Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 8977
Vorher
Witech-Kunststoff GmbH
Eingetragen
4.4.2002
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Die Fertigung und Vertrieb von Kunststoffprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Franz Josef Lahrkamp
seit 19.3.2026
Geschäftsführer
Ingo Quent
seit 15.3.2022
Geschäftsführer
Ümit Taylan Inan
seit 3.6.2015
Prokura
Marcel Eilers
seit 14.10.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wischemann Kunststoff GmbH

Ochtrup

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 282.638,00 296.733,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 95.731,00 99.994,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.712.400,00 4.143.751,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.177.036,00 2.543.268,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.140,00 1.333.555,01
8.007.307,00 8.120.568,01
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.719.933,25 6.719.933,25
15.009.878,25 15.137.234,26
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.393.709,00 3.749.327,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 434.240,00 702.402,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.175.912,00 3.825.125,00
5.003.861,00 8.276.854,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen Leistungen 1.863.790,06 3.848.091,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.617.021,13 2.797.526,37
3. Sonstige Vermögensgegenstände 650.428,70 862.725,48
9.131.239,89 7.508.343,64
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 242.655,80 228.485,80
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.851.306,21 7.126.984,45
20.229.062,90 23.140.667,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.747,57 59.031,69
35.303.688,72 38.336.933,84

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Bilanzgewinn 28.026.433,95 29.791.480,72
davon Gewinnvortrag: € 17.791.408,72 (Vj.: € 22.344.649,57) 28.276.433,95 30.041.480,72
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.342.330,33 1.855.754,70
2. Sonstige Rückstellungen 638.890,42 835.341,78
2.981.220,75 2.691.096,48
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 500.000,00 700.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.955.538,78 3.910.662,43
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 341.684,68 60.192,95
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.248.810,56 933.501,26
davon aus Steuern: € 401.037,49 Vj.: € 187.897,16)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 65.926,49 (Vj.: € 63.656,46)
4.046.034,02 5.604.356,64
35.303.688,72 38.336.933,84

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 63.163.361,26 72.835.145,09
2. Verminderung (-)/ des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen -1.917.375,00 1.047.258,00
61.245.986,26 73.882.403,09
3. Sonstige betriebliche Erträge 357.691,04 518.711,90
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen 27.590.894,39 38.835.812,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.938.003,84 5.604.882,35
30.528.898,23 44.440.694,83
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.628.402,44 7.293.628,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.706.261,78 1.661.676,92
davon für Altersversorgung: € 115.752,59 (Vj.: € 121.383,20)
9.334.664,22 8.955.305,55
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.529.072,39 1.511.102,96
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.173.023,10 11.097.567,22
51.565.657,94 66.004.670,56
8. Erträge aus Beteiligungen 3.803.184,25 2.152.446,50
davon aus verbundenen Unternehmen: € 3.803.184,25 (Vj.: € 2.152.446,50)
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 14.170,00 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 99.788,95 36.382,52
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 24.241,20
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.976,27 21.094,13
3.893.166,93 2.143.493,69
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.688.568,06 3.079.613,05
14. Ergebnis nach Steuern 10.242.618,23 7.460.325,07
15. Sonstige Steuern 7.665,00 13.493,92
16. Jahresüberschuss 10.234.953,23 7.446.831,15
17. Gewinnvortrag 29.791.480,72 26.344.649,57
18. Gewinnausschüttung 12.000.000,00 4.000.000,00
19. Bilanzgewinn 28.026.433,95 29.791.480,72

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Vorbemerkungen

Der Jahresabschluss der Wischemann Kunststoff GmbH, Amtsgericht Steinfurt, HR B 8977, für das Geschäftsjahr 2023, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Dabei ist das für große Kapitalgesellschaften vorgeschriebene Gliederungsschema für die Bilanz (§ 266 HGB) und die Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB) zugrunde gelegt worden.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Absatz 4 HGB) und den Verbindlichkeiten (§ 268 Absatz 5 HGB) wurden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Vom Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Von dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB, Steuerentlastungen und -belastungen unverrechnet anzusetzen, wurde ebenfalls kein Gebrauch gemacht.

I Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Stetigkeitsgrundsatz des § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde, sowohl bei der Ausübung von Bewertungsmethoden als auch bei der Inanspruchnahme von Ausweiswahlrechten beachtet.

Die entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind gemäß § 253 Abs. 1 und 3 HGB zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren sowie über zehn Jahre für Markenrechte.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (§ 253 Abs. 1 und 4 HGB).

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden retrograd zu Herstellungskosten, abzüglich nicht aktivierungsfähiger Verwaltungs- und Vertriebskosten, bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bewertet. Gründe für Wertberichtigungen auf die Forderungen wurden dabei berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 4 % gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet zeitlich abzugrenzende Vorleistungen. Diese sind mit dem Nominalbetrag angesetzt und wurden nur im Rahmen der Bestimmung des § 250 HGB gebildet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der Deutschen Bundesbank der vergangenen sieben Geschäftsjahre angewandt (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

II. Erläuterungen zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung der Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Jahr 2023 sind aus der beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 268 Absatz 2 HGB ersichtlich.

Beteiligungsbesitz

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, soweit es sich um Beteiligungen im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB handelt:

Name Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital
Jahresergebnis
VACU-FORM Wischemann GmbH & Co. KG Salzbergen 100 8.359.803,01 3.803.184,25
Line-Tec Verwaltungs GmbH Salzbergen 100 124.730,62 2.144,97

Forderungenspiegel

Einzelposition Gesamtbetrag
RLZ bis zu 1 Jahr
RLZ von mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.863.790,06 1.863.790,06 0,00
(Vorjahr) (3.848.091,79) (3.848.091,79) (0,00)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.617.021,13 6.617.021,13 0,00
(Vorjahr) (2.797.526,37) (2.797.526,37) (0,00)
Sonstige Vermögensgegenstände 650.428,70 650.428,70 0,00
(Vorjahr) (862.725,48) (862.725,48) (0,00)
Gesamt 9.131.239,89 9.131.239,89 0,00
(Vorjahr) (7.508.343,64) (7.508.343,64) (0,00)

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Energiesteuer erfasst.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 437.471,45 (Vj.: € 520.660,00) sowie ein Verrechnungskonto in Höhe von € 6.179.549,68 (Vj.: € 2.276.866,37).

Stammkapital

Das Stammkapital beträgt 250.000,00 € und ist vollständig erbracht.

Sonstige Rückstellungen

2023
T€
Vorjahr
T€
Anspruch Urlaub/Überstunden Mitarbeiter 230,8 279,5
Pauschale Gewährleistungen 157,9 182,1
Ausstehende Rechnungen 0,0 10,0
Provisionen 0,0 92,0
Reklamationen 0,0 90,0
Diverse Kosten 80,5 88,8
Personalkosten 70,0 0,0
Kosten Archivierung 49,7 49,9
Abschluss- und Prüfungskosten 50,0 43,0
Gesamt 638,9 835,3

Verbindlichkeitenspiegel

vom Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit
Einzelposition Gesamtbetrag
bis zu 1 Jahr
von 1 - 5 Jahren
von mehr als 5 Jahren
gesicherte Beträge
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 500.000,00 200.000,00 300.000,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (700.000,00) (200.000,00) (500.000,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.955.538,78 1.955.538,78 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.910.662,43) (3.910.662,43) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 341.684,68 341.684,68 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (60.192,95) (60.192,95) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten * 1.248.810,56 1.248.810,56 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (933.501,26) (933.501,26) (0,00) (0,00) (0,00)
4.046.034,02 3.746.034,02 300.000,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (5.604.356,64) (5.104.356,64) (500.000,00) (0,00) 0,00

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit € 341.684,68 (Vj.: € 60.192,95) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für die angemieteten Geschäftsräume bestehen für das Geschäftsjahr 2024 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 1.856.654,64 und für die Jahre 2025 bis 2028 € 7.162.618,56. Aus Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von € 513.310,00 und für die Geschäftsjahre 2025 bis 2028 in Höhe von €. 559.800,00.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufteilung der Umsatzerlöse nach Regionen

2023
T€
Vorjahr
T€
Inland 52.389 57.630
EU 5.973 6.949
Drittländer 4.801 8.256
63.163 72.835

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen in Höhe von € 50.768,92, Erträge aus der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von € 76.200,00, aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 75.196,36 und aus übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von € 155.525,76.

Erträge aus anderen Wertpapieren

Im Geschäftsjahr wurden Erträge auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von € 14.170,00 erzielt. Die Wertpapiere wurden mit dem niedrigeren Kurswert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

2023
Vorjahr
Steuern für das Berichtsjahr 3.689.118,04 2.861.002,29
Steuern für Vorjahre -549,98 218.610,76
3.688.568,06 3.079.613,05

Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von € 28.026.433,95 einen Teilbetrag von € 9,0 Mio. auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von € 17.791.480,72.

IV Sonstige Angaben

Personalbestand

Im Jahresdurchschnitt wurden 169 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, davon 42 Angestellte und 127 gewerbliche Arbeitnehmer. Zusätzlich wurden 1 Auszubildende beschäftigt.

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

- Herr Ingo Quent, Herdecke, Kaufmann

- Herr Stefan Ossendorf, Ochtrup, Kaufmann

Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Herrn Taylan Inan, Ochtrup, wurde Einzelprokura erteilt.

Herrn Marcel Eilers, Salzbergen, wurde Gesamtprokura erteilt.

Herrn Franz-Josef Lahrkamp, Ochtrup, wurde Gesamtprokura erteilt.

Für die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 Nr. HGB i. V. m. § 285 Nr. 9a HGB in Anspruch genommen.

Die Angaben zum Prüferhonorar erfolgen gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss der Ewald Dörken AG, Herdecke/Ruhr.

Seitens der Gesellschaft wurde eine Höchstbetragsbürgschaft gegenüber der Deutsche Bank AG in Höhe von 50 Mio. € zugunsten eines verbundenen Unternehmens gewährt. Aufgrund der Eigenkapitalstärke und Ertragskraft des verbundenen Unternehmens wird mit keiner Inanspruchnahme gerechnet.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Art des Geschäfts Art der Beziehung Verkäufe
in T€
Käufe
in T€
Erbringung von Dienstleistungen
in T€
Bezug von Dienstleistungen
in T€
Zinsen
in T€
Tochterunternehmen 0 0 0 0 0
Unternehmen, bei denen Gesellschafter maßgeblichen Einfluss haben 22 129 0 1.030 0

 

Ochtrup, den 28. März 2024

Ingo Quent, Geschäftsführer

Stefan Ossendorf, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
Zugang
Abgang
Umbuchungen
Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 648.323,11 39.500,00 0,00 0,00 687.823,11
648.323,11 39.500,00 0,00 0,00 687.823,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 202.028,85 12.383,07 0,00 0,00 214.411,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.344.374,33 480.474,98 24.846,99 39.874,14 15.839.876,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.028.293,50 501.712,44 276.937,94 1.665.728,76 8.918.796,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.333.555,01 394.187,89 0,00 -1.705.602,90 22.140,00
23.908.251,69 1.388.758,38 301.784,93 0,00 24.995.225,14
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.719.933,25 0,00 0,00 0,00 6.719.933,25
Gesamt 31.276.508,05 1.428.258,38 301.784,93 0,00 32.402.981,50
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
Zugang
Abgang
Afa kumuliert 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 351.590,11 53.595,00 0,00 405.185,11
351.590,11 53.595,00 0,00 405.185,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 102.034,85 16.646,07 0,00 118.680,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.200.623,33 951.700,12 24.846,99 12.127.476,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.485.025,50 507.131,20 250.395,94 4.741.760,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
15.787.683,68 1.475.477,39 275.242,93 16.987.918,14
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 16.139.273,79 1.529.072,39 275.242,93 17.393.103,25
Buchwerte
Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 282.638,00 296.733,00
282.638,00 296.733,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 95.731,00 99.994,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.712.400,00 4.143.751,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.177.036,00 2.543.268,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.140,00 1.333.555,01
8.007.307,00 8.120.568,01
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.719.933,25 6.719.933,25
Gesamt 15.009.878,25 15.137.234,26

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Wischemann Kunststoff GmbH produziert und vertreibt Kunststoffprodukte, die überwiegend im Bereich Heizung/Sanitär sowie im Baubereich eingesetzt werden. Ein weiterer Produktionsbereich umfasst die Herstellung von Kunststoff-Hohlkammerplatten, die überwiegend als Außenwände für Verpackungen aus Kunststoff eingesetzt werden, und u. a. im Logistikbereich des Automobilsektors sehr starken Anklang finden.

Die Absatzmärkte des Unternehmens sind neben Deutschland überwiegend das europäische Ausland. Exporte in die USA und nach Europa nehmen in den letzten Jahren jedoch stetig zu und haben inzwischen einen hohen Anteil am Gesamtexport des Unternehmens. Ca. 17 % des Umsatzes erfolgt über direkten Export der Waren in das Ausland.

Insgesamt verfügt das Unternehmen über sechs Produktions- und Lagerstandorte. Diese sind langfristig gemietet.

Die Steuerung der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaft erfolgt nach finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren. Als finanzielle Leistungsindikatoren werden in erster Linie die Entwicklung des Umsatzes gemeinsam mit dem operativen Ergebnis (EBT) und der Entwicklung wesentlicher Kostenpositionen betrachtet. Des Weiteren steht noch der Cashflow im Fokus der Gesellschaft.

Unter den Bereich der nicht finanziellen Leistungsindikatoren unserer Gesellschaft gehören insbesondere die Kundenbelange Qualität, Lieferzeit, Lieferfähigkeit und Service.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Verlaufe des Jahres 2023 trübte sich die deutsche und europäische Gesamtwirtschaft aufgrund der anhaltend hohen Inflation und des gestiegenen Zinsniveaus ein. Betroffen davon war insbesondere der Bausektor. Dies führte bei der Wischemann Kunststoff GmbH zu rückläufigen Umsätzen mit baunahen Produkten und zu stagnierenden Umsätzen mit anderen Tiefziehprodukten. Die Beschaffungsmärkte für Rohstoffe und Energie beruhigten sich im Gegenzug.

Das Welthandelsvolumen dürfte nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Kiel, im Jahr 2023 um 2,0 % geschrumpft sein. Für das Jahr 2024 wird mit einem leicht gestiegenen Wachstum von 1,2 % gerechnet.

In Deutschland schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um -0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) prognostiziert für das Jahr 2024 ein Schrumpfen des deutschen BIPs um -0,5 %. Damit befindet sich Deutschland in einer Rezession. Auslöser dafür sind die globalen Krisen (Ukraine- und Israel-Krieg), die hohen Zinsen im Euro-Raum sowie der Streit um den Bundeshaushalt. Die Inflationsrate für 2023 lag bei 5,9 % und sinkt nach den Prognosen in 2024 auf 2,8 %.

Der Umsatz der Kunststoffbranche sank im Vergleich zum Vorjahr um 6 % laut des Gesamtverbands Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV).

Durch den anhaltenden Fachkräftemangel und die anhaltend hohe Inflation erwarten wir weitere Steigerungen bei Löhnen und Gehältern. Nichtsdestotrotz sind die fortbestehenden Engpässe auf dem Arbeitsmarkt für Fachkräfte, insbesondere auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels eine zentrale Herausforderung für unser Unternehmen.

B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Für unser Unternehmen verlief das abgelaufene Geschäftsjahr zufriedenstellend.

Die Umsatzerlöse lagen bis etwa Mai 2023 auf Vorjahresniveau. Entgegen unserer Erwartung konnte mit sinkender Nachfrage das Umsatzniveau im zweiten Halbjahr bei stabilen Verkaufspreisen nicht gehalten werden. Die Umsatzerlöse haben sich um 13,3 % von TEUR 72.835 auf TEUR 63.163 vermindert.

Der betriebliche Rohertrag erhöhte sich von 39,8 % auf 50,2 % aufgrund verminderter Rohstoff- und Energiekosten. Insgesamt erhöhte sich der Rohertrag um TEUR 1.276 auf TEUR 30.717.

Die Veränderung der Personalkosten ist auf Lohnerhöhungen zurückzuführen. Die Personalkosten erhöhten sich in 2023 um TEUR 380 auf TEUR 9.335 und betragen 15,2 % der Gesamtleistung.

Die Abschreibungen in 2023 haben sich um TEUR 18 auf TEUR 1.529 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 924 auf TEUR 10.173 reduziert. Einen wesentlichen Einfluss hatte hier die Reduzierung der Vertriebsaufwendungen aufgrund gesunkener Mengen.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Beteiligungserträge um TEUR 1.652 auf 3.804 erhöht

Nach Steuern können wir einen Jahresüberschuss von TEUR 10.235 ausweisen.

Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich eine Erhöhung des Jahresergebnisses um TEUR 2.788.

Wir rechnen für das laufende Jahr 2024 mit einer konstanten Ergebnisentwicklung.

2. Finanzlage

Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist als gut zu bezeichnen.

Unsere Kapitalstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von ca. 80,1 % gekennzeichnet. 19,1 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges und 0,8 % auf mittelfristiges Fremdkapital.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut.

In 2024 sind Investitionen für leistungssteigernde Maßnahmen von Produktlinien geplant.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können.

3. Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 128 auf TEUR 15.010 vermindert. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus getätigten Investitionen in Höhe von TEUR 1.428 und den planmäßigen Abschreibungen von TEUR 1.529 und Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 27

Die Vorräte haben sich um TEUR 3.273 auf TEUR 5.004 vermindert, was insbesondere auf den Rückgang der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in 2023 zurückzuführen ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 1.984 auf TEUR 1.863 vermindert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um TEUR 3.819 auf TEUR 6.617 erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 650 und beinhalten Forderungen aus Steuern sowie die Stromsteuererstattung für die Jahre 2022 und 2023.

Der Bestand an flüssigen Mitteln auf Bankkonten und Wertpapieren beläuft sich am Jahresende 2023 auf TEUR 6.094, eine Verminderung zum Vorjahr um TEUR 1.261.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital von TEUR 30.041 zum 31.12.2022 auf TEUR 28.276 vermindert, was einer Eigenkapitalquote von 80,1 % gegenüber 78,4 % im Vorjahr entspricht.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerrückstellungen für das Geschäftsjahre 2022 und 2023.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 196 auf TEUR 639 vermindert. Die größten Posten beziehen sich auf Personalrückstellungen und Rückstellungen für Gewährleistungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um TEUR 1.955 auf TEUR 1.956.

III. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für das Jahr 2024 rechnen wir im Wesentlichen aufgrund der aktuellen politischen und volkswirtschaftlichen Entwicklung mit einem eher geringen Wachstum. In dem gegebenen Kontext ist eine Prognose unserer künftigen Ertragssituation aufgrund der Abhängigkeit von Rohstoffpreisen sowie von volatilen Energiepreisen und der Entwicklung auf unseren Absatzmärkten schwierig. Für die kurz- und mittelfristige Zukunft erwarten wir ein nach wie vor ähnliches Ertragsniveau wie im Jahr 2023 aus unseren operativen Geschäften (EBT) und aus unserer Tochtergesellschaft VACU-FORM Wischemann GmbH & Co. KG.

Die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen geopolitischen Lage in Osteuropa und die damit einhergehende Unsicherheit werden auch im Jahr 2024 die Geschäftsentwicklung beeinflussen. Marktseitig sind für 2024 keine Impulse zu erwarten; es wird darum gehen, flexibel auf volatile Märkte zu reagieren sowie die guten Erfolge in den Kernsegmenten zu stabilisieren und weiteres Wachstum zu generieren.

Für das Jahr 2024 sehen wir den Bausektor weiterhin stark unter Druck. Laut des Zentralverbands des deutschen Baugewerbes (ZDB) wird der Wohnungsbau in 2024 nochmals geringer ausfallen als in 2023. Wachstumspotential sehen wir im Projektgeschäft für Verpackung und wollen uns dafür technisch und organisatorisch optimal aufstellen, um Kundenwünsche noch effizienter erfüllen zu können.

Beurteilung der Risiken und Risikomanagement

Der Wettbewerbsdruck für die Wischemann Kunststoff GmbH ist nach wie vor hoch, insbesondere im Projektgeschäft. Wir begegnen dem hohen Wettbewerbsdruck durch Ausbau und Verstärkung des bestehenden Geschäfts, einem aktiven und kundennahen Vertrieb und nicht zuletzt durch eine weitere und kontinuierliche Steigerung der Effizienz und Produktivität. Die gesamtwirtschaftliche Situation, international zunehmende Spannung und Unsicherheiten durch finanzpolitische Entscheidungen im Bundeshaushalt 2024 verursachen Unsicherheiten, die Abschätzungen für Absatz- und Beschaffungswege deutlich erschweren. Weiterhin gilt es, schnell und flexibel auf neue Gegebenheiten reagieren zu können und diese Fähigkeit weiter auszubauen. Gleichwohl rechnen wir mit Chancen insbesondere aus der Verbesserung interner Abläufe bzw. Fertigungsprozesse und marktseitig aus dem Thema Nachhaltigkeit in Bezug auf Bauen/Wohnen, Energiewende und Verpackung.

Prognosebericht

Trotz der abschwächenden Konjunkturentwicklung beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Kunststoffbranche bietet ein sehr großes Wachstumspotential. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch kapitalstarke Lieferanten, Partnerschaften und Kooperationen.

Allerdings wird der anhaltende Ukraine-Krieg neben den globalen Auswirkungen auf die Energie- und Rohstoffpreise maßgeblichen Einfluss auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung nehmen. Wie stark die Effekte, insbesondere hinsichtlich der Absatzmärkte und bei der Materialbeschaffung sein werden und wie sie sich im Einzelnen auf die Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft niederschlagen, lässt sich derzeit noch nicht verlässlich abschätzen.

Forschung und Entwicklung

Ziel der Forschungs- und Entwicklungsstrategie ist die konsequent an den Kundenanforderungen ausgerichtete Neu- und Weiterentwicklung der Produkte. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf den produktspezifischen Alleinstellungsmerkmalen, sowie der optimierten Fertigungstechnik für die anwendungsspezifischen Produktanforderungen. Gleichermaßen berücksichtigt werden die Aspekte Nachhaltigkeit, höchste Qualitätsansprüche sowie Verlässlichkeit.

Darüber hinaus zielt ein Teil der Forschungs- und Entwicklungsstrategie auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der Fertigungstechnik und -optionen ab. Dadurch erwarten wir mittelfristig die Erschließung neuer Märkte.

Ausfallrisiko

Die Wischemann Kunststoff GmbH verfügt über eine Warenkreditversicherung.

Liquiditätsrisiko

Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über Zahlungsmittel in Höhe von T€ 5.851.

Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar.

 

48607 Ochtrup, den 28. März 2024

Ingo Quent, Geschäftsführer

Stefan Ossendorf, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wischemann Kunststoff GmbH, Ochtrup

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wischemann Kunststoff GmbH, Ochtrup, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wischemann Kunststoff GmbH, Ochtrup, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, den 22. April 2024

IPG Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Pscherer, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Jahresabschluss der Wischemann Kunststoff GmbH, Ochtrup, zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. September 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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