Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 601385
Eingetragen
3.3.1989
Branche
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenReparatur und Instandhaltung von MetallerzeugnissenReparatur und Instandhaltung von sonstigen Ausrüstungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Projektierung, Einkauf, Verkauf, die Verarbeitung und Instandsetzung von hydraulischen, mechanischen, elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen und verwandten Artikeln.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Blickle
seit 11.9.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
0.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
M****** B******
290.000 €
21.38%
M****** B******
187.200 €
13.80%
M****** B******
120.000 €
8.85%
Horst Blickle GmbH & Co. KG
Germany
75.000 €
5.53%
Horst Blickle GmbH & Co. KG
Germany
75.000 €
5.53%

Konzern- und Jahresabschlüsse

FMB-Blickle GmbH

Villingen-Schwenningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

der FMB-Blickle GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

A. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die FMB-Blickle GmbH beschäftigt sich mit der Beratung, Projektierung, Montage, Inbetriebnahme und Wartung von kundenspezifischen fluidtechnischen Systemen. Dies umfasst hydraulische Funktionsbaugruppen, Hydraulikaggregate, Prüfstände und Prüfstandbaugruppen, Steuerungstechnik sowie Kühl-Schmierstoff-Anlagen.

B. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist neben der Neuentwicklung von kundenspezifischen Hydraulikaggregaten die Entwicklung neuer hydrauliknaher Technologien wie z. B. Impulsdruckprüfung sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der hauseigenen Automatisierungssoftware AutoHYPS. Sämtliche dieser Technologien finden auch Eingang in den im Jahr 2016 erworbenen hydraulischen Universalprüfstand, auf welchem das neue Geschäftsmodell der "Auftragsprüfung" basiert.

Basis unserer Entwicklungstätigkeit und Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter, welches uns in die Lage versetzt, das etablierte hohe Niveau der Entwicklungstätigkeit in den Folgejahren fortzuführen.

II. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2016 stagnierte die deutsche Maschinenproduktion. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag die Produktion preisbereinigt bei rund null Prozent - dies bestätigt die Prognose des VDMA. Der nicht preisbereinigte Umsatz erreichte im vergangenen Jahr ein Volumen von 219,5 Mrd. Euro.

Die Exporte von Maschinen und Anlagen kommen auf einen Wert von 155,9 Mrd. Euro. Damit konnte das Vorjahresniveau in etwa gehalten werden. Einen Zuwachs gab es für die Exporte in die EU-Partnerländer (+4,1 Prozent), ins Sonstige Europa (+0,4 Prozent), nach Zentral- und Südasien (+5,0 Prozent), nach Südostasien (+3,9 Prozent), nach Afrika (+15,8 Prozent) wie nach Australien-Ozeanien (+4,8 Prozent). Die Maschinenausfuhren nach Amerika (-5,1 Prozent), in den Nahen und Mittleren Osten (-10,1 Prozent) und nach Ostasien (-7,6 Prozent) waren dagegen rückläufig.

Die Zahl der Beschäftigten lag im Dezember 2016 bei 1.018.000 Personen und damit 0,6 Prozent über der Zahl des Vorjahresmonats. Das entspricht einem Zuwachs von 6.000 Stellen im Verlauf des Jahres 2016.

Der Auftragseingang verfehlte 2016 sein Vorjahresniveau um real 2 Prozent. Bei der Inlandsnachfrage gingen die Auftragseingänge um 1 Prozent zurück, die Orders aus dem Ausland sanken um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hierbei gab es eine leichte Spreizung. Während die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern ihr Vorjahresniveau um 8 Prozent verfehlten, gingen die Aufträge aus den Nicht-Euro-Ländern um 1 Prozent zurück. 1

1 Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA

B. Geschäftsverlauf und Lage

Für die FMB-Blickle GmbH ist das Jahr 2016 tendenziell eher positiv verlaufen. Die Auftragseingänge konnten nochmals um rund 20% zum Vorjahr gesteigert werden, was neben der stabilen Branchenkonjunktur im Wesentlichen aus bemerkenswerten Akquisitionserfolgen im noch relativ jungen Geschäftsbereich "Prüftechnik" resultiert.

Die Umsatzentwicklung insgesamt allerdings blieb hinter den Erwartungen und Planungen zurück. Hauptgrund hierfür waren Verzögerungen bei der Auslieferung von Prototypen-Prüfständen, welche im jeweiligen Projektverlauf erhebliche, kundeninitiierte technische Veränderungen erfahren haben.

Trotz stabiler Konjunktur in unserer Schüsselbranche "Werkzeugmaschinenbau" führte letztgenannter Effekt dazu, dass wir unsere Umsatzerlöse entgegen unserer Erwartung lediglich um 4% steigern konnten, die Gesamtleistung des Unternehmens allerdings um bemerkenswerte 22%.

Durch die Veränderungen in den Geschäftsfeldern haben wir notwendige Ergänzungen im personellen Bereich auf der Führungsebene abgeschlossen und auch in der Ablauforganisation punktuelle Anpassungen vorgenommen.

Unsere Positionierung im Markt konnten wir trotz des seit Jahren bestehenden Verdrängungswettbewerbes durch innovative Produktideen, Qualität der angebotenen Produkte, Verlässlichkeit im Service und die langjährige Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Herstellern auf hohem Niveau halten.

C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft stellt sich aufgrund des höheren Verschuldungsgrades und der notwendigen kurzfristigen Vorfinanzierungen der Projektaufträge schlechter dar. Die kongruente Deckung des langfristig gebundenen Vermögens ist nicht mehr gegeben, wird sich jedoch nach Realisierung der Cashflows aus den Projektaufträgen wieder einstellen. Das Anlagevermögen hat sich durch Investitionen (TEUR 853) und einer Zuschreibung (TEUR 433) deutlich erhöht (TEUR + 1.097). Die Eigenkapitalquote beträgt gut 20% und liegt somit im Branchendurchschnitt.

Die Finanzlage kann trotz der erheblichen Vorfinanzierungsnotwendigkeiten, vor allen Dingen im Geschäftsbereich Prüftechnik, als stabil bezeichnet werden. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Die notwendigen Projektvorfinanzierungen sind jederzeit realisierbar.

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Wichtige Größen wie das Betriebsergebnis lagen jedoch unter Berücksichtigung neutraler Erträge weiterhin im negativen Bereich. Dies ist hauptsächlich auf unser verändertes Leistungsspektrum und den organisatorischen Umbau zurückzuführen und ist durch den hohen Anteil an unfertigen Erzeugnissen (rd. EUR 3,5 Mio.) gekennzeichnet. Die Ertragsrealisierungen werden im Folgejahr positiv auf alle Kennziffern durchschlagen.

D. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

1.

Umsatzentwicklung

2.

Betriebsergebnis und

3.

Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 163 und ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Die absoluten und relativen Ergebnisgrößen haben sich in 2016 im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

E. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als stabil ein. Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung sind eingeleitet. Wir gehen daher von einer guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus.

Die kurzfristigen Schulden sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte unter Berücksichtigung der zugesagten Mittel der Hausbanken gedeckt.

III. Prognosebericht

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gehen wir für das Jahr 2017 von signifikanten Erlössteigerungen aus. Die aktuell gültige Planung, welche im I. Quartal 2017 zusätzlich extern plausibilisiert wurde, sieht eine Steigerung der Erlöse um > 65% vor. Wir erwarten im Jahr 2017 steigende Umsätze im Bereich der Werkzeugmaschinen und gehen aufgrund überdurchschnittlicher Akquisitionserfolge und eines hohen Auftragsbestandes Ende 2016 im Bereich der Prüftechnik von dynamischen Umsatzsteigerungen aus. Infolge dessen erwarten wir ein zum Vorjahr deutlich verbessertes EBIT und eine gute Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage insgesamt.

Die bei der FMB-Blickle GmbH engagierten Kreditinstitute haben die nicht unerhebliche Ausweitung ihrer jeweiligen Engagements für die Finanzierung der Prüfstandprojekte im März 2017 mit uns vertraglich vereinbart. Uns ist es gelungen, einen weiteren strategisch und perspektivisch hochinteressanten Prüfstandkunden für das Unternehmen zu gewinnen. Die Anfang 2015 vorgenommenen Strategieänderung wird dadurch ebenfalls positiv bestätigt und nachhaltig dokumentiert.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen immer fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

A. Risikobericht

i. Branchenspezifische Risiken

Sollten sich die Unruhen an den Finanzmärkten und im Euroraum wieder verstärken und die fehlende Dynamik der Entwicklungs- und Schwellenländer anhalten, so sind für Deutschland und die deutsche Maschinenbaukonjunktur dämpfende Einflüsse zu erwarten. Im Zuge dessen könnten sich die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten moderat negativ entwickeln. Daraus können für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen, welche wir über Umsatzzuwächse bei der Prüftechnik (Automotive) mehr als ausgleichen werden. In diesem Segment sehen wir zwar das Marktrisiko (Volatilität), das an die Zulieferer weitergegeben wird. Jedoch steht dem unser Technologievorsprung und die Verbundenheit mit den Marktführern entgegen.

ii. Ertragsorientierte Risiken

Wir gehen davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken durch die dynamische Entwicklungstätigkeit der letzten Jahre eher gesunken sind und wir unsere Marktanteile weiterhin ausdehnen können. Zusatzkosten im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen sind in der Wirtschaftsplanung 2017 berücksichtigt.

iii. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditätslage ist aufgrund der oben erwähnten Kreditzusagen (Abschnitt III) gesichert; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite und -darlehen bei regional und überregional tätigen Geschäftsbanken. Hier besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Ungeachtet dessen prüft die Gesellschaft aufgrund des dynamischen Umsatzwachstums alternative Finanzierungsformen, wie z. B. Einkaufsfinanzierung.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

B. Chancenbericht

Unsere herausragende Stellung im traditionellen Segment "Maschinenbau" und im eher neuen Bereich "Prüftechnik" mit einem sehr großen Marktvolumen und signifikanten Akquisitionserfolgen in den beiden vergangenen Jahren, bilden in Summe eine sehr gute aktuelle und perspektivische Konstellation zu unseren Gunsten und die Grundlage zur Erhöhung unserer Marktanteile. Wir erwarten stabile Fixkosten und entsprechende Ergebnisbeiträge.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auch weiterhin auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück, mit denen wir langfristige Lieferverträge anstreben. Zur Risikominimierung haben wir neue Lieferanten im gleichen Segment akquiriert, die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

C. Einschätzung

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2015 nicht wesentlich verändert. Die Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus unserer Sicht mit dem weiteren Auf- und Ausbau im Technologiebereich "Prüfstandtechnik" als sehr gut zu bezeichnen. Vor dem Hintergrund unserer starken Marktposition durch innovative Produkte sind bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht ersichtlich.

 

Villingen-Schwenningen, im April 2017

Fabian Blickle

Bernhard Zemann

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2015
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 430.655,00   1.305.930,80
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.967,00   72.822,00
    488.622,00  
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91.877,00   91.747,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.036,00   1.038,00
3. Andere Anlagen, Betrieb- und Geschäftsausstattung 78.446,00   94.178,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.990.854,23   0,00
    2.162.213,23  
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.750,00   0,00
2. Genossenschaftsanteile 1.700,00   1.700,00
    14.450,00  
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   2.528.827,87 1.799.300,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   300.206,95 863.918,82
davon gegen Gesellschafter 165.388,25 EUR      
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   173.328,46 192.471,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten   20.753,06 33.638,64
    5.688.401,57 4.456.745,05

Passiva

     
      31.12.2015
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 1.356.640,00   1.356.640,00
II. Anteile Stille Gesellschafter 597.369,04   644.589,34
III. Verlustvortrag 924.096,50   552.200,54
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 118.830,38   -371.895,96
    1.148.742,92 1.077.132,84
B. Rückstellungen   131.966,70 285.916,79
davon für Pensionen 5.166,70 EUR      
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.416.891,72   2.708.903,84
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.667.643,61 EUR      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 724.354,39   230.360,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 724.354,39 EUR      
3. Sonstige Verbindlichkeiten 266.445,84   152.947,56
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 194.020,32 EUR      
davon aus Steuern 151.556,59 EUR      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.837,48 EUR   4.407.691,95  
D. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 1.483,20
    5.688.401,57 4.456.745,05

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2015
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   6.003.888,79 4.954.615,86
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 3.503.455,88     3.118.702,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung      
davon für Altersversorgung 40.836,64 EUR 652.608,90 4.156.064,78 589.046,81
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   179.549,91 275.073,64
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   1.434.408,87 1.289.642,77
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.821,51   10.856,79
davon aus verbundenen Unternehmen 10.757,01 EUR      
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 157.089,33   108.314,05
7. Auf Grund eines Teilergebnisabführungsvertrags übernommener / abgeführter Verlust / Gewinn -31.232,97   -43.410,66
    -115.034,85  
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00 0,00
9. Ergebnis nach Steuern   118.830,38 -371.895,96
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   118.830,38 -371.895,96

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die FMB-Blickle GmbH hat ihren Sitz in Villingen-Schwenningen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter HRB 601385 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt (§§ 265, 266 ff. HGB) unter Beachtung der Änderungen durch das Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetz (BilRUG).

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert.

Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 II HGB wurde in Anspruch genommen.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Anlagevermögen

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden gem. § 255 IIa HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet, die den Vollkosten (§ 255 II HGB) entsprechen. Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, wurden nicht miteinbezogen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Für Teile der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe besteht seit dem Geschäftsjahr 2012 ein Festwert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung einer angemessen dotierten Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die auf der Aktivseite ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen dem Nominalwert der vor dem Abschlussstichtag angefallenen Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aufgrund der sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wurde das Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern nach § 274 I 2 HGB nicht in Anspruch genommen.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen wurde im Abschlussjahr eine Bilanzberichtigung vorgenommen, indem ein bislang diesem Posten zugeordneter Universalprüfstand nunmehr auf das Sachanlagevermögen (Position geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau) umgebucht wurde. Die bisher vorgenommenen Abschreibungen über TEUR 433 wurden wieder zugeschrieben.

Mit der Fertigstellung der Prüfanlage ist bis Mitte 2017 zu rechnen.

Die Abschreibung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt wie in den Vorjahren anhand des üblichen Produktzyklus über 7 Jahre.

Neuzugänge ergaben sich im Abschlussjahr nicht, so dass die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren gem. § 253 III 3 HGB (BilRUG) nicht zur Anwendung kommt.

Ausschüttungsgesperrte Beträge bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 430.655,00 (Vorjahr: EUR 1.305.930,80), welche auf die Aktivierung von Entwicklungskosten entfallen (§ 285 Nr. 28 HGB).

Beteiligungsunternehmen

Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis 2016
Name Sitz % EUR EUR EUR
Blickle Brenner Hydraulik GmbH Mannheim 51 12.750 25.000 -4.164

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 165.388,25 (Vorjahr: TEUR 181).

Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen im Wesentlichen Forderungen gegen Arbeitnehmer und Kreditoren-Sollposten aus.

Die Rückstellung für Pensionen wurde nach der versicherungsmathematischen Barwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

Durchschnittlicher Marktzins von 4,06 % (Vorjahr: 4,07 %) der vergangenen 10 Jahre für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Dt. Bundesbank bekanntgegeben wurde; Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0% nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit; Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G";

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 4, der für die Ausschüttung gesperrt ist.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden gem. § 246 II 2 HGB mit dem von der Versicherung bestätigten Aktivwert der Rückdeckungsversicherung aus einer Lebensversicherung saldiert. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände beträgt EUR 120.277,30; der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt EUR 125.444,00. Der Ausweis erfolgt als Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Die verrechneten Aufwendungen betragen EUR 4.894,00 und die verrechneten Erträge EUR 2.674,09.

Von den Verbindlichkeiten haben EUR 3.658.443,84 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und EUR 749.248,11 von mehr als einem Jahr, davon EUR 125.000,00 von mehr als 5 Jahren.

Neben den üblichen Eigentumsvorbehalten bei Lieferanten sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Bürgschaften in Höhe von EUR 2.400.000,00 besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen i. W. Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltsabrechnung (TEUR 73), Umsatzsteuerzahlungen (TEUR 86), ein längerfristiges Darlehen (TEUR 68) sowie kreditorische Debitoren (TEUR 11).

Ferner sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 18 enthalten.

Unsere Gesellschaft hat zum 31.12.2016 einen Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages an die TARGO Commercial Finance AG abgetreten. Das zugesagte Höchstobligo für Factoring-Forderungen betrug zum Stichtag EUR 2.000.000. Als Sicherheit wurde zusätzlich - neben der Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - die Abtretung der Auszahlungsansprüche einer Warenkreditversicherung vereinbart.

Zum 31.12.2016 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Insgesamt Jahresbetrag
TEUR TEUR
Mietverträge Immobilien 212.912 212.912
davon gegenüber Gesellschafter 192.920 192.920
Leasing- u. Mietverträge bewegliche Vermögensgegenstände 224.290 125.020

Ein selbst hergestellter Universalprüfstand (siehe Angaben IV. "selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände") wird derzeit in gemieteten Räumlichkeiten installiert, bis zum Bilanzstichtag sind hierfür Kosten in Höhe von TEUR 1.991 entstanden und aktiviert worden.

Bis zur Fertigstellung im Laufe des Jahres 2017 ist mit weiteren Kosten in Höhe von TEUR 146 zu rechnen.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von EUR 433.098,92 (Vorjahr: EUR 0,00) aufgrund der Zuschreibung im Rahmen einer Bilanzberichtigung (siehe Angaben unter IV.) entstanden, die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich 77 (Vorjahr 67) Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 27 gewerbliche Arbeitnehmer und 50 Angestellte. Auszubildende wurden nicht berücksichtigt.

Organe

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Fabian Blickle, Rottweil und Herr Bernhard Zemann, Trossingen bestellt.

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Villingen-Schwenningen, im März 2017

Fabian Blickle

-Geschäftsführer-

Bernhard Zemann

-Geschäftsführer-

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 7.6.2017 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2016 Zugang Abgang Umbuchung 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte u. Werte 2.135.430,40 0,00 0,00 -1.225.731,92 909.698,48
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 538.227,73 23.351,63 0,00 0,00 561.579,36
  2.673.658,13 23.351,63 0,00 -1.225.731,92 1.471.277,84
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 206.001,08 8.095,03 0,00 0,00 214.096,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 105.240,02 902,58 0,00 0,00 106.142,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 826.411,56 42.464,87 15.051,01 0,00 853.825,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 765.122,31 0,00 1.225.731,92 1.990.854,23
  1.137.652,66 816.584,79 15.051,01 1.225.731,92 3.164.918,36
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 0,00 12.750,00 0,00 0,00 12.750,00
2. Genossenschaftsanteile 1.700,00 0,00 0,00 0,00 1.700,00
  1.700,00 12.750,00 0,00 0,00 14.450,00
  3.813.010,79 852.686,42 15.051,01 0,00 4.650.646,20
  kumulierte Abschreibungen
  1.1.2016 Zugang Abgang
Zuschreibung (Z)
Umbuchung 31.12.2016
  EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte u. Werte 829.499,60 82.642,80 0,00 0,00 479.043,48
      433.098,92    
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 465.405,73 38.206,63 0,00 0,00 503.612,36
  1.294.905,33 120.849,43 433.098,92 0,00 982.655,84
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 114.254,08 7.965,03 0,00 0,00 122.219,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 104.202,02 904,58 0,00 0,00 105.106,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 732.233,56 49.830,87 6.685,01 0,00 775.379,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  950.689,66 58.700,48 6.685,01 0,00 1.002.705,13
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.245.594,99 179.549,91 439.783,93 0,00 1.985.360,97
Buchwert
31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte u. Werte 430.655,00 1.305.930,80
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.967,00 72.822,00
  488.622,00 1.378.752,80
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 91.877,00 91.747,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.036,00 1.038,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.446,00 94.178,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.990.854,23 0,00
  2.162.213,23 186.963,00
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 12.750,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 1.700,00 1.700,00
  14.450,00 1.700,00
  2.665.285,23 1.567.415,80

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der FMB-Blickle GmbH, Villingen-Schwenningen, haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und dem Lagebericht 2016 der FMB-Blickle GmbH unter dem Datum vom 26. April 2017 den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

FMB-Blickle GmbH, Villingen-Schwenningen,

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Schlussbemerkung und Unterzeichnung des Prüfungsberichts

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen gemäß IDW PS 450.

Die Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir verweisen insbesondere auf § 328 HGB.

Der Prüfungsbericht wird gem. § 321 Abs. 5 HGB unter Berücksichtigung von § 32 WPO wie folgt unterzeichnet.

 

Freiburg, den 26. April 2017

PARTAX GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

-Martin Jauch-

Wirtschaftsprüfer

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