Solarpark Lauben Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Breuer seit 26.1.2021 | Geschäftsführer |
Karl-Heinz Lumer seit 5.2.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten | 26.92% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZAK Abfallwirtschaft GmbHKempten (Allgäu)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023"In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:" Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ZAK Abfallwirtschaft GmbH, Kempten (Allgäu): Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ZAK Abfallwirtschaft GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZAK Abfallwirtschaft GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IOW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Kempten (Allgäu), den 28. Juni 2024 Dr.
Fritz Städele
gez. Dr. Johannes Huber, Wirtschaftsprüfer gez. Jürgen Heider, Wirtschaftsprüfer I. Allgemeine Angaben Die Form der Darstellung im Jahresabschluss, insbesondere die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen des Handelsrechtes und des GmbH-Gesetzes. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vorjahreszahlen sind mit denen des Berichtsjahres vergleichbar. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zur Bilanz Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten gegebenenfalls unter Abzug von planmäßigen Abschreibungen bewertet. Diese werden sowohl nach der linearen als auch nach einer Methode, die dem tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzungsverlauf der Vermögensgegenstände entspricht, berechnet. Gewährte Investitionszuschüsse werden erfolgsneutral behandelt, d. h. sie werden von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der bezuschussten Wirtschaftsgüter gekürzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu 800,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Der Anlagespiegel des Wirtschaftsjahres 2023 ergibt sich wie folgt: Vorräte waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind angemessene Wertberichtigungen zur Berücksichtigung von mutmaßlichen Forderungsausfällen und des pauschalen Kreditrisikos abgezogen worden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 210.556,48 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) entsprechen in voller Höhe den sonstigen Vermögensgegenständen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 5.892.501,45 EUR (Vorjahr 5.906.672,40 EUR) setzen sich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr 11,31 EUR) sowie den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 5.892.501,45 EUR (Vorjahr 5.906.661,09 EUR) zusammen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Steuern in Höhe von 105.182,57 EUR (Vorjahr 113.115,41 EUR) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten bezahlte Aufwendungen, die Zeiträume nach dem Bilanzstichtag betreffen. Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und wahrscheinlichen Verpflichtungen abzudecken. Bei der Bewertung der Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr wurde das Abzinsungsgebot des § 253 Abs. 2 HGB berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5.486.935,32 EUR (Vorjahr 7.615.127,01 EUR) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 575.598,90 EUR (Vorjahr 287.936,37 EUR), sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 5.036.828,87 EUR (Vorjahr 7.700.446,23 EUR) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr 675,41 EUR) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 125.492,45 EUR (Vorjahr 372.580,18 EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 42.678,49 EUR (Vorjahr 78.906,53 EUR) entfallen auf die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 42.678,49 EUR (Vorjahr 78.906,53 EUR). Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 22.032,32 (Vj. EUR 19.493,07) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von EUR 3.834,65 (Vj. 1.719,64) enthalten. Die Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Sonstige Pflichtangaben Die Firma ZAK Abfallwirtschaft GmbH hat ihren Sitz in 87437 Kempten (Allgäu). Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu), Abteilung B Nr. 4367, eingetragen. Andere Unternehmen, von denen die Firma ZAK Abfallwirtschaft GmbH Anteile i. S. d. § 285 Nr. 11 HGB besitzt: Nr. 11 HGB besitzt:
Latente Steuern gemäß § 274 HGB sind beim Organträger, der ZAK Holding GmbH, auszuweisen. Der durchschnittliche Bestand von 50,00 Beschäftigten im Berichtsjahr gliedert sich wie folgt:
Sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus bestehenden Dauerschuldverhältnissen, die nicht in der Bilanz erscheinen:
Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist seit 01. Januar 2021
Vorschüsse und Kredite gegenüber dieser Person bestanden nicht, auch wurden zugunsten dieser Person keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Unter Hinweis auf die Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge. Der Aufsichtsrat bei der Firma ZAK Abfallwirtschaft GmbH besteht aus 24 Mitgliedern, die gleichzeitig auch die Verbandsräte beim Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (Allgäu) sind. Es handelt sich im Einzelnen um folgende Damen und Herren:
Aufsichtsratsvorsitzender ist der Altlandrat des Landkreises Oberallgäu, Herr Gebhard Kaiser, Wiggensbach. Sein 1. Stellvertreter ist der Landrat des Landkreises Lindau, Herr Elmar Stegmann, Lindau (B). Der 2. Stellvertreter ist der Oberbürgermeister der Stadt Kempten (Allgäu), Herr Thomas Kiechle, Kempten (Allgäu). V. Ergebnisverwendung und Unterzeichnung gem. § 245 HGB Der Jahresüberschuss für 2023 in Höhe von 1.522.270,13 EUR wird aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages in der Neufassung vom 09. Dezember 2013 an die Firma ZAK Holding GmbH abgeführt. Das danach verbleibende Jahresergebnis beträgt 0,00 EUR.
Kempten (Allgäu), den 28. Juni 2024 gez. Dipl. -Ing. (FH) Andreas Breuer, M.Sc. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG ZUR HANDELSBILANZ VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023
HANDELSBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1 Geschäftsverlauf, Stellung am Markt Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 entsprechend ihrem satzungsgemäßen Zweck in folgenden Bereichen tätig geworden:
Grundlage für die Erfüllung der Aufgaben war das Abfallwirtschaftskonzept des Zweck-verbands für Abfallwirtschaft Kempten (Allgäu) - ZAK -. Die gesetzgeberischen Vorgaben und die Belange des Umweltschutzes waren wesentlicher Bestandteil der Aufgabenerfüllung. Die Gesellschaft ist nur regional begrenzt tätig. Die Abwicklung der Geschäftstätigkeiten war die kontinuierliche Fortsetzung der früheren Wirtschaftsjahre. Die Erfassung und Verwertung der Wertstoffe, wie auch die biologische Abfallverwertung erfolgte im Jahr 2023 nach dem bisher bewährten System. Die Bioabfälle wurden zum größten Teil im Kompostwerk OA-Süd sowie in der modernen Vergärungsanlage Kempten-Schlatt mit Energieerzeugung und der entsprechenden Verwertung verarbeitet. Das Kompostierwerk OA-Süd dient zur Verarbeitung von Grüngut. Die Vergärungsanlage in Kempten-Schlatt dient zur Schwerpunktverarbeitung von Bioabfall aus der Biotonne. Die Zusammenarbeit mit den Trägern der Dualen Systeme wurde fortgesetzt, die Entgelte stabilisierten sich auf einem niedrigen Niveau. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft zusätzliche Entgelte aus dem Akquirieren von Abfällen zur Verwertung -AZV- (Gewerbemüll). Das Jahresergebnis 2023 weicht - durch die höheren Vermarktungserlöse - von der Planung ab. Deshalb konnte ein höheres Ergebnis ausgewiesen werden. Die Gesellschaft ist durch einen notariell beurkundeten Beherrschungs- und Ergebnis-abführungsvertrag voll der Firma ZAK Holding GmbH untergeordnet; es besteht ein Organschaftsverhältnis. 1.2 Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.595.415,97 EUR auf 22.025.033,25 EUR. Im Einzelnen gliedern sich die Umsatzerlöse nach folgenden Tätigkeitsbereichen:
Im Jahr 2024 werden sich die Umsätze voraussichtlich etwas erhöhen.1.3 Investitionen Schwerpunkte der Investitionen waren Erweiterungen bei verschiedenen Wertstoffhöfen sowie die Erneuerung der Förderschnecke bei der Vergärungsanlage Kempten-Schlatt.
1.4 Rückstellungen Die Rückstellungen werden im notwendigen Umfang ausgewiesen. Sie haben sich von 751.160,00 EUR im Vorjahr auf 883.450,00 EUR erhöht. 1.5 Finanzierungen Die Investitionen konnten aus dem laufenden Cashflow finanziert werden. Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung. Zinsderivate kamen nicht zum Einsatz. 1.6 Personal Der durchschnittliche Bestand von 50,00 Beschäftigten im Berichtsjahr gliedert sich wie folgt:
Die Entlohnung für die angestellten Arbeitnehmer richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Im Bereich Gesundheits- und Arbeitsschutz haben sich im Jahr 2023 keine besonderen Vorkommnisse ergeben. 1.7 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres
2. Darstellung der Lage 2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2022 um 3.938.206,34 EUR auf 22.636.600,88 EUR reduziert. Die Eigenkapitalquote hat sich von 52,68 % auf 61,85 % erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 62,88 %. Das Fremdkapital hat sich absolut um 3.938.206,34 EUR auf 8.636.600,88 EUR verringert. 2.2 Finanzlage Ergänzend zur Tz. 1.5 lässt sich feststellen, dass im Geschäftsjahr 2023 die möglichen Kontokorrente bei der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG in Höhe von 766.937,82 EUR und bei der Sparkasse Allgäu in Höhe von 1.464.710,00 EUR nicht in Anspruch genommen wurden. 2.3 Ertragslage Die Akquirierung von Abfällen zur thermischen Verwertung wird seit 2018 auf Rechnung der Firma ZAK Abfallwirtschaft GmbH durchgeführt. Dies führte im Jahr 2023 zu Er lösen von rd. 4.325.000,00 EUR. Die Mengen wurden der Firma ZAK Energie GmbH zur thermischen Verwertung übergeben, was zu Aufwendungen in Höhe von rd. 2.655.000,00 EUR führte. Im gewerblichen Entsorgungsmarkt (AZV) wurden für das Jahr 2024 wie der große Kontingente vertraglich vereinbart. Der Annahmepreis konnte wieder etwas angehoben werden. Im Wirtschaftsplan 2024 sind AZV-Vermarktungserlöse in Höhe von 5.222.000,00 EUR geplant. Die Entgelte von den Dualen Systemen betrugen im Geschäftsjahr 2.161.623,62 EUR und lagen damit geringfügig über der Planzahl in Höhe von 2.137.000,00 EUR. Aufgrund der positiven Marktentwicklung konnten Vermarktungserlöse insbesondere im Be reich PPK und Schrott in Höhe von rd. 4.887.000,00 EUR erzielt werden. Ge plant waren Erlöse in Höhe von 3.895.000,00 EUR. Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.522.270,13 EUR ist gegenüber dem Vorjahr um 2.678.176,10 EUR gesunken. Die Reduzierung des Jahresüberschusses begründet sich einerseits durch die Minderung der Umsatzerlöse gegen über dem Vorjahr um 1.595.415,97 EUR sowie auf der anderen Seite durch die gestiegenen Materialkosten um 569.381,75 EUR und Personalkosten um 672.090,81 EUR. Das Ergebnis wird entsprechend dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an die Firma ZAK Holding GmbH abgeführt. 3. Hinweise auf Chancen und Risiken bei der künftigen Entwicklung Im Bereich der Wertstoffvermarktung zeigt sich, dass es bei den Erlösen je nach Marktsituation zu Schwankungen kommen kann. Das hohe Niveau der Vermarktungserlöse (Papier/Schrott) aus dem Jahr 2023 wird sich nicht halten. Wir rechnen mit geringeren Einnahmen in Höhe von rd. 4.038.000,00 EUR. Aufgrund der Volatilität der Indizes kann sich der Um fang der Erlösschmälerungen im Laufe des Jahres 2024 noch ändern. Das neue Verpackungsgesetz ist zum 01.01.2019 in Kraft getreten. In diesem Gesetz wurden die Beziehungen zwischen den Dualen Systemen und den öffentlich-rechtlichen Entsorgern neu geregelt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden daher die gesamten vertraglichen Beziehungen mit den dualen Systemen neu verhandelt. Die entsprechenden Verträge sind noch nicht unterzeichnet. Wir gehen davon aus, dass die Höhe der Erlöse von den Dualen Systemen gehalten werden kann. Die neue Abstimmungsvereinbarung für PPK wird für 3 Jahre abgeschlossen und gilt bis zum 31.12.2026. Im Bereich des gewerblichen Entsorgungsmarktes ist in den Folgejahren mit gleichbleibenden Erlösen zu rechnen. Im neuen Geschäftsfeld ReUse (Betrieb von Gebrauchtwarenkaufhäusern) ist in den kommenden Jahren noch mit einem Defizit zu rechnen. Durch geeignete Maßnahmen wird angestrebt, hier kostenneutral zu arbeiten. Im Geschäftsjahr 2023 konnte bereits eine deutliche Umsatzsteigerung erreicht werden. Durch die regionale Begrenzung der Tätigkeit ist eine Ausweitung des Geschäftsbetriebs nicht in Sicht. 4. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 ist aufgrund des beschlossenen Wirtschaftsplanes im Vergleich mit 2023 und der unter Ziffer 3. dargestellten Risiken mit Umsatzerlösen in Höhe von 23.508.000,00 EUR sowie mit einer Ergebnisabführung in Höhe von 220.000,00 EUR zu rechnen. Im kommenden Geschäftsjahr sind Investitionen in Höhe von rd. 2.203.000,00 EUR geplant, schwerpunktmäßig in den Bereichen Wertstoffhöfe (Facelift; Planungskosten) und Wertstoffinseln sowie die Ersatzbeschaffung eines Radladers in der Vergärungsanlage Kempten-Schlatt. Im Bereich Photovoltaik werden die bestehenden Anlagen erweitert bzw. freie Dachflächen belegt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Neustrukturierung (baulich/konzeptionell) des Kaufhauses in Kempten.
Kempten (Allgäu), den 28. Juni 2024 gez. Dipl. ing. (FH) Andreas Breuer, M.Sc.
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