Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 6
Eingetragen
10.7.1920
Branche
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Schmierstoffen, Verfahrenshilfsstoffen oder ähnlichen Stoffen jeder Art, sowie von kompletten Schmiersystemen und Zubehör aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Röntgen
seit 14.11.2018
Prokura
Christoph Hundertmark
seit 18.11.2014
Geschäftsführer
Thomas Brexeler
seit 31.1.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (11)

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

12 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 12 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
C******** H**********
605.500 €
19.22%
D***** S*****
525.000 €
16.67%
N***** S*****
525.000 €
16.67%
H**** H**********
409.500 €
13.00%
Kuhbier Chemie GmbH & Co. KG
Germany
320.000 €
10.16%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CARL BECHEM GMBH

Hagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

CARL BECHEM GMBH, Hagen

AKTIVA

EUR 31.12.2023
EUR
EUR 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.256.626,00 3.142.721,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.350.852,80 15.927.168,80
2. technische Anlagen und Maschinen 4.853.154,00 3.998.494,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.613.224,00 7.617.794,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.487.110,95 32.304.341,75 3.818.509,37 31.361.966,17
34.560.967,75 34.504.687,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.863.520,73 1.863.520,73
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.496.565,18 6.866.809,88
3. Beteiligungen 1.369.382,43 1.369.382,43
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 766,94 8.730.235,28 766,94 10.100.479,98
43.291.203,03 44.605.167,15
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.277.535,17 12.442.029,70
2. fertige Erzeugnisse 11.146.448,59 23.423.983,76 13.242.572,16 25.684.601,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.663.794,76 12.564.559,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.154.675,09 4.553.929,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
davon aus Lieferungen und Leistungen: EUR 3.977.393,28 (Vj.: EUR 4.483.361,47)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.701.312,90 4.468.788,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
davon aus Lieferungen und Leistungen: EUR 3.701.312,90 (Vj.: EUR 4.468.788,85)
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.079.922,98 1.778.412,41
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00) 20.599.705,73 23.365.689,80
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 28.245.609,72 13.103.578,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 240.352,24 166.170,94
D. Aktive latente Steuern 0,00 0,00
115.800.854,48 106.925.208,62

PASSIVA

EUR 31.12.2023
EUR
EUR 31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.150.000,00 3.150.000,00
II. Kapitalrücklagen 247.327,68 247.327,68
III. Gewinnrücklagen 69.301.046,85 59.791.784,25
IV. Jahresüberschuss 10.617.722,81 12.009.262,60
83.316.097,34 75.198.374,53
B. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen 602.757,00 888.992,00
2. Steuerrückstellungen 1.733.472,08 762.831,00
3. sonstige Rückstellungen 8.475.263,40 10.811.492,48 7.511.097,95 9.162.920,95
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 30.233,75 837.472,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 30.233,75 (Vj.: EUR 837.472,92)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.142.521,62 4.691.832,79
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.142.521,62 (Vj.: EUR 4.691.832,79)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 204.936,13 196.790,56
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 204.936,13 (Vj.: EUR 196.790,56)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.350,00 4.555,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.350,00 (Vj.: EUR 4.555,47)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 16.999.157,48 16.460.116,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 16.999.157,48 (Vj.: EUR 16.460.116,33)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00)
davon aus Steuern: EUR 309.797,99 (Vj.: EUR 341.123,53)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 128.738,87 (Vj.: EUR 100.452,19)
davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 12.495.551,75 (Vj.: EUR 15.074.482,28)
21.379.198,98 22.190.768,07
D. Passiv latente Steuern 294.065,68 373.145,07
115.800.854,48 106.925.208,62

Gewinn- und Verlustrechnung

CARL BECHEM GMBH, Hagen

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

EUR 2023
EUR
EUR 2022
EUR
1. Umsatzerlöse 134.713.840,63 139.992.406,33
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen -2.096.123,57 2.487.406,10
132.617.717,06 142.479.812,43
3. andere aktivierte Eigenleistungen 494.216,00 409.285,00
4. sonstige betriebliche Erträge 1.868.117,63 3.591.847,61
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 238.260,43 (Vj.: EUR 387.794,89)
134.980.050,69 146.480.945,04
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 69.576.658,12 82.868.230,19
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.029.464,01 71.606.122,13 2.314.829,75 85.183.059,94
63.373.928,56 61.297.885,10
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 24.997.879,58 23.175.561,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.098.416,24 3.770.162,08
davon für Altersversorgung: EUR 120.708,75 (Vj.: EUR 63.279,14)
29.096.295,82 26.945.723,08
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.495.507,93 4.760.388,56
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 15.438.305,46 14.871.376,98
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 281.889,23 (Vj.: EUR 238.445,05) 50.030.109,21 46.577.488,62
13.343.819,35 14.720.396,48
9. Erträge aus Beteiligungen 1.978.228,33 2.000.860,09
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.978.228,33 (Vj.: EUR 2.000.860,09)
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 736.484,16 78.867,84
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 265.655,97,87 (Vj.: EUR 70.567,69)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 947.559,32 1.767.153,17 606.538,57 1.473.189,36
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.421.386,53 4.111.852,89
davon aus latenten Steuern: EUR -79.079,39 (Vj.: EUR 91.464,12)
13. Ergebnis nach Steuern 10.689.585,99 12.081.732,95
14. sonstige Steuern 71.863,18 72.470,35
15. Jahresüberschuss 10.617.722,81 12.009.262,60

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023

DER CARL BECHEM GMBH, Hagen

I. Allgemeine Erläuterungen zum Unternehmen

Die CARL BECHEM GmbH hat ihren Sitz in Hagen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter HRB 6 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Darstellung des Jahresabschlusses hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der CARL BECHEM GMBH zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a sowie §§ 264 bis 288 HGB unter Berücksichtigung ergänzender Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Wesentlichen unverändert.

Fremdwährungspositionen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a Abs. 2 HGB bewertet.

Die Vermögens- und Schuldposten sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 HGB bewertet worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert worden. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen bei Zugängen pro rata temporis. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, teilweise unter Berücksichtigung von außerplanmäßigen Abschreibungen.

Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe grundsätzlich mit dem gewogenen Durchschnitt aus den Anschaffungskosten der eingekauften Vermögensgegenstände bewertet worden. Lag der Börsen- oder Marktpreis bzw. beizulegende Wert zum Bilanzstichtag unter dem oben genannten Durchschnittspreis, so wurde grundsätzlich dieser als Bewertungsmaßstab genommen. Bei der Bewertung von Fertigerzeugnissen erfolgte eine progressive Bewertung nach den Kostenverhältnissen zum Bilanzstichtag. Bei den Herstellungskosten sind die Aufwendungen, die nach steuerrechtlichen Vorschriften einzubeziehen sind, berücksichtigt worden. Verwertungsrisiken werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko und den Bearbeitungskosten wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Finanzmittel umfassen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten und werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bilanziert.

Auf temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Ansätzen in der Handelsbilanz werden latente Steuern ermittelt. Für die Bewertung wird ein unternehmensindividueller Steuersatz von 33% zu Grunde gelegt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G in der Fassung von Oktober 2018 von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Berechnung erfolgte unter der Annahme einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren sowie gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz in Höhe von 1,82% (im Vorjahr: 1,78%). Fluktuationen, Renten- und Gehaltsdynamiken waren nicht zu berücksichtigen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften, soweit diese vorliegen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten entsprechen jeweils ihrem Erfüllungsbetrag.

IV. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem folgenden Bruttoanlagespiegel ersichtlich:

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Geschäfts- und Firmenwert 7.611.409,38 1.516.348,60 1.898,61 0,00 9.125.859,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 29.016.048,47 0,00 0,00 163.372,80 29.179.421,27
2. technische Anlagen und Maschinen 25.182.442,35 8.915,42 1.447.279,15 1.519.858,53 25.263.937,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.042.235,08 887.436,51 125.048,55 787.255,07 27.591.878,11
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.818.509,37 3.139.087,98 0,00 -2.470.486,40 4.487.110,95
84.059.235,27 4.035.439,91 1.572.327,70 0,00 86.522.347,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.863.520,73 0,00 0,00 0,00 1.863.520,73
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.866.809,88 0,00 1.370.244,70 0,00 5.496.565,18
3. Beteiligungen 1.737.603,01 0,00 0,00 0,00 1.737.603,01
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 766,94 0,00 0,00 0,00 766,94
10.468.700,56 0,00 1.370.244,70 0,00 9.098.455,86
102.139.345,21 5.551.788,51 2.944.471,01 0,00 104.746.662,71
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Geschäfts- und Firmenwert 4.468.688,38 2.402.443,60 1.898,61 0,00 6.869.233,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 13.088.879,67 739.688,80 0,00 0,00 13.828.568,47
2. technische Anlagen und Maschinen 21.183.948,35 674.113,95 1.447.279,15 0,00 20.410.783,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.424.441,08 1.679.261,58 125.048,55 0,00 19.978.654,11
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
52.697.269,10 3.093.064,33 1.572.327,70 0,00 54.218.005,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 368.220,58 0,00 0,00 0,00 368.220,58
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
368.220,58 0,00 0,00 0,00 368.220,58
57.534.178,06 5.495.507,93 1.574.226,31 0,00 61.455.459,68
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Geschäfts- und Firmenwert 2.256.626,00 3.142.721,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 15.350.852,80 15.927.168,80
2. technische Anlagen und Maschinen 4.853.154,00 3.998.494,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.613.224,00 7.617.794,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.487.110,95 3.818.509,37
32.304.341,75 31.361.966,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.863.520,73 1.863.520,73
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.496.565,18 6.866.809,88
3. Beteiligungen 1.369.382,43 1.369.382,43
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 766,94 766,94
8.730.235,28 10.100.479,98
43.291.203,03 44.605.167,15

2. Latente Steuern

Die Steuerermittlung zum 31.12.2023 ergab insgesamt passive latente Steuern in Höhe von TEUR 294 (Vorjahr: TEUR 373). Diese resultieren aus der steuerlichen Sofortabschreibung auf bestimmte digitale Wirtschaftsgüter, temporären Differenzen im Bereich der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sowie aus quasipermanenten Differenzen in den Bereichen des Sach- und Finanzanlagevermögens.

3. Eigenkapital

Es bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 3 aus der Berechnung der Pensionsrückstellungen mit geändertem Zinssatz.

4. Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden aufgrund einer Pensionszusage an die Witwe eines ehemaligen Geschäftsführers gebildet. Sie werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der neuen handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften mittels versicherungsmathematischem Gutachten ermittelt. Hierbei wurden die statistischen Wahrscheinlichkeitswerte nach "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. K. Heubeck angewandt. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,82% p.a.

Der Unterschiedsbetrag zur Anwendung des durchschnittlichen Marktzinses der letzten sieben Jahre gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31.12.2022 insgesamt TEUR 3.

5. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Verpflichtung im Personalbereich 4.571
Garantierückstellung 961
Umweltschutz 500
ausstehende Rechnungen 200
Prozessrisiken 1.150
übrige 1.093
8.475

6. Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen

Die unter PASSIVA B.3. ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen. Diese ergeben sich aus der Verrechnung der ermittelten Rückstellungen für einzelne Altersteilzeitverpflichtungen (TEUR 365) mit dem beizulegenden Wert des Deckungsguthabens (TEUR 308).

7. Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten kann dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden:

insgesamt
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 30.233,75 30.233,75 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.142.521,62 4.142.521,62 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 204.936,13 204.936,13 0,00 0,00
4. Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.350,00 2.350,00 0,00 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten
- aus Steuern 309.797,99 309.797,99 0,00 0,00
- i.R. der sozialen Sicherheit 128.738,87 128.738,87 0,00 0,00
- ggü. Gesellschaftern 12.495.551,75 12.495.551,75 0,00 0,00
- übrige 4.065.068,87 4.065.068,87 0,00 0,00
21.379.198,98 21.379.198,98 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

8. Passive latente Steuern

Die latenten Steuern haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2023
TEUR
Veränderung
TEUR
Stand 31.12.2023
TEUR
Aktive latente Steuern 603 123 480
Passive latente Steuern -976 -202 -774
-373 -79 -294

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen bei Restlaufzeiten von bis zu 60 Monaten insgesamt TEUR 1.647.

V. Erläuterung zur Gewinn - und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsätze teilen sich wie folgt nach geografischen Märkten auf:

2023
TEUR
2022
TEUR
Veränderung
TEUR
Inland 42.673 43.195 -522
EU 36.715 34.853 1.862
Drittland 55.326 61.944 -6.618
134.714 139.992 -5.278

2. sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Abschlussprüfer hat für das Geschäftsjahr 2023 ein Honorar in Höhe von TEUR 128 veranschlagt, das in voller Höhe die Abschlussprüfung betrifft.

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 17 Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen.

VI. Sonstige Angaben

1. Beschäftigtenzahl

Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2023 beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer 127
Angestellte 176
303
Auszubildende 21
Teilzeitbeschäftigte 48
Elternzeit/Dauerkranke 9
381

2. Anteilsbesitz

Die Beteiligungsverhältnisse stellen sich zum 31.12.2023 wie folgt dar:

Anteil am Kapital
FIMITOL Verwaltungs GmbH, Hagen 100%
Carl Bechem (Africa) (Pty) Ltd., Vanderbijlpark/Südafrika 50%
Bechem Americas Holding LLC. (USA), Chagrin Falls, OH/USA 100%
Schleifenbaum Schmierungstechnik Verwaltungs GmbH, Hagen 100%
Carl Bechem France SARL, Schiltigheim, Frankreich 100%
Carl Bechem Lubricants (Liaoning) Co., Ltd., China 50%
CARL BECHEM Ultra-lub Chemicals (Zhongshan) Co. Ltd., China 21,8%
Carl Bechem Lubricants (India) Pvt. Ltd., Indien 100%
CB Scandinavia Holding AB, Växjö, Schweden 100%
Carl Bechem Switzerland AG, Stein am Rhein, Schweiz 99%
Carl Bechem e Kyodo Yushi do Brasil de Lubrificantes Ltda, Brasilien 50%
CBG International GmbH, Hagen 100%
Carl Bechem Lubrication Technology S. de R.L. de C.V., Mexiko 50%
Schleifenbaum Services, S. de R.L. de C.V., Mexiko 40%
BECHEM COGELSA IBERIA S.L., Spanien
KYODO YUSHI INDIA PVT. LTD., Indien
Bechem Lubrication (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai/China 100%

Die Fimitol Verwaltungs GmbH und die Schleifenbaum Schmierungstechnik Verwaltungs GmbH sind ehemalige Komplementärgesellschaften.

Die Carl Bechem (Africa) (Pty) Ltd. hat ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 799. Das Jahresergebnis 2023 beträgt TEUR 15.

Die Bechem Americas Holding LLC. (USA) weist zum 31.12.2023 bei einem Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.717 einen Jahresüberschuss von TEUR 13 aus.

Die Carl Bechem France SARL schloss mit einem Jahresüberschuss von TEUR 161 das Geschäftsjahr 2023 ab. Das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 645.

Die Carl Bechem Lubricants (Liaoning) Co., Ltd., China, erzielte im Geschäftsjahr 2023 bei einem Eigenkapital in Höhe von TEUR 18.969 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.066.

Für die CARL BECHEM Ultra-lub Chemicals (Zhongshan) Co. Ltd., China, liegt kein Jahresabschluss vor. Die Geschäftstätigkeit dieser Gesellschaft ist insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

Die Carl Bechem Lubricants (India) Pvt. Ltd., Indien, weist in ihrem Jahresabschluss 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 21.598 und einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.099 aus.

Die CB Scandinavia Holding AB erzielte in 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.205. Das Eigenkapital beträgt TEUR 1.802.

Die Carl Bechem Switzerland AG hat im Jahresabschluss zum 31.12.2023 bei einem Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.749 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 159 ausgewiesen.

Für die Carl Bechem e Kyodo Yushi do Brasil de Lubrificantes Ltda, Brasilien, liegt kein Jahresabschluss vor. Die Gesellschaft ist inaktiv.

Die Carl Bechem Lubrication Technology S. de R.L. de C.V., Mexiko, weist in ihrem Jahresabschluss 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.941 und einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 145 aus.

Die Schleifenbaum Services, S. de R.L. de C.V., Mexiko, hat im Jahresabschluss zum 31.12.2023 bei einem Eigenkapital in Höhe von TEUR 10 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von - TEUR 1 ausgewiesen.

Die BECHEM COGELSA IBERIA S.L., Spanien weist in ihrem Jahresabschluss 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 208 und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von - TEUR 37 aus.

Für die KYODO YUSHI INDIA PVT. LTD., Indien liegt aktuell der Jahresabschluss per 31.03.2023 vor. Sie weist hier bei einem Eigenkapital von TEUR 4.050 einen Jahresüberschuss für das Wirtschaftsjahr April 2022 bis März 2023 von TEUR 1.439 aus.

Die Bechem Lubrication (Shanghai) Co., Ltd., China hat im Jahresabschluss zum 31.12.2023 bei einem Eigenkapital in Höhe von TEUR 131 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 19 ausgewiesen.

3. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022 bestellt:

- Dipl.-Kaufmann Christoph Hundertmark, Gesellschafter-Geschäftsführer, Hagen.

- Dr. Michael Karl Gerle, Geschäftsführer, Herdecke.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Mitglieder des Beirats

Zu Beiräten waren im Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 bestellt:

- Herr Hans-Hermann Brunholt, Bochum (Vorsitzender),

- Herr Ulrich Flatken, Ahlen,

- Herr Dipl.-Ing. Axel Wachholz, Dortmund.

Auf die Angabe der Beiratsvergütung ist unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet worden.

5. Angaben zum Konzern

Die Gesellschaft ist oberstes Mutterunternehmen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 2.500 durchzuführen und den Rest auf neue Rechnungen vorzutragen.

 

Hagen, den 15. Mai 2024

Dipl.-Kfm. Christoph Hundertmark, Geschäftsführer

Dr. Michael Karl Gerle, Geschäftsführer

Lagebericht zum 31.12.2023

der CARL BECHEM GMBH, Hagen

1.1. Geschäftsmodell

Die CARL BECHEM GMBH, ansässig in Hagen, Westfalen, konzentriert sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen Schmierstoffen und verwandten Spezialitäten - seit nahezu 190 Jahren. Das Produktsortiment umfasst Produkte für die Automobil- und Lebensmittelindustrie, Industrieschmierstoffe, Metallbearbeitungsmedien sowie Schmierstoffe für Spezialanwendungen. Ergänzt wird das Produktspektrum durch ein umfassendes Angebot technischer und prozessbezogener Serviceleistungen.

Es lassen sich die folgenden Produkt- und Einsatzbereiche unterscheiden:

• Schmierfette

• Schmieröle

• Pasten und Sprays

• Gleitlacke

• Hydraulikflüssigkeiten

• Bearbeitungsmedien für die spanende Metallbearbeitung

• Bearbeitungsmedien für die Umformtechnik

• Korrosionsschutz und Reiniger

Der Vertrieb ist in folgende Business Units untergegliedert:

• Special Lubricants

• Metalworking

Darüber hinaus werden organisatorisch die folgenden Vertriebswege unterschieden:

• Key Accounts

• Direktkunden

• Vertriebspartner / verbundene Unternehmen (im Wesentlichen relevant im internationalen Bereich)

• Private Label

Die CARL BECHEM GMBH vertreibt ihre Produkte unmittelbar an Kunden ("Direktgeschäft"), die keine verbundenen Unternehmen oder Vertriebspartner sind.

Darüber hinaus werden Produkte zum einen über verbundene Unternehmen, die ihren Sitz im Ausland haben, vermarktet.

Des Weiteren verfügt die CARL BECHEM GMBH über ein globales Vertriebsnetzwerk mit zahlreichen lokalen Vertriebspartnern. Bei diesen Vertriebspartnern handelt es sich um Unternehmen, zu denen es keine gesellschaftsrechtlichen Verbindungen gibt. Die Vertriebspartner sind auf der gleichen Handelsstufe tätig wie die verbundenen Unternehmen.

Ausgehend von einer ausgeprägten europäischen Marktstellung wurde in den vergangenen Jahren die Internationalisierung des Geschäfts der CARL BECHEM GMBH mit weltweit 12 operativen Gesellschaften und über 600 Mitarbeitern stetig ausgeweitet. Das bestehende Produktspektrum umfasst etwa 1.000 Produkte und deckt nahezu den gesamten Schmierstoffbedarf der mehr als 3.000 Kunden ab. Neben der Fertigung am Sitz der Konzernmuttergesellschaft in Hagen wird in Deutschland in den Werken in Mieste (Sachsen-Anhalt) und Kierspe (Nordrhein-Westfalen) produziert.

Darüber hinaus verfügt die CARL BECHEM GMBH international über zwei weitere Produktionsstätten, bei der 100 % Tochter in Indien (Bidadi) und dem Joint Venture in China (Benxi, Provinz Liaoning).

Das umfangreiche Produktportfolio und die partnerschaftliche Entwicklung gemeinsam mit Kunden und verschiedenen Instituten ermöglichen sowohl die Erfüllung der jeweiligen spezifischen Anforderungen der meist langjährigen Kunden, als auch die Teilhabe am Wachstumspotenzial der globalen Märkte, insbesondere in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika.

Die Steuerung des lokalen Geschäfts obliegt in der Regel den jeweiligen Landesgesellschaften. Sie halten Funktionen wie Vertrieb und Verwaltung, sowie bei den oben angeführten Gesellschaften Produktion vor und steuern den Absatz, der dezentral unter Einbindung von branchenspezifischen Spezialisten sowie global vernetzten Vertriebsberatern organisiert ist. Bei Einkauf sowie Forschung und Entwicklung erfolgt - soweit erforderlich und sinnvoll - zusätzlich zur lokalen Präsenz eine weitgehende Bündelung.

Zum Bilanzstichtag waren neben der Muttergesellschaft CARL BECHEM GMBH vier operative Gesellschaften in Europa, fünf in Asien und jeweils eine auf dem afrikanischen, nordamerikanischen sowie mittelamerikanischen Markt tätig.

1.2. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2023 hat sich die Lage hinsichtlich der Problematik bei globalen Lieferketten und der Rohstoffversorgung insgesamt entspannt. Auswirkungen aus der COVID-19 Pandemie und dem Krieg in der Ukraine ebben langsam ab, auch wenn erhöhte Energiekosten durchaus ein weiterhin herausforderndes Thema darstellen.

Ein starkes Team im Bereich Forschung und Entwicklung trug auch im Geschäftsjahr 2023 dazu bei, sich den zentralen Aufgaben der Zukunft mit breiter Brust stellen zu können und auf den weltweiten technologischen Wandel, sowie daraus resultierenden Hürden sicher eingestellt zu sein. Unter unserem Motto "Komm wir machen Zukunft" stellte der Bereich dabei im Rahmen seiner Kapazitäten die Weichen für eine configuratio in parallelo: Beständigkeit und Weiterentwicklung unserer Erfolgsprodukte, begleitet von nachhaltigen und innovativen Ideen von Morgen. Hierdurch wollen wir unseren Kunden auch weiterhin ein bestmöglicher Partner sein. Auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses war BECHEM in diesem Jahr ein wichtiges Anliegen. Durch unser intensives Netzwerk mit Hochschulen, öffentlichen Trägern und Forschungsinstituten engagierten wir uns hier auch wie bisher sehr erfolgreich und konnten mit jungen Akademikern das Potenzial zur Lösung vor uns liegender Bewährungsproben formen.

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung der CARL BECHEM GMBH belief sich im Jahr 2023 auf rd. 5,3 Mio. EUR. Es wurden in diesem Bereich ca. 59 Mitarbeiter beschäftigt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltweit konnte die Wirtschaft im Jahr 2023 nach bisherigen Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein Wachstum von 3,1% erreichen. Damit endete das Jahr weitgehend im Rahmen der vom IWF im Januar 2023 erstellten Prognose eines Wachstums von +2,9%, und gleichzeitig unter dem Niveau des Jahres 2022 (+3,5%). Eine Abschwächung im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich vor allem in den hoch entwickelten Volkswirtschaften, während sich das Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern konsolidiert betrachtet mit +4,1% nahezu konstant zum Vorjahr und über dem weltweiten Durchschnitt bewegte.

Die Eurozone litt erheblich unter den Folgen der seit Beginn des Krieges in der Ukraine verschärft auftretenden Inflation. Insbesondere Industriebetriebe mit energieintensiver Fertigung wurden hiervon, trotz staatlicher Subventionierung, stark getroffen. Die als Gegenmaßnahme eingeleiteten Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank führten zu einer Erhöhung der Finanzierungskosten von Investitionen und somit zu einer Abschwächung der Nachfrage nach Investitionsgütern. In der stark exportabhängigen deutschen Volkswirtschaft führte desweiteren die Abschwächung der Nachfrage aus dem Ausland insgesamt sogar zu einer leichten Rezession von sogar -0,8%, nach +1,8% Wachstum in 2022. Die anderen Staaten der Eurozone wie auch Großbritannien erfuhren ebenfalls ein deutliches Abbremsen der Konjunktur, rutschten jedoch nicht in eine Rezession.

In den U.S.A. konnte trotz der inflationären Effekte dank einer expansiven Fiskalpolitik ein Wachstum von +2,5% erreicht werden (Vorjahr: +1,9%). Die chinesische Volkswirtschaft, die im Jahr 2022 noch durch deutliche Einschränkungen im Zuge der COVID-19-Pandemie gebremst wurde, erzielte dank der einsetzenden Nachholeffekte ein Wachstum von +5,1% (Vorjahr: 3,0%).

Bei einem detaillierteren Blick auf die Konjunktur in Deutschland fällt auf, dass die einzelnen Sektoren unterschiedliche Entwicklungen erfuhren: Der Bereich Dienstleistungen zeigte durchaus Wachstumstendenzen (z.B. Information, Kommunikation +2,6%), während das verarbeitende Gewerbe mit -0,4%, sowie der Bereich Handel, Verkehr und das Gastgewerbe mit -1,0% die Folgen der Inflation und den damit einhergehenden Konsumrückgang am deutlichsten spürten. Im Baugewerbe verzeichnete man mit +0,2% nach zwei rezessiven Jahren eine Erholung auf niedrigem Niveau.

Der Automotive Bereich, einer der für BECHEM wichtigsten Abnehmermärkte, konnte in 2023 deutlich zulegen: Der Absatz von Neufahrzeugen stieg im Vergleich zum Vorjahr um +9,6%, was einem Jahresabsatz von rd. 76 Millionen Neufahrzeugen entspricht. Die hohe Dynamik ist vor allem den Aufholeffekten zu verdanken, da die Störungen der Lieferketten durch die COVID-19-Pandemie sowie andere Ereignisse in 2023 weniger stark zum Tragen kamen. Vor allem in China (+11,0%) und den USA (+12,4%) stieg der Absatz deutlich, und auch in Deutschland wurde trotz der bremsenden Wirkung durch die auslaufende Förderung von Elektroautos noch ein Wachstum von +7,3% erreicht.

Die Stahlproduktion dagegen blieb weltweit auf Vorjahresniveau. Während in Asien ein leichtes Wachstum (+0,7%) erzielt wurde, entwickelte sich der Output in Nordamerika (-1,7%), Europa (-7,4%) und hier in Deutschland (-3,9%) negativ. Zwar profitierte die Branche vom Wachstum der Automobilindustrie, musste aber aus anderen Abnehmerbereichen wie der Bauindustrie und dem Maschinenbau Nachfrageeinbußen hinnehmen.

Für Deutschland belegt die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle veröffentlichte Statistik zur Entwicklung der inländischen Absätze von mineralölhaltigen Schmierstoffprodukten die insgesamt rezessive Tendenz: Die Absatzmenge von mineralölhaltigen Schmierstoffen in Deutschland ging im Vergleich zum Jahr 2022 um -6,8% zurück.

2.2. Geschäftsverlauf

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben dazu geführt, dass die CARL BECHEM GMBH das Vorjahresniveau sowohl der Umsatzerlöse nominal (-3,8% zum Vorjahr) als auch der Absatzmenge (-11,8%) nicht erreichen konnte. Der im Vergleich zur Mengenentwicklung unterproportionale Rückgang der Umsatzerlöse zeigt, dass das Unternehmen im Jahr 2023 weitere Preiserhöhungen durchsetzen konnte, die auch notwendig waren, um die in 2022 während der Startphase der Inflation erlittenen Margeneinbußen weitgehend zu kompensieren.

In der regionalen Verteilung der Umsatzerlöse haben sich durch den faktischen Wegfall der Umsätze in Russland und diversen russischen Anrainerstaaten Verschiebungen ergeben; im Verhältnis sind die Umsätze in die übrigen Regionen aber weitgehend stabil geblieben. Mit Blick auf die Produktsparten zeigt sich, dass der Anteil der Business Unit Special Lubricants sich um +1,5% auf nunmehr 57% erhöht hat, zu Lasten der Business Unit Metalworking (-0,6%) und des Private Label Geschäfts (-0,9%).

Im Endergebnis hat die CARL BECHEM GMBH die im Vorjahr aufgestellte Prognose einer leichten Umsatzerhöhung bei knapp rückläufigen Absatzmengen nicht ganz erreicht. Allerdings konnte dank der verbesserten Margensituation das Betriebsergebnis im Vorjahresvergleich sogar erhöht werden; ursprünglich war man von einem leichten Rückgang ausgegangen. Die Reduzierung des Jahresüberschuss, der im Jahr 2022 durch einen Sondereffekt deutlich positiv beeinflusst war, fiel somit geringer aus als erwartet.

2.3. Ertragslage

Nachdem im Jahr 2022 die Rohertragsmarge, hervorgerufen durch die verstärkt einsetzende Inflation und damit einhergehende Verteuerungen beim Rohstoffeinkauf, auf ein historisch niedriges Niveau von 40,8% gefallen war, wurde in 2023 dank der mit zeitlicher Verzögerung durchgesetzten Absatzpreiserhöhungen ein Rohertrag von 45,3% erreicht. Die bereits geschilderte Verschiebung im Produktmix zugunsten der Spezialschmierstoffe trug zusätzlich zu dieser positiven Entwicklung bei. Im Resultat lag damit die Rohertragsmarge faktisch wieder auf dem Niveau des Jahres 2021.

Vor dem Hintergrund der erhöhten Inflation haben das Unternehmen und der Betriebsrat für die Jahre 2023 und 2024 ein Maßnahmenpaket verhandelt, welches neben Lohn- und Gehaltserhöhungen die Auszahlung von Inflationsausgleichsprämien, eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit sowie die Gewährung zusätzlicher Urlaubstage beinhaltet. In der Konsequenz stiegen die Personalkosten in 2023 im Vorjahresvergleich um T€ 2.150, d.s. +8%, auf T€ 29.096.

Die Kostenbelastung durch Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände stieg ebenfalls, um T€ 736 bzw. 15,5%, auf T€ 5.496. Ursächlich sind diverse Neuinvestitionen, hier insbesondere die Implementierung eines neuen unternehmensweiten ERP Systems.

Das Ergebnis aus Wechselkurseffekten war wie im Jahr 2023 leicht negativ mit -T€ 44 (Vorjahr: +T€ 150). Es resultiert überwiegend aus den verschiedenen, in Fremdwährung durchgeführten Beschaffungs- und Absatztransaktionen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthielten im Jahr 2022 einen Sondereffekt aus dem konzerninternen Verkauf von Unternehmensanteilen. Ohne vergleichbare Transaktionen im Jahr 2023 wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 1.868 erzielt, die vor allem die von Tochterunternehmen erhaltenen Lizenzgebühren für die Nutzung von Markenrechten und Rezepturen beinhalteten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um +3,8% auf T€ 15.438. Ein Anstieg war vor allem bei den Reisekosten zu verzeichnen, sowie bei den durch ein Projekt zur Beschleunigung der Digitalisierung im Unternehmen entstandenen Kosten für externe Unternehmensberatung. Einsparungen zeigten sich im Bereich der Transportkosten. Neben dem Rückgang der Absatzmenge wirkt sich hier die im Vergleich zum Vorjahr entspanntere Situation bei den Verfügbarkeiten von Transportleistungen aus, was zu einem Nachgeben des Preisniveaus führte.

Das Finanzergebnis verbesserte sich vor allem aufgrund der im Zuge der Leitzinsanpassungen der Europäischen Zentralbank veränderten Angebotssituation für kurzfristige Geldanlagen. Die CARL BECHEM GMBH konnte in dem Zusammenhang ihre Zinserträge deutlich (+T€ 657) erhöhen. Parallel stiegen die im Rahmen von Gesellschafterdarlehen gezahlten Zinsaufwendungen, so dass sich das Finanzergebnis auf T€ 1.767 (Vorjahr: T€ 1.473) verbesserte.

Insgesamt resultiert nach Berücksichtigung der Unternehmenssteuern ein Jahresüberschuss von T€ 10.618 (Vorjahr: T€ 12.009). Dies entspricht einer leicht rückläufigen Umsatzrentabilität von 7,9% (Vorjahr: 8,6%). Die Geschäftsführung bewertet dieses Ergebnis insgesamt als zufriedenstellend: Unter nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich deutlich in der rückläufigen Absatzmenge des Unternehmens zeigen, ist es gelungen, die operative Ergebnissituation der CARL BECHEM GMBH positiv zu gestalten.

Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss / Eigenkapital) des Unternehmens reduzierte sich, unter anderem aufgrund des Wegfalls des im Vorjahr erzielten Sondereffekts in den sonstigen betrieblichen Erträgen, auf 12,7% (Vorjahr: 16,0%), und liegt damit weiterhin auf gutem Niveau. Die Gesamtkapitalrentabilität des Unternehmens (Jahresüberschuss zzgl. Zinsen / Gesamtkapital) liegt bei 10,0% (Vorjahr: 11,8%).

Die Liquiditätsposition der CARL BECHEM GMBH hat sich im Verlauf des Jahres 2023 deutlich erhöht und lag zum Bilanzstichtag bei T€ 28.246 (Vorjahr: T€ 13.104). Mit Blick auf die derzeitigen und zukünftigen Geschäfts- und Investitionsbedürfnisse des Unternehmens ist somit eine komfortable Liquiditätslage gegeben.

2.4. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der CARL BECHEM GMBH hat sich im Jahr 2023 erneut deutlich, um +8,3%, auf T€ 115.081 erhöht. Vermögensseitig zeigt sich diese Entwicklung vor allem in der oben beschriebenen Entwicklung der Liquidität, die sich durch den operativen Cash Flow und insbesondere die Reduzierung des Working Capital deutlich erhöhte. Finanzierungsseitig wird die gestiegene Bilanzsumme bei weitgehend konstantem Fremdkapitalvolumen in einem Anstieg des Eigenkapital um T€ 8.118 sichtbar. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich somit auf 71,9% (Vorjahr: 70,3%).

Der Rückgang des Geschäftsvolumens führte im Jahresverlauf zu gesunkenen Vorratsbeständen (-T€ 2.261) sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (- T€ 2.766).

Darüber hinaus reduzierte sich das Anlagevermögen um in Summe -T€ 1.314. Während Investitionen und Abschreibungen im Sach- und immateriellen Anlagevermögen sich im Jahr 2023 weitgehend die Waage hielten, verringerte sich das Finanzanlagevermögen aufgrund von konzerninternen Darlehenstilgungen um T€ 1.370.

Der Anteil des langfristig gebundenen Anlagevermögens an der Bilanzsumme verringerte sich konsequenterweise auf 37,9% (Vorjahr: 41,7%). Die Anlagendeckung (Deckungsgrad I bzw. A, d.h. Eigenkapital / Anlagevermögen) erhöhte sich auf 1,90 (Vorjahr: 1,69).

Aufgrund der höheren Kapitalbindung sank die Kapitalumschlagshäufigkeit (Bruttoumsatz / Gesamtkapital) im Berichtsjahr auf 1,2 (Vorjahr: 1,3).

2.5. Investitionen

Die CARL BECHEM GMBH hat einen langfristig ausgerichteten Investitionsplan erarbeitet, der die wesentlichen Bedürfnisse aus Produktion, Forschung und Entwicklung sowie der administrativen Funktionen enthält, um das Unternehmen für die Erreichung der im Rahmen der "Strategie 2030" verabschiedeten Ziele vorzubereiten. Die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit spielen hierbei eine wichtige Rolle und spiegeln sich verstärkt in den Investitionsentscheidungen wider. Der Investitionsplan wird in jährlichem Turnus überprüft, wo notwendig detailliert und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Die Investitionssumme belief sich auf T€ 5.552. Sie lag damit unter dem Niveau des Vorjahres (T€ 7.394), aber dennoch im Durchschnitt der Investitionsausgaben der letzten vier Jahre.

Mehr als ein Viertel der Ausgaben betrafen das seit mehreren Jahren laufende Projekt zur Implementierung eines neuen, ganzheitlich integrierten ERP Systems. Dieses Projekt stellt einen wichtigen Bestandteil der Digitalisierungsstrategie von BECHEM dar. Neben der Zusammenführung aller Unternehmensbereiche in einer Software stehen vor allem Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit durch digitale Prozesse im Fokus des Vorhabens. Mit dem Produktivstart des Systems am 1. April 2024 hat es vor Kurzem einen wesentlichen Meilenstein passiert. In der Folge gilt es nun, die auftretenden Anlaufschwierigkeiten zu beheben, und die durch das System ermöglichten Prozessverbesserungen umzusetzen.

Das Unternehmen hat darüber hinaus verschiedene Projekte weitergeführt, die der Erweiterung der Kapazitäten und Erhöhung der Flexibilität in der Produktion dienen. Zu nennen sind hier insbesondere der Bau einer Gleitlackanlage am Standort Hagen und zusätzlicher Produktionsanlagen im Werk Mieste, u.a. zur Herstellung von Calciumsulfonat-Komplexfetten.

Das bei BECHEM ständig weiterentwickelte Nachhaltigkeitskonzept äußert sich in verschiedensten Investitionsmaßnahmen. Hier sind insbesondere die Ertüchtigung und Modernisierung bestehender Produktionsanlagen zu nennen, sowie ihre permanente Optimierung mit Blick auf umweltrelevante Faktoren. Beispiele hierfür sind etwa eine installierte Verbesserung der Rauchgasreinigung am Standort Mieste und der Absaugeinrichtungen im Werk Kierspe. Weiter investiert wurde auch in die Intensivierung der E-Mobilität, wie die Errichtung von weiteren Wallboxen am Standort Hagen belegt.

Darüber hinaus tätigte BECHEM mit ca. T€ 700 erneut signifikante Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Anschaffung neuer Test- und Laboreinrichtungen ist der Schlüssel, um die kontinuierliche Entwicklung neuer, nachhaltiger Produkte zu ermöglichen.

Das getätigte Investitionsvolumen konnte aus der vorhandenen Liquidität sowie dem operativen Cashflow, d.h. ohne zusätzliche Inanspruchnahme von Fremdkapital, realisiert werden.

2.6. Liquidität

Die liquiden Mittel der CARL BECHEM GMBH beliefen sich zum Stichtag auf T€ 28.246. Zusammen mit den kurzfristig zur Verfügung stehenden freien Kreditlinien sichern sie die Flexibilität und Unabhängigkeit des Unternehmens.

Zum Stichtag ergeben sich die folgenden Liquiditätskennzahlen:

- Liquidität I. Grades: -T€ 3.341 gegenüber -T€ 17.361 im Vorjahr

- Liquidität II. Grades: T€ 17.259 gegenüber T€ 6.005 im Vorjahr

- Liquidität III. Grades: T€ 40.683 gegenüber T€ 31.690 im Vorjahr

Das Nettoumlaufvermögen ist somit deutlich angestiegen (+ T€ 8.993).

2.7. Gesamtlage

Die Geschäftsleitung bewertet das Geschäftsjahr 2023 rückblickend als zufriedenstellend, zumal das Betriebsergebnis mit T€ 13.272 trotz des Rückgangs der Absatzmenge gesteigert werden konnte (Vorjahr: 12.002). Dies darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass verschiedene globalwirtschaftliche Beeinträchtigungen, wie der fortschreitende Krieg in der Ukraine, die noch nicht überstandene Inflation, zunehmende Staatsverschuldung und neue regulatorische Anforderungen das Unternehmen weiterhin belasten und im Jahr 2024 vor neue Herausforderungen stellen.

Die Umsatzrendite auf den EBIT betrug 9,9%, nach 8,6% im Vorjahr, womit die im letzten Jahr aufgestellten Prognosen erfreulicherweise übertroffen wurden.

Die wirtschaftliche Lage der CARL BECHEM GMBH wird vor dem Hintergrund der geschilderten Vermögens- Finanz- und Ertragslage nach wie vor als stabil eingestuft.

3. Prognosebericht

Die publizierten Prognosen für das Kalenderjahr 2024 geben sich verhalten positiv. Mit zunehmendem Abklingen der weltweiten Inflation erwartet der IWF in seinem im Januar veröffentlichten World Economic Outlook das globale Wirtschaftswachstum auf gleichem Niveau wie im Jahr 2023. Darin wird eine Verlangsamung des Wachstums in den USA und China kompensiert durch leicht verstärkte Wachstumseffekte in der Eurozone, die sich allerdings nach wie vor auf niedrigem Niveau (+0,9%, nach +0,5% in 2023) befinden. Allerdings beruht diese Prognose des IWF auf einem erwarteten Wirtschaftswachstum von +0,5% für Deutschland. Aktuellere Berechnungen des ifo Institutes sowie der Bundesregierung und der EU Kommission erwarten für das laufende Jahr nur noch ein minimales Wachstum der deutschen Wirtschaft von +0,2 bis +0,3%. Wesentliche Hemmnisse für eine dynamischere Entwicklung sind die derzeit schwächelnde Nachfrage aus dem Ausland sowie die nach wie vor verhaltene Baukonjunktur im Inland. Hinzu kommt, dass die Bundesregierung nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im November vergangenen Jahres zur Nichtigkeit des Bundeshaushalts 2021 nur eingeschränkte Möglichkeiten verbleiben, fiskalpolitische Anreize zur Belebung der Wirtschaft zu setzen.

Die Geschäftsentwicklung bei der CARL BECHEM GMBH im ersten Quartal 2024 spiegelt in etwa die gesamtwirtschaftliche Situation wider. Die Umsatzerlöse lagen leicht (-2,0%) unter Vorjahresniveau, die Absatzmenge mit +2,8% darüber. Diese asynchrone Entwicklung beruht auf dem verkauften Produktmix: Im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres stieg die Absatzmenge an Private Label Produkten um fast 16%, während in den anderen Business Units die Mengen leicht rückläufig waren.

Mit Blick auf die sehr verhaltenen konjunkturellen Indikatoren geht die Geschäftsleitung davon aus, dass die CARL BECHEM GMBH sich im Jahr 2024 mit Blick auf die Absatz- und Umsatzsituation in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen wird. Weitere Kostensteigerungen, vor allem bei den Personalkosten, wie auch der sich tendenziell erhöhende Preisdruck auf der Absatzseite, werden aber dazu führen, dass das operative Ergebnis wie auch der Jahresüberschuss des Jahres 2023 voraussichtlich nicht erreicht werden.

4. Chancen und Risikobericht

Das Risikomanagement hat die Aufgabe, bestehende Risiken frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und zu bewerten. Die Risiken, die für die CARL BECHEM GMBH von wesentlicher Bedeutung sind, werden im Risikomanagementsystem beschrieben und bewertet. Ziel ist es, interne Transparenz zu schaffen und das Risikobewusstsein zu erhöhen. Jährlich erfolgt eine Berichterstattung zum Stand der Risiken sowie eingeleiteter Maßnahmen an die Geschäftsführung.

Die Entscheidungen der Geschäftsführung basieren auf einem Risikomanagementkonzept. Dieses umfasst moderne betriebswirtschaftliche Werkzeuge zur Entscheidungshilfe sowie ein zeitnahes Berichtswesen. Die Risikoverantwortlichen der Fachbereiche ergreifen in einem kontinuierlichen Prozess geeignete Maßnahmen, um operativ Risiken zu minimieren und auch die Eintrittswahrscheinlichkeit zu mindern. Dadurch wird die Wertschöpfungskette abgesichert. Aktualisierte Prognosen und eine angemessene Planung lassen rechtzeitig kritische Abweichungen erkennen. Ein kontinuierlicher Controlling Prozess stellt sicher, dass die Risiken überwacht und Maßnahmen eingehalten werden.

4.1. Risiken

a) Gesamtwirtschaftliche Risiken

Der Krieg in der Ukraine beeinträchtigt nach wie vor das wirtschaftliche Geschehen nicht nur in den unmittelbar involvierten Staaten, sondern insbesondere aufgrund der implementierten Sanktionen auch in anderen Teilen der Welt. Eine weitere Eskalation des Krieges hätte unvorhersehbare Folgen, insbesondere für die europäischen Staaten.

Der Konflikt zwischen Israel und dem palästinensischen Volk hat bereits aufgrund der Angriffe der Huthi-Rebellen auf den internationalen Warenlieferungsverkehr im Roten Meer zu signifikanten Störungen geführt. Das mutmaßlich von Israel ausgeübte Attentat auf die iranische Botschaft in Damaskus, und die aktuellen Gegenreaktionen des Iran in Form von Raketenangriffen gegen Israel bedeuten eine weitere Eskalation im Nahen Osten, die das wirtschaftliche Geschehen zu beeinträchtigen droht, und im schlimmsten Fall weitere Parteien in den Konflikt hineinzieht.

Ein weiterer, schwelender Konflikt mit hohem Gefahrenpotential für die globale wirtschaftliche Stabilität ist die seit Jahren latente Bedrohung der Unabhängigkeit Taiwans durch die geopolitischen Ansprüche der Volksrepublik China. Die durch einen solchen Konflikt gegebenenfalls ausgelösten Sanktionen würden die deutsche Wirtschaft und die CARL BECHEM GMBH, für die China nach dem deutschen Inlandsmarkt der größte nationale Abnehmermarkt ist, deutlich treffen.

b) Leistungswirtschaftliche Risiken

Betriebsunterbrechungsrisiken

Etwaigen Betriebsunterbrechungsrisiken in der Produktion wird durch aktuelle Analysen begegnet, um die potenzielle Schadensauswirkung festzustellen. Hinzu kommen präventive Maßnahmen wie die vorbeugende Instandhaltung. Dazu gehören weiterhin bauliche Maßnahmen im Bereich Brandschutz, eine umfangreiche Absicherung der Energieversorgung, eine zum Teil redundante Auslegung von Versorgungs- und Produktionseinrichtungen an den verschiedenen Standorten sowie die räumlich getrennte Lagerung von produktionsnotwendigen Werkzeugen. Betriebswirtschaftlichen Auswirkungen von Risiken der Betriebsunterbrechung im Produktionsumfeld wird, zusätzlich zu präventiven Maßnahmen, durch ein Deckungskonzept mittels Versicherungslösungen begegnet.

IT Risiken

Die CARL BECHEM GMBH ist in hohem Maße von der eingesetzten Informationstechnologie abhängig. Den Risiken wird durch umfangreiche technische Maßnahmen sowie den Einsatz eigener IT-Spezialisten und externer Berater, die bei Bedarf hinzugezogen werden, begegnet. Das weltweit zunehmende Cyber-Risiko wird mit regelmäßigen Anwenderschulungen sowie Prozessen, die gegen Betrugsversuche schützen, abgesichert.

Logistikrisiken

Aus den gesetzten Zielen bezüglich Kundenzufriedenheit und Lieferperformance ergeben sich operative Risiken innerhalb der Logistikkette. Diesen werden über verschiedene Maßnahmen, wie z.B. Zutrittskontrollen, Brandmeldeanlagen und Serviceverträge mit kurzfristigen Reaktionszeiten abgesichert. Darüber hinaus besteht eine hohe Transparenz der weltweit gelagerten Artikel. Sicherheitsbestände für bedeutende Produkte sind zusätzliche Maßnahmen, um den Logistikrisiken zu begegnen. Bedeutsame Schadensereignisse im Logistikumfeld waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

Beschaffungsrisiken

Im Rahmen des operativen Geschäfts ist die CARL BECHEM GMBH Preisschwankungen auf den weltweiten Beschaffungsmärkten ausgesetzt, die nur teilweise und mit Zeitverzug in Form von Preiserhöhungen weitergegeben werden können. Eines der größten Einzelrisiken für das Geschäftsmodell ist, neben einer nicht vorhersehbaren Veränderung des Nachfrageverhaltens der Kunden, die nachhaltige Störung des Rohstoffmarkts durch massive Preisschwankungen oder Verknappungen. So haben Preisschwankungen beim Rohöl Auswirkungen auf die Beschaffung einiger Rohstoffe, jedoch nicht unmittelbar und nicht im gleichen Maße. Dieses Risiko wird mit dem globalen Sourcing und einem personell und fachlich starken Einkaufsteam entgegnet, um die permanente Suche nach alternativen Rohstoffen zu optimieren und die Single-Source-Risiken zu minimieren. Weiterhin können ungünstige Wechselkursentwicklungen Beschaffungspreise zum Nachteil des Unternehmens beeinflussen.

Gewährleistung

Die CARL BECHEM GMBH ist mit ihrer breiten Produktpalette einem inhärenten Gewährleistungsrisiko aufgrund mangelhafter Produkte ausgesetzt. Zur Vermeidung des Risikos wurden umfangreiche qualitätssichernde Maßnahmen in die Fertigungsprozesse integriert, um Qualitätsprobleme maximal zu vermeiden. Für Gewährleistungsfälle existieren übergeordnete Prozesse im Unternehmen, die die Regelung im Zusammenspiel mit Kunden und gegebenenfalls auch mit Vorlieferanten definieren. Zur Abmilderung der finanziellen Folgen von Gewährleistungsrisiken wird eine Produkthaftpflichtversicherung unterhalten, die auch die Kosten des Austauschs von betroffenen Produkten deckt. Das Gewährleistungsrisiko ist in der Rechnungslegung durch angemessene Rückstellungen berücksichtigt.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Liquiditätsrisiken

Die CARL BECHEM GMBH verfügt über ausreichende ungenutzte Kreditlinien und hat zum Bilanzstichtag keine Bankverbindlichkeiten. Aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft ausschließlich über Mittel der Gesellschafter finanziert ist, bestehen derzeit keine Liquiditätsrisiken für die CARL BECHEM GMBH.

Ausfallrisiken

Dem Risiko von Forderungsausfällen begegnet die CARL BECHEM GMBH durch unterschiedliche Maßnahmen: Die Bonität der Kunden wird kontinuierlich mit Unterstützung externer Auskunfteien überprüft. Auf Basis der Erkenntnisse werden kundenspezifische Kreditlimits festgelegt, deren Einhaltung mit Hilfe der IT-Systeme sichergestellt wird. Darüber hinaus werden die Forderungsbestände insgesamt anhand von Kennzahlen, wie z.B. der Umschlagsdauer, kontinuierlich überwacht. Das führt zu einer insgesamt niedrigen Ausfallrate. Das Ausfallrisiko wird daher aufgrund von Erfahrungswerten der Branche sowie der installierten präventiven Maßnahmen als gering eingeschätzt. Zur weiteren Minimierung der Risikolage hat die CARL BECHEM GMBH eine Warenkreditversicherung abgeschlossen.

Bestandsrisiken

Aufgrund der angestrebten Lieferperformance hält die CARL BECHEM GMBH Vorräte von Rohstoffen, Halbfertigerzeugnissen und Fertigerzeugnissen vor. Wesentliche Risiken ergeben sich aus schwankenden Marktpreisen bei Rohstoffpreisen sowie aus der Überalterung von Beständen, die die Weiterverarbeitungs- und Absatzfähigkeit am Markt beeinträchtigt. Diesem Risiko wird durch interne Transparenz sowie klar definierte Verantwortlichkeiten für die einzelnen Bestände begegnet.

d) Umfeldrisiken

Lieferantenrisiken

Lieferantenrisiken bestehen grundsätzlich bei Rohstofflieferanten. Die CARL BECHEM GMBH begegnet diesem Risiko durch Überwachung der finanziellen Stabilität wesentlicher Lieferanten sowie durch laufende Bewertung von Lieferanten. Zusätzlich werden Single-Source-Lieferanten nach Möglichkeit vermieden und bestehende Abhängigkeiten kontinuierlich reduziert. Darüber hinaus werden ausgewählte Lieferbeziehungen vertraglich abgesichert.

Herstellungsrisiken

Der Herstellungsprozess chemischer Produkte beinhaltet naturgemäß mögliche Produkt- und Produktionsrisiken. Es werden daher hohe sicherheitstechnische Standards beim Bau, Betrieb und bei der Instandhaltung von Produktionsanlagen berücksichtigt. Die Verwendung der benötigten Rohstoffe sowie die Herstellung der Produkte unterliegen einer weltweit konsequenten Überwachung von Qualitätsanforderungen und -standards. Die CARL BECHEM GMBH ist zudem branchenüblich gegen eventuell daraus resultierende Schäden versichert.

Rechtliche, politische und wirtschaftliche Risiken

Aufgrund der internationalen Ausrichtung der BECHEM-Gruppe sowie ihrer Märkte unterliegt die BECHEM-Gruppe einem steten Wandel der politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen und den daraus resultierenden Risiken. Identifizierte Risiken, wie die bereits im Abschnitt a) Gesamtwirtschaftliche Risiken benannten, werden, soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll, durch präventive und reaktive Maßnahmen reguliert.

Personalrisiken

Für die CARL BECHEM GMBH besteht die größte Herausforderung in der Zukunft in der Gewinnung und Bindung von motivierten und qualifizierten Fachkräften. Das Unternehmen setzt dabei nicht nur auf die "high potentials", sondern insbesondere auf die "right potentials", die auch vom Persönlichkeitsbild her zur langfristigen Strategie des Unternehmens passen. Diverse Maßnahmen zur Wahrung und Gestaltung der familiär geprägten, dennoch leistungsorientierten Unternehmenskultur wurden neu eingeführt und ausgebaut. Insbesondere Mitarbeiterservices für den Erhalt der Gesundheit und zur Gesundheitsvorsorge stehen dabei im Fokus. Die Arbeitgeberattraktivität wird durch verschiedene, aktuell erhaltene Auszeichnungen zusätzlich dokumentiert.

e) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel unseres Risikomanagements ist es u. a., im Bereich der Finanzinstrumente wesentliche Risiken zu vermeiden oder zumindest stark zu verringern.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Gesellschafterdarlehen.

Wir verweisen auf unsere oben gemachten Ausführungen.

Die CARL BECHEM GMBH nutzt gegenwärtig, wie auch im abgelaufenen Geschäftsjahr, keine derivativen Finanzinstrumente.

4.2. Chancen

Die globale Geschäftstätigkeit der CARL BECHEM GMBH und aller verbundenen Unternehmen innerhalb eines dynamischen Marktumfelds eröffnet fortlaufend neue Chancen, deren systematisches Erkennen und Nutzen wesentlicher Bestandteil der Wachstumspolitik der Unternehmensgruppe ist. Chancen werden im Rahmen der jährlichen Geschäftsplanung identifiziert und gemeinsam zwischen Geschäftsführung, dem jeweiligen operativen Management der lokalen Einzelgesellschaften sowie fallweise aufgrund des Geschäftsmodells mit unseren internationalen Vertriebspartnern abgestimmt. Die Verdichtung der globalen Informationen erfolgt regelmäßig durch Berücksichtigung in Jahreszielvereinbarungen sowie installierte, regelmäßig stattfindende Informationsforen der jeweiligen Segmente unter Hinzuziehung von Forschung und Entwicklung.

Leitlinie hierfür sind die Kernelemente der BECHEM - Strategie 2025:

- die intensive Vertriebssteuerung: Konsequenzen sind eine starke Durchdringung bei bestehenden Kunden und eine systemische Bearbeitung unserer Zielgruppen.

- das proaktive Produktmanagement: Konsequentes Wachstum und Potentialausschöpfung über neue Produkte und Innovationsmarketing.

- Die verstärkte Internationalisierung: Konzentration der Ressourcen auf Kernländer und Kernregionen

Aufgrund des weltweiten, engen Produktions- und Vertriebsnetzes bestehen unverändert nachhaltig gute Wachstumsmöglichkeiten für die BECHEM-Gruppe. Die hohe Innovationskraft sowie die breite Produktpalette bieten hierfür eine gute Basis. Die Umsetzung der geplanten Investitionen in Produktionserweiterung und Modernisierung der IT-Landschaft, eine moderate Entwicklung der operativen Kosten sowie ein stabiles gesamtwirtschaftliches Umfeld bilden die Grundlage für nachhaltiges Wachstum der CARL BECHEM GMBH.

4.3. Gesamtrisikoposition

Insbesondere die anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine für den Produktions- und Geschäftsstandort Deutschland haben auch zukünftig eine Auswirkung auf die Beurteilung der Risikoposition der CARL BECHEM GMBH.

Das Unternehmen bedient direkt mit seinem Produktportfolio, sowie indirekt über sein Netzwerk von Vertriebs- und Produktionsgesellschaften im Konzern, unterschiedlichste Branchen, und ist dank dieses Netzwerks auch was den regionalen Footprint der Absatzmärkte angeht sehr diversifiziert. Durch die aktuell gegebene Risikotragfähigkeit bestehen zum Abschlussstichtag keine bestandsgefährdenden Risiken und sind auch für den Prognosezeitraum nicht erkennbar.

5. Nachhaltigkeitsbericht

Als ein Familienbetrieb mit einer nahezu 190 Jahre umfassenden Tradition vertritt BECHEM die Ansicht, dass ein Engagement für Corporate Social Responsibility (CSR) essenziell für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg und die langfristige Bestandsfähigkeit ist. Bereits seit jeher legt unser mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt, die Wahrung sozialer Gerechtigkeit und Menschenrechte sowie auf eine konsequente Unternehmensführung.

Die 17 Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) stellen für uns einen zentralen Orientierungsrahmen dar, um unsere Beiträge zu einer nachhaltigeren Welt zu leisten. Als Mitglied des UN Global Compact verpflichten wir uns, diese Ziele aktiv zu verfolgen und in unsere Geschäftspraktiken zu integrieren, um unser Engagement für Nachhaltigkeit zu verstärken. Durch diese Mitgliedschaft bekräftigen wir unser Bekenntnis zu den Prinzipien des Global Compact in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Über die Jahre hinweg haben wir unser Bewusstsein für Nachhaltigkeit geschärft und entsprechende strategische Weichen gestellt. Ein signifikanter Schritt in diesem Prozess war die Etablierung eines Nachhaltigkeitsmanagements, welches unsere Initiativen an den drei deutschen Standorten zentral steuert. Das Aufrechterhalten des EcoVadis Nachhaltigkeitsrating markiert einen wichtigen Meilenstein und motiviert uns gleichzeitig, Verbesserungen weiter aktiv voranzutreiben. Darüber hinaus bezeugt unsere Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 unser Engagement für Umweltmanagementstandards und bestärkt unser Streben nach kontinuierlicher Verbesserung der Umweltleistung.

Im Jahr 2023 erreichte der Umstieg auf Ökostrom an allen Standorten in Deutschland eine Reduktion der CO 2 e-Emissionen um circa 2.100 Tonnen. Dieser Schritt leistet einen signifikanten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und bringt Bechem entscheidend seinen Nachhaltigkeitszielen näher. Zusätzlich wurde die Elektromobilität innerhalb der Unternehmensflotte gefördert. Die Ladesäulen am Standort Mieste werden mit dem Aufbau von Ladestationen am Standort Hagen ergänzt. Diese Infrastruktur vereinfacht die Nutzung von Elektrofahrzeugen erheblich und gestaltet den Umstieg hin zur Elektromobilität attraktiver. Diese Initiative wird durch den Einsatz von Photovoltaikanlagen an den Standorten Mieste und Hagen unterstützt, welche die Stromversorgung nachhaltig sichern. Über den Bezug erneuerbarer Energien hinaus wurden Maßnahmen zur Ressourcenschonung ergriffen. Der Beginn der Umstellung der Werksbeleuchtung auf LED-Technologie und die Modernisierung des Brenners im Werk Hagen zur Steigerung der Effizienz. Diese Projekte verdeutlichen Bechem's Engagement für eine nachhaltigere und ressourcenschonendere Produktion.

Neben der Realisierung bedeutender Initiativen zur Steigerung der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit hat sich das Unternehmen auch proaktiv auf die Zukunft vorbereitet. Die Ankündigung strengerer Regulierungen durch den Gesetzgeber für die kommenden Jahre wurde bereits berücksichtigt. Dies betrifft sowohl die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) als auch die verpflichtende Implementierung der DIN EN ISO 50001. Für die Einhaltung dieser Vorschriften wurden bereits Projektpläne entwickelt und erste Schritte eingeleitet. Diese Maßnahmen dienen nicht nur der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen, sondern auch der weiteren Förderung der Nachhaltigkeitsziele von Bechem.

Nachhaltigkeit umfasst auch die Einbeziehung sozialer Dimensionen der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs). BECHEM, ein Familienbetrieb, leitet seine Unternehmensphilosophie aus familiären Werten ab und verankert diese in seiner Unternehmenskultur. Die Förderung von Diversität und Gleichberechtigung, faire Bezahlung und Lohngerechtigkeit, Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, soziale Absicherung und Zusatzleistungen sowie Mitarbeiterbeteiligung durch einen Jahresbonus erhöhen die Attraktivität als Arbeitgeber und gehören seit Langem zum Standard bei BECHEM. Das Jobrad-Programm motiviert weiterhin die Mitarbeiter, für den Arbeitsweg das Fahrrad als umweltschonende Alternative zu wählen. Das BetterDoc-Programm, die Fitnessstudio-Kooperation, Corporate Benefits und viele weitere Maßnahmen belegen unser Engagement für die Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und die umfassende Berücksichtigung der SDGs in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Hagen, den 15. Mai 2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CARL BECHEM GMBH, Hagen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CARL BECHEM GMBH, Hagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CARL BECHEM GMBH, Hagen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Abschnitt 5 des Lageberichts (Nachhaltigkeitsbericht).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

6. SCHLUSSBEMERKUNG

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der CARL BECHEM GMBH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen.

 

Hagen, den 16. Mai 2024

WUP Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Weischede, Wirtschaftsprüfer

Prof. Dr. Yilmaz, Wirtschaftsprüfer

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