COFI Deutschland GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Artefact S. A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Artefact Germany GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Die Artefact Germany GmbH, Hamburg/Deutschland, ist eine 100% Tochter der Artefact S.A., Paris/ Frankreich. Die Artefact Gruppe ist eines der in Europa führenden Digital- und Data-Unternehmen, das Marketingexpertise mit modernster Technologie vereint. Weltweit hat die Artefact Gruppe 25 Niederlassungen in 21 Ländern mit mehr als 1500 Mitarbeitern. Dabei arbeiten Marketing Engineers mit den größten globalen Marken zusammen, um die Zukunft der Customer Experience neu zu gestalten. Gemeinsam realisieren diese für ihre Kunden eine weltweit nahtlose Betreuung. Das Serviceangebot der globalen Agenturgruppe steht auf drei Säulen: • Data Consulting, • Data Marketing (Big Data und Künstliche Intelligenz) und • Digital Marketing (u. a. Affiliate, Display Media, SEA, SEO, Social Media). Auch in Deutschland zählt die Artefact Germany zu den führenden Digitaldienstleistern. Dabei deckt die Gesellschaft insbesondere die Geschäftsfelder Digital Activation (Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Paid Social, Paid Media sowie Affiliate-Marketing), Data Consulting und Data Marketing auf nationaler sowie internationaler Ebene ab. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Hamburg. 2. Ziele und Strategien Es wird erwartet, dass die Marktgröße In Deutschland im Künstliche-Intelligenz-Markt eine jährliche Wachstumsrate (CAGR 2024-2030) von 28,51% aufweist, was zu einem prognostizierten Marktvolumen von 32,29Mrd. € im Jahr 2030 führt. Neben der Expertise im Bereich Digital Marketing sind der Aufbau von Dienstleistungen in den Bereichen Data Marketing und Data Consulting und zukunftsweisender Automatisierungstechnologien sowie Einsatz von Künstlicher Intelligenz in den Fokus gerückt. Ziel ist eine automatisierte Erstellung von Werbekampagnen von der Strategieentwicklung über die Customer Journey und die Erzeugung von Inhalten bis hin zur Erfolgsmessung. 3. Steuerungssystem Die effiziente Steuerung der Gesellschaft wird durch die Geschäftsführung mit der Unterstützung der administrativen Funktionen gewährleistet. Die Artefact Germany steuert ihre Geschäftstätigkeit im Wesentlichen anhand von wertorientierten Kennzahlen. Der Fokus richtet sich hierbei auf das Rohergebnis und die operative Effizienz (EBIT). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro. Preisbereinigt sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Im Gesamtjahr 2023 sanken die Exporte um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr, während die Importe nach Deutschland deutlich stärker um 9,7 % zurückgingen. Im Jahr 2023 beliefen sich die Bruttowerbeaufwendungen in Deutschland insgesamt auf knapp 34 Milliarden Euro. Sie lagen damit etwa 3 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert. Das Fernsehen steuerte im Jahr 2023 mit rund 16,6 Milliarden Euro den größten Teil der Aufwendungen zum Gesamtvolumen bei. Dies entspricht einem Anteil von 49 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Zeitungen mit 16,1 Prozent und das Online-Segment mit 12,4 Prozent. Im Jahr 2023 wurden im Bereich digitale Werbung (In-Stream- und In-Page-Formate in Online und Mobile) rund 5,42 Milliarden Euro umgesetzt. Laut Prognose wird im Jahr 2027 ein Marktvolumen von 22,31 Milliarden Euro erreicht und werden voraussichtlich 53 % des Gesamtumsatzes im Markt Digitale Werbung auf mobile Werbung entfallen. 2. Geschäftsverlauf Mitte 2023 wurde Joachim Sontag zum Consulting Partner ernannt. M. Sontag übernahm die Leitung des Beratungsgeschäfts. Valentina Piol wurde zur VP Media Activation befördert und leitet die Media Activation Teams. Olivier Verwilghen ist Geschäftsführer und betreut die operativen Teams. Ein solides Beratungsteam wurde gegründet. Unter der Leitung von M. Sontag wurden wichtige Beratungsprojekte mit besonderem Fokus auf die Automobilindustrie durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Artefact-Team in Paris beriet unser deutsches Team Hyundai und Stellantis bei der CDP-Implementierung. Auf der Aktivierungsseite wurde Ende 2023 ein neues mittleres Management eingestellt, um das Team zu leiten und zu verstärken. Als Head of Affiliate und Display kamen Denis Waurick und Nina Bürger hinzu. Durch die Gewinnung und Einbindung neuer Kunden wie der Messe Berlin und der AOK konnten die Verluste der Hauptkunden Deichmann und Snipes teilweise abgemildert werden, was jedoch zu einem zweistelligen Umsatzrückgang führte. Im zweiten Halbjahr 2023 wurde ein Marketing-Boost-Plan eingeführt. Artefact war bei zahlreichen Veranstaltungen wie dem Markenfestival in Düsseldorf, dem GenAI Summit in Berlin oder der Bits&Pretzels in München sehr aktiv. Insgesamt sinkt die Bruttomarge im Vergleich zum Vorjahr um zwei Stellen. Der Contribution Margin in der Aktivierung liegt bei etwas über 40 %. Die Investitionen in den Aufbau eines konsequenten Beraterteams, insbesondere im ersten Halbjahr 2023, führten im Gesamtjahr zu einem negativen Contribution Margin für den Beratungskanal. Insgesamt betrug der Contribution Margin für das Gesamtjahr 14 %. Um die Auswirkungen des Umsatzrückgangs abzumildern, wurden die Personalkosten im Vergleich zu 2022 um 7,9 % und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 36,6 % gesenkt. Die Schließung des Essener Büros im Jahr 2022 war der Haupttreiber der Kosteneinsparungen im Jahr 2023. Artefact Germany beendete das Jahr 2023 mit einem Verlust von 0,5 Mio. €. 3. Lage der Gesellschaft 3.1. Ertragslage Das Rohergebnis ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 34,50 % von TEUR 7.023 auf TEUR 4.599 gesunken. Dies ist in der Media Activation-Branche auf den Weggang eines historischen Kunden zurückzuführen, der nur teilweise durch die Gewinnung neuer Kunden ausgeglichen werden konnte. Die Tätigkeit des Consulting entwickelte sich weniger schnell als erhofft. Das neue Management, das 2022 dem Unternehmen beigetreten ist, hat ein starkes Team von Beratern aufgebaut, die hauptsächlich in Hamburg ansässig sind. Die Marktdurchdringung und Neukundengewinnung dauerte länger als erwartet. Dies trug zu einem Umsatzrückgang in der Consulting-Branche bei. Folglich stiegen die Aufwendungen für bezogene Leistungen von TEUR 31.740 im letzten Jahr auf TEUR 27.317 im Geschäftsjahr. Die Aufwendungen resultieren insbesondere aus Kosten für die Anmietung von Werbeflächen bei Suchmaschinen, sozialen Netzwerken oder weiteren Display-/ Programmatic-Anbietern. Der Rohertrag sank im Jahresvergleich um 34,5 % auf TEUR 4.600 im Jahr 2023. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter reduzierte sich von 86 Mitarbeiter im Vorjahr auf 74 Mitarbeiter im Geschäftsjahr. Durch diesen Rückgang der Mitarbeiterzahl konnten die Personalkosten gesenkt werden um 8,5%. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt um TEUR 13 gesunken. Sie betreffen im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Dank der im Jahr 2022 eingeleiteten und im Jahr 2023 fortgesetzten Kostenkontrollmaßnahmen sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.250 Tausend Euro um 36,6 % im Vergleich zum Vorjahr, wodurch die Auswirkungen auf das EBIT teilweise abgemildert werden konnten. Die Gesellschaft erzielte im Berichtszeitraum einen Jahresfehlbetrag von -526 TEUR. 3.2. Finanzlage Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 929 nach TEUR 608 im Vorjahr. Aufgrund der finanziellen Einbindung in die Artefact Gruppe und einer Finanzierung über Anzahlungen von Kunden, kann auf eine langfristige Finanzierung durch Kreditinstitute vollständig verzichtet werden. 3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Artefact GmbH erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 10.400 TEUR. Auf der Aktivseite sind als wesentliche Posten zum Stichtag vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 7.292 (Vorjahr: TEUR 6.532) und die liquiden Mittel in Höhe von TEUR 929 (Vorjahr: TEUR 608) zu nennen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 5.402 TEuro. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen verringerten sich um 60 TEUR auf 11 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen am Stichtag TEUR 1.555, die sonstigen Rückstellungen um TEUR 249 auf TEUR 501 an. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Geschäftstätigkeiten setzt die Artefact Germany wertorientierte Kennzahlen ein. Im Mittelpunkt der operativen Steuerung stehen die entsprechenden Treiber, die unmittelbar Einfluss auf die Wertschöpfung haben. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind das Rohergebnis und die operative Effizienz (EBIT). Daneben stellt die Kundenzufriedenheit die wesentlichste nicht finanzielle Steuerungsgröße da, eine Berechnungsformel wird nicht angewendet. Die Kundenzufriedenheit wird dabei durch regelmäßige Kundengespräche gemessen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte eine insgesamt positive Kundenzufriedenheit erreicht werden. Darüber hinaus stehen die Arbeitnehmerbelange im Fokus, da gute und zufriedene Mitarbeiter für die Agentur die zentralen Produktionsmittel zur Erbringung der Dienstleistung darstellen. In diesem Zusammenhang unterstützt die Gesellschaft ihre Mitarbeiter bei der Suche nach einer individuellen zusätzlichen Altersversorgung und bietet die Möglichkeit der Gehaltsumwandlung. Gemessen wird die Mitarbeiterzufriedenheit u.a. an Krankheitstagen. In 2023 wurden anonyme Zufriedenheitsbefragungen bei allen Mitarbeitern der Artefact GmbH durchgeführt. Die Ergebnisse werden vom Management ausgewertet und in konkrete Entwicklungs- und Verbesserungsmaßnahmen zur Erreichung der Ziele in Hinblick auf die Arbeitnehmerbelange umgesetzt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognose Die Prognose und die Erläuterungen in diesem Lagebericht enthalten zum Teil Annahmen und Einschätzungen der Geschäftsführung sowohl hinsichtlich künftiger Entwicklungen als auch hinsichtlich der Auswirkungen solcher Entwicklungen auf die Ergebnisse des Unternehmens. Diese Annahmen, Prognosen und Einschätzungen geben die heutige Sicht des Unternehmens in Bezug auf erwartete Entwicklungen wieder. Obwohl die Unternehmensleitung davon ausgeht, dass diese Sicht realistisch ist, kann für den tatsächlichen Eintritt der erwarteten Entwicklungen naturgemäß keine Gewähr übernommen werden. Vielfältige Einflüsse können dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen von den hier geäußerten Erwartungen erheblich abweichen. Zu solchen Einflüssen gehören z.B. Veränderungen im wirtschaftlichen oder geschäftlichen Umfeld, Änderungen im politischen Umfeld sowie branchenimmanente Einflüsse. Die Prognosen für 2024 deuten bereits ebenfalls daraufhin, dass die digitale Kommunikation in Deutschland vital bleibt. Wir erwarten einen schwierigen, jedoch besseren Geschäftsverlauf als für das abgelaufene Geschäftsjahr. Das geplante Ergebnis wird deutlich über dem des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 liegen. Das im Jahr 2023 neu ernannte Management von Media Activation wird sich auf die Verstärkung des mittleren Managementteams konzentrieren, um eine hohe Servicequalität für unsere bestehenden Kunden sicherzustellen und den Kundenstamm von Artefact zu erweitern. Eine besondere Anstrengung in den Bereichen Marketing und Kommunikation, die Ende 2023 begann, wird im Jahr 2024 ausgeweitet, um das Wachstum zu unterstützen. Im Bereich Consulting wird ein besonderer Fokus auf die Nutzung des Netzwerks und der Ressourcen der Artefact Group es Artefact Deutschland ermöglichen, seine bestehenden Fähigkeiten einzusetzen und Artefacts einzigartiges Know-how im Bereich GenAi-Beratung einem breiteren Kundenstamm anzubieten. 2. Risikobericht Die frühzeitige Identifizierung und aktive Steuerung von potenziellen Risiken ist für Artefact Germany ebenso wichtig, wie das Erkennen und Nutzen von Chancen. Um Risiken und Chancen frühzeitig und konsequent zu handhaben, setzt Artefact Germany wirksame Kontrollsysteme ein. In den vergangenen Jahren wurde ein systematischer Ansatz für die Erfassung und Bewertung von Risiken sowie für die Steuerung von Reaktionen auf festgestellte Risiken entwickelt. Dieses Risikomanagement verstehen wir als eine unternehmensweite und kontinuierliche Aufgabe. Grundlagen der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem sowie ein detailliertes Berichts- und Informationssystem. Dieses basiert zum einen auf einheitlichen Richtlinien und zum anderen auf einem monatlichen Vergleich der Ist-Zahlen zur Planung auf Unternehmensebene, Abteilungsebene und Kundenbasis. Ein frühzeitiges Erkennen von Risiken stellt die Basis für strategische und operative Entscheidungen dar und ermöglicht es, identifizierte Risiken mit geeigneten Gegenmaßnahmen zu begegnen. Auf der Absatzseite besteht ein generelles Risiko aufgrund der fortgesetzten Zentralisierung des Digitalansatzes im Marketing und des deutschlandweiten Trends zum Inhousing. Diesen wird durch den Aufbau weiterer Dienstleistungen in den Bereichen Data-/ Analytics-Consulting und Automatisierungstechnologien sowie durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz begegnet. 3. Chancenbericht Die Digitalbranche unterliegt stetigen Marktveränderungen und einem intensiven Wettbewerb. Durch die gute strategische und operative Positionierung ist das Unternehmen in der Lage von der Dynamik der Märkte zu profitieren und dies als Wachstumschance für das Digital-Geschäft zu nutzen. Die fortschreitende Internationalisierung des Mutterkonzerns in neue Märkte wie Indien sowie die enormen Wachstumschancen, die künstliche Intelligenz mit sich bringt, erhöhen das Wachstumspotenzial und ermöglichen es Artefact Germany, ein zusätzliches Angebot für seine Kunden in Deutschland zu schaffen. Diese Effekte bieten aktuell und zukünftig Chancen weiteres Wachstum zu generieren und die bereits langfristig bestehenden Kundenbeziehungen zu intensivieren. 4. Gesamtaussage Die Gesamtrisikosituation ergibt sich für die Gesellschaft aus den vorab dargestellten Einzelrisiken. Am Bilanzstichtag waren keine weiteren Risiken bekannt, die entweder bestandsgefährdend sind oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz -oder Ertragslage haben. Konkrete Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sieht das Management derzeit nicht.
Hamburg, den 30. Oktober 2024 Artefact Germany GmbH Olivier Verwilghen BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 202 31. Grundlagen Der Jahresabschluss der Artefact Germany GmbH, Hamburg, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde teilweise ein Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung und teilweise im Anhang gewählt. Zur besseren Übersichtlichkeit werden Davon-Vermerke im Anhang dargestellt. Die Artefact Germany GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten unverändert zum Vorjahr wie folgt: Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer der Software wird regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Hierbei wird bei den anderen Anlagen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung regelmäßig eine Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden entsprechend der jeweils gültigen Regelung für steuerliche Zwecke im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG bei Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 im Zugangsjahr sofort als Aufwand verbucht. Bei Anschaffungskosten von über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden Anlagegüter in einem Sammelposten erfasst, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,25 % auf den um die Einzelwertberichtigung bereinigten Gesamtbestand Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) sind zu Nominalwerten aktiviert. Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für vor dem Bilanzstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Passiva Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Betrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Nenn- oder Rückzahlungsbetrag. Währungsumrechnung Forderungen in fremder Währung werden grundsätzlich zum Anschaffungskurs bzw. mit dem niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich zum Entstehungskurs bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Verluste aus Kursänderungen sind zum Bilanzstichtag berücksichtigt. 3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Aufgliederung der Anschaffungskosten, der Abschreibungen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Bruttoanlagenspiegel 2023der Artefact GERMANY GMBH, Hamburg
Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen beinhalten den folgenden Anteilsbesitz:
Die metapeople Inc. (San Francisco, USA) ist nicht operativ tätig. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.559 (Vj.: TEUR 1.175). Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Passiva Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 50 und ist in voller Höhe eingezahlt. Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 501 beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen (TEUR 173), Rückstellung für Urlaub (TEUR 56), Rückstellung für Personalkosten (TEUR 60), Rückstellungen für Betriebsprüfung (TEUR 40), Rückstellungen für Aufbewahrung (TEUR 19) und andere Rückstellungen (TEUR 141). Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche i. H. v. TEUR 1.156 gegenüber der Gesellschafterin enthalten (VJ.: TEUR 1.355). Von den sonstigen Verbindlichkeiten resultieren TEUR 192 (Vorjahr: TEUR 49) aus Lohn- und Kirchensteuer und TEUR 372 aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten (Vorjahr: TEUR 70) sowie TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3) aus Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit. Alle Verbindlichkeiten mit Ausnahme der Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin i.H.v. TEUR 1.152 (VJ.: TEUR 1.252) sind innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Verbindlichkeitenspiegel
4. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 39 und beinhalten im Wesentlichen sonstigen Erträge unregelmäßig (TEUR 10; Vorjahr TEUR 0) aus Erträge aus Herabsetzung PWB auf Forderungen (TEUR 4; Vorjahr TEUR 1) sowie sonstige Erträge (TEUR 21; Vorjahr: TEUR 20). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 8) enthalten. Personalaufwendungen Die Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung umfassen TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 4) für Altersvorsorgeleistungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.250 enthalten Aufwendungen aus Währungsdifferenzen TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 18). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 13) enthalten. 5. Sonstige Angaben Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 74 (Vorjahr: 86). Bei den Beschäftigten handelt es sich getrennt nach Gruppen ausschließlich um Angestellte. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers belief sich im Geschäftsjahr insgesamt auf TEUR 16. Das Gesamthonorar resultiert ausschließlich aus Abschlussprüfungsleistungen. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bestellt: Olivier Verwighlen, Düsseldorf (ab 27.07.2023) Stephanie Fischer, Hamburg (ab 8. Januar 2020 bis 30. April 2023) Hannes Weißensteiner, Hamburg (bis 20. September 2022) Marco Thelen, Hamburg (ab 20. September 2022 bis 26.07.2023) Von einer Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB abgesehen, da sich die Bezüge eines Geschäftsführers über die Angabe der Gesamtbezüge feststellen lassen würden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Leasingverträgen und Miete Hamburg:
Das Risiko besteht in der regelmäßigen Verpflichtung zur Zahlung liquider Mittel. Ergebnisverwendung Die Gesellschafterversammlung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 in das neue Geschäftsjahr vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen in den Konzernabschluss der Artefact SA, 75011 Paris, Frankreich, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Konzernobergesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht Hohe Inflationsraten, der in vielen Branchen herrschende Arbeitskräftemangel und die zu erwartende Rezession in Europa und Deutschland sind weiterhin Herausforderungen, mit denen die Artefact Germany GmbH derzeit konfrontiert werden. Es ist daher weiterhin mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Die Artefact Germany GmbH ergreift weiterhin Maßnahmen zur Neugewinnung von Kunden in den Bereichen Data Consulting sowie Data Marketing. Diese Maßnahmen sollen noch effizienter ausgebaut werden. Ansonsten gab es keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Artefact Germany haben.
Hamburg, den 30.10.2024 Artefact Germany GmbH Olivier Verwighlen sonstige Berichtsbestandteile
gez. Olivier Verwighlen Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 30.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Artefact Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Artefact Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Artefact Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 30.10.2024 AUDITRUST
GmbH
Torsten Wortelmann, Wirtschaftsprüfer |
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Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Beteiligungsgesellschaften
Fernsehveranstalter und Verbreitung von Videoinhalten
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Online-Kommunikationsdienste
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen