Holnburger Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hermann Holnburger seit 12.9.2022 | Geschäftsführer |
Paul Ette seit 23.4.2020 | Geschäftsführer |
Barbara Eiblwieser seit 19.8.2019 | Prokura |
Beate Niedermeier seit 19.8.2019 | Prokura |
Johann, gen. Hans Holnburger seit 1.7.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fleischwaren-Holnburger GmbHMiesbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FLEISCHWAREN-HOLNBURGER GMBH, MIESBACHA. Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen ist ein traditionsreiches Familienunternehmen seit über 80 Jahren mit Sitz in Miesbach. Die Tätigkeit umfasst die Fabrikation von Fleisch- und Wurstwaren bzw. den Groß- und Einzelhandel mit diesen Produkten. Holnburger-Produkte sind sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch in der Spitzengastronomie und Hotellerie des In- und Auslands bzw. in namhaften Feinkostmärkten zu finden. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaft und Branche 1. Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. *1) https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html 2. Branche Bereits seit einigen Jahren wird der Fleischkonsum vom steigenden Gesundheitsbewusstsein beeinflusst. Verbraucher konsumieren immer weniger, aber tendenziell hochwertigeres Fleisch. Der langfristige Trend zu einem geringeren Fleischverzehr in Deutschland setzte sich auch in 2023 fort. Auf Basis der neuen Berechnungen sank nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch im Jahr 2023 um 430 Gramm auf nunmehr 51,6 Kilogramm. *2) https://www.ble.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/240404_Fleischbilanz.html :~:text=Der%20langfristige%20Trend%20zu%20einem,auf%20nunmehr%2051%2C6%20Kilogramm. Zudem herrscht aufgrund der steigenden Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel ein hoher Preisdruck, der sich negativ auf die Gewinnmargen auswirken kann. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs Der Geschäftsverlauf lag den Erwartungen. Bei den Umsatzerlösen war ein Rückgang zu verzeichnen, die Materialaufwendungen blieben fast konstant. Das Betriebsergebnis bzw. der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung waren über dem Vorjahr, u.a. aufgrund gesunkener Personalaufwendungen und geringerer sonstiger betrieblicher Aufwendungen. Insgesamt war der Geschäftsverlauf zufriedenstellend. 1. Ertragslage Bei den Umsatzerlösen gab es einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr (-4 %). Der Rohertrag reduzierte sich von 10,7 Mio. EUR um 1,0 Mio. EUR auf 9,7 Mio. EUR. Die Personalaufwendungen betrugen 4,8 Mio. EUR (Vj. 5,0 Mio. EUR) und verminderten sich daher. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von 4,9 Mio. EUR auf 3,7 EUR (-1,2 Mio. EUR). Das Betriebsergebnis belief sich auf 1,2 Mio. EUR (Vj. 0,8 Mio. EUR) und lag damit um 0,4 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (+44 %). Die Ertragsteuern beliefen sich auf 0,0 Mio. EUR (Vj. 0,1 Mio. EUR) und betrafen im Vorjahr Steuern aus Vorjahren. Aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags in 2022 wird kein Jahresüberschuss ausgewiesen. Das Ergebnis vor Gewinnabführung betrug 1,2 Mio. EUR (Vj. 0,7 Mio. EUR) und verbesserte sich daher gegenüber dem Vorjahr. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich von 11,4 Mio. EUR auf 11,9 Mio. EUR. Das Anlagevermögen betrug dabei 3,2 Mio. EUR (Vj. 3,0 Mio. EUR). Dabei wirkten sich Investitionen von 0,4 Mio. EUR (Vj. 0,2 Mio. EUR) und Abschreibungen von 0,2 Mio. EUR (Vj. 0,2 Mio. EUR) aus. Das Umlaufvermögen stieg gegenüber dem Vorjahr von 8,5 Mio. EUR auf 8,7 Mio. EUR. Darin sind im Wesentlichen Forderungen gegen Gesellschafter (4,4 Mio. EUR, Vj. 4,6 Mio. EUR) und liquide Mittel enthalten (1,2 Mio. EUR, Vj. 0,8 Mio. EUR). Das Eigenkapital betrug unverändert 8,3 Mio. EUR, da aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Gesellschafterin kein Jahresüberschuss ausgewiesen wird. Die Eigenkapitalquote betrug 69,8 % (Vj. 72,5 %). Das Fremdkapital erhöhte sich insgesamt von 3,1 Mio. EUR um 0,5 Mio. EUR auf 3,6 Mio. EUR. Darin sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (1,2 Mio. EUR, Vj. 1,2 Mio. EUR) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen (1,2 Mio. EUR, Vj. 0,7 Mio. EUR). Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über Eigenmittel sowie über Banken. Der Finanzmittelfonds betrug am Ende des Geschäftsjahres 1,2 Mio. EUR (Vj. 0,8 Mio. EUR). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 1,3 Mio. EUR (Vj. 0,5 Mio. EUR), aus der Investitionstätigkeit -0,3 Mio. EUR (Vj. -0,05 Mio. EUR) sowie aus der Finanzierungstätigkeit -0,6 Mio. EUR (Vj. -0,7 Mio. EUR). C. Risikobericht Es besteht das generelle Risiko, dass der allgemeine Konsum von Fleisch- und Wurstwaren sich weiter verringert und damit Auswirkungen auf die Ertragslage hat. Die Wettbewerbssituation ist durch eine starke Präsenz der Discounter gekennzeichnet. Risiken bestehen in einem weiterhin zunehmenden Wettbewerb, verbunden mit einer Verstärkung des Preisdrucks. Zudem besteht ein Risiko steigender Einkaufspreise, deren Steigerung nicht an die Kunden weitergegeben werden kann. Darüber hinaus bestehen Risiken in Forderungsausfällen. Ebenso besteht ein Risiko in einem Fachkräftemangel. D. Chancen- und Prognosebericht Chancen Chancen bestehen für das Unternehmen darin, seinen traditionell hohen Qualitätsanspruch weiter auszubauen. Weiterhin soll die Marke einer der traditionsreichsten Betriebe im Süden Deutschlands konsequent weiterentwickelt werden. Diesen traditionell hohen Qualitätsstandard halten und weiter auszubauen, wird auch in Zukunft das primäre Unternehmensziel sein. Prognose Auch für das Geschäftsjahr 2024 werden von diversen Wirtschaftsinstituten fast unveränderte gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen wie für 2023 prognostiziert. *3) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/ Aktuell rechnen wir daher für 2024 mit Umsatzerlösen leicht unter dem Niveau von 2023 und fast konstanten betrieblichen Aufwendungen. Insgesamt werden daher ein Betriebsergebnis und Jahresergebnis vor Gewinnabführung leicht unter dem Niveau von 2023 erwartet.
Miesbach, den 12. Mai 2024 Hans Holnburger Hermann Holnburger Paul Ette BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023FLEISCHWAREN-HOLNBURGER GMBH, MIESBACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FLEISCHWAREN-HOLNBURGER GMBH, MIESBACH1. Allgemeine Angaben Die Fleischwaren-Holnburger GmbH hat ihren Sitz in Miesbach. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter HRB 60656 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches der §§ 242-256a HGB sowie §§ 264 - 288 HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Offenlegung wird die Erleichterungsvorschrift des § 276 Satz 1 HGB in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB, für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) wurde beachtet mit folgender Ausnahme: Ein bisher in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesener Betrag betreffend Umsatzsteuer von EUR 6.976,99 wurde nicht mehr unter "sonstige Verbindlichkeiten", sondern saldiert mit anderen Umsatzsteuerforderungen unter "sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen. Aus Vergleichbarkeitsgründen wurde der Vorjahreswert um EUR 2.740,98 angepasst. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte wurden zu Einstandspreisen bzw. Herstellungskosten bewertet, unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nominalwerten unter Berücksichtigung von angemessenen Wertberichtigungen angesetzt. Dem latenten Ausfallrisiko ist durch eine zusätzliche pauschale Abwertung Rechnung getragen worden. Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Gesellschafter, sonstigen Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten bewertet. Die Rückstellungen sind vorsichtig bemessen. Sie tragen erkennbaren Verpflichtungen und Risiken in kaufmännisch vernünftiger Weise Rechnung und sind mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Barwertmethode bewertet. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,74 % angesetzt. Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie weitere Trends wurden mit 0,00 % berücksichtigt. Es wurden die Richttafeln 2018G von Herrn Dr. Klaus Heubeck verwendet. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel: ANLAGESPIEGEL
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 48.067,55 (Vj. EUR 44.759,09) enthalten. Mit Ausnahme der sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtliche Forderungen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 500,00 (Vj. EUR 500,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. PASSIVA Eigenkapital Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt insgesamt EUR 1.867,00. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre. Rückstellungen Auf die Erläuterung der sonstigen Rückstellungen wird nach § 327 Nr. 2 i.V.m. § 285 Nr. 12 HGB verzichtet. Verbindlichkeiten Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben alle Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Restlaufzeiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stellen sich wie folgt dar:
Art: Sicherungsübereignung, Grundschuld 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Angabe der Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, soweit von nicht von untergeordneter Bedeutung, unterbleibt nach § 285 Nr. 32 HGB. 5. Sonstige Angaben Es existieren Mietverträge und Leasingverträge. Grund hierfür sind Liquiditätsvorteile aufgrund eines moderaten monatlichen Abflusses von Raten (§ 285 Nr. 3 HGB). Wesentliche Risiken und Vorteile bestehen hieraus nicht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB stellten sich wie folgt dar:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 90 Mitarbeiter beschäftigt, davon 75 in Vollzeit, 9 in Teilzeit sowie 6 Aushilfen. Geschäftsführer der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr: - Herr Johann Holnburger (operativer Geschäftsführer für Bereich Allgemein) - Herr Paul Ette (operativer Geschäftsführer für Bereich Einkauf und Vertrieb) - Herr Hermann Holnburger (operativer Geschäftsführer für Bereich Produktion und Qualitätssicherung) Die Angabe der Geschäftsführergehälter unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Miesbach, den 12. Mai 2024 Fleischwaren-Holnburger GmbH Hans Holnburger Hermann Holnburger Paul Ette Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 18. November 2024 Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fleischwaren-Holnburger GmbH, Miesbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fleischwaren-Holnburger GmbH, Miesbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fleischwaren-Holnburger GmbH, Miesbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Grünwald b. München, den 31. Mai 2024 LKC
Grünwald GmbH & Co. KG
Nicolas Kemper, Wirtschaftsprüfer Thomas Peschges, Wirtschaftsprüfer |
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