Albus München GmbHLiquidiert

80335 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 199817
Eingetragen
16.7.2012
Branche
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßeBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenPersonenbeförderung im Gelegenheitsverkehr auf der Straße
Gegenstand
Personenbeförderung mit Omnibussen und Personenkraftwagen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Weinberger
seit 4.7.2025
Liquidator
Thomas Arnhold
seit 12.8.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dr. Richard Bus GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dr. Richard Bus GmbH
Austria
335.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Albus München GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.150,00 10.137,00
I. Sachanlagen 5.150,00 10.137,00
B. Umlaufvermögen 558.690,44 748.219,95
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 412.683,67 495.597,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 35.211,26 26.003,65
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 146.006,77 252.622,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.272,60 1.162,34
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 382.384,59 107.850,71
Bilanzsumme, Summe Aktiva 948.497,63 867.370,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 335.000,00 335.000,00
II. Kapitalrücklage 2.310.292,02 2.310.292,02
III. Verlustvortrag 2.753.142,73 1.419.314,92
IV. Jahresfehlbetrag 274.533,88 1.333.827,81
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 382.384,59 107.850,71
B. Rückstellungen 603.979,93 593.979,93
C. Verbindlichkeiten 344.517,70 273.390,07
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 142.568,26 43.843,26
Bilanzsumme, Summe Passiva 948.497,63 867.370,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Albus München GmbH hat ihren Sitz in München und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 199817) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Von dem Wahlrecht des § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB wurde insofern Gebrauch gemacht, als kein Lagebericht erstellt wurde. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 und 274a HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bilanzierung und Bewertung wurden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften angewandt.

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 382 aus. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist angespannt. Mit dem Geschäftspartner FLIXBUS wurde eine neue Kooperationsvereinbarung geschlossen und der Linienbetrieb München - Innsbruck/Zürich ab April 2023 wieder aufgenommen. Die dadurch generierten Cash-Flows werden es der Gesellschaft voraussichtlich ermöglichen, ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Im Geschäftsjahr 2024 wird bereits mit einem positiven Betriebsergebnis von TEUR 90 gerechnet. Die Geschäftsführung wird die geschäftliche Entwicklung laufend überwachen und umgehend Maßnahmen ergreifen, sollte die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können. Die Dr. Richard Bus GmbH als Eigentümerin der Albus München GmbH geht jedoch von einer positiven, nachhaltigen Entwicklung des Geschäftsbetriebs der Albus München GmbH aus.

Die oben beschriebenen Ereignisse und Gegebenheiten deuten auf das bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 S. 3 HGB darstellt.

Die Bewertung wurde trotz der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da eine dauerhafte Einstellung des Geschäftsbetriebs bisher nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht überwiegend wahrscheinlich ist.

Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die zu einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten netto EUR 800,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Der Abgang dieser geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr des Zugangs wird unterstellt. Geringstwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr als Aufwand erfasst.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet (§ 253 Abs. 1 S. 2 2. HS HGB).

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) ausgewiesen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. In anderen Fällen wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

III. Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 26) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen sowie laufenden Verrechnungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 7) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.333,50 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 131,91 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 26.

 

München, den 27. Juni 2024

gez. Thomas Arnhold


Geschäftsführer


sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.07.2024 festgestellt.

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