Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 2666
Vorher
Maas Naturwaren GmbH
Eingetragen
28.12.1990
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenEinzelhandel mit Textilien
Gegenstand
Gegenstand und Zweck des Unternehmens sind der Handel und der Vertrieb von Textilien aus Naturstoffen sowie sonstige Naturwaren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Inka Özkan
seit 13.7.2023
Prokura
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Haller Straße 52, 33334 Gütersloh
13.000 €
50.00%
Haller Straße 52, 33334 Gütersloh
13.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Maas Natur GmbH

Gütersloh

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Firma Maas Natur GmbH betreibt seit 39 Jahren einen Versandhandel für Naturtextilien und Naturwaren. Der Vertrieb erfolgt per Versandkatalog und Internetshop direkt an die Endkunden. Seit 1999 bis heute entstanden parallel dazu 11 Ladenlokale in Gütersloh, Bielefeld (2), Bad Homburg, Oldenburg, Hamburg, Münster, Hannover, Bonn, Konstanz und Freiburg. Die Läden werden im Eigenvertrieb geführt. Alle Verkaufsformen sind durch die Warenwirtschaft vernetzt und bieten dem Kunden ein ständiges Angebot rund um die Uhr. Dieser Multi Channel Verkauf ist inzwischen unverzichtbar für einen optimalen Kundenservice.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % zum Vorjahr gesunken. Die deutsche Wirtschaft konnte damit leider nicht den Rückgang vom Vorjahr aufhalten.

Der stationäre Modeeinzelhandel in Deutschland spiegelt diese negative Entwicklung wider. Auffällig ist, dass die großen Kaufhäuser als auch die Modeketten sich schwertun, den Umsatz zu halten. Die Folge sind mehrere Insolvenzen wie der Galeria Konzern.

Der stark gewachsene Onlinehandel konnte die Zahlen der vergangenen Jahre nicht halten und verlor nach einem schlechten Jahr 2022 weiter an Umsatz. Eine neue Erfahrung der erfolgsverwöhnten Versandhandelsbranche. Gründe waren die stark gestiegenen Energiepreise, die sich unkontrolliert entwickelt haben und viele Haushalte dazu veranlassen, den Konsum einzuschränken. Das traf fast alle Versandhändler und führte oft zu einem Umsatzrückgang zwischen 10 und 25 %. Besonders bei den Versendern, die nach dem Boomjahr 2021 auf weitere Zuwächse gesetzt hatten, führte es zu hohen Lagerbeständen und mangelnder Liquidität. Mehrere Insolvenzen von großen Versendern waren die Folge.

Die Modebranche ist weiter verunsichert auch vor dem Hintergrund einer sich anbahnenden Energiekrise. Teure und unsichere Frachtwege machen die Beschaffung schwierig. Die abgesagten und fehlenden Modemessen tragen ebenfalls dazu bei. Steigende Preise bei Textilien sind durch die Kaufzurückhaltung schwer durchzusetzen. Ein weiteres Problem ist, dass es immer schwieriger wird, genügend Mitarbeiter/innen auf der Verkaufsfläche zu finden. Sollte das weiter anhalten, kann das zur Kürzung der Öffnungszeiten führen. Das geplante Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und die CO 2 Bepreisung verunsichert ebenso die Händler.

Die wirtschaftliche Lage des Modeeinzelhandels ist angespannt. Viele Modeeinzelhändler erwirtschaften keinen ausreichenden Ertrag. Ein weiteres Problem ist es, eine Nachfolge für alte Händler zu finden. Schließungen sind dann die Folge.

Der Naturtextilhandel, der den Schwerpunkt unseres Geschäfts darstellt, ist in der BRD ein Nischenmarkt und hat gemessen am Gesamttextilmarkt nur einen geringen Anteil.

Anders als beim konventionellen Textilhandel hat der Versandhandel bei Naturtextilien einen überaus großen Anteil. Das Interesse der Verbraucher an Naturtextilien nimmt weiter zu. Auch große konventionelle Textilien bieten immer mehr Textilien aus ökologischer Baumwolle an. Die starke Nachfrage lässt die Rohstoffpreise stark ansteigen und macht eine sichere Kalkulation sehr schwierig. Immer mehr achten die Verbraucher darauf, dass in den Produktionsländern faire Arbeitsbedingungen herrschen. Die Bundesregierung hat sich für dieses Thema sehr stark gemacht und Bündnis für eine faire Textilproduktion verabschiedet. Das bringt besonders die Hersteller in Bedrängnis, die unter menschenverachtenden Bedingungen produziert haben. Der Verbraucher fragt nach und meidet diese Produkte immer öfter.

Die Versandhandelslandschaft im Bereich Naturtextilien veränderte sich im Berichtszeitraum; ein größerer Versender musste Insolvenz anmelden. Ein Indiez für die angespannte Lage ist, dass kein Wettbewerber die insolvente Firma übernehmen wollte und der Betrieb komplett aufgelöst wurde.

2.2 Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse der Maas Natur GmbH sanken im Jahr 2023 um 12 %. Es werden 4 Kataloge im Jahr produziert.

Die Damenoberbekleidung hat weiterhin den stärksten Umsatzanteil. Die Umsätze im Kindertextilbereich haben sich stabilisiert. Die Entscheidung, die Baby- und Kindertextilien in einem Katalog zusammenzufassen und als Beileger zweimal jährlich mit dem Saisonkatalog herauszugeben, hat sich als richtig erwiesen.

Ca. 75 % aller Bestellungen werden über den Webshop aufgegeben. Die Kunden werden durch einen wöchentlichen Newsletter und eine Facebookseite über Neuheiten und Verkaufsaktionen informiert. Die Anbindung an die Warenwirtschaft führte dazu, dass wesentlich mehr Kunden als bisher diesen Weg zur Aufgabe ihrer Bestellung wählten. Auf extreme Preisreduzierungen wie in den Kaufhäusern und die Preiskämpfe bei den Discountern vor Weihnachten wurde verzichtet. Der Winterschlussverkauf wurde Ende Dezember 2023 gestartet.

Die Umsätze im Versand sind gesunken. Ladenkunden nutzen vermehrt wieder die stationären Läden. Der Umsatzanteil der Läden liegt bei nahezu 46 % vom Gesamtumsatz. Der Zuwachs wurde besonders durch die Einführung einer neuen digitalen Kundenkarte erzielt. Dadurch konnten die Kunden regelmäßiger über Verkaufsaktionen und Aktionen informiert werden. Im laufenden Jahr wurde in Bielefeld ein weiterer Laden eröffnet, der sich als Outletstore um den Abverkauf der Altware kümmert.

2.3 Beschaffung

Bedingt durch den kleinen Nischenmarkt gestaltet sich die Beschaffung der Naturtextilien teilweise recht schwierig, sie hat sich aber im Vergleich zum Vorjahr weiterhin verbessert, da das Thema Naturtextilien stärker in den Medien erscheint. Ein Großteil der Waren wird speziell für unsere Firma hergestellt. Es gibt immer noch einige Produzenten, die in Deutschland arbeiten. Diese zu unterstützen und zu stärken ist unser Ziel, damit lange Frachtwege und Lieferzeiten entfallen. Im Strickbereich werden über 90 % der Artikel in Deutschland hergestellt. Mindestabnahmemengen konnten auf ein erträgliches Maß gesenkt werden und neue Einkaufskontakte sind intensiviert worden. In fast allen Bereichen erfolgte der Direktbezug beim Hersteller ohne Großhandel und Importeur.

2.4 Finanzierungsmaßnahmen

Kurz-, mittel- und langfristige Betriebsmittelkredite gibt es nicht. Sie sind bedingt durch das ausreichende Eigenkapital nicht erforderlich. Nötige Investitionen werden aus dem laufenden Betrieb finanziert. Kurzfristige Dispokredite stehen für den Saisoneinkauf zur Verfügung, werden aber nicht in Anspruch genommen. Alle Rechnungen werden zum Skontotermin ausgeführt. Die Liquiditätslage ist sehr entspannt.

2.5 Personal- und Sozialbereich

Im Jahr 2023 sanken die Personalkosten um 2,1 %. Sie entsprechen jetzt 24,6 % des Gesamtumsatzes gegenüber 22,1 % in 2022. Die Stellen wurden im Versandbereich eingespart.

2.6 Ergebnisentwicklung

Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.048 nach Steuern. Das prognostizierte Ergebnis wurde bedingt durch den gesunkenen Umsatz nicht erreicht. Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung in 2023 trotzdem als zufriedenstellend und ausreichend für die weitere Entwicklung. Die Eigenkapitalquote beträgt 78 %.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Eine enge Einkaufs- und Kostenkontrolle wird weiterhin durchgeführt. Die Liquiditätslage ist auch zu Beginn der Kataloglaufzeiten in 2024 sehr entspannt. Alle Zahlungen werden zum Skontotermin ausgeführt.

Ende 2023 zeichneten sich stark steigende Preise für Energie und Rohstoffe aller Art ab. Problematisch ist für Maas Natur die deutlich stärkere Nachfrage von Biobaumwolle und Biowolle. Die starken Preissteigerungen wirken sich auf die Verkaufspreise weiter aus. Auch die Papierpreise steigen extrem an. Es wird mit Auflagensenkungen und dünneren Katalogen reagiert und gleichzeitig den Onlineshop gestärkt.

Der Krieg in der Ukraine und im Gazastreifen verstärken diese Preissteigerungen in allen Bereichen. Viele Märkte brechen ein und die gesamte Situation ist zurzeit unkalkulierbar. Die Energieversorgung und der Materialfluss sind nicht mehr selbstverständlich. Alle Planungen sind abhängig von der politischen Entwicklung in Europa und der Welt. Das gilt auch für das kommende Geschäftsjahr; gibt es bald Frieden, sind ähnliche Ergebnisse realistisch und zu erreichen. Sollte diese Kriege länger dauern und beide Seiten die Blockaden erhöhen, wird es weitere Umsatzeinbrüche geben.

Sollten sich gute Ladenlokale in entsprechenden Städten und Lagen anbieten, ist eine Erweitung der Filialen denkbar. Es wird die gesamtwirtschaftliche Entwicklung abgewartet. Durch die bisherige Geschäftsentwicklung und die zufriedenstellende Liquidität sehen wir positiv in die Zukunft. Es wird ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.

 

Gütersloh, den 22. April 2024

Reinhard Maas, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 353.778,35 452.888,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 454,00 1.391,60
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 453,00 1.390,60
II. Sachanlagen 352.271,35 450.444,82
1. Technische Anlagen und Maschinen 55.082,66 59.286,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.188,69 391.158,16
III. Finanzanlagen 1.053,00 1.052,23
B. Umlaufvermögen 10.881.176,67 10.933.157,11
I. Vorräte 4.074.605,17 4.157.973,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.214.722,22 1.340.480,83
1. Forderungen gegen Gesellschafter 67.518,40 70.602,63
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.147.203,82 1.269.878,20
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.591.849,28 5.434.702,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.678,65 28.740,63
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.274.633,67 11.414.786,39

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.812.354,83 8.443.106,24
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 520.295,32 520.295,32
III. Bilanzgewinn 8.266.059,51 7.896.810,92
davon Gewinnvortrag 7.896.810,92 6.961.933,57
B. Rückstellungen 521.440,00 879.152,79
C. Verbindlichkeiten 1.940.838,84 2.092.527,36
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.274.633,67 11.414.786,39

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.342.630,81 11.702.532,05
2. Personalaufwand 4.811.580,28 4.917.721,39
a) Löhne und Gehälter 3.934.954,77 4.079.549,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 876.625,51 838.172,02
davon für Altersversorgung 27.363,58 27.777,25
3. Abschreibungen 115.698,56 140.507,08
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 115.698,56 140.507,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.974.318,59 4.313.215,11
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85.434,78 7.451,59
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 477.424,42 720.601,38
7. Ergebnis nach Steuern 1.049.043,74 1.617.938,68
8. sonstige Steuern 678,00 3.944,18
Jahresüberschuss 1.048.365,74 1.613.994,50

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft mit der Firma "Maas Natur GmbH" ist beim Amtsgericht Gütersloh im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer HRB 2666 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242ff. und §§ 264ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Bei der Aufstellung der Bilanz sowie des Anhanges werden die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bei der Offenlegung werden die Erleichterungsvorschriften gemäß § 276 HGB bezüglich der Gewinn- und Verlustrechnung, gemäß § 288 Abs. 2 HGB bezüglich des Anhangs sowie die Erleichterungsvorschriften gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungszeitraum entspricht den Nutzungsdauern der Anlagegüter. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Das Wertaufholungsgebot wird beachtet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechenden Aufwandskonten.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Bestand 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Bestand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- und Firmenwert 15.338,76 0,00 0,00 15.338,76
2. Übrige Immaterielle Vermögensgegenstände 181.868,90 0,00 0,00 181.868,90
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 108.646,46 0,00 0,00 108.646,46
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.768.294,55 16.587,49 0,00 1.784.882,04
III. Finanzanlagen 1.052,23 0,77 0,00 1.053,00
Gesamt 2.075.200,90 16.588,26 0,00 2.091.789,16
Abschreibungen
Bestand 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Bestand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- und Firmenwert 15.337,76 0,00 0,00 15.337,76
2. Übrige Immaterielle Vermögensgegenstände 180.478,30 937,60 0,00 181.415,90
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 49.359,80 4.204,00 0,00 53.563,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.377.136,39 110.556,96 0,00 1.487.693,35
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 1.622.312,25 115.698,56 0,00 1.738.010,81
Buchwerte
Bestand 31.12.2023
EUR
Bestand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- und Firmenwert 1,00 1,00
2. Übrige Immaterielle Vermögensgegenstände 453,00 1.390,60
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 55.082,66 59.286,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.188,69 391.158,16
III. Finanzanlagen 1.053,00 1.052,23
Gesamt 353.778,35 452.888,65

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der Mietkautionen (TEUR 41; Vorjahr: TEUR 38) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum Abschlussstichtag bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 71).

Die Verbindlichkeiten haben ausnahmslos wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Sonstige Angaben

4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die wesentlichen künftigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Mietverträge für Betriebs- und Geschäftsräume in Höhe von zurzeit jährlich TEUR 754.

4.2 Mitarbeiterzahl

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 163 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt, die folgenden Bereichen zuzuordnen sind:

2023
Angestellte 151
Aushilfen 12
163

4.3 Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Reinhard Maas genannt Bermpohl, Kaufmann, Gütersloh. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Gütersloh, den 22. April 2024

Reinhard Maas, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Maas Natur GmbH, Gütersloh,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Maas Natur GmbH, Gütersloh, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maas Natur GmbH, Gütersloh, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rheda-Wiedenbrück, den 22. April 2024

Wortmann & Partner & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft

Volker Ervens, Wirtschaftsprüfer

Thorsten Grabe, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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