Ernst Wüstenhagen Textilgrosshandel
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josef Labschütz seit 6.2.2025 | Prokura |
Jens Stratmann seit 19.8.2022 | Prokura |
Oliver Schönwiese seit 19.8.2022 | Prokura |
Rafael Brzóska seit 17.1.2019 | Prokura |
Dirk Döppelhan seit 17.1.2019 | Geschäftsführer |
Jana-Marlene Sell-Grumann seit 17.1.2019 | Prokura |
Ralf Weitzel seit 12.4.2010 | Prokura |
Andreas Dannenberg seit 12.4.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALDB GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die ALDB GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Die Eintragung im Handelsregister ist beim Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) mit dem Aktenzeichen HRB 125990 B erfolgt. Die Gesellschaft besteht seit März 2010. Die Hauptkundin der ALDB, die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), ist seit dem 01.01.2019 alleinige Gesellschafterin der ALDB. Die ALDB betreibt in Deutschland drei Standorte in Berlin, einen Standort in Hannover und einen Standort in Bonn. Gegenstand des Unternehmens ist der technische Betrieb eines bundesweit einheitlichen digitalen Sprech- und Datenfunksystems zur Nutzung durch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in der Bundesrepublik Deutschland und durch weitere Behörden und Organisationen sowie die Erbringung von Dienst- und Betriebsleistungen im Rahmen der Netze des Bundes. Die Hauptkundin der Gesellschaft ist für alle Verträge die BDBOS. Die Verträge mit der BDBOS sind auf unbestimmte Zeit geschlossen worden. Auf der Basis des Betriebsvertrags über das Digitalfunknetz können die Behörden der Bundesländer Schulungs- und Unterstützungsleistungen in Bezug auf das Digitalfunknetz (Digitalfunk) abrufen. Die Gesellschaft erbringt zusätzlich Leistungen im Facility- und Störungsmanagement im Umfeld des Digitalfunknetzes, sowie Dienstleistungen zum Betrieb der Netze des Bundes (NdB). Darüber hinaus ist die ALDB mit dem Aufbau und Betrieb eines Security Operation Centers (SOC) für die von ihr betreuten Netze beauftragt. Im Jahr 2023 wurde die Geschäftstätigkeit um Dienst- und Betriebsleistungen aus dem Bereich des Kerntransportnetzes des Bundes (KTN) erweitert. 2. Marktentwicklung Wirtschaftliches Umfeld Durch die starke Ausrichtung der Gesellschaft auf einen Kunden auf der Basis der bestehenden Verträge spielen äußere Einflüsse der globalen Finanz- und Wirtschaftslage lediglich eine untergeordnete Rolle. Die Umsätze sind durch klare Regelungen im Rahmen der Vertragswerke mit der Hauptkundin BDBOS abgesichert. Die Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland wirkt sich lediglich mittelbar auf der Beschaffungsseite aus. Personalsituation Zum 31. Dezember 2023 waren (einschließlich der Geschäftsführung) 388 Beschäftigte an den Standorten der Gesellschaft beschäftigt, davon 18 Personen in Arbeitnehmerüberlassung. Auftragseingang Der Auftragseingang orientiert sich an den Bedingungen der existierenden Verträge mit der BDBOS, der bei unveränderten Voraussetzungen und Rahmenbedingungen eine stabile monatliche Betriebsvergütung vorsieht. Der planmäßige Betrieb im Jahr 2023 sorgte für einen gesamten Auftragseingang in Höhe von TEUR 66.156. Auftragsbestand Der geplante Auftragsbestand beträgt für das Geschäftsjahr 2024 TEUR 74.075 und besteht zum Großteil aus der Vergütung für den Regelbetrieb des Folgejahres. Auftragseingang/Auftragsbestand Grundlage für die Umsätze eines nachfolgenden Geschäftsjahres ist der jeweilige von der ALDB aufgestellte Wirtschaftsplan, dem der Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2024 im Dezember 2023 zugestimmt hat. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 67.334 (Vj. TEUR 57.805). Mit TEUR 50.002 trug der Netzbetrieb zu 74% zum Umsatz bei. Die Umsatzerhöhung gegenüber dem Vorjahr von TEUR 9.529 ist auf die Erbringung weiterer Dienst- und Betriebsleistungen im Rahmen des Dienstleistungsvertrags Netze des Bundes zurückzuführen. Die Umsätze für 2023 liegen insgesamt 8% unter Plan, da das Umsatzvolumen in direkter Abhängigkeit zu den Kosten steht (Selbstkostenerstattungspreis). Kosteneinsparungen und Effektivitätssteigerungen führen aufgrund der Vertragsgestaltung mit der Hauptauftragsgeberin daher zu Umsatzrückgängen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse jedoch um 17%. Der Anstieg ist auf einen erweiterten Auftragsbestand zurückzuführen. Der Materialaufwand betrug TEUR 14.538 (Vj. TEUR 15.113). Dabei sank die Materialaufwandsquote von 26% im Vorjahr auf 22% und resultiert aus den Bemühungen, eigenes Personal für die Erbringung der Leistungen zu rekrutieren. Der Personalaufwand belief sich auf TEUR 32.273 (Vj. TEUR 26.860); die Personalaufwandsquote beträgt 48% (Vj. 47%). Die Steigerung des Personalaufwands gegenüber dem Vorjahr ist dem erhöhten Personalbestand sowohl der höheren Auftragslage als auch einem verstärkten Inhousing geschuldet. Die Abschreibungen betragen TEUR 6.750 (Vj. TEUR 4.193). Die Steigerung beruht im Wesentlichen auf der Anmietung und dem Umbau neuer Büroflächen sowie Neuinvestitionen im Rahmen der bestehenden Aufträge. Weiterhin fielen im Geschäftsjahr 2023 sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 11.547 (Vj. TEUR 9.452) an. Getrieben wurde der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen insbesondere durch gestiegene Wartungskosten, höheren Mietaufwand sowie höheren Aufwand für Recruiting. Darüber hinaus bedingten der Ausbau der Geschäftstätigkeit höhere Audit- und Beratungskosten. Im Rahmen der Ertüchtigung zusätzlicher Bürokapazitäten in Berlin wurde der ALDB vom Vermieter ein Baukostenzuschuss von insgesamt TEUR 3.067 gewährt. Dieser floss im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 920 in den sonstigen Erlösen zur Kompensation des mit der Ertüchtigung der Büroflächen angefallenen Aufwands ein. Der verbleibende Betrag in Höhe von 2.147 wird als Sonderposten in der Bilanz ausgewiesen und wird ratierlich entsprechend den planmäßigen Abschreibungen der für die Ertüchtigung angefallenen Investitionen aufgelöst. Der im Geschäftsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss beträgt TEUR 2.124 (Vj. TEUR 1.482). Insgesamt liegt das Jahresergebnis für 2023 im Rahmen des erwarteten und geplanten Korridors. Finanzlage Der Gesellschaft wird durch die vertraglich vereinbarten Zahlungsmodalitäten der Verträge eine ausreichende Liquidität für die laufende Geschäftstätigkeit gesichert. Es bestehen keine Kreditvereinbarungen. Der ALDB flossen in 2023 TEUR 2.739 aus der laufenden Geschäftstätigkeit ab, davon im Wesentlichen durch Investitionstätigkeiten in Höhe von TEUR 9.828. Damit wurden die für 2023 geplanten Investitionen um ca. 10% übertroffen. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 26.307 (Vj. TEUR 23.882). Insgesamt ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 2.425. Die wesentlichen Bilanzpositionen und deren Entwicklung zum Vorjahr sind nachfolgend näher erläutert. Das Anlagevermögen umfasst neben dem Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 10.202 auch immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.156. Im laufenden Geschäftsjahr haben sich die Sachanlagen durch Investitionen um TEUR 3.828 und die immateriellen Vermögensgegenstände um TEUR 41 erhöht. Im Jahr 2023 sind die Gesamtinvestitionen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.070 gestiegen und beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 9.828 (Vj. TEUR 5.758). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erneuerung und Erweiterung der Systeme und der Ertüchtigung des neuen Bürostandorts in Berlin. Das Umlaufvermögen verringerte sich um TEUR 4.085 auf TEUR 3.670 (Vj. TEUR 7.755). Es beinhaltet einerseits Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich um TEUR 29 auf TEUR 101 (Vj. TEUR 72) erhöht haben, verringerte Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 759 (Vj. TEUR 1.769), um TEUR 363 niedrigere sonstige Vermögensgegenstände sowie die Abschmelzung des Guthabens bei Kreditinstituten um TEUR 2.739 auf TEUR 2.590 (Vj. TEUR 5.329). Der Liquiditätsabfluss beruht vor allem auf höheren Investitionen. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 10.801) sind im Wesentlichen Anzahlungen für die Ertüchtigung des Standortes in Bonn in Höhe von TEUR 7.476 enthalten. Diese werden ratierlich analog der Abschreibung der Investitionen im Rahmen der Ertüchtigung der neuen Büroräume am Hauptstandort der Gesellschaft über einen Zeitraum von 3 und 5 Jahren aufgelöst. Weitere TEUR 970 sind für Oracle Lizenzen enthalten. In Folge zusätzlicher Sicherheitsanforderungen und fehlender Endabrechnungen Seitens des Generalunternehmers werden die Maßnahmen für den Standort Bonn erst im Geschäftsjahr 2024 abgeschlossen werden. Die Passiva setzen sich aus dem Eigenkapital in Höhe von TEUR 8.891, den Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.301 (Vj. TEUR 4.873) und den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 9.480 (Vj. TEUR 12.242) zusammen. In den Rückstellungen ist ein Betrag in Höhe von TEUR 556 für Steuern vom Ertrag und Einkommen enthalten. Der Anstieg des Eigenkapitals resultiert aus dem erzielten Jahresergebnis von TEUR 2.124. Der Anstieg der Rückstellungen ist auf gestiegene Pensionsrückstellungen zurückzuführen, wohingegen sonstige Rückstellungen und Steuerrückstellungen sich leicht verringerten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zum 31.12.2023 um TEUR 4.659 auf TEUR 3.270 (Vj. TEUR 7.929) gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten ausschließlich Lohnsteuerverbindlichkeiten. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft wird unverändert positiv gesehen. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 war geprägt von veränderten Parametern (Inbetriebnahme SOC, Start des Projekts KTN und Übernahme weiterer Aufgaben und damit verbundenem Personalzuwachs) und verlief bezogen auf Umsatz und Ergebnis weitestgehend im Rahmen der Planung. 4. Chancen- und Risikobericht Für die künftige Entwicklung sind folgende wesentliche Risiken zu nennen: Risiken bezogen auf die vertraglich vereinbarte Leistungserbringung ergeben sich aus dem erhöhten Personalbedarf für den Betrieb des BOS-Digitalfunknetzes und der Netze des Bundes, sowie neuer Projekte im Rahmen der Zusammenarbeit mit der BDBOS. Das betriebene Netz des BOS-Digitalfunks ist im Wesentlichen aufgebaut und wird zurzeit modernisiert. Wie im Jahr 2023 werden auch im kommenden Jahr 2024 eine kleine Anzahl weiterer Netzelemente und Dienste in Betrieb genommen. Zusätzlich werden die Maßnahmen zur Modernisierung des Netzes durch die Betriebsorganisation begleitet und unterstützt. Die Anzahl der Nutzer des BOS-Digitalfunks wächst stetig. Zum Netzbetrieb eines größeren, komplexeren Netzes zur Betreuung einer größeren Anzahl von Nutzern und aufgrund des dadurch entstehenden erhöhten Umfangs der betrieblichen Aufgaben können weiteres Personal und der Ausbau der betrieblichen IT-Systeme über die Planung hinaus notwendig werden. Ähnliches gilt für den Betrieb der Netze des Bundes. Im Rahmen der derzeit phasierten Übernahme von Aufgaben und angesichts der zu erwartenden weiteren Aufgaben für den Betrieb ist und bleibt die Gewinnung qualifizierten Personals von hoher Bedeutung. Auch der Aufbau und Betrieb des SOC sowie die Übernahme von Aufgaben im Bereich KTN durch die ALDB erfordert die Gewinnung qualifizierten Personals. Die Gesellschaft muss sich für alle Bereiche der Herausforderung stellen, ausreichend qualifiziertes Personal auf dem Arbeitsmarkt zu bewerben. Der allgemeine Fachkräftemangel ist auch für die ALDB spürbar. Zur Vertragserfüllung bedient sich die ALDB externer Fachkräfte und konzentriert sich darüber hinaus, die Attraktivität der ALDB als Arbeitgeberin stetig zu erhöhen. Um den zukünftigen Anforderungen der Nutzung der Netzdienste und der Modernisierung des Netzes Rechnung zu tragen und um neue Geschäftsfelder für den Digitalfunk zu entwickeln, wird die Digitalisierung der Betriebsprozesse und Systeme weiter vorangetrieben. Im Wesentlichen sind hier die weitergehende Automatisierung von Standardaufgaben, die tiefergehende Entwicklung eines umfassenden Datenspeichersystems (Datawarehouse) und die Anpassung der IT- Entwicklungsumgebung und -prozessen zu sehen. Sicherheitslage und Sicherheitsanforderungen Das operative Risiko wird maßgeblich durch die allgemeine Sicherheitslage bestimmt. Eine Verschärfung der allgemeinen Sicherheitslage kann zu höheren Aufwendungen für die betriebenen Kommunikationseinrichtungen führen. Daraus resultierend ergibt sich das Risiko erhöhter Aufwendungen zur Vorbeugung der Einschränkung der Betriebsfähigkeit bzw. deren Sicherung. Allgemeines Finanzierungsrisiko Die üblicherweise zu erwartenden Risiken für die Gesellschaft sind durch die Finanzierungsregelungen und Zahlungsvereinbarungen mit der BDBOS abgesichert. Die bestehenden vertraglichen Regelungen mit der BDBOS sehen eine Vergütung der bereits erbrachten Leistungen auf Basis eines abgestimmten und vom Aufsichtsrat genehmigten Wirtschaftsplans für das jeweils folgende Geschäftsjahr vor. Die vereinbarte Vergütung für das entsprechende Geschäftsjahr beruht auf dem geplanten Aufwand, nicht den Ausgaben. Das bedeutet, dass die Verträge mit der BDBOS für die mit der Leistungserbringung zusammenhängenden Investitionen lediglich eine nachschüssige Finanzierung im Rahmen der Abschreibungsdauer vorsehen. Betriebsnotwendige Investitionen muss die ALDB zum Zeitpunkt der Anschaffung aus Eigenmitteln vorfinanzieren. Die im Wirtschaftsplan unterhalb der Kosten ausgewiesenen und genehmigten Investitionen werden dabei nicht zum Investitionszeitpunkt, sondern über die Nutzungsdauer vergütet. Der Kapitalbedarf entsteht dabei bereits zum Beschaffungszeitpunkt einer Investition und nicht zum Vergütungszeitpunkt. Während die erforderliche Re- und Neuinvestitionen aus dem laufenden Betrieb ausreichend gesichert sind, stellen höhere Erstanschaffungen im Rahmen des Aufbaus KTN die Gesellschaft vor höhere Herausforderungen. Aktuell werden mit der BDBOS in ihrer Funktion der Gesellschafterin und auch in der Funktion der Auftraggeberin gemeinsam nach neuen Finanzierungsstrategien außerhalb der bestehenden Betriebs- und Dienstleistungsverträge diskutiert. Keines der genannten Risiken wird im Prognosezeitraum als für die Gesellschaft bestandsgefährdend eingeschätzt. Als zukünftigen Chancen werden gesehen: Zukünftige Chancen bestehen in der Erbringung eines erhöhten Mehrwertes für die BDBOS und für die Bundesländer insbesondere mit spezifischen Beratungs- und Schulungsleistungen, die der Kundin BDBOS und den Bundesländern die Möglichkeit geben, Prozesse und Verfahren gemäß dem Auftrag in Bezug auf Verfügbarkeit, Sicherheit und Qualität besser zu nutzen. Im Zuge der laufenden Netzmodernisierung der TETRA-Systemtechnik einschließlich der Einführung von neuen Diensten, Funktionalitäten und IT-Systemen und der Umstellung der Systeme auf den IP-Standard im Auftrag der BDBOS rechnet die Geschäftsführung damit, ebenfalls bei diesen Maßnahmen als Auftragnehmerin der BDBOS eingebunden zu werden und zusätzliche Leistungen zu erbringen. Die ALDB hat im Jahr 2020 damit begonnen, Betriebsleistungen für die Netze des Bundes zu übernehmen. Die Geschäftsführung rechnet darüber hinaus damit, hier weitere Aufgaben und zusätzliche Leistungen zu übernehmen, die zu entsprechendem Umsatz- und Personalzuwachs führen. Die Einrichtung und der Betrieb des SOC wirken sich ebenfalls positiv auf den Auftragsbestand und das Wachstum der Gesellschaft aus. Die beschriebenen Chancen und Risiken können sich positiv bzw. negativ auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresüberschuss auswirken. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme kann aufgrund der bestehenden Unsicherheit nicht festgelegt werden. 5. Prognosebericht Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz in Höhe von etwa 78 Mio. EUR. Wesentlicher Bestandteil im Rahmen der Wirtschaftsplanung ist die Vergütung für den Regelbetrieb des Jahres 2024 auf Basis der mit der BDBOS geschlossenen Verträge. Für die Geschäftsjahre 2025 bzw. 2026 wird mit einem voraussichtlichen Umsatz von etwa 100 bis 107 Mio. EUR geplant. Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 rechnet die Gesellschaft weiterhin mit einem jeweils positiven Jahresergebnis leicht über dem Niveau von 2023. Die Regelungen der Verträge stellen sicher, dass die Gesellschaft zum Jahresende stets stabil ein positives Jahresergebnis ausweisen kann. Weiterhin sind für das Geschäftsjahr 2024 Investitionen in Höhe von etwa 6 Mio. EUR aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Planung. Das Investitionsvolumen im Rahmen des avisierten Neugeschäfts beträgt rund 24 Mio. EUR. Hierfür bedarf es noch gesonderter Finanzierungsvereinbarungen mit der Gesellschafterin und zugleich Auftraggeber BDBOS.
Berlin, 4. März 2024 ALDB GmbH gez. Andreas Dannenberg, Geschäftsführer gez. Dirk Döppelhan, Geschäftsführer BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die ALDB GmbH hat Ihren Sitz in Berlin. Die Eintragung im Handelsregister ist beim Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) mit dem Aktenzeichen HRB 125990 B erfolgt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapital-gesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss der ALDB GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG in Euro aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Der Abschreibung liegt in der Regel eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren zugrunde. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände i. S. d. § 248 Abs. 2 HGB wurden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen drei bis zehn Jahre sowie bei anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Im Jahr 2023 gab es einen Wechsel von Sammelposten- auf Sofortabschreibungsverfahren. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 wird das Sofortabschreibungsverfahren angewandt. Das GWG wird im selben Wirtschaftsjahr abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Wertpapiere der Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei einer dauernden Wertminderung werden die Wertpapiere handelsrechtlich auf den niedrigeren Teilwert abgeschrieben werden. Wertsteigerungen werden bis zu der Höhe der Anschaffungskosten zugeschrieben. Forderungen und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem ratierlich degressiven Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Unit-Credit-Method") unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82%. Des Weiteren wurden bei der Rückstellungsermittlung folgende Rechnungsannahmen zugrunde gelegt:
Darüber hinaus bestehen Leistungszusagen betrieblicher Altersversorgung aus Versorgungskonten auf der Grundlage von arbeitnehmerfinanzierten Beiträgen, die in Kapitalbausteine umgewandelt und entsprechenden Versorgungskonten gutgeschrieben werden. Es handelt sich um eine versicherungsgebundene Versorgungszusage, die zum 31. Dezember 2023 mit dem beizulegenden Zeitwert der zu Grunde liegenden Rückdeckungsversicherung bewertet wurde. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Leistungszusagen aus der Personalübernahme im Rahmen der Eingliederung des IT-Basisbetriebs wurden durch einen Treuhandvertrag (sog. Contractual Trust Arrangement, CTA) mit der Hessischen Landesbank (Helaba) abgesichert. Das Treuhandvermögen ist saldierungsfähig im Sinn des §246 Abs.2 HGB und wird mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen saldiert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Für die Berechnung der Rückstellungen aus Rückbauverpflichtung wird die zum Bilanzstichtag ermittelte Verpflichtung mit einer Preissteigerung von 3% p.a. aufgezinst. Die Zuführung zur Rückstellung erfolgt ratierlich und wurde entsprechend der Zeitspanne bis zur Fälligkeit der Verpflichtung mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82%. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anhang beigefügt. Forderungen Die Forderungen haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft ist vollständig erbracht und beträgt zum Bilanzstichtag EUR 500.000,00. Alleinige Gesellschafterin ist die BDBOS (Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben). Sonderposten Der ausgewiesene Sonderposten (TEUR 2.147, Vj. TEUR 0) resultiert aus Baukostenzuschüssen und wird ratierlich entsprechend den planmäßigen Abschreibungen der für die Ertüchtigung angefallenen Investitionen aufgelöst. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die unter Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen ausgewiesenen Verpflichtungen von TEUR 2.279 (Vj. TEUR 1.776) beinhalten in Höhe von TEUR 2.242 (Vj. TEUR 1.699) Pensionsverpflichtungen und in Höhe von TEUR 37 (Vj. TEUR 77) verrechnete Vermögenswerte aus dem Abschluss einer Rückdeckungsversicherung bzw. Contractual Trust Arrangement. Bei den verrechneten Vermögenswerten handelt es sich um insolvenzgesicherte Wertpapiere. Die Bewertung zum Stichtag erfolgt anhand eines Gutachtens. Der Unterschiedsbetrag, der sich zu der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz für sieben Geschäftsjahre ergibt (1,74%, Vj. 1,43%) beträgt im Berichtsjahr TEUR 29 (Vj. TEUR 124). Gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt dieser Betrag einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 960, Vj. TEUR 924) sowie Personalrückstellungen (TEUR 1.264, Vj. TEUR 1.168). Die Rückstellung aus Rückbauverpflichtung erhöhte sich um rund TEUR 74 auf TEUR 140. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Insgesamt resultieren die Verbindlichkeiten im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.792, Vj. TEUR 3.975) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 3.270 (Vj. TEUR 7.929). Im Berichtsjahr erhielt die ALDB von ihrer Auftraggeberin eine Anzahlung für ein Bauvorhaben in Höhe von TEUR 4.200. Der durch Teilabrechnungen reduzierte Betrag (TEUR 3.860) wird getrennt ausgewiesen. Durch Pfandrechte oder durch ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen, wie auch im Vorjahr, nicht. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse betreffen potenzielle zukünftige Ereignisse, deren Eintritt zu einer Verpflichtung führen würde. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 759 (Vj. TEUR 1.769). Diese stellen gleichzeitig Forderungen gegenüber der Gesellschafterin dar. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen inklusive der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen TEUR 7.132 (Vj. TEUR 7.929). Diese stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin dar. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Alle sonstigen finanziellen Verpflichtungen bewegen sich im geschäftsüblichen Rahmen. Diese betragen TEUR 23.032 und betreffen Mietverpflichtungen (TEUR 18.985, Vj. TEUR 20.760), Leasingverbindlichkeiten (TEUR 148, Vj. TEUR 191), mehrjährige Wartungsverträge (TEUR 3.117, Vj. TEUR 1.724) sowie sonstige finanziellen Verpflichtungen (TEUR 839, Vj. TEUR 226). Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Anmietung von zusätzlichen Flächen in Berlin im Zusammenhang mit einer höheren Laufzeit. Die Nutzung der übrigen Büroflächen der ALDB erfolgt im Rahmen einer durch die Betriebsverträge geregelte Beistellung. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/ Personen Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen resultieren aus dem mit der Gesellschafterin BDBOS abgeschlossenen Betriebsvertrag. Die Abrechnung erfolgt zu marktüblichen Konditionen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr betragen TEUR 67.334 (Vj. TEUR 57.805). Diese wurden ausschließlich im Inland und im Wesentlichen mit der Hauptkundin BDBOS (Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) erwirtschaftet. Aufgliederung nach Umsatzbereichen
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.233 (Vj. TEUR 691). Sie beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 249, Vj. TEUR 685). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 11.547 (Vj. TEUR 9.452). Im Wesentlichen darin enthalten sind Aufwendungen für Instandhaltung und Wartung TEUR 5.589 (Vj. TEUR 4.421), Büromiete TEUR 2.359 (Vj. TEUR 1.650), personalbezogene Aufwendungen (TEUR 1.566; Vj. TEUR 1.455), Verwaltungsaufwendungen (TEUR 1.177, Vj. TEUR 1.106) sowie Reise- und Bewirtungskosten (TEUR 442; Vj. TEUR 287). Der allgemeine Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus der Erweiterung des Geschäftsfelds und Preissteigerungen. Der Anstieg bei den Verwaltungskosten resultiert im Wesentlichen aus höheren Kosten für Sicherheit im Rahmen der Ertüchtigung der neuen Standorte in Berlin und Bonn sowie höheren Kosten für Bewirtschaftung und Erhalt der Liegenschaften in Folge der erfolgten Flächenerweiterung. Mit der Erweiterung der Standorte erhöhen sich auch die Mietkosten deutlich. Der Anstieg bei personalbezogenen Aufwendungen begründet sich im Wesentlichen aus höheren Kosten der Personalbeschaffung sowie der Personalqualifizierung. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden sonstige Steuern in Höhe von TEUR 34 (Vj. TEUR 31) ausgewiesen. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 6.750 (Vj. TEUR 4.193). Außerplanmäßige Abschreibungen sind wie im Vorjahr nicht angefallen. Sonstige Angaben Aufsichtsrat
Bezüge des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr 2023 keine Vergütung. Geschäftsführung Dannenberg, Andreas, Diplom-Ingenieur Nachrichtentechnik Döppelhan, Dirk, Rechtsanwalt / Syndikusrechtsanwalt Bezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023 zwei Geschäftsführer. Auf die Angabe zu den im Geschäftsjahr gewährten Bezügen der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 HGB wird unter Inanspruchnahme des § 286 Absatz 1 HGB verzichtet. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter lag bei 379 Angestellten (Vj. 303). Die im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter waren in folgenden Bereichen tätig: Verwaltung 75 Mitarbeiter (Vj. 53), Netzbetrieb 134 Mitarbeiter (Vj. 114), Netzbetrieb Netze des Bundes 40 (Vj. 40) und Testplattform 30 Mitarbeiter (Vj. 29) sowie sonstige Bereiche mit 100 Mitarbeiter (Vj. 61). Gesellschafterin Die Geschäftsanteile werden zu 100 % von der BDBOS (Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) gehalten. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 2.123.762,82 auf neue Rechnung vorzutragen. Honorare des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 28. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Berlin, 4. März 2024 ALDB GmbH Andreas Dannenberg, Geschäftsführer Dirk Döppelhan, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Andreas Dannenberg, Geschäftsführer gez. Dirk Döppelhan, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ALDB GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALDB GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALDB GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungenaufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 4. März 2024 ECOVIS
Audit AG
gez. Dipl.-Fin.wirt Andreas Frericks, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Ralph Riese, Wirtschaftsprüfer |
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