CARD WIRE GmbHLiquidiert
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CARD WIRE GmbHMittweidaJahresabschluss zum 31. Dezember 2008BilanzAKTIVA
Anhang zum 31. Dezember 2008CARD WIRE GmbH, MittweidaI. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für den Jahresabschluss der CARD WIRE GmbH wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie die ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes angewandt. Ein Lagebericht wurde nicht erstellt (§ 264 Abs. 1 S. 3 HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den ertragssteuerlichen Vorschriften ausgerichtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Sofern es der Übersichtlichkeit diente, wurden bei Wahlrechten die Angaben im Anhang gemacht. 2. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abnutzbare Vermögensgegenstände verringert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Ausgewiesen wird die hergestellte Vergütungsanlage für Stahldrähte. Die Fertigstellung erfolgte zum 1. Juli 2003. In den Vorjahren wurden steuerliche Sonderabschreibungen in Höhe von 163.061,00 EUR vorgenommen (§ 7g Abs. 1 EStG, § 254 HGB). Die Einzelmaschinen der gesamten Vergütungsanlage wurden zur Besicherung von Darlehen der Muttergesellschaft an die Kreissparkasse Mittweida sicherungsübereignet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1. v. H. gebildet. Notwendige Einzelwertberichtigungen wurden vorgenommen (11.589,50 EUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten das kurzfristige Verrechnungskonto gegenüber der Harald Uhlig Stahldraht GmbH, Mittweida, als Mutterunternehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten eine Forderung gegen den Geschäftsführer in Höhe von 8.338,88 EUR Guthaben bei Kreditinstituten Im Vorjahresausweis ist ein Festgeldkonto auf US-$ Basis (109.520,49 $) mit einer Restlaufzeit von zwei Monaten enthalten. Der Ansatz erfolgte zu Anschaffungskosten. Atypisch stille Beteiligungen Im Rahmen der Unternehmensgründung wurden zwei Beteiligungsverträge mit einem Nominalkapital von 225.000,00 EUR geschlossen. Im Geschäftsjahr 2004 und 2005 wurde eine Beteiligung um je 50.000,00 EUR aufgestockt. Die Dauer der Beteiligungen ist unbestimmt. Auf Grund des Vertragsinhaltes wurden den Gesellschaftern Gewinnanteile in Höhe von 37.712,14 EUR (Vorjahr: 9.144,76 EUR) zugerechnet. Eine Nachschusspflicht der stillen Gesellschafter besteht nicht. Sonderposten mit Rücklageanteil Die Bildung des Sonderpostens beruht auf § 281 Abs. 1 HGB i. V. m. und R 6.5 Abs. 2 EStR. Berücksichtigt wurde dabei ein Zuschuss zu den Herstellungskosten einer Vergütungsanlage für Stahldrähte im Rahmen der GA-Förderung. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen gem. § 249 Abs. 1 S. 1 HGB ungewisse Verbindlichkeiten für die Jahresabschlusserstellung und Jahressteuererklärungen, Urlaubsrückstände und Gewährleistungsverpflichtungen sowie Zins- und Provisionsverpflichtungen. Weitergehende Risiken waren zum Zeitpunkt der Abschlußerstellung nicht ersichtlich. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag in Ansatz gebracht. Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach der Laufzeit wie folgt:
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 256,0 TEUR resultieren aus einem langfristigen Darlehen des Geschäftsführers im Rahmen des ERP-Eigenkapitalhilfeprogramms und wurden durch DtA-Mittel über die Kreissparkasse Mittweida refinanziert. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung II. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Es bestehen keine im Anhang zu vermerkende bzw. aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse gemäss § 251 HGB. Finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr.3 HGB bestehen aus einem Miet- und Geschäftsbesorgungsvertrag in Höhe von 50,6 TEUR/Jahr. III. SONSTIGE ANGABEN 1. Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2008 Herr Dipl.-Ingenieur Harald Uhlig, Mittweida Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 2. Mitarbeiter ohne Auszubildende im Jahresdurchschnitt Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2008 waren sechs gewerbliche Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt. Sämtliche Verwaltungsaufgaben werden im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages von der Harald Uhlig Stahldraht GmbH übernommen. 3. Mutterunternehmen Harald Uhlig Stahldraht GmbH, Mittweida Ein Konzernabschluss wird gem. § 293 Abs. 1 HGB nicht erstellt. 4. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2008 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mittweida, Juni 2009 CARD WIRE GmbH Harald Uhlig, Geschäftsführer Anlagespiegel zum 31.12.2008
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