ACO Eurobar GmbHLiquidiert

67663 Kaiserslautern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 30136
Eingetragen
12.5.2006
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Der Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb und die Be- und Verarbeitung von Stranggussprodukten und ähnlichen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft

Büdelsdorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Konzernlagebericht 2020

1. Grundlagen des Konzerns

Die ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft hat ihren Sitz in Büdelsdorf und ist Muttergesellschaft von insgesamt 21 inländischen und 88 (davon elf nicht konsolidierten) ausländischen Tochtergesellschaften (zusammen "ACO Konzern" oder "ACO Gruppe"). Die Unternehmen der ACO Gruppe produzieren und vertreiben weltweit Produkte zur professionellen Entwässerung, wirtschaftlichen Reinigung und kontrollierten Ableitung bzw. Wiederverwendung von Wasser. Die Produkte umfassen unter anderem Entwässerungsrinnen, Schachtabdeckungen und Abläufe, Öl- und Fettabscheideranlagen, Rückstausysteme und Pumpen sowie Kellerfenster und Lichtschächte. Die wesentlichen Einsatzgebiete sind der Tiefbau, der Hochbau und die Gebäudeentwässerung.

Die Produkte werden weltweit in 36 konzerneigenen Fertigungsstätten je nach Einsatzbereich aus Polymerbeton, Beton, Gusseisen, Schwarzstahl, Kunststoff oder Edelstahl hergestellt. Die Immobilien und die Anlagen stehen überwiegend im Eigentum der Konzerngesellschaften.

Das Innovationsmanagement nimmt einen hohen Stellenwert in der ACO Gruppe ein. An mehreren Standorten werden Produkte für den Weltmarkt entwickelt, auch unter Berücksichtigung von lokalen Besonderheiten. Unterstützt werden diese dezentralen Aktivitäten durch das ACO Technologiezentrum in Indien, welches auf hohem technischen Niveau Dienstleistungen für die Konstruktion und Produktentwicklung bereitstellt.

Wesentliche strukturelle Veränderungen hat es in der ACO Gruppe im Geschäftsjahr 2020 nicht gegeben.

2. Wirtschaftsbericht

(1) Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Bestimmendes Ereignis für die wirtschaftliche Gesamtentwicklung war der im Frühjahr erfolgte Ausbruch der Covid-19 Pandemie. In sehr kurzer Zeit wurden weltweit viele Branchen hart durch Lockdown-Maßnahmen getroffen. Demzufolge brach die Wirtschaftsleistung in der EU um über 6 % gegenüber dem Vorjahr ein.

Mit einem Rückgang von 5 % war Deutschland dabei etwas weniger betroffen als andere große Volkswirtschaften in Europa. So betrug etwa der Rückgang in Frankreich 8 %, in Spanien 11 % und in Italien fast 9 %.

Aber auch kleinere Länder wurden hart getroffen, so etwa Belgien und Österreich mit um die -7 %, Tschechien mit -5,7 %. Vergleichsweise geringere Rückgänge hatten Dänemark (-3,5 %), Polen (-2,8 %), die Schweiz (-2,9 %) und Schweden (-2,9 %) zu verzeichnen.

Außerhalb Europas stellte sich die Lage im Wesentlichen nicht besser da. Der Rückgang in den USA betrug ca. 3,5 %, Kanada 5,4 %, Russland 3,1 % und Australien mit 2,4 %. Als Einzige bedeutende Volkswirtschaft konnte China ein Wachstum (2,2 %) erzielen.

Diese einschneidende Entwicklung hat uns allerdings nicht mit voller Ausprägung getroffen. Die Baukonjunktur hat sich auf vielen Märkten positiver entwickelt als die Gesamtkonjunktur. So geht der Verband der Bauindustrie im Inland von einem realen Wachstum von 1,9 % aus, insgesamt in Europa allerdings von einem realen Rückgang von 4,5 %.

Zusammenfassend kann man also von einem relativ schwierigen Umfeld sprechen. Insofern sind wir zufrieden, mit einem erzielten Gesamtumsatz von EUR 833 Mio das Niveau des Vorjahres gehalten zu haben.

Inland

Im Bereich Bauelemente konnten wir das immer noch positive Umfeld nutzen uns sind erneut überdurchschnittlich gewachsen. Basis war ein stabil positives Umfeld im Infrastrukturbereich, eine gute Entwicklung im Wohnungsbau und eine gewisse Sonderkonjunktur im DIY Bereich, wo die Fokussierung der Verbraucher auf den Privatbereich ein hohes Aktivitätsniveau zur Folge hatte.

Im Haustechniksektor war die Entwicklung zwar etwas weniger dynamisch, wir sind aber stabil gewachsen und haben unser Jahresziel erreicht.

Im Industriegeschäft der ACO Guss waren die Auswirkungen der Krise dagegen stark spürbar, die Absatzkrise des Anlagen- und Maschinenbaus in Deutschland hat hier zu einem deutlichen Umsatzrückgang geführt.

Insgesamt konnten wir im Inland trotz dieses negativen Effekts ein stabil positives Wachstum erzielen.

Übriges Europa

Trotz der zum Teil drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie war die Entwicklung im europäischen Ausland durchaus zufriedenstellend. Hervorzuheben ist ein gutes Wachstum in Skandinavien, Benelux, der Schweiz und in einigen Ländern Osteuropas.

Die deutlichsten negativen Auswirkungen der Lockdown-Maßnahmen hatten wir in Großbritannien, Frankreich und Spanien; dies hat aber in diesen Ländern nur zu überschaubaren Rückgängen geführt.

Bemerkenswert war die Lage in Italien, wo die Pandemie insgesamt ja massive Spuren hinterlassen hat. Hier ist es uns gelungen, unsere Umsatzerlöse relativ deutlich zu steigern.

Insgesamt haben wir im europäischen Ausland damit das Umsatzniveau des Vorjahres leicht übertroffen.

Übrige Welt

Außerhalb Europas stellte sich die Lage zum Teil deutlich schwieriger dar. So waren die Umsatzerlöse insgesamt mit 5 % rückläufig.

Stark beigetragen hat in einigen Ländern der rasante Verfall der Landeswährungen im Vergleich zum Euro. Dies war z. B. in Südamerika, Südafrika, der Türkei und Russland der Fall.

Zudem waren die Umsatzerlöse auf den für uns wichtigen Märkten in Nordamerika und Australien leicht rückläufig.

Erhebliche Einbußen hatten wir in Südamerika und Afrika, wo die Krise zu deutlichen Rückschlägen führte. Auch in Russland hatten wir ein schwieriges Jahr, signifikant beeinflusst durch die starken negativen Währungseinflüsse.

Dagegen haben wir in Asien insgesamt ein deutliches Wachstum erzielt. Hier konnten wir vor allem in China mit den Aktivitäten der Landwirtschaftssparte das Jahr erfolgreich abschließen.

(2) Ertragslage

Die Steuerung der ACO Gruppe erfolgt bezogen auf Finanzkennzahlen auf Basis der Umsatzentwicklung und dem Ergebnis vor Steuern als wesentliche Ergebnisgröße.

Mit nahezu stagnierenden Umsatzerlösen von EUR 833 Mio konnten wir unsere Planungen für das Geschäftsjahr aufgrund der Gesamtumstände nicht erreichen. Bezüglich der Aufgliederung der Umsatzerlöse verweisen wir auf den Anhang. Zur Entwicklung der Umsatzerlöse verweisen wir auch auf unsere Ausführungen unter Punkt (1) dieses Abschnitts.

Die Bruttomarge hat sich um EUR 2 Mio auf EUR 372 Mio leicht erhöht. Hier kamen im Geschäftsjahr gegenläufige Effekte zum Tragen. So konnten wir von zum Teil deutlich gesunkenen Einkaufspreisen profitieren. Diese wurden allerdings zum Teil durch pandemiebedingte Mehraufwendungen in der Produktion kompensiert.

Nach Ausbruch der Pandemie haben wir vielfältige Aktivitäten zur Kostenreduktion initiiert. Diese Maßnahmen waren überaus erfolgreich und haben zu deutlich sinkenden Vertriebs- und Verwaltungskosten geführt.

Gegenläufige Effekte kamen von der Währungsseite, wo wir einen ungewöhnlich hohen Verlust von über EUR 5 Mio (i. Vj. Gewinn EUR 2,5 Mio) hinnehmen mussten.

Insgesamt war die Ertragsentwicklung aber sehr zufriedenstellend.

Mit einer deutlichen Steigerung des operativen Ergebnisses (= Ergebnis vor Steuern laut Gewinn- und Verlustrechnung) auf EUR 49,1 Mio (i. Vj. EUR 43,0 Mio) haben wir das Jahr besser als budgetiert abgeschlossen (Budget war EUR 44,3 Mio).

Dies führt unter Berücksichtigung von Steuern zu einer Steigerung des Jahresüberschusses um EUR 1,5 Mio gegenüber dem Vorjahr auf EUR 34,4 Mio. Die Steuerquote ist gegenüber dem Vorjahr damit relativ deutlich gestiegen. Hauptursache war eine außerplanmäßige Anpassung der Steuerrückstellung in Italien.

Inland

In 2020 konnten wir das Ergebnis in Deutschland weiter deutlich steigern und haben unsere Ziele übertroffen.

Der Bereich Bauelemente hatte eine überaus positive Geschäftsentwicklung. Die gute Umsatzentwicklung und gutes Kostenmanagement waren hier wesentliche Ursachen. Dies gelang trotz weiter hohen Aufwendungen für die SAP-Implementierung. Das Projekt konnte erfolgreich zum Abschluss gebracht werden und der Go-Live hat zum Jahreswechsel stattgefunden.

Auch die Haustechnik konnte aufgrund guter Margen- und Kostenentwicklung die gesteckten Ziele übertreffen.

Die ACO Guss war dagegen durch die Krise stark betroffen. Der Absatzrückgang konnte nicht ausreichend durch Kostenmaßnahmen aufgefangen werden. Damit war dieser Bereich verlustbehaftet und hat das Jahresziel verfehlt.

Die Verwerfungen durch die Pandemie hatte also sehr unterschiedliche Auswirkungen. Das Ertragsniveau im Inland war insgesamt aber sehr zufriedenstellend.

Ausland

Trotz der teils turbulenten Entwicklung im Jahresverlauf und des Gegenwinds von der Währungsseite haben wir das geplante Ergebnis im internationalen Bereich exakt erreicht.

Starke Stütze waren vor allem Skandinavien, die Niederlande und die Schweiz. Hier konnten wir unsere Jahresziele übertreffen, auch unterstützt durch eine gute Umsatzentwicklung.

Bemerkenswert war die Ertragsentwicklung in Großbritannien, wo es uns trotz starker Einschränkungen des öffentlichen Lebens gelang unsere Erträge deutlich zu verbessern.

Aber auch in Frankreich und Spanien haben wir etwas besser als im Vorjahr abgeschnitten. Dagegen haben wir in Italien trotz der ordentlichen Umsatzentwicklung unsere Ziele deutlich verfehlt.

In Osteuropa war die Ertragsentwicklung im Wesentlichen zufriedenstellend. Dies gilt auch für unsere Landwirtschaftsaktivitäten.

Bei den Aktivitäten außerhalb Europas ist die Entwicklung in den Vereinigten Staaten bemerkenswert. Trotz der durchwachsenen Umsatzsituation konnten wir unser Ergebnis weiter signifikant verbessern.

Dagegen hatten wir in Australien erneut ein schwieriges Jahr und sind weiter in einem Umstrukturierungsprozess. Eine negative Ertragsentwicklung mussten wir ansonsten, massiv verstärkt durch Währungseinflüsse, in Südamerika, der Ukraine und Russland hinnehmen.

Unter dem Strich konnten wir unsere Ertragsziele trotz der vielen Verwerfungen im Ausland im Geschäftsjahr 2020 erreichen und haben uns damit gegenüber dem Vorjahr weiter positiv entwickelt.

(3) Finanzlage

Die Finanzlage der ACO Gruppe ist weiterhin ausgezeichnet. Der umfangreiche Kreis der Finanzpartner ist nahezu unverändert. Die Versorgung mit Finanzmitteln ist problemlos möglich, Kreditlinien zur Finanzierung des laufenden Geschäfts und zur weiteren Expansion stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung. In 2020 verharrte das Zinsniveau im Euroraum auf einem historisch niedrigen Niveau.

Auch in Zukunft soll die bewährte Politik der dezentralen Verantwortung innerhalb der ACO Gruppe und die aktive Ausschüttungspolitik weitergeführt werden.

Die zukünftigen Zins- und Währungsrisiken werden unter anderem durch den Einsatz von derivativen Instrumenten abgesichert. Diese Finanzinstrumente dienen dabei ausschließlich zur Absicherung bestehender Grundgeschäfte sowie zur Sicherung des Zinsniveaus. Der mit Derivaten erzielbare Hebeleffekt wird bewusst nicht genutzt.

(4) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von EUR 565 Mio überproportional auf EUR 592 Mio gestiegen. Dabei stellt sich die Struktur der Bilanz wie folgt dar:

2020
%
2019
%
2020
%
2019
%
Immaterielles Anlagevermögen 3,3 4,0 Eigenkapital 52,7 51,2
Sachanlagen 32,6 36,6 Rückstellungen 9,6 7,7
Finanzanlagen 0,3 0,3 Bankverbindlichkeiten 21,1 24,1
Anlagevermögen Gesamt 36,2 41,0 Übrige Passiva 16,6 16,9
Umlaufvermögen 61,9 57,0
Übrige Aktiva 2,0 2,1

Das Investitionsniveau wurde nach Ausbruch der Krise unter Konzentration auf Innovations- und Digitalisierungsprojekte deutlich gesenkt, sodass der Anteil der Sachanlagen entsprechend gesunken ist.

Durch umfangreiche Maßnahmen wurde das Niveau der Lagerbestände ebenfalls signifikant gesenkt. Diese Maßnahmen und das gute Ertragsniveau führten zu einem sprunghaften Anstieg der liquiden Mittel um EUR 63 Mio auf EUR 94 Mio. Damit machen die liquiden Mittel 16 % der Bilanzsumme aus.

Die Eigenkapitalquote ist weiter auf 52,7 % gestiegen. Die relativ hohe Steuerquote, die negative Veränderung des Währungsausgleichspostens um EUR 4,6 Mio und der relativ deutliche Anstieg der Bilanzsumme wirkten dabei dämpfend.

Die Bankverbindlichkeiten sind um EUR 11 Mio auf EUR 125 Mio gefallen.

Wesentliche Investitionsverpflichtungen bestehen nicht.

Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft

Die Ertragsentwicklung hat sich im Geschäftsjahr über unsere Erwartungen hinaus verbessert. Die Vermögenslage ist zum Zeitpunkt der Erstellung des Abschlusses weiter äußerst stabil. Die Finanzlage der ACO Gruppe ist weiterhin sehr gut.

3. Chancen- und Risikobericht

Unsere Risikopolitik für die ACO Gruppe orientiert sich an dem Ziel, die mittelfristigen finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. Das Risikomanagement der Muttergesellschaft stellt sicher, dass etwaige für den ACO Konzern bestehende und drohende Risiken erfasst und analysiert werden. Dazu stehen der Geschäftsleitung bspw. monatliche Berichtssysteme zur Ertrags- und Finanzlage zur Verfügung. Ziel ist es, identifizierte Risiken auf ein akzeptables Niveau bei möglichst geringem Kostenaufwand zu begrenzen. Der kontrollierte Umgang mit Risiken soll ferner dazu beitragen, bestehende Chancen zu nutzen.

Als weltweit operierende Gruppe mit wesentlichen Produktionskapazitäten unterliegen wir naturgemäß den üblichen Umfeld- und Branchenrisiken sowie leistungswirtschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Risiken. Für die ACO Gruppe ergeben sich folgende Risiken, die sowohl Einfluss auf die Geschäftsentwicklung als auch auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können:

Auf der Absatzseite sind grundsätzlich keine außergewöhnlichen Abhängigkeiten gegeben. Insbesondere konjunkturelle Entwicklungen in unseren Kernmärkten können die Absatzmengen und damit verbunden die Kapazitätsauslastung beeinflussen und sich sowohl positiv als auch negativ auf den Unternehmenserfolg auswirken. Dieses Risiko bzw. diese Chance wird als mittel eingeschätzt.

Weitere Risiken stellen die allgemeinen Marktpreisentwicklungen für Rohstoffe, Energie und Logistik dar. Durch die Streuung der Unternehmensaktivitäten auf unterschiedliche Märkte und Länder lassen sich die aufgeführten Risiken zum Teil begrenzen, sodass das Gesamtrisiko sich auf einem mittleren Niveau bewegt.

Für das kommende Wirtschaftsjahr zeichnen sich im Rahmen der wirtschaftlichen Erholung der Weltwirtschaft auf den Beschaffungsmärkten heftige Verwerfungen ab. Erhebliche Preissteigerungen im Logistikbereich und bei einigen Materialgruppen sind zu erwarten. Auch gibt es durchaus Verknappungstendenzen in einigen Bereichen. Aufgrund unserer diversen Beschaffungsquellen gehen wir aber davon aus, die Versorgung mit Rohstoffen jederzeit sicherstellen zu können. Auch wird es uns aufgrund unserer Marktstellung möglich sein, Preissteigerungen im Wesentlichen weiterzugeben.

Finanzwirtschaftliche Risiken, soweit sie die Währungskursentwicklung bei Exporten und wesentliche Zinsänderungsrisiken betreffen, werden durch Sicherungsmaßnahmen abgedeckt. Ausfallrisiken der Kunden sind, soweit diese nicht ohnehin durch Kreditversicherungen abgedeckt sind, aufgrund der Vielzahl der Geschäftsbeziehungen und der Solvenz der Marktpartner als nicht bedrohlich anzusehen und das Risiko wird hier als eher gering eingeschätzt.

Darüber hinaus führen Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen oder in den Beschaffungsmärkten sowohl zu Chancen als auch zu Risiken, liegen aber außerhalb unseres betrieblichen Einflussbereiches. Die Risiken und Chancen hieraus werden als mittel eingeschätzt.

Das Ausscheiden von Großbritannien aus der EU beeinflusst unseren Geschäftsverlauf durch entsprechende Vorsorge zur Sicherung der Lieferfähigkeit nicht. Die aktuelle Absatzlage in Großbritannien kann als sehr gut bezeichnet werden. Das Risiko hieraus wird insoweit als gering eingeschätzt.

Bezüglich der im Jahre 2018 vom Bundeskartellamt aufgenommenen Ermittlungen wegen vermuteter Preisabsprachen in einem Teilbereich des Marktes Straßenkanalguss besteht kein Risiko mehr. Die Ermittlungen wurden vorbehaltlos eingestellt.

Bei aller Vorsicht gehen wir davon aus, dass die Störungen durch die Covid-19 Pandemie zumindest in der zweiten Jahreshälfte durch die fortschreitende Impfkampagne deutlich zurückgehen werden. An dieser Stelle werden die möglichen Risiken wahrscheinlich abnehmen und werden insgesamt als mittel eingeschätzt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass wir keine bestandsgefährdenden Risiken oder solche Risiken identifiziert haben, die zu einer dauerhaften oder wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ACO Gruppe führen könnten.

4. Prognosebericht

Für das Jahr 2021 planen wir insgesamt eine moderate Umsatzsteigerung von 4 %.

Für das Inland gehen wir von intakten Rahmenbedingungen im Baubereich aus. Zwar könnte die gute Entwicklung im DIY Bereich etwas abflachen, trotzdem erwarten wir, auch getrieben durch notwendige Preiserhöhungen, weiter steigende Erlöse.

Im Bereich Haustechnik sind wir etwas zurückhaltender was die zu erwartende Entwicklung im Gewerbebau angeht.

Für das Industriegeschäft der ACO Guss dagegen sehen wir gute Chancen den negativen Trend des Vorjahres umzukehren. Die zu erwartende Erholung des inländischen Maschinen- und Anlagenbaus sollte uns ein deutliches Wachstum ermöglichen.

Insgesamt erwarten wir für das Inland eine Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2021 von ca. 6 %.

Auch für die Entwicklung im europäischen Ausland sind wir vorsichtig optimistisch.

Zwar kann auch hier die vor allem in Skandinavien positive Entwicklung im DIY Bereich abnehmen. Auf der anderen Seite gehen wir nicht von einer Wiederholung der im Vorjahr starken Einschränkungen der wirtschaftlichen Tätigkeit aus, die es vor allem im ersten Halbjahr in vielen Ländern, wie z. B. Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien im Zuge der Pandemie gegeben hat.

Außerhalb Europas sind wir in den USA optimistisch wieder zu einem Wachstum zurück zu kehren. Auch für Australien gehen wir von einer Stabilisierung aus.

Vor allem rechnen wir aber nicht erneut mit drastischen Veränderungen auf der Währungsseite und einer sukzessiven Erholung der Märkte in Südamerika, Afrika und Russland.

Die zum Teil deutliche Steigerung der Rohstoffpreise ist mit Sicherheit anspruchsvoll, sollte aber beherrschbar sein. Mögliche temporäre Belastungen durch die Geschwindigkeit des Anstiegs und damit ggf. nur zeitversetzt möglichen Weiterbelastungen haben wir in unseren Planungen berücksichtigt.

Bei der Einführung von SAP gehen wir die nächsten Schritte, insgesamt wird der Aufwand aber gegenüber den Vorjahren sinken.

Bei der Entwicklung der Overheadkosten bleiben wir zurückhaltend und konzentrieren uns weiter auf Innovations- und Digitalisierungsprojekte. Das Investitionsniveau soll sich aber insgesamt normalisieren und die Abschreibungen übersteigen.

Wir werden in 2021 die fragile Lage weiter genau beobachten und bei negativen Veränderungen entsprechend reagieren. Aufgrund unserer breiten Aufstellung und der hervorragenden Finanzausstattung sind wir auch hierfür gut gerüstet.

Aus heutiger Sicht scheint aber eine Rückkehr zu Wachstum und die Stabilisierung des in 2020 deutlich gestiegenen Ergebnisniveaus (Ergebnis vor Steuern) wahrscheinlich.

 

Büdelsdorf, den 30.04.2021

Acoplast Kunststoff-Verarbeitung
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Geschäftsführung

Hans-Julius Ahlmann

Thomas Iver Ahlmann

Søren W. Olsen

Thomas Bendixen

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.139 6.619
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.875 7.421
3. Geleistete Anzahlungen 1.352 19.366 8.496 22.536
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.481 116.960
2. Technische Anlagen und Maschinen 54.807 59.195
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.620 16.634
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.232 193.140 14.027 206.815
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 152 148
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 14 14
3. Beteiligungen 17 17
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 221 115
5. Sonstige Ausleihungen 1.246 1.650 1.545 1.840
214.156 231.191
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 33.455 37.411
2. Unfertige Erzeugnisse 13.529 16.348
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 110.293 157.277 120.178 173.937
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 101.501 101.859
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 65 69
3. Sonstige Vermögensgegenstände 13.132 114.698 13.963 115.891
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 94.336 31.725
366.312 321.554
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.517 4.667
D. Aktive latente Steuern 7.027 7.150
592.012 564.562

Passiva

31.12.2020
TEUR
31.12.2019
TEUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 10.000 10.000
II. Rücklagen 54.731 49.741
III. Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung -1.121 3.445
IV. Kumuliertes übriges Konzernergebnis 247.646 225.214
V. Nicht beherrschende Anteile 819 812
312.075 289.211
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.248 4.339
2. Steuerrückstellungen 5.606 1.998
3. Sonstige Rückstellungen 46.900 37.398
56.754 43.735
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 124.970 136.283
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.344 4.422
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.439 42.830
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 11 7
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7 7
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 11.737 12.351
7. Sonstige Verbindlichkeiten 32.840 32.139
220.347 228.039
D. Rechnungsabgrenzungsposten 248 547
E. Passive latente Steuern 2.587 3.030
592.012 564.562

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020
TEUR
2019
TEUR
1. Umsatzerlöse 832.739 832.246
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -460.860 -462.391
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 371.879 369.855
4. Vertriebskosten -217.184 -228.632
5. Allgemeine Verwaltungskosten -92.198 -93.666
6. Sonstige betriebliche Erträge 15.000 12.145
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -25.626 -13.495
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 229 289
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.970 -3.514
10. Ergebnis vor Steuern 49.130 42.981
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -13.871 -9.374
12. Ergebnis nach Steuern 35.259 33.607
13. Sonstige Steuern -861 -735
14. Konzernjahresüberschuss 34.398 32.872
15. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn -7 -15
16. Konzernergebnis des Geschäftsjahres 34.391 32.856
17. Gutschrift auf Rücklagenkonten -4.990 -4.936
18. Konzernergebnis vor Verteilung 29.401 27.920

Konzernkapitalflussrechnung

2020
TEUR
2019
TEUR
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile
anderer Gesellschafter) 34.398 32.872
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 33.512 31.657
Zunahme der Rückstellungen 9.411 2.265
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 2.415 919
Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 13.987 -16.813
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.337 468
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -43 82
Zinsaufwendungen/Zinserträge 2.741 3.226
Ertragsteueraufwand 13.871 9.374
Ertragsteuerzahlungen -10.583 -11.154
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 102.046 52.896
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.223 -4.547
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 4.781 1.232
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -23.166 -39.940
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 318 281
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -45 -127
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -1.757 -1.650
Erhaltene Zinsen 229 289
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -21.863 -44.462
Entnahmen der Gesellschafter -7.581 -2.894
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 61.598 73.783
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -66.991 -47.292
Gezahlte Zinsen -2.970 -3.514
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -15.944 20.082
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 64.239 28.516
Wechselkurs- und konsolidierungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 2.665 327
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 22.401 -6.442
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 89.305 22.401

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds

TEUR TEUR
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 94.336 31.725
Kurzfristige Bankverbindlichkeiten (Kontokorrent-Konten) -5.031 -9.324
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 89.305 22.401

Konzerneigenkapitalspiegel

Konzerneigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalanteile der Kommanditisten
TEUR
Rücklage des Mutterunternehmens
TEUR
Gewinnrücklagen bei Tochterunternehmen
TEUR
Stand 1.1.2019 10.000 32.541 12.263
Konzernjahresüberschuss 0 0 0
Haftungsvergütung an Komplementärin 0 0 0
Einstellung in die Rücklage 0 4.936 0
Einstellung in die Gesellschafterverrechnungskonten 0 0 0
Veränderung aus der Fremdwährungsumrechnung 0 0 0
0 4.936 0
Stand 31.12.2019 10.000 37.478 12.263
Stand 1.1.2020 10.000 37.478 12.263
Konzernjahresüberschuss 0 0 0
Haftungsvergütung an Komplementärin 0 0 0
Einstellung in die Rücklage 0 4.990 0
Einstellung in die Gesellschafterverrechnungskonten 0 0 0
Veränderung aus der Fremdwährungsumrechnung 0 0 0
0 4.990 0
Stand 31.12.2020 10.000 42.468 12.263
Konzerneigenkapital des Mutterunternehmens
Kumuliertes übriges Konzernergebnis, soweit auf MU entfallend
TEUR
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung
TEUR
Konzerneigenkapital des Mutterunternehmens
TEUR
Stand 1.1.2019 204.190 1.061 260.056
Konzernjahresüberschuss 32.856 0 32.856
Haftungsvergütung an Komplementärin -14 0 -14
Einstellung in die Rücklage -4.936 0 0
Einstellung in die Gesellschafterverrechnungskonten -6.883 0 -6.883
Veränderung aus der Fremdwährungsumrechnung 0 2.384 2.384
21.023 2.384 28.343
Stand 31.12.2019 225.214 3.445 288.400
Stand 1.1.2020 225.214 3.445 288.400
Konzernjahresüberschuss 34.391 0 34.391
Haftungsvergütung an Komplementärin -15 0 -15
Einstellung in die Rücklage -4.990 0 0
Einstellung in die Gesellschafterverrechnungskonten -6.953 0 -6.953
Veränderung aus der Fremdwährungsumrechnung 0 -4.566 -4.566
22.433 -4.566 22.856
Stand 31.12.2020 247.646 -1.121 311.256
Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter Nicht beherrschende Anteile
TEUR
Konzerneigenkapital
TEUR
Stand 1.1.2019 796 260.852
Konzernjahresüberschuss 15 32.872
Haftungsvergütung an Komplementärin 0 -14
Einstellung in die Rücklage 0 0
Einstellung in die Gesellschafterverrechnungskonten 0 -6.883
Veränderung aus der Fremdwährungsumrechnung 0 2.384
15 28.359
Stand 31.12.2019 812 289.211
Stand 1.1.2020 812 289.211
Konzernjahresüberschuss 7 34.398
Haftungsvergütung an Komplementärin 0 -15
Einstellung in die Rücklage 0 0
Einstellung in die Gesellschafterverrechnungskonten 0 -6.953
Veränderung aus der Fremdwährungsumrechnung 0 -4.566
7 22.863
Stand 31.12.2020 819 312.074

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020

I. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft, Büdelsdorf (Amtsgericht Kiel HRA 132 RD), für das Geschäftsjahr 2020 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Aufstellung des Konzernabschlusses sowie die Bilanzierung und Bewertung erfolgten nach den §§ 290 ff. i. V. m. § 264a HGB.

Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) und den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB) sind zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang angegeben. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB gewählt. In Übereinstimmung mit § 265 Abs. 5 HGB wurde die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zur Erhöhung der Transparenz um die Zwischensumme "Ergebnis vor Steuern" erweitert.

Die Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) wurden mit Ausnahme der DRS Nr. 18, 22 und 23 bei der Erstellung des Konzernabschlusses berücksichtigt. Die DRS Nr. 18, 22 und 23 wurden nicht bzw. nicht vollständig angewendet, soweit diese über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehen.

II. Konsolidierungsgrundlagen

1. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden neben der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft 21 inländische und 77 ausländische Unternehmen einbezogen, auf die unmittelbar oder mittelbar ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden kann. Ein Unternehmen, auf das ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird, wurde als assoziiertes Unternehmen einbezogen.

Auf die Einbeziehung etwaiger Komplementär-Gesellschaften wurde mit Bezug auf § 296 HGB verzichtet, da ihre Einbeziehung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist. Nach den gleichen Grundsätzen wurden elf Tochterunternehmen nicht in die Konsolidierung einbezogen.

Eine Übersicht der einbezogenen Tochterunternehmen, der assoziierten Unternehmen sowie der nicht einbezogenen Gesellschaften und der Beteiligungen ist in der Aufstellung des Anteilsbesitzes dargestellt.

Veränderungen des Konsolidierungskreises

Die folgenden Gesellschaften wurden erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen:

PR. OCIDO, Friville/Frankreich

Société Eudoise d'Environnement et de Séparation, Etalondes/Frankreich

Die folgenden Gesellschaften sind im Berichtsjahr ausgeschieden:

ACO Domikes Lyseis Poiotitas A.E., Athen/Griechenland.

Die Änderungen des Konsolidierungskreises haben keine wesentliche Auswirkung auf die Vergleichbarkeit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Der Stichtag des Konzernabschlusses entspricht dem Abschlussstichtag der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft. Sämtliche einbezogenen Tochterunternehmen haben ebenfalls den Abschlussstichtag 31. Dezember 2020.

2. Konsolidierungsgrundsätze

a) Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbe vor dem 1. Januar 2010 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem konsolidierungspflichtigen Eigenkapital der Tochterunternehmen im Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung.

Für ab dem 1. Januar 2010 erstmals zu konsolidierende Tochterunternehmen erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB durch Verrechnung der Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem darauf entfallenden Anteil der zum Zeitwert bewerteten Vermögensgegenstände und Schulden der konsolidierten Gesellschaft zum Zeitpunkt des Erwerbs.

Aktivische Unterschiedsbeträge werden entsprechend den vorhandenen stillen Reserven in den jeweiligen Vermögensgegenständen und Schulden aktiviert. Darüber hinausgehende Beträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert im Anlagevermögen aktiviert und gemäß § 309 Abs. 1 HGB planmäßig abgeschrieben.

Während der Konzernzugehörigkeit thesaurierte Gewinne bzw. kumulierte Verluste werden in den Rücklagen des Konzerns bzw. dem kumulierten übrigen Konzernergebnis ausgewiesen.

Für Zwecke der Kapitalkonsolidierung von ausländischen Tochterunternehmen wird das im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgerechnete Eigenkapital mit dem Währungskurs zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung fortgeführt. Währungsunterschiede gegenüber dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag werden erfolgsneutral in einem gesonderten Ausgleichsposten für Währungsumrechnungen im Eigenkapital ausgewiesen.

Der Anteil am Eigenkapital der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der nicht Konzerngesellschaften gehört, wird innerhalb des Eigenkapitals als nicht beherrschende Anteile ausgewiesen. Das auf andere Gesellschafter entfallende anteilige Jahresergebnis ist in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen.

Die Bilanzergebnisse und die Gewinn- bzw. Verlustvorträge der einbezogenen Unternehmen werden - soweit sie nicht im Rahmen der Konsolidierung aufgerechnet werden - mit den Auswirkungen erfolgswirksamer Konsolidierungsmaßnahmen zusammengefasst und als kumuliertes übriges Konzernergebnis ausgewiesen.

b) Schuldenkonsolidierung

Alle zwischen den einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind aufgerechnet worden.

Infolge zeitlicher Buchungsunterschiede - soweit ergebniswirksam - sowie unterschiedlicher Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen sich ergebende Differenzen sind ergebniswirksam im Konzernjahresüberschuss verrechnet.

c) Zwischenergebniseliminierung

Das in die Konzernbilanz übernommene Vorratsvermögen ist, auch soweit es aus Lieferungen und Leistungen von einbezogenen Unternehmen stammt, mit den Konzernanschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Zwischenergebnisse wurden gemäß § 304 Abs. 1 HGB eliminiert. In Anwendung des § 304 Abs. 2 HGB werden Zwischenergebnisse aus der Umsetzung von Gegenständen des Sachanlagevermögens innerhalb der Gruppe grundsätzlich nicht eliminiert, soweit diese nicht von mehr als untergeordneter Bedeutung sind.

d) Aufwands- und Ertragskonsolidierung

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen konzerninternen Verrechnungen (einschließlich Zinsen) zwischen einbezogenen Unternehmen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

Vereinnahmte Gewinnausschüttungen konsolidierter Unternehmen wurden eliminiert.

e) Wertansatz der assoziierten Unternehmen

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden mit dem anteiligen Eigenkapital bewertet. Die anteiligen Ergebnisse des Berichtsjahres werden als Zu- bzw. Abschreibungen auf die Beteiligungen ausgewiesen.

Unterschiedsbeträge ergeben sich nicht.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Aufstellung des Konzernabschlusses sowie die Bilanzierung und Bewertung erfolgten nach den §§ 290 ff. i. V. m. § 264a HGB.

Die Bilanzierung und Bewertung der in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüsse erfolgen grundsätzlich nach den vom Mutterunternehmen anwendbaren Methoden. Erforderlichenfalls wurde die Einheitlichkeit von Bilanzierung und Bewertung - abweichend von den in den Einzelabschlüssen angewandten Methoden - außerhalb der Einzelabschlüsse der einbezogenen Unternehmen - in einer sogenannten Handelsbilanz II hergestellt.

Auf die Anpassung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden assoziierter Unternehmen wurde aus Gründen der Wesentlichkeit verzichtet.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der vollkonsolidierten Unternehmen erfolgte nach den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung.

Unterschiedsbeträge gemäß § 250 Abs. 3 HGB sind in dem Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommen; andere Aktivierungs- und Passivierungswahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten und Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Planmäßige Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis 40 Jahren. Die Abschreibung der Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbe vor dem 1. Januar 2010 grundsätzlich unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 15 Jahren. Aufgrund der Branchenstabilität und Bestandsdauer der erworbenen Unternehmen wurde die Nutzungsdauer unverändert beibehalten. Für ab dem Geschäftsjahr 2010 erworbene Firmenwerte wurde grundsätzlich eine Nutzungsdauer von fünf Jahren zugrunde gelegt. Für ab dem Geschäftsjahr 2016 erworbene Firmenwerte wird grundsätzlich eine Nutzungsdauer von zehn Jahren zugrunde gelegt, es sei denn es liegen konkrete Anhaltspunkte für eine kürzere Nutzungsdauer vor. Voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Fremdbezogene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren und geleistete Anzahlungen werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wurde für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe die gewogene Durchschnittspreismethode angewendet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden bis zum Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Fertigungs-, Materialeinzelkosten und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. In den Herstellungskosten nicht enthalten sind Kosten für allgemeine Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersvorsorge, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert, ggf. unter Beachtung eines niedrigeren beizulegenden Wertes, angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet worden. Für die Bewertung der Verpflichtung gegenüber aktiven Mitarbeitern ist die Projected-Unit-Credit-Methode angewandt worden. Für unverfallbare ausgeschiedene Pensionsberechtigte oder nach Eintritt des Versorgungsfalls wird als Berechnungsmethode der Barwert der künftigen Pensionsleistungen angewendet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit einem Zinssatz von 2,3 %, welcher dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre entspricht, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Aufgrund der Regelung in § 253 Abs. 1 HGB (Ansatz von Rückstellungen zum Erfüllungsbetrag) werden für die Berechnung der Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2020 für die Pensionsverpflichtungen der inländischen Tochterunternehmen zukünftig erwartete Rentensteigerungen in Höhe von 1,50 % p. a. berücksichtigt.

Der Unterschiedsbetrag der Pensionsverpflichtungen gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 139 (i. Vj. TEUR 149).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle Risiken, die bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbar waren und sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos bei variabel verzinslichen Darlehen werden derivative Zinssicherungsgeschäfte eingesetzt, welche aufgrund der damit verbundenen Investitionsvorhaben eher langfristig sind. Zur Begrenzung des Währungsrisikos werden teilweise Devisentermingeschäfte sowie -optionen eingesetzt. Da diese zur Absicherung des Liefer- und Leistungsverkehrs mit ausländischen Lieferanten und Kunden verwendet werden und damit im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft stehen, handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Finanzinstrumente.

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:

Nominalwerte
TEUR
Marktwerte
TEUR
Devisentermingeschäfte und -optionen 37.836 -304
Zinsderivate 70.914 -934
108.750 -1.238

Das Nominalvolumen entspricht der Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge derivativer Finanzgeschäfte. Die Marktwerte ergeben sich aus der Bewertung der ausstehenden Positionen zu Marktpreisen ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklung aus den Grundgeschäften. Die Bewertung der eingesetzten Zinsderivate erfolgte unter Anwendung entsprechender Bewertungsmodelle und unter Einbeziehung marktgerechter Bewertungsfaktoren durch die ausgebenden Kreditinstitute. Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften wurde durch Gegenüberstellung des vereinbarten zukünftigen Umtauschkurses mit dem Umtauschkurs zum Bilanzstichtag ermittelt. Die Marktwerte geben an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Negative Marktwerte stehen für Verluste.

Soweit möglich, wurden Zinssicherungsinstrumente (Sicherungsgeschäft) mit erwarteten variablen Zinszahlungen (Grundgeschäft) zu Bewertungseinheiten i. S. d. § 254 HGB zusammengefasst: Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wurde anhand der Critical-term-match-Methode nachgewiesen. In Anwendung der Einfrierungsmethode werden die sich ausgleichenden Wertänderungen nicht bilanziert.

Für Zinsswaps bestehen zum 31. Dezember 2020 Bewertungseinheiten als Zinssicherungsinstrumente für in den Jahren 2015 und 2020 vereinbarte langfristige Darlehen. Die Laufzeiten (2015 bis 2026, 2016 bis 2025 und 2020 bis 2025), die Tilgungsstrukturen und die Nominalbeträge (TEUR 13.484) der Darlehen stimmen überein. Damit gleichen sich Risiken aus Zinsänderungen und damit zukünftige Wertveränderungen aus (Critical-term-match-Methode). Der Marktwert dieser Zinsswaps liegt zum 31. Dezember 2020 bei TEUR -280.

Soweit keine Bewertungseinheiten bestehen und im Falle der Währungssicherungsgeschäfte erfolgte die Bilanzierung nach allgemeinen Bewertungsgrundsätzen.

4. Währungsumrechnung

Die funktionale Währung sowie die Berichtswährung der ACO KG ist Euro.

Die Bilanzposten der ausländischen Tochterunternehmen (außer den Posten des Eigenkapitals) werden gemäß § 308a HGB zum Stichtagskurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Die Aufwendungen und Erträge werden mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres und das Eigenkapital der ausländischen Tochterunternehmen mit den historischen Umrechnungskursen umgerechnet.

Die Umrechnungsunterschiede aus Stichtagskurs in der Bilanz und Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung werden erfolgsneutral in dem Posten Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausgewiesen.

5. Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf Differenzen bei den Posten Immaterielle Vermögensgegenstände, Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, Vorräte sowie bei den sonstigen Rückstellungen. Die passiven latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf Differenzen bei den Posten Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten sowie Vorräte. Auf steuerlich nutzbare Verlustvorträge wurden latente Steuern in Höhe von TEUR 1.673 (i. Vj. TEUR 3.372) angesetzt. Darüber hinaus sind geringfügige latente Steuern aus Konsolidierungsbuchungen gemäß § 306 HGB erfasst worden.

Die latenten Steuern wurden mit den individuellen Steuersätzen der einbezogenen Unternehmen berechnet. Dabei wurden erwartete Steuersätze für den Zeitpunkt der Umkehr zwischen 18 % und 30 % angesetzt.

Die latenten Steuerschulden haben sich von TEUR 3.030 im Vorjahr um TEUR 443 auf TEUR 2.587 zum 31. Dezember 2020 reduziert.

III. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Geschäfts- oder Firmenwerte

1.1.2020
TEUR
Veränderung aus Währungsumrechnung
TEUR
Zugang
TEUR
Abschreibung
TEUR
31.12.2020
TEUR
ACO Nordic (Dänemark) 381 0 0 381 0
Hestag (Schweiz) 21 0 0 5 16
Rofo (Südafrika) 623 -80 0 68 476
Detego (Deutschland) 1.391 0 -19 176 1.197
Plastmo Railing (Norwegen) 1.300 5 0 156 1.148
Wolftank (Italien) 307 0 0 35 272
Pitlock (Australien) 107 0 27 39 96
Ecoline (Russland) 2.288 0 0 2.288 0
Mufle (Italien) 1.003 0 0 113 889
Ocido (Frankreich) 0 0 861 79 782
7.421 -75 869 3.341 4.875

Die Abschreibungen enthalten TEUR 1.500 außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

davon mit einer Restlaufzeit Vorjahr Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2020
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 101.501 100.891 610 100.358 1.501
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 65 65 0 69 0
Sonstige Vermögensgegenstände 13.132 12.189 943 13.334 629
114.698 113.145 1.553 113.761 2.130

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Disagien in Höhe von TEUR 60 (i. Vj. TEUR 88).

Eigenkapital

Im Konzerneigenkapital werden unter dem Posten Kapitalanteile der Kommanditisten die vollständig erbrachten Hafteinlagen der Kommanditisten der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 10.000 ausgewiesen.

Die Rücklagen des Konzerns betreffen die gesamthänderisch gebundene Rücklage der Kommanditisten der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft sowie satzungsmäßige, gesetzliche und andere Gewinnrücklagen auf Ebene der Tochtergesellschaften.

Aufgrund der Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag vom 11. Dezember 2015 ist ein Teilbetrag in Höhe von 50 % des handelsrechtlichen Jahresüberschusses des Mutterunternehmens (nach Gewerbesteuer, Komplementärvergütung und Nießbrauchzahlungen und vor Ausgleich eines etwaig existierenden Verlustvortragskontos) auf das gesamthänderisch gebundene Rücklagenkonto der jeweiligen Kommanditisten entsprechend ihres Kapitalanteils einzustellen. Infolgedessen wurde der Rücklage im Geschäftsjahr 2020 ein Betrag in Höhe von TEUR 4.990 zugeführt.

Das kumulierte übrige Konzernergebnis beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 225.214 (i. Vj. TEUR 204.190).

Die Ergebnisanteile der Gesellschafter des Mutterunternehmens für das Geschäftsjahr 2020 wurden entsprechend der gesellschaftsvertraglichen Regelungen den Verbindlichkeitskonten zugeführt.

Der Posten "Nicht beherrschende Anteile" entwickelte sich wie folgt:

TEUR
Fremdanteile AKF Systemelemente GmbH
Stand 1. Januar 2020 812
Ergebnisanteil 2020 7
819

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen personal- und kundenbezogene Rückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2020
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 124.970 41.718 73.126 10.126
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.344 9.344 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.439 41.439 0 0
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 11 11 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7 7 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 11.737 11.737 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 32.840 30.541 2.245 54
220.347 134.796 75.371 10.180
Vorjahr Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2020
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 124.970 47.856 77.795 10.632
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.344 4.422 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.439 42.830 0 0
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 11 7 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7 7 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 11.737 12.351 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 32.840 29.013 3.116 10
220.347 136.486 80.911 10.642

Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 220,3 Mio (i. Vj. EUR 228,0 Mio) sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 9,0 Mio (i. Vj. EUR 16,6 Mio) durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen und Forderungszessionen besichert. Darüber hinaus bestehen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Gütern in üblichem Umfang.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen wie im Vorjahr sonstige Verbindlichkeiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 9.243 (i. Vj. TEUR 5.478) Verbindlichkeiten aus Steuern und mit TEUR 1.760 (i. Vj. TEUR 1.826) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

IV. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

2020
%
2019
%
Nach Regionen
Deutschland 32,0 31,0
Europa (ohne Deutschland) 54,5 54,4
86,5 85,4
Nicht-Europa 13,5 14,6
100,0 100,0
Nach Tätigkeitsbereichen
Surface Water Management 44,0 45,2
Building Drainage 19,4 19,8
Building Material 20,6 18,2
Additional Activities 16,1 16,8
100,0 100,0

Personalaufwand

2020
TEUR
2019
TEUR
Löhne und Gehälter 211.633 213.330
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 41.433 44.205
- davon für Altersversorgung TEUR 4.236 (i. Vj. TEUR 4.495) -
253.066 257.535

Latente Steuern

Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthält Erträge aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 320 (i. Vj. Erträge TEUR 229).

Währungsgewinne und -verluste

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 7.390 (i. Vj. TEUR 6.645) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 12.561 (i. Vj. TEUR 4.119) enthalten.

Periodenfremde Einflüsse

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von EUR 2,9 Mio (i. Vj. EUR 2,6 Mio) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von EUR 0,8 Mio (i. Vj. EUR 0,9 Mio) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Aufwendungen für Zinsen enthalten TEUR 137 (i. Vj. TEUR 160) aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge

Im Berichtsjahr sind keine Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung angefallen.

V. Sonstige Angaben

Zahl der Arbeitnehmer

2020
Anzahl
2019
Anzahl
Angestellte 3.037 3.137
Gewerbliche Arbeitnehmer 2.069 2.104
5.106 5.241

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Lfd. Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Anteile am Kapital
%
I. Mutterunternehmen
1 ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft, Büdelsdorf 100,0
II. Einbezogene Tochterunternehmen
2 ACO Tiefbau-Vertrieb GmbH, Rendsburg 100,0
3 ACO Hochbau-Vertrieb GmbH, Rendsburg 100,0
4 ACO Funki GmbH, Rendsburg 100,0
5 ACO Industrie-Vertrieb GmbH, Philippsthal 100,0
6 Inotec Sportanlagen- und Edelstahltechnik GmbH, Rendsburg 100,0
7 ACO Selbstbau-Vertrieb GmbH, Rendsburg 100,0
8 ACO Guss GmbH, Kaiserslautern 100,0
9 AKF Systemelemente GmbH, Machern 50,0
10 ACO Passavant GmbH, Philippsthal 100,0
11 ACO Beton GmbH, Bürstadt 100,0
12 ACO AG, Glarus/Schweiz 100,0
13 ACO B.V., Doetinchem/Niederlande 100,0
14 ACO Passavant S.A., Merchtem/Belgien 100,0
15 ACO GmbH, Baden/Österreich 100,0
16 ACO Industries k.s., Pribyslav/Tschechien 100,0
17 ACO Licht Kft., Dunaharaszti/Ungarn 100,0
18 ACO Gradbeni elementi zastopanje d.o.o., Smarje pri Jelsah/Slowenien 100,0
19 ACO Marine s.r.o., Prag/Tschechien 100,0
20 ACO Industries Tabor s.r.o., Sezimovo Usti/Tschechien 100,0
21 Severin Ahlmann Holding GmbH, Rendsburg 100,0
22 ACO Holding GmbH, Rendsburg 100,0
23 ACO s.a.s., Notre Dame de l'Isle/Frankreich 100,0
24 ACO, Inc., Mentor/USA 100,0
25 ACO Technologies p.l.c., Shefford/Großbritannien 100,0
26 ACO Wildlife Ltd., Shefford/Großbritannien 100,0
27 Polyline Drainage Systems Ltd., Shefford/Großbritannien 100,0
28 ACO Productos Polimeros S. A., Macanet/Spanien 100,0
29 ACO S.p.A., Bagnolo in Piano/Italien 100,0
30 ACO Elementy Budowlane Sp.z.o.o., Legionowo/Polen 100,0
31 ACO Pty. Ltd., Emu Plains/Australien 100,0
32 ACO Stavebné prvky s.r.o., Bratislava/Slowakei 100,0
33 Lusitana ACO Elementos de Construcao Lda., Matosinhos/Portugal 100,0
34 ACO Nordic AB, Göteborg/Schweden 100,0
35 ACO SRL, Afumati/Rumänien 100,0
36 ACO Gradevinski elementi d. o. o., Zagreb/Kroatien 100,0
37 ACO Building Elements EOOD, Sofia/Bulgarien 100,0
38 ACO Building Elements Ltd., Kiew/Ukraine 100,0
39 ACO Stavební prvky spol. s.r.o, Jihlava/Tschechien 100,0
40 Plastmo Holding GmbH, Rendsburg 100,0
41 ACO Nordic Group A/S, Ringsted/Dänemark 100,0
42 Plastmo AS, Slemmestad/Norwegen 100,0
43 Hvidbjerg 1 A/S, Thyholm/Dänemark 100,0
44 Hvidbjerg Vinduet A/S, Thyholm/Dänemark 100,0
45 ACO Nordic OY, Espoo/Finland 100,0
46 Isolar Hvidbjerg Thy A/S, Thyholm/Dänemark 100,0
47 ACO Marine Systems GmbH, Rendsburg 100,0
48 Plastmo GmbH, Rendsburg 100,0
49 ACO Passavant Detego GmbH, Aarbergen 100,0
50 ACO Water Management Service GmbH, Philippsthal 100,0
51 ACO građevinski elementi d.o.o. Beograd, Serbien/Montenegro 100,0
52 ACO d.o.o., Sarajevo/Bosnien und Herzegowina 100,0
53 ACO Funki A/S, Herning/Dänemark 100,0
54 ACO Nordic SIA, Riga/Lettland 100,0
55 ACO Industries LLC, Lviv/Ukraine 100,0
56 ACO Holding S.P.A., Bologna/Italien 100,0
57 ACO Eurobar GmbH, Kaiserslautern 100,0
58 ACO Yapi Malzemeleri Sanayi ve Ticaret Ltd. Sirketi, Istanbul/Türkei 100,0
59 ACO Systems and Solutions plc, Bangalore/Indien 100,0
60 ACO Systems FZE, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate 100,0
61 ACO Systems Ltd., Oakville/Kanada 100,0
62 ACO Nordic OÜ, Tallinn/Estland 100,0
63 Aguss Vertrieb GmbH, Rendsburg 100,0
64 ACO Nordic UAB, Riga/Litauen 100,0
65 ACO Technologies Limited, Hong Kong/China 100,0
66 ACO Technology Centre Pvt. Ltd., Bangalore/Indien 100,0
67 ACO Drainage Technology (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China 100,0
68 ACO Soluções em drenagem Ltda., São José dos Campos/Brasilien 100,0
69 ACO Drainage Solutions LLC, Moskau/Russland 100,0
70 ACO Nordic A/S, Ringsted/Dänemark 100,0
71 Plastmo A/S, Ringsted/Dänemark 100,0
72 ACO Productos de Construcción, S.A. de C.V., Naucalpan/Mexico 100,0
73 HAVO Strangguß GmbH, Kaiserslautern 100,0
74 ACO Nordic AS, Billingstad/Norwegen 100,0
75 ACO Limited, Auckland/Neuseeland 100,0
76 ACO Systems (PTY) Ltd., Germiston/Südafrika 100,0
77 ACO Solutions de Drainage (SARLAU), Casablanca/Marocco 100,0
78 ACO SpA, Santiago/Chile 100,0
79 ACO Funki Russia LLC, Verkhnyaya Khava/Russland 100,0
80 ACO Hydrocast SAS, Saint Romain de Jalionas/Frankreich 100,0
81 WOLFARO SCI, Saint Romain de Jalionas/Frankreich 100,0
82 ACO Eurobar GmbH, Graz/Österreich 100,0
83 ACO Kereskedelmi Kft, Dunaharaszti/Ungarn 100,0
84 Allerup Teknik A/S, Odense/Dänemark 100,0
85 ACO Soluciones de Drenaje SAS, Bogota/Kolumbien 100,0
86 ACO - Soluções de Drenagem, Maputo/Mosambik 100,0
87 ACO Casting Services South Africa (Pty) Ltd., Germiston/Südafrika 100,0
88 Plastmo Polska Sp. Z.o.o., Legionowo/Polen 100,0
89 ACO Polycrete Pty. Ltd., Emu Plains/Australien 100,0
90 ACO Detego GmbH, Mülheim-Kärlich 100,0
91 Plastmo Railing AS, Arnatveit/Norwegen 100,0
92 ACO FUNKI Animal Husbandry Technology (Qingdao) Co.,Ltd., Quingdao/China 100,0
93 LLC Ecoline, Tolyatti/Russia 100,0
94 ACO Drainage Systems Ltd., Nairobi/Kenia 100,0
95 ACO Corporation Company Limited, Ho Chi Min City/Vietnam 100,0
96 Muflesystem srl, Porto Recanati/Italien 100,0
97 ACO Sourcing Pvt. Ltd., Bangalore/Indien 100,0
98 Société Eudoise d'Environnement et de Séparation, Etalondes/Frankreich 100,0
99 PR. OCIDO, Friville/Frankreich 100,0
III. Assoziierte Unternehmen
100 Wuppi A/S, Kopenhagen/Dänemark (Stimmrechtsanteil entspricht dem Kapitalanteil) 20,0
IV. Nicht einbezogene Tochterunternehmen
101 ACO International Ltd., Shefford/Großbritannien 100,0
102 ACO Odvodnovaci prvky s.r.o., Prybislav/Tschechien 100,0
103 ACO Drain B.V., Barneveld/Niederlande 100,0
104 ACO Technologies Co. Ltd., Tokio/Japan 100,0
105 ACO Drain Ltd., Shefford/Großbritannien 100,0
106 ACO Ltd., Shefford/Großbritannien 100,0
107 ACO Polymer Products Ltd., Shefford/Großbritannien 100,0
108 ACO Systems Saudi Arabia LLC, Riyadh/Saudi Arabien 100,0
109 ACO FUNKI Animal Husbandry Equipment Trading (Qingdao) Co.,Ltd., Quingdao/China 100,0
110 ACO Drainage Solutions Ltd., Tel Aviv/Israel 100,0
111 ACO Systems Ltd., Lagos/Nigeria 100,0
V. Beteiligungen
112 Kunst in der Carlshütte gGmbH, Büdelsdorf 50,0

Die Anteile am Kapital betreffen die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft an der jeweiligen Gesellschaft.

Nicht konsolidierte Gesellschaften nach § 296 Abs. 2 HGB

Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
Anteil am Kapital
%
ACO International Ltd., Shefford/Großbritannien 1 0 100
ACO Odvodnovaci prvky s.r.o., Prybislav/Tschechien 7 0 100
ACO Drain B.V., Barneveld/Niederlande 18 0 100
ACO Technologies Co. Ltd., Tokio/Japan 0 0 100
ACO Drain Ltd., Shefford/Großbritannien 0 0 100
ACO Ltd., Shefford/Großbritannien 0 0 100
ACO Polymer Products Ltd., Shefford/Großbritannien 0 0 100
ACO Systems Saudi Arabia LLC, Riyadh/Saudi Arabien 109 0 100
ACO FUNKI Animal Husbandry Equipment Trading (Qingdao) Co.,Ltd., Quingdao/China 0 0 100
Kunst in der Carlshütte gGmbH, Büdelsdorf 1 67 -33 50
ACO Drainage Solutions Ltd., Tel Aviv/Israel 3 0 100
ACO Systems Ltd., Lagos/Nigeria 0 0 100

1 31. Dezember 2018

Auf die Einbeziehung der Gesellschaften wurde verzichtet, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von EUR 47,8 Mio (i. Vj. EUR 47,3 Mio) und das Bestellobligo in üblichem Umfang.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von TEUR 1.239 (i. Vj. TEUR 588).

Die Risiken aus der Inanspruchnahme von Haftungsverhältnissen werden aufgrund der Liquiditäts- und Ertragsentwicklung der betroffenen Gesellschaften als gering eingeschätzt.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr

2020
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 303
Andere Bestätigungsleistungen 11
Steuerberatungsleistungen 353
Sonstige Leistungen 45
712

Befreiung des Mutterunternehmens nach § 264b HGB

Die ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift gemäß § 264b HGB Gebrauch.

Befreiung von Tochterunternehmen nach § 264 Abs. 3 HGB

Die nachfolgend genannten Tochterunternehmen machen von den Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch:

ACO Guss GmbH, Kaiserslautern

ACO Eurobar GmbH, Kaiserslautern

ACO Passavant GmbH, Philippsthal

ACO Funki GmbH, Rendsburg

ACO Hochbau-Vertrieb GmbH, Rendsburg

ACO Water Management Service GmbH, Philippsthal

ACO Selbstbau-Vertrieb GmbH, Rendsburg

ACO Beton GmbH, Bürstadt

ACO Tiefbau-Vertrieb GmbH, Rendsburg

INOTEC Sportanlagen- und Edelstahltechnik GmbH, Rendsburg

ACO Industrie-Vertrieb GmbH, Philippsthal

ACO Passavant Detego GmbH, Aarbergen

Aguss Vertrieb GmbH, Rendsburg

ACO Holding GmbH, Rendsburg

HAVO Strangguß GmbH, Kaiserslautern

ACO Detego GmbH, Mülheim-Kärlich

Persönlich haftende Gesellschafterin

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Acoplast Kunststoff-Verarbeitung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Rendsburg. Deren gezeichnetes Kapital beträgt TEUR 26.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgt durch die Acoplast Kunststoff-Verarbeitung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Rendsburg.

Die Geschäftsführung besteht aus folgenden Mitgliedern:

Hans-Julius Ahlmann, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing., Büdelsdorf

Thomas Iver Ahlmann, MEng, MBA, Büdelsdorf

Søren Walther Olsen, Mech. Eng. (B.Sc.),Tilst

Thomas Bendixen, B.Sc. in finance and multinational business, Kgs. Lyngby

(seit 14. Januar 2020)

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Berichtsjahr TEUR 1.553 (i. Vj. TEUR 1.216).

Die Verzinsung der Gesellschafter-Geschäftsführer-Verrechnungskonten erfolgte mit einem Zinssatz in Höhe von 2,12 % p. a. (i. Vj. 2,12 %).

Nachtragsbericht

Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, über die berichtet werden müsste.

 

Büdelsdorf, den 30. April 2021

Acoplast Kunststoff-Verarbeitung
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Geschäftsführung

Hans-Julius Ahlmann

Thomas Iver Ahlmann

Søren Walther Olsen

Thomas Bendixen

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2020
TEUR
Veränderungen aus Währungsumrechnung
TEUR
Veränderung Konsolidierungskreis
TEUR
Zugänge
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.770 -394 13 1.758
2. Geschäfts- oder Firmenwert 36.011 -66 861 27
3. Geleistete Anzahlungen 8.496 0 0 438
77.277 -460 874 2.223
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 199.267 -4.100 76 2.320
2. Technische Anlagen und Maschinen 204.321 -3.869 830 9.979
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.115 -1.072 181 5.278
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.027 -184 0 5.587
473.730 -9.225 1.087 23.165
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 259 -10 0 14
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 14 0 0 0
3. Beteiligungen 17 0 0 0
4. Wertpapiere des Anlage vermögens 116 0 104 1
5. Sonstige Ausleihungen 1.814 -9 0 30
2.219 -18 104 45
553.226 -9.703 2.064 25.433
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge
TEUR
Umbuchung
TEUR
31.12.2020
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 541 8.212 41.818
2. Geschäfts- oder Firmenwert 19 0 36.814
3. Geleistete Anzahlungen 0 -7.583 1.352
560 630 79.984
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55 2.875 200.383
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.644 5.460 211.077
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.254 481 57.729
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 752 -9.446 9.232
9.706 -630 478.421
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 263
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 14
3. Beteiligungen 0 0 17
4. Wertpapiere des Anlage vermögens 0 0 221
5. Sonstige Ausleihungen 318 0 1.517
318 0 2.032
10.584 0 560.436
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2020
TEUR
Veränderungen aus Währungsumrechnung
TEUR
Veränderung Konsolidierungskreis
TEUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.151 -300 12 3.055
2. Geschäfts- oder Firmenwert 28.590 9 0 3.341
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
54.741 -291 12 6.396
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 82.307 -1.251 63 5.792
2. Technische Anlagen und Maschinen 145.126 -2.577 805 15.090
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.481 -648 149 6.233
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
266.914 -4.476 1.016 27.115
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 110 0 0 0
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0
3. Beteiligungen 0 0 0 0
4. Wertpapiere des Anlage vermögens 1 0 0 0
5. Sonstige Ausleihungen 268 1 0 1
379 1 0 1
322.035 -4.766 1.029 33.512
Kumulierte Abschreibungen
Abgänge
TEUR
Umbuchung
TEUR
31.12.2020
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 240 0 28.679
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 31.939
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0
240 0 60.618
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9 0 86.902
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.118 -55 156.270
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.161 55 42.109
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0
5.288 0 285.281
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 110
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 0
3. Beteiligungen 0 0 0
4. Wertpapiere des Anlage vermögens 0 0 0
5. Sonstige Ausleihungen 0 0 271
0 0 381
5.528 0 346.281
Buchwerte
31.12.2020
TEUR
31.12.2019
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.139 6.619
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.875 7.421
3. Geleistete Anzahlungen 1.352 8.496
19.366 22.536
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.481 116.960
2. Technische Anlagen und Maschinen 54.807 59.195
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.620 16.634
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.232 14.027
193.140 206.816
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 152 148
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 14 14
3. Beteiligungen 17 17
4. Wertpapiere des Anlage vermögens 221 115
5. Sonstige Ausleihungen 1.246 1.545
1.650 1.840
214.156 231.191

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft, Büdelsdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft, Büdelsdorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter- falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 4. Juni 2021

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Haußer, Wirtschaftsprüfer

Petersen, Wirtschaftsprüfer

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