STH Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Preuss seit 6.10.2022 | Prokura |
Jens-Peter Mayer seit 2.7.2020 | Geschäftsführer |
Claudio Spiritelli seit 12.11.2019 | Geschäftsführer |
Ulrich Determann seit 16.7.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
STENH9J | 95.00% |
STENH9J | 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AUTOPSTENHOJ GmbHRheineJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023AUTOPSTENHOJ GmbH, RheineA. Wirtschaftsbericht I. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsverlauf Die AUTOPSTENHOJ GmbH ist in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Autohebebühnen (Unterflurhebetechnik) tätig. Dabei erfolgt eine Konzentration auf hochwertige Produkte. Darüber hinaus werden diverse Produkte von konzernzugehörigen Lieferanten für den Bereich Autowerkstätten vertrieben. Dieses betrifft insbesondere die Überflurhebetechnik sowie die Prüftechnik. Die Produkte werden sowohl im Inland als auch im Ausland abgesetzt. Das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 hat aufgrund der stark gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise sowie einer zwischenzeitlichen Verschärfung der Lieferengpässe zu einem hohen Inflationsdruck geführt, der das Kundenverhalten und das globale Wirtschaftswachstum negativ beeinflusst hat. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 36,7 Mio. € (i.Vj. 39,7 Mio. €). Mit einem erzielten Verlust vor Ergebnisabführung in Höhe von 2.822 T€ (i.Vj. Verlust i.H.v. 272 T€) wurde das Budget deutlich verfehlt. Wesentliche Ursache für diese Entwicklung sind die erheblichen Preissteigerungen im Einkauf für Handelswaren. Darüber hinaus wurde der im Kalenderjahr 2019 erworbene Kundenstamm im Berichtsjahr außerplanmäßig abgeschrieben. In Deutschland lag unser Marktanteil im Unterflurbereich laut den Statistiken des Verbands der Automobil-Service-Ausrüster e.V. (ASA) bei 2 Stempel Bühnen (< 5 t) bei 29,9% und bei 1 Stempel Bühnen bei 19%. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir in Deutschland Marktanteile bei den 2 Stempel Bühnen zurückgewinnen. Diese Entwicklung ist trotz Stagnation im Geschäft mit Neuinstallationen von Unterflurhebebühnen erfreulich. Die Umsatzentwicklung im Exportgeschäft ist nach wie vor generell durch eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft. beeinträchtigt. Dieses betrifft insbesondere den Bereich Neubauprojekte. Der Umsatzrückgang bei kleineren Projekten sowie beim Verkauf von einzelnen Hebebühnen war eher moderat. Durch die Nutzung des Händlernetzes der Nexion-Gruppe konnten wir neue Handelspartner gewinnen. Der Umsatz im Bereich Kundendienst in Deutschland stagnierte auf dem Vorjahresniveau. Das Wachstumspotential konnte hier aufgrund der Investitionszurückhaltung sowie des Fachkräftemangels im Servicebereich nicht voll ausgeschöpft werden. Im Bereich der Unterflurhebetechnik haben wir an der Modernisierung der Produktpalette sowie der Optimierung der Kostenstruktur gearbeitet und konnten einen Großteil der Produktpalette auf die Neue Generation umstellen. Im Bereich Handel mit zugekauften Hebebühnen erfolgte eine Ausrichtung auf konzernzugehörige Lieferanten. Diese Anpassung ist abgeschlossen und entwickelte sich positiv. Im Berichtsjahr wurden Projekte zur Optimierung der Prozesse mit Unterstützung von Nexion gestartet. Neben der Einführung von neuen KPI`s wurden Projekte zur Optimierung des Warenbestandes sowie der Materialbeschaffung gestartet. II. Lage des Unternehmens Vermögenslage: Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 2.367 T€ auf 14.159 T€. Hier spiegelt sich der Anstieg des Umlaufvermögens (3.075 T€) wider. Die Erhöhung betrifft die deutliche Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2.948 T€ sowie den Anstieg der Kundenforderungen um 1.099 T€. Der Anstieg der Kundenforderungen resultiert aus höheren Umsatzerlösen im letzten Quartal des Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr infolge der höheren Bilanzsumme auf 14,2 % (i.Vj.: 17,0 %) vermindert. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um ca. 3.929 T€ steht im Zusammenhang mit der Erhöhung der Kundenforderungen sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Finanzlage: Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen mit 5.267 T€ ca. 46,8 % der gesamten Verbindlichkeiten (11.265 T€). Damit finanziert sich die Gesellschaft zu einem wesentlichen Teil über den Konzern. Der im Geschäftsjahr erwirtschaftete Cash-Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit (Gewinn vor Ergebnisabführung zuzüglich Abschreibungen und Veränderung der Rückstellungen) beläuft sich auf -1.681 T€. Ertragslage: Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung) beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 36.542 T€ und ist damit gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit dem Rückgang der Umsätze mit Unterflurhebebühnen. Der Rohgewinn (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) beläuft sich im Geschäftsjahr auf 8.537 T€. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Relation zur Gesamtleistung) hat sich mit ca. 76,6% gegenüber dem Vorjahr infolge des Anstiegs der Handelsumsätze erhöht. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand in Relation zur Gesamtleistung) erhöhte sich auf ca. 17 %. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 603 T€ auf einen Kundenstamm. Diese Abschreibungen waren erforderlich, da die kontinuierlichen Preissteigerungen beim Einkauf von dänischer Handelsware die Rentabilität und den wirtschaftlichen Nutzen dieses Segments nachhaltig stark beeinträchtigen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich im Verhältnis zur Gesamtleistung mit ca. 11 % auf dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um ca. 329 T€ auf 4.054 T€ ist insbesondere auf geringere Kostenweiterbelastungen von Schwestergesellschaften zurückzuführen. Die im Berichtsjahr zu verzeichnenden starken Preissteigerungen für den Bezug von Handelsware sowie die außerplanmäßige Abschreibung des Kundenstamms haben im Geschäftsjahr 2023 zu einem Verlust vor Ergebnisabführung in Höhe von 2.822 T€ geführt. Die dargestellten Entwicklungen für das Berichtsjahr haben unsere Erwartungen deutlich verfehlt. Investitionen Die AUTOPSTHENHOJ GmbH hat im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von 198 T€ getätigt. Diese betreffen insbesondere Zugänge bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Zweigniederlassungen: Die in Heilbronn unterhaltene Zweigniederlassung wurde zum 31. März 2023 geschlossen. B. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Das allgemeine makroökonomische Klima stellt ein Risiko für die Erreichung der gesteckten Ziele dar. Dieses betrifft vor allem die Auswirkungen der volatilen Preisentwicklung in bestimmten Marktsegmenten sowie den Russland - Ukraine Konflikt. Anhaltende bzw. sich verschärfende Konflikte können die Kundennachfrage insbesondere in den ausländischen Märkten stark beeinträchtigen. Daher besteht für die voraussichtliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 eine gewisse Unsicherheit. Die Wettbewerbssituation hat sich nicht grundlegend verändert. Nach wie vor sind Zusammenschlüsse von Unternehmen im Bereich Kfz-Teile und Werkstattausrüstung zu verzeichnen. Hierbei geht es um die Erweiterung des Produktportfolios, die Erhöhung der Präsenz in den Märkten, der Kostenoptimierung durch erhöhte Einkaufsvolumen sowie dem Verdrängen von Wettbewerbern. Weiterhin beobachten wir eine hohe Änderungsgeschwindigkeit im Automotive-Aftermarket. Die Fahrzeughersteller investieren sehr viel Geld und Ressourcen in die E-Mobilität. Wartungsarbeiten und Standzeiten von E-Fahrzeugen liegen deutlich unter den von Verbrennungsmotoren. Dadurch bedingt wird der Gesamtbedarf von Hebetechnik zukünftig geringer sein. Märkte mit einem unmittelbaren Wachstumspotential und einer bereits bestehenden Organisationsstruktur werden von uns priorisiert. Zu nennen sind hier die europäischen Länder, im speziellen Nord - u. Westeuropa, die USA, teilweise aber auch Nordafrika und der mittlere Osten. Die USA und Kanada betrachten wir als sehr interessante Absatzmärkte. In diesem Zusammenhang soll das internationale Nexion Händlernetz noch stärker genutzt werden. Im Produktmanagement legen wir einen Focus auf die Produktfreigaben der führenden Automobilhersteller wie BMW, der Volkswagen Gruppe sowie Mercedes, welche eine immer höhere Bedeutung erhalten. Dieses ergibt sich aus der zunehmenden Technisierung der Fahrzeuge sowie der Neuausrichtung unserer Kunden im Bereich Werkstattausrüstung. Für bestimmte Produktgruppen arbeiten wir mit unserer Schwesterproduktionsfirma in China zusammen. Ziel ist eine gleichwertigere Qualität zu einem wettbewerbsfähigeren Preis anbieten zu können. Insbesondere bestimmte Schweißbaugruppen sollen in China gefertigt werden. Im Bereich mechanischer 2-Säulen-Hebebühnen ist die Austauschbarkeit von Komponenten und kompletten Produkten innerhalb der verschiedenen Marken konzernweit ein wichtiger Punkt. Ziele sind hier eine konstante und gleiche Qualität für diverse Produkte sowie eine möglichst effiziente bzw. wettbewerbsfähige Produktion. Im Unterflurprogramm wird die NxT-Baureihe erweitert. Entwickelt wird eine neue 6,5to Version. Mit geringfügigen Anpassungen kann die NxT TR-Serie auch in verschiedenen Gebieten außerhalb Europas nach regionalen Standards angeboten werden. In den ersten Wochen des Jahres 2024 zeigt sich eine Stabilisierung der Stahl- und Energiepreise auf moderatem Niveau. Die Transportkosten für Waren aus Übersee befinden sich dagegen auf einem sehr volatilen Niveau. Trotz der anhaltenden Auswirkungen des Russland-Ukraine Kriegs und der Lieferkettenproblematik verbunden mit volatilen Preisen gehen wir weiterhin von einem leicht verbesserten Geschäftsklima im Kalenderjahr 2024 aus. Unsere Kunden werden neue Projekte, insbesondere Großprojekte, weiterhin zurückhaltend planen und teilweise verschieben. In diesem Zusammenhang planen wir für das Kalenderjahr 2024 mit einem Umsatz von ca. 40 Mio. € sowie einem Ergebnis von ca. 800 bis 900 T€. Das geplante Ergebnis ist jedoch vor dem Hintergrund sich weiterhin volatil entwickelnder Rohstoffpreise nur durch entsprechende Kosteneinsparungen sowie Preissteigerungen an unsere Kunden realisierbar.
Rheine, den 23. September 2024 Jens-Peter Mayer Claudio Spiritelli Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben Die AUTOPSTENHOJ GmbH hat ihren Sitz in Rheine und ist im Handelsregister Steinfurt (HRB 4399) eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen hinsichtlich der Gliederung den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlage-vermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des strengen Nie-derstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen Erzeugnisse werden mit den Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten angesetzt. Durch die verlustfreie Bewertung der fertigen Erzeugnisse wird dem strengen Niederstwertprinzip Rechnung getragen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen ausgewiesen. Der Kassenbestand sowie das Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage A zu diesem Anhang dargestellt. Der Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände betrifft die außerplanmäßige Abschreibung des Kundenstamms. Wir verweisen auf die Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungen (447 T€), Urlaubsansprüche und Überstunden (150 T€), sowie Mitarbeiterprämien (128 T€). Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar (Vorjahreswerte in Klammern):
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 183 T€ (Vorjahr: 131 T€) enthalten. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 603 T€. Die Wertberichtigungen betreffen einen Kundenstamm, welcher nicht die geplanten Zahlungsüberschüsse erwarten lässt. 5. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen führen zu einem jährlichen Aufwand von ca. 378 T€, davon gegenüber verbundenen Unternehmen von ca. 106 T€. Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 34 gewerbliche Arbeitnehmer, 53 Angestellte und sechs Auszubildende beschäftigt. Die Geschäftsführung erfolgte durch Claudio Spiritelli, Kaufmann, San Giorgio Di Mantova/Italien und Jens-Peter Mayer, Kaufmann, Köln. Hinsichtlich der Offenlegung der Geschäftsführerbezüge wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Alleinige Gesellschafterin der AUTOPSTENHOJ GmbH ist die STH Holding GmbH, Rheine, mit der ein Gewinnabführungsvertrag besteht. Muttergesellschaft der STH Holding GmbH, Rheine, ist die NEXION Northern Europe A/S, Barrit/Dänemark, deren Anteile vollständig von der NEXION SPA, Correggio/Italien gehalten werden. Diese stellt einen Konzernabschluss auf, in den die STH Holding GmbH einbezogen wird. Die Offenlegung erfolgt u.a. in Kopenhagen, Dänemark. Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Rheine, den 23. September 2024 Claudio Spiritelli Jens-Peter Mayer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AUTOPSTENHOJ GmbH, Rheine: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AUTOPSTENHOJ GmbH, Rheine - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AUTOPSTENHOJ GmbH, Rheine für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Lingen, den 23. September 2024 HFS
ECENTIS Grotjan & Partner mbB
Reilmann, Wirtschaftsprüfer |
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