Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 208783
Eingetragen
26.7.2019
Branche
Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für KraftwagenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Erbringung von lngenieursdienstleistungen im Bereich der Automobilelektronik und Automobilelektrik, Telematik- und Informationssysteme, Multimediaund Internetanwendungen, sowie die Integration der Elektrik und Elektronik in Fahrzeuge.

Historie

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Management

NameRolle
Jean-Franck Ricci
seit 17.2.2021
Geschäftsführer
Christian Hagen
seit 17.2.2021
Prokura
Marc Holger Sabrowski
seit 17.2.2021
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

AKKA DNO GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AKKA DNO GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AKKA DNO GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanzzum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AKKA DNO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 4. September 2020

Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Seidel, Wirtschaftsprüfer

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.688,00 28.512,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.519,00 385.365,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 6.000,00 3.500,00
Summe Anlagevermögen 328.207,00 417.377,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
In Arbeit befindliche Aufträge 2.690.868,89 1.388.866,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.537.572,45 5.012.505,74
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.436.008,09 20.454.081,63
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.814.396,91 1.598.418,02
31.787.977,45 27.065.005,39
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 244.217,56 416.096,83
Summe Umlaufvermögen 34.723.063,90 28.869.968,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.552,54 26.990,90
35.058.823,44 29.314.336,35
31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Gewinnvortrag 4.140.929,23 -338.751,28
IV. Jahresüberschuss 0,00 4.479.680,51
4.365.929,23 4.365.929,23
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 223.000,00 223.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 4.999.946,25 4.696.283,80
5.222.946,25 4.919.283,80
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 250.206,27 650.648,28
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.176.101,58 6.626.385,66
3. Sonstige Verbindlichkeiten 11.043.640,11 12.752.089,38
25.469.947,96 20.029.123,32
35.058.823,44 29.314.336,35

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 42.539.782,20 41.252.102,95
2. Erhöhung des Bestands in Arbeit befindliche Aufträge 1.302.002,66 532.160,49
3. Sonstige betriebliche Erträge 465.421,64 156.894,31
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -214.704,25 -373.623,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.178.421,08 -8.634.780,68
-11.393.125,33 -9.008.404,45
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -18.704.932,07 -16.599.462,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.863.532,83 -3.026.304,32
-22.568.464,90 -19.625.766,68
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -123.833,86 -143.268,73
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.328.565,43 -7.772.902,62
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 € (im Vj. 65,56 €)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86.358,87 35.064,66
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -23.529,27 -58.606,73
10. Ergebnis vor Steuern 3.956.046,58 5.367.273,20
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -886.772,69
13. Ergebnis nach Steuern 3.956.046,58 4.480.500,51
14. Sonstige Steuern -648,00 -820,00
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -3.955.398,58 0,00
16. Jahresüberschuss 0,00 4.479.680,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

I. Allgemeine Angaben

Die AKKA DNO GmbH mit Sitz in Berlin, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 i. V. m. Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 208783 B eingetragen.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt worden.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht unverändert dem Gesamtkostenverfahren gemäß den § 275 HGB.

Der Abschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden, soweit nicht anders vermerkt, in Tausend Euro (T€) angegeben. Die Vorjahreswerte werden im Anhang regelmäßig in Klammern dargestellt.

Seit dem Berichtsjahr besteht mit der AKKA Management Services GmbH, Stuttgart, ein Ergebnisabführungsvertrag.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aktivierte Eigenleistungen zu Herstellungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sollten die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die von der Gesellschaft abgeschlossenen Leasingverträge werden als Finanzierungsleasing oder Spezialleasing klassifiziert, sofern die dafür einschlägigen Kriterien erfüllt sind. Bei Finanzierungsleasing wird vor allem geprüft, inwieweit die Grundmietzeit zu mehr als 90 % der üblichen Nutzungsdauer entspricht. Weiterhin wird untersucht, ob eine Ausübung bestehender Rückkaufrechte wahrscheinlich ist. Wesentliches Kriterium für das Spezialleasing ist, dass das Wirtschaftsgut individuell für den Leasingnehmer hergestellt wurde und dass ohne wesentliche Anpassungen an diesem Wirtschaftsgut keine Veräußerungsmöglichkeit besteht; dann trägt der Leasingnehmer das Sachwertrisiko. Sofern Leasingverträge als Finanzierungs- oder Spezialleasing klassifiziert werden, erfolgt die Bilanzierung im Anlagevermögen der Gesellschaft bei gleichzeitiger Passivierung entsprechender Leasingverbindlichkeiten. Der erstmalige Wertansatz basiert auf der Ermittlung des Nutzungsrechts. Dabei werden die Barwerte der künftigen Leasingzahlungen sowie der Barwert des Erwerbspreises zum Leasingende angesetzt.

Die Folgebewertung des Wirtschaftsgutes ergibt sich aus der Ermittlung des Restbuchwertes zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Leasingverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag entsprechen den jeweiligen Barwerten.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von 250,01 € bis zu einem Wert von 1.000,00 € werden ab dem Geschäftsjahr 2018 bei der Anschaffung als Sammelposten erfasst und über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Sofern ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen ausscheidet, wird der Sammelposten nicht vermindert. Im Geschäftsjahr 2019 wurden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 250,00 € als Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die in Arbeit befindlichen unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bilanziert. Alle erkennbaren Risiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sofern wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, sind diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die sich ergebende Steuerbe- und -entlastung wird mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Fall einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft, sind die latenten Steuern der AKKA DNO GmbH jedoch auf Ebene der AKKA Deutschland GmbH, Saarbrücken, als "oberste" Organträgerin zu bilden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und der Finanzanlagen wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Vorräte

Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen in Höhe von 2.691 T€ (Vorjahr 1.389 T€) betreffen mit 26,62 % (Vorjahr 29,61 %) noch nicht abgeschlossene Projekte für verbundene Unternehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, wie im Vorjahr, alle innerhalb eines Jahres fällig.

Die Gesellschaft nutzt Factoring als Absatzfinanzierungsinstrument. Factoring ist eine Finanzierungsform, bei der die Liquiditätslage von Unternehmen verbessert wird. Factoring ermöglicht der Gesellschaft, das Umlaufvermögen unabhängiger von Banken zu finanzieren, da die kurzfristigen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen an den Factor veräußert und von diesem im Rahmen der gezeichneten Limite sofort bezahlt werden. Somit erhält die Gesellschaft die Liquidität sofort nach Rechnungsstellung und realisiert somit eine umsatzkongruente Finanzierung. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von 17.774 T€ verkauft.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Berichtsjahr um Forderungen gegen Gesellschaften, die zum AKKA Konzern gehören. Sie betreffen mit 1.986 T€ (Vorjahr 480 T€) Lieferungen und Leistungen und mit 25.450 T€ (Vorjahr 19.974 T€) Geldanlagen. Die Forderungen gegen den Gesellschafter belaufen sich auf 8 T€ (Vorjahr 30 T€)

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr alle innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das Grundkapital in Höhe von 25.000,00 € ist voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage in Höhe von 200.000 € setzt sich zusammen aus in Vorjahren erfolgten Rücklagen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen im Personalbereich sowie gegenüber fremden Dritten gebildet. Die Personalrückstellungen betragen 694 T€ (Vorjahr 1.504 T€). Darüber hinaus sind Verpflichtungen für noch ausstehende Rechnungen in Höhe von 3.984 T€ (Vorjahr 2.878 T€) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die dargestellten Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2019 Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
(in T€)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 250 250 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.176 14.176 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 11.044 11.044 - -
Gesamt 25.470 25.470 - -
31.12.2018 Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
(in T€)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 651 651 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.626 6.626 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 12.752 12.752 - -
Gesamt 20.029 20.029 - -

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Berichtsjahr um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften, die zum AKKA Konzern gehören. Sie betreffen mit 11.428 T€ (Vorjahr 6.626 T€) Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter belaufen sich auf 9.590 T€ (Vorjahr 3.728 T€). Darin enthalten ist eine Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung in Höhe von 3.955 T€.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind 2.615 T€ (Vorjahr 2.879 T€) aus Steuern enthalten. Diese wurde im Vorjahr in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen und werden dieses Jahr als Verbindlichkeit gegenüber dem umsatzsteuerlichen Organträger ausgewiesen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind 0 T€ (Vorjahr 25 T€) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Zudem ist eine Überzahlung aus dem Factoring in Höhe von 10.763 T€ enthalten, welche stichtagsbedingt durch die Bezahlung von Rechnungen durch Kunden entstanden ist.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden mit 99,6 % (Vorjahr 99,6 %) überwiegend im Inland erzielt und setzen sich wie folgt zusammen:

2019 2018
Inland 42.377 T€ 40.387 T€
Ausland 163 T€ 165 T€
Sonstige Umsätze 0 T€ 700 T€
Umsatzerlöse gesamt: 42.540 T€ 41.252 T€

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 49 T€, (Vorjahr 7 T€), sowie periodenfremde Erträge in Höhe von 0 T€. (Vorjahr 1 T€).

Personalaufwand

In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 19 T€ (Vorjahr 15 T€) enthalten.

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt 368 (Vorjahr 326).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem Verwaltungskostenumlagen in Höhe von 3.801 T€ (Vorjahr 3.113 T€), Mietaufwendungen in Höhe von 1.202 T€ (Vorjahr 1.037 T€) und Fortbildungskosten in Höhe von 355 T€ (Vorjahr 417 T€).

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind im Berichtsjahr in Höhe von 1 T€ angefallen (Vorjahr 4 T€).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen im Berichtsjahr nur Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 86 T€ (Vorjahr 35 T€).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind in Höhe von 0 T€ (Vorjahr 47 T€) Zinsaufwendungen für verbundene Unternehmen enthalten.

V. Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Bürgschaften oder Garantien in Höhe von 202 TEUR gegenüber Banken.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren vor allem aus Miet- und Leasingverträgen. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen neben Immobilien den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (beispielsweise IT-Equipment, Büromöbel). In diesen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Die Verpflichtungen aus diesen Verträgen betragen 931 T€ für 2020, 1.683 T€ für die Jahre 2021-2024, sowie 0 T€ für die Laufzeit von länger als 5 Jahre.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge i. S. v. § 268 Abs. 8 HGB beträgt 0 T€ (Vorjahr 0 T€). Die Ausschüttungssperre findet im aktuellen Berichtsjahr keine Anwendung. Der Jahresüberschuss kann vollumfänglich ausgeschüttet werden.

Geschäftsführung

Im Berichtsjahr waren folgende Personen als Geschäftsführer tätig:

• Peter Mehrle ehemaliger CFO BU Germany (bis 01.07.2020)
• Règis Sandrin-Guillon ehemaliger CEO BU Germany (bis 08.04.2020)
• Derrick Zechmair CEO BU Germany (seit 08.04.2020)
• Michael Neumann CFO BU Germany (seit 01.07.2020)

Die Geschäftsführer beziehen keine Vergütung von der Gesellschaft.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe über das Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss der AKKA Technologies S.E., Brüssel, Belgien angegeben.

Nachtragsbericht

Seit Januar 2020 breitet sich in Deutschland überregional das sogenannte Coronavirus aus. Vor diesem Hintergrund wurden durch die Bundesländer zahlreiche Kontaktsperren durchgesetzt, welche insbesondere den öffentlichen Nahverkehr stark einschränken. Hierdurch werden die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2020 erheblich belastet. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Ausführungen im Risikobericht und Prognosebericht des Lageberichts. Andere Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2019, die für die AKKA DNO GmbH von besonderer Bedeutung sind, sind nicht eingetreten.

Angaben zum Mutterunternehmen

Direkter Anteilseigner ist die AKKA Management Services GmbH in Stuttgart; deren Anteilseigner ist die AKKA Deutschland GmbH, Saarbrücken. Mutterunternehmen der AKKA Deutschland GmbH, Saarbrücken, ist zum 31. Dezember 2019 die AKKA Technologies S.E. mit Sitz in Brüssel, Belgien.

Der Jahresabschluss der AKKA DNO wird in den Konzernabschluss der AKKA Technologies S.E., Brüssel, Belgien, (größter und kleinster Kreis) einbezogen. Dieser Konzernabschluss, der nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt wird, ist auf der Homepage (www.akka.eu) erhältlich. Der Konzernabschluss wird bei der Belgian National Bank unter der Nummer 0538 473 031 offengelegt und in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Berlin, den 29. Juni 2020

Peter Mehrle

Derrick Zechmair

Anlagenspiegel der AKKA DNO GmbH, Berlin, zum 31. Dezember 2019

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 01.01.2019 Zugänge Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 303.940,97 16.119,00 320.059,97
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 303.940,97 16.119,00 320.059,97
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.178.670,11 16.044,86 1.194.714,97
Summe Sachanlagen 1.178.670,11 16.044,86 1.194.714,97
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 3.500,00 2.500,00 6.000,00
Summe Finanzanlagen 3.500,00 2.500,00 6.000,00
Summe Anlagevermögen 1.486.111,08 34.663,86 1.520.774,94
Abschreibungen
Stand 01.01.2019 Zugänge Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 275.428,97 19.943,00 295.371,97
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 275.428,97 19.943,00 295.371,97
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 793.305,11 103.890,86 897.195,97
Summe Sachanlagen 793.305,11 103.890,86 897.195,97
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.068.734,08 123.833,86 1.192.567,94
Buchwerte
Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.688,00 28.512,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 24.688,00 28.512,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.519,00 385.365,00
Summe Sachanlagen 297.519,00 385.365,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 6.000,00 3.500,00
Summe Finanzanlagen 6.000,00 3.500,00
Summe Anlagevermögen 328.207,00 417.377,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

I. Grundlagen

A. Geschäftsmodell der AKKA DNO GmbH

AKKA DNO GmbH - ein Unternehmen der AKKA Technologies Group

Die AKKA DNO GmbH (kurz: AKKA DNO) hat ihren Hauptsitz in Berlin. Alleinige Anteilsinhaberin ist die AKKA Management Services GmbH mit Sitz in Stuttgart, deren Anteile von der AKKA Deutschland GmbH mit Sitz in Saarbrücken gehalten werden. Diese ist über deren Muttergesellschaft Teil der AKKA Technologies S.E. mit Hauptsitz in Brüssel, Belgien (kurz: AKKA)

AKKA ist der führende europäische Anbieter auf dem Gebiet der Ingenieurberatung und F&E-Dienstleistungen für die Mobilitätsindustrie. Als Innovationsbeschleuniger unterstützt AKKA führende Industrieunternehmen aus der Automobil-, Luftfahrt-, Bahn- und Life-Sciences-Branche über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte mittels modernster digitaler Technologien (Kl, ADAS, Internet der Dinge, Big Data, Robotik, Embedded Computing, maschinelles Lernen usw.). Die AKKA wurde 1984 gegründet und hat eine stark unternehmerisch geprägte Unternehmenskultur.

Die AKKA zählt mehr als 21.000 qualifizierte Mitarbeiter und besitzt eine solide Präsenz in Europa, Asien und Amerika - immer bestrebt, die höchsten Qualitätsstandards zu erfüllen.

Im Jahr 2018 hat AKKA eine Ein-Marken-Strategie verabschiedet, um sich Kunden weltweit einheitlich zu präsentieren. Dementsprechend wurde AKKA DNO in die Marke AKKA Automotive integriert. Die AKKA DNO - automobiles Kompetenzzentrum der Gruppe und der Business Unit Germany - bietet Dienstleistungen rund um automobile Entwicklungsprozesse beginnend mit der Forschung und Entwicklung. Unsere Dienstleistungen konzentrieren sich auf Programmmanagement und Variantenapplikation und erstrecken sich über Fertigungstechniken, Produktionsplanung sowie After-Sales-Service. Unser breit gefächertes Spektrum an Fertigkeiten ermöglicht es uns, die gesamte Automobilbranche zu bedienen.

Ob traditionelle Verbrennungsmotoren, Hybrid-, elektrische oder alternative Antriebe - Technologie ist unsere Leidenschaft. Als international agierende Gruppe befinden wir uns am Puls der Märkte. Zusammen mit AKKA Research, dem Innovationszentrum der AKKA Gruppe, haben wir uns zukunftsträchtigen, innovativen Technologien wie dem autonomen Fahren, modernen Fahrerassistenzsystemen, Infotainment, Mensch-Maschine-Schnittstelle und Vernetzung im Auto verschrieben. Dabei können wir das Know-how anderer Branchen mit unseren innovativen Lösungen verbinden.

Seit über 30 Jahren beweisen wir unsere Erfahrung, unser Know-how und unser schnelles Reaktionsvermögen in komplexen und umfangreichen Projekten für namhafte Automobil-OEMs und ihre Lieferanten, unter höchster Geheimhaltung.

Die AKKA DNO - bietet Dienstleistungen rund um automobile Entwicklungsprozesse beginnend mit der Forschung und Entwicklung an. Unsere Dienstleistungen konzentrieren sich auf Projekt- und Programmmanagement, alle Arten von Consultingthemen und erstrecken sich bis in die digitalen Entwicklungsbereiche der Automobilentwicklung. Unser breit gefächertes Spektrum an Fertigkeiten ermöglicht uns die gesamte Automobilbranche zu bedienen.

Als international agierende Gruppe befinden wir uns am Puls der Märkte. Zusammen mit AKKA Research, dem Innovationszentrum der AKKA Gruppe, haben wir uns zukunftsträchtigen, innovativen Technologien wie dem autonomen Fahren, modernen Fahrerassistenzsystemen, Infotainment, Mensch-Maschine-Schnittstelle und Vernetzung im Auto verschrieben. Dabei können wir das Know-how anderer Branchen mit unseren innovativen Lösungen verbinden.

Seit über 15 Jahren beweisen wir unsere Erfahrung, unser Know-how und unser schnelles Reaktionsvermögen in komplexen und umfangreichen Projekten für namhafte Automobil-OEMs und ihre Lieferanten, unter höchster Geheimhaltung.

Globalisierung ist eine weitere Herausforderung, die wir im Sinne unserer Kunden meistern. Als internationales Unternehmen unterstützen wir weltweit und vor Ort mithilfe unserer Fachkenntnisse und passenden Kompetenzen.

Unternehmensstruktur

Unsere operative Organisation ist im aktuellen Berichtsjahr in 4 Departments an 2 Standorten unterteilt, die einen umfangreichen Teil der Wertschöpfungskette im automobilen Entwicklungsprozess widerspiegeln.

Am Standort Köln sind Expertisen aus dem Bereich "Elektrik/Elektronik" vorhanden und wir beschäftigen uns u.a. mit den Themen vernetztes Fahrzeug, Fahrerassistenzsysteme, Telematik aber auch Elektronik Hardware-Komponenten Entwicklung, Test und Fertigung.

Am Standort Wolfsburg ist das Geschäft in 3 Departments unterteilt. Das Department "Powertrain & New Mobility" befasst sich mit Beratungs- und Projektthemen rund um die Konzeption von Hybrid & Elektroantriebssystemen sowie daraus resultierenden Veränderungen im Geschäftsumfeld.

Im Department "Elektrik/Elektronik" in Wolfsburg beschäftigen wir uns u.a. mit Beratungsthemen im Bereich vernetztes Fahrzeug, Fahrerassistenzsysteme sowie Telematik Hard- und Softwareentwicklung mit integrativen Funktionstests.

Das Department "Connected Car" in Wolfsburg beschäftigt sich Umfangreich mit den Themen vernetztes Fahrzeug, Infotainment Softwareentwicklung sowie deren Funktionstests. Auch Projekte rund um die Ladeinfrastruktur von E-Mobilen gehört zum Portfolio.

Automatisiertes Fahren, Vernetzung und Elektromobilität bestimmen die Zukunft der Automobilindustrie und sind deshalb ein umfangreicher Bestandteil der bearbeiteten Projekte der DNO.

Die Kundendiversifikation wird weiter vorangetrieben. Die Unternehmensführung erhofft sich dadurch einen weiteren Schritt in Richtung eines noch unabhängigeren Engineering-Dienstleisters.

B. Steuerungssystem

Die bei der AKKA BU Germany / DNO eingesetzten finanziellen und nicht finanziellen Steuerungsgrößen orientieren sich an den Interessen und Ansprüchen unseres Anteilseigners und stellen die Basis für eine wertorientierte Unternehmensführung dar.

Als operative Ergebnisgröße für die Projektsteuerung werden die "Gross Margin" (Projektbezogenes Ergebnis; Gesamtleistung abzüglich der direkt zugeordneten Projektkosten) und für die Divisions die "Operational Margin" herangezogen. Als Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern reflektiert die "Operational Margin" die Ergebnisverantwortung der Divisions.

Die operative Ergebnisgröße auf Ebene AKKA DNO ist die "Operational Margin". Diese beinhaltet zusätzlich zur "Operational Margin" per Division auch Ergebniseffekte, die nicht durch die Divisions zu verantworten sind. Hierzu zählen sonstige Überleitungsposten wie z. B. Kosten für den Zentralvertrieb und administrative Kosten der Querschnittsfunktionen.

Zudem sind Kennzahlen wie die Eigenkapitalquote oder die Investitionen in das Sachanlagevermögen weitere Kennzahlen, mit welchen die Gesellschaft aktiv gesteuert wird. Die quantitative Ausprägung dieser Kennzahlen werden im Punkt II B. näher beschrieben.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Entwicklung

Im Gesamtjahr 2019 hat sich die gesamtwirtschaftliche Leistung der deutschen Volkswirtschaft um preisbereinigt 0,6 % erhöht. Damit setzte sich auch in 2019 der Wachstumstrend fort, wenn auch mit stark abnehmender Dynamik so die Experten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie 1. Die Konjunktur wurde aufgrund der verschlechterten finanziellen Rahmenbedingungen für die Schwellenländer und drohenden Handelskonflikten weiterhin spürbar gedämpft. Die vorausschauenden Konjunkturindikatoren, wie z. B. die Geschäftserwartungen oder die Auftragseingänge des Verarbeitenden Gewerbes, sind zurückhaltend. Wichtige binnenwirtschaftliche Auftriebskräfte wirkten jedoch fort. Die Einkommen stiegen unterstützt durch die Fiskalpolitik kräftig und sorgten für eine rege Konsumnachfrage der privaten Haushalte. Die Erwerbstätigkeit nahm weiter zu und der Rückgang der Arbeitslosigkeit setzte sich fort.

Vom weltwirtschaftlichen Umfeld gingen 2019 lediglich gedämpfte Signale aus. Sowohl bei der industriellen Erzeugung als auch beim Welthandel war im vergangenen Jahr eine verlangsamte Entwicklung zu beobachten.

Durch die Corona-Krise sind derzeit die wirtschaftlichen Folgen nur schwer einzuschätzen. Täglich werden neue Auswirkungen für die Weltwirtschaft und die Staatshaushalte veröffentlicht und namhafte Unternehmen beantragen Staatshilfen und Überbrückungskredite. 2

Entwicklung Automobilindustrie

Laut Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA Pressemitteilung vom 16.01.2020) hat 1https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/wirtschaftliche-entwicklung.html
2https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/wirtschaftliche-entwicklung.html

sich weltweit das Automobilgeschäft im Jahr 2019 unterschiedlich entwickelt. In Europa lag der Automobilabsatz gegenüber dem Vorjahr leicht im Plus (1 %), Japan (-2 %), Indien (-13 %), USA (-1 %) und Russland (-2 %) verzeichneten Rückgänge. Der Absatzmarkt in Brasilien wird mit 8 % weiterhin mit guten Wachstumsraten gemeldet. Im zweiten Jahr in Folge ist bei den Verkäufen in China ein Rückgang (-10 %) zu verzeichnen, sie liegen mit 21 Mio. Neufahrzeugen aber immer noch auf einem hohen Niveau.

Weltweit produzierten die deutschen Hersteller im Jahr 2019 16,0 Mio. Pkw (i. Vj. 16,5 Mio. Pkw), davon 4,7 Mio. in Deutschland. Der Anteil am Welt-Pkw-Markt beträgt wie im Vorjahr rund 20 Prozent. Die deutsche Automobilindustrie am Standort Deutschland steht für einen Umsatz von 435,3 Mrd. EUR (i.Vj. 423,2 Mrd. EUR), sie beschäftigt hier 832.991 Mitarbeiter. 3

Entwicklung der Digitalen Wirtschaft

Gemäß dem Branchenverband "Bitkom" wuchs der Markt um 3,3 Milliarden Euro auf 169,6 Milliarden Euro. Diese Wachstumsraten zeigen, dass die Branche sich weiterhin auf einem stabilen Wachstumskurs bewegt. Dies wird auch an dem ausgerufenen Marktvolumen für 2020 in Höhe von 172,2 Milliarden Euro ersichtlich.

Mit Schwerpunktthemen wie Big Data, Cloud Computing und Car2X, sind wir auch hier voll am Puls der Zeit. 4

3 https://www.vda.de/de/services/Publikationen/analysen-zur-automobilkonjunktur-2019.html
4 https://www.bitkom.org/sites/default/files/2020-01/bitkom-charts-jahres-pressekonferenz-konjunktur-14-01-2020_final.pdf

B. Geschäftsverlauf

Allgemeiner Geschäftsverlauf

Eines der zentralen Kommunikationsziele ist die Stärkung der Konzernmarke AKKA. Der einheitliche Markenauftritt in Deutschland mit einem weltweit gültigen Corporate Design bindet alle verbundenen Unternehmen in Deutschland eng an die Konzernmarke.

Bis auf strategisch bedingte Ausnahmen tragen alle zum Konzern gehörenden deutschen Gesellschaften den Namen AKKA in ihrer Firmierung. Damit wird ein klares und starkes Signal dafür gesetzt, dass sich die Gruppe in die richtige Richtung verändert hat und sich auch weiterhin verändern wird.

Trotz einer gesunkenen Eigenkapitalquote von 12,45 % (Vorjahr 14,89 %) steht die AKKA DNO weiterhin auf einer soliden finanziellen Basis, da die Reduktion der Quote durch den abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag mit der AKKA Management Services GmbH, Stuttgart bedingt ist.

Für erhaltene Management- und Beratungsleistungen der Muttergesellschaft beliefen sich die Aufwendungen für das Geschäftsjahr auf 3,8 Mio. EUR (Vorjahr 3,1 Mio. EUR).

Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 42 auf 368 Personen im Quartalsdurchschnitt.

Die im vorherigen Geschäftsjahr, aufgrund des "Target-50" Programms durchgeführten Verschmelzungen haben im Geschäftsjahr geholfen weitere Kernprozesse zu konsolidieren. Eine tiefergehende Harmonisierung von Prozessen sowie die Ausnutzung von Synergieeffekten waren ebenfalls Bestandteile des Berichtsjahres.

Insgesamt ist Deutschland nach wie vor deutlich unser Hauptmarkt und er wird dies auch auf absehbare Zeit bleiben.

C. Darstellung der Lage

Entwicklung der Gesamtleistung

Gesamtleistung 2019 2018
in Mio. EUR
Umsatzerlöse 42,5 41,3
Bestandsveränderung 1,3 0,5
Summe 43,8 41,8

Mit einer Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) von 43,8 Mio. EUR konnte die AKKA DNO GmbH die Vorjahresgesamtleistung i.H.v. 41,8 Mio. EUR weiter ausbauen. Auf die einzelnen Departments in den Divisionen Köln und Wolfsburg entfielen dabei folgende Anteile des Umsatzes:

Umsätze nach Departments 2019 2018
in Mio. EUR
EE Köln 4,2 5,4
WOB 38,3 35,9
Summe 42,5 41,3

Beschaffung

Der Materialaufwand ist im Jahr 2019 um 2.385 TEUR auf 11.393 TEUR gestiegen. Grund dafür ist das ebenfalls stark gestiegene Auftragsvolumen, welches an externe Projektmitarbeiter oder an verbundene Unternehmen vergeben wurde. Diese Entwicklung entspricht auch einem Element unseres Geschäftsmodells, dem zufolge Nachfragezuwächsen bzw. -rückgängen grundsätzlich zunächst zumindest solange mit flexibler Kapazität entsprochen wird, bis auf die notwendige Stetigkeit der Entwicklung vertraut werden.

Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Jahresüberschuss nach Steuern und vor Ergebnisabführung von 3.955 TEUR (Vorjahr 4.480 TEUR).

Liquidität/Kapitalstruktur

Die AKKA DNO finanziert sich im Wesentlichen durch den Verkauf von Forderungen (Factoring). Der Abschluss des Factoringvertrag zwischen der BNP Paribas Fortis Factor N.V. und der AKKA DNO erfolgte am 7. Dezember 2018. Darüber hinaus wurde die Unternehmensfinanzierung durch den am 27. Dezember 2018 abgeschlossenen Cash Pool-, Netting- und Finanzierungsvertrag mit der AKKA Finance SARL, Brüssel, Belgien (kurz: AKKA Finance) erweitert.

Das Konzern-Netting ist wichtiger Bestandteil der AKKA DNO. Die Vielzahl interner Forderungen, bzw. Verbindlichkeiten zwischen verbundenen Unternehmen werden nicht einzeln beglichen sondern genettet und zum Ende eines Monats verbleibt eine Endsumme, die dann optional via Bankzahlungen oder internem Kontoübertrag auf die AKKA Finance abgerechnet werden können.

Das Guthaben bei Kreditinstituten verringerte sich um 0,2 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR zum Bilanzstichtag

Die AKKA DNO kann sich auf Grund der vorhandenen Konzernfinanzierung (Cash Pool-, Netting- und Finanzierungsvertrag) sowie des Factorings sehr flexibel sowohl intern als auch extern finanzieren.

Investitionen

Die Gesellschaft hat 2019 keine wesentlichen Investitionen vorgenommen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um 5,7 Mio. EUR auf 35,1 Mio. EUR gestiegen. Ursächlich hierfür ist vor allem der Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Gesellschaften aus dem Cash Pooling.

Der Bestand an Vorräten, d. h. in unserem Falle im Wesentlichen die noch nicht abgeschlossenen Projektleistungen hat sich von 1.389 TEUR zum 31.12.2018 auf 2.691 TEUR erhöht.

Der Forderungsbestand aus dem Liefer- und Leistungsverkehr betrug zum Abschlussstichtag insgesamt 1,5 Mio. EUR (Vorjahr 5,0 Mio. EUR). Der Rückgang bezieht sich auf das Zahlungsverhalten unserer Kunden zum Jahresende. Zum Stichtag sind Forderungen in Höhe von 17,8 Mio. EUR an BNP verkauft.

Zur Analyse der Rückstellungen verweisen wir auf den Anhang.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich durch den gestiegenen Bedarf an bezogenen Leistungen aus verbundenen Unternehmen stichtagsbedingt um 7,5 Mio. EUR.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die AKKA DNO verzeichnet trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen ein gutes Geschäftsjahr 2019. Insgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage als volatil. Der aktuelle Transformationsprozess zu automatisiertem Fahren, Vernetzung und Elektromobilität bedingt einen großen Umbruch für die Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen. Zum heutigen Zeitpunkt sind uns - abgesehen von den nicht weiter absehbaren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie - keine weiteren Einflussfaktoren bekannt geworden, die mögliche Abweichungen von der zuvor berichteten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge haben könnten.

Essentiell für die Entwicklung der wirtschaftlichen Situation der AKKA DNO wird die Umsatzentwicklung mit unserem Hauptkunden sein.

D. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind Gesamtleistung, Gross Margin auf Projektebene, Operational Margin und die Auslastung der Mitarbeiter. Zusätzlich wenn auch weniger im Focus zu den genannten operativen Ergebnisgrößen stellen für uns auch die Net Margin, der Auftragseingang, die Arbeitnehmer, der Personalaufwand, Days Sales Outstanding, das Working Capital und die Investitionen sowie die Kundenzufriedenheit finanzielle und nichtfinanzielle Indikatoren/Kennzahlen dar. Die Gross Margin spiegelt dabei die Ergebnisverantwortung der Projektleiter, die Operational Margin die Ergebnisverantwortung der Geschäftsführung wider. Die Auslastung ist zentraler Bestandteil der Departmentanalyse.

Personalkennzahlen/-Entwicklung

Der Personalstand im Quartalsdurchschnitt betrug 368 Personen.

Die Personalaufwendungen sind im Jahr 2019 auf 22,57 Mio. EUR gestiegen (Vorjahr 19,63 Mio. EUR). Prozentual ausgedrückt bedeutet dies einen Anstieg in Höhe von 14,99 %. Ursächlich hierfür sind der Personalaufbau.

Human Resources (HR)

Die Personalarbeit im Jahr 2019 war weiterhin geprägt von Prozess- sowie Kostenoptimierungen und Vereinheitlichung. Die Integration der AKKA Gruppe am Standort Deutschland, aber auch die Einbindung in die AKKA Gruppe weltweit, wurden kontinuierlich fortgesetzt. Die bereits 2018 eingeleiteten Effizienzsteigerungsprogramme wurden weitergeführt und zeigten auch in 2019 Wirkung. Das Jahr 2019 gestaltete sich sehr herausfordernd, da weitere Maßnahmen für eine integrierte HR-Arbeit innerhalb der AKKA Gruppe eingeleitet und erfolgreich umgesetzt werden konnten. Die weitere Transformation und Ausrichtung der HR-Arbeit auf die Anforderungen des Marktes und der AKKA Gruppe werden die zentralen Herausforderungen für die Zukunft sein. Neben der Definition und Bündelung der HR-Rollen innerhalb der BU Germany wird es weitere strukturelle Maßnahmen geben, um die HR-Arbeit nachhaltig zu optimieren. Besonderer Fokus bleibt weiterhin die Rekrutierung von Mitarbeitern vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels. Die eigens hierfür gegründete AKKAdemy in Genf ist dabei ein wichtiger Baustein, die für sämtliche verbundene Unternehmen Fach- und Führungskräften rekrutiert. Auf Grund des Erfolges der AKKAdemy in Genf wurde 2019 eine weitere AKKAdemy in Leipzig gegründet, die den Schwerpunkt auf die Rekrutierung von digitalen Fach- und Führungskräften legt.

Das soziale Klima mit der Gewerkschaft und den Betriebsräten gestaltet sich weiterhin positiv. Im Verlauf des Jahres haben weitere Tarifgespräche stattgefunden mit dem Ziel, den Vergütungstarifvertrag neu zu fassen und in einigen Punkten weiterzuentwickeln. Aktuell gilt noch immer die tarifliche Nachwirkung des ausgelaufenen Vergütungstarifvertrages.

AKKA DNO als attraktiver Arbeitgeber

Die gute Akzeptanz der AKKA DNO auf dem weiterhin angespannten Bewerbermarkt spiegelt sich in den zahlreichen Einstellungen durch das engagierte Recruiting-Team in 2019 wider. Auch in diesem Jahr wurden die Einstellungsziele erreicht und damit zahlreiche qualifizierte Fachkräfte für die AKKA DNO gewonnen.

Für 2020 liegt der Fokus weiterhin auf der Gewinnung neuer Mitarbeiter für ein nachhaltiges Wachstum bei den wichtigen Zukunftstechnologien.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

A. Prognose- und Chancenbericht

Für das Jahr 2020 erwartete die Bundesregierung eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 1,1 Prozent. Die konjunkturelle Dynamik sollte dabei zum Jahresauftakt 2020 noch verhalten bleiben. Im weiteren Verlauf sollte die Wirtschaft wieder leicht an Fahrt aufnehmen (Quellen: Statistisches Bundesamt; Jahresprojektion der Bundesregierung, Stand Januar 2020). 5

Die nach dem Bilanzstichtag weltweite Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie hat einen erheblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Ab März 2020 hat diese in der Gruppe zu einer Vielzahl von Projektverzögerungen und -verschiebungen insbesondere bei den Kunden aus der Automobilbranche geführt.

Die inzwischen zu erkennenden Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie für AKKA können aktuell noch nicht abschließend bewertet werden. Vorübergehend kommt es für die Gruppe insgesamt zu einer deutlichen Reduzierung der monatlichen Umsatzerlöse. 5https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2020.pdf? blob=publicationFile&v=10 (Seite 67)

Im Ergebnis der ursprünglichen Prognosen war 2020 eine operative Marge Höhe von 8.754 TEUR geplant. Aufgrund der zusätzlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie ist nunmehr nach konservativer Planung von einem Jahresfehlbetrag im niedrigen einstelligen Millionenbereich auszugehen.

Wir erwarten aufgrund dieser derzeitig wirtschaftlichen Prämissen für das laufende Geschäftsjahr 2020 einen Rückgang der Gesamtleistung im unteren zweistelligen Prozentbereich sowie trotz Kosteneinsparungen einen deutlichen Rückgang des Operational Margin sowie der Auslastung im Vergleich zu 2019.

Eine verlässliche Schätzung des Gesamteffekts ist aufgrund der außergewöhnlichen Situation und insbesondere der nicht absehbaren zeitlichen Ausdehnung der Pandemie derzeit nicht möglich. Es besteht das Risiko, dass sich eine über unsere Erwartungen hinausgehende, längerfristige Beeinträchtigung durch die Coronavirus-Pandemie weiter negativ auswirkt.

Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn eine der genannten oder andere Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen.

B. Risikobericht

Durch die in der AKKA BU Germany gelebten kontinuierlichen Prozesse zur Marktbeobachtung, Strategiedefinition und operativen Steuerung ist gewährleistet, dass die AKKA DNO ihre Positionierung im Markt und Wettbewerb finden sowie Chancen und Risiken adäquat abwägen kann.

Die AKKA BU Germany verfügt über einen kontinuierlichen Berichtsprozess zur Erkennung von möglichen Risiken. Im Rahmen von Risikoberichten werden - neben den einzelnen Risiken - die Gegenmaßnahmen zur Risikominimierung oder aber Risikovermeidung aufgezeigt. Die Umsetzung definierter Gegenmaßnahmen und Maßnahmenwirksamkeit werden in den Gremien der BU Germany und damit auch bei der AKKA DNO kontrolliert.

Das Risikomanagement ist unterteilt in die Kernprozesse "Projekt Risk Management", "Financial Risk Management", und "Tax Risks Management", welche Bestandteil des "Corporate Risk Managements" der AKKA BU Germany. sind. Speziell die Rolle des "Project Risk Managements" wurde dadurch deutlich gestärkt.

Zusätzlich findet ferner ein kontinuierlicher Abwägungsprozess der Chancen und Risiken statt. Dieser wird ergänzt durch eine ständige Überprüfung des Leistungsangebots hinsichtlich Marktfähigkeit und Profitabilität in speziell hierfür eingerichteten Gremien (z.B. Projektreviews).

Die AKKA DNO ist als vorwiegend in Deutschland agierender Dienstleister keinen Währungsrisiken ausgesetzt. Liquiditätsrisiken werden durch die Finanzierungsmöglichkeiten innerhalb des Konzerns abgedeckt. Ausfallrisiken für Kundenforderungen treten so gut wie nicht auf, da es sich bei den Hauptkunden um OEMs der Automobilindustrie handelt.

Weitere Risiken aus der Geschäftstätigkeit und eventuell anfallende Belastungen wurden im Jahresabschluss vollumfänglich berücksichtigt und in der jeweiligen Bilanz- bzw. GuV-Position entsprechend abgebildet.

Ertragsverfallrisiken/Operative Risiken

Besondere Anforderungen ergeben sich durch unser Projektgeschäft. Die Abwicklung von Projekten ist immer mit Chancen und Risiken verbunden. Dabei stellt die stetige Erweiterung der quantitativen, qualitativen und zeitlichen Projektumfängen einen erhöhten Anspruch an unsere Projektmanagementkompetenzen. In der Regel sind Groß-Entwicklungsprojekte hochkomplex und werden standortübergreifend innerhalb der BU Germany und zum Teil auch global abgearbeitet. Dabei können Risiken aufgrund von technischen Abweichungen gegenüber zugesicherten Spezifikationen oder wegen unklarer Beauftragungssituation eintreten. So kann es zu Kostenüberschreitungen, personellen Engpässen, technischen Schwierigkeiten oder Qualitätsproblemen kommen, die unsere Margen negativ beeinflussen. Demzufolge schulen wir regelmäßig unsere Mitarbeiter im Projekt- und Claim-Management und ermöglichen so Gefahren im Zusammenhang mit länger laufenden Aufträgen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Eine ganzheitliche Projektbearbeitung birgt neben dem angesprochenen Risikopotenzial jedoch auch die Chance einer flexibleren und schnelleren internationalen Bearbeitung und den sich daraus ergebenden Kostenvorteilen. Gleichzeitig bedeutet diese Vorgehensweise aber auch, dass zentrale Kompetenzträger ausgebildet werden, die durch potenziell auftretende Fluktuation das Unternehmen verlassen und das erworbene Know-How ebenfalls das Unternehmen verlässt.

Die zukünftigen Ertragspotenziale beurteilen wir insgesamt als sehr positiv. Die Realisierung dieser Potenziale wird jedoch wesentlich davon abhängen, inwieweit es uns gelingt, qualifizierte Mitarbeiter mit dem notwendigen technischen Know-how zu rekrutieren. Um am weiterhin angespannten Bewerbermarkt überdurchschnittlich erfolgreich zu sein, forciert die AKKA DNO integriert in der AKKA BU Germany seine Recruitingstrategie mit zielgruppenfokussierten Recruiting- und Imagekampagnen und rekrutiert verstärkt auf internationaler Ebene. Dabei liegt unser Hauptaugenmerk bei besonders zukunftsträchtigen Technologiefeldern.

Mit der Beibehaltung einer gewissen Flexibilität durch den Einsatz von Zeitarbeitskräften und Subunternehmern tragen wir dem Risiko aus möglichen zukünftigen Auftragsschwankungen Rechnung.

Die etablierten Personalinstrumente berücksichtigen solche bestehenden Personalrisiken, tragen zu einer gezielten Nachwuchs- und Know-how-Sicherung bei und stellen gleichzeitig die Transparenz über die Ressourcen sicher.

Die überregionale Verbreitung von Virusinfektionen hat einen erheblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die gegen Ende des Jahres 2019 erstmals aufgetretenen Infektionen mit dem COVID-19-Virus haben ab März 2020 zu einer Vielzahl von Projektverzögerungen und -verschiebungen insbesondere bei unseren Kunden aus der Automobilbranche geführt. Es bestehen große Unsicherheiten darüber, wie sich diese Entwicklungen im Jahresverlauf 2020 gestalten werden und welche längerfristigen Folgen die Pandemie für die Konjunktur und die geopolitischen Entwicklungen haben wird. Die Geschäftsführung geht von deutlichen negativen Auswirkungen auf Projektrealisationen und der Gewinnung von Neuaufträgen und somit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aus.

In Abhängigkeit von der Dauer der getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung sowie Entwicklung der Coronavirus-Pandemie und der damit einhergehenden geringeren Auftragszahlen ergeben sich entsprechende Risiken für die erzielbaren Umsatzerlöse und die Ertragssituation sowie ggf. ein zusätzlicher Finanzbedarf.

Zur Begrenzung der gesundheitlichen Risiken für die Mitarbeiter sowie der negativen wirtschaftlichen Auswirkungen wurden im März 2020 umfangreiche Maßnahmen eingeleitet. So wurde die Möglichkeit des mobilen Arbeitens deutlich ausgedehnt. Es wurden Kosteneinsparungen durch das Aussetzen der Inanspruchnahme von externen Dienstleistungen (Beratung, etc.) und das Verschieben von Investitionen initiiert. Auch wurde ein engmaschigeres Risikomanagement im Rahmen des Cash-Managements erweitert. Zudem wurden Maßnahmen zur Einführung von Kurzarbeit ergriffen. Durch die Bundesregierung sowie die Bundesländer sind verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung der Auswirkungen der Pandemie vorgesehen. Diese wurden im gesetzlichen Rahmen ausgeschöpft.

Die aus dem Coronavirus resultierenden Risiken sind zurzeit insgesamt noch nicht final absehbar bzw. quantifizierbar. Die Gesellschaft wird die Entwicklung weiterhin analysieren und bei Bedarf die entsprechenden Maßnahmen anpassen bzw. ausweiten.

Beteiligungsrisiken

Wesentliche Beteiligungen an In- oder ausländischen Gesellschaften bestehen nicht.

Rechtliche Risiken

Als international tätiges Unternehmen unterliegt die DNO dem Risiko von Rechtsstreitigkeiten, an denen wir in Zukunft beteiligt sein könnten. Hierzu können insbesondere Risiken aus den Bereichen Produkthaftung, Wettbewerbs- und Patentrecht sowie Steuerrecht gehören. Die Ergebnisse künftiger Verfahren sind in aller Regel nicht vorhersagbar, sodass aufgrund von gerichtlichen oder behördlichen Entscheidungen oder der Vereinbarung von Vergleichen Aufwendungen entstehen können, die nicht oder nicht in vollem Umfang durch Versicherungsleistungen abgedeckt sind und wesentliche Auswirkungen auf unser Geschäft und seine Ergebnisse haben können. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Vertragsmuster für verschiedene Anwendungsfälle oder Ausführungsbestimmungen in Form von Organisationsrichtlinien werden laufend fortentwickelt und verringern neue rechtliche Risiken für die DNO. Für Prozesse oder Projekte oder Vertragsabschlüsse, die sich außerhalb der für das Tagesgeschäft entwickelten Standards bewegen, ziehen wir regelmäßig die Rechtsabteilung zu Rate.

Auf Basis unseres derzeitigen Kenntnisstandes bestehen keine rechtlichen Risiken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich bis dato nicht bekannte Sachverhalte ergeben, die eine abweichende Beurteilung erforderlich machen.

Absatz- und Marktrisiken

Die steigende Komplexität der für uns akquirierbaren Projekte wird uns in den nächsten Jahren in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht vor neue Herausforderungen stellen, denen wir schon jetzt durch kontinuierlichen Ausbau von Spitzen-Know-how bei gleichzeitiger ständiger Optimierung unserer Prozesse begegnen. Als Konsequenz der zunehmenden Verschärfung der Abgasrichtlinien rückt die Elektromobilität stärker in den Fokus, weshalb auch wir unser Leistungsspektrum und unsere Recruiting Strategie kontinuierlich an die Bedürfnisse der Kunden und den sich ändernden Markbedingungen anpassen. Auf diese Weise wollen wir unsere Stellung als Premiumanbieter für Projekte aus dem Automotive Engineering festigen und auf die Zukunftstechnologien (u. a. Vernetzung, autonomes Fahren und elektrische Antriebe) ausbauen.

Die Konzentration der OEMs (Original Equipment Manufacturer) auf die asiatischen und nordamerikanischen Absatzmärkte wird aus unserer Sicht mittelfristig keine nennenswerten Auswirkungen auf die Engineering- und Beratungsdienstleistungen in Deutschland und in Europa haben. Unsere Hauptmärkte sehen wir daher nach wie vor in Deutschland und Europa, allerdings wird auch der asiatische Markt zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Darüber hinaus ist es wettbewerbsbestimmend für uns, einen gewinnbringenden Dialog zur Internationalisierung mit unseren Kollegen weltweit zu pflegen, voneinander zu lernen. Es gilt, den Austausch von Erfahrungen, Wissen und Kompetenzen sicherzustellen, Projekte wirtschaftlicher zu lenken und intelligenter zu gestalten - unter Berücksichtigung der entsprechenden Kompetenzen und verfügbaren Kapazitäten. Es geht darum, Voraussetzungen für Kooperationen zu schaffen und die damit verbundenen Herausforderungen zu kennen. Ziel ist, zusätzliches, noch nicht realisiertes Zusammenarbeitspotential zu erschließen und erfolgreiche Ansätze zu transferieren.

Nur so sichern wir eine solide Basis für die Zukunft unseres Geschäftes und nutzen Chancen in einem disruptiv innovativen Markt für uns. Grenzübergreifende Vernetzung in Richtung Best-Cost-Länder erwartet auch unser Hauptkunde mit seinen weltweiten Standorten. Wir müssen dort Leistung erbringen können, wo unser Kunde ist.

Andererseits stärkt dies unser internes Netzwerk und zeigt dem Kunden, dass wir grenzübergreifend effizient kooperieren können. Die Produktivität der Projekte behalten wir durch unsere Organisation, durch Schulungen und die permanente Überprüfung der direkten Kosten genau im Blick. Strukturkosten werden weiter optimiert, um unsere Agilität und Effizienz weiterhin zu verbessern.

Neben der regulären Entwicklung der Umsätze mit unseren Automotive- und Aerospace- OEM-Kunden in Deutschland konkretisiert sich für uns die gesteigerte Nachfrage nach hochqualifizierten Engineering-Dienstleistungen in Europa und Asien.

Im Bereich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren (u. a. Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit) ist es unser Ziel, ausnahmslos und fortwährend ein hohes Niveau aufrechtzuerhalten bzw. zu erreichen.

IV. Gesamtbeurteilung

Die Chancen und Risiken für die AKKA DNO werden ganz wesentlich von gesamtwirtschaftlichen Einflussfaktoren und deren Effekten auf die Branchenkonjunktur geprägt.

Die gesamte Risikolage hat sich im Vergleich zum Vorjahr für die AKKA DNO nicht verschlechtert, die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden aber durch das Auftreten der Coronavirus-Pandemie sehr stark negativ beeinflusst. Es bleibt abzuwarten inwieweit sich diese nachhaltig auf das operative Tagesgeschäft auswirkt, was zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschließend bewertet werden kann. Die Unterbrechung der weltweiten Wertschöpfungsketten hat sich in schneller Geschwindigkeit auf die Produktivität ausgewirkt, welches auch die OEMs zu einer Konsolidierungsphase bewegt hat. Infolge der Zugehörigkeit zum AKKA Konzern ergeben sich für uns aber neue oder verbesserte Möglichkeiten und Instrumente, das Chancen- und Risikomanagement zu optimieren. Des Weiteren führt die gute Verfügbarkeit liquider Mittel dazu, dass Wachstum leichter finanziert werden kann.

Der Fokus der Jahre 2020 wird auf dem Management der Marktrisiken liegen. Damit wollen wir das angestrebte Wachstum bei gleichzeitig verbesserter Profitabilität sicherstellen.

Die Geschäftsführung stellt fest, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Risiken erkennbar sind, die zu einer dauerhaften und wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von AKKA führen könnten.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen und die auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen der Geschäftsführung der Gesellschaft beruhen. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, wenn eine der genannten oder anderen Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend herausstellen.

 

Berlin, den 29. Juni 2020

Peter Mehrle

Derrick Zechmair

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