Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 12297
Eingetragen
26.6.2002
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
der Handelsbetrieb mit Waren aller Art, insbesondere mit Metall und Maschinen, der Handelsbetrieb mit EDV-Geräten und EDV-Produkten sowie EDV-Zubehör. Des weiteren umfasst der Gegenstand die Erbringung von Ingenieurleistungen, die Herstellung technischer Geräte, den Import und Export und die Erbringung verwandter Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Malik Ejder Bahadir
seit 4.6.2008
Prokura
Ayhan Bahadir
seit 31.8.2007
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

AGH Metal GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Ausgehend von der internationalen Finanzkrise erlebte die Weltwirtschaft Ende 2008 bis weit in das Jahr 2009 hinein die schwerste Rezession seit Ende des zweiten Weltkriegs. Der konjunkturelle Einbruch erstreckte sich dabei nahezu gleichzeitig über alle Industrieländer. Sogar die bisher so wachstumsstarken Schwellenländer mussten zum Teil erhebliche Einbußen hinnehmen. Die Stabilisierung des Bankensektors durch umfassende finanzielle Stützungsmaßnahmen der Regierungen der Industrienationen verhinderte den Kollaps des globalen Finanzsystems und legte den Grundstein für eine Entspannung der Situation. Umfangreiche Konjunkturförderprogramme verhalfen der Weltwirtschaft im Laufe des Jahres 2009 wieder auf einen Erholungskurs. Trotzdem fiel die Expansion der Weltwirtschaft im Jahr 2009 erstmals seit 1946 mit -0,8% negativ aus (2008: +3,6%).

In der Europäischen Union stabilisierte sich die gesamtwirtschaftliche Aktivität Mitte des Jahres auf niedrigem Niveau, allerdings mit sehr heterogenen Ausprägungen in den Mitgliedsländern. Insgesamt schrumpfte die Wirtschaft der Europäischen Union um 4,0% (2008: +0,9%). Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland verringerte sich noch deutlicher um 4,8% (2008: +1,5%). Dieser deutliche Rückgang in Deutschland ist insbesondere durch die Abhängigkeit Deutschlands vom Außenhandel begründet. Diese Abhängigkeit wirkte sich in 2009 durch die negative Entwicklung der Handelspartner, aus Sicht der AGH Metal GmbH insbesondere der Wirtschaft in der Türkei, zusätzlich negativ auf das Bruttoinlandsprodukt aus.

In Folge der globalen Rezession und der fallenden Rohstoffpreise für Legierungsmetalle Ende 2008/Anfang 2009 war die weltweite Nachfrage nach rost-, säure- und hitzebeständigen (RSH) Edelstahlprodukten stark eingebrochen. Der lagerhaltende Handel und die Service-Center hatten ihre Bestände im ersten Halbjahr 2009 sukzessive abgebaut. Die ab April/Mai wieder anziehenden Rohstoffpreise, insbesondere für Nickel, haben sich im weiteren Jahresverlauf indes positiv auf die Nachfrage ausgewirkt. Wenngleich auch auf sehr niedrigem Niveau. So stieg der Nickelpreis pro Tonne von knapp unter USD 10.000 im ersten Quartal 2009 auf knapp USD 20.000 im August des Jahres, um sich zum Jahresende hin auf rd. USD 17.000 einzupendeln.

2. Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung der AGH Metal GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr im Wesentlichen geprägt durch die Weltwirtschaftskrise und deren Auswirkungen insbesondere auf die Liquidität der Kunden. So musste die Gesellschaft in 2009 weitere Forderungsausfälle in Höhe von rd. TEUR 8.130 verkraften. Die Prüfungs- und Genehmigungsverfahren bei der EulerHermes Kreditversicherungs-AG hingegen konnten nicht so schnell abgeschlossen werden, wie die Weltwirtschaftskrise und die Forderungsausfälle gekommen waren. Dies wirkte sich insgesamt sehr negativ auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft aus.

2.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr entgegen dem zumindest zum Jahresende hin wieder positiven Trend der Weltwirtschaft sehr deutlich um TEUR 17.558 bzw. 42,1% zurückgegangen. Analog zu dem Rückgang der Umsatzerlöse verringerten sich auch die Materialaufwendungen um TEUR 15.602 bzw. 43,9%. Der Rückgang der Umsatzerlöse liegt indes nicht hauptsächlich an den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise begründet. Vielmehr lag das Problem in den ausgefallenen und nicht kurzfristig durch die EulerHermes Kreditversicherungs-AG ausgeglichenen Forderungen und den damit bei den begleitenden Kreditinstituten blockierten Kreditlinien. Dadurch war die Gesellschaft gar nicht in der Lage, das Umsatzniveau des Vorjahres zu erreichen.

Der Ausfall weiterer Forderungen in 2009 und die in diesem Zusammenhang erforderlichen Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.945 führten schlussendlich dazu, dass sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 231 im Vorjahr auf TEUR 1.743 in 2009 verringert hat.

2.2 Finanzlage

Die uns von den Kreditinstituten zugesicherten Kreditlinien wurden auch während der Finanzkrise aufrechterhalten, so dass die finanzielle Unterstützung bei der finanziellen Abwicklung der Aufträge zunächst gewährleistet war. Die Fusion der Commerzbank AG mit der Dresdner Bank AG führte indes zu einer Konsolidierung der bei beiden Kreditinstituten bestehenden Kreditlinien. Diese Verringerung der Kreditlinie führte zusammen mit den ausgefallenen und noch nicht durch die EulerHermes Kreditversicherungs-AG erstatteten Forderungsausfällen, welche die Kreditlinie zusätzlich blockieren, zu einem erheblichen Finanzierungsengpass, der sich entsprechend im Umsatzrückgang widerspiegelt.

Das Währungskursrisiko bedingt durch US-Dollar-Geschäfte hat das Ergebnis in 2009 kaum belastet. Insgesamt sehen wir hier aufgrund des geringen Anteils der in US-Dollar abgewickelten Geschäfte noch keinen Handlungsbedarf. Bei einer stärkeren Ausweitung der in US-Dollar abgewickelten Geschäfte werden wir hier aber entsprechende Sicherungsmaßnahmen ergreifen.

2.3 Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft (2008: TEUR 1.623) ist im Geschäftsjahr vollständig durch die erforderlichen Forderungsausbuchungen und Wertberichtungen aufgezehrt worden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen damit einhergehend im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 2.008 an. Gleichzeitig sanken die Flüssigen Mittel um TEUR 650.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.277. Der Rückgang der Forderungen um TEUR 2.912 ist im Wesentlichen auf die Ausbuchung von Forderungen und die zusätzlich erforderlichen Einzelwertberichtigungen zurückzuführen. Der Rückgang der Sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 1.365 liegt insbesondere an der Mitte des Jahres erfolgten erfolgreichen Rückabwicklung eines in 2008 erfolgten Geschäftes, bei dem AGH Metal GmbH eine Rückzahlung in Höhe von TEUR 1.559 verbuchen konnte. Analog zum Rückgang der Umsatzerlöse und der Forderungen gingen auch die Lieferverbindlichkeiten um TEUR 1.726 zurück.

Und auch der aktive Rechnungsabgrenzungsposten verringerte sich aufgrund der in Folge der Forderungsausfälle zunächst nicht mehr abzuwickelnden Wechselgeschäfte und der damit kaum mehr abzugrenzenden Diskontaufwendungen um TEUR 716.

Insgesamt verringerte sich somit das Vermögen der Gesellschaft in einem Jahr um TEUR 5.497.

2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft schätzen wir insgesamt als äußerst schwierig ein.

3.1 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Auf die genannten Veränderungen der Marktgegebenheiten --insbesondere der Finanzmärkte-- reagieren wir durch ständige Optimierung unserer Finanzierung. Die starke und gute Kundenbindung wird durch die frühzeitige Einbindung hoch qualifizierter junger Mitarbeiter verstärkt gepflegt und weiter ausgebaut.

3.2 Risikomanagement für Finanzinstrumente

Ausfuhrlieferungen werden nur innerhalb der mit den Kreditinstituten und der EulerHermes Kreditversicherungs-AG ausgehandelten Rahmenverträge getätigt. Infolge der im Rahmen der Finanzkrise gewonnenen Erfahrungen sind wir aktuell in Zusammenarbeit mit den uns betreuenden Kreditinstituten dabei, die bestehende Finanzierung derart zu verfeinern, dass ein Finanzierungsengpass, wie er zur Zeit besteht, in Zukunft nicht mehr entstehen kann.

Da der Großteil der Forderungen und Verbindlichkeiten zur Zeit in Euro eingegangen werden, bestehen für die Gesellschaft überschaubare Währungsrisiken. Den Risiken aus dem Debitorenbereich wird darüber hinaus durch ein entsprechendes Debitorenmanagement bzw. -monitoring und der Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

4. Zukünftige Entwicklung

4.1 Voraussichtliche Entwicklung und Chancen

Die globale Stahlindustrie wird sich voraussichtlich schneller als zunächst erwartet erholen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl rechnet für 2010 mit einer Zunahme der weltweiten Nachfrage um rund 11% auf dann rd. 1,23 Mrd t Walzstahl. Damit wäre das Niveau vor der Krise nahezu wieder erreicht. Marktbeobachter gehen für 2011 von einem weiteren überdurchschnittlichen Anstieg auf 1,3 Mrd t aus. Aufgrund der unterschiedlichen Erholungsgeschwindigkeiten geht die Strukturverschiebung der internationalen Stahlindustrie noch schneller vonstatten. Insgesamt könnte im Jahr 2011 rund 70% des Stahlbedarfs auf die Schwellen- und Entwicklungsländer entfallen, während es 2007 noch 65% waren. Aus Sicht der AGH Metal GmbH ist dabei interessant, dass sich insbesondere für die MENA-Region (Nahost und Südafrika) ein über dem Vorkrisenniveau rangierender Verbrauch abzeichnet.

Trotz dieser relativ guten Rahmenbedingungen erwarten wir für das Jahr 2010 einen weiteren deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse in Folge des finanziellen Engpasses der Gesellschaft und der durch die hohen Kreditverbindlichkeiten weiter steigenden Finanzaufwendungen. Das Ergebnis wird sich auch in 2010 weiter negativ darstellen, wobei eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Ergebnis von 2009 zu erwarten ist.

Für 2011 erwarten wir, die in 2010 erzielten Umsatzerlöse wieder deutlich ausweiten und das Ergebnis aufgrund deutlich geringerer Finanzierungskosten wesentlich verbessern zu können. Insgesamt streben wir für 2011 ein ausgeglichenes Ergebnis an, um in den dann nachfolgenden Jahren wieder deutlich positive Ergebnisse ausweisen zu können. Die Ergebnisentwicklung wird dabei aber auch von den Ergebnissen der Verhandlungen mit den Kreditinstituten und den daraus resultierenden neuen Finanzierungsmodalitäten beeinflusst.

Unsere Chancen sehen wir --bei gesicherter Finanzierung-- dabei insbesondere in den guten, über Jahre gewachsenen Kundenbeziehungen und in dem gerade in der Krise der letzten beiden Geschäftsjahre 2008 und 2009 gestiegenen Vertrauen zu unseren Geschäftspartnern sowohl in Deutschland als auch in unserem Hauptabnehmerland Türkei. Dabei haben wir durch relativ kurze Beschaffungszeiten den Vorteil, die Verkaufspreise immer den aktuellen Marktgegebenheiten anpassen zu können.

4.2 Risiken der künftigen Entwicklung

Bestandsgefährdende Risiken liegen derzeit grundsätzlich nicht vor.

Wie allerdings bereits im Lagebericht 2008 angeführt, haben der verzögerte Abschluss des Anerkennungsverfahrens der EulerHermes Kreditversicherungs-AG und die damit zusammenhängenden Zahlungen zu einer erheblichen finanziellen Schieflage der Gesellschaft geführt. Aktuell führt die Gesellschaft Gespräche mit der sie betreuenden Hausbank und dem Gesellschafter, um die in 2010 durch weitere Verluste entstehende bilanzielle Verschuldung der Gesellschaft durch eigenkapitalersetzende Darlehen abzuwenden. Die Gespräche sind bis zum jetzigen Zeitpunkt sehr konstruktiv und positiv verlaufen und stehen kurz vor dem Abschluss. Von daher geht die AGH Metal GmbH davon aus, dass sowohl die bilanzielle Verschuldung als auch die drohende Illiquidität der Gesellschaft zu Beginn des Jahres 2011 abgewendet werden können.

4.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Zum Ende des Geschäftsjahres 2010 wurden die von der AGH Metal GmbH gegenüber der EulerHermes Kreditversicherungs-AG geltend gemachten Forderungsausfälle aus 2008 und 2009 seitens der EulerHermes Kreditversicherungs-AG nahezu vollständig erstattet. Seitdem steht die Gesellschaft in Verhandlungen mit der sie betreuenden Hausbank zwecks Finanzierung und Überbrückung der angespannten Vermögens- und Liquiditätslage. Angedacht ist eine Mischfinanzierung durch die Bank und den Gesellschafter in Form von eigenkapitalersetzenden Darlehen. Die Verhandlungen sind bis dato sehr positiv verlaufen und stehen kurz vor dem Abschluss.

Bilanz

AKTIVA

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.003,00 145,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 72.478,00 80.526,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 252.982,54 223.272,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.216.973,57 6.129.054,77
2. Sonstige Vermögensgegenstände 788.854,32 4.005.827,89 2.153.925,24
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 67.826,00 (Euro 50.869,00)
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 335.686,34 299.686,34
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.821,08 689.045,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 189.854,10 906.204,49
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 122.948,41 0,00
4.984.601,36 10.481.859,92

PASSIVA

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 950.000,00 950.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 170.000,00 170.000,00
III. Gewinnvortrag 503.251,30 408.127,26
IV. Jahresfehlbetrag -1.746.199,71 95.124,04
nicht gedeckter Fehlbetrag 122.948,41 0,00
buchmäßiges Eigenkapital 0,00 1.623.251,30
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 256.322,00 274.153,00
2. Sonstige Rückstellungen 147.574,65 403.896,65 391.726,90
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.810.384,12 802.664,58
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.810.384,12 (Euro 802.664,58)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.002.948,72 2.729.467,43
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.002.948,72 (Euro 2.729.467,43)
3. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 362.361,56 4.286.470,03
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 362.361,56 (Euro 4.286.470,03)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 405.010,31 4.580.704,71 374.126,68
- davon gegenüber Gesellschaftern Euro 323.248,57 (Euro 162.715,47)
- davon aus Steuern Euro 61.913,11 (Euro 24.397,85)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 136,13 (Euro 21,80)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 405.010,31 (Euro 374.126,68)
4.984.601,36 10.481.859,92

Gewinn- und Verlustrechnung

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Rohergebnis 4.478.707,32 6.380.528,89
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 415.922,55 344.535,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 74.880,36 490.802,91 100.931,91
- davon für Altersversorgung Euro 58.055,69 (Euro 46.924,79)
3. Abschreibungen
a) auf Sachanlagen 13.221,82 14.612,26
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 853.130,11 866.351,93 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.626.637,45 4.806.199,94
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 7.387,25
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 595.933,52 255.267,89
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 92.432,51
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.832.947,26 1.053.794,55
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.742.098,71 230.677,77
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.698,00 135.325,73
11. sonstige Steuern 2.403,00 4.101,00 228,00
12. Jahresfehlbetrag (i.Vj. Jahresüberschuss) 1.746.199,71 95.124,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der AGH Metal GmbH ist für das Geschäftsjahr 2009 nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften i.S.d. § 264 HGB unter Beachtung des Handelsgesetzbuches und der entsprechenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft gilt als mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit Artikel 62 EGHGB.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB erstellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung unverändert das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung kommt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wird nach folgenden Grundsätzen bewertet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten --und soweit abnutzbar-- vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Dabei werden grundsätzlich einheitliche Nutzungsdauern angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen ausschließlich nach der linearen Methode. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit den Gegenständen ein niedrigerer Wert beizulegen ist.

Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Stichtag bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,0% des Nettoforderungsbestandes Rechnung getragen.

Die Liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die betriebliche Altersvorsorge erfolgt über eine Unterstützungskasse, die bei Eintritt des Versorgungsfalles die vereinbarten Leistungen aus einer abgeschlossenen Lebensversicherung erbringt. In Ausübung des bestehenden Passivierungswahlrechtes für mittelbare Pensionszusagen gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wird diese Verpflichtung nicht bilanziert.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Aktivwert der Lebensversicherung bei der Unterstützungskasse und dem Teilwert gemäß § 6a EStG beträgt zum Bilanzstichtag ca. TEUR 12.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden für sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen.

Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten erfolgt zum jeweiligen Tageskurs unter Beachtung des Vorsichtsprinzips des § 252 (1) Nr. 4 HGB.

Des Weiteren haben sich keine abweichenden Bilanzierungs- oder Bewertungsmethoden zum Vorjahr ergeben. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach sorgfältiger kaufmännischer Prüfung Rechnung.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 950.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 256 (i. Vj. TEUR 274) berücksichtigen Gewerbe- und Körperschaftsteuer für die Geschäftsjahre 2007 und 2008.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für Bonuszahlungen (TEUR 124) sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 21).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen gegenüber Dritten werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:

Miete
TEUR
Leasing
TEUR
Gesamt
TEUR
Fällig 2010 37 29 66
Fällig 2011 29 16 45
Fällig 2012 42 0 42
Fällig 2013 und später 42 0 42
Gesamt 150 45 195

Ein Bestellobligo aus der Investitionstätigkeit besteht zum Bilanzstichtag nicht.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aufgeteilt nach Regionen stellen sich wie folgt dar:

2009
TEUR
2008
TEUR
Türkei 21.408 33.366
Niederlande 1.913 960
Österreich 702 0
Singapur 34 2.312
Rumänien / Ägypten 0 4.792
Sonstige 200 259
Summe 24.257 41.689

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von TEUR 172 (i. Vj. TEUR 30) sowie aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 89 (i. Vj. TEUR 120).

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen sind bei den entsprechenden Posten der Bilanz erläutert. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Einstellungen in die Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von TEUR 1.945 (i. Vj. TEUR 1.935), Versicherungs- und Vertriebkosten in Höhe von TEUR 739 (i. Vj. TEUR 1.115), Akkreditivkosten inklusive Überwachungsprovisionen in Höhe von TEUR 475 (i. Vj. TEUR 783) sowie Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 42 (i. Vj. TEUR 239).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand betrifft die Gewerbe- und Körperschaftsteuer für Vorjahre.

V. Sonstige Angaben

Belegschaft

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:

2009 2008
Angestellte 5 5
Auszubildende 4 4
9 9

Gewinnverwendung

Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war:

Ayhan Bahadir, Diplom-Ingenieur, Mönchengladbach.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da die Bezüge nur auf einen Geschäftsführer entfallen.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2009

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.674,98 1.500,00 0,00 0,00 4.171,98
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.674,98 1.500,00 0,00 0,00 4.171,98
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 172.777,56 4.531,82 0,00 0,00 104.831,38
Summe Sachanlagen 172.777,56 4.531,82 0,00 0,00 104.831,38
Summe Anlagevermögen 176.452,54 6.031,82 0,00 0,00 109.003,36
Abschreibungen
EUR
Zuschreibungen
EUR
Buchwert 31.12.2009
EUR
Buchwert 31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 642,00 0,00 1.003,00 145,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 642,00 0,00 1.003,00 145,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.579,82 0,00 72.478,00 80.526,00
Summe Sachanlagen 12.579,82 0,00 72.478,00 80.526,00
Summe Anlagevermögen 13.221,82 0,00 73.481,00 80.671,00

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