schwerpunkt der Wertschöpfung verlagert sich zunehmend auf den Bereich der buchbinderischen Produktion sowie der Druckveredelung. Diesen Entwicklungen ist der Trend zur Digitalisierung überlagert, also der Publikation auf elektronischen Medien statt auf Papier. Klassische Druckbetriebe im Bogenoffset stehen vor diesem Hintergrund vor großen Herausforderungen. Die Stärke des Mediahauses liegt im Knowhow zur Durchführung außergewöhnlicher Druckaufträge und der Fähigkeit sich an spezifische Erstellungsprozesse beim Kunden ankoppeln zu können. Daraus resultiert, dass es für das Mediahaus nicht sinnvoll ist standardisierte Massenprodukte, selbst wenn sie einen hohen Qualitätsanspruch haben, zu Preisen nahe der langfristen Preisuntergrenze anzubieten. Das Mediahaus konzentriert sich auf hochqualitative, komplizierte Druckprodukte mit Beratungsbedarf und auf Druckprodukte die in der Distribution besonderen Anforderungen unterliegen. Das Mediahaus hat einen guten Zugang zu diesen Marktsegmenten. Detaillierte Planungen ergeben, dass zukünftig mit einem Umsatzvolumen von 14 bis 15 Mio. € in diesem Marktsegment gerechnet werden kann. Hierauf hat sich das Mediahaus personell und technisch ausgerichtet und die Betriebsgröße angepasst. Aufgrund des im Januar 2011 gegebenen Gesellschafterdarlehens und der Rückführung von Bankverbindlichkeiten wurde der Cashflow 2011 verbessert. Im Geschäftsjahr 2012 wird nicht mit zusätzlichem Kapitalbedarf im Umlaufvermögen gerechnet, da die Umsätze stabil bleiben. Durch die Factoringfinanzierung wäre jedoch Raum für zusätzliche Umsatzsteigerungen. Die Finanzierung über Lieferantenkredite hat sich in den vergangenen Jahren als stabil erwiesen. Mit einer grundlegenden Änderung ist an dieser Stelle nicht zu rechnen. Insgesamt wird 2012 mit einem deutlich positiveren Cashflow gerechnet und die Entschuldung des Unternehmens weiter vorangetrieben. II. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2011 konnten die großen Verluste der beiden Vorjahre gestoppt werden. Die Kapazitäten wurden verringert und die Strukturen angepasst. Das Unternehmen ist in der Lage die bestehenden Anforderungen des Marktes zu bewältigen. Das Geschäftsjahr 2012 baut auf den Entscheidungen des Vorjahres auf. Nach dem Konsolidierungsjahr werden im Jahr 2012 die internen Abläufe weiter optimiert. Vertriebsseitig werden Maßnahmen getroffen um die Marktpräsenz in den genannten Segmenten zu stärken und den Zugang zu interessanten Druckobjekten zu verbreitern. Die Geschäftsleitung rechnet im Geschäftsjahr 2012 mit einem deutlich positiven Ergebnis.
München, den 13. Juli 2012 Der Geschäftsführer Dr. Ralf Biering Bilanz zum 31.12.2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. - 31.12.2011
Anhang zum 31.12.20111. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und GmbHG unter Beachtung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes in der Fassung vom 25.05.2009 aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. - 31.12.2011 erfolgt unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Die Mediahaus Biering GmbH ist eine mittelgroße, prüfungspflichtige Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsmethoden Die Bewertung wurde trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da erteilte Rangrücktritte, stille Reserven sowie eine positive Fortführungsprognose die Überschuldung beseitigten. Die Vergleichbarkeit der Posten der Bilanz mit dem Vorjahr ist gegeben. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze richten sich grundsätzlich nach den handels- und steuerrechtlichen Vorschriften. Sie wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten. Die Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear ermittelt. Dabei wurden Abschreibungssätze zwischen 10 % und 50 % zugrunde gelegt. Bei Zugängen in 2011 erfolgte die Abschreibung pro rata temporis. Für die Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurde in 2011 ein Sammelposten gebildet und linear mit 20 % p.a. abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu den Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten und die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades bewertet. In den Herstellungskosten sind die unmittelbaren Rohstoff- und Fertigungskosten sowie angemessene Gemeinkostenzuschläge für die Beschaffung und Fertigung enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Ausfallrisiko, Zinsverluste und Mahn- sowie Beitreibungskosten im Rahmen von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten laufende Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): - Durchschnittlicher Marktzinssatz von 5,14 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde - Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht unterstellt - Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G" Die sonstigen Rückstellungen sind nach dem Erkenntnisstand im Zeitpunkt der Abschlusserstellung jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die voraussichtliche Inanspruchnahme abzudecken. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen (Erfüllungsbeträgen) angesetzt. Abzinsungen wurden nicht vorgenommen. 3. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Beilage 1 beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit TEUR 7 (Vj. TEUR 3) einzelwertberichtigt und zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos mit TEUR 5 (Vj. TEUR 6) mit 1 % pauschal wertberichtigt. Die Mediahaus Biering GmbH ist an der Falza GmbH mit einem Geschäftsanteil von 100 % beteiligt. Sitz der Gesellschaft ist München. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31.12.2011 TEUR 0 (nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag TEUR 77). Die Gesellschaft erzielte in 2011 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4. Außerdem ist die Gesellschaft Komplementärin der Walter Biering GmbH Grafischer Betrieb & Co., Druckconsulting KG i.L. Die Kapitalanteile des persönlich haftenden Gesellschafters betrugen zum 31.12.2003 (letzter aufgestellter Jahresabschluss) EUR 224.491,09. Die Gesellschaft ist aufgelöst, jedoch noch nicht gelöscht. Hinsichtlich der Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wird auf den als Beilage 2 beigefügten Forderungsspiegel verwiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält einen Betrag i.H.v. insgesamt TEUR 438 für Zinsen aus einem Mietkauf- und einem Leasingvertrag, die bereits zu Laufzeitbeginn voll in Rechnung gestellt und bezahlt wurden. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Provisionen (TEUR 16), Abschlussprüfungs- und Beratungskosten (TEUR 18) sowie Aufbewahrungskosten für Geschäftsunterlagen (TEUR 5). Zu den Verbindlichkeiten wird auf den als Beilage 3 beigefügten Verbindlichkeitenspiegel verwiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 53 umfassen Verbindlichkeiten gegenüber der Falza GmbH. Es besteht Mitzugehörigkeit zu den sonstigen Verbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter i.H.v. TEUR 541 enthalten. 4. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere enthalten: Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 22), Kfz-Überlassungen (TEUR 24), Erträge aus Kosten-/ Leistungsverrechnungen an Tochterunternehmen (TEUR 300), Kostenweiterbelastungen an Dritte (TEUR 88), Erträge aus dem Verkauf von Altpapier (Entsorgung) und Verpackungsrückvergütungen (TEUR 302) sowie Versicherungsentschädigungen (TEUR 32). 5. Sonstige Angaben Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 54 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 70). Geschäftsführer und Auszubildende sind hierin nicht enthalten. Die Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr von dem Alleingeschäftsführer Herrn Dr. Ralf Biering wahrgenommen. Hinsichtlich der Geschäftsführungsbezüge wurde die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Zum 31.12.2011 bestehen Haftungsverhältnisse aus der Übernahme von drei Bürgschaften für das Tochterunternehmen Falza GmbH aus Leasing- und Mietkaufverpflichtungen i.H.v. insgesamt TEUR 119. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt. Es wird davon ausgegangen, dass es zu keiner Inanspruchnahme kommt, da bisher immer alle Verpflichtungen erfüllt wurden und keine Anhaltspunkte bestehen, dass dies in Zukunft gefährdet ist. Am Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. v. § 285 Nr. 3 HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 231 HGB anzugeben sind i.H.v. TEUR 2.981. Dabei handelt es sich um Verpflichtungen aus:
München, den 13. Juli 2012 Der Geschäftsführer Dr. Ralf Biering Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31.12.2011
Forderungsspiegel zum 31.12.2011
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2011
* Die Besicherung setzt sich zusammen aus Grundschulden auf fremdem Eigentum, Verpfändung von Kontoguthaben und Zession an SüdFactoring. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers- Hinweis nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 1, 2. HS HGB: Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 der Mediahaus Biering GmbH wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2011. - Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mediahaus Biering GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 13. Juli 2012 Brunnmeier
& Becker GmbH
Claudia Becker, Wirtschaftsprüferin Christoph Brunnmeier, Wirtschaftsprüfer |
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