Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 573
Vorher
DeLaval BSA GmbH
Eingetragen
6.9.1972
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen MaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Fabrikation, Handel und Reparatur von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten, Pumpenbau sowie Erzeugung von Kunststoffprodukten verschiedenster Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jaroslaw Michalczyk
seit 11.10.2023
Prokura
Steffen Schmidt
seit 19.6.2019
Prokura
Lukas Kuchheuser
seit 6.6.2018
Prokura
Otto Roiss
seit 18.9.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Röhren- und Pumpenwerk BAUER Gesellschaft m. b. H.AUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Röhren- und Pumpenwerk Bauer Deutschland Vertriebs-GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BSA GmbH

Marktschorgast

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2024

BSA GMBH, MARKTSCHORGAST

AKTIVA

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.704.315,83 1.650.251,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.999,00 40.873,00
II. Sachanlagen 1.676.207,09 1.609.269,09
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 305.594,00 345.539,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 683.036,00 530.636,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 660.795,00 719.859,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.782,09 13.235,09
III. Finanzanlagen 109,74 109,74
1. Beteiligungen 109,74 109,74
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.557.411,26 10.547.612,22
I. Vorräte 6.659.221,10 6.906.020,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.412.968,26 3.296.340,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 485.221,90 345.252,16
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 41.645,90 35.719,00
10.303.372,99 12.233.583,05

PASSIVA

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.479.974,29 3.479.974,29
I. Gezeichnetes Kapital 767.000,00 767.000,00
II. Kapitalrücklage 2.123.122,21 2.123.122,21
III. Gewinnvortrag 589.852,08 589.852,08
B. RÜCKSTELLUNGEN 921.594,50 959.377,65
C. VERBINDLICHKEITEN 5.901.804,20 7.794.231,11
10.303.372,99 12.233.583,05

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Rohergebnis 6.801.110,28 8.643.215,82
2. Personalaufwand -4.952.316,62 -5.836.882,02
a) Löhne und Gehälter -4.047.018,92 -4.805.376,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -905.297,70 -1.031.505,04
- davon für Altersversorgung: EUR 5.655,99 (Vorjahr: EUR 5.653,02)
3. Abschreibungen -272.820,02 -297.740,86
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -272.820,02 -297.740,86
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.920.184,52 -2.440.518,14
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 113.615,63 200.303,02
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 113.569,43 (Vorjahr: EUR 189.607,67)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -341.631,56 -288.286,77
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 175.346,83 (Vorjahr: EUR 177.254,34)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -2.783,75
8. Ergebnis nach Steuern -572.226,81 -22.692,70
9. Sonstige Steuern -19.560,49 -22.830,05
10. Erträge aus Verlustübernahme 591.787,30 45.522,75
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

BSA GMBH, MARKTSCHORGAST

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die BSA GmbH mit Sitz in Marktschorgast wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter HRB 573 geführt.

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen für die Aufstellung gemäß § 276 und § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

II. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen. Es werden die zulässigen Höchstsätze herangezogen. Die Abschreibungen bei Neuzugängen erfolgen pro rata temporis.

Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen. Es werden die zulässigen Höchstsätze herangezogen. Die Abschreibung bei Neuzugängen erfolgt zeitanteilig. Für unter den Sachanlagen ausgewiesene Produktionswerkzeuge wird ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Dieser beträgt TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 77).

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250,01 bis EUR 1.000,00 wurde bis zum Geschäftsjahr 2019/20 ein Sammelposten gebildet und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wird im fünften Jahr ein Abgang unterstellt. Seit dem Geschäftsjahr 2020/21 wird kein Sammelposten mehr gebildet.

Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten angesetzt bzw. bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. In die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer ergeben, werden in einem angemessenen und ausreichenden Umfang vorgenommen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Landmaschinen werden, sofern der im Folgejahr realisierte oder voraussichtlich erzielbare Verkaufspreis unter den Anschaffungskosten liegt, abgewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erforderliche Einzelwertberichtigungen gebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den Nettoforderungsbestand gebildet.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bilanzierung erfolgt zum Nennwert.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern werden aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft beim Organträger, der Röhren- und Pumpenwerk Bauer Deutschland Vertriebs-GmbH ausgewiesen. Soweit ein Aktivüberhang besteht, werden diese in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht bilanziert.

III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023/24 ist aus dem gesondert dargestellten Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 420 (Vorjahr: TEUR 2.743) sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 420 (Vorjahr: TEUR 2.151) enthalten.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 3.352) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 4.885 (Vorjahr: TEUR 3.404).

Von den Verbindlichkeiten waren im Vorjahr insgesamt TEUR 3.352 durch Grundschulden sowie durch einen Deckungswechsel gesichert.

Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 3.679 (Vorjahr: TEUR 7.777) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 2.223 (Vorjahr: TEUR 18) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (davon in 2023/24 mehr als fünf Jahre: TEUR 0).

IV. ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. SONSTIGE ANGABEN

Art und Zweck nicht bilanzierter Geschäfte

Die Gesellschaft hat zur Verbesserung der Liquidität im August 2018 mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG einen Factoring-Vertrag abgeschlossen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Miet- und Leasingverpflichtungen. Bis zum Ende der Laufzeiten betragen die Verpflichtungen insgesamt TEUR 428. Davon bestehen TEUR 24 gegenüber verbundenen Unternehmen. Zudem besteht ein Bestellobligo von TEUR 1.130. Davon bestehen TEUR 51 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer: Herr Otto Roiss, Dipl.-Ing.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/24 durchschnittlich 64 Arbeiter und 31 Angestellte. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt somit 95 (Vorjahr: 116).

Anteilsbesitz

Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
Bauer Taganrog LLC., Taganrog (Russland) 49,0 EUR 223,96

Die Gesellschaft wurde im Jahr 2013 gegründet und ist derzeit nicht aktiv.

Gewinnabführungsvertrag

Die Gesellschaft hat am 30. Juli 2009 mit der Röhren- und Pumpenwerk Bauer Deutschland Vertriebs-GmbH, Schaufling, als herrschender Gesellschaft einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 9. September 2009.

Daher ist der Verlust in Höhe von TEUR 592 von der Röhren- und Pumpenwerk Bauer Deutschland Vertriebs-GmbH, Schaufling, zu übernehmen.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Röhren- und Pumpenwerk Bauer Gesellschaft m.b.H., Voitsberg (Österreich), einbezogen. Der Konzernabschluss wird in der elektronischen Datenbank des Firmenbuches veröffentlicht.

 

Marktschorgast, 5. Juli 2024

Die Geschäftsführung:

Otto Roiss

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Apr. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Mär. 2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 368.136,05 10.350,00 0,00 378.486,05
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.929.551,44 0,00 0,00 3.929.551,44
Technische Anlagen und Maschinen 3.264.362,69 222.773,15 0,00 3.487.135,84
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.517.423,52 200.406,87 362.393,90 2.355.436,49
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.235,09 13.547,00 0,00 26.782,09
9.724.572,74 436.727,02 362.393,90 9.798.905,86
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 109,74 0,00 0,00 109,74
109,74 0,00 0,00 109,74
10.092.818,53 447.077,02 362.393,90 10.177.501,65
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Apr. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Mär. 2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 327.263,05 23.224,00 0,00 350.487,05
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.584.012,44 39.945,00 0,00 3.623.957,44
Technische Anlagen und Maschinen 2.733.726,69 70.373,15 0,00 2.804.099,84
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.797.564,52 139.277,87 242.200,90 1.694.641,49
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.115.303,65 249.596,02 242.200,90 8.122.698,77
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
8.442.566,70 272.820,02 242.200,90 8.473.185,82
NETTOBUCHWERTE
31. Mär. 2024
EUR
31. Mär. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 27.999,00 40.873,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 305.594,00 345.539,00
Technische Anlagen und Maschinen 683.036,00 530.636,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 660.795,00 719.859,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.782,09 13.235,09
1.676.207,09 1.609.269,09
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 109,74 109,74
109,74 109,74
1.704.315,83 1.650.251,83

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

BSA GMBH, MARKTSCHORGAST

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma BSA GmbH produziert Güllefässer mit Stahlbehältern und Pumpen. Die Produkte werden im Konzern oder direkt über Händler vertrieben. Über eine eigene Vertriebsniederlassung (Bauer Nord) werden die Konzernprodukte der Bauer-Gruppe vertrieben.

1.2. Forschung und Entwicklung

Im Rahmen der Forschung und Entwicklung wird die neue Stahlfassserie auf weitere Baugrößen umgelegt. Dieses zeichnet sich durch eine neue Optik und durch eine modulare Bauweise aus. Ein weiterer Schwerpunkt in der Entwicklung ist der Bereich Ausbringungstechnik und Pumptechnik.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das abgelaufene Geschäftsjahr war von einer Eintrübung der Nachfrage im Bereich der Landmaschinen geprägt. Der Boom im Absatzmarkt der Vorjahre, hervorgerufen durch die neue Verordnung im Bereich der Gülleausbringung, ebbte sukzessive ab. Die neue Gülleverordnung wird nun sukzessive in den einzelnen Ländern der EU umgesetzt. Die Preise für die wichtigsten Handelsgüter (FAO Food Price Index) verschlechterten sich gegenüber dem Vergleichsjahr 2022 und liegen im Kalenderjahr 2023 bei 124,7 Punkte (Vorjahr: 144,7 Punkte). Im März/April 2024 dürfte die Talsohle erreicht sein (bei ca. 119,0 Punkten) und im Mai 2024 war wieder ein leichter Anstieg mit 120,4 Punkten zu verzeichnen. Das im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Preisniveau für die landwirtschaftlichen Güter dämpft natürlich die Investitionsbereitschaft bei den Kunden.

(Quelle: http://www.fao.org/worldfoodsituation/foodpricesindex/en/)

2.2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023/24 reduzierten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 31,5 %. Die Hauptabsatzmärkte bilden nach wie vor Deutschland und Österreich. Es wird versucht, neue Händler in anderen europäischen Ländern aufzubauen.

Der Russland/Ukraine-Krieg hatte in den Vorjahren zu erheblichen Verwerfungen im Preisgefüge von Rohstoffen und deren Verfügbarkeit geführt. Ebenso gab es starke Anstiege der Energiepreise. Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat sich die Lage an den Rohstoffbörsen aber wieder weitgehend beruhigt.

3. Lage

3.1. Ertragslage

Das Betriebsergebnis des Vorjahres konnte bei dem starken Umsatzrückgang nicht gehalten werden und betrug - 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: + 0,1 Mio. EUR). Die Personaltangente erhöhte sich um 4,8 Prozentpunkte und konnte durch den Rückgang der Materialtangente um 3,3 Prozentpunkte im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht kompensiert werden. Insgesamt wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 592 erzielt. Dieser wird aufgrund der Vereinbarung im Ergebnisabführungsvertrag von der Gesellschafterin übernommen.

Das im Vorjahr prognostizierte positive Ergebnis konnte nicht erreicht werden. Nach dem Boom der vergangenen Jahre aus der neuen Gülleverordnung war im Berichtsjahr ein stärkerer Rückgang der Umsätze als prognostiziert aufgetreten, dieser konnte durch einen geringeren Materialeinsatz nicht kompensiert werden.

3.2. Finanzlage

Die Finanzlage kann als stabil bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden generell innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten an der Bilanzsumme beträgt 1,1 % (Vorjahr: 27,4 %). Die Bankverbindlichkeiten wurden mit Unterstützung der Muttergesellschaft zurückgefahren. Die Lieferantenverbindlichkeiten konnten gegenüber dem Vorjahr wiederum weiter gesenkt werden. Die Liquidität ist im Konzernverbund gesichert.

Von den zugesagten Kreditlinien in Höhe von TEUR 3.600 waren zum Stichtag TEUR 3.489 ungenutzt.

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich von 12,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 10,3 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023/24. Im Bereich der Vermögenslage gab es folgende Änderungen: Das Vorratsvermögen konnte gegenüber dem Vorjahr von 6,9 Mio. EUR auf 6,7 Mio. EUR gesenkt werden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden von 3,3 Mio. EUR auf 1,4 Mio. EUR reduziert. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich aufgrund der geringeren Bilanzsumme von 28,4 % im Vorjahr auf 33,8 % im Geschäftsjahr 2023/2024.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die maßgeblichen Größen zur Steuerung des Unternehmens sind vor allem der Umsatz sowie das Ergebnis nach Steuern.

5. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

5.1. Absatzmarkt

Für das Geschäftsjahr 2024/25 werden leicht steigende Umsätze budgetiert. Die Umsätze werden gegenüber den Vorjahren auf einem niedrigeren Niveau ausgewiesen. In den vergangenen Jahren waren erhebliche Umsatzsteigerungen in Deutschland aufgrund der Düngeverordnung vom 26. Mai 2017 zu verzeichnen. Die BSA GmbH ist hauptsächlich am deutschen Markt tätig und der Aufbau von neuen Händlern im Ausland ist noch nicht abgeschlossen. Damit das Ergebnis auch bei einem niedrigeren Umsatzniveau erzielt bzw. gesteigert werden kann, sind Personalanpassungen und Produktivitätssteigerungen notwendig. Der derzeitige Auftragsbestand lässt diese Umsatzerwartung als realistisch erscheinen.

5.2. Beschaffung, Produktion, Konstruktion

Im Bereich der Produktion werden neue Fertigungsverfahren ins Auge gefasst und derzeit getestet. Im Bereich der Beschaffung und der Konstruktion wurde ein Projekt mit externer Unterstützung zur stärkeren Zusammenlegung der Produkte im Güllefassbereich im Konzernverbund gestartet. Dadurch sollen Synergien im Konzernverbund entstehen und Einkaufspreise optimiert werden.

5.3. Investition und Finanzierung

Größere Investitionen sind im neuen Geschäftsjahr im Bereich der Rationalisierung der Produktion geplant. Die Finanzierung soll über langfristige Investitionskredite bzw. über den Konzernverbund erfolgen.

5.4. Ergebnisentwicklung

Die Budgetierung für das darauffolgende Geschäftsjahr lässt eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses erwarten. Die Prognose ist abhängig vom weiteren Fortgang des Ukraine-Krieges und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Rohstoff- und Energiemärkte.

6. Chancen- und Risikobericht

6.1. Chancen

Durch die Zusammenarbeit im Konzernverbund werden Synergien im Einkaufs- und Produktionsbereich genutzt. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der Gesellschaft sowie die Optimierung der Produktion zielen auf weitere Qualitätsverbesserungen ab. Positive Marktsignale bilden die Basis für eine gute Umsatzentwicklung.

6.2. Risiken

Die Weltmarktpreise für landwirtschaftliche Produkte dürften die Talsohle erreicht haben. Sie müssen aber trotzdem beobachtet und analysiert werden. Nicht nur die Preisentwicklung ist zu beobachten, auch die Verfügbarkeit in ausreichenden Mengen stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Kredit- und Ausfallrisiken aus finanziellen Vermögenswerten bestehen in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners. Diese Risiken werden durch ein Limitsystem begrenzt bzw. durch Kreditversicherungen abgesichert. Die Preise für Rohstoffe durchlaufen zurzeit eine ruhigere Phase. Sie müssen aber trotzdem ständig beobachtet werden, um etwaige negative Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen. Das Finden von gut ausgebildetem Fachpersonal wird immer schwieriger. Daher müssen Prozesse zunehmend automatisiert bzw. ausgelagert werden.

Weitere Risiken können aus dem Russland/Ukraine-Krieg hinsichtlich der Energieversorgung und -kosten oder weiteren Einschränkungen von Materialverfügbarkeiten entstehen. Nach derzeitigen Einschätzungen liegt hierbei jedoch kein wesentliches Risiko für das Unternehmen vor.

7. Gesamtaussage

Trotz Russland/Ukraine-Krieg und gesunkenen Weltmarktpreisen für landwirtschaftliche Produkte gehen wir weiterhin von einer positiven Entwicklung unserer Gesellschaft aus. Für das Geschäftsjahr 2024/25 sind derzeit keine Risiken, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, erkennbar.

8. Bericht über Zweigniederlassungen

Wir unterhalten Zweigniederlassungen mit abweichender Firmenbezeichnung in Ahlen und Willebadessen-Peckelsheim.

 

Marktschorgast, am 5. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Otto Roiss

BSA GMBH, MARKTSCHORGAST

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BSA GmbH, Marktschorgast

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BSA GmbH, Marktschorgast, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BSA GmbH, Marktschorgast, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Deggendorf, 5. Juli 2024

Dr. Kittl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Karl Schröder, Wirtschaftsprüfer

Florian Dilger, Wirtschaftsprüfer

BSA GMBH, MARKTSCHORGAST

FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 der BSA GmbH, Marktschorgast, wurde am 13. August 2024 festgestellt.

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