Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 94645
Vorher
SRI Europe GmbH
Eingetragen
16.12.2013
Branche
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Die Erbringung von technischen Dienstleistungen, die Überprüfung, Erfassung und Bewertung der Leistungsdaten von Automobilen, die Durchführung von Kunden- und Marktforschung, die Zusammenarbeit mit Fachzeitschriften der Automobilbranche sowie die Erbringung sonstiger Dienstleistungen im Zusammenhang mit der kommerziellen Vermarktung von Reifen und anderen technischen Produkten aller Art aus natürlichem oder synthetischem Kautschuk, Kunststoffen oder sonstigen Rohstoffen in Europa und an europäische Automobilhersteller, sowie der Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen in beliebiger Form an anderen inländischen oder ausländischen Gesellschaften und die Verwaltung sowie die Nutzung dieser Beteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jaap Leendertse
seit 12.1.2026
Geschäftsführer
Hiroshi Hamada
seit 11.6.2025
Geschäftsführer
Hiroshi Matsui
seit 18.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SUMITOMO RUBBER INDUSTRIES, LTD.JPN
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SUMITOMO RUBBER INDUSTRIES, LTD.
Japan
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sumitomo Rubber Europe GmbH

Hanau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sumitomo Rubber Europe GmbH, Hanau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sumitomo Rubber Europe GmbH, Hanau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sumitomo Rubber Europe GmbH, Hanau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 4. Juni 2024

HSA Frankfurt GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Veronika Leja, Wirtschaftsprüferin

Ulrike Antosch, Wirtschaftsprüferin

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 110.553 57.545
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.105.421 1.014.656
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 641.965 750.213
3. Geleistete Anzahlungen 0 167.760
1.747.386 1.932.629
1.857.939 1.990.174
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 42.564 77.723
2. Forderungen gegen den Gesellschafter 2.687.971 2.515.288
3. Sonstige Vermögensgegenstände 618.916 443.970
3.349.451 3.036.981
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.766.928 1.747.078
5.116.379 4.784.059
C. Rechnungsabgrenzungsposten 141.899 100.276
7.116.217 6.874.509

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 775.000 775.000
III. Gewinnvortrag 1.570.733 986.892
IV. Jahresüberschuss 570.429 583.841
2.941.162 2.370.733
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 111.362 59.508
2. Sonstige Rückstellungen 935.194 851.110
1.046.556 910.618
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 384.282 463.885
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 204.796 193.455
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 2.392.421 2.779.303
4. Sonstige Verbindlichkeiten 146.999 156.515
(davon aus Steuern € 135.462; Vorjahr € 155.427)
3.128.498 3.593.158
7.116.216 6.874.509

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 14.953.650 15.034.982
2. Sonstige betriebliche Erträge 52.998 125.262
(davon aus Währungsumrechnung € 24.341; Vorjahr € 8.372)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -46.427 -166.827
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.265.290 -3.746.128
-3.311.717 -3.912.955
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.349.118 -5.537.734
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -714.864 -692.994
-6.063.982 -6.230.728
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -525.473 -465.406
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.175.628 -3.657.327
(davon aus Währungsumrechnung € -23.474; Vorjahr € -8.692)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.601 0
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -64.383 -11.741
(davon von verbunden Unternehmen € -64.315; Vorjahr € -10.574)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -288.500 -289.849
10. Ergebnis nach Steuern 578.566 592.238
11. Sonstige Steuern -8.137 -8.397
12. Jahresüberschuss 570.429 583.841

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeines

Die Sumitomo Rubber Europe GmbH hat ihren Sitz in Hanau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hanau (HRB 94645).

Die Sumitomo Rubber Europe GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Ansatz des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und - sofern erforderlich - außerplanmäßige Abschreibungen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei dauernder Wertminderung vorgenommen. Soweit die Gründe für dauernde Wertminderung entfallen, werden Zuschreibungen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Software wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren unter Anwendung der linearen Methode abgeschrieben.

Die planmäßige Abschreibung der "technischen Anlagen und Maschinen" wird linear über eine Nutzungsdauer von fünf bis 33 Jahren vorgenommen; der linearen Abschreibung der "anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" liegt eine Nutzungsdauer von zwei bis zehn Jahren zugrunde.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Einzelwert bis 800,- EUR werden sofort in den Aufwand gebucht. Ein Sammelposten wird nicht gebildet. Geleistete Anzahlungen, werden, falls vorhanden, mit dem Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. Den Risiken im Forderungsbestand wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen im ausreichenden Maße Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) werden zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Jubiläumsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren mit einem Zinsfuß von 1,74 % p.a. (Vorjahr 1,44 % p.a.) unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G wie im Vorjahr, einem Gehaltstrend von 2,5 % p.a. (Vorjahr 2,5 % p.a.), einer Fluktuation von 1,7 % p.a. (Vorjahr 4,5 % p.a.) sowie einem Anstieg der Beitragsbemessungsgrenze von 2,5 % p.a. (Vorjahr 2,5 % p.a.) gutachterlich ermittelt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens während des Geschäftsjahres 2023 ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen den Gesellschafter resultieren aus der Abrechnung von konzerninternen Dienstleistungen sowie Warenlieferungen in Form von Reifen zu Test- und Analysezwecken.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus abzugsfähiger Vor- und Einfuhrumsatzsteuer sowie gewährten Reisekostenvorschüssen und Kautionen für Mietwohnungen für Expats von insgesamt T€ 619 (Vorjahr T€ 444).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem personalbezogene Rückstellungen für Urlaubstage und Gleitzeitguthaben der Mitarbeiter sowie Bonus- und Prämien- Verpflichtungen (T€ 731; Vorjahr T€ 716), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und sonstige personalbezogene Rückstellungen (T€ 131; Vorjahr T€ 84) sowie für Dienstjubiläen (T€ 72; Vorjahr T€ 51).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in voller Höhe auf Lieferungen und Leistungen (T€ 205; Vorjahr T€ 194).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter entfallen sowohl auf Lieferungen und Leistungen (T€ 656; Vorjahr T€ 807) als auch auf ein Darlehen des Gesellschafters (T€ 1.737; Vorjahr T€ 1.972).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

Geschäftsbereiche

2023 2022
T€ T€
Umsatzerlöse mit der Muttergesellschaft (SRI) 14.766 14.629
Umsätze mit anderen verbundenen Unternehmen 174 394
Sonstige Umsätze 14 12
14.954 15.035

Geographische Lage

2023 2022
T€ T€
Inland 122 139
Ausland 14.832 14.896
14.954 15.035

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtsjahr periodenfremde Erträge von insgesamt T€ 28 (Vorjahr T€ 117), sowie Erträge aus Währungsumrechnung von T€ 24 (Vorjahr T€ 8).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Raum- und Fahrzeugkosten in Höhe von T€ 1.463 (Vorjahr T€ 1.328) und Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen in Höhe von T€ 1.713 (Vorjahr T€ 1.543). Zudem berücksichtigt der Posten Reise- und Bewirtungsaufwendungen von T€ 462 (Vorjahr T€ 386), Beratungsaufwendungen in Höhe von T€ 113 (Vorjahr T€ 100). Darüber hinaus sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 23 (Vorjahr T€ 10) enthalten.

Die Zinsen und ähnliche Erträge enthalten mit EUR 1.267,00 Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen wie im Vorjahr ausschließlich auf laufende Steueraufwendungen des aktuellen Geschäftsjahres.

V. Sonstige Angaben

Verpflichtungen aus § 285 Nr. 3 und 3a HGB ergeben sich im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen sowie fixen Serviceverträgen wie folgt:

T€ 2023
2024 681
2025 und folgende Jahre 2.014
2.695

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:

Honorar für T€ 2023
Abschlussprüfungsleistungen 18
Summe 18

Im Jahr 2023 betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ohne Auszubildende und Leitungsorgane insgesamt 59 (Vorjahr 56); hiervon waren 48 (Vorjahr 45) Angestellte sowie 11 (Vorjahr 12) gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 2.141, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 570 und dem Gewinnvortrag von T€ 1.571 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführung

Herr Dr. Bernd Löwenhaupt, lokaler Geschäftsführer, Groß-Rohrheim

Herr Tomohiko Masuta, lokaler Geschäftsführer, Frankfurt am Main - bis 31. Dezember 2023

Herr Yasuaki Kuniyasu, Senior Executive Officer, Kobe/Japan - bis 22. März 2023

Herr Hiroshi Matsui, Managing Executive Officer Sumitomo Rubber Industries Ltd., Kagogawa/Japan - seit dem 22. März 2023

Herr Toshihiko Komatsu, Managing Director, Tschankiri/Türkei - seit dem 1. Januar 2024

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Sumitomo Rubber Industries Ltd., Kobe/ Japan, einbezogen, die diesen für den größten und kleinsten Kreis verbundener Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag gemäß § 285 Nr.33 HGB lagen nicht vor.

 

Hanau, den 4. Juni 2024

Sumitomo Rubber Europe GmbH

Geschäftsführung

Dr. Bernd Löwenhaupt

Toshihiko Komatsu

Hiroshi Matsui

Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 264.089 104.583 0 0 368.672
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.731.620 57.785 236.400 0 2.025.805
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.819.396 162.231 0 1.550 1.980.077
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 167.760 68.640 -236.400 0 0
3.718.776 288.656 0 1.550 4.005.882
3.982.865 393.239 0 1.550 4.374.554
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 206.544 51.575 0 258.119
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen 716.964 203.421 0 920.385
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.069.182 270.478 1.548 1.338.112
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
1.786.146 473.899 1.548 2.258.497
1.992.690 525.474 1.548 2.516.616
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 110.554 57.545
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.105.420 1.014.656
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 641.965 750.214
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 167.760
1.747.385 1.932.630
1.857.939 1.990.175

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die Sumitomo Rubber Europe GmbH (SREU), Hanau, ist ein Tochterunternehmen (100%) der Sumitomo Rubber Industries Ltd., Kobe/Japan (SRI).

Die Sumitomo Rubber Europe GmbH entwickelt und testet Falken Reifen für Europa und für die Türkei, mittlerer Osten und Afrika.

Das Unternehmen Sumitomo Rubber Europe GmbH beschäftigt ein Test- und Entwicklungsteam. In den Werken der Sumitomo-Gruppe werden die Reifen für die europäischen Fahrzeughersteller entwickelt. Nach erfolgreicher Erprobung erhalten diese Reifen eine Zulassung für den Erstausrüstungsverbau auf den entsprechenden Fahrzeugmodellen.

Forschung und Entwicklung

Die Reifenentwicklung sowie deren Recycling werden infolge der gestiegenen Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten umfangreicher. Sumitomo kann diesbezüglich auf die Erfahrung einer bereits mehr als zehn Jahre fortwährenden Entwicklungshistorie nachhaltiger Reifen zurückgreifen. Für die nachhaltige Grundlagenentwicklung wurde die Gesellschaft wiederum mit zwei Preisen einer europäischen Organisation ausgezeichnet für Reifenproduktion mit Wasserstoffheizung und der größten PV-Industrieanlage.

Die Entwicklung neuer Profile im Sommer-, Winter- und Ganzjahresbereich erfolgt für fast alle europäischen Fahrzeughersteller. Die Gesellschaft hat jüngst eine neue Reifenkategorie für Elektrofahrzeuge eingeführt, die bei Vergleichstests die Bestnote im Rollwiderstand, einer für die Reichweite von Elektrofahrzeugen essenziellen Kennzahl, erzielt.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten betragen im Jahr 2023 T€ 11.406. Es sind 46 Mitarbeiter in diesem Bereich beschäftigt.

Steuerungssystem

Ein wesentlicher finanzieller Leistungsindikator bei der SREU sind die monatlichen Kosten, welche durch den Cost-Plus-Vertrag mit der Muttergesellschaft die Berechnungsgrundlage für den Umsatz ergeben. Ein weiterer finanzieller Indikator stellt die Investitionssumme in das Anlagevermögen dar. Dies wird alles monatlich ausgewertet und ein Soll-Ist-Vergleich ermittelt und zur Muttergesellschaft berichtet. Ein nicht finanzieller Leistungsindikator sind die Krankheitstage und die meldepflichtigen Arbeitsunfälle.

Sämtliche KPI unterliegen keiner komplexen Berechnungssystematik, sodass sich diese unmittelbar aus den Geschäftsaufzeichnungen ableiten lassen. Dahingehend wird auf eine Erläuterung der Berechnung an dieser Stelle verzichtet. Änderungen bei den Leistungsindikatoren haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben und sind auch nicht absehbar.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt durch die geopolitische Situation, die immer noch hohen Energiekosten und auch durch den Krieg in der Ukraine. Die deutsche Wirtschaft hat im Laufe des Jahres an Dynamik verloren.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % geringer als im Vorjahr.

Hinzu kamen andauernde Material- und Lieferengpässe, steigende Preise sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Inflationsrate. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 und dessen Auswirkungen stellen Europa und in besonderem Maße Deutschland, vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Dies belastet Haushalte und Unternehmen und trübt den konjunkturellen Ausblick deutlich ein. Erschwerend hinzu kommt, dass die negativen wirtschaftlichen Folgen durch Corona noch nicht vollständig überwunden sind und Lieferkettenstörungen andauern.

Zusammen mit spürbaren Fachkräfteengpässen verlangsamt dies die konjunkturelle Erholung. Im letzten Jahr erreichte die Verbraucherpreisinflation in Deutschland mit einer Rate von 5,9 % im Vorjahresvergleich einen nach wie vor hohen Stand. Für das Jahr 2023 flachte sich die Inflation zunehmend ab, insbesondere bedingt durch geringere Rohstoff- und Energiekosten und lag Ende des Jahres bei 3,7 %. Zusammen mit den zu erwartenden Lohnsteigerungen und hohen Importpreisen für nichtenergetische Güter dürfte die Kerninflation weiterhin hoch bleiben. Für das Jahr 2024 prognostiziert der Sachverständigenrat für Deutschland eine Inflationsrate von 2,3 %.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Reifenlieferungen der Industrie in der Erstausrüstung werden fast ausschließlich von den deutschen Fahrzeugprodukten bestimmt. Die Einflussfaktoren für das Reifenersatzgeschäft sind deutlich zahlreicher und komplexer. Bis zum Jahr 2019 lagen die von der deutschen Reifenindustrie gelieferten Stückzahlen von Pkw-Reifen für die OEMs immer oberhalb von 20 Millionen Stück. Das Corona-Jahr 2020 mit den Lockdowns in der deutschen Industrie reduzierte das Volumen um mehr als 7 Millionen Reifen und seitdem sind die Umfänge nur wenig gestiegen. Festmachen lässt sich das an der Entwicklung der Inlandsproduktion von Pkw in Deutschland. 3,5 Millionen Pkw in 2020, 3,1 Millionen in 2021 und 3,5 Millionen in 2022. Die Korrelation zwischen dieser Produktion und den deutschen Reifenlieferungen ist sehr hoch. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 4,1 Millionen Pkw hergestellt, das bedeutet zum einen zwar einen Zuwachs von 18 % zum Vorjahr, zum anderen aber auch, dass im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit weiterhin 1,5 Millionen Pkw fehlen, gleichbedeutend mit 6 Millionen Reifen. Das OEM-Geschäft steht bei den Reifen mit etwa 30 % der Lieferumfänge, den Rest macht das Ersatzgeschäft aus.

Der deutsche bzw. europäische Lagerbestand hat auch im Jahr 2023 das Ersatzmarktgeschäft deutlich beeinflusst. In den Jahren 2021 und 2022 sind hochgesteckte Absatzerwartungen, u. a. wegen des durch den russischen Überfall ausgelösten Ukraine- Kriegs, nicht eingetreten - übrigens in allen Bereichen der deutschen und europäischen Industrie. Durch diese und weitere geopolitische Krisen und Spannungen sind auf der einen Seite weltweit die Energie-, Rohstoff- und Logistikkosten explodiert, auf der anderen Seite die Beschaffungsprozesse durch eingeschränkte Verfügbarkeiten erschwert worden. Das hat ein "Run" auf alle verfügbaren Rohstoffe und (Vor)Produkte ausgelöst. Im Reifenbereich haben sich gewaltige Überbestände beim Großhandel summiert, die im Jahr 2023 an die Händler abverkauft wurden.

Dazu drängten große Mengen chinesischer und südkoreanischer Reifen auf den engen europäischen Markt. Insbesondere die im untersten Preissegment angesiedelten chinesischen Marken profitieren von einer inflationsgetriebenen Verschiebung der bisherigen Kaufgewohnheiten der Endverbraucher zu billigen Produkten.

Die Reifenlieferungen der deutschen Hersteller an die Großhändler gingen im Jahr 2023 um etwa 9 Prozent zurück - von 47,1 Millionen Pkw-Reifen im Jahr 2022 auf knapp 43 Millionen Stück in 2023. Zusammen mit den reduzierten Erstausrüstungs-Lieferungen lag der Verkauf damit um mehr als 12 Millionen Einheiten unter dem Volumen des Jahres 2019.

Der Reifenabsatz im Ersatzgeschäft wird seit 2020 maßgeblich von durch die Corona- Pandemie veränderten oder beschleunigten Entwicklungen bestimmt. Mobilitäts- und Arbeitsmarkttrends sind wesentliche Einflussfaktoren geworden. Klassische Parameter des Ersatzmarktpotenzials wie die Fahrzeugbestands- und Neuzulassungsentwicklung verlieren an Bedeutung. Eine zunehmende Nutzung des staatlich subventionierten ÖPNV sowie die Verbreitung von Homeoffice haben in den letzten drei Jahren zu einer nachhaltigen Reduzierung der Fahrleistung privater Pkw geführt - mit entsprechendem Einfluss auf den Reifenverschleiß und -bedarf. Die Minderung des CO 2 -Ausstoßes und Verschleiß-Optimierungen von Reifen sind sowohl unternehmerische als auch gesellschaftliche und gesetzliche Ziele. Die technologische Reifenentwicklung hat hier zuletzt innovative Produktverbesserungen mit reduziertem Rollwiderstand und signifikant höheren Laufleistungen - aber auch späterem Ersatzbedarf - gebracht. Der stetig wachsende Onlinehandel bewirkt eine Verschiebung von privater Pkw-Fahrleistung hin zu mehr Güterverkehr durch Logistikdienstleister.

Das Segment der Ganzjahresreifen hat den Nischen-Status längst hinter sich gelassen und setzt dazu an stärkstes Absatzsegment in Deutschland zu werden. Im Jahr 2023 wurden erstmals mehr Ganzjahres- als Sommerreifen verkauft. Die Endverbraucher kauften rund 13,9 Millionen Ganzjahresreifen und damit knapp 11 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Gleichzeitig ging der Absatz von klassischen Sommerreifen um fast eine Million Stück zurück - um 7,2 Prozent auf knapp 12 Millionen Reifen. Die Konstanz beim Absatz von Winterreifen im Jahr 2023 beruhte auf zwei Sondereinflüssen. Zum einen verzeichnete das 4. Quartal 2022 ein historisch schlechtes Absatzergebnis - mit einem entsprechenden Basiseffekt im Vergleichszeitraum 2023. Zum anderen sorgten bundesweit schneebedeckte Straßen im November für einen Zusatzimpuls, der die Umbereifung temporär stark belebte.

Grundsätzlich weist der Trend bei Winterreifen aber auch nach unten.

Unsere Entwicklungsaktivitäten bezogen sich 2023 hauptsächlich auf Audi, Mercedes und VW sowie neue Profile für All-Season, Winterreifen und einem Sommerreifen im HP-Segment (High Performance). Insbesondere bei Audi entwickelten wir parallel sowohl für BEV (Battery Electric Vehicle) als auch für ICE-Modelle (Internal Combustion Engine). Somit werden wir auch bei reduziertem Absatz in 2024 bei BEV weiterhin Zuwächse im Verbrennersegment erwartet.

In 2024 werden wir unsere Entwicklungsaktivitäten aus unserem Werk in der Türkei verringern, zum einen da die OEMs weniger Parallelentwicklungen haben, da viele Elektrofahrzeuge eingeführt wurden, zum anderen ist unser Werk in der Türkei ausgelastet, so dass wir nun in Thailand oder Japan entwickeln werden, zum Beispiel Modelle von Audi für den Produktionsstandort Mexiko mit Liefermengen aus dem Werk in Thailand.

Ertragslage

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 bei einem Gesamtumsatz von T€ 14.954 (Vorjahr T€ 15.035) einen Jahresüberschuss von T€ 570 gegenüber einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 584 im Vorjahr.

Der Umsatz der SREU, der auf Basis eines Cost-Plus-Modells ermittelt und an die Muttergesellschaft SRI abgerechnet wird, betrug im Geschäftsjahr 2023 T€ 14.628 und lag absolut um T€ 52 höher verglichen zum Vorjahresniveau. Der im Verhältnis zu 2022 um etwa 0,5% gestiegene Umsatz lag T€ 1.762 unter Plan für das Geschäftsjahr 2023. Die nicht erreichten Planzahlen für 2023 sind insbesondere auf nicht besetzte Stellen, Mitarbeiterfluktuationen, reduzierte Mitarbeiterprämien, nicht in Anspruch genommene Mieten, sowie gesunkene Testaktivitäten zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich von T€ 125 im Vorjahr auf rund T€ 53 und beinhalten im Geschäftsjahr 2023 insbesondere Erträge aus Rückstellungsauflösungen sowie Erträge aus Kursdifferenzen.

Der Personalaufwand verringerte sich im Jahr 2023 von T€ 6.231 im Vorjahr auf T€ 6.064. Dies ist insbesondere auf die geringeren Bonuszahlungen zurückführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Geschäftsjahr 2023 mit insgesamt T€ 4.176 (Vorjahr T€ 3.657) über Vorjahr. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus gestiegenen Aufwendungen für Mieten und Intracompany-Leistungen sowie höheren Reisekosten.

Nach Berücksichtigung der Zinserträge und Zinsaufwendungen sowie der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 570 (Vorjahr T€ 584).

Insgesamt wird der Geschäftsverlauf 2023 als zufriedenstellend beurteilt. Der Planumsatz konnte leider nicht erreicht werden und es ergab sich eine Abweichung zum Planwert von T€ 1.762. In Folge des Cost-Plus Vertrages mit der Muttergesellschaft konnte der Plangewinn vor Steuern nur zu 84,4 % erreicht werden und es ergab sich eine negative Abweichung von T€ 159 (Ist T€ 859 vs. Plan T€ 1.018).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr von T€ 6.874 auf T€ 7.116.

Auf der Aktivseite reduzierte sich das Anlagevermögen von T€ 1.990 unter Berücksichtigung der durchgeführten Investitionen von T€ 393 und den planmäßigen Abschreibungen von T€ 474 um T€ 132 auf T€ 1.858. Die Investitionen wurden, wie im Vorjahr, eigenfinanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 3.349 stiegen im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 3.037 moderat an.

Im Geschäftsjahr haben sich die liquiden Mittel leicht um T€ 20 erhöht. Der Anteil der liquiden Mittel an der gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Bilanzsumme beträgt rund 25 % (Vorjahr 25 %). Die Finanzierung der Investitionen sowie des operativen Geschäftsbetriebs der Gesellschaft erfolgte aus dem Cashflow der operativen Geschäftstätigkeit sowie eines kurzfristigen Darlehens des Gesellschafters.

Auf der Passivseite erhöhte sich die Bilanzsumme insbesondere aufgrund der Entwicklung des Eigenkapitals durch den Gewinnvortrag in Höhe von T€ 584.

Die Eigenkapitalquote veränderte sich von rund 34 % im Vorjahr auf jetzt 41 %.

Investition

Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 393 (Vorjahr T€ 669). Investitionen wurden im Sinne der Planung in die Erweiterung unseres Maschinenparks sowie in die Erweiterung unseres Fuhrparks getätigt. Die Investitionen wurden gegenüber dem Vorjahr zugunsten der geplanten Ausgaben in 2024 für einen Labormischer reduziert.

Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl (inklusive angestelltem Geschäftsführer) betrug zum Geschäftsjahresende 58 Personen (Vorjahr 60).

Die Krankheitstage verringerten sich zum Vorjahreswert von 589 Tage um 218 Tage auf insgesamt 371 Krankheitstage im Geschäftsjahr 2023. Es wurden keine meldepflichtigen Arbeitsunfälle registriert.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Nachfolgend sind die Risiken für die Gesellschaft in absteigender Bedeutung dargestellt. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkungen auf die Erreichung der im Prognosebericht dargestellten Ziele.

Strategische Entscheidungen der Muttergesellschaft

Aufgrund des unterstützenden Geschäftsmodells durch den Mutterkonzern sind bezüglich den von der Gesellschaft betriebenen Test- und Entwicklungstätigkeiten aktuell keine hohen Risiken gegeben. Dennoch ist ein Risiko von strategischen Entscheidungen im Mutterkonzern nicht von der Hand zu weisen, da die SREU über kein Kundennetzwerk außerhalb des SRI-Konzerns verfügt und das auch nicht im Geschäftsmodell berücksichtigt bzw. gewollt ist. Insoweit besteht eine hohe Abhängigkeit von den Entscheidungen des Mutterunternehmens. Eine strategische Abkehr der Entwicklungstätigkeiten auf dem europäischen Markt würde für die Gesellschaft ein signifikantes Risiko darstellen. Eine solche Absicht aus heutiger Sicht nicht ersichtlich, sodass die Eintrittswahrscheinlichkeit als vernachlässigbar beurteilt wird.

Nachfragerückgang im OEM-Segment für Entwicklungsprojekte

Grundsätzlich besteht eine Abhängigkeit von der Nachfrage für Entwicklungsprojekte, die im OEM-Segment anfallen. Sollte die Nachfrage zurückgehen, würde dies für die Gesellschaft bedeuten, dass Rückgänge in den Entwicklungsaktivitäten zu verzeichnen wären und somit korrespondierend auch bei allen finanziellen Leistungsindikatoren. Die Auswirkungen wären je nach Ausprägung des Rückgangs als moderat bis stark zu beurteilen. Da in der Reifenbranche jedoch zwei Absatzkanäle existieren, sind die Risiken zwischen OEM (Original Equipment Manufacturer) und Ersatzmarkt teilweise verteilt und damit oben beschriebenes Risiko und dessen Auswirkungen zumindest teilweise begrenzt. Werden weniger Fahrzeuge an die OEM's verkauft, kann dies regelmäßig durch einen erhöhten Ersatzmarktanteil ausgeglichen werden. Dies gilt ebenso umgekehrt. Als Beleg dafür dient der gestiegene Absatz von Reifen der Schwestergesellschaft Falken während der Pandemie. Aus diesem Grund wird die Eintrittswahrscheinlichkeit als moderat bis gering beurteilt.

Markenreputation

Ferner bestehen Risiken, die sich aus etwaigen Reputationsrisiken der Kernmarke "Falken" ableiten lassen. Sollten OEMs das Vertrauen in die Marke verlieren bzw. diese als weniger attraktiv als andere Marken beurteilen, ist damit zu rechnen, dass der Konzern und damit auch die SREU künftig weniger Reifenentwicklungsprojekte erhält. Eine Folge wäre ein entsprechender Rückgang der Entwicklungstätigkeiten, Entwicklungskosten und dem korrespondierenden Umsatz, der in die Gruppe weiterbelastet wird. Die Auswirkungen wären je nach Intensität als moderat bis stark zu beurteilen. Da die Gruppe gezielte Vertriebsaktivitäten unternimmt, um die Kernmarke attraktiv bei den OEMs zu platzieren, werden etwaige Risiken hier gezielt begrenzt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als entsprechend gering beurteilt.

Verlust von Schlüsselposition

Der Markt an Fachkräften stellt generell ein wirtschaftliches Risiko für viele Unternehmen dar. Der Markt an Fachkräften im Bereich Reifenentwicklung, Reifenforschung sowie an hochqualifizierten Testfahrern ist sehr limitiert. Es besteht somit das Risiko, dass Fachkräfte auf Schlüsselpositionen abgeworben werden und zeitnah nicht adäquat ersetzt werden können und internes Knowhow innerhalb der Organisation verloren geht, sodass dies negative Auswirkungen auf die Gesellschaft hätte. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als moderat beurteilt.

Die Gesamtrisikoposition der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert und wird aller Voraussicht sich auch in den Jahren 2024 und 2025 nicht ändern.

Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen.

Chancenbericht

Bedingt durch die vermehrte Kaufbereitschaft von BEVs ergeben sich in Zukunft generell sehr gute wirtschaftliche Chancen. Durch dieses neue Reifensegment können höhere Verkaufspreise erzielt werden. Ebenfalls eröffnen sich dadurch neue Technologien mit entsprechenden Aktivitäten.

Elektromobilität und Hybridfahrzeuge haben zum Teil andere Anforderungen an elementare Komponenten wie Reifen und Räder. Zudem ist der allgemeine Innovationsdrang in der Wirtschaft und speziell der Automotive-Branche groß. Der Klimawandel und die hohe Notwendigkeit nachhaltiger Lösungen sind weitere Faktoren, die die Weiterentwicklung von Autoreifen vorantreiben und damit weitere Forschung und Entwicklung in diesem Bereich notwendig machen.

Innovationen und Visionen auf dem Reifenmarkt gibt es in ganz unterschiedlicher Hinsicht. Je nach Anforderungsbereich und verfolgtem Ziel (bspw. Rollwiderstand, CO 2 -Emission etc.) können die Ausrichtung der Entwicklung und damit die Reifen der Zukunft unterschiedliche Formen annehmen, je nach speziellen Anforderungen der Automobilindustrie und/oder der Verbraucher. Dass aber jede zukunftsweisende Reifenentwicklung hohen Ansprüchen an Effizienz in der Produktion und im Betrieb entspricht, gilt unabhängig vom eigentlichen Innovationsfaktor. Ebenso ist der Trend stetig steigender Sicherheitsaspekte bei künftigen Reifen stets zu berücksichtigen.

Die Konzentration auf Effizienz und Nachhaltigkeit ist vor allem vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels und der Ressourcenschonung sehr hoch. Viele handelsübliche Reifenmodelle über alle Qualitätsklassen hinweg sind schon heute gezielt auf sehr hohe Effizienz abgestimmt und tragen auch entsprechende Namen wie Eco und Efficient. Diese Reifen sind für die Marke Falken mit einem zusätzlichen "e" gekennzeichnet, z. B. eAzensis oder eAllSeason. Dieser Trend wird sich auch in Zukunft fortsetzen und entsprechenden Entwicklungs- und Testbedarf statuieren.

Zusätzlich begannen wir mit den Vorbereitungen das Testteam ISO 17025 zu zertifizieren mit dem Ziel Ende 2024 das Zertifikat zu erhalten. Somit können Kosten eingespart werden, da viele Aufträge nicht mehr extern vergeben werden müssen und ein zertifiziertes Testteam auch für externe Firmen tätig werden kann, im Bereich der R117 d. h. der Labelbewertung von Reifen.

Die Chancenposition der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Geschäftsführung betrachtet das Chancenprofil als moderat optimistisch.

Prognosebericht

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt aufgrund der beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer sehr hohen Unsicherheit. Erneute umfassende Veränderungen aufgrund der geopolitischen Situation und damit verbundene länger anhaltende Liefer- und Kapazitätsengpässe, sowie Kostensteigerungen aufgrund der aktuell hohen Inflation, könnten die Erholung stärker beeinträchtigen als in der Prognose unterstellt. Die hier vorgenommenen Prognosen beziehen sich auf das Jahr 2024.

Die Prognose seitens unserer Jahresplanung stimmt optimistisch, die Planzahlen für Testaufwand und Entwicklungsprojekte liegen rund 16 % unter den Werten von 2023. Es liegen weiterhin ausreichende Entwicklungsaufträge vor, mit dem Schwerpunkt auf Ersatzmarktreifen, die von den Entwicklungskosten deutlich günstiger als OE-Projekte sind.

Somit sollten sich sowohl der Umsatz als auch der Gewinn vor Steuern im gleichen Verhältnis verringern. Durch den bestehenden Cost-Plus Vertrag ist kein Risiko in den geringeren Umsätzen zu sehen. Im Geschäftsjahr 2024 sind insgesamt Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in Höhe von T€ 595 geplant.

Für den nicht-finanziellen Leistungsindikator des Krankenstands besteht das Ziel und die Prognose darin, den Krankenstand leicht bis moderat senken zu können. Bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen wird ein Wert von 0 prognostiziert und anvisiert.

Auf Basis der dargestellten Ausführungen, ist davon auszugehen, dass die SREU, gerade wegen der Synergieeffekte zu der Schwestergesellschaft Falken und aus strategischen Gründen auch die nächsten Jahre durch die Gruppe finanziert wird und die Investitionen in den Standort Deutschland weiter intensiviert werden.

 

Hanau, den 04. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Bernd Löwenhaupt

Tomohiko Masuta

Hiroshi Matsui

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