Plasticard-ZFT Verwaltungs GmbH

Wiesbadener Straße 4C, 01159 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 2433
Vorher
Plasticard - ZFT GmbH
Eingetragen
24.5.1991
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Verwaltung und Vermietung von Grundbesitz sowie die Erbringung von Beratungsleistungen, mit Ausnahme der Rechts- und Steuerberatung.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Hertel
seit 5.4.2005
Geschäftsführer
Jürgen Werner
seit 5.4.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Jürgen Werner Holm
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kurort Hartha
25.600 €
50.00%
Jürgen Werner Holm
Dresden
25.600 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Plasticard-ZFT Verwaltungs GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen 4.635.867,38 5.956.447,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 16.445,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 16.445,00
II. Sachanlagen 4.635.767,38 5.939.902,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.605.409,69 4.782.875,19
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 854.621,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 262.639,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.357,69 39.767,16
III. Finanzanlagen 100,00 100,00
1. sonstige Finanzanlagen 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 4.062.404,51 5.605.348,09
I. Vorräte 0,00 1.467.043,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.393.609,91 1.928.506,22
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.393.609,91 1.928.506,22
III. Wertpapiere 532.921,35 528.138,56
1. sonstige Wertpapiere 532.921,35 528.138,56
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.135.873,25 1.681.660,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.246,49 80.040,27
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.746.518,38 11.641.836,21

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital 5.039.927,37 7.926.858,34
I. gezeichnetes Kapital 51.200,00 51.129,19
II. Kapitalrücklage 19.199,01 19.199,01
III. Gewinnvortrag 3.556.530,14 7.298.964,17
IV. Jahresüberschuss 1.412.998,22 557.565,97
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 1.157.258,00 1.307.311,00
C. Rückstellungen 605.930,82 458.308,19
D. Verbindlichkeiten 1.940.921,89 1.949.358,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 274.740,68 714.249,80
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.666.181,21 1.235.108,88
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.480,30 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.746.518,38 11.641.836,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019 1.1.2018 - 31.12.2018
EUR EUR
1. Rohergebnis 4.843.555,00 5.285.246,72
2. Personalaufwand 1.468.361,90 2.778.885,81
a) Löhne und Gehälter 1.190.379,33 2.242.498,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 277.982,57 536.386,92
davon für Altersversorgung 62.963,42 102.595,93
3. Abschreibungen 331.071,59 500.287,57
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 331.071,59 500.287,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.005.194,23 1.158.033,11
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 6.099,49 12.203,52
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4,00 4,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.400,32 9.110,23
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 900,00 13.944,14
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.490,52 43.008,93
davon aus Abzinsung 6.883,00 7.387,68
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 589.443,32 230.976,82
10. Ergebnis nach Steuern 1.425.497,76 569.224,57
11. sonstige Steuern 12.499,54 11.658,60
12. Jahresüberschuss 1.412.998,22 557.565,97

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft veräußerte im Geschäftsjahr ihren Geschäftsbetrieb.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Plasticard-ZFT Verwaltungs GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Dresden

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Dresden

Register-Nr.: 2433

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen zum Nennwert

unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 177.278,00 Euro.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Abschreibung ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 3.866.120,85.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 4.333.875,11.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2019

Plasticard-ZFT Verwaltungs GmbH Verwaltung und Vermietung von Grundbesitz, Dresden

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2019
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 187.256,22 0,00 187.256,22 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 187.256,22 0,00 187.256,22 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.822.715,77 754,00 16.835,05 11.859,15 5.818.493,87
2. technische Anlagen und Maschinen 2.884.097,78 20.221,52 2.904.319,30 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.356.386,03 58.634,57 1.403.161,45 11.859,15- 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 39.767,16 0,00 9.409,47 0,00 30.357,69
Summe Sachanlagen 10.102.966,74 79.610,09 4.333.725,27 0,00 5.848.851,56
III. Finanzanlagen Genossenschaftsanteile 100,00 0,00 0,00 0,00 100,00
Summe Finanzanlagen 100,00 0,00 0,00 0,00 100,00
Summe Anlagevermögen 10.290.322,96 79.610,09 4.520.981,49 0,00 5.848.951,56
kumulierte Abschreibungen 01.01.2019 Abschreibungen Geschäftsjahr Zugänge Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
Euro Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 170.811,22 9.835,00 0,00 180.646,22 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 170.811,22 9.835,00 0,00 180.646,22 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.039.840,58 177.103,50 0,00 12.734,55 8.874,65 1.213.084,18
2. technische Anlagen und Maschinen 2.029.476,28 96.575,02 0,00 2.126.051,30 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.093.747,03 47.558,07 0,00 1.132.430,45 8.874,65- 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.163.063,89 321.236,59 0,00 3.271.216,30 0,00 1.213.084,18
III. Finanzanlagen Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.333.875,11 331.071,59 0,00 3.451.862,52 0,00 1.213.084,18
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2019
Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.605.409,69
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.357,69
Summe Sachanlagen 0,00 4.635.767,38
III. Finanzanlagen Genossenschaftsanteile 0,00 100,00
Summe Finanzanlagen 0,00 100,00
Summe Anlagevermögen 0,00 4.635.867,38

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 410.000,00 (Vorjahr: Euro 922.699,10).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 664,39 (Vorjahr: Euro 1.315,41).

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 2,71 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,50 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 21.331.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

die Kosten der Aufstellung und der Prüfung des Jahresabschluss 2019 20 T€

die Kosten der Aufstellung des Jahresabschluss 2018 25 T€

Tantiemen für das Jahr 2019 48 T€

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 73.620,00 (Vorjahr: Euro 313.792,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 714.249,80.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Sicherungsübereignung Maschinen und Geräte

Globalzession Warenforderungen

Rechte aus Riskolebensversicherung

Rechte aus Kapitallebensversicherung

Bürgschaft Gesellschafter

Globalzession Ansprüche gegen Drittschuldner

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit größer 5 Jahre Betrag Sicherung Betrag Vermerk
Euro Euro
Anleihen 0,00 0,00
davon konvertibel 0,00 0,00
gegenüber Kreditinstituten 73.620,00 265.516,00 1;2;4
erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
aus der Annahme und Ausstellung von Wechseln 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
davon aus Steuern 0,00 0,00
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 0,00 0,00
Summe 73.620,00 265.516,00

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 1.740.734,67 (Vorjahr: EUR 1.768.867,62.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 200.187,22 (Vorjahr: Euro 793.479,56).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 70.842,81 (Vorjahr: Euro 52.525,96).

Latente Steuern

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Im Geschäftsjahr wurde der Geschäftsbetrieb für 3.506 T€ veräußert.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 29,50
Angestellte 10,20
leitende Angestellte 2,50
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 42,20
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 35,20
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 7,00

Auf Grund der Veräußerung des Geschäftsbetriebes weicht die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Arbeitnehmer vom Vorjahr ab.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer für den Bereich Technik Frank Hertel ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer für den Bereich Marketing und Vertrieb Jürgen Werner ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Euro 184.101 gewährt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.412.998,22.

Auf neue Rechnung werden Euro 1.412.998,22 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Dresden, den 25.06.2020

gez. Jürgen Werner

gez. Frank Hertel

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2020 festgestellt.

LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2019

Plasticard - ZFT Verwaltungs GmbH

Dresden

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Plasticard - ZFT GmbH wurde am 16.08.1990 gegründet und hat ihren Sitz in Dresden. Seit dem 01.07.2019 wurde das operative Geschäft auf dem Wege eines Asset-Deals an die Plasticard-ZFT GmbH 8 Co.KG veräußert. Die Plasticard - ZFT GmbH hat zum gleichen Zeitpunkt ihren Namen in Plasticard - ZFT Verwaltungs GmbH geändert. Die Immobilie der Plasticard - ZFT GmbH ist im Besitz der Plasticard - ZFT Verwaltungs GmbH verblieben.

Die Geschäftstätigkeit der Plasticard - ZFT GmbH bis zum 30.06.2019 umfasst:

die Herstellung, Konfektionierung und Versand von Datenträgern sowie Dienstleistungen im Bereich von Datenbanken und der Programmierung. Den Schwerpunkt bilden die kontaktlosen RFID-Chipkarten. Die Plasticard - ZFT GmbH bietet Lösungen für alle Branchen an, die Plastik- oder Chipkarten in ihren Prozessen einsetzen. Die Kundengruppen sind europaweit Wiederverkäufer und große Endkunden, die in der Personalidentifikation, in Kundenbindungsprogrammen, im Eventmanagement und bei hoheitlichen Dokumenten tätig sind.

Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Die Geschäftstätigkeit der Plasticard - ZFT Verwaltungs GmbH ab dem 01.07.2019 umfasst: Hauptgegenstand ist die Immobilienverwaltung und -vermietung sowie die Erbringung von Beratungsleistungen im Rahmen des abgeschlossenen Kaufvertrages mit der Plasticard-ZFT GmbH & Co.KG.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

In 2019 war gesamtwirtschaftlich bereits eine konjunkturelle Abschwächung der bisherigen positiven Entwicklung zu spüren, die sich vor allem im Ausbleiben oder der Verzögerung zahlreicher großer Vorhaben auch bei uns bemerkbar machte.

Entwicklung der Branche

Die Chipkartenbranche folgt insgesamt der Entwicklung der Gesamtwirtschaft, muss aber regional und bezüglich der verschiedenen Unterkategorien wie Zahlungsverkehr, Transport, Telekommunikation, Gesundheit und Identifikation differenziert gesehen werden.

Bei den großen Chipkartenkonzernen haben sich Konzentrationsprozesse und diverse Produktionsverlagerungen auch in 2019 fortgesetzt. So haben weltweit wirkende Fusionen und Übernahmen den Trend zur Konzentration weiter untermauert.

Die Situation in Deutschland bleibt weiter durch Schließung von Standorten geprägt und wird sich 2020 weiter fortsetzen. Im Unterschied dazu ist die Situation bei unseren Marktbegleitern aus dem mittelständischen Milieu weiter stabil geblieben.

Einschätzung der Unternehmensleitung

In diesem Umfeld hat sich die Plasticard-ZFT GmbH von einem Kleinanbieter zu einem Hersteller entwickelt, der neben reinen Nischenmärkten auch mittelgroße und große Projekte realisieren kann. Dies wurde vor allem durch die bei Plasticard-ZFT auch in 2019 weiter vorangetriebene quantitative und qualitative Kapazitätserweiterung möglich. Dabei stehen im Sinne der Zukunftssicherung alternative Materialien für Karten im Sinne verbesserter Nachhaltigkeit und Ökologie sowie der weitere Ausbau der Service-Angebote, vor allem bei Personalisierungsaufgaben, im Mittelpunkt. Die ständige Verbesserung und Aufrechterhaltung von IT-Sicherheit und Datenschutz ist Grundvoraussetzung für Vertrauenswürdigkeit bei unseren Kunden.

Schwerpunkt bei Investitionen im ersten Halbjahr 2019 waren die Beschaffung einer Laseranlage, die vor allem die Bearbeitung alternativer Materialien gestattet, sowie Kapazitätserweiterungen und Ersatzinvestitionen Personalisierungs-Equipment.

Insgesamt beurteilt die Unternehmensleitung die Situation für den Standort Dresden und die weitere Entwicklung des Unternehmens weiter positiv. Die gewählte Nischenpolitik, die Beständigkeit im Markt sowie Innovationsfähigkeit und Zuverlässigkeit bieten auch für die kommenden Jahre ausreichend Potential für Wachstum in Deutschland und in ausgewählten Nachbarländern. Von den in 2018 bearbeiteten Projekten haben sich in 2019 zum Beispiel der BOSCH-Konzernausweis, die Mitarbeiterkarten der Salzburger Landeskliniken und die Charging-Cards für mehrere Marken des VW-Konzerns, darunter Porsche, Skoda und Volkswagen realisiert. Auch die Ausschreibung der Mitarbeiterausweise für die ÖBB konnte gewonnen werden. Viele dieser Projekte werden auch in 2020 und darüber hinaus weiter Umsatz generieren.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Plasticard - ZFT GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2019 insgesamt positiv entwickelt.

1. Ertragslage

Der Umsatz belief sich auf EUR 5.965.642,87. Ein Vorjahresvergleich ist auf Grund der Unternehmensveräußerung nicht möglich.

Der Inlandsanteil am Gesamtumsatz betrug 75,22 %, der Auslandsanteil lag bei 24,78 %.

Der Vergleich der Personalkosten ist auf Grund der Unternehmensveräußerung nicht möglich.

2. Finanzlage

Eine Cashflow Betrachtung ist durch die Unternehmensveräußerung zum 30.06.2019 nicht sinnvoll.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Die Liquidität belief sich einschl. Wertpapiere auf Euro 2.668.794. Dies entspricht 30,52 % der Bilanzsumme.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. So beträgt die Anlagedeckung 108,7 % und der Eigenkapitalanteil 57,63 %.

Die Investitionen im Berichtsjahr wurden mit Eigenmitteln finanziert.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme von Plasticard - ZFT GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 8.746.518. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2018 Euro 11.641.836 um 27,36 % vermindert.

Die Vermögensstruktur ist durch den Unternehmensverkauf nicht mehr vergleichbar.

Im Wesentlichen wurde investiert in: Maschinen und Ausrüstungen und diese wurden im Geschäftsjahr veräußert.

22,19 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital und 2,29 % auf mittelfristiges Fremdkapital.

Eigenkapital unter Einbeziehung des Sonderposten und des langfristigen Fremdkapitals decken mit TEUR 6,4 das Anlagevermögen jetzt zu 138,00 %.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Die weitere Beurteilung der Zukunftsaussichten steht nun in der Verantwortung der Plasticard-ZFT GmbH & Co.KG. Grundsätzlich hat sich aber an der Einschätzung aus 2019 nichts geändert.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Die Vermietung bleibt als Hauptbestandteil des Unternehmens. Im Rahmen eines Vertrages werden Beratungsleistungen erbracht.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Die Maßnahmen betreffen den Zeitraum 01.01.2019 bis 30.06.2019. Ab dem 01.07.2020 waren diese Maßnahmen nicht mehr notwendig.

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Mit der Umstellung des Managementsystems nach ISO9001:2004 auf ISO 2001:2015 wird dem Thema Risikomanagement noch größere Aufmerksamkeit als bisher eingeräumt. Die Auditierung erfolgte Anfang 2019.

Das Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. In 2018 wurden mehrere interne Projekte für die noch bessere Planung, Auftragsabwicklung und Kennziffernauswertung realisiert und teilweise in die Nutzung überführt.

Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsystem entwickelt und eingesetzt:

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind

die Risikosteuerung,

das Risikocontrolling und das Risikoreporting

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

die Anwendung einheitlicher Richtlinien

den Einsatz zuverlässiger Software

Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

Abweichungsanalysen

Arbeitsanweisungen

Regelungen zur Vertretungsvollmacht

Maßnahmen zur Funktionstrennung.

Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützten die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

weitere wesentliche Risiken

Umfeld-. Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden.

Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise.

Produktrisiken

Die zukünftige Unternehmensentwicklung betrifft ausschließlich die Vermietung der eigenen Immobilie und die Erbringung von Beratungsleistungen im Zusammenhang eines Rahmenvertrages.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, sind nicht zu erwarten.

Personalrisiken

Personalrisiken sind zukünftig nicht zu erwarten.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende wirtschaftlichen und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

negativen Entwicklung der Zahlungsfähigkeit

langfristigen Verlusten der Ertragsquellen

Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale

keine

 

Dresden, den 31.01.2021

Plasticard ZFT GmbH
Dresden

Werner

Hertel

E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 der Plasticard ZFT GmbH Dresden unter dem Datum vom 31. März 2021 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"

An die Plasticard ZFT GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Plasticard ZFT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Plasticard ZFT GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2019 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung

 

übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße, betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

 

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

 

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

 

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

 

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

 

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

 

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

Schlussbemerkung

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, die gesetzlichen Vorschriften zur Erstellung des Lageberichts wurden beachtet und der Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die zukünftigen Chancen und Risiken zutreffend dar.

 

München, 31. März 2021

DIPL.-KFM. GUNTHER DEUTSCH
WIRTSCHAFTSPRÜFER
MÜNCHEN

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