FTL Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Röper seit 26.4.2017 | Geschäftsführer |
Thomas Röper seit 6.4.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
SCS Suisse Cargo Service GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CCT Logistik GmbHStuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die CCT Logistik GmbH ist ein Transportunternehmen, welches sich auf die speditionelle Abfertigung von Warentransporten aller Art, die Transportdurchführung, die Lagerhaltung, die Erarbeitung und die Durchführung von Logistikprojekten sowie der Kauf, die Beteiligung von und an Unternehmen, die den gleichen Geschäftszweig zum Gegenstand haben, spezialisiert hat. Wir führen Lebensmitteltransporte und Transporte für den Automotivebereich ab den Standorten Bremen, Cloppenburg und Lünen durch, die sich nicht nur auf den norddeutschen Bereich sondern auf das gesamte Bundesgebiet erstrecken. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund der geopolitischen Konflikte, die zu anhaltenden Unsicherheiten führen wächst die Weltwirtschaft nur moderat. Wobei es deutlich regionale Unterschiede gibt. Während die USA bis lang ein kräftiges Wachstum zu verzeichnen hatte, ist die Konjunktur in Europa schwach. (RWI Konjunkturbericht) Im Laufe des kommenden Jahres dürfte die Weltwirtschaft etwas Fahrt aufnehmen. Der Rückgang der Inflation stärkt die Realeinkommen und die Arbeitsmärkte sind robust. Wobei die Konjunktur in Europa schwächer ausfällt als in der USA. Ein für die kommenden Jahre massiver Investitions- und Entwicklungsbedarf besteht aufgrund der ambitionierten Ziele der EU und der Bundesregierung zur Minderung des Ausstoßes von Treibhausgasen. Hier stehen besonders die Automobilwirtschaft und weitere große Teile der deutschen Industrie vor großen Herausforderungen. Die mittelfristige Abkehr vom Verbrennungsmotor hin zum Elektroantrieb bringt des Weiteren enorme Veränderungen der Produktions- und Arbeitsprozesse mit sich. Der Indikatorwert des SCI Logistikbarometer präsentierte sich im Jahresverlauf sehr unbeständig und platzierte sich im Dezember 2023 im negativen Bereich. Die Logistikbranche ist von großer Unsicherheit durch die Krisen, Inflation und rückläufigen Transportvolumina geprägt. Mit dem Fehlen von Fachkräften und dem daraus resultierenden Mangel an geeigneten Bewerbern muss sich die Branche zusätzlichen Schwierigkeiten stellen. Des Weiteren besteht hinsichtlich der Geschäftsentwicklung 2024 weiterhin hohe Skepsis angesichts der anhaltenden Kriege, der Energiekosten und der globalen Instabilität der Lieferketten. Die Stimmung der Branche verbesserte sich im SCI Logistikindikator für den Januar 2024. Aufgrund der Erwartung einer stabileren Kosten- und Preisentwicklung ergab sich eine deutlich positivere Erwartungshaltung als in den Monaten zuvor. Die sprunghafte Einschätzung sollte jedoch nicht überschätzt werden. Denn auch der ifo-BVL-Logistik-Indikator zeigt zum Jahresende 2023 ein Geschäftsklima weit unter seinen Möglichkeiten, wenn auch leicht verbessert zum Vorquartal. Es war insgesamt betrachtet lediglich zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 noch schlechter. Auch die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate liegen zum Jahresende 2023 deutlich unter dem Normalniveau. Die Nachfragedynamik ging laut den Befragten deutlich zurück, weshalb auch die Auftragsbestände häufig als zu niedrig eingestuft wurden. Des Weiteren erwarteten sie für die folgenden Monate eine rückläufige Nachfrage. Die Preiserwartungen verbleiben - trotz entspannender Signale - auf hohem Niveau. Hinsichtlich Preisanpassungen tun sich Logistikdienstleister deutlich schwerer als Industrie und Handel. Der Kostendruck aufgrund steigender Energiepreise und Inflation betrifft beide Segmente des Wirtschaftsbereichs gleichermaßen. Die Logistikbranche wird auch künftig von einer starken, exportorientierten deutschen Industrie und dem sehr guten Logistikstandort Deutschland profitieren. Die Aufrechterhaltung der Infrastruktur bleibt dabei eine große Herausforderung. Des Weiteren wird die Klimapolitik die Gestaltung der Lieferketten zukünftig stark beeinflussen und zusätzliche Vorgaben zur Folge haben. 2. Geschäftsverlauf In unserer Branche ist die Marksituation noch stabil wobei es in dieser Branche einem scharfer Wettbewerb gibt. Des Weiteren ist der Erfolg unserer Branche stark in Abhängigkeit von Faktoreinsatzkosten wie Dieselpreis, Maut und Fahrzeugbeschaffungskosten zu setzen. In 2023 entsprach das Jahresergebnis unseren Erwartungen. Die Umstrukturierungen zeigen erste Erfolge. Wir gehen in 2025 von einer Erholung aus. Auch der Fachkräftemangel ist zu spüren und dem ist entgegen zu wirken. Da wir Transportleistungen für Auftraggeber im Bereich der Lebensmittelindustrie und Containerlogistik durchführen, befindet sich das Nachfrageverhalten der Konsumenten auf einem stabilen Niveau. Genau wie im Vorjahr konnten wir unsere Mautaufwendungen fast zu 100,0 % an unsere Auftraggeber weiterberechnen. Preisschwankungen in der Kraftstoffbeschaffung wirken wir nach wie vor mit Floaterverträgen entgegen. 3. Lage Wesentlicher Werttreiber unseres Unternehmens sind die Umsatzerlöse der Großbäckereien. Unsere Finanzlage ist stabil, da zum einen unsere Forderungen zeitnah bezahlt beziehungsweise an die Factoring-Gesellschaft verkauft werden und unsere Verbindlichkeiten ebenfalls zeitnah beglichen werden. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr zu jeder Zeit gesichert. Nach Verrechnung des Jahresergebnisses 2023 ist unsere Gesellschaft noch weiterhin leicht bilanziell überschuldet. Die Überschuldung ist durch stille Reserven im Fahrzeugbestand gedeckt. Darüber hinaus haben sich die Gesellschafter gegenüber den Kredit- u. Leasinggesellschaften teilweise persönlich verbürgt. Unsere Umsatzerlöse setzten sich fast ausschließlich aus Transportleistungen im Inland zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel unser Umsatz mit T€ 27.707 etwas niedriger aus. a) Vermögenslage Unser Fremdkapital wird in kurzfristige und längerfristige Verbindlichkeiten gegliedert. Die längerfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 28,3 Prozent der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden termingerecht durch Lastschriftreinzug bedient. Die durchschnittliche Laufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt weniger als 5 Jahre. Sie betrifft im Wesentlichen die fristenkongruente Finanzierung des Fuhrparks. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstigen Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag T€ 1.392. Das entspricht einem Anteil von 21,3% an der Bilanzsumme. b) Ertragslage Insgesamt entwickelten sich die Umsätze und weitere Eckdaten im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Die Mitarbeiter des Unternehmens begleiten die Unternehmensentwicklung seit Jahren. Flexibilität, regelmäßige Qualitäts- und Serviceüberprüfungen sowie hiermit verbundene Anpassungen und gemeinsame Strategieentwicklungen sind ein bedeutender Teil der Unternehmensphilosophie. 4. Finanzielle und weitere Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden das Kunden-Umsatzverhältnis und die Entwicklung des Betriebsergebnisses definiert. Neben den finanziellen Leistungsindikatoren ist ein moderner Fuhrpark die wesentliche Geschäftsgrundlage unseres Unternehmens. In Zukunft sind weitere Ersatzbeschaffungen für den Fuhrpark geplant. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente - wie Leasing - wurden dabei im Geschäftsjahr 2023 für den LKW-Fuhrpark in Anspruch genommen. Auch die Investitionen in qualifiziertes Personal und die Einstellung von Auszubildenden sind sicher die wichtigsten Investitionen in die Zukunft. III. Prognosebericht Die Transporte im Lebensmittelbereich sind zurzeit bei Brot- und Backwaren stabil. In den anderen Lebensmittelbereichen gehen die Transporte etwas zurück. Das Nachfrageverhalten der Konsumenten im Bereich Brot und Backwaren hat sich wieder mehr zu unseren Auftraggebern verschoben. Für das Geschäftsjahr 2025 rechnen wir mit einem ausgeglichenen Ergebnis. IV. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Da unsere GmbH fast ausschließlich für inländische Kunden tätig ist, liegen keine Risiken aus Währungen vor. Den allgemeinen Geschäftsrisiken begegnen wir durch laufende Risikokommunikation und -überwachung. Insbesondere unterliegen Risiken aus Marktentwicklungen, operative Risiken, Finanzrisiken und Risikopotentiale aus strategischen Entscheidungen, die bestandsgefährdend wirken können, der besonderen Beobachtung. Zum Umgang mit steuerlichen Risiken wird auf externes Fachwissen zurückgegriffen und bei Bedarf rechtliche Beratung und Expertenwissen eingeholt. a) Branchenspezifische Risiken Risiken die sich auf die typischen Risiken des Transportgewerbes beziehen, werden u.a. durch Übertragung der wesentlichen Forderungen auf einen Factor sowie durch gezielte Prüfung der Bonität der Kunden begegnet. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens wird im Wesentlichen durch die Auslastung und Entwicklung bestimmt. Durch die hohe Personal- und Kapitalintensität in der Logistikbranche existiert das permanente Risiko, dass Fixkosten aufgrund ungenügender Nachfrage und Auslastung das Ergebnis des Unternehmens belasten. Durch den überwiegenden Verkauf der Forderungen an eine Factoring-Gesellschaft sind Forderungsausfälle nur im geringen Umfang zu erwarten. b) Ertragsorientierte Risiken Ferner ist das Unternehmen dem allgemeinen Risiko des steigenden Beschaffungspreises ausgesetzt. Preissteigerungen auf den internationalen Rohölmärkten, Mautgebühren oder fiskalische Mehrbelastungen können die wirtschaftliche Situation beeinträchtigen, sofern eine Weiterbelastung an die Auftraggeber nicht oder nicht zeitnah umsetzbar ist. Sonstige Risiken, die die Unternehmensentwicklung nachhaltig negativ beeinträchtigen können, sind derzeit nicht zu identifizieren. Eine Zahlungsunfähigkeit oder sonstige bestandsgefährdende Risiken, liegen nicht vor. Unser Gesamtgeschäft konzentriert sich weiterhin stark auf eine kleine Kundengruppe, was als Risiko zu sehen ist. Derzeit sind keine Anzeichen einer Marktverdrängung erkennbar. Die Geschäftsleitung begegnet diesem Risiko mit forcierter Kundenpflege und Neukundenakquise. Im Geschäftsjahr wurden neue Geschäftskontakte und Geschäftsfelder generiert. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Zu unseren Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Soweit doch bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar werden, werden durch uns entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Recherchen zur technischen Erneuerung auf den Gebieten des Lebensmitteltransportes und der Erneuerungen. d) Going-Concern Zusammenfassend können wir die Aussage treffen, dass sich die Gesellschaft im Jahr 2023 in einem schwierigen Marktumfeld bewegte, dieses war durch einen intensiven Preiswettbewerb und tendenziell steigende Energie- und Rohstoffpreise geprägt. Auf Grund der aktuellen Situation um den Ukraine-Krieg war eine Prognose für das Kalenderjahr 2024 und ist für 2025 mit Unsicherheit behaftet. Die vorläufigen Daten zeigen für das Geschäftsjahr 2025 bereits ein positives Ergebnis. Die Transporte im Lebensmittelbereich sind zurzeit bei Brot- und Backwaren stabil. In den anderen Lebensmittelbereichen gehen die Transporte etwas zurück. In der Automobilbranche bleibt die Auftragslage angespannt. Der Konkurrenzkampf um neue Aufträge ist groß. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind derzeit schwer abzuschätzen. Hierdurch könnte die Auftragslage weiter gestört werden und zu wesentlichen Umsatzeinbrüchen führen. Diese Ereignisse und Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt. Durch die stabilen Kundenbeziehungen und den übrigen von uns ergriffenen Maßnahmen wird, sofern keine ungeplanten Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse eintritt, sichergestellt, dass die Finanzierung des Unternehmens im Betrachtungszeitraum gesichert ist und bei objektiver Betrachtung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer positiven Fortführungsprognose ausgegangen werden kann. Die bilanzielle Überschuldung in Höhe von 464 TEUR resultiert im Wesentlichen aus Verlusten der durch ein schwieriges Marktumfeld geprägten Geschäftsjahre 2020 und 2021 sowie Wertberichtigungen. Der Überschuldung stehen stille Reserven im Fuhrpark gegenüber. Wir gehen in 2024 nochmals von einer weiteren Überschuldung von rund 500 TEUR aus. Die wirtschaftliche Entwicklung liegt derzeit spürbar unter den Erwartungen. Die Hauptursachen hierfür lassen sich auf drei wesentliche Punkte zurückführen: Eine Reduzierung des Fuhrparks hat zu rückläufigen Umsätzen geführt. Die Kostenstruktur im Bereich Fuhrpark ist zwischenzeitlich aus dem Gleichgewicht geraten, insbesondere durch den temporär notwendigen Einsatz kostenintensiver Kühlauflieger. Der Personalbestand in der Verwaltung war im Verhältnis zum aktuellen Leistungsumfang zu Hoch. Diese Faktoren haben zu einer Ergebnisbelastung geführt, der wir mit zielgerichteten Maßnahmen begegnen. Bereits eingeleitet und zum Teil umgesetzt sind folgende Schritte: • Anpassung des Verwaltungsapparats durch eine schrittweise Reduzierung des Personals. • Rückzug aus wirtschaftlich nicht tragfähigen Touren und Neuausrichtung des Fuhrparks. • Austausch der kostenintensiven Kühlauflieger durch wirtschaftlichere Trockenfrachtauflieger. Geplante Verlagerung eines Standorts zur Reduktion der Fixkosten. Diese Maßnahmen zeigen bereits erste positive Effekte und werden im weiteren Jahresverlauf zunehmend zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation beitragen. Wir sind zuversichtlich, dass die eingeleiteten Schritte die erforderliche Wirkung entfalten und das Unternehmen wieder auf ein tragfähiges wirtschaftliches Fundament gestellt wird. Die strukturellen Anpassungen im Fuhrpark und in der Verwaltung schaffen die Grundlage für eine effizientere und zukunftssichere Ausrichtung unseres Geschäftsbetriebs. 2. Chancenbericht Die Entwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch stabile Kunden- und Lieferantenbeziehungen gekennzeichnet. Wir sehen unsere Marktposition durch unsere Leistungen und den Resonanzen unserer Geschäftspartner als gefestigt an. 3. Gesamtaussage Auf Grundlage der obigen Ausführungen sehen wir weiterhin gute Geschäftschancen für eine Ausweitung unserer Tätigkeiten am Markt.
Stuhr, den 09. Dezember 2024 gez. Thomas Röper, Geschäftsführer gez. Florian Röper, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die CCT Logistik GmbH hat ihren Sitz in Stuhr. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter HRB 206553 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf und wird gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt, wobei die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroßen Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB). 3. Going-Concern Das positive Ergebnis des Vorjahres konnte die Gesellschaft, aufgrund von Wertberichtigungen eines gescheiterten Projektes, im Berichtjahr nicht fortsetzen. Die Gesellschaft befindet sich weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld, welches durch einen intensiven Preiswettbewerb und tendenziell steigende Energie- und Rohstoffpreise geprägt ist. In einigen Marktbereichen wie z.B. in der Automobilbranche waren aufgrund der Corona-Pandemie deutliche Auftragsrückgänge zu verzeichnen. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine lassen sich weiterhin schwer abschätzen, auch hierdurch könnte die Auftragslage weiter gestört werden. Eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne liegt aufgrund stiller Reserven im Fuhrpark zum 31.12.2023 nicht vor. Aufgrund der vorgenannten Auftragsrisiken bestehen allerdings bestandsgefährdende Risiken. Des Weiteren verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Anschaffungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden in voller Höhe abgeschrieben, während bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern gemäß § 6 Abs. 2a EStG in Vorjahren ein Sammelposten gebildet wurde, der mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die ausgewiesenen Finanzanlagen wurden mit Ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Nettosumme gebildet. Im Geschäftsjahr wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht werden zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigung wurden im Geschäftsjahr nicht gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert angesetzt. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben gebildet, die Aufwand künftiger Geschäftsjahre darstellen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 5. Erläuterungen zur Bilanz Das Anlagevermögen wird in dem als Anlage III/5 ausgewiesenen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§ 284 Abs. 3 HGB). Der bilanzielle Geschäfts- und Firmenwert resultiert aus dem entgeltlichen Erwerb eines Kundenstamms im Jahr 2006. Die Abschreibung erfolgt über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren. Wesentlicher Bestandteil des Geschäfts- und Firmenwerts sind Kundenbeziehungen die weiterhin zum Umsatz der Gesellschaft beitragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 170.378,40 (Vorjahr € 164.616,81) sowie Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von € 329.944,42 (Vorjahr € 318.786,88). Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag € 61.000,00. Es ist vollständig eingezahlt. Der ausgewiesene Bilanzverlust in Höhe von € -524.651,65 (Vorjahr € -430.758,54) enthält einen Verlustvortrag in Höhe von € 430.758,54 (Vorjahr Verlustvortrag € 725.627,90). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die voraussichtlichen Kosten für Personalverpflichtungen (T€ 90,5) sowie externe Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 27). Die Verbindlichkeiten werden in dem als Anlage III/6 ausgewiesenen Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§§ 268 Abs. 5, 285 Nr. 1 HGB). 6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB) Die Umsatzerlöse sind im Inland und europäischen Ausland erzielt worden. In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 37,9 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 226,0 enthalten. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
7. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) Aus mehrjährigen Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen p.a. Verpflichtungen in Höhe von ca. T€ 3.243. Es kann davon ausgegangen werden, dass nach Ablauf der bestehenden Verträge erneut vergleichbare Leasing- und Mietverträge abgeschlossen werden. Insofern sind vorstehend nicht die Gesamtverpflichtungen für die Restlaufzeit der bestehenden Verträge angegeben, sondern die zurzeit bestehenden jährlichen Verpflichtungen. Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern (§ 285 Nr. 7 HGB) Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 298 (Vorjahr: 269). Davon waren im Geschäftsjahr 274 (Vorjahr 248) Arbeiter und 24 (Vorjahr 21) Angestellte. Gewährte Gesamtbezüge i.S.d. § 285 Nr. 9 a HGB Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu den Organen (§ 285 Nr. 10 HGB) Die Geschäftsführung wurde im Berichtszeitraum von den Herren Thomas Röper, Kaufmann, Kirchseelte, und Florian Röper, Kaufmann, Oyten, wahrgenommen; die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angaben zum Anteilsbesitz (§ 285 Satz 1 Nr. 11 HGB) Auf die Angaben zum Anteilsbesitz wird gemäß § 286 Abs. 3 HGB verzichtet. Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Stuhr, den 09. Dezember 2024 gez. Thomas Röper, Geschäftsführer gez. Florian Röper, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.07.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CCT Logistik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CCT Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CCT Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben der gesetzlichen Vertreter im Anhang (Punkt 3) sowie im Lagebericht (IV. Chancen und Risikobericht), in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft zum Abschlussstichtag bilanziell überschuldet ist. Die Gesellschaft musste aufgrund eines gescheiterten Projektes Wertberichtigungen vornehmen. Zudem berichten die gesetzlichen Vertreter bedingt durch die Corona-Pandemie über Auftragsrückgänge, insbesondere bei Kunden aus der Automobilindustrie. Ungeachtet dieser Gegebenheiten wurde der Jahresabschluss von den gesetzlichen Vertretern unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Nach den Ausführungen der gesetzlichen Vertreter liegt aufgrund stiller Reserven im Anlagevermögen zum Bilanzstichtag keine bilanzielle Überschuldung im insolvenzrechtlichem Sinne vor. Wie in den o.a. Abschnitten des Anhangs und des Lageberichts dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhaltes nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 07. Juli 2025 FTSP
Frisia Treuhand GmbH
gez. Dipl.-Kfm. M. Schmädeke, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Christeleit, Wirtschaftsprüfer |
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