Strautmann Umwelttechnik GmbH
Heidestraße 9, 49219 Glandorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Gruschwitz seit 30.9.2024 | Geschäftsführer |
Oliver Dr. Wirth seit 8.9.2022 | Prokura |
Wolfgang Bernhard Strautmann seit 27.2.2017 | Geschäftsführer |
Günter Komesker seit 12.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Strautmann Umwelttechnik GmbHGlandorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Der Geschäftsbetrieb ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Maschinen und Anlagen der Entsorgungstechnik, insbesondere Ballen- und Brikettierpressen, ausgerichtet. Der Vertrieb erfolgt hauptsächlich an Einzel- und Großhandelsunternehmen aber auch zunehmend an Industriebetriebe und Logistikunternehmen, bei denen die Entsorgungslogistik auf moderne und rationelle Weise gelöst werden soll. 1.2 Forschung und Entwicklung Gegenstand der Produktentwicklung sind Maschinen für die Verdichtung von Wertstoffen wie Kartonage, Styropor und PET. Das Spektrum beginnt hier mit kleinen vertikalen Ballenpressen und reicht über Maschinen zur Gebindeentleerung bis zur automatischen Brikettierpresse. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destasis) preisbereinigt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Euro-Raum haben sich durch die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine die konjunkturelle Lage und insbesondere der Ausblick erheblich verschlechtert. Im Zusammenhang mit dem russischen Angriff auf die Ukraine stieg insbesondere der Erdgaspreis seit Herbst 2021 massiv an und erreichte im Großhandel im Jahr 2022 Höchststände. Dieser Trend ist seit dem zweiten Halbjahr 2023 stark rückläufig. Die Inflation betrug in 2023 im Jahresdurchschnitt 5,9 %. Damit hat sich die Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr um 1%-Punkt gesenkt. Für das Jahr 2024 sei mit einer Inflationsrate von unter 3 % zu rechnen. Aufgrund der unterschiedlichen Struktur der Energieversorgung und der Wertschöpfung sowie unterschiedlicher fiskalpolitischer Reaktionen sind die Mitgliedstaaten allerdings nicht in gleichem Maße betroffen. Stützend dürften sich ein robuster Arbeitsmarkt und eine Entspannung der Lieferketten auswirken. (Quelle: Deutsche Bundesbank, Handelsblatt) Der nominale Umsatz der Branche ist zwischen Januar und November 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,6 % gestiegen. Für das Jahr 2024 ist nicht mit steigenden Auftragseingänge und positiven Exporterwartungen zu rechnen. Die gebremste konjunkturelle Erholung und steigende Personal-, Energie- und Materialkosten verdeutlichen, dass die Krise noch nicht überstanden ist. (Quelle: VR Branchen special, Bericht 6.10) 2.2 Geschäftsverlauf Der aktuelle Geschäftsverlauf ist positiv zu bewerten. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung und Kontrolle des Unternehmens sind das Rohergebnis und das EBIT. Die von der Unternehmensleitung gesetzten Ziele wurden in Hinblick auf das Rohergebnis erreicht und in Hinblick auf das EBIT deutlich übertroffen. 2.2.1 Auftrags- und Umsatzentwicklung Sowohl der Auftragseingang als auch die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. 2.2.2 Personal Personalstruktur und -stand stellten sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Die Fluktuation war gering. Die Personalkosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr moderat erhöht. 2.2.3 Finanzierung Die Ausstattung mit Betriebsmittelkrediten in Form von Stammlinien war auskömmlich. Investitionen konnten mittels des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden. Den laufenden Zahlungsverpflichtungen konnte jederzeit nachgekommen werden. Tilgungsdarlehen und kurzfristige Kredite mussten nicht in Anspruch genommen werden. 2.2.4 Beurteilung der Geschäftsentwicklung Unter Berücksichtigung der externen, marktbedingten Einflussgrößen ist der Geschäftsverlauf zufriedenstellend. 3 Lage 3.1 Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um T€ 1.283 auf T€ 13.021 erhöht und konnte somit die Vorjahresprognose erreichen. Das operative Ergebnis (EBIT) ist ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr um T€ 803 gestiegen und übertrifft damit die Prognose des Vorjahres deutlich. Die Gesamtkapitalrentabilität (EBIT/Bilanzsumme) beträgt 16,8 % (Vorjahr: 10,9 %). 3.2 Finanzlage Die Cash Earnings betragen T€ 2.060 und sind somit um T€ 708 höher als die bereinigte Vergleichsgröße des Vorjahres. Der Anlagendeckungsgrad beträgt zum Bilanzstichtag 1.551,5 %, womit eine fristenkongruente Finanzierung des Anlagevermögens gegeben ist. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 722 gesunken. Wesentlich ist dieser Rückgang durch die gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.481) begründet. Die Eigenkapitalquote beträgt 65,2 % (Vorjahr 51,6 %). Das Eigenkapital ist absolut um T€ 1.630 auf T€ 9.625 angestiegen. 4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognosebericht Unter Berücksichtigung des bisher verzeichneten Auftragseingangs in 2024 wird damit gerechnet, dass der Umsatz im aktuellen Geschäftsjahr gehalten wird. Die zu erwartenden Umsatz- und Erlöspreisentwicklungen machen nach wie vor ein restriktives Kostenmanagement erforderlich. Hierzu zählt auch die Reduzierung der Materialkosten, die über eine temporäre Absenkung der Materialeinstandspreise gewährleistet werden soll. Die notwendigen Investitionen in die Zukunft, die auch zu steigenden Personalkosten insbesondere im Gemeinkostenbereich führen, werden weiterhin uneingeschränkt durchgeführt. Es wird mit einem gleichbleibendem Roh- und einem deutlich sinkenden Betriebsergebnis (EBIT) gerechnet. 4.2 Chancen- und Risikobericht Chancen: Die globale demografische Entwicklung bestimmt durchweg die langfristigen Rahmenbedingungen. Insbesondere das anhaltende Wirtschaftswachstum in bevölkerungsreichen Schwellenländern und die dort erzielten Wohlstandsgewinne führen zu veränderten Konsumgewohnheiten. Diese steigern nachhaltig die Nachfrage an Konsumgütern. Das hat zur Folge, dass Verpackungsmaterial immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der zunehmende Bedarf an Verpackungsmaterial und steigende Transport- sowie Energiekosten muss mit begrenzt verfügbaren Rohstoffen gedeckt werden. Der hieraus resultierende Recyclingdruck führt zu einer langfristig stabilen Nachfrage nach Maschinen zur Verdichtung von Wertstoffen. Mit diesen Maschinen werden die Wertstoffe kosteneffizient dem Recyclingkreislauf wieder zugeführt. Risiken: Die bestehenden Risiken haben verschiedene Ursachen und werden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung dargestellt: - Marktrisiken: Die Ertragskraft des Unternehmens wird maßgeblich von der Nachfrage nach Entsorgungstechnik beeinflusst. - Betriebsrisiken: Ein Ausfall der im Unternehmen eingesetzten technischen Komponenten kann die Ertragskraft beeinträchtigen. - Finanzwirtschaftliche Risiken: Im Rahmen des operativen Geschäfts ist die Gesellschaft Zins und Preisänderungsrisiken ausgesetzt. - Umfeldrisiken: Das politische, rechtliche und gesellschaftliche Umfeld der Gesellschaft unterliegt einem beständigen Wandel. 5 Risikobericht in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Mit dem Großteil der Kunden wird eine langjährige Zusammenarbeit gepflegt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Im kurzfristigen Bereich erfolgt die Finanzierung überwiegend mit Betriebsmittelkrediten der Hausbanken sowie mit Lieferantenkrediten unter Ausnutzung der vereinbarten Zahlungsziele. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Glandorf, den 18. September 2024 Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Glandorf und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 17016 mit der Firma Strautmann Umwelttechnik GmbH eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. 2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf 15 Jahre planmäßig verteilt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Für die Bewertung wurde die Durchschnittsmethode angewendet. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bestandsrisiken wurde ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip oder der Anschaffungskostenrestriktion. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden, der von der Bundesbank veröffentlicht wurde. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip. 3 Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
4 Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
5 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 5.1 Bilanz Kapitalanteile gem. § 285 Nr. 11 HGB Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
5.2 Gewinn- und Verlustrechnung 5.2.1 Erträge aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 10.600,42 (Vorjahr: € 4.007,49) enthalten. 5.2.2 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 20.393,13 (Vorjahr: € 1.382,04) enthalten. 6 Sonstige Angaben 6.1 Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich vier (Vorjahr: vier) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 6.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Günter Komesker, Dipl.-Ingenieur, Herr Wolfgang Strautmann, Diplom-Kaufmann. Herr Günter Komesker ist gesamtvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Wolfgang Strautmann ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 6.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Der Miet- und Pachtvertrag über das Grundstück und die Büro- und Lagerflächen ist auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die maximale Restlaufzeit der übrigen Verträge beträgt fünf Jahre.
Glandorf, den 18. September 2024 Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 2. Oktober 2024 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 20. September 2024 erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Strautmann Umwelttechnik GmbH, Glandorf, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Strautmann Umwelttechnik GmbH, Glandorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Strautmann Umwelttechnik GmbH, Glandorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 20. September 2024 PKF
WMS GmbH & Co. KG
Heinz-Hermann Gerdes, Wirtschaftsprüfer Marco Schrameyer, Wirtschaftsprüfer |
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