Energieanlagen Ramonat GmbH
Am Zweigkanal 19, 39126 Magdeburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gökhan Edebali seit 7.3.2025 | Geschäftsführer |
Agnieszka Sylwia Koch seit 10.4.2019 | Prokura |
Stefan Ramonat seit 7.2.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stefan Ramonat | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Energieanlagen Ramonat GmbHMagdeburg (vormals: Schönebeck)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Energieanlagen Ramonat GmbH (ea.R) ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Familienunternehmen. Als deutschlandweit führender Dienstleister im Bereich Hochspannungskabel-Logistik, -Legung und -Montage arbeiten wir derzeit an der Umsetzung der Energiewende in Deutschland mit. Unsere Kunden sind regionale und überregionale Energieversorgungsunternehmen, internationale Kabelhersteller und Industriekonzerne. Dieser Lagebericht enthält, insbesondere im Prognosebericht, bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Geschäftsführung der ea.R und anderer derzeit für diese verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstigen Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Derartige Risiken sind unter anderem im Risikobericht beschrieben, beschränken sich aber nicht auf diese. ea.R beabsichtigt zudem nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren oder an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. A. WirtschaftsberichtI. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes 202 3 Das Jahr 2023 hat uns gezeigt, dass die internationale, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Stabilität unter Druck steht. Der Krieg in der Ukraine, der israelisch-palästinensische Konflikt, der wirtschaftliche Abschwung und die steigenden Lebenshaltungskosten sorgten für weit verbreitete Unsicherheit. Die Notwendigkeit zur Veränderung wird deutlicher denn je. Obwohl diese unerwünschten Entwicklungen auch uns betreffen, sind wir erleichtert, das Unternehmen mit zufriedenstellender finanzieller Leistung durch das Jahr 2023 geführt zu haben. In diesen Zeiten muss Wachstum mit Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit besonders in Einklang stehen. 2023 bietet eine starke Grundlage für die Zukunft. Unser Unternehmen hat im Jahr 2023 einen weiteren Schritt nach vorne gemacht, mit einem weiteren Wachstum bei mehreren wichtigen Kennzahlen im Vergleich zu 2022. Wir haben unser operatives EBITDA in den letzten Jahren erheblich gesteigert. Wir beginnen das Jahr 2024 nun mit einem Rekordauftragsbestand bei Hochspannung und einem starken Ausblick auf weiteres Wachstum, unterstützt durch den größten Investitionsplan in der Geschichte von ea.R. Die Baumaßnahmen am zukünftigen Firmensitz konnten nicht wie geplant bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Der endgültige Umzug wird erst im zweiten Quartal 2024 stattfinden können. Die Investitionen in dem Bereich beeinflussen erheblich die Bilanzsumme des Unternehmens. II. Analyse des Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens Die Gesamtleistung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 betrug T€ 28.485 (Vorjahr T€ 20.954). Durch den Abschluss jahresübergreifender Projekte und die Veränderung der Projektstruktur im Jahr 2023 sind die Umsatzerlöse um 23% höher ausgefallen. Die Gesamtleistung stieg um 36% an. Das Rohergebnis des Geschäftsjahres hat sich um 22% erhöht. Azyklische Veränderungen in der Projektstruktur (mehr Projekte im GU-Bereich) haben dazu geführt, dass die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um rund 104% und die bezogenen Fremdleistungen um rund 57% gestiegen sind. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 13% erhöht. Die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Jahr 2023 um etwa 21% erhöht. Das vorgegebene Ziel der Geschäftsführung - positives Jahresergebnis von T€ 500 - ist übertroffen worden. Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von T€ 2.380 aus. Das Jahresergebnis ist durch einmalige Aufwendungen außergewöhnlicher Größenordnung belastet. Diese entfallen auf Zuführungen zu Rückstellungen für Schadensersatzleistungen (T€ 1.125). Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens weist ein geordnetes Bild auf. Die Eigenkapitalquote beträgt 27% (Vorjahr 48%) der deutlich gestiegenen Bilanzsumme. Der Erhöhung des Bilanzvolumens liegen vor allem die Investitionen für den neuen Standort, Darlehensaufnahmen und höhere Auftragsvorfinanzierungen zugrunde. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch Darlehensaufnahmen erhöht und machen ca. 18% der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte stehen eingeräumte Kreditlinien unserer Banken zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen ca. 6% der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen wird zum Bilanzstichtag zu 73% durch Eigenkapital gedeckt, unter Einbeziehung des Sonderpostens und der langfristigen Fremdmittel wird vollständige Deckung erreicht. Das kurzfristige Fremdkapital ist vollständig durch Umlaufvermögen gedeckt. Die Gesellschaft finanziert ihren Geschäftsbetrieb grundsätzlich aus selbst erwirtschafteten Mitteln. Projekte werden ferner aus erhaltenen Kundenanzahlungen finanziert. Für Investitionen werden bei Bedarf Fremdmittel aufgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Barreserven um 287% gestiegen und belaufen sich zum Stichtag auf T€ 12.729 Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als stabil bezeichnet werden und zeigt ein geordnetes Bild.
B. Bericht über die zukünftige Entwicklung
sowie Chancen und
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Wir wollen unser Wachstum fortsetzen und dabei auch die Qualität unserer Arbeit stets verbessern |
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Wir wollen nach innovativen Lösungen suchen und weitere Investitionen tätigen, um die Herausforderungen der nächsten Jahre erfolgreich zu meistern |
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Unser Fokus liegt auf der Gewinnung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Qualifizierte, motivierte und loyale Mitarbeiter sind entscheidend für den Unternehmenserfolg. |
| • |
Arbeitsschutz und Nachhaltigkeit sollten dabei stets gewährleistet sein |
II. Risikobericht
1. Allgemeiner Risikobericht
Die Risikopolitik von ea.R entspricht dem Bestreben, nachhaltig zu wachsen sowie den Unternehmenswert zu steigern, dabei angemessene Risiken und Chancen zu steuern und unangemessene Risiken weitestgehend zu vermeiden. Unser Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Planung und Umsetzung unserer Geschäftsstrategien, wobei unsere Risikopolitik durch den Geschäftsführer vorgegeben wird.
Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Innovationen, Erfahrung, Zuverlässigkeit, Qualifizierung unserer Stammbelegschaft und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.
Auf der Beschaffungsseite ist keine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten gegeben. Unsere Qualitätsansprüche setzen wir durch Prüfungen bei unseren Lieferanten und Nachunternehmen durch.
2. Spezieller Risikobericht
Als wesentliches Risiko wurde das Projektrisiko identifiziert. Dazu gehören mangelhafte Projektausführung aufgrund von ungeplanten und unerwarteten Ereignissen, Projektmanagementfehler, Vertragsgestaltung und Durchsetzung, aber auch geänderte oder neue Vorschriften regulatorischer, ökologischer, sozialer, lokaler, politischer oder anderer Art, die sich auf die Ausführung der Projekte auswirken oder zu deren Verschiebungen führen. Vertragsstrafen und Großschäden können einen erheblichen Anteil des erwarteten Jahresergebnisses erreichen. Ziel ist es, dieses Risiko durch konsequente Projektreviews, starkes Controlling und Überwachung regulatorischer Entwicklungen zu minimieren.
Eine weitere Herausforderung stellt die Gewinnung von Fachkräften für die zukünftigen Anforderungen des Unternehmens dar. Das "Halten und Fördern" der Mitarbeiter wird von der Geschäftsführung, nach der Vermeidung von Unfällen, als wichtigste Aufgabe mit Vorbildfunktion angesehen.
Auf Grund der fortschreitenden Digitalisierung erkennen wir auch Cyber-Risiken. Deswegen setzen wir auf den Aufbau und Erhaltung einer sicherer IT-Infrastruktur, Schärfung des Bewusstseins für Cyber-Risiken bei allen Mitarbeitern und den Versicherungsschutz.
Hinsichtlich der Liquiditätslage gilt es, den Finanzierungsgrad unserer Baustellen weiterhin zu verbessern und durch geeignete Zahlungsbedingungen, Sicherungsmaßnahmen und zeitnahe Fakturierung der erbrachten Leistungen das Risiko gering zu halten.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Wir verfolgen die Entwicklung der Bonität unserer Transaktionspartner zeitnah und beurteilen ihre Kreditwürdigkeit mittels Bank- und Bonitätsauskünften.
Verbindlichkeiten werden in aller Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über vorhandene eigene liquide Mittel, Lieferantenkredite und über Kreditlinien verschiedener Banken.
Um Haftungsrisiken und Schadensfälle abzusichern, schließt ea.R entsprechende Versicherungen ab.
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Ertragskraft des Unternehmens eine solide Basis für die künftige Geschäftspolitik bildet. Es wird davon ausgegangen, dass ea.R den aufgezeigten Herausforderungen weiterhin erfolgreich begegnen kann. Existenzgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.
III. Prognose- und Chancenbericht
Die unternehmerischen Chancen aus neuen bedeutenden Aufträgen und wesentliche Entscheidungen zur derer Abwicklung haben wir bereits im Rahmen des Wirtschaftsberichts dargestellt.
Die derzeitige Marktentwicklung in unserer Branche unterstützt ein wettbewerbsorientiertes Umfeld, aber auch ein gesundes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage.
Wir werden weiterhin Anstrengungen unternehmen, um eine zufriedenstellende Ausführung von den Projekten zu gewährleisten, stabile Lieferketten mit begrenzten Unterbrechungen zu schaffen und die Inflationsauswirkungen zu mildern.
Unseren Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2024 und in den Folgejahren legen wir auf das Wachstum, die Qualität und die Menschen, die die Chancen zu Erfolg machen. Die Mitarbeiter, die mit Kreativität und Initiativgeist die Prozesse der Workflowkette verbessern, die mit ihren Ideen das Unternehmen voranbringen und dabei nicht nur auf Anordnungen von oben warten. Denn: Ein sich schnell veränderndes Marktumfeld ist nur für solche Unternehmen beherrschbar, die selbst schnell und veränderungsbereit sind. ea.R will zu diesen gehören.
Die Geschäftsführung plant für 2024 ein moderates Wachstum der Gesamtleistung (Basis: € 28,5 Mio) und nach vorsichtiger Einschätzung ein Ergebnis in Höhe von etwa € 1,2 Mio. Die Finanzplanung ist ausgeglichen.
Wir danken allen Belegschaftsangehörigen für die im Geschäftsjahr 2023 erbrachten Leistungen sowie für die Bereitschaft, sich mit großem individuellem Einsatz den gestiegenen persönlichen sowie fachlichen Anforderungen des Marktes zu stellen.
Von dieser Prognose sind Auswirkungen aufgrund unerwarteter rechtlicher und regulatorischer Themen ausgenommen.
Magdeburg, 25. Juni 2024
Energieanlagen Ramonat GmbH
Stefan Ramonat, Gesellschafter-Geschäftsführer
Bilanz zum 31. Dezember 2023
Aktiva
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| € | € | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Software | 34.182,00 | 28.798,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
340.780,00 | 334.763,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 535.247,00 | 540.849,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.251.672,11 | 3.479.491,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 5.422.952,98 | 593.390,19 |
| 10.550.652,09 | 4.948.493,19 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Wertpapiere des Anlagevermögens | 370.632,23 | 222.733,20 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 100,00 | 100,00 |
| 370.732,23 | 222.833,20 | |
| 10.955.566,32 | 5.200.124,39 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 264.918,22 | 397.615,75 |
| 2. Unfertige Leistungen | 15.765.538,77 | 13.895.650,78 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 7.983,30 | 18.278,92 |
| 4. Abzüglich Erhaltene Anzahlungen | -16.038.440,29 | -14.311.545,45 |
| 0,00 | 0,00 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.244.959,17 | 2.494.773,29 |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.205.863,30 | 769.177,65 |
| 5.450.822,47 | 3.263.950,94 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 12.728.774,02 | 3.285.163,57 |
| 18.179.596,49 | 6.549.114,51 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 728.593,97 | 435.386,46 |
| 29.863.756,78 | 12.184.625,36 |
Passiva
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| € | € | |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.000,00 | 25.000,00 |
| II. Gewinnvortrag | 5.529.023,84 | 4.358.008,52 |
| III. Jahresüberschuss | 2.379.959,59 | 1.471.015,32 |
| 7.933.983,43 | 5.854.023,84 | |
| B. Sonderposten für Investitionszuschüsse | 53.163,00 | 59.607,00 |
| C. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 79.149,00 | 128.084,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 728.473,00 | 500.435,00 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 4.316.785,81 | 1.950.343,67 |
| 5.124.407,81 | 2.578.862,67 | |
| D. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.447.020,30 | 710.544,12 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 8.756.414,13 | 924.131,77 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.905.316,02 | 1.432.218,57 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| (davon aus Steuern € 243.460,87; 31.12.2022 € 270.295,17) | 640.952,37 | 618.987,55 |
| 16.749.702,82 | 3.685.882,01 | |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.499,72 | 6.249,84 |
| 29.863.756,78 | 12.184.625,36 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
| 2023 | 2022 | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 26.615.111,28 | 21.641.313,36 |
| 2. Erhöhung oder
Verminderung (-) des Bestands
an unfertigen Leistungen |
1.869.887,99 | -687.355,58 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 333.578,76 | 803.532,69 |
| 28.818.578,03 | 21.757.490,47 | |
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 1.365.091,22 | 670.040,72 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 7.661.373,02 | 4.872.646,27 |
| 9.026.464,24 | 5.542.686,99 | |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 5.862.750,38 | 5.135.983,75 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 1.390.725,00 | 1.267.888,29 |
| (davon für Altersversorgung € 71.077,74; Vorjahr € 114.286,01) | ||
| 7.253.475,38 | 6.403.872,04 | |
| 6. Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen |
985.862,79 | 816.350,51 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 8.058.641,88 | 6.682.742,26 |
| 8. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens | 171,92 | 170,36 |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 184.736,46 | 18.745,03 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0,00 | 26.077,20 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 209.973,86 | 85.508,16 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1.020.561,80 | 700.710,09 |
| 13. Ergebnis nach Steuern | 2.448.506,46 | 1.518.458,61 |
| 14. Sonstige Steuern | 68.546,87 | 47.443,29 |
| 15. Jahresüberschuss | 2.379.959,59 | 1.471.015,32 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft ist unter der Firma Energieanlagen Ramonat GmbH mit Sitz in Magdeburg (bis 27. Mai 2024 mit Sitz in Schönebeck) im Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter der Nummer HRB 111903 eingetragen.
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt worden. Bei der Aufstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise Gebrauch gemacht.
Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung werden die Restlaufzeitvermerke zu Forderungen und Verbindlichkeiten sowie "davon"-Vermerke zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung weitgehend in den Anhang verlagert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB auf der Aktivseite um den Posten "Genossenschaftsanteile" und auf der Passivseite um den Posten "Sonderposten für Investitionszuschüsse" erweitert.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Investitionszuschüsse werden in einem Sonderposten gebucht und abschreibungskonform aufgelöst. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden linear abgeschrieben.
In Fremdwährung erworbenes Anlagevermögen wird mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Anschaffung umgerechnet.
Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zwischen 3 und 5 Jahren. Die Nutzungsdauer für Außenanlagen beträgt 16 bis 19 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 12 Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre.
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Vermögensgegenstände findet die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG Anwendung. Geringwertige Vermögensgegenstände (GWG) mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung als Sammelposten zusammengefasst und mit jährlich 20 % über fünf Jahre abgeschrieben. Der Sammelposten ist von untergeordneter Bedeutung.
Geleistete Anzahlungen auf das Anlagevermögen werden mit ihrem Nennwert angesetzt.
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. bei vorliegender dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist.
Die unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die direkten Fertigungslohn- und Materialkosten zuzüglich anteiliger Gemeinkosten. Die Gemeinkosten werden mittels Zuschlagssätzen auf die Einzelkosten ermittelt und decken neben fertigungsbedingten Abschreibungen auch allgemeine Verwaltungskosten ab. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen, insbesondere werden Drohverluste durch Wertabschläge berücksichtigt.
Die mit ihrem Nennwert angesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte werden unter Anwendung des Wahlrechts nach § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Darüberhinausgehende erhaltene Anzahlungen werden auf der Passivseite ausgewiesen. Sie sind mit den um die Umsatzsteuer gekürzten Nettobeträgen (Nennwert) bilanziert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. niedrigerem beizulegenden Wert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den Nominalbeträgen angesetzt.
Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Aus- bzw. Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Ein Disagio bei der Auszahlung eines Darlehens wird über die Darlehenslaufzeit abgeschrieben.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zugeführten Beträge werden linear entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände erfolgswirksam zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst.
Bei der Bemessung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Sie werden in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist.
Die Altersversorgungsverpflichtungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nach der Projected Unit Credit Methode unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Des Weiteren liegen dem Rückstellungsbetrag Trendannahmen hinsichtlich Rentenentwicklung (Altersrentner, 2,00 % p.a.) und Anwartschaft (aktiver Anwärter, 1,00 % p.a.) zugrunde. Die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (1,82 %, Vorjahr 1,78 %). Für kongruente Bestandteile zwischen den Pensionsverpflichtungen und den Rückdeckungsversicherungen ist die Bewertung unter Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 nach dem Aktivprimat vorgenommen worden. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 2. Der Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.
Die Pensionsverpflichtungen (T€ 826) wurden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet (T€ 747). Erträge aus dem Deckungsvermögen werden mit den Zinszuführungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (T€ 12) sind mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen (T€ 16) saldiert.
Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der monatlich von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird, abgezinst.
Für das allgemeine Gewährleistungsrisiko besteht eine pauschale Rückstellung. Sie wurde in Höhe von 0,3 % des bereinigten Umsatzes der letzten fünf Geschäftsjahre gebildet. Dabei wurde der mit Rückgriffmöglichkeiten auf Subunternehmer behaftete Umsatz bei der Berechnung der Rückstellungen anteilig berücksichtigt. Es wurden voraussichtliche Preis-bzw. Kostensteigerungen von 1,5 % p.a. zugrunde gelegt.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.
Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 29,95 % zugrunde gelegt. Der sich auf dieser Grundlage ergebende Überhang an aktiven latenten Steuern wurde in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.
Von den Finanzanlagen sind Wertpapiere in Höhe von T€ 10 zur Besicherung von Bankdarlehen verpfändet. Auf Wertpapiere des Anlagevermögens erfolgte eine Zuschreibung in Höhe von T€ 28 auf den höheren beizulegenden Wert (T€ 371) zum Bilanzstichtag.
Die von den Vorräten offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen u.a. Forderungen gegen den geschäftsführenden Gesellschafter aus einem gewährten Darlehen (T€ 191; Vorjahr T€ 248). Im Jahr 2023 wurden T€ 57 getilgt. Das Darlehen hat eine Laufzeit von ursprünglich 12 Jahren und wird mit 2,75 % p.a. verzinst. Sicherheiten sind nicht gestellt worden. Von dem Gesellschafterdarlehen haben T€ 133 (Vorjahr T€ 191) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.
Von den liquiden Mitteln sind Tages- und Festgelder in Höhe von T€ 8 zur Besicherung von Bankbürgschaften abgetreten.
In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio (Unterschiedsbetrag) aus einem aufgenommenen Darlehen in Höhe von T€ 25 (Vorjahr T€ 0) enthalten.
Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
| T€ | |
| Schadenersatz | 1.615 |
| Baustellennacharbeiten | 1.406 |
| Personalkosten | 641 |
| Gewährleistungsrisiken (pauschal) | 221 |
| Übrige | 434 |
| 4.317 |
Die Verbindlichkeiten weisen folgende Zusammensetzung und Restlaufzeiten auf:
| Restlaufzeiten am 31.12.2023 | ||||
| bis 1 Jahr | > 1 Jahr |
davon
> 5 Jahr e |
Gesamt | |
| € | € | € | € | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 275.704,59 | 5.171.315,71 | 3.866.430,89 | 5.447.020,30 |
| (Vorjahr) | (413.523,86) | (297.020,26) | (0,00) | (710.544,12) |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 8.756.414,13 | 0,00 | 0,00 | 8.756.414,13 |
| (Vorjahr) | (924.131,77) | (0,00) | (0,00) | (924.131,77) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.905.316,02 | 0,00 | 0,00 | 1.905.316,02 |
| (Vorjahr) | (1.432.218,57) | (0,00) | (0,00) | (1.432.218,57) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 640.952,37 | 0,00 | 0,00 | 640.952,37 |
| (Vorjahr) | (618.987,55) | (0,00) | (0,00) | (618.987,55) |
| 11.578.387,11 | 5.171.315,71 | 3.866.430,89 | 16.749.702,82 | |
| (Vorjahr) | (3.388.861,75) | (297.020,26) | (0,00) | (3.685.882,21) |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch ein Grundpfandrecht auf eine Betriebsimmobilie, Abtretung von Versicherungen, Verpfändung von Bankguthaben, Globalabtretung der Forderungen, Verpfändung von Wertpapieren des Anlagevermögens, Raumsicherungsübereignungen von Warenbeständen und durch Sicherungsübereignungen an beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens besichert.
Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen T€ 140 (Vorjahr T€ 51) gegenüber dem geschäftsführenden Gesellschafter aus Umsatzsteuer (Organschaftsverhältnis).
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von T€ 75 enthalten. Sie resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 47) sowie aus der Zuschreibung von Finanzanlagen (T€ 28).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von T€ 82 periodenfremde Aufwendungen. Sie entfallen auf Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 16), Buchverluste aus Anlagenabgängen (T€ 22) und sonstigen periodenfremden Aufwendungen (T€ 44). Sonstige betriebliche Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung entfallen auf Schadensersatzleistungen (T€ 1.125).
Von den Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen T€ 4 (Vorjahr T€ 2) auf die Abzinsung von Rückstellungen.
Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen T€ 1 (Vorjahr T€ 22) auf die Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Steuererträge in Höhe von T€ 39 aus Steuererstattungen (T€ 30) und Auflösungen von Steuerrückstellungen (T€ 9).
V. Sonstige Angaben
Arbeitsgemeinschaften
Ein Teil der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird als Partnerunternehmen in Arbeitsgemeinschaften ausgelagert, die in Form der GbR zeitlich befristete Aufträge ausführen. Es werden keine festen Einlagen geleistet, und es besteht kein Gesamthandsvermögen bei der jeweiligen GbR. Die Arbeitsgemeinschaften verfügen über keine eigenständigen Leitungsorgane. Lieferungen und Leistungen werden auf schuldrechtlicher Basis gegenüber den Arbeitsgemeinschaften erbracht. Die hieraus resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden in den Posten Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bilanziert. Forderungen aus der Finanzierung werden als sonstige Vermögensgegenstände gezeigt. Die anteiligen festgestellten Ergebnisse aus den Arbeitsgemeinschaften werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Umsatzerlösen bilanziert.
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Zum 31.12.2023 bestanden für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft bedeutsame Geschäfte, die in der Bilanz der Gesellschaft nicht enthalten waren. Folgende Arten von Geschäften waren betroffen:
| ― |
Vereinbarung über ein Erbbaurecht, |
| ― |
Vereinbarungen über Leasinggeschäfte, die nicht zur Bilanzierung der geleasten Anlagegüter führen |
Die zuvor genannten Arten von Geschäften wurden aus Gründen der Abwicklung von bestehenden und künftigen Aufträgen eingegangen. Als Risiken sind die mit dem Abschluss der Verträge verbundenen finanziellen Finanzmittelabflüsse zu nennen, die die Finanzlage negativ beeinflussen können. Vorteile werden insbesondere in der Schaffung einer langfristigen Geschäftsgrundlage für die erfolgreiche Abwicklung künftiger Aufträge gesehen.
Die Erbbauverpflichtung aus dem Erbbaurechtsvertrag beläuft sich zum 31.12.2023 auf T€ 11.436, davon sind T€ 356 innerhalb eines Jahres und T€ 9.633 nach mehr als 5 Jahren fällig. Die über die Laufzeit (Grundmietzeit) der Leasingverträge zu zahlenden Leasingraten belaufen sich auf insgesamt T€ 14.818, davon sind T€ 2.161 innerhalb eines Jahres fällig.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31.12.2023 bestanden neben den Verpflichtungen aus außerbilanziellen Geschäften folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
|
Höhe der
Verpflichtung |
Jahresbetrag | |
| T€ | T€ | |
| Mietverträge Immobilien | 557 | 242 |
| Sonstige übliche Leasingverträge | 2.459 | 792 |
| 3.016 | 1.034 |
Im Übrigen besteht ein Bestellobligo für Investitionen in Höhe von T€ 3.727.
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 105 (Vorjahr 96) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 62 (Vorjahr 58) gewerbliche Arbeitnehmer und 43 (Vorjahr 38) Angestellte.
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
Auf der Grundlage des Gesellschafterbeschlusses und Einbringungsvertrages vom 22. März 2024 wird das Einzelunternehmen Stefan Ramonat in die Energieanlagen Ramonat GmbH eingebracht. Mit der Einbringung werden u.a. die Betriebsimmobilien des Einzelunternehmens auf die Energieanlagen Ramonat GmbH übertragen. Im Zusammenhang mit der Einbringung sind das Stammkapital der Energieanlagen Ramonat GmbH von T€ 25 auf T€ 30 erhöht und die Satzung entsprechend neu gefasst worden. Die Stammkapitalerhöhung wurde am 11. April 2024 im Handelsregister eingetragen.
Die Gesellschafterversammlung vom 27. Mai 2024 hat den Firmensitz von Schönebeck nach Magdeburg verlegt.
Ansonsten sind nach Schluss des Geschäftsjahres keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.
Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses
Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis (Jahresüberschuss) auf neue Rechnung vorzutragen.
Geschäftsführung
Während des Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens hauptberuflich geführt durch:
|
Herrn Stefan Ramonat, Elektriker, Biederitz. |
Hinsichtlich der Angabepflicht gemäß § 285 Nr. 9a und b HGB wird von der Ausnahmeregelung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und die Angaben unterlassen, da sie nur den geschäftsführenden Gesellschafter und einen ehemaligen Geschäftsführer betreffen.
Magdeburg, 25. Juni 2024
Energieanlagen Ramonat GmbH
Stefan Ramonat, Gesellschafter-Geschäftsführer
Entwicklung des Anlagevermögens
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | |||||
| 01.01.2023 | Zugänge |
Umbuch-
ungen |
Abgänge | 31.12.2023 | |
| € | € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Software | 153.469,09 | 34.277,20 | 0,00 | 1.200,00 | 186.546,29 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
396.851,61 | 21.973,00 | 0,00 | 0,00 | 418.824,61 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 544.631,48 | 32.975,95 | 9.918,66 | 0,00 | 587.526,09 |
| 3. Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
9.587.816,96 | 1.787.118,52 | 0,00 | 196.331,36 | 11.178.604,12 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 593.390,19 | 4.839.481,45 | -9.918,66 | 0,00 | 5.422.952,98 |
| 11.122.690,24 | 6.681.548,92 | 0,00 | 196.331,36 | 17.607.907,80 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Wertpapiere des Anlagevermögens | 251.104,48 | 120.000,00 | 0,00 | 0,00 | 371.104,48 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 100,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 |
| 251.204,48 | 120.000,00 | 0,00 | 0,00 | 371.204,48 | |
| 11.527.363,81 | 6.835.826,12 | 0,00 | 197.531,36 | 18.165.658,57 | |
| Abschreibungen | |||||
| 01.01.2023 | Zugänge |
Zuschrei
-
bungen |
Abgänge | 31.12.2023 | |
| € | € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Software | 124.671,09 | 28.493,20 | 0,00 | 800,00 | 152.364,29 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
62.088,61 | 15.956,00 | 0,00 | 0,00 | 78.044,61 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.782,48 | 48.496,61 | 0,00 | 0,00 | 52.279,09 |
| 3. Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
6.108.325,96 | 892.916,98 | 0,00 | 74.310,93 | 6.926.932,01 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 6.174.197,05 | 957.369,59 | 0,00 | 74.310,93 | 7.057.255,71 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Wertpapiere des Anlagevermögens | 28.371,28 | 0,00 | 27.899,03 | 0,00 | 472,25 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 28.371,28 | 0,00 | 27.899,03 | 0,00 | 472,25 | |
| 6.327.239,42 | 985.862,79 | 27.899,03 | 75.110,93 | 7.210.092,25 | |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Software | 34.182,00 | 28.798,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
340.780,00 | 334.763,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 535.247,00 | 540.849,00 |
| 3. Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
4.251.672,11 | 3.479.491,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 5.422.952,98 | 593.390,19 |
| 10.550.652,09 | 4.948.493,19 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Wertpapiere des Anlagevermögens | 370.632,23 | 222.733,20 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 100,00 | 100,00 |
| 370.732,23 | 222.833,20 | |
| 10.955.566,32 | 5.200.124,39 | |
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Energieanlagen Ramonat GmbH, Magdeburg (vormals Schönebeck)
Prüfungsurtei le
Wir haben den Jahresabschluss der Energieanlagen Ramonat GmbH, Magdeburg (vormals Schönebeck), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Energieanlagen Ramonat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
G rundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 8. August 2024
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Werner Horn, Wirtschaftsprüfer
ppa. Markus Salzer, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 16.08.2024 festgestellt.
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