Stammdaten

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Amtsgericht München HRB 188052
Vorher
BD Energie GmbH
Eingetragen
30.9.2010
Branche
Großhandel mit Brennstoffen und MineralölerzeugnissenHerstellung von Mineralölerzeugnissen und von fossilen BrennstoffenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Vertrieb von Mineralölprodukten, insbesondere von Heizöl, Kraft- und Schmierstoffen, Holzpellets und AdBlue.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Michael Wagner
seit 24.4.2023
Geschäftsführer
Florian Skoetsch
seit 5.4.2023
Geschäftsführer
Robert Wagner
seit 5.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Anteil
BayWa Aktiengesellschaft
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Diermeier Energie GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

der Diermeier Energie GmbH, München

Geschäfts- und Rahmenbedingungen für die Gesellschaft in 2015

Die Vertriebsaktivitäten der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr von der Zentrale in Straubing aus für das Kernvertriebsgebiet im Raum Südostbayern und darüber hinaus betrieben.

Die wirtschaftliche Tätigkeit der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert und besteht im Handel mit Mineralölprodukten, insbesondere leichtem Heizöl, Diesel- sowie Ottokraftstoff, Pellets und Schmierstoffen. Dabei werden vorwiegend die Kundensegmente private Haushalte, landwirtschaftliche Unternehmen, Tankstellen sowie Gewerbe- und Industrieunternehmen bedient.

Die erforderlichen Transportleistungen wurden zum großen Teil durch eigene Tankwagen erbracht. Die Belieferung der Tankstellenkunden erfolgt durch einen Spediteur, die Endverbraucherzustellung von Dieselkraftstoff (außer Tankstellenversorgung) sowie losen Holzpellets ist an die BayWa als Dienstleister ausgelagert.

Das Geschäftsumfeld im Jahr 2015 war geprägt durch geringeren Verbrauch von Heizöl und Holzpellets in der Heizperiode 2014/2015. Belebt wurde die Nachfrage nach leichtem Heizöl durch den rückläufigen Preis bei flüssigen Brenn- und Kraftstoffe und dem anhaltend niedrigen Preisniveau. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 76.719 m3 (Vorjahr: 89.331 m3) flüssige Brenn- und Kraftstoffe, 1.840 to (Vorjahr: 1.613 to) Lubes, 2.801 m3 (Vorjahr: 9.399 m3) AdBlue® sowie 2.538 to (Vorjahr: 3.022 to) Holzpellets abgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang des Gesamtabsatzes um 18,8 %. Dieser Absatzrückgang ist größtenteils auf den Verzicht auf risikoträchtiges Heizöl-Exportgeschäft sowie den Wegfall der konzerninternen Versorgung der BayWa AG mit AdBlue® zurückzuführen.

Wirtschaftsbericht (Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage)

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2015 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 61.832 TC (Vorjahr: 79.852 T€) und ein Rohergebnis von 3.029 T€ (Vorjahr: 3.109 T€) erzielt, Der Umsatzrückgang ist, neben den geringeren Absatzmengen, maßgebend durch die deutlich niedrigeren Preise bei Mitteldestillaten und Kraftstoffen begründet.

Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2015 ist zum einen durch im Geschäftsjahr umgesetzte strukturelle Maßnahmen positiv beeinflusst, zum anderen durch Abwertungen von Heizöllagerbeständen aufgrund des extremen Preisverfalls Anfang 2015 belastet.

Der Rückgang des Personalaufwands auf 1.536 T€ (Vorjahr: 1.620 T€) im Berichtszeitraum liegt hauptsächlich im gezielten Abbau von Urlaub und Überstunden sowie der Umsetzung der im Vorjahr beschlossenen Reduzierung des Personalbestandes im Fuels-Bereich begründet.

Finanzlage

Es besteht eine Vereinbarung über ein Cash-Pooling mit der BayWa AG.

Vermögenslage

Die ausgewiesenen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten vor allem Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.867 T€ (Vorjahr: 4.045 T€). Der Rückgang der Verbindlichkeiten sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist maßgebend durch die gesunken Preise bei Mitteldestillaten und Kraftstoffen beeinflusst. Bei den Forderungen spiegelt sich das konsequente Forderungsmanagement wider. Die Gesellschaft ist Vertriebspartner der ARAL Deutschland und bezieht ihre Handelsprodukte hauptsächlich vom Markenvertriebspartner.

Die Erhöhung der Vorräte auf 1.002 T€ (Vorjahr: 788 T€) ergibt sich überwiegend aus einer Erhöhung der Lubes-Bestände zur Sicherung der Lieferfähigkeit.

Nachtragsbericht

Es sind nach Ablauf des Geschäftsjahres 2015 bis zur Erstellung dieses Berichts keine weiteren wesentlichen Entwicklungen bekannt geworden, die eine abweichende Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens ergeben können.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Neben den allgemeinen Geschäftsrisiken besteht durch den Betrieb von Tankwagen und durch den Umgang mit Gefahrgütern ein erhöhtes Gefährdungsrisiko für Mitarbeiter der Gesellschaft, für die Umwelt und für andere Verkehrsteilnehmer. Durch entsprechende versicherungstechnische Absicherung wird dieses Potenzial minimiert. Versicherungen bestehen u.a. für Fahrzeuge, Verkehrshaftung, Betriebshaftpflicht, Umwelthaftpflicht sowie Umweltschäden.

Die Standards zur Arbeitssicherheit werden laufend intern und extern überwacht, um Gefährdungen auszuschließen, bzw. zu minimieren. Interne Trainings- und Kontrollsysteme dienen dazu, bestehende Gefahrenpotenziale frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen die Risiken zu reduzieren. Ebenso wurden gezielte Schulungsmaßnahmen zu Arbeitssicherheit und Gefahrguttransport in 2015 durchgeführt.

Geschäftsleitung und Mitarbeiter sind zur Einhaltung von Normen und Geschäftsgrundsätzen verpflichtet. Die bestehenden Kontrollsysteme hierfür werden aktiv umgesetzt und laufend angepasst.

Das Forderungsmanagement, insbesondere die Forderungssicherung, hat besondere Bedeutung. Im Rahmen der bestehenden Konzernpolitik werden Einzelforderungen > 20 T€ aus Lieferungen und Leistungen im Regelfall durch Kreditausfallversicherungen abgesichert.

Das Jahr 2016 sollte für leichtes Heizöl und Holzpellets stabile Absatzmengen gegenüber dem Vorjahr bringen. Da sich das Verbraucherverhalten auf das Preisniveau bzw. den tatsächlichen Verbrauch in der Heizperiode einstellt, kann es jedoch zu Absatzveränderungen kommen. Für die mittelfristige Entwicklung wird weiterhin von einer sinkenden Nachfrage nach leichtem Heizöl durch Einsparungen sowie Umstellungen auf andere Energieträger ausgegangen. Für die Nachfrage nach Dieselkraftstoffen gehen wir von einer leichten Steigerung aus, negative konjunkturelle Einflüsse sind derzeit nicht erkennbar. Diese Erwartung ist ebenfalls zutreffend für den Geschäftsbereiche Lubes.

Die Gesellschaft hat sich durch Maßnahmen zur flexiblen Nutzung der verfügbaren Kapazitäten, insbesondere des Fuhrparks, auf schwankende Nachfragesituationen eingestellt. In 2015 wurde SAP eingeführt. Hieraus ergaben sich Möglichkeiten zur weiteren Optimierung der Geschäftsprozesse und Backoffice-Abläufe.

Nennenswerte Investition im Geschäftsjahr 2016 ist der Kauf eines neuen LKW zur Heizölausfuhr (Anschaffungspreis 180 T€).

Für das Geschäftsjahr 2016 wird, unter der Annahme unveränderter Preise, mit gleichbleibenden Umsätzen im Vergleich zu Berichtsjahr gerechnet. Es wird für 2016 ein EBIT von 120 T€ (EGT 115 T€) geplant.

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.572,00   21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.092.717,00   2.295
    2.103.289,00 2.316
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.779,00   6
2. Technische Anlagen und Maschinen 58.146,00   58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 245.565,00   354
    308.490,00 418
    2.411.779,00 2.734
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00   1
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.001.858,70   788
    1.001.858,70 789
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.630.566,05   3.014
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 338.195,84   2.725
3. Sonstige Vermögensgegenstände 127.832,84   10
    3.096.594,73 5.749
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   254.085,15 67
    4.352.538,58 6.605
C. Rechnungsabgrenzungsposten   1.709,12 8
    6.766.026,70 9.347

Passiva

  31.12.2015 Vorjahr
  EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00   25
II. Kapitalrücklage 6.225.000,00   6.225
III. Verlustvortrag -2.216.331,23   -2.232
IV. Jahresüberschuss 2.347,25   16
    4.036.016,02 4.034
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   193.535,81 237
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 392,49   1
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.866.631,19   4.045
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 420.620,61   813
4. Sonstige Verbindlichkeiten 248.830,58   217
davon aus Steuern: EUR 14.096,74 (Vorjahr: TEUR 66)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.299,34 (Vorjahr: TEUR 2)      
    2.536.474,87 5.076
    6.766.026,70 9.347

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

2015 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse   61.831.500,02 79.852
2. Sonstige betriebliche Erträge   341.773,59 262
    62.173.273,61 80.114
3. Materialaufwand      
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren   -59.143.932,71 -77.005
    3.029.340,90 3.109
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -1.273.785,74   -1.354
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -262.222,57   -266
davon für Altersversorgung: EUR 1.533,88 (Vorjahr: TEUR 2)      
  -1.536.008,31   -1.620
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -350.340,64   -349
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.134.016,14   -1.139
    -3.020.365,09 -3.108
    8.975,81 1
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.427,07   37
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 6.867,63 (Vorjahr: TEUR 14)      
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13.432,89   -16
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 1)      
    -5,82 21
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   8.969,99 22
10. Sonstige Steuern   -6.622,74 -6
11. Jahresüberschuss   2.347,25 16

Anhang zum 31.12.2015

der Diermeier Energie GmbH, München

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Diermeier Energie GmbH, München (nachfolgend kurz Diermeier GmbH), ist unter Berücksichtigung der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

1. Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften gemäß §§ 266 und 275 HGB.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Bewertung

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die betriebsindividuelle bzw. die vertraglich vereinbarte Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Im Wesentlichen enthalten die immateriellen Vermögensgegenstände zwei entgeltlich erworbene Kundenstämme aus den Asset-Deals mit der Hermann Diermeier KG und der Diermeier GmbH & Cie. Lubes KG. Für diese Kundenstämme wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren angesetzt. Für Software wird eine Nutzungsdauer von fünf Jahren zugrunde gelegt.

Der Kundenstamm der Diermeier Energie GmbH wird planmäßig linear über 15 Jahre abgeschrieben, da vor dem Hintergrund der ausgeprägten regionalen Verbundenheit der Gesellschaft und der daraus erwarteten positiven Ertragssituation eine voraussichtliche Nutzung über diesen Zeitraum als angemessen betrachtet wird.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Bei gebrauchten Anlagegütern wird die Abschreibung nach Maßgabe der individuell geschätzten voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer vorgenommen, im Übrigen orientiert sich die Nutzungsdauer an den steuerlichen Vorschriften.

Die Anschaffungskosten von Vermögensgegenständen im Wert bis EUR 150,00 werden nicht aktiviert, sondern in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Vermögensgegenstände im Wert zwischen EUR 150 und EUR 1.000 werden gleichmäßig über eine Dauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Handelswaren werden mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zum Nominalbetrag bewertet. Bei Forderungen werden Wertberichtigungen wegen allgemeiner und besonderer Kreditrisiken angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen vorausbezahlte Gebühren, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Für die Berechnung der Jubiläumsrückstellungen werden die Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck herangezogen; es wurde ein Zinssatz von 3,89% (Vorjahr: 4,54%), eine Fluktuationsrate von 4,50% (Vorjahr: 4,50%) sowie eine Gehaltsdynamik von 3,00% (Vorjahr: 3,00%) zugrunde gelegt. Beim Zinssatz wurde von der Vereinfachungsmethode des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB zur Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren Gebrauch gemacht.

Kurzfristige Rückstellungen werden nicht abgezinst. Effekte aus geändertem Abzinsungszinssatz oder geänderter Restlaufzeit (Zinseffekt) werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Erfassung von Umsatzerlösen findet statt, sobald die Leistung bzw. Lieferung an den Kunden und der Gefahrübergang entsprechend den vereinbarten Lieferbedingungen auf den Kunden erfolgt ist bzw. bei Barverkäufen mit Übergang des Eigentums.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden die steuerlichen Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der Diermeier Energie GmbH von aktuell 29,825%. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden.

III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter, welches als Anlage zum Anhang beigefügt ist, dargestellt.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 338.196 (Vorjahr: EUR 2.725.153) enthalten Forderungen gegen den Gesellschafter BayWa in Höhe von EUR 338.196 (Vorjahr: EUR 2.725.153). Davon entfallen EUR 338.078 (Vorjahr: EUR 2.593.123) auf Forderungen aus Cash-Pooling und EUR 118 (Vorjahr: EUR 132.030) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 420.621 (Vorjahr: EUR 813.259) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter BayWa AG in Höhe von EUR 419.041 (Vorjahr: EUR 791.823). Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter BayWa AG resultieren wie im Vorjahr vollumfänglich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Des Weiteren bestehen gegenüber anderen verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.580 (Vorjahr: EUR 21.436)

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen.

Im Zinsaufwand sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von EUR 3.294 (Vorjahr: EUR 2.451) enthalten.

IV. Ergänzende Angaben

1. Geschäftsführung

Geschäftsführer

Herr Hans-Peter Ellsperger, Alleingeschäftsführer

2. Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt aufgrund der Angabe im Konzernabschluss der BayWa AG, München.

3. Bezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

4. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2015 waren gemäß § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 39 Mitarbeiter beschäftigt.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen für Immobilien bestehen finanzielle Verpflichtungen von EUR 111.291 für das Jahr 2016 sowie von EUR 281.600 für die Jahre 2017 bis 2021.

Die sonstigen Leasing-Verpflichtungen betragen im Jahr 2016 EUR 46.763 und EUR 118.047 für die Jahre 2017 bis 2020.

Unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestanden zum Stichtag Bestellobligos in Höhe von EUR 540.398.

6. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der BayWa AG, München. Die Muttergesellschaft stellt zum 31. Dezember 2015 einen Konzernabschluss nach IFRS auf. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss und -lagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

München, den 27. September 2016

Der Geschäftsführer

Hans-Peter Ellsperger

Anlagenspiegel HGB 31.12.2015

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2015
EUR
Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.386 0 0 52.386
2. Geschäfts- oder Firmenweit 4.076.000 0 0 4.076.000
  4.128.386 0 0 4.128.386
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.461 0 0 7.461
2. Technische Anlagen und Maschinen 169.374 9.456 2.800 176.030
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.069.230 60.219 195.422 934.027
  1.246.066 69.675 198.222 1.117.519
Anlagevermögen gesamt 5.374.451 69.675 198.222 5.245.904
Abschreibungen (kumuliert)
Vortrag
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2015
EUR
Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.190 10.624 0 41.814
2. Geschäfts- oder Firmenweit 1.780.819 202.464 0 1.983.283
  1.812.009 213.083 0 2.025.097
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.935 747 0 2.682
2. Technische Anlagen und Maschinen 111.491 9.115 2.722 117.884
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 715.222 127.391 154.151 688.462
  828.649 137.253 156.873 809.028
Anlagevermögen gesamt 2.640.657 350.341 156.873 2.834.125
Buchwerte
31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.572 21.196
2. Geschäfts- oder Firmenweit 2.092.717 2.295.181
  2.103.289 2.316.377
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.779 5.526
2. Technische Anlagen und Maschinen 58.146 57.883
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 245.565 354.008
  308.490 417.417
Anlagevermögen gesamt 2.411.779 2.733.794

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Diermeier Energie GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Diermeier Energie GmbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 13. Oktober 2016

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Götz, Wirtschaftsprüfer

ppa. Hehl, Wirtschaftsprüfer

Bekanntmachung über die Gewinnverwendung

Im Gesellschafterbeschluss vom 24.11.2016 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 2.347,25 Euro in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, 24.11.2016

Diermeier Energie GmbH

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