CARD WIRE GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 19939
Eingetragen
11.7.2003
Branche
Herstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von kaltgezogenem Draht
Gegenstand
industrielle Fertigung und Verkauf von vergüteten Stahldrähten.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

CARD WIRE GmbH

Mittweida

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Bilanz

AKTIVA

  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Sachanlagen 313.910,00 359.482,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 469.740,52 338.611,71
I. Vorräte 74.605,41 50.833,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 349.329,36 210.040,23
III. Kassenbestand, Bundesbank- guthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 45.805,75 77.738,46
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.507,00 6.751,00
davon Disagio: EUR 5.507,00 (EUR 6.751,00)    
SUMME Aktiva 789.157,52 704.844,71

PASSIVA

   
  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. EIGENKAPITAL 24.796,65 21.000,90
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinn- und Verlustvortrag -3.999,10 -5.026,02
III. Jahresüberschuss 3.795,75 1.026,92
B. ATYPISCH STILLE BETEILIGUNGEN 320.293,47 282.581,33
C. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 46.430,00 53.572,00
D. RÜCKSTELLUNGEN 31.994,00 24.653,00
E. VERBINDLICHKEITEN 365.643,40 323.037,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr: EUR 107.613,01 (EUR 50.007,09)    
davon aus Steuern: EUR 760,21 (EUR 732,91)    
SUMME Passiva 789.157,52 704.844,71

Anhang zum 31. Dezember 2008

CARD WIRE GmbH, Mittweida

I. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für den Jahresabschluss der CARD WIRE GmbH wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie die ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes angewandt. Ein Lagebericht wurde nicht erstellt (§ 264 Abs. 1 S. 3 HGB).

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den ertragssteuerlichen Vorschriften ausgerichtet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Sofern es der Übersichtlichkeit diente, wurden bei Wahlrechten die Angaben im Anhang gemacht.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abnutzbare Vermögensgegenstände verringert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Ausgewiesen wird die hergestellte Vergütungsanlage für Stahldrähte. Die Fertigstellung erfolgte zum 1. Juli 2003. In den Vorjahren wurden steuerliche Sonderabschreibungen in Höhe von 163.061,00 EUR vorgenommen (§ 7g Abs. 1 EStG, § 254 HGB).

Die Einzelmaschinen der gesamten Vergütungsanlage wurden zur Besicherung von Darlehen der Muttergesellschaft an die Kreissparkasse Mittweida sicherungsübereignet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Forderungen sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1. v. H. gebildet. Notwendige Einzelwertberichtigungen wurden vorgenommen (11.589,50 EUR).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten das kurzfristige Verrechnungskonto gegenüber der Harald Uhlig Stahldraht GmbH, Mittweida, als Mutterunternehmen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten eine Forderung gegen den Geschäftsführer in Höhe von 8.338,88 EUR

Guthaben bei Kreditinstituten

Im Vorjahresausweis ist ein Festgeldkonto auf US-$ Basis (109.520,49 $) mit einer Restlaufzeit von zwei Monaten enthalten. Der Ansatz erfolgte zu Anschaffungskosten.

Atypisch stille Beteiligungen

Im Rahmen der Unternehmensgründung wurden zwei Beteiligungsverträge mit einem Nominalkapital von 225.000,00 EUR geschlossen. Im Geschäftsjahr 2004 und 2005 wurde eine Beteiligung um je 50.000,00 EUR aufgestockt. Die Dauer der Beteiligungen ist unbestimmt. Auf Grund des Vertragsinhaltes wurden den Gesellschaftern Gewinnanteile in Höhe von 37.712,14 EUR (Vorjahr: 9.144,76 EUR) zugerechnet. Eine Nachschusspflicht der stillen Gesellschafter besteht nicht.

Sonderposten mit Rücklageanteil

Die Bildung des Sonderpostens beruht auf § 281 Abs. 1 HGB i. V. m. und R 6.5 Abs. 2 EStR. Berücksichtigt wurde dabei ein Zuschuss zu den Herstellungskosten einer Vergütungsanlage für Stahldrähte im Rahmen der GA-Förderung.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen gem. § 249 Abs. 1 S. 1 HGB ungewisse Verbindlichkeiten für die Jahresabschlusserstellung und Jahressteuererklärungen, Urlaubsrückstände und Gewährleistungsverpflichtungen sowie Zins- und Provisionsverpflichtungen.

Weitergehende Risiken waren zum Zeitpunkt der Abschlußerstellung nicht ersichtlich.

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag in Ansatz gebracht.

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach der Laufzeit wie folgt:

bis 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
besichert
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 44,9 - - 44,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 40,3 - - -
Sonstige Verbindlichkeiten 22,4 2,0 256,0 256,0
  107,6 2,0 256,0 -

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 256,0 TEUR resultieren aus einem langfristigen Darlehen des Geschäftsführers im Rahmen des ERP-Eigenkapitalhilfeprogramms und wurden durch DtA-Mittel über die Kreissparkasse Mittweida refinanziert.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

II. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Es bestehen keine im Anhang zu vermerkende bzw. aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse gemäss § 251 HGB. Finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr.3 HGB bestehen aus einem Miet- und Geschäftsbesorgungsvertrag in Höhe von 50,6 TEUR/Jahr.

III. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2008

Herr Dipl.-Ingenieur Harald Uhlig, Mittweida

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

2. Mitarbeiter ohne Auszubildende im Jahresdurchschnitt

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2008 waren sechs gewerbliche Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt. Sämtliche Verwaltungsaufgaben werden im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages von der Harald Uhlig Stahldraht GmbH übernommen.

3. Mutterunternehmen

Harald Uhlig Stahldraht GmbH, Mittweida

Ein Konzernabschluss wird gem. § 293 Abs. 1 HGB nicht erstellt.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2008 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mittweida, Juni 2009

CARD WIRE GmbH

Harald Uhlig, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 31.12.2008

  AHK Beginn
EUR
Zu-/Abgang
EUR
Abschreibungen
EUR
Zuschr./Umb.
EUR
AHK Ende
EUR
RBW Ende
EUR
ANLAGEVERMÖGEN            
Sachanlagen            
Technische Anlagen und Maschinen 833.012,34 2.144,75 48.710,75 0,00 835.157,09 312.603,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 758,00 1.443,27 449,27 0,00 2.201,27 1.307,00
  833.770,34 3.588,02 49.160,02 0,00 837.358,36 313.910,00
Summe Anlagenspiegel 833.770,34 3.588,02 49.160,02 0,00 837.358,36 313.910,00

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