Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 103355
Vorher
NIKKO Materials Europe GmbHNikko Metals Europe GmbHJX Nippon Mining & Metals Europe GmbHJX Metals Europe GmbH
Eingetragen
16.2.2000
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugHerstellung von pulvermetallurgischen Erzeugnissen
Gegenstand
Vertrieb von Materialien und Komponenten für die Halbleiterindustrie

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Masago Dr. Kuwabara
seit 7.10.2015
Geschäftsführer
Thomas Zipfel
seit 7.10.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
JX Advanced Metals USA, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

JX Advanced Metals USA, Inc.
United States
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JX Advanced Metals Europe GmbH (vormals: JX Metals Europe GmbH)

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

JX Metals Europe GmbH

Frankfurt am Main

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.773,00 15.636,00
II. Sachanlagen 29.792,00 17.569,00
Sachanlagen 29.792,00 34.565,00 33.205,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.781.480,56 3.993.203,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.741.339,29 10.927.843,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 118.562,10 139.617,38
14.641.381,95 15.060.664,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.894,66 4.171,90
D. Aktive latente Steuern 78.352,35 192.689,20
14.771.193,96 15.290.731,03

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 3.927.263,95 5.663.459,34
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.168.446,73 1.263.804,61
5.145.710,68 6.977.263,95
B. Rückstellungen 3.172.306,19 2.908.114,70
C. Verbindlichkeiten 6.453.177,09 5.405.352,38
14.771.193,96 15.290.731,03

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

JX Metals Europe GmbH

Frankfurt am Main

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 5.713.056,23 6.799.618,70
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 764.897,94 692.002,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 198.529,97 146.750,84
963.427,91 838.753,67
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 24.656,87 25.557,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.410.935,08 2.354.683,27
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.013,82 58.005,92
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 549.578,58 592.813,40
7. Ergebnis nach Steuern 1.762.443,97 2.929.804,61
8. sonstige Steuern 593.997,24 1.666.000,00
9. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.168.446,73 1.263.804,61

ANHANG zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft JX Nippon Mining & Metals Europe GmbH wurde im Kalenderjahr 2023 umfirmiert und heißt jetzt JX Metals Europe GmbH.

Die JX Metals Europe GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nummer (HRB 103355) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Dabei kamen die Bewertungsansätze nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMog), das für alle Geschäftsjahre verbindlich ist, die nach dem 01.01.2010 beginnen, zur Anwendung. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Angewandte Bilanzierungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert, wobei erforderlichenfalls Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem gleichen verbundenen Unternehmen sowie gegenüber der Gesellschafterin werden gemäß § 387 BGB verrechnet und daher saldiert dargestellt.

2. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Bei der Umrechnung von Forderungen in Fremdwährung wird grundsätzlich der jeweils höhere Kurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. zum Jahresende herangezogen.

Die Umrechnung von Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt grundsätzlich zum jeweils niedrigeren Kurs zum Entstehungszeitpunkt. bzw. zum Jahresende.

Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger werden auch unrealisierte Währungsgewinne berücksichtigt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres auf der nachfolgend Seite dargestellt.

Werte nach: Handelsrecht Werte in: EUR
Bilanzposten Entwicklung der Stand zum 01.01.2023 Zugang -Abgang Umbuchung Abschreibung Zuschreibung Stand zum 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände AHK-Kosten 77.168,75 70.422,69
-6.746,06
Abschreibung 61.532,75 9.888,00 65.649,69
-5.771,06
Buchwerte 15.636,00 9.888,00 4.773,00
-975,00
II. Sachanlagen AHK-Kosten 91.230,02 29.520,87 92.963,85
-27.787,04
Abschreibung 73.661,02 14.768,87 63.171,85
-25.258,04
Buchwerte 17.569,00 29.520,87 14.768,87 29.792,00
-2.529,00
Summe Anlagevermögen AHK-Kosten 168.398,77 29.520,87 163.386,54
-34.533,10
Abschreibung 135.193,77 24.656,87 128.821,54
-31.029,10
Buchwerte 33.205,00 29.520,87 24.656,87 34.565,00
-3.504,00
Summe Anlagevermögen AHK-Kosten 168.398,77 29.520,87 163.386,54
-34.533,10
Abschreibung 135.193,77 24.656,87 128.821,54
-31.029,10
Buchwerte 33.205,00 29.520,87 24.656,87 34.565,00
-3.504,00

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen in den sonstigen Vermögensgegenständen haben in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr TEUR 40) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer betragen insgesamt TEUR 371 (Vorjahr TEUR 0).

3. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Jahresabschluss- und Steuerberatungskosten, Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, sonstigen Prämien sowie für Aufwendungen, die im Zusammenhang mit den Zollnachzahlungen stehen, gebildet.

Die Steuerrückstellungen enthalten Zollnachzahlungen aus vorangegangenen Wirtschaftsjahren in Höhe von rd. TEUR 2.807. Die Rückstellung, die im Zusammenhang mit den Zollnachzahlungen (einschließlich Zinsen), die im Gj. 2016 in Höhe von TEUR 547 gebildet wurde, ist nach einer Erhöhung in 2022 in 2023 um TEUR 594 erhöht worden. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Die Rückstellung wurde in Rücksprache mit den steuerlichen Vertretern in den Niederlanden an die Verjährungsfrist angepasst. Die Verzinsung der Ansprüche wurde auf 3% erhöht.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 5.784 (Vj. TEUR 4.880) und betreffen in Höhe von TEUR 5.784 (Vj. TEUR 4.880) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darin sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.254 (Vj. TEUR 1.075) gegenüber der Gesellschafterin enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

5. Steuerabgrenzung

Zum Bilanzstichtag liegen zu versteuernde temporäre Differenzen vor, die sich im Wesentlichen aus den Bewertungsunterschieden von Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten ergeben.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden unternehmensindividuellen Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von 31,925%.

Die sich daraus ergebenden aktive latenten Steuern übersteigen den Betrag der passiven latenten Steuern. Es wurden latente Steuern in Höhe von EUR 78.352,35 aktiviert.

6. Latente Steuern

Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und - schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:

Stand Beginn Geschäftsjahr Veränderung Stand Ende Geschäftsjahr
EUR EUR EUR
Aktive latente Steuern 273.653,29 -146.999,95 126.653,34
Passive latente Steuern -80.964,09 32.663,10 -48.300,99

7. Außergewöhnliche Aufwendungen

In den sonstigen Steuern sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 594 enthalten. Es handelt sich hierbei um Aufwendungen für mögliche Zollnachzahlungen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen mit TEUR 278 p.a. Mietzahlungen für das Vertriebsbüro in Frankfurt. 63,21 Prozent der Mietaufwendungen werden dem Untermieter JX Metals Corporation Frankfurt Office weiterberechnet. Die verbleibende Grundmietzeit beträgt noch 80 Monate.

2. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr setzte sich die Geschäftsführung aus einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern wie folgt zusammen:

 

Herr Thomas Zipfel, Diplom-Wirtschaftsingenieur, Freiburg i. Br., Geschäftsführer

 

Herr Dr. Masago Kuwabara, Phoenix AZ, USA, Geschäftsführer

3. Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Geschäftsjahr 2023
Angestellte 12

4. Konzernverhältnisse

Das Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises, in den die Gesellschaft einbezogen wird, ist die JX Holdings Inc., Chioda-ku, Tokyo/Japan. Das Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises, in den die Gesellschaft einbezogen wird, ist die JX Metals USA, Inc., Chandler/Arizona. Beide Konzernabschlüsse sind am Sitz der jeweiligen Gesellschaft erhältlich.

 

Frankfurt am Main, den 15. Februar 2024

JX Metals Europe GmbH

Die Geschäftsführung

Thomas Zipfel

Dr. Masago Kuwabara

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

JX Metals Europe GmbH, vormals JX Nippon Mining & Metals Europe GmbH, ist eine 100% Tochter-Vertriebsgesellschaft der JX Metals USA, Inc., vormals JX Nippon Mining & Metals USA, Inc., in Chandler / Arizona, welche zum Geschäftsbereich Thin Film Materials von JX Metals Corporation, vormals JX Nippon Mining & Metals Corporation, Tokyo, gehört. JX Metals Europe GmbH (im weiteren JXE genannt) vertreibt Produkte für die deutsche und europäische Halbleiterindustrie. Diese Produkte werden von der Muttergesellschaft in den USA bzw. von Konzernunternehmen in Japan hergestellt. Produkte Dritter werden nicht vertrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Integrierte Schaltkreise sind mittlerweile unumgänglicher Baustein einer modernen und leistungsstarken Gesellschaft. In einer von Daten und Informationen gesteuerten Wirtschaft, Industrie und Privatsektor befinden sich Halbleiterchips heute faktisch in allen Geräten und Anlagen. Der Bedarf nach Hochleistungsrechnern für Kl und Cloud-basierte Anwendungen haben den Markt weltweit in den letzten Jahren zusätzlich getragen.

Nach den pandemie- und technologiegetriebenen starken Wachstumsjahren 2020 - 2022, durchlief die Industrie in 2023 in Folge der geopolitischen Spannungen, Inflation und weltweit eingetrübtem Verbrauchervertrauen kombiniert mit Lagerkorrekturen bis ins 2. Hj. 2023 hinein einen signifikanten Einbruch.

Es wird erwartet, dass das globale Halbleiter-Geschäft im Jahr 2023 ein Volumen von ca. 520 Mrd. USD erreicht. Das entspräche einem Rückgang von über 9%, nach den außerordentlich starken Wachstumsjahren 2021 und 2022. Einzig für Europa wird gegenüber dem Vorjahr ein kleines Wachstum prognostiziert (Quelle: World Semiconductor Trade Statistics - Market Forecast Fall 2023, Nov 28 2023).

Auch wenn Moore's Law an seine Grenzen zu stoßen scheint und sich die Entwicklungszeiträume für neue Chipgenerationen verlängern, geht die Miniaturisierung weiter. Die technologisch führenden Massen-Halbleiterhersteller (Intel, Samsung, TSMC) treiben die 5, 7 und 10 nm Massenproduktion voran. Viele europäische Hersteller fokussieren sich weiterhin auf breitere Strukturen. Erwarten doch die Autoproduzenten auch unter dauernder Vibration, bei kalten Winter- und heißen Sommertagen robust funktionierende Chips.

2. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Umsatz von 57.060 TEUR erzielt werden (Vj. 65.441 TEUR) und liegt damit um 12,8% unter dem Vorjahresumsatz.

Von diesem Gesamtumsatz entfielen ca 79,8% (Vj. 81,5%) auf Sputtering-Targets und Coils zur Halbleiterherstellung, 14,9% (Vj. 13,2%) auf Verbundhalbleitermaterialien (Compound Semiconductors) und ca. 5,3% (Vj. 5,3%) auf die übrigen Produkte. Trotz gesunkener Umsatzerlöse und der im vergleichbaren Umfang gesunkenen Materialaufwendungen liegt der Jahresüberschuss in Höhe von 1.168 TEUR (Vj. 1.264 TEUR, -8%) nur leicht unter Vorjahresniveau, da die Zuführung zur Zoll-Rückstellung im Vergleich zum Vorjahr geringer ausgefallen ist.

3. Lage

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte bei dem vorstehend erläuterten Umsatzrückgang und entsprechendem Rückgang der Materialaufwendungen, leicht gestiegenen Personalkosten und über den Wechselkursgewinnen liegenden Wechselkursverlusten ein Jahresüberschuss von 1.168 TEUR (Vj. 1.264 TEUR) erzielt werden. Die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage der JXE war in Bezug auf die Umsätze über Budget und angesichts der Entwicklung des Halbleitermarktes in Europa im Geschäftsjahr 2023 sehr gut.

b) Finanzlage

Das Eigenkapital der JXE beträgt aufgrund der Entwicklung des Bilanzgewinns zum 31. Dezember 2023 5.145 TEUR (Vj. 6.977 TEUR). Infolge der Dividendenausschüttung von TEUR 3.000 ist die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 von 45,6% auf 34,8% gesunken.

Aufgrund der verfügbaren liquiden Mittel war die JXE im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihre Verbindlichkeiten zu begleichen.

Das Stammkapital der JX Metals Europe GmbH beträgt unverändert 50.000 EUR zum 31. Dezember 2023.

c) Vermögenslage

JXE verfügt als Vertriebsgesellschaft nur über geringfügiges Anlagevermögen. Die Geschäftsräume im Vertriebsbüro Frankfurt sind angemietet und werden teilweise im Konzern untervermietet.

Die Bilanzsumme am Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug 14.771 TEUR (Vj. 15.291 TEUR).

Die Warenbestände sind gegenüber dem Vorjahr um 789 TEUR gestiegen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auftragsbezogen gegenüber dem Vorjahr um 1.644 TEUR gesunken. Sonstige Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um 458 TEUR gestiegen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind auftragsbezogen gegenüber dem Vorjahr um 904 TEUR gestiegen. Die Steuerrückstellungen sind hauptsächlich durch die bereits in den Vorjahren bestehende Zollnachbelastung sowie durch die im Wirtschaftsjahr 2023 angepasste Rückstellung auf insgesamt 2.888 TEUR geprägt.

d) Personalbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres am 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft zwölf (Vj: elf) Mitarbeiter/innen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter heran. Diese Kennzahl liegt im aktuellen Jahr mit 4,76 Mio. EUR pro Mitarbeiter leicht unter Vorjahresniveau (5,95 Mio. EUR pro Mitarbeiter).

III. Prognosebericht

Der Ausblick für 2024 bleibt geprägt von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlichen Herausforderungen und eingetrübtem Verbrauchervertrauen. Trotzdem prognostizieren führende Market Researcher für 2024 weltweit eine kräftige Widerbelebung und Branchenwachstum, angeführt von Nord- und Südamerika sowie dem Asien-Pazifik-Raum. WSTS prognostiziert für Europa ca. 4 % Wachstum. (Quelle: World Semiconductor Trade Statistics - Market Forecast Fall 2023, Nov 28, 2023).

In der EU und den nationalen Regierungen herrscht Konsens darüber, dass in Europa mehr Chips hergestellt werden müssen, um die Abhängigkeit von China zu reduzieren.

Die Schlüsselbranchen Automobilindustrie (steigender Elektronikanteil für die Mobilität der Zukunft), industrielle Anwendungen und die Energieindustrie in Kombination mit den laufenden und angekündigten Investitionen verschiedener Halbleiterhersteller sollten für weiteres mittelbis langfristige Wachstumsdynamik in Europe sorgen.

Nachdem die Lagerkorrektur, eine wesentliche Ursache des Umsatzrückganges bei JXE in 2023 bei den großen Kunden abgeschlossen scheint, budgetiert JXE in 2024 eine Erholung des Bedarfs. Für 2025 wird Wachstum erwartet, sowohl organisch mit existierenden Kunden als auch dank neuer Ansiedelungen von Halbleiterfertigung in Deutschland und Europa.

Über Preiserhöhungen sollen die steigenden Kosten, wie bspw. für Personal und Logistik, überkompensiert werden, sodass unter Berücksichtigung von möglichen Wechselkurseffekten ein leicht höherer Gewinn für 2024 erwartet wird.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Alle Produkte, die von JXE vertrieben werden, sind für die Halbleiterindustrie bestimmt. Die Geschäftssituation der JXE Europe korreliert daher sehr eng mit dem globalen Marktumfeld der Halbleiterindustrie. Die wesentlichen Umsätze der JXE werden mit wenigen großen Abnehmern getätigt. Diese Kundenkonzentration ist ebenso wie die Schwerpunktbildung bei den Produkten auf Targets und Coils mit einer gewissen Risikostruktur verbunden.

Ertragsorientierte Risiken

Eine Reduzierung des Geschäftsvolumens der JXE bspw. in Folge einer Wirtschaftskrise (insbesondere innerhalb Europas), reduziertem Wachstum, Produktionsverlagerung oder Marktanteilsverlusten bergen gewisse ertragsorientierte Risiken.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der grundsätzlich stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der JXE sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Im Anschluss an unsere in Verzug-Setzung der niederländischen Zollbehörden zum Erlass einer Einspruchsentscheidung auf die vor Jahren festgesetzte Zollnachbelastung, hat die holländische Zollbehörde unseren Einspruch abgelehnt. Im Juli 2022 haben wir beim Gericht in Haarlem, Holland, Einspruch eingelegt. Wir erwarten, dass es ein bis zwei Jahre bis zur Anhörung vor Gericht dauern wird. Entsprechend wurden im GJ 2023 die Rückstellungen angepasst.

Wir sind weiterhin der festen Überzeugung, dass die Zollansprüche nicht rechtens sind, da es sich bei den Targets um unverzichtbare Maschinenteile handelt. Wir gehen daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin davon aus, die Zollforderungen bei Gericht abwenden zu können. Wenn es nicht gelingt, die Zollforderungen abzuwenden, geht die Geschäftsführung davon aus, dass ggf. eine zusätzlich erforderliche Finanzierung über die Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt werden würde.

Ein Risiko stellt die zukünftige Entwicklung des Wechselkurses zwischen US-Dollar und EURO dar.

2. Chancenbericht

Wachstumspotential für JXE für die kommenden Jahre ergeben sich u.a. branchenspezifisch aus dem Trend zur Elektromobilität. Der Anteil an Halbleitern im Auto nimmt grundsätzlich zu. Zum einen, weil grundsätzlich mehr Funktionen hinzukommen, zum anderen, weil weitere mechanische Funktionen elektrifiziert werden. Vernetzung und automatisiertes Fahren, industrielle Anwendungen sowie die Energieindustrie sind weitere Nachfragetreiber. Regionale Maßnahmen wie der European Chips Act mit einem Volumen von 43 Mrd. € sollen Investitionen in ganz Europa mobilisieren. Verschiedene europäische (bspw. Bosch, STM, Infinion) als auch globale Halbleiterhersteller (bspw. TSMC, Global Foundries, Intel) planen Investitionen in Europa.

3. Gesamtaussage

Aufgrund der o.g. Angaben, der langjährig engen Zusammenarbeit mit marktführenden Kunden und der daraus resultierenden zukunftsorientierten Entwicklungsarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe ist JXE hinsichtlich der weiteren Entwicklung sehr zuversichtlich. Sollte die oben erläuterte Zollnachbelastung nicht abgewendet werden können, besteht ein entsprechendes Risiko mit gravierender Auswirkung für die zukünftige wirtschaftliche Lage der JXE, ggf. auch für Zukunft.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Frankfurt am Main, den 15. Februar 2024

Die Geschäftsführung

Thomas Zipfel

Dr. Masago Kuwabara

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die JX Metals Europe GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der JX Metals Europe GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JX Metals Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg, den 15. Februar 2024

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