Voss & Zobus Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Selbe AdresseHerstellung von Würzmitteln und Soßen
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hengstenberg GmbH & Co. KGEsslingen am NeckarKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis zum 30.04.2023KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023A. Grundlagen der Gesellschaft 1. Grundlagen Hengstenberg zählt zu den führenden mittelständischen Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie mit drei Standorten in Deutschland. Hengstenberg produziert und vertreibt qualitativ hochwertige feinsaure Produkte, Essige und Tomatenprodukte. 2. Markt und Marktanteile Die Hengstenberg Produkte werden in den Lebensmitteleinzelhandel und in die Gastronomie national und international geliefert. Mit seinen Marken Mildessa, KNAX, STICKSi, Altmeister und ORO di Parma gehört Hengstenberg im Bereich der Sauerkonserven (insbesondere bei Sauerkraut und Gurken), bei Essig sowie bei Tomatenprodukten zu den Marktführern in Deutschland. Die Märkte haben sich unterschiedlich entwickelt. Der Krautmarkt wuchs im Kalenderjahr 2022 um 4,7% im Wert bei einer um 3,6% reduzierten Menge. Hengstenberg ist in dieser Kategorie unverändert der Marktführer. Der Essigmarkt wuchs um 0,8% im Wert bei einer um 2,8% reduzierten Menge. Hengstenberg ist auch in dieser Kategorie unverändert der Marktführer. Der Gurkenmarkt wuchs gegenüber dem Vorjahr wertmäßig 5,7% bei einer um 0,9% gestiegenen Menge. Die Entwicklung bei Hengstenberg lag bei Wert und Menge über der Marktentwicklung. Der Tomatenmarkt wuchs im Kalenderjahr 2022 wertmäßig um 18,5% bei einer Mengenreduzierung von 0,9%. Hengstenberg ist mit der Marke ORO di Parma unverändert klarer Marktführer. B. Wirtschaftsbericht 1. Allgemeine und branchenspezifische Situation Nach Einschätzung des statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,8% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dieser Wert lag damit unter der Vorjahressteigerung in Höhe von 2,6% und über dem Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre von 1,2%. Die Verbraucherpreise lagen im Jahr 2022 im Durchschnitt 6,9% über dem Vorjahresniveau. Treiber für die Verteuerung sind die steigenden Verkehrskosten (+11,4%) und Nahrungsmittelpreise (+12,5%). Hierin sind Steigerungen von Verbraucherpreisen für den Verwendungszweck Gemüse in Höhe von 12,0% enthalten. Die Konsumausgaben sind 2022 gegenüber Vorjahr um ca. 10% gestiegen, preisbereinigt entsprach dies einer Steigerung um ca. 3,4%. Im Jahr 2022 sind 1,0% mehr Personen erwerbstätig als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Erwerbstätigen hat 45,8 Mio. erreicht. Sondersituation Corona/Lieferketten/Inflation: Die Corona Pandemie, die massiven Störungen in den Lieferketten und die Aussichten auf eine unsichere Gasversorgung waren erhebliche Herausforderungen für die Ernte- und Produktionssaison 2022. Frühzeitig wurden kostspielige Maßnahmen getroffen, um im Notfall temporär auf alternative Energiequellen ausweichen zu können. Da die Gasversorgung ohne Unterbrechung ablief, blieben die alternativen Energiequellen unbenutzt. Der Krieg in der Ukraine hat bei vielen unserer Zulieferer und somit auch bei uns die Kosteninflation beschleunigt. Eine Fortsetzung des Krieges stellt weiterhin ein erhebliches Kosten- und Verfügbarkeitsrisiko auf der Beschaffungsseite dar. Um kostendeckend produzieren zu können, war eine Weitergabe dieser Preissteigerungen an unsere Kunden existenziell. Zudem verlief die Erntesituation wetterbedingt außergewöhnlich. Die hohen Temperaturen im Sommer haben das Wachstum der Krautfrühsorten verhindert und zu einem Ausfall der Krautproduktion im September geführt. 2. Umsatzentwicklung Auch im Geschäftsjahr 2022/2023 waren die Umsätze durch eine monatlich schwankende Entwicklung gekennzeichnet. 3. Produktion Trotz schwierigen Produktionsbedingungen und starker Nachfrage nach unseren Waren konnten wir im Geschäftsjahr Lagerbestände in Höhe von TEUR 2.433 (Vorjahr TEUR 6.105) aufbauen. 4. Investitionen Investitionen erfolgten im Geschäftsjahr 2022/2023 in Höhe von TEUR 5.167. Hiervon entfielen TEUR 445 auf Investitionen in Software und sonstige immaterielle Wirtschaftsgüter. Investitionen in Höhe von TEUR 4.722 entfielen auf Modernisierungs- und Erweiterungsinvestitionen in beiden Werken sowie in geringem Umfang in der Zentrale. 5. Beschäftigte Die Anzahl der Beschäftigten inklusive Saisonarbeitskräften lag bei durchschnittlich 500 Personen gegenüber 532 Personen im Vorjahr. 6. Finanzierungsmaßnahmen Die Liquiditätsversorgung war im Geschäftsjahr 2022/2023 - wie bereits im Konzernlagebericht des Vorjahres prognostiziert - jederzeit gesichert. 7. Geschäftsergebnis Das Geschäftsergebnis im Geschäftsjahr 2022/2023 setzt sich u.a. aus folgenden Komponenten zusammen:
Das im Vorjahresvergleich um TEUR 324 höhere Jahresergebnis in Höhe von TEUR 5.377 ist im Wesentlichen auf gestiegene Umsatzerlöse zurückzuführen. Ergebnismindernd wirkte sich hingegen eine deutliche Erhöhung des Materialaufwands aus. Zudem ist die Bestandsveränderung ggü. Vorjahr stark reduziert - Hauptursache hierfür ist ein mengenmäßiger Abbau der Fertigerzeugnisse bei gleichzeitig enorm gestiegenen Produktionskosten. Die im Vorjahr getroffene Prognose konnte übertroffen werden. 8. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 109.281 (Vorjahr TEUR 89.045). Die Veränderung um TEUR 20.236 hat als wesentliche Ursache eine Erhöhung des Vorratsvermögens und der Forderungen. Zum 30. April 2023 waren rd. 24% (Vorjahr rd. 27%) des Gesamtvermögens durch das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 25.935 (Vorjahr TEUR 24.131) gedeckt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag TEUR 23.854 (Vorjahr TEUR 18.294) und repräsentieren rd. 22% (Vorjahr rd. 21%) des Gesamtvermögens. Das Vorratsvermögen stieg auf TEUR 56.370 (Vorjahr TEUR 41.700) und deckt rd. 52% (Vorjahr rd. 47%) des Gesamtvermögens. 9. Finanzlage Das Eigenkapital der Hengstenberg Gruppe betrug zum 30. April 2023 TEUR 28.898 (Vorjahr TEUR 26.800) und deckt damit rd. 26% (Vorjahr rd. 30%) der Bilanzsumme. Bei Einbeziehung der von sämtlichen Kreditinstituten als wirtschaftliches Eigenkapital eingestuften Verbindlichkeiten (Stille Beteiligung und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) beträgt die wirtschaftliche Eigenkapitalquote rd. 32% (Vorjahr rd. 38%). Die Darlehensverbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr 2022/2023 planmäßig auf TEUR 6.610 (Vorjahr TEUR 6.318) entwickelt und repräsentieren damit rd. 6% (Vorjahr rd. 7%) der Bilanzsumme. Die kurzfristigen Finanzierungen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 15.868 und decken damit rd. 15% (Vorjahr rd. 6%) der Bilanzsumme ab. 10. Ertragslage Die ausgewiesenen Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022/2023 betrugen TEUR 159.321 (Vorjahr TEUR 151.619). Kombiniert mit der Bestandsveränderung beträgt die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2022/2023 TEUR 161.755 (Vorjahr TEUR 157.724). Im Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt die Materialintensität in Relation zur Gesamtleistung 56% (Vorjahr 56%). Der Personalaufwand in Relation zur Gesamtleistung beträgt 19% (Vorjahr 19%). Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022/2023 liegt bei TEUR 5.377. Die Fortführung der Gesellschaft ist zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Konzernlageberichts gesichert und nicht durch Ereignisse, die im Einflussbereich des Unternehmens bzw. außerhalb des Unternehmens liegen, beeinträchtigt. 11. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden Umsätze, Jahresergebnis, Liefermengen sowie weitere übliche Kennzahlen herangezogen. 12. Forschung und Entwicklung Es gab im Geschäftsjahr keine wesentlichen Veränderungen bei unseren Forschungs- und Entwicklungsprozessen. Weiterhin ist Hengstenberg laufend mit der Entwicklung von neuen Produktvarianten beschäftigt. Darüber hinaus werden bestehende Rezepturen regelmäßig auf Optimierungsmöglichkeiten überprüft und ggf. angepasst. Besonderen Fokus setzen wir auf die kontinuierliche Verbesserung unserer Prozesse über die gesamte Lieferkette hinweg. Neben wirtschaftlichen Faktoren, wie effektive Nutzung der vorhandenen Ressourcen, ist das Thema Nachhaltigkeit ein fest verankerter Faktor unseres Handelns. Alle unsere Entwicklungsmaßnahmen basieren auf der einzigartigen, bewährten Hengstenberg Qualität. C. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Wir sehen für das Geschäftsjahr 2023/2024 Wachstumschancen auf dem Inlandsmarkt sowie auf den internationalen Märkten durch die Entwicklung neuer Produktideen sowie innovativer Vermarktungsstrategien. Parallel werden die Prozesse und Strukturen laufend überprüft und optimiert. 2. Risikobericht Im Rahmen des Risikomanagements hat die Geschäftsführung eine Risikoinventur vorgenommen und die Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe beurteilt. Dazu wurden sämtliche Unternehmensbereiche auf deren Risiken hin untersucht und bewertet. Das Risikomanagement ist darauf ausgerichtet, die vorhandenen Risiken einzuschätzen und durch entsprechende präventive Maßnahmen negativen Auswirkungen entgegenzuwirken. Risikotransfer durch Versicherungen Die wesentlichen versicherbaren Unternehmensrisiken werden durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Hierzu arbeitet die Gesellschaft mit einem Versicherungsmakler zusammen. Ausfallrisiken für in- und ausländische Forderungen werden durch eine entsprechende Kreditversicherung abgedeckt. Risiken Die wesentlichen Risiken sieht die Gesellschaft im bestehenden und weiter voranschreitenden hohen Konsolidierungsgrad des deutschen Lebensmitteleinzelhandels sowie der unzureichenden Verfügbarkeit von Rohwaren in der erforderlichen Qualität durch schlechte Ernten. Hier wurden bereits mehrere Maßnahmen in der Vergangenheit implementiert und für die Saison 2023 werden diese fortgeführt und erweitert. Aufgrund der saisonal bedingten Produktion und der damit einhergehenden stark schwankenden Liquiditätssituation bestehen Zinsrisiken durch die Aufnahme von kurz- und mittelfristigen Kreditmitteln auf Basis variabler Zinsen im Rahmen von Kreditlinien. Zur Absicherung dieser Zinsrisiken werden Zinssicherungsinstrumente eingesetzt. Wesentliche Währungsrisiken bestehen für die Gesellschaft nicht. Weitere Risiken für unsere Ergebnisentwicklung könnten sich aus volatilen und ansteigenden Rohstoffpreisen und einer möglicherweise zeitverzögerten Weitergabe an unsere Kunden ergeben. Auch zu diesem Bilanzstichtag sind keine Hinweise auf eine mögliche Bestandsgefährdung bekannt. Der Betriebsmittelrahmen steht in ausreichender Höhe zur Verfügung, so dass die aus der Liquiditätsplanung zu erwartende Inanspruchnahme auch im saisonalen Verlauf Reserven lässt. Auch sonst sind keine Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bekannt. Im Geschäftsjahr 2022/2023 erfolgte die regelmäßige Überprüfung unseres Managementsystems durch externe Zertifizierungen. Die Einhaltung der Forderungen des IFS Food Standards - in der aktuellen Version 7 - wurden mit den entsprechenden Zertifikaten bestätigt. Die produzierenden Werke Bad Friedrichshall und Fritzlar haben den IFS Food im "Higher Level" in Form von unangekündigten Audits bestanden. Für einzelne Produkte erfolgte die BIO-Zertifizierung gem. der EG Öko-Verordnung. Für das Werk Fritzlar wurde darüber hinaus die regionale Qualitätsmarke "Geprüfte Qualität - Hessen" bestätigt. Zudem wurden die Produktionsstandorte Bad Friedrichshall und Fritzlar sowie die Zentrale in Esslingen erstmals am 23.06.2023 nach der Anforderung des Standards "ZNU Nachhaltiger Wirtschaften" zertifiziert. Damit konnte das Thema Nachhaltigkeit als wichtige Basis der Unternehmensstrategie bestätigt werden und ist nun fester Bestandteil der unternehmerischen Aktivitäten. Das Zertifikat hat eine Gültigkeit bis zum 22.03.2026. 3. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfolgt beim Finanz- und Risikomanagement das Ziel der Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zu den Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Das Forderungsausfallrisiko wird durch eine fortlaufende Bonitätsprüfung und ein Debitorenmanagement minimiert. Des Weiteren sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Versicherung gegen Ausfallrisiken gesichert. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist beglichen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden planmäßig getilgt. Zur Sicherung der Liquidität wird ein Liquiditätsplan erstellt. D. Prognosebericht Aufgrund der vielen unsicheren gesamtwirtschaftlichen Parameter in Europa und weltweit ist eine zuverlässige Prognose nur begrenzt darstellbar. 1. Konjunktur und Branchenentwicklung Das Ifo-Institut rechnet in seiner Ifo Konjunkturprognose vom März 2023 mit einer Stagnation des Bruttoinlandsprodukts (-0,1%) im Kalenderjahr 2023. Für 2024 sieht die Prognose ein Wachstum von ca. 1,7%. Die weitergehende Konzentration des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland und die enorm gestiegenen Produktionskosten, belastet die Ertragslage der Lebensmittelproduzenten. 2. Entwicklung der Konzerns Für das Geschäftsjahr 2023/2024 gehen wir von einem deutlich geringeren Konzernjahresergebnis bei gleichzeitig leicht steigenden Umsatzerlösen aus. Aufgrund der für 2023 erwarteten Bedingungen in der Bundesrepublik Deutschland sehen wir den privaten Konsum weiterhin als wichtige Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung. Daneben wird die Entwicklung unserer Netto-Netto-Preise sowie die Entwicklung der Rohstoff- und Verpackungspreise wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft haben. Im Bereich der Rohwaren- und Verpackungspreise sehen wir uns weiterhin starken Preissteigerungen ausgesetzt. Wachstumschancen sehen wir im weiteren Ausbau unserer Angebote außerhalb des deutschen Lebensmittelhandels, in Kooperationen und im Export. Aufgrund dieser Erwartungen arbeiten wir weiterhin an einer nachhaltigen Verbesserung der Ertragslage des Konzerns durch Nutzung von Potentialen auf der Absatzseite und Verbesserungen der Kostenstruktur. Die Liquiditätsausstattung für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist durch den bestehenden Betriebsmittelrahmen gesichert. Zudem erwarten wir erneut in dieser Saison außerordentlich hohe Kostensteigerungen in der Produktion und bei den Ausgangsprodukten unserer Lieferanten. Ziel ist es, die Ausgangsprodukte rechtzeitig und in der erforderlichen Menge geliefert zu bekommen und die Kostensteigerungen möglichst gering zu halten. Um kostendeckend produzieren zu können, wird eine Weitergabe dieser Preissteigerungen an unsere Kunden unverzichtbar. Auch wenn die Auswirkungen dieser Krisen in ihrer vollen Dimension noch nicht absehbar sind, bereiten wir uns auf verschiedene Szenarien bestmöglich vor. Wir sehen deutliche Chancen aber auch Risiken für den Arbeitsmarkt, unsere Lieferanten sowie für die Versicherungs- und Bankenlandschaft in Deutschland. Ebenso können wir das Risiko einer Eskalation der Störungen in den Lieferketten nicht ausschließen und beziehen auch dieses Risiko in unsere Überlegungen mit ein. Mittelfristig und bedingt durch die anhaltend hohe Inflation sehen wir eine Verschiebung von Absatz zugunsten des Bereichs Handelsmarke. E. Konzerngesellschaften Voss & Zobus GmbH, Esslingen: Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 bei leicht reduzierten Umsatzerlösen ein positives Ergebnis. Hengstenberg Professional GmbH, Esslingen: Es handelt sich um eine Gesellschaft mit dem Geschäftszweck, die Beteiligung an der Hengstenberg GmbH, Wels/ Österreich, zu halten. Ehrle Studio GmbH, Esslingen: Es handelt sich um eine Werbeagentur, die im Dezember 2022 gegründet wurde. Im ersten Rumpfgeschäftsjahr 2022/2023 wurde ein leicht negatives Ergebnis erzielt. Hengstenberg GmbH, Wels/ Österreich: Es handelt sich um eine Vertriebsgesellschaft in Österreich, die im Geschäftsjahr 2022/2023 ein positives Ergebnis erzielte. ORO di Parma S.r.l., Mailand/ Italien: Es handelt sich um eine Gesellschaft, die nur eine sehr geringe Geschäftstätigkeit hatte.
Esslingen, den 22. Juni 2023 Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar Hengstenberg Geschäftsführungs-GmbH, Esslingen am Neckar gez. Andreas Reimer, Vorsitzender der Geschäftsführung gez. Henri Pillot Konzernbilanz zum 30. April 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023DER HENGSTENBERG GMBH & CO. KG, ESSLINGEN AM NECKARI. Allgemeine Angaben Die Hengstenberg GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Esslingen am Neckar und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRA 210281 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags erstellt. Das Mutterunternehmen ist eine große Personenhandelsgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Mai des jeweiligen Jahres und endet am 30. April des Folgejahres. II. Konsolidierungskreis und Stichtag Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen der §§ 294 und 296 HGB. In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB neben der Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar, als Mutterunternehmen grundsätzlich alle Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Im Einzelnen sind folgende Unternehmen im Konzernabschluss berücksichtigt worden:
Die Geschäftsjahre aller in den Konzernabschluss einbezogener Gesellschaften beginnen am 1. Mai des jeweiligen Jahres und enden am 30. April des Folgejahres. Die Hengstenberg Geschäftsführungs-GmbH, Esslingen am Neckar, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 62.000,00 ist persönlich haftende Gesellschafterin der Hengstenberg GmbH & Co. KG. III. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für vor der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (kurz: BilMoG) erstmals konsolidierte Tochterunternehmen erfolgt nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F.) durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich gegeneinander aufgerechnet. Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgswirksam behandelt. Gewinne und Verluste aus den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen werden ebenso eliminiert wie Beteiligungserträge aus einbezogenen Unternehmen. Konzerninterne Umsatzerlöse wie auch andere konzerninterne Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet, soweit sie nicht in andere aktivierte Eigenleistungen oder Bestandsveränderungen umzugliedern waren. Steuerabgrenzungen waren aufgrund der Durchführung von Konsolidierungsmaßnahmen nicht vorzunehmen. IV. Befreiende Wirkung nach § 264b HGB und nach § 264 Abs. 3 HGB Der Konzernabschluss entfaltet befreiende Wirkung nach § 264b HGB für die Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar, und nach § 264 Abs. 3 HGB für die Voss & Zobus GmbH, Esslingen am Neckar. V. Währungsumrechnung Eine Währungsumrechnung war im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht erforderlich, da alle Konzerngesellschaften in Euro Rechnung legen. VI. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Angabe der auf die Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Etwaig erhaltene Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungskosten gekürzt. Die Abschreibungen wurden ausnahmslos linear vorgenommen. Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, letztere unter Einbeziehung anteiliger Gemeinkosten, unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Auf nicht mehr voll verwertbare Bestände wurden Bewertungsabschläge in ausreichender Höhe vorgenommen. Außerdem besteht für einen Teil der Reparaturmaterialien ein Festwert (TEUR 248; Vorjahr: TEUR 470). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt. Fakturiert wird ausschließlich in EUR. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch die Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% (Vorjahr: 0,5%) berücksichtigt. In die Berechnung der ausgewiesenen aktiven latenten Steuern wurden im Wesentlichen die Differenzen aus Wertunterschieden von Rückstellungen in Handels- und Steuerbilanz einbezogen. Bei der Berechnung der ausgewiesenen passiven latenten Steuern wurden im Wesentlichen Differenzen aus den handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen von Grundstücken und Gebäuden berücksichtigt. Nach Verrechnung der aktiven und passiven latenten Steuern ergibt sich ein Aktivüberhang. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für die Gewerbesteuer in Höhe von rd. 13%. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihren Erfüllungsbeträgen. 2. Angabe der Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr sind zu den jeweiligen Kursen am Bilanzstichtag bewertet. VII. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wird grundsätzlich eine Nutzungsdauer von 5 Jahren zugrunde gelegt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben. Die für Sachanlagen angesetzten Nutzungsdauern betragen für Gebäude zwischen 15 und 25 Jahren, für Gebäudeeinrichtungen zwischen 5 und 15 Jahren, für Technische Anlagen und Maschinen zwischen 5 und 10 Jahren und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 13 Jahren. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen sind wie auch im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält einen nach § 250 Abs. 3 HGB aufgenommenen Unterschiedsbetrag (Disagio) in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1). Die Auflösung im Berichtsjahr betrug TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1). 4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Für ehemalige Geschäftsführer bestehen Verpflichtungen für Pensionen in Höhe von TEUR 1.598 (Vorjahr: TEUR 1.308). Die Zeitwerte der Lebensversicherungen zu den oben genannten Pensionsverpflichtungen betragen TEUR 1.564 (Vorjahr: TEUR 1.624) und wurden mit dem Deckungskapital am Bilanzstichtag aktiviert. Für die Ermittlung des Aktivwertes wurde das Deckungskapital gemäß koordiniertem Ländererlass vom Februar/März 1963 berechnet. Diese Rückdeckungsversicherungen sind aufgrund von Verpfändungsvereinbarungen dem Zugriff der anderen Gläubiger entzogen. Das Deckungskapital wurde mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Übersteigen die Zeitwerte der Lebensversicherung die Pensionsverpflichtungen, dann wird der verbleibende Betrag in der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Übersteigen die Pensionsverpflichtungen die Zeitwerte der Lebensversicherungen, dann wird der verbleibende Betrag in der Position Pensionsrückstellungen ausgewiesen. 5. Eigenkapital Die Pflichteinlagen der Kommanditisten lauten unverändert auf EUR 10.752.000,00. Als Genussrechtskapital sind TEUR 3.061 (Vorjahr: TEUR 3.061) ausgewiesen. Die Genussrechtsanteile können mit einer Frist von 12 Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres gekündigt werden. Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung sind alle Anteile ungekündigt. Die Genussrechte begründen ausschließlich schuldrechtliche Ansprüche gegenüber der Hengstenberg GmbH & Co. KG. Die Genussrechte sind gegenüber gegenwärtigen und zukünftigen Gläubigerforderungen, die nicht handelsrechtliches Eigenkapital sind, nachrangig. Ein Anspruch auf Vergütung auf das Genussrechtskapital entsteht nicht, wenn und soweit dieser gemäß dem, von einem Wirtschaftsprüfer testierten Jahresabschluss der Gesellschaft nur aus gebundenem Eigenkapital bedient werden kann. Sofern die Gewinnrücklagen durch handelsrechtliche Jahresfehlbeträge vollständig aufgebraucht sind, ist das Genussrechtskapital, sofern ein Ausgleich sonst nur aus gebundenem Eigenkapital erfolgen könnte, bei handelsrechtlichen Jahresfehlbeträgen herabzusetzen. 6. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Ergebnis von versicherungsmathematischen Gutachten mittels der "Projected Unit Credit-Methode" bewertet. Zur Berechnung fanden als biometrische Rechnungsgrundlagen die Heubeck-Richttafeln 2018 G mit einem Rechnungszins von 1,80% (Vorjahr: 1,79%) Verwendung. Den Berechnungen liegen getrennt nach Gruppen von Anspruchsberechtigten jährliche Rententrends in Höhe von 2,5% bzw. 1% (Vorjahr: 1,00%) zugrunde. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 598 (Vorjahr: TEUR 879). Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen zum Bilanzstichtag bestehende Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen, Kundenkonditionen, Prämien und Gratifikationen, Bankzinsen, Freizeitguthaben und Weihnachtsgeld. 7. Verbindlichkeiten Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Fristigkeiten und Besicherungen auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen die Abrechnungskonten der Kommanditisten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem stillen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 1.000) enthalten. Diese stille Beteiligung hat eine planmäßige Laufzeit bis 30. September 2024 und wird von sämtlichen Bankinstituten als wirtschaftliches Eigenkapital behandelt. Zudem sind in den sonstigen Verbindlichkeiten solche aus Steuern in Höhe von TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 285) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 50) enthalten. 8. Latente Steuern Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung:
9. Haftungsverhältnisse Es bestehen im Geschäftsjahr 2022/2023, wie im Vorjahr, keine Risiken aus Haftungsverhältnissen. 10. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Der überwiegende Teil der Umsätze wurde mit Handelsketten, Kaufhäusern, Großhändlern und Großverbrauchern getätigt. 11. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.458 (Vorjahr: TEUR 796). 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 126 (Vorjahr: TEUR 80). 13. Finanzergebnis Im Finanzergebnis sind Zinserträge aus der Rückdeckungsversicherung (Verzinsung des Deckungsvermögens) in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 79) mit dem Zinsaufwand in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 27) aus der Verzinsung der Pensionsverpflichtung gegenüber ehemaligen Geschäftsführern saldiert ausgewiesen. In den Zinsaufwendungen ist ein Zinsanteil aus Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 376) enthalten. VIII. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
2. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB Das von dem Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt im Geschäftsjahr 2022/2023:
3. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag waren die im Folgenden aufgeführten derivativen Finanzinstrumente bilanziert:
Die Marktwerte der Zins-Caps werden unter Zugrundelegung der Barwertmethode bzw. des Bewertungsmodells Black-Scholes ermittelt. 4. Gesamtbezüge der Unternehmensorgane Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 i. V. m. § 314 Abs 3 HGB. 5. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin. Zu deren Geschäftsführern, vertretungsberechtigt mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen, waren bestellt:
Die Komplementär-GmbH und ihre Organe sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 6. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die Zahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt 500 (Vorjahr: 532), davon 204 Angestellte (Vorjahr: 194) und 296 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 338). 7. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage zu erwarten ist. IX. Erläuterung zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds wird in Übereinstimmung mit DRS 21 als Summe aus Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie kurzfristigen Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten definiert.
Esslingen am Neckar, den 22. Juni 2023 Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar Hengstenberg Geschäftsführungs-GmbH, Esslingen am Neckar Gez. Andreas Reimerm, Vorsitzender der Geschäftsführung gez. Henri Pillot Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar, im Geschäftsjahr 2022/2023
Konzernkapitalflussrechnung der Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar, für das Geschäftsjahr 2022/2023
Konzerneigenkapitalspiegel der Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar, für das Geschäftsjahr 2022/2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. April 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Hengstenberg GmbH & Co. KG, Esslingen am Neckar, für das Geschäftsjahr vom "1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 22. Juni 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Christian Fuchs, Wirtschaftsprüfer Philipp Lessner, Wirtschaftsprüfer Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss zum 30. April 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 29. Juli 2023 gebilligt. |
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