Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 207026
Eingetragen
24.9.1993
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Ingenieuraufgaben und Serviceleistungen auf dem Gebiet der Vermessungstechnik, insbesondere Netzdokumentation, graphische Datenverarbeitung zur Erstellung von Dokumentations- und Informationssystemen für EVU, Industrie und Kommunen, Projektierung und Sicherung von Leitungsnetzen.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

imp GmbH

Halle/S.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2021 - 31.12.2021

I. Grundlagen des Unternehmens

Die imp GmbH erbrachte im Geschäftsjahr vom 01.01.2021 - 31.12.2021 am Sitz der Gesellschaft in Halle (Saale) sowie in den nicht selbständigen Betriebsstätten Arnsberg, Dortmund, Ulm, München, Hamburg, Leipzig, Berlin, Bremen und Husum Ingenieur- und Serviceleistungen auf den Gebieten Geoinformationssystem Service (GIS), der Ingenieurvermessung, der Trassierung, der Projektierung/Rechtserwerb, des Genehmigungsmanagements, des 3-D-Laserscannings und des GeoInformation Value Managements.

Die imp GmbH bietet mit erweitertem Spektrum System- und Dienstleistungslösungen an, die maßgeschneidert die Kundenbelange erfüllen.

Die Kunden für unsere Bereiche Genehmigungsplanung, Trassierung und Projektierung/Rechtserwerb sind nationale und internationale Übertragungsnetzbetreiber, die namhaften Verteil- und Regionalnetzbetreiber sowie international agierende Konzerne im Marktsegment Leitungsplanung und -bau. Unser Team liefert Teilaufgaben des Engineerings von Leitungstrassen wie Kabel, Freileitungen und Rohrleitungen bis zur Umsetzung schlüsselfertiger Planungen.

II. Darstellung Geschäftsverlauf

Im Jahr 2021 stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 2,7% gegenüber dem Vorjahr. Trotz der andauernden Pandemiesituation konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen.

Die Energiewende und die gefestigte Ausrichtung der Politik auf die Erreichung der Klimaziele sorgen für ein sich nach und nach erhöhendes Aufgabenvolumen.

Die Energiebranche sowie angrenzende Märkte suchen nach Lösungen und Unterstützungen hin zu gesteigerten Digitalisierungsprozessen, bei denen die imp GmbH idealer Partner sein kann.

Die imp GmbH ist eng mit dem Auf- und Ausbau der elektrischen Übertragungs- und Verteilnetze in Deutschland und darüber hinaus verbunden. Das imp-Full-Service-Angebot stützt sich auf ausgeprägtes Leitungsplanungs-Know-how, detaillierte Kenntnisse technischer Systeme und fundiertes Wissen um die Prozesse der Netzbetreiber.

Unsere Unternehmensstruktur - und -kompetenz ist auf die Planungs- und Betriebsprozesse im Leitungs- und Stationsbau ausgerichtet. Wir unterstützen dabei rund um Aufgaben in den Bereichen Planung, Sanierung, Instandhaltung, Dokumentation und den Bau von Netzen.

Nach unserer Einschätzung bedient der Bereich Geo Information Value Management in idealer Art und Weise die Kundenwünsche und Erfordernisse. Durch unsere GIS-Kenntnisse bieten wir den erforderlichen Service der Verbindung und Moderation zwischen unseren Energiekunden und Systemherstellern.

Unsere Strategie der systemunabhängigen Ausrichtung unserer GIS-Aktivitäten ist unser Herausstellungsmerkmal und sichert somit unsere stabile Marktposition. Spezialisten und Lizenzen in unserem Hause und die erfolgreichen Einsätze in den verschiedensten Projekten der Energiewirtschaft und der öffentlichen Hand mit unterschiedlichen Inhalten bieten ein umfangreiches Erfahrungspotenzial.

Das Geschäftsjahr 2021 war aufgrund von Rahmenverträgen von gleichbleibenden Geschäftsbedingungen gekennzeichnet. Wichtige Rahmenverträge konnten verlängert bzw. dazu gewonnen werden und sichern ebenso einen positiven Verlauf im Folgejahr.

Die Covid-Pandemie hat den Geschäftsverlauf nicht negativ beeinflusst.

Im Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2021 konnte die imp GmbH eine Gesamtleistung von TEUR 30.422 (Vorjahr: TEUR 25.230) erzielen.

Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2021 aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages TEUR 0; vor Gewinnabführung TEUR 4.411. (Vorjahr: TEUR 1.968).

III. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 64 0,3 194 1,4
Sachanlagen 994 5,3 1.224 9,1
Unfertige Leistungen 2.447 13,0 3.044 22,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.169 32,7 3.364 24,9
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 2.136 11,3 2.042 15,1
Sonstige Vermögensgegenstände 550 2,9 86 0,7
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.210 32,9 3.269 24,2
Rechnungsabgrenzungskosten 288 1,5 263 2,0
Aktiva 18.858 100,0 13.486 100,0
31.12.2021 31.12.2020
TEUR % TEUR %
Eigenkapital 7.305 38,7 7.305 54,2
Steuerrückstellungen 0,0 0,0 862 6,4
Sonstige Rückstellungen 5.528 29,3 3.181 23,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 212   835 6,2
Verbindlichkeiten gg. Verbundene Unternehmen 4.677 24,8 626 4,5
Sonstige Verbindlichkeiten 1.136 6,0 677 5,0
Passiva 18.858 100,0 13.486 100,0

Die Entwicklung der Vermögenslage ist im Vergleich zum 31.12.2020 durch eine Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 5.372 bzw. 39,8 % geprägt.

Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen sowie der Bankbestände zurückzuführen. Die Bankbestände sind um TEUR 2.941 sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.805 stichtagsbezogen angestiegen.

Diese beruht auf der Erhöhung der Umsatzerlöse zum Jahresende. Im Dezember konnten zahlreiche Projekte schlussgerechnet werden.

Der Anstieg der Sonstigen Vermögensgegenstände ist auf Steuerrückforderungen in Höhe von TEUR 464 aufgrund des Gewinnabführungsvertrages zurückzuführen.

Aufgrund der Rechnungsstellung in einer Vielzahl der Projekte zum Geschäftsjahresende haben sich die unfertigen Leistungen um TEUR 596 verringert.

Auf der Passivseite betragen die Steuerrückstellungen TEUR 0 aufgrund des Abschlusses eines Ergebnisabführungsvertrages mit dem Mutterunternehmen Sweco GmbH (Vorjahr TEUR 862).

Gleichzeitig haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um den an das Mutterunternehmen abzuführenden Gewinn des Geschäftsjahres 2021 signifikant erhöht. Gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.677 ausgewiesen.

Die Sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 2.347 erhöht. Dies betrifft im Wesentlichen nachlaufende Projektkosten bezogen auf den überdurchschnittlichen Anstieg des Umsatzes sowie ausstehende Rechnungen von Subunternehmern.

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Umsatzsteuer haben sich durch die Umsätze im November/Dezember stichtagsbezogen erhöht.

Die imp GmbH weist ein Eigenkapital von TEUR 7.305 analog dem Vorjahr aus.

Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist zum Bilanzstichtag vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Den kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten und Rückstellungen stehen ausreichend kurzfristige Vermögenswerte gegenüber.

2. Finanzlage

Die Finanzlage der imp GmbH stellt sich außerordentlich stabil dar. Die Vorräte, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die liquiden Mittel sichern die Liquidität für die Folgeperioden. Die Liquidität wird durch kontinuierliche Fakturierung von Ausgangsrechnungen gesichert. Wie auch in den Vorjahren ist mit Zahlungsausfällen nicht zu rechnen. Alle Verbindlichkeiten können gemäß der Fälligkeit beglichen werden.

Die Zahlungsfähigkeit der imp GmbH ist auch nach dem Bilanzstichtag gewährleistet.

3. Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:

31.12.2021
TEUR
31.12.2020
TEUR
Gesamtleistung 30.422 25.230
Rohertrag 26.188 22.427
Personalaufwand -16.890 -16.013
Betriebsergebnis 4.426 2.959
Finanzergebnis - 26 - 42
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 4.411 1.968
Jahresüberschuss nach Gewinnabführung 0 1.968

Der Rohertrag betrug per 31.12.2021 TEUR 26.188 (VJ: TEUR 22.427).

Die Erhöhung resultiert aus den individuellen Projektverläufen mit dem jeweils stichtagsbezogenem Leistungsfortschritt.

Die Anzahl der Mitarbeiter/innen ist unter Hinzunahme der zwei Geschäftsführer im Jahresdurchschnitt von 398 auf 402 angestiegen. Die Gesamtaufwendungen für Personal liegen mit TEUR 16.890 (VJ: TEUR 16.013) höher als im Vorjahr.

Der Sonstige Betriebliche Aufwand TEUR 5.054 (VJ: TEUR 3.777) hat sich wesentlich erhöht. Darin enthalten ist im Wesentlichen die Zuführung zu Rückstellungen für Nachlaufende Projektkosten in Höhe von TEUR 1.426 (VJ: TEUR -124)

Das Geschäftsjahr vom 01.01 - 31.12.2021 wurde aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 0; vor Gewinnabführung TEUR 4.411 (VJ: TEUR 1.968) abgeschlossen.

Der Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Sweco GmbH wurde erstmals für das Geschäftsjahr 2021 abgeschlossen.

4. Gesamtaussage

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2021 außerordentlich zufrieden. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung sowie die Gesamtleistung konnten im Vergleich zum Vorjahr erheblich gesteigert werden.

Die imp GmbH hat als beherrschte Gesellschaft mit der Sweco GmbH am 25.11.2021 einen Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 06.12.2021 zugestimmt. Die Eintragung im Handelsregister ist am 17.12.2021 erfolgt.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Energiewende und die Energiebranche mit der Suche nach Lösungen und Unterstützungen hin zu gesteigerten Digitalisierungsprozessen sorgen für Chancen aber auch Risiken, die sich jeweils durch politische Entscheidungen und mit politischer Stabilität begründen lassen. In unserer derzeitigen Erwartung überwiegen die Chancen, da nur durch erhöhte Aufwände und Investitionen unserer Kunden deren Vorgaben und Ziele erreicht werden können.

1. Chancen

Die Projektierungsleistungen von erdverlegten Leitungen haben zugenommen.

Für das Folgejahr ist eine Ressourcenerhöhung im Bereich Genehmigungsplanung vorgesehen.

In der Ingenieurvermessung sind wie im Vorjahr stabil Projektleistungen abgerufen worden, verschiedenste Neukunden aus dem Bausektor sind weiterhin hinzugekommen. Ein weiterer Ausbau ist geplant. Die erhöhte Nachfrage nach Vermessungsleistungen kann durch den Zusammenschluss mit der Sweco GmbH aufgrund der Nutzung von Synergieeffekten bei der gemeinsamen Bearbeitung großer Projekte sehr gut befriedigt werden.

Die weitere Entwicklung und Vermarktung des imp-Produktes "NOUN3D" wird auch für das neue Geschäftsjahr verstärkt anvisiert. Zukünftig ist die Visualisierung der Projekte von besonderem Interesse im Zusammenhang mit der Bauwerksdatenmodellierung BIM (Building Information Modeling).

Neue Aufgaben durch die zunehmende Digitalisierung der Arbeitsprozesse am Markt sichern stabile Umsätze im Geschäftsbereich der Geo Informations Systeme.

Ein Investitionsstau in der Verkehrsinfrastruktur - Straße, Schiene, Brücke - erhöht die Nachfrage der Öffentlichen Hand nach dem Dienstleistungsspektrum der imp GmbH.

2. Risiken

Der Geschäftsführung sind keine über die heutigen Rahmenbedingungen hinausgehenden, konkreten, wesentlichen Risiken für die zukünftige Entwicklung bekannt. Der Geschäftsbetrieb der imp könnte wirtschaftlich von den nachfolgenden Risiken betroffen sein:

Negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung, insbesondere Zurückhaltung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien

Politische Diskussion und Gesetzesänderungen im Bereich des Ausbaus der Erneuerbaren Energien

Die vorgenannten Risiken würden sich eher gering auf die imp GmbH auswirken. Die weiterhin notwendige Konzentration auf den Netzausbau sowie deren Modernisierung ist unabhängig von den Erneuerbaren Energien volkswirtschaftlich notwendig. Ausfälle durch Verringerung bzw. Verschiebung oder Wegfall der Erneuerbaren Energien-Strategie können durch Beauftragungen für Infrastrukturmaßnahmen kompensiert werden.

Fachkräftemangel

Nach wie vor stellt sich die Akquise von Fachkräften, besonders im Ingenieurbereich schwierig dar. Die imp GmbH hat bereits seit mehreren Jahren Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und Personalentwicklung eingeleitet. Die imp GmbH führt stetig fachspezifische Fortbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter durch. Die Ausbildung zum Vermessungstechniker/-in, Geomatiker-/in sowie zum Fachinformatiker-/in Systemintegration und Anwendungsentwicklung wird als Chance für hochqualifizierten Nachwuchs genutzt. Durch den Zusammenschluss mit der Sweco GmbH werden auch die Maßnahmen zur Personalakquise gebündelt. Die imp GmbH hat günstige Voraussetzungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschaffen.

Covid 19

Die Auswirkungen der Covid 19 Krise stellen für die imp GmbH zum derzeitigen Zeitpunkt kein außerordentliches Risiko dar. Negative Auswirkungen waren im Geschäftsjahr 2021 nur in geringem Umfang zu beobachten. Auf den Baustellen kann gearbeitet werden.

Der Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus und die Folgen auf den Geschäftsverlauf der imp GmbH werden laufend überwacht.

Die Corona-Schutzmaßnahmen wurden in der imp GmbH konsequent umgesetzt. Homeoffice wurde ermöglicht und in einem hohen Maße von den Mitarbeitern in Anspruch genommen. Der Kontakt der Mitarbeiter zu Kunden und untereinander wurde erheblich reduziert und auf die Nutzung der elektronischen Medien umgestellt.

Für 2022 zeichnet sich bisher keine durch die Corona-Pandemie verursachte Verschlechterung der Geschäftstätigkeit ab.

Nachteile für die imp GmbH können aus heutiger Sicht nur entstehen, wenn die Ausgangs- und Kontaktsperren wieder verschärft werden und eine Arbeit auf den Baustellen nicht möglich ist.

Ukraine Krieg

Der Krieg in der Ukraine hat für die imp GmbH im Wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft mit unseren Kunden der Gasversorgung.

Mögliche Auswirkungen könnte die Überarbeitung von Geschäftsmodellen der Gasversorgung sein. In einem gewissen Zeitraum würden dann Investitionen gedrosselt werden. Allerdings bieten Geschäftsmodellveränderungen in Richtung Ausbau von LNG oder Nutzung der Leitungen für Wasserstoffversorgungen auch durchaus neue Chancen.

Da der Anteil bei der imp GmbH in dem Segment Ingenieurleistungen für die Gasversorgung bei ungefähr 5% des Gesamtumsatzes liegt, sind Auswirkungen in der Summe ob negativ oder positiv marginal.

3. Prognose

Gemeinsam stellen sich die imp GmbH und die Sewco GmbH nach dem Zusammenschluss den anstehenden Herausforderungen, um diese im Sinne der Kunden zu meistern. Es gibt viele Chancen durch Synergieeffekte.

Die imp GmbH und die Sweco GmbH ergänzen sich in ihrem Leistungsspektrum. Gemeinsam können neue Märkte erschlossen werden. Das Standortnetzwerk wird umfangreich erweitert. Wir sehen viele Chancen für unsere Kunden von diesem Zusammenschluss zu profitieren.

Das Energiekundengeschäft wird zielgerichtet weiter ausgebaut, insbesondere mit Stadtwerken und regionalen Energieversorgern. Insbesondere steht der nord- und süddeutsche Markt weiter im zielgerichteten Fokus.

Auf Basis der bereits angelaufenen Akquisitionsmaßnahmen und Vertriebserfolge wird eine Ausweitung des Geschäftes für die Bereiche GIS Service, 3D-Engineering, Geo Information Value sowie Genehmigungsmanagement erwartet. Besondere Herausforderungen stellen die Akquirierungen neuer Projekte dar.

Auch für das Jahr 2022 sind weitere Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit (z.B. der Kauf von modernem Vermessungsequipment oder die Anschaffung von speziellen Softwaretools) sowie zur Verifizierung und Realisierung von Kostensenkungspotenzialen geplant. Das betrifft neben der Steigerung der Produktivität und der Erhöhung der Effizienz der Arbeitsprozesse, der weiteren Optimierung der Geschäftsprozesse, besonders die Energieeinsparung sowie die Straffung der Verwaltungsabläufe über IT-Unterstützung und den Einsatz von Planungs- und Controlling-Instrumenten.

Die Investitionen zur stetigen Modernisierung der Messgeräte, Ausrüstungen und IT-Ausstattungen sind fester Bestandteil der Ausgabenplanung.

Die Partnerschaften mit Dienstleistern im In- und Ausland werden unter der Zielstellung der Erhöhung des qualitativen und quantitativen Leistungsangebotes, der Kostensenkung für spezifische Geschäftsfelder sowie der Steigerung des Durchsatzes weiter genutzt.

Das Geschäftsjahr vom 01.01 - 31.12 2021 hat mit einem herausragenden Jahresüberschuss von TEUR 4.411 vor Ergebnisabführung geschlossen. Aufgrund der Prognose wird das Jahresergebnis 2022 in etwa auf dem Niveau von 2020 (vor Steuern) liegen.

4. Gesamtaussage

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Chancen im Markt überwiegen und die Gesellschaft innerhalb des Sweco-Konzerns für die Herausforderungen der Branche gut aufgestellt ist. Die imp GmbH ist durch ihr ständig wachsendes know-how auf die Anforderungen des Marktes in der Zukunft bestens vorbereitet. Die Zukunftsprognose ist daher positiv.

 

Halle (Saale), den 25.05.2022

imp GmbH

Geschäftsführer

Wolfgang Becker

Rainer Köhne

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021
31.12.2020
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.127,50 193.780,00
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 994.044,00 1.224.202,50
  1.058.171,50 1.417.982,50
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Unfertige Leistungen 2.447.508,73 3.043.656,52
  2.447.508,73 3.043.656,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.169.329,16 3.363.583,47
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 2.135.722,42 2.041.698,47
3. Sonstige Vermögensgegenstände 549.444,32 86.653,74
  8.854.495,90 5.491.935,68
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.209.694,12 3.269.148,90
  17.511.698,75 11.804.741,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 288.355,99 263.100,19
  18.858.226,24 13.485.823,79

Passiva

   
31.12.2021
31.12.2020
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 205.050,00 205.050,00
II. Kapitalrücklage 350.000,00 350.000,00
III. Gewinnvortrag 6.749.556,41 4.781.242,23
IV. Jahresüberschuss 0,00 1.968.314,18
  7.304.606,41 7.304.606,41
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 0,00 862.393,48
2. Sonstige Rückstellungen 5.528.019,37 3.180.924,50
  5.528.019,37 4.043.317,98
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 211.921,01 835.274,41
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.676.807,69 625.982,19
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.136.871,76 676.642,80
(davon aus Steuern 1.047.107,97 €; Vorjahr 344.072,85 €)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.216,95 €; Vorjahr 5.223,70 €)    
  6.025.600,46 2.137.899,40
  18.858.226,24 13.485.823,79

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

2021
2020
1. Umsatzerlöse 31.018.523,20 24.477.798,58
2. Verminderung (-) /Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -596.147,79 752.144,52
3. Sonstige betriebliche Erträge 232.755,88 245.799,12
  30.655.131,29 25.475.742,22
4. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.233.890,23 2.802.628,10
  4.233.890,23 2.802.628,10
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 14.069.273,20 13.248.892,55
b) Soziale Abgaben 2.821.000,08 2.639.789,31
(davon für Altersversorgung 14.957,00 €; Vorjahr 15.483,00 €)    
  16.890.273,28 15.888.681,86
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen    
des Anlagevermögens und Sachanlagen 579.195,33 669.110,12
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.502.566,97 3.156.281,22
8. Zinsen und ähnliche Erträge 17.340,00 6.956,46
(davon aus verbundenen Unternehmen 17.340,00 €; Vorjahr 6.956,46 €)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.376,66 49.443,07
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -11.290,31 938.018,87
11. Ergebnis nach Steuern 4.434.459,13 1.978.535,44
12. Sonstige Steuern 22.984,19 10.221,26
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 4.411.474,94 0,00
14. Jahresüberschuss 0,00 1.968.314,18

ANHANG zum 31. Dezember 2021

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: imp GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Halle (Saale)
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Stendal
Register-Nr.: HRB 207026

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist gewährleistet. Eine Ausnahme bildet der Jahresüberschuss aufgrund des im Geschäftsjahr abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Beachtung des Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten Zuschläge für Gemeinkosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen erzielbaren Erlöse abzüglich der bis zur Fertigstellung anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% gebildet.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Aufwendungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen wurden aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft Sweco GmbH nicht gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die für die Aufstellung des Abschlusses maßgebenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Vermögensgegenstände:

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit EUR 2.135.772,42. Darin enthalten sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern aus Darlehen EUR 2.000.000,00 sowie aus Lieferungen und Leistungen EUR 135.772,42.

Verbindlichkeiten:

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind EUR 4.411.474,94 aus dem Ergebnisabführungsvertrag sowie EUR 265.332,75 aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Darin enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit EUR 86.230,52.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.078.408,90 EUR (Vorjahr: 2.080.978,90 EUR) und davon mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre 78.408,90 EUR (Vorjahr: 80.978,90 EUR).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 5.999.480,13 (Vorjahr: EUR 2.137.899,40).

davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 211.921,01
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 4.676.807,69
davon sonstige Verbindlichkeiten EUR 1.110.751,43

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 26.121,82 (Vorjahr: EUR 29.422,60).

davon größer fünf Jahre EUR 26.121,82 (Vorjahr: EUR 29.422,60)

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 184.805,97 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen sowie 1.242.740,72 aus Mietverträgen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 400
Frauen 137
Männer 263
Geschäftsführer 2

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Herr Dipl.-Ingenieur Wolfgang Becker, Brilon

 

Herr Dipl. Ingenieur / Dipl. Wirtschaftsingenieur Rainer Köhne, Halle/Saale

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß §286 Abs.4 HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss EUR 4.411.474,94 wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrages an die Muttergesellschaft Sweco GmbH abgeführt.

Der Gewinnvortrag EUR 6.749.554,92 bleibt bestehen.

Nachtragsbericht

Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind keine wesentlichen Belastungen erkenn- oder abschätzbar. Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Planungen im gewohnten Rahmen entwickelt.

Der Krieg in der Ukraine hat für die imp GmbH im Wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft mit unseren Kunden der Gasversorgung.

Mögliche Auswirkungen könnte die Überarbeitung von Geschäftsmodellen der Gasversorgung sein. In einem gewissen Zeitraum würden dann Investitionen gedrosselt werden. Allerdings bieten Geschäftsmodellveränderungen in Richtung Ausbau von LNG oder Nutzung der Leitungen für Wasserstoffversorgungen auch durchaus neue Chancen.

Da der Anteil bei der imp GmbH in dem Segment Ingenieurleistungen für die Gasversorgung bei ungefähr 5% des Gesamtumsatzes liegt sind Auswirkungen in der Summe ob negativ oder positiv marginal.

 

Halle (Saale), den 25.05.2022

Unterschrift der Geschäftsführung

Wolfgang Becker

Rainer Köhne

Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.322.847,18 0,00 0,00 1.322.847,18
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.129.678,64 219.502,33 207.924,52 5.141.256,45
Summe Anlagevermögen 6.452.525,82 219.502,33 207.924,52 6.464.103,63
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.129.067,18 129.652,50 0,00 1.258.719,68 64.127,50 193.780,00
II. Sachanlagen            
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.905.476,14 449.542,83 207.806,52 4.147.212,45 994.044,00 1.224.202,50
Summe Anlagevermögen 5.034.543,32 579.195,33 207.806,52 5.405.932,13 1.058.171,50 1.417.982,50

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die imp GmbH, Halle (Saale)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der imp GmbH, Halle (Saale), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der imp GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 25. Mai 2022

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Dräger, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Kröck, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 12.01.2023 festgestellt.

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