Neckermann Lebensversicherung AGLiquidiert

90431 Nürnberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 7270
Eingetragen
8.2.1999
Branche
Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Tätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertreternLebensversicherung
Gegenstand
Unmittelbarer und mittelbarer Betrieb der Lebensversicherung in allen ihren Arten einschließlich der damit verbundenen Zusatzversicherungen sowie der Kapitalisierungsgeschäfte. Gegenstand ist weiter die Vermittlung von Investmentfonds-Anteilen.

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Arnold
seit 13.3.2013
Prokura
Stefan Daehne
seit 27.5.2011
Prokura
Stephane Deutscher
seit 27.5.2011
Prokura
Prokura
Wolfgang Bogen
seit 4.4.2011
Prokura
Ralf Hartmann
seit 29.11.2010
Vorstandsmitglied
Siegfried Arnold
seit 29.11.2010
Prokura
Eva Belwe
seit 3.12.2009
Prokura
Horst Preischl
seit 3.12.2009
Prokura
Dirk Böhme
seit 23.12.2008
Prokura
Frank Roth
seit 23.12.2008
Prokura
Bernd Walter
seit 6.2.2008
Prokura
Günter Schöniger
seit 29.1.2007
Prokura
Thomas Schick
seit 16.2.2006
Prokura
Rudolf Dr. Schmidt
seit 24.10.2005
Vorstandsmitglied
Walter Maul
seit 25.9.2002
Prokura
Andrea Rohr
seit 25.9.2002
Prokura
Markus Lenz
seit 25.9.2002
Prokura
Jörg Dr. Reißinger
seit 25.9.2002
Prokura
Jochen Wenk
seit 25.9.2002
Prokura
Ulrich Belwe
seit 25.9.2002
Prokura
Wolfgang Böck
seit 25.9.2002
Prokura
Rudolf Harald Sauber
seit 25.9.2002
Prokura
Stefan Scherer
seit 25.9.2002
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neckermann Lebensversicherung AG

Fürth

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Inhalt

Neckermann Lebensversicherung Aktiengesellschaft

 

Gesellschaftsorgane

 

Bericht des Aufsichtsrats

 
Lagebericht
 

Geschäft und Rahmenbedingungen

 

Ertragslage

 

Vermögenslage

 

Finanzlage

 

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

 

Nachtragsbericht

 

Risikobericht

 

Ausblick

 

Erklärung über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

 

Betriebene Versicherungsarten

 

Bewegung und Zusammensetzung des Versicherungsbestandes 2011

 
Jahresabschluss
 

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2011

 

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

 

Anhang

 

Gewinnverwendungsvorschlag

 

Anlage zum Anhang (Überschussbeteiligung)

 

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Gesellschaftsorgane

Aufsichtsrat

 

Peter M. Endres
Vorsitzender,
Vorstandsvorsitzender der ERGO Direkt Versicherungen, Fürth

 

Dr. Jörg Stoffels
Stellvertretender Vorsitzender
Mitglied des Vorstands der ERGO Direkt Versicherungen, Fürth

 

Dr. Randolf von Estorff,
bis 24.3.2011
Mitglied des Vorstands der ERGO Direkt Versicherungen, Fürth

 

Andreas Fielitz,
ab 25.3.2011
Leiter Vorstandsbüro der ERGO Direkt Versicherungen, Fürth

Vorstand

 

Ralf Hartmann

 

Dr. Rudolf Schmidt

Bericht des Aufsichtsrats

Im Berichtsjahr haben wir die Aufgaben, die wir nach Gesetz und Satzung zu erfüllen haben, ordnungsgemäß wahrgenommen und die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend überwacht. Hierzu haben wir uns durch Berichte des Vorstands über die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft sowie über alle wichtigen Angelegenheiten unterrichten lassen. Darüber hinaus wurden Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie grundlegende Fragen der Geschäftsführung in zwei Aufsichtsratssitzungen mit dem Vorstand eingehend besprochen. Schwerpunkte der Beratung waren insbesondere die strategische Ausrichtung der Neckermann Lebensversicherung AG, die Kooperation mit der neckermann.de GmbH, die Prognosen der Geschäftsentwicklung auf das Jahresende hin, die Vorlage einer Unternehmensplanung für das Jahr 2011 und die Entwicklung der Kapitalanlagen der Gesellschaft sowie deren Steuerung unter Risikoaspekten.

Prüfungsmaßnahmen gemäß § 111 Abs. 2 AktG waren auch im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht erforderlich.

Die KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München, hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss einschließlich Lagebericht für das Jahr 2011 geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen.

Nach unserer eigenen Überprüfung haben wir diese Unterlagen sowie die Berichte des Abschlussprüfers in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats, an der auch der Abschlussprüfer teilgenommen hat, abschließend erörtert. Wir hatten keine Einwendungen zu erheben. Insbesondere sind uns keine Risiken bekannt geworden, denen im Jahresabschluss nicht ausreichend Rechnung getragen worden ist. Wir billigen den Jahresabschluss für das Jahr 2011, der damit festgestellt ist.

Auch der Verantwortliche Aktuar hat an der Bilanzsitzung teilgenommen und uns die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischen Bestätigung vorgestellt. Einwendungen oder zusätzliche Anmerkungen haben wir auch insoweit nicht zu erheben.

Den Bericht des Vorstands über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen haben wir geprüft. Zu Beanstandungen gab es keinen Anlass. Der Abschlussprüfer erteilte dem Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen folgenden Bestätigungsvermerk:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1.

die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2.

bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Wir schließen uns diesem Urteil an. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.

Mit Ablauf der Hauptversammlung am 24. März 2011 endete die Amtsperiode der Aufsichtsratsmitglieder. Herr Dr. Randolf von Estorff schied aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft aus. Wir danken Herrn Dr. Estorff für die geleistete Arbeit und sein Engagement in unserem Gremium. Neu in den Aufsichtsrat wählte die Hauptversammlung Herrn Andreas Fielitz.

Anschließend hat der Aufsichtsrat Herrn Peter M. Endres zum Vorsitzenden und Herrn Dr. Jörg Stoffels zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.

Wir danken dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihre Leistungen, ihren tatkräftigen Einsatz und die im Berichtsjahr erzielten Erfolge.

 

Fürth, den 29. März 2012

Der Aufsichtsrat

Peter M. Endres, Vorsitzender

Lagebericht über das Geschäftsjahr 2011

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren vor allem von einer erneuten Zuspitzung der Staatsschuldenkrise in der Eurozone geprägt. Die Konjunktur verlor weltweit an Dynamik. An den Kapitalmärkten herrschte große Unsicherheit. Die Umsätze der deutschen Versicherungswirtschaft insgesamt schrumpften 2011 aufgrund des Rückgangs der Einmalbeiträge in der Lebensversicherung. Allerdings erzielten die Lebensversicherung gegen laufenden Beitrag, die private Krankenversicherung und die Schaden und Unfallversicherung solide Beitragszuwächse.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Erholung der Weltwirtschaft schwächte sich 2011 wie erwartet ab. Die globalen Wachstumsunterschiede weiteten sich aus: Während das Wirtschaftswachstum in den USA zu Jahresbeginn und in der Eurozone vor allem in der zweiten Jahreshälfte stagnierte, wiesen die meisten Schwellen und Entwicklungsländer hohe Zuwachsraten auf, die allerdings etwas niedriger ausfielen als im Vorjahr.

Die Staatsschuldenkrise in den Peripherieländern des Euroraumes spitzte sich erneut zu, drohte, sich zu einer Bankenkrise auszuweiten, und verunsicherte Unternehmen und Konsumenten. Die Konjunktur in der Eurozone verlief wenig dynamisch. Das Wachstum in Deutschland lag zwar deutlich über dem Durchschnitt der Eurozone, verlor gegen Ende des Jahres aufgrund der verschlechterten internationalen Rahmenbedingungen aber an Schwung.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt stieg im Jahr 2011 preisbereinigt um 3,0 Prozent (vorläufige Schätzung des Statistischen Bundesamtes vom 11. Januar 2012). Der deutsche Arbeitsmarkt entwickelte sich weiter positiv: Im Jahresverlauf sank die Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent im Januar auf 6,6 Prozent im Dezember und betrug im Jahresdurchschnitt 7,1 Prozent. Die Teuerungsrate der Verbraucherpreise in Deutschland stieg 2011 aufgrund hoher Rohstoffpreise an und lag im Jahresdurchschnitt bei 2,3 Prozent.

2011 gingen die Beiträge der deutschen Versicherungswirtschaft insgesamt um 1,2 Prozent zurück (vorläufige Schätzung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vom November 2011). Ursächlich dafür war das Abebben des Einmalbeitragsgeschäfts in der Lebensversicherung, das 2009 und 2010 außerordentlich stark gewachsen war. Während das Lebensversicherungsneugeschäft gegen laufenden Beitrag anstieg, ergab sich für die Lebensversicherung insgesamt ein Rückgang. Das Beitragswachstum in der privaten Krankenversicherung war ein weiteres Jahr sehr hoch, und die Schaden und Unfallversicherung konnte ihre größte Beitragssteigerung seit 2003 erzielen.

Kapitalmarktentwicklung

Die Schwankungen an den internationalen Aktienmärkten haben insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2011 wieder deutlich zugenommen. Der Hauptgrund hierfür war die Eskalation der Staatsschuldenkrise im Euroraum und die Angst vor einem Einbruch des Wachstums der Weltwirtschaft. So verloren sowohl der Preisindex Euro Stoxx 50 (17,1 Prozent) als auch der Performance-Index DAX (14,7 Prozent) deutlich im Gesamtjahr.

Während die Europäische Zentralbank (EZB) zunächst aufgrund der stark angestiegenen Inflationsraten den Zinsanhebungszyklus einläutete, und sowohl im April als auch im Juli den Leitzins anhob, musste sie bereits im August aufgrund der Eskalation der Staatsschuldenkrise in der Eurozone wieder gegensteuern, indem sie erneut Staatsanleihen von Peripherieländern aufkaufte. Im November vollzog sie dann die Zinswende und senkte den Leitzins zunächst auf 1,25 Prozent und im Dezember auf 1,0 Prozent. Die US-Notenbank hielt trotz des gestiegenen Inflationsdrucks zu Beginn des Jahres an ihrer Niedrigzinspolitik fest. Als sich die ökonomischen Bedingungen dann eintrübten, bekundete die US-Notenbank sogar, dass sie den Leitzins im derzeitigen Umfeld bis Mitte 2013 auf dem Niveau von 0-0,25 Prozent belassen wolle. Zudem entschloss sie sich, die durchschnittliche Restlaufzeit der aufgekauften Staatsanleihen zu erhöhen, um die langfristigen Zinsen niedrig zu halten.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach als sicher geltenden Anlageformen fiel die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen im Laufe des Jahres von 3,0 Prozent auf 1,8 Prozent und die Rendite zehnjähriger US-amerikanischer Staatsanleihen im gleichen Zeitraum von 3,3 Prozent auf 1,9 Prozent.

Die Lebensversicherung im Jahr 2011

Die Lebensversicherung hat trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin Stärke und Stabilität bewiesen. Die Kunden schätzen sie als verlässlichen Partner, der ihnen ein hohes Maß an Sicherheit bei der Risiko- und Altersvorsorge bietet.

Vor dem Hintergrund der weiterhin schwierigen Bedingungen auf den Kapitalmärkten haben Sicherheit und Verlässlichkeit höchste Priorität für die Kunden. Nur Lebensversicherungsprodukte können biometrische Risiken wie Tod, Alter oder Invalidität absichern und gleichzeitig langfristige Garantien bieten. Diese einzigartige Sicherheit, verbunden mit angemessenen Renditen, wissen die Kunden der Lebensversicherung ganz besonders zu schätzen.

Lebensversicherungen bieten überaus vielfältige Möglichkeiten zur privaten Vorsorge: Sie reichen von klassischen Kapitallebens und Rentenversicherungen sowie fondsgebundenen Policen über Risikoversicherungen bis hin zu Produkten mit Absicherungen gegen Berufs beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit oder für den Pflegefall. Im Geschäftsjahr 2011 wurden klassische Rentenversicherungen besonders nachgefragt. Hier entwickelten sich auch staatlich geförderte Produkte weiterhin gut. Zusatzversicherungen, insbesondere gegen die finanziellen Auswirkungen von Berufsunfähigkeit sowie Pflegebedürftigkeit, verzeichneten einen spürbaren Anstieg.

In der privaten Vorsorge entwickelte sich das Neugeschäft gegen laufenden Beitrag auch im Jahr 2011 entsprechend gut. Das außerordentlich hohe Vorjahresniveau an Einmalbeiträgen wurde hingegen nicht wieder erreicht. Hier haben die Maßnahmen der Branche zur Stärkung des langfristigen Altersvorsorgecharakters wie erwartet zu verringerten Neugeschäftsabschlüssen geführt.

Insgesamt ergab sich aufgrund der Einmalbeitragsentwicklung ein leichter Rückgang im Neugeschäft. Auch die Beitragseinnahmen der Lebensversicherung (einschließlich Pensionskassen und -fonds) sanken nach vorläufigen Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um 4,2 Prozent auf 86,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 90,4 Milliarden Euro).

Die Auszahlungen an die Lebensversicherungskunden nahmen spürbar zu und belegten mit einem Betrag von 81,0 Milliarden Euro (Vorjahr: 72,9 Milliarden Euro) weiterhin eindrucksvoll die hohe Bedeutung der Branche.

Zusammenarbeit im Konzern

Neckermann Versicherungen gehören vollständig zu ERGO, einer der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Die Kundenorientierung, Größe und Finanzstärke der Gruppe machen ihre Gesellschaften zu nachhaltig zuverlässigen Partnern ihrer Kunden.

Für die weiteren Inhalte dieses Lageberichts möchten wir darauf hinweisen, dass bei der Nennung von Neckermann Versicherungen über die zwei Versicherungsgesellschaften Neckermann Lebensversicherung AG und Neckermann Versicherung AG insgesamt berichtet wird.

Teil einer starken Gruppe

Die Neckermann Lebensversicherung AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der ERGO Versicherungsgruppe AG. Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, München, kontrolliert zum 31. Dezember 2010 unmittelbar und über ihre Tochtergesellschaft P.A.N. GmbH & Co. KG, Grünwald, 100,00 Prozent des gezeichneten Kapitals der ERGO Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf.

ERGO ist weltweit in über 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. 50.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. Im Jahr 2011 erzielte die ERGO Versicherungsgruppe Beitragseinnahmen von 20 Milliarden Euro. Mit einem verwalteten Vermögen von 117 Milliarden Euro zählt die Gruppe zu den großen institutionellen Investoren in Deutschland und Europa.

ERGO und ihre Spezialisten bieten ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. Unter der Marke ERGO vertreibt die Gruppe Lebens-, Schaden- und Unfallversicherungen. Das breite Angebot ergänzen ihre Spezialisten wie die D.A.S. für Rechtsschutz, die DKV für Gesundheit, die ERV für den Schutz rund ums Reisen oder ERGO Direkt für den Direktvertrieb. ERGO spricht Kunden mit vielfältigen Vertriebsorganisationen und auf verschiedenen Wegen an.

Unser Anspruch: Versichern heißt verstehen

ERGO richtet sich konsequent an den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher aus. Die Gruppe setzt auf klare, verständliche Kommunikation und lädt Kunden wie Interessenten selbstkritisch zum Feedback ein. 2011 wurden verschiedene Maßnahmen zur Umsetzung des Kundenversprechens "Versichern heißt verstehen" auf den Weg gebracht. Nun können Verbraucher als Teilnehmer der ERGO Kundenwerkstatt im Internet oder als Mitglied im ERGO Kundenbeirat das Angebot der Gruppe mit ihren Anregungen und Wünschen mitgestalten. Ebenfalls neu eingerichtet wurde das Amt des ERGO Kundenanwalts. Er vertritt die Interessen der Kunden im Unternehmen und hilft bei Missverständnissen oder Konflikten. Verbunden mit der Größe und Finanzstärke der Gruppe macht die starke Kundenorientierung ERGO und ihre Spezialisten zu nachhaltig zuverlässigen Partnern der Kunden.

Gemeinsame Verwaltung und Prozesse

Die operativen Prozesse der Neckermann Lebensversicherung AG werden innerhalb der ERGO Versicherungsgruppe von ERGO Direkt Versicherungen erbracht. Das inländische Geschäft in den

Segmenten Leben, Gesundheit und Komposit wird jeweils von einem Mitglied des ERGO Vorstands geführt. ERGO Direkt Versicherungen werden aufgrund ihres Geschäftsmodells als eigenständiges Segment gesondert gesteuert. Ihnen werden Neckermann Versicherungen insoweit zugerechnet. Die Einbindung der Neckermann Lebensversicherung AG in die wichtigen Schnittstellen mit der ERGO Versicherungsgruppe ist sichergestellt.

Die Neckermann Lebensversicherung AG hat das Portfoliomanagement der Vermögensanlagen zum größten Teil auf die MEAG MUNICH ERGO AssetManagement GmbH und ihre Tochtergesellschaften übertragen. MEAG ist der Vermögensmanager der Munich Re. Strategische Anlageentscheidungen werden in enger Abstimmung mit MEAG und ERGO von der Neckermann Lebensversicherung AG getroffen.

Die Neckermann Lebensversicherung AG unterhält innerhalb des Konzernverbundes der Munich Re Rückversicherungsbeziehungen zur ERGO Direkt Lebensversicherung AG, Fürth.

Produkte und Vertrieb

Über die Marke Neckermann Versicherungen

Neckermann Versicherungen sind der Partner rund um das Thema "Private Versicherung und Vorsorge" für die ganze Familie. Mit der Namensparallelität und der Anlehnung an die Zielgruppe des Versandhauses verbinden die Versicherungen ihr eigenes positives Image mit dem guten Namen des Versandhandelsunternehmens. Die deutliche Ausrichtung des Versandhandels auf die "junge, moderne Familie" sowie die Konzentration auf den Online-Handel korrespondieren in idealer Weise mit dem Direktversicherer Neckermann Versicherungen.

Die Geschäftstätigkeit der Neckermann Lebensversicherung AG

Die Neckermann Lebensversicherung AG betrieb im Jahr 2011 die wesentlichen Formen der Lebens- und Rentenversicherung für Privatpersonen. Unsere Kunden sind vor allem die Kunden des Versandhandels und Mitglieder unserer Kooperationspartner. Hierfür bieten wir bedarfsgerechte Lösungen an.

Die Übersicht zu den im Geschäftsjahr 2011 betriebenen Versicherungsarten, die Bestandteil dieses Lageberichts ist, finden Sie auf Seite 51.

Eigene Zweigniederlassungen unterhält die Neckermann Lebensversicherung AG weder im In- noch im Ausland.

Produktpalette

Die Neckermann Versicherungen legten auch im Jahr 2011, entsprechend der Unternehmensphilosophie, konsequent den Schwerpunkt auf einfache, faire und verständliche Produkte für Menschen in jeder Lebensphase. Dieses Motto spiegelte sich bereits in unseren "Klassikern", der Sterbegeldversicherung und der Kapitallebensversicherung wider, die beide ohne Gesundheitsfragen angeboten werden.

Die Sterbegeld-Produktpalette wurde zum Jahresende um ein neues Produkt ergänzt, damit der steigende Absicherungsbedarf unserer Bestandskunden befriedigt werden kann.

Im Geschäftsjahr 2011 - sowie bereits in den Vorjahren - gehörte unsere Risikolebensversicherung zu den attraktiven Angeboten für die Hinterbliebenenversorgung.

Da wir unsere Produkte stetig auf spezielle Kundenbedürfnisse hin optimieren, bietet die Neckermann Lebensversicherung AG bei Tarifen mit Gesundheitsprüfung einen telefonischen "Sofort-Annahme-Check" an, um die Beantwortung der Gesundheitsfragen einfach und effizient am Telefon zu klären. Die Interessenten erfahren dann sofort, noch während des Telefonats, ob ein Versicherungsabschluss möglich ist und welchen individuellen Beitrag sie dafür zahlen.

Detaillierte Informationen zu Beiträgen, Neugeschäft und Bestand finden Sie auf den Seiten 19 bis 20.

Direktvertrieb

Seit 13 Jahren sind Neckermann Versicherungen als Direktversicherer tätig. Wir nutzen die langjährigen Erfahrungen der ERGO Direkt Versicherungen und besitzen dadurch einen deutlichen Wissensvorsprung gegenüber anderen Direktversicherern in Deutschland. Wichtige Impulswege sind Directmailing, Anzeigen und Beilagen. Die wichtigsten direkten Kommunikationsmedien im Kundenkontakt sind Telefon, Internet und E-Mails. Durch diese hohe

Kompetenz im Direktvertrieb können wir große Kundengruppen in kürzester Zeit erreichen und stehen den Kunden mit unserer nachweisbaren Service- und Beratungskompetenz zur Verfügung.

Die leicht verständlichen und kostengünstigen Produkte der Neckermann Versicherungen und die effizienten Prozesse, mit denen das Geschäft abgewickelt wird, prädestinieren die Neckermann Versicherungen für eine Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. Wir arbeiten derzeit mit 11 Partnern zusammen, die wir mit unserem ganzheitlichen Kooperationskonzept überzeugen konnten. Neben günstigen Versicherungsprodukten, welche unter anderem die Lücken der Leistungskataloge der gesetzlichen Krankenkassen schließen, stellen wir dem Kooperationspartner auch die mandantenfähige Abwicklung und Werbemittel im Stil der jeweiligen Firma zur Verfügung. So steigern unsere Partner ohne eigene Aufwendungen die Bindung und Motivation ihrer Kunden.

Prozesse

Im Jahr 2011 wurde das unternehmensweite Projekt "Intelligente Kundenprozesse" (IKP) erfolgreich abgeschlossen. Kernthema war dabei die Konzeption einer einheitlichen Arbeitsoberfläche für alle Mitarbeiter im Kundenkontakt. Die Service-Mitarbeiter erhalten einen kompletten Überblick über das Anliegen des Kunden, seine Verträge und frühere Korrespondenz, ganz gleich, auf welchem Weg der Kunde zu uns kommt. Der Geschäftsvorfall bleibt offen, bis er abschließend erledigt ist. Bis dahin wird der Vorfall vom System überwacht, das den Bearbeiter auch durch die Aufgaben führt, die er noch erledigen muss. Die gesamte Beratung und Kommunikation mit dem Kunden ist damit einfacher geworden - entsprechend unserem Geschäftsmodell.

Datenschutz

Der Schutz der sehr sensiblen Kundendaten hat für uns eine besonders große Bedeutung - gerade als Direktversicher. Wir halten uns streng an die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes und schützen die Daten durch den Einsatz von Techniken neuesten Standes gegen Missbrauch. Ein Zugriff auf die Kontodaten unserer Kunden erfolgt grundsätzlich nur für den vertragsgebundenen Zahlungsverkehr. Wir lassen die Anforderungen an den Datenschutz und an die Datensicherheit unserer IT-Systeme regelmäßig durch externe und interne Experten prüfen, um immer auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben.

Mitarbeiter

Neckermann Versicherungen nutzen die Kompetenzen der Mitarbeiter der ERGO Direkt Versicherungen. Hierfür wurde ein Funktionsausgliederungsvertrag geschlossen. Der Personal- und Sozialbereich der ERGO Direkt Versicherungen ist ausführlich in deren Geschäftsberichten 2011 dargestellt.

Umwelt

Nachhaltiger Umweltschutz liegt auch im Interesse der Versicherungswirtschaft, denn die durch den Klimawandel veränderten Umweltbedingungen stellen durch die zunehmende Schadenhäufigkeit und Schadenhöhe auch für die Versicherungswirtschaft eine Herausforderung dar. Innerhalb der eigenen betrieblichen Abläufe ergreifen die ERGO Direkt Versicherungen, auf die unsere Funktionen ausgelagert sind, umweltfreundliche Maßnahmen. Diese Maßnahmen sind ausführlich dargestellt in den Lageberichten der ERGO Direkt Versicherungen.

Darüber hinaus verbessern wir unsere Klimabilanz dadurch, dass wir den Strom am Standort Nürnberg/Fürth CO 2-neutral beziehen.

Ertragslage

Bestand und Neugeschäft

Neugeschäft

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Neuzugang gegen laufenden Beitrag der Neckermann Lebensversicherung AG um 17,8 Prozent verringert. Die Beitragssumme des Neugeschäfts ging in 2011 gegenüber dem Vorjahr um 18,3 Prozent auf 26,4 Millionen Euro zurück.

Zusammensetzung des Neugeschäfts 2011 2010
Neugeschäftsbeitrag in Tsd. € 1,661 2,022
Kapitalversicherungen (einschließlich Vermögensbildungsversicherungen) 74,8% 67,2%
Risikoversicherungen 16,6% 22,4%
Rentenversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherung) ohne sonstige Lebensversicherungen 3,5% 2,5%
Sonstige Lebensversicherungen 5,2% 8,0%
Kollektivversicherungen 0,0% 0,0%
Summe 100,0% 100,0%

Versicherungsbestand

Der Bestand an Versicherungen unserer Gesellschaft - gemessen an der Versicherungssumme - erhöhte sich um 2,6 Prozent auf 999,0 Millionen Euro. Die Zahl der Verträge beträgt 63.050 Stück. Die Risikoversicherungen nahmen im Bestand um 5,2 Prozent zu, die Sterbegeldversicherungen um 0,2 Prozent.

Nähere Angaben sind den Übersichten auf den Seiten 52 bis 55 zu entnehmen, die Teil des Lageberichts sind.

Geschäftsverlauf

Beitragseinnahmen

Die Neckermann Lebensversicherung AG erzielte 2011 gebuchte Bruttobeiträge in Höhe von 23,4 Millionen Euro leicht unter Vorjahresniveau (-0,9 Prozent).

Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

Die Abschlusskosten der Neckermann Lebensversicherung AG konnten auf 1,4 Millionen Euro (Vorjahr: 1,7 Millionen Euro) gesenkt werden. Die Abschlusskostenquote, also die Abschlusskosten in Relation zur Beitragssumme des Neugeschäfts, reduzierte sich dadurch auf 5,1 Prozent (Vorjahr: 5,2 Prozent).

Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich leicht auf 0,5 Millionen Euro (Vorjahr: 0,4 Millionen Euro). Die Verwaltungskostenquote, welche die Verwaltungskosten in Relation zu den Bruttobeiträgen zeigt, stieg damit leicht von 1,8 Prozent im Vorjahr auf 1,9 Prozent an.

Versicherungsleistungen

Die Versicherungsleistungen für unsere Kunden einschließlich des Zuwachses der Leistungsverpflichtungen lagen bei 22,9 Millionen Euro (Vorjahr: 22,7 Millionen Euro). Davon entfielen 6,9 Millionen Euro auf Ablauf- und Todesfallleistungen. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle und Rückkäufe sowie ausgezahlte und verrechnete Gewinnguthaben machten 14,7 Millionen Euro aus und lagen damit um 14,5 Prozent über dem Vorjahr.

Die Brutto-Deckungsrückstellung wuchs um 6,9 Millionen Euro auf 99,3 Millionen Euro.

Zusammensetzung der Versicherungsleistungen 2011 2010
% %
Rückkäufe 38,1 42,8
Renten 0,2 0,1
Sterbefälle und Versicherungsfälle aus sonstigen Risiken 47,9 55,4
Abläufe 13,9 1,7

Gesamtergebnis

Die Neckermann Lebensversicherung AG erzielte 2011 einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,5 Millionen Euro (Vorjahr: 2,2 Million Euro).

Überschuss

Der Rohüberschuss vor Steuern beträgt 7,9 Millionen Euro (Vorjahr: 6,9 Millionen Euro). Davon wurden der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (Rf B) 2,3 Millionen Euro (Vorjahr: 2,1 Millionen Euro) zugeführt, die künftig für die Gewinnbeteiligung unserer Versicherungsnehmer verwendet werden. Darüber hinaus erhalten unsere Versicherungsnehmer Gewinnanteile im Wege der Direktgutschrift. Diese ist im Geschäftsjahr auf 2,3 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 2,2 Millionen Euro).

Kapitalanlageergebnis

Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen (ohne Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko des Versicherungsnehmers) ist im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 5,3 Millionen Euro (Vorjahr: 4,4 Millionen Euro) gestiegen, was einer Nettoverzinsung der Kapitalanlagen von 4,4 Prozent entspricht (Vorjahr: 4,1 Prozent). Die laufenden Erträge stiegen im Jahr 2011 auf 5,4 Millionen (Vorjahr: 4,9 Millionen Euro).

Gewinnbeteiligung

Aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt haben wir unsere Gewinnbeteiligung moderat angepasst und die Gewinnbeteiligung von 4,1 Prozent auf 4,0 Prozent gesenkt. Einschließlich des Schlussgewinnanteils von durchschnittlich 0,3 Prozent ergibt sich rechnerisch eine Gesamtverzinsung von 4,3 Prozent. Auch 2011 können die Versicherungsnehmer bei Abgang des Vertrages noch weitere Überschüsse durch die Beteiligung an den stillen Reserven erhalten. Dafür wurden 2011 101 Tausend Euro aufgewendet. Im Vergleich zu den derzeitigen Renditen an den Kapitalmärkten können wir unseren Kunden dank unserer soliden Kapitalausstattung weiterhin eine attraktive Gewinnbeteiligung bieten. Im deutschen Lebensversicherungsmarkt wurde die Gesamtverzinsung für 2011 um durchschnittlich etwa 0,15 Prozentpunkte gesenkt und wir liegen damit auf Marktniveau.

Die Lebensversicherung erweist sich damit nach wie vor als eine gute und solide Vorsorgeform, die Kapitalmarktschwankungen wirksam ausgleichen kann.

Vermögenslage

Kapitalanlagenbestand

2011 2010
Mio. € % Mio. € %
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,0 0,0 0,0 0,0
Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 1,5 1,2 1,6 1,4
Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,3 0,2 0,2 0,2
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 10,6 8,2 3,0 2,6
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 0,0 0,0 0,0 0,0
4. Sonstige Ausleihungen 115,6 89,1 108,2 95,8
5. Einlagen bei Kreditinstituten 0,0 0,0 0,0 0,0
6. Andere Kapitalanlagen 1,8 1,4 0,0 0,0
Summe 129,7 100,0 112,9 100,0
Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft 0,0 - 0,0 -
Kapitalanlagen insgesamt 129,7 - 112,9 -

Das Kapitalanlagevolumen (ohne Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der Versicherungsnehmer) der Neckermann Lebensversicherung AG ist im Jahr 2011 auf 129,7 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 112,9 Millionen Euro).

Der Bestand an Beteiligungen und Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen reduzierte sich auf 1,5 Millionen Euro (Vorjahr: 1,6 Millionen Euro).

Der Bestand an Aktien, Investmentanteilen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren erhöhte sich auf 0,3 Millionen Euro (Vorjahr: 0,2 Millionen Euro). Dies entspricht einem Anteil von 0,2 Prozent an den gesamten Kapitalanlagen.

Der Bestand an Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren erhöhte sich um 253,3 Prozent auf 10,6 Millionen Euro (Vorjahr: 3,0 Millionen Euro).

Der Bestand an Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen erhöhte sich auf 114,1 Millionen Euro (Vorjahr: 104,8 Millionen Euro). Der Anteil am Kapitalanlagenbestand belief sich auf 88,0 Prozent (Vorjahr: 92,8 Prozent).

Bei der Kapitalanlage wurden soziale, ethische und ökologische Grundsätze berücksichtigt. Unsere bestehenden Kapitalanlagen und neue Investments in Aktien, Unternehmens-, Bank- und Staatsanleihen müssen bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Hierzu wurde überwiegend in Unternehmen investiert, die Mitglieder der Indizes Dow Jones Sustainability, FTSE 4 Good, ASPI, ESI oder MSCI KLD 400 Social sind oder den Nachhaltigkeitskriterien anerkannter Nachhaltigkeitsratingagenturen genügen. Der kontinuierliche und systematisch angelegte Prozess wird durch unseren Asset-Manager MEAG durchgeführt und begleitet.

In den letzten Jahren haben wir unsere Nachhaltigkeitskriterien insbesondere bei Unternehmens- und Bankanleihen verschärft. Wir sind davon überzeugt, dass es sich langfristig günstig auf Risiko und Ertrag auswirkt, bei der Kapitalanlage Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen.

Bewertungsreserven

Auf Seite 76 dieses Geschäftsberichts weist die Neckermann Lebensversicherung AG die Zeitwerte der Kapitalanlagen aus. Der Unterschied zwischen Zeit- und Buchwert wird als Bewertungsreserve bezeichnet. Zeitwerte sind Momentaufnahmen, sie spiegeln die Marktsituation zu einem bestimmten Zeitpunkt wider. Sie entwickeln sich nicht stetig, sondern unterliegen vielmehr größeren Schwankungen. Der Zeitwert des weitaus größten Teils des Kapitalanlagenbestandes der Neckermann Lebensversicherung AG ist Schwankungen des Zinsniveaus unterworfen.

Die gefallenen Zinsen führten im Jahr 2011 zu einer Erhöhung der Nettoreserven auf 4,8 Millionen Euro (Vorjahr: 2,4 Millionen Euro).

Gemäß dem Wahlrecht nach § 341b Abs. 2 S. 1 HGB sind bei der Neckermann Lebensversicherung AG Wertpapiere dem Anlagevermögen zugeordnet worden. Dadurch wurden Abschreibungen in Höhe von 0,1 Millionen Euro vermieden.

Inflations- und Wechselkurseinflüsse

Da sich im Bestand der Neckermann Lebensversicherung keine Anlagen in Fremdwährung befanden, hatten Wechselkurseinflüsse keine Auswirkungen auf das Ergebnis.

Wesentliche Inflationseinflüsse waren aufgrund der sich zurzeit in engen Grenzen bewegenden Geldentwertungsraten ebenfalls nicht zu verzeichnen. Investitionen in Ländern mit hohen Inflationsraten wurden nicht getätigt und sind für die Zukunft auch nicht geplant.

Außerbilanzielle Finanzinstrumente

Es wurden keine Finanzderivate eingesetzt. Kontrahentenrisiken haben wir durch Volumenbeschränkungen und sorgfältige Wahl unserer Partner begrenzt.

Investitionen in Sachanlagen und immaterielles Vermögen

Die Nutzung von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen wird uns von der ERGO Direkt Lebensversicherung AG in Höhe unseres Nutzungsanteils in Rechnung gestellt. Direkte Investitionen haben wir nicht getätigt.

Finanzlage

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Eine grundsätzliche Zielsetzung des Finanzmanagements der Neckermann Lebensversicherung AG ist ein effizientes Liquiditätsmanagement. Die überschüssige Liquidität wird ertragreich angelegt.

Darüber hinaus ist im Rahmen des Finanzmanagements die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsvorschriften und der Anforderungen aus den internen Risikomodellen jederzeit zu gewährleisten.

Kapitalstruktur

Im Berichtsjahr ist das Eigenkapital der Neckermann Lebensversicherung AG um 2,5 Million Euro auf 18,6 Millionen Euro gestiegen. Der Zuwachs erklärt sich aus dem aktuellen Jahresüberschuss in Höhe von 2,5 Million Euro.

Die vorhandenen Eigenmittel, berechnet gemäß den aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsvorschriften, betrugen zum 31. Dezember 2011 26,8 Millionen Euro (Vorjahr: 24,0 Millionen Euro). Die notwendigen Eigenmittel beliefen sich auf 5,3 Millionen Euro (Vorjahr: 5,0 Millionen Euro). Die Überdeckung der Eigenmittel (Solvabilitätsspanne) erhöhte sich um 2,5 Millionen Euro auf 21,5 Millionen Euro und beträgt jetzt 505 Prozent (Vorjahr: 479 Prozent).

Beschränkungen in der Verfügbarkeit von Finanzmitteln (Kapitalanlagen) Beschränkungen der Verfügbarkeit von Finanzmitteln lagen im Geschäftsjahr 2011 bei der Neckermann Lebensversicherung AG nicht vor.

Rückstellungen von wesentlicher Bedeutung

Am Bilanzstichtag beliefen sich die versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen auf 108,2 Millionen Euro (Vorjahr: 101,6 Millionen Euro) und die anderen Rückstellungen auf 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: 1,1 Millionen Euro). Bezogen auf die Bilanzsumme betrug der Anteil der Rückstellungen 79,4 Prozent (Vorjahr: 80,9 Prozent). Davon entfielen 78,6 Prozent (Vorjahr: 80,0 Prozent) auf die versicherungstechnischen Rückstellungen.

Die Deckungsrückstellung bildet mit 88,3 Prozent (Vorjahr: 87,9 Prozent) den größten Posten innerhalb der versicherungstechnischen Rückstellungen. Im Jahr 2011 erhöhte sich die Netto-Deckungsrückstellung um 6,2 Millionen auf 95,5 Millionen Euro.

Den zweitgrößten Posten innerhalb der versicherungstechnischen Rückstellungen bildet die Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB). Aus dem Geschäftsergebnis wurden der RfB, der Reserve für die künftige Überschussbeteiligung unserer Kunden, 2,3 Millionen Euro (Vorjahr: 2,1 Millionen Euro) zugeführt. Gleichzeitig wurde der RfB 1,9 Million Euro (Vorjahr: 1,8 Millionen Euro) entnommen, die wir den Kunden als Überschussbeteiligung für 2011 gutgeschrieben haben. Die RfB weist damit einen Stand am Jahresende von 10,5 Millionen Euro (Vorjahr: 10,0 Millionen Euro) auf und hat einen Anteil an den versicherungstechnischen Rückstellungen von 9,7 Prozent (Vorjahr: 9,9 Prozent).

Die übrigen Anteile an den versicherungstechnischen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf die Rückstellung für Beitragsüberträge, die Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle und die Deckungsrückstellung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird. Sie beliefen sich in 2011 auf insgesamt 2,2 Millionen Euro (Vorjahr: 2,2 Millionen Euro).

Wesentliche Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Neckermann Lebensversicherung AG führte im Geschäftsjahr 2011 keine wesentlichen Finanzierungsmaßnahmen durch. Derzeit sind für die Jahre 2012 und 2013 auch keine geplant.

Liquidität

Im Rahmen der detaillierten Liquiditätsplanung wird sichergestellt, dass wir jederzeit uneingeschränkt in der Lage sind, unseren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die wesentlichen Mittelzuflüsse bestehen aus laufenden Beitragseinnahmen und Einmalbeiträgen sowie Erträgen und Rückflüssen aus Kapitalanlagen. Die Gesamtmittelzuflüsse sind um 10,0 Prozent von 35,9 Millionen Euro auf 32,4 Millionen Euro gesunken. Die Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit sind um 2,7 Prozent von 21,4 Millionen Euro auf 22,0 Millionen Euro gestiegen. Die Mittelzuflüsse aus den Erträgen, Rückflüssen sowie Veräußerungen von Kapitalanlagen beliefen sich im Jahr 2011 auf 10,4 Millionen Euro, nach 14,5 Millionen Euro im Jahr 2010.

Die wesentlichen Mittelabflüsse ergeben sich aus den Aufwendungen für Versicherungsfälle und für den laufenden Versicherungsbetrieb. Die Mittelabflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhten sich im Geschäftsjahr um 23,6 Prozent von 13,2 Millionen Euro auf 16,3 Millionen Euro.

Vom Liquiditätssaldo in Höhe von 16,1 Millionen Euro (Vorjahr: 22,8 Millionen Euro) haben wir unter Einbeziehung des Liquiditätsvortrages im Rahmen des Mandates der Strategischen Asset Allocation 22,7 Millionen Euro wieder am Kapitalmarkt angelegt.

Zum Geschäftsjahresende 2011 betrug der Liquiditätsbestand 1,7 Millionen Euro, nach 8,3 Millionen Euro im Vorjahr.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Neckermann Lebensversicherung AG erzielte 2011 einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,5 Millionen Euro und konnte damit den Jahresüberschuss aus dem Vorjahr um 0,3 Millionen steigern.

Die Neckermann Lebensversicherung AG ist mit Eigenmitteln bestens ausgestattet und erfüllt auch alle Anforderungen der BaFin-Stresstests.

Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Risikobericht

Ziele des Risikomanagements

Risikomanagement ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Neben der Funktion, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig zu erkennen (§ 91 Abs. 2 AktG), ist es Aufgabe des Risikomanagements, die Finanzstärke zu erhalten, um die Ansprüche unserer Kunden zu sichern und nachhaltig für unsere Aktionäre Wert zu schaffen. Ein weiteres Ziel ist, die Reputation unserer Gesellschaft und von ERGO zu schützen. Dies erreichen wir durch ein alle Bereiche umfassendes Risikomanagement. Wir halten uns dabei an das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) sowie die Vorgaben in § 64a VAG.

Organisatorischer Aufbau des Risikomanagements

Die Risikomanagement-Organisation der Neckermann Lebensversicherung AG ist in die Risikomanagement-Prozesse der ERGO Versicherungsgruppe eingebunden. Die Risk Governance der ERGO fördert die Entwicklung und den Erhalt einer adäquaten Risiko- und Kontrollkultur, die alle materiellen Risikokategorien umfasst. Der Stabsbereich Integriertes Risikomanagement (IRM) stellt das gruppenweite Risikomanagement sicher, indem zum einen spezifische Risikomanagement-Funktionen und -Gremien geschaffen wurden und zum anderen der Stabsbereich IRM durch dezentrale Risikomanagement-Strukturen in allen Bereichen der Gruppe unterstützt wird. Der genannten Risikomanagement-Organisation steht der Chief Risk Officer (CRO) vor, an den die einzelnen dezentralen Risikoverantwortlichen berichten. Zu den Aufgaben des CRO gehören die Identifizierung, Bewertung und Überwachung der Risiken sowie deren Kommunikation an das Risikokomitee, als ständigem Ausschuss des Vorstands der ERGO. Diesem obliegt die Einrichtung und Überwachung der Risikomanagement-Strategien, -Systeme und -Prozesse. Darüber hinaus stellt das Risikokomitee sicher, dass das gesamte Risikomanagement-System, bestehend aus Risikokriterien, Limits und Governance-Prozessen, im Einklang mit den regulatorischen Anforderungen und den konzernweiten Richtlinien steht. Risiken werden frühzeitig erkannt und adäquat gesteuert.

Risikostrategie

Die Risikostrategie wird aus der Geschäftsstrategie abgeleitet und stellt die sich daraus ergebenden Risiken dar. Sie wird jährlich durch den Vorstand überprüft und verabschiedet sowie mit dem Aufsichtsrat erörtert. Die Risikostrategie legt die Risikoobergrenze der Neckermann Lebensversicherung AG fest, indem sie Vorgaben und Entscheidungen zur Risikotoleranz enthält, die sich an der Kapital- und Liquiditätsausstattung sowie der Ertragsvolatilität orientieren. Die Risikostrategie ist eng in die operative und strategische Planung eingebunden und ermöglicht die Überwachung der daraus abgeleiteten Limits. Hierbei werden sowohl Kriterien für den Gesamtbestand als auch ergänzende Kriterien, mit denen Spitzenrisiken, Konzentrationen, Kumule und systematische Risiken konzernweit begrenzt und gesteuert werden, berücksichtigt.

Die vom Vorstand festgelegte Risikoobergrenze ermöglicht es, risikomanagementrelevante Limits und Regeln schon in der Geschäftsplanung zu berücksichtigen und in der operativen Geschäftsführung zu verankern. Bei Kapazitätsengpässen oder Konflikten mit dem Limit- und Regelsystem wird nach festgelegten Eskalations- und Entscheidungsprozessen verfahren, die sicherstellen, dass Geschäftsinteressen und Risikomanagement-Aspekte in Einklang gebracht werden. Gegebenenfalls werden Risiken externalisiert.

Risikomanagement-Kreislauf

Die operative Umsetzung des Risikomanagements umfasst die Identifikation, Analyse und Bewertung von Risiken und daraus abgeleitet die Risikoberichterstattung, -limitierung (Reduzierung auf ein bewusst gewolltes Maß) und -überwachung. Unsere Risikomanagement-Prozesse stellen sicher, dass sämtliche Risiken kontinuierlich beobachtet und bei Bedarf aktiv gemanagt werden.

Die Risikoidentifikation erfolgt über geeignete Systeme und Kennzahlen (quantitativer Teil) sowie über eine Bottom-up- und Top-down-Risikoerhebung, die durch Experten-Meinungen ergänzt wird (qualitativer Teil). Unser Ad-hoc-Meldeprozess ermöglicht es den Mitarbeitern der Neckermann Lebensversicherung AG, jederzeit Risiken an den Bereich IRM zu melden.

Die Risikoanalyse und -bewertung erfolgt auf oberster Ebene im Bereich IRM im Austausch mit einer Vielzahl von Experten aus verschiedenen Bereichen der ERGO Versicherungsgruppe. So gelangen wir zu einer Bewertung mit quantitativem und qualitativem Charakter, die auch eventuelle Interdependenzen zwischen den Risiken berücksichtigt.

Die Risikolimitierung fügt sich in die Risikostrategie und das konzernweit geltende Limit- und Trigger-Handbuch ein. Ausgehend von der definierten Risikoobergrenze werden risikoreduzierende Maßnahmen beschlossen und umgesetzt.

Die Risikoüberwachung erfolgt an zentralen Stellen für die quantitative beziehungsweise kennzahlenbasierte Risikoüberwachung (zum Beispiel bei der MEAG für die Kapitalanlagen) und, für die qualitativ erfassten Risiken, sowohl dezentral als auch zentral je nach Wesentlichkeit und Zuordnung der Risiken.

Kontroll- und Überwachungssysteme

Die Weiterentwicklung unseres internen Risikokontrollsystems (IKS) haben wir auch im Jahr 2011 fortgesetzt. Unser IKS ist ein gruppenweit einheitliches integriertes System zum Management von operationellen Risiken, das neben den Anforderungen der Unternehmensführung auch den lokalen gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen entspricht. Die gruppenweite Verantwortung für das IKS obliegt dabei dem Vorstand und ist organisatorisch dem Bereich IRM zugewiesen. Die inhaltliche Verantwortung tragen die Experten und Mitarbeiter der Fachbereiche. Durch diese Einbindung haben wir innerhalb der Gruppe die Grundlage für ein einheitliches Risikoverständnis gestärkt und unser Risiko- und Kontrollbewusstsein verbessert.

Mit dem ganzheitlichen Management-Ansatz im IKS erreichen wir eine Steigerung der Effektivität und Effizienz bei der Identifikation, Analyse, Bewertung und Dokumentation der wesentlichen Risiken und Schlüsselkontrollen. Die Optimierung von Risiko- und Kontroll-Verantwortlichkeiten durch klare Zuständigkeiten sowie von Risikosteuerungsmaßnahmen schafft zudem Transparenz. Durch die systematische Verknüpfung von wesentlichen Risiken und Prozessen haben wir eine Risikolandkarte für die Neckermann Lebensversicherung AG entwickelt, in der alle relevanten Risikokontrollpunkte markiert sind.

Von der Konzernrevision wird regelmäßig die Wirksamkeit des IKS in den wesentlichen Prozessen und Applikationen im Rahmen einer mehrjährigen Prüfungsplanung bewertet.

Die Umsetzung des IKS-Projekts wird im Jahr 2012 vollständig abgeschlossen sein.

Risikoberichterstattung

Die Risikoberichterstattung obliegt dem Bereich IRM. Mit ihr erfüllen wir aktuelle rechtliche Anforderungen (zum Beispiel aufgrund des § 55c VAG), informieren die Öffentlichkeit und schaffen darüber hinaus intern Transparenz für das Management. Die interne Risikoberichterstattung informiert das Management regelmäßig (vierteljährlich) über die Risikolage bezüglich der einzelnen Risikokategorien. Bei einer signifikanten Veränderung der Risikosituation sowie besonderen Schadenfällen und Ereignissen wird eine sofortige Berichterstattung an das Management der Gesellschaft sichergestellt, damit dieses in die Lage versetzt wird, auf gefährdende Entwicklungen rechtzeitig reagieren zu können. So ist gewährleistet, dass bereits schwache Signale und negative Trends rechtzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Ziel unserer externen Risikoberichterstattung ist es, einen verständlichen Überblick über die Risikolage der Neckermann Lebensversicherung AG zu geben. Hierzu gehören die Informationen über unsere Risikomanagement-Methoden und -Prozesse, die Risk Governance und die einzelnen Risiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist.

Wesentliche Risiken

Als wesentliche Risiken bezeichnen wir Risiken, die sich nachhaltig negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Neckermann Lebensversicherung AG auswirken können.

Unser externer Risikobericht wird auf der Grundlage der Kalkulations- und Bilanzierungsvorschriften unserer Gesellschaft dargestellt und ist in Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungs Standard DRS 5-20 aufgebaut. Wir unterteilen gemäß DRS 5-20 das Gesamtrisiko in die fünf Kategorien versicherungstechnische Risiken, Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft, Risiken aus Kapitalanlagen, operationelle sowie sonstige Risiken.

Versicherungstechnische Risiken

Das Management der versicherungstechnischen Risiken nimmt im Risikomanagement-System unseres Unternehmens eine herausgehobene Stellung ein. Kernelemente dieses Managements sind die Kontrolle der Risikoverläufe und die laufende Überprüfung der Rechnungsgrundlagen für die Berechnung der Beiträge und der versicherungstechnischen Rückstellungen.

Die Beiträge und Rückstellungen kalkulieren wir mit vorsichtig gewählten Rechnungsgrundlagen. So können wir dauerhaft die Erfüllung unserer Verpflichtungen sicherstellen. Wir reduzieren die versicherungstechnischen Risiken durch geeignete Zeichnungsrichtlinien und aktuarielle Analysen, um ungünstige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Zur Reduzierung des Risikos besonders hoher Einzelschäden oder kumulierter Schadenereignisse schließen wir Rückversicherungsverträge. Bei der Wahl unserer Rückversicherer ist eine hohe Bonität wesentliches Kriterium für uns. Hiermit begrenzen wir das Ausfallrisiko und Risiken hinsichtlich der Zahlungsstromschwankungen.

Die spezifischen versicherungstechnischen Risiken eines Lebensversicherungsunternehmens sind das biometrische, das Storno-, das Garantie- und das Kostenrisiko. Eine Erläuterung der verwendeten Rechnungsgrundlagen wird im Anhang dieses Jahresabschlusses bei der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegeben.

Biometrisches Risiko

Zur Berechnung der Deckungsrückstellung werden biometrische Rechnungsgrundlagen verwendet, die zu Vertragsbeginn festgelegt werden und zu diesem Zeitpunkt für ausreichend erachtete Sicherheitsmargen für adverse Änderungen enthalten. Der Risikoverlauf im Bestand wird regelmäßig durch Vergleich der erwarteten Leistungsfälle mit den tatsächlich beobachteten überprüft. Zusätzlich zu unseren eigenen Analysen beziehen wir stets die neuesten verfügbaren Erkenntnisse der Branche ein, insbesondere der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV). Sollten sich die Rechnungsgrundlagen für einzelne Risiken im Laufe der Jahre als nicht mehr angemessen erweisen, werden sie so angepasst, dass auch zukünftig wieder ausreichende Sicherheitsmargen vorhanden sind. Bei Bedarf werden Auffüllungen der Deckungsrückstellung vorgenommen.

Eine Erläuterung der verwendeten Sterbetafeln und der Methoden, die Deckungsrückstellungen anzupassen, um für eine erwartete längere Rentenzahlungsdauer Vorsorge zu treffen, erfolgt im Anhang dieses Jahresabschlusses bei der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Die von uns zur Berechnung der Deckungsrückstellung verwendeten biometrischen Rechnungsgrundlagen sind nach Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars und der Aufsichtsbehörde angemessen und enthalten ausreichende Sicherheitsspannen.

Stornorisiko

Die Deckungsrückstellungen sind gemäß § 25 der Verordnung über die Rechnungslegung der Versicherungsunternehmen (RechVersV) so hoch, dass mindestens der Rückkaufswert reserviert ist. Bei Tarifen, bei denen Forderungen an den Versicherungsnehmer aktiviert werden, wird das Stornorisiko durch angemessene Wertberichtigungen dieser Forderungen berücksichtigt. Bei den Rentenversicherungsbeständen, bei denen eine Neubewertung der Deckungsrückstellung vorgenommen wurde, wurden die zur Anwendung kommenden Stornowahrscheinlichkeiten angemessen vorsichtig gewählt.

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes kann für die deutsche Lebensversicherungsbranche nicht ausgeschlossen werden, dass Kunden bei einer Erholung der Kapitalmärkte ihre Lebensversicherungen kündigen, um an den Kapitalmärkten zu investieren.

Wir verfolgen eine selektive Zeichnungspolitik, die auf nachhaltiges, langfristiges Geschäft ausgerichtet ist. Da unsere Kunden ihre Lebensversicherungen überwiegend aus Vorsorgemotiven heraus abgeschlossen haben, sehen wir das Risiko eines erhöhten Stornos als gering an. Zudem stellen wir durch angemessene Stornoabschläge im Falle eines Rückkaufs sicher, dass unserem Bestand hieraus kein finanzieller Nachteil entsteht.

Unser Liquiditätsmanagement schützt uns zudem vor unerwarteten Liquiditätsengpässen.

Garantierisiko

Für die einzelvertragliche Berechnung der Deckungsrückstellung wird ein nach Tarifgenerationen differenzierter Rechnungszins zugrunde gelegt. Festgelegt wird dieser für den Altbestand in den von der Aufsichtsbehörde genehmigten Geschäftsplänen und für den Neubestand unter Beachtung der maßgeblichen Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV). Bei der Berechnung der Deckungsrückstellung wird der bei Vertragsabschluss zulässige Höchstrechnungszins gemäß DeckRV nicht überschritten.

Um die Garantieverzinsung zu erwirtschaften (derzeit im Bestand durchschnittlich 3,20 Prozent), sind wir in besonderem Maß auf das Kapitalanlageergebnis angewiesen. Die Kapitalanlagen haben in der Regel eine kürzere Laufzeit als die Verpflichtungen. Daher besteht ein Wiederanlagerisiko, das durch den Kauf von Derivaten verringert wurde. Diese sichern eine Wiederanlage bei fallenden Zinsen zu einem Mindestzinsniveau und gewährleisten somit die nachhaltige Erfüllung versicherungstechnischer Verpflichtungen. Bezüglich der in Zukunft eingehenden Prämien besteht ein Risiko in der Neuanlage. Diesen Risiken begegnen wir, indem die zukünftigen Zahlungsströme aus Vermögensanlagen, Prämien und Verpflichtungen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden (Asset-Liability-Management). Zu diesem Zweck erfolgt regelmäßig ein Abgleich der Garantiecashflows mit den zukünftigen Zuflüssen aus Zins- beziehungsweise Kapitalrückzahlungen unter verschiedenen Zinsszenarien. Sofern sich eine Unterschreitung der Garantiecashflows andeutet, wird die nötige Mindestverzinsung durch geeignete Optionen sichergestellt. Die mit der Kapitalanlage selbst verbundenen Risiken werden im Rahmen der "Risiken aus Kapitalanlagen" detailliert erläutert.

Der Gesetzgeber hat eine Änderung der Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) vorgenommen und eine gesetzliche Regelung für eine Zinszusatzreserve verabschiedet, die zum 1. März 2011 in Kraft getreten ist. Die Zinszusatzreserve erlaubt eine vorausschauende Erhöhung der Reserven im Hinblick auf Phasen niedrigerer Zinserträge. Die Höhe dieser Zinszusatzreserve ist von einem vorgegebenen Referenzzinssatz abhängig. Dieser ist definiert als das über einen Referenzzeitraum von zehn Kalenderjahren errechnete arithmetische Mittel der Renditen von auf Euro lautenden Anleihen höchster Bonitätsstufe von Staaten der Europäischen Währungsunion mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren. Die Berechnung der Zinszusatzreserve erfolgt jährlich auf einzelvertraglicher Basis: Sinkt der Referenzzinssatz unter den Rechnungszins eines Vertrages, wird mit dem Aufbau der Zinszusatzreserve begonnen. Bei einem Anstieg des Referenzzinses wird die Zinszusatzreserve hingegen wieder sukzessive aufgelöst.

Hierdurch ist ein frühzeitiger und gleitender Aufbau einer Zinszusatzreserve möglich. Mit höheren Reserven sind die Unternehmen besser für eine anhaltende Niedrigzinsphase gewappnet. Unser Garantierisiko verringert sich, noch vorhandene Erträge können zum Teil für zukünftige Leistungen zurückgestellt werden. Somit ist die Neuregelung positiv für unsere Kunden, weil es die Risikotragfähigkeit des Versicherungsunternehmens und die Sicherheit der Lebensversicherungsverträge stärkt. Wir haben entsprechend zum 31. Dezember 2011 eine Zinszusatzreserve gebildet, wie auch im Anhang bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Abschnitt "Passivseite" erläutert. Für 2012 erwarten wir eine weitere Zuführung.

Sollte sich in den darauf folgenden Jahren ein weiterer Bedarf ergeben, werden entsprechende Mittel der Zinszusatzreserve zugeführt.

Die durch § 153 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) verbindlich vorgeschriebene Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Bewertungsreserven kann zu stärkeren Ergebnisbelastungen führen. Dieses Risiko wird im Rahmen unserer ALM-Prozesse regulär überwacht.

Kostenrisiko

Die Berechnung der Deckungsrückstellung erfolgt unter angemessener Berücksichtigung der künftigen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb. Für beitragsfreie Versicherungen wird zudem eine Teilrückstellung für Verwaltungskosten in beitragsfreien Zeiten gebildet.

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft

Unsere Forderungen gegenüber Rückversicherern, Vermittlern und Kunden unterliegen grundsätzlich einem Ausfallrisiko.

Zum Bilanzstichtag bestanden 5 Tausend Euro (Vorjahr: 7 Tausend Euro) ausstehende Forderungen, deren Fälligkeitszeitpunkt mehr als 90 Tage zurücklag. Zur Risikovorsorge haben wir dahingehend Vorkehrungen getroffen, dass wir Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand vornahmen. Durchschnittlich wurden in den vergangenen drei Jahren 11,4 Prozent (Vorjahr: 16,6 Prozent) der zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen wertberichtigt. Dieser Anteil entspricht über einen Zeitraum von drei Jahren durchschnittlich 0,0 Prozent (Vorjahr: 0,1 Prozent) der verdienten Beiträge. Unsere Vorkehrungen haben sich erfahrungsgemäß als ausreichend erwiesen.

Forderungen gegenüber Rückversicherern sind zum Bilanzstichtag nicht zu verzeichnen.

Risiken aus Kapitalanlagen Die Kapitalanlagen der Neckermann Lebensversicherung AG sind im Wesentlichen in den drei Anlageklassen festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und Beteiligungen investiert. Neben den Kriterien Rendite, Sicherheit und Bonität werden auch die Aspekte Liquidität, Diversifikation sowie vor allem die Struktur der versicherungstechnischen Verpflichtungen berücksichtigt. Institutionell wird dies durch unser Asset-Liability-Team (AL-Team) gewährleistet. In diesen Gremien sind für jede operative Einheit Vertreter des Aktuariats, der Strategischen Asset Allocation, des Kapitalanlagecontrollings, des Integrierten Risikomanagements und der zur Munich Re gehörenden Vermögensverwaltungsgesellschaft MEAG für die Aktiv-Passiv-Steuerung verantwortlich.

Die grundsätzlichen Kapitalanlageentscheidungen (Strategische Asset Allocation) werden auf Gesellschaftsebene getroffen. Aus den strategischen Vorgaben wird durch das ERGO Kapitalanlagemanagement und unter Beratung der MEAG ein Mandat formuliert. In diesem werden Anlageklassen, Qualität und Grenzen definiert. Dabei werden steuerliche, bilanzielle und aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigt. Darüber hinaus sind in dem Mandat Kennzahlen und Schwellenwerte zur Steuerung festgelegt. Die Umsetzung des Mandats erfolgt dabei durch die MEAG. Die Überwachung der Mandatsvorgaben und die Beratung bei anlagestrategischen Entscheidungen werden durch das AL-Team vorgenommen.

Die eigenverwalteten Assets (Beteiligungen und Policendarlehen sowie Überhänge fondsgebundener Lebensversicherung) werden, wie auch die durch die MEAG verwalteten Assets, im Rahmen der Hochrechnungen und des internen Reportings überwacht. Abweichungen vom Plan werden gegebenenfalls in das AL-Team eskaliert.

Die Überwachung der eigenverwalteten Beteiligungen wird durch die Gesellschaft sowie durch das ERGO Beteiligungscontrolling durchgeführt.

Mit dem umfassenden Frühwarnsystem der Neckermann Lebensversicherung AG wird täglich die Einhaltung der Mandatsvorgaben durch die MEAG kontrolliert. Für die verschiedenen Risikoquellen sind Trigger (Auslöser) implementiert, deren Auslösung die Aktivierung fest definierter Prozesse zur Folge hat. Die konzernweite Trigger-Landschaft differenziert zwischen drei Gefährdungsstufen, in denen es zu unterschiedlichen Maßnahmen kommt. Die Stufen werden aus der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft abgeleitet. Das Frühwarnsystem wird um die Analyse langfristiger Tendenzen und Szenarien, insbesondere im Bereich der Zins- und Aktienmärkte, ergänzt.

Mithilfe eines proaktiven Risikomanagements wird fortlaufend daran gearbeitet, den negativen Folgen der Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise zu begegnen. Bereits in den letzten Jahren wurde die Aktienquote bei der Neckermann Lebensversicherung AG niedrig gehalten. Eine permanente Überwachung der Adressenausfallrisiken wird durch ein konzernweit gültiges Kontrahentenlimitsystem sichergestellt.

Auch im Geschäftsjahr 2011 hat eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Risikomanagement-Aktivitäten im Kapitalanlagebereich stattgefunden. Insbesondere sind hier abermals weitere Verbesserungen bei den Frühwarnsystemen im Hinblick auf die Berücksichtigung von Liquiditäts- und Bonitätsrisiken zu nennen.

Im Einzelnen handelt es sich bei den Kapitalanlagerisiken insbesondere um Markt-, Bonitäts- und Liquiditätsrisiken.

Marktrisiken

Marktrisiko ist definiert als das Risiko von Verlusten oder negativen Einflüssen auf die Finanzstärke des Unternehmens als Resultat von Preisänderungen und Volatilitäten in den Kapitalmärkten. Die Marktpreisschwankungen betreffen Kapitalanlagen und Verpflichtungen. Hierzu gehören unter anderem das Zinsänderungsrisiko, das Kursrisiko bei Aktien, das Wertänderungsrisiko bei Immobilien, das Wechselkursrisiko, das Asset-Liability-Mismatch-Risiko und das aus Bonitätsverschlechterungen resultierende Credit-Spread-Risiko.

Die Marktrisiken handhaben wir durch unser Asset-Liability-Management sowie geeignete Limit- und Frühwarnsysteme.

Der größte Teil unserer Kapitalanlagen entfällt mit 99,8 Prozent (Vorjahr: 99,8 Prozent) auf festverzinsliche Anlagen. Die Entwicklung des allgemeinen Zinsniveaus und die emittentenspezifischen Credit Spreads haben somit einen erheblichen Einfluss auf den Wert der Kapitalanlagen.

Zur langfristigen Sicherung des Kapitalanlageergebnisses werden unsere Aktivitäten im Rahmen des Asset-Liability-Managements regelmäßig an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst.

Zur Begrenzung der von den Aktienmärkten ausgehenden Kursrisiken wurde das Aktienexposure weiterhin niedrig gehalten. Der auch in Zukunft erwarteten volatilen Marktentwicklung tragen wir mit einer defensiv ausgerichteten Anlagestrategie Rechnung.

Währungsrisiken wurden bei der Neckermann Lebensversicherung AG nicht eingegangen.

Das Risikopotenzial von Marktwertschwankungen im Kapitalanlagebereich ermitteln wir regelmäßig mit Szenarioanalysen - sogenannten Stresstests. Diese Stresstests berücksichtigen pauschale Marktwertveränderungen im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und Währungen. Ein Beispiel für eine solche Szenariorechnung ist der nachfolgend dargestellte DRS 5-20-Stresstest:

Ergebnis Stresstest 31.12.2011 31.12.2010
Mio. € Mio. €
Aktienkursveränderung Marktwertveränderung aktienkurssensitiver Kapitalanlagen
Anstieg um 10 Prozent 0,1 0,0
Anstieg um 20 Prozent 0,3 0,0
Rückgang um 10 Prozent - 0,1 0,0
Rückgang um 20 Prozent - 0,3 0,0
Zinsveränderung Marktwertveränderung zinssensitiver Kapitalanlagen
Anstieg um 100 Basispunkte - 8,4 - 6,7
Anstieg um 200 Basispunkte - 15,9 - 12,7
Rückgang um 50 Basispunkte 4,5 -
Rückgang um 100 Basispunkte 9,3 7,4
Rückgang um 200 Basispunkte - 15,4

Darüber hinaus wenden wir eine Vielzahl weiterer Instrumente für die Ermittlung des potenziellen Marktrisikos an. Insbesondere prognostizieren wir das Kapitalanlageergebnis zum nächsten Bilanzstichtag unter der Prämisse sich verändernder Kapitalmarktbedingungen. Basierend auf der Bewertung und der Qualität unserer Kapitalanlagen sind für den Bestand der Neckermann Lebensversicherung AG und die Verpflichtungen gegenüber Versicherungsnehmern derzeit keine Gefährdungen zu erkennen. Das Risikomanagement ist darauf ausgerichtet, mögliche Risiken frühzeitig zu antizipieren, um die Anlagepolitik rechtzeitig entsprechend anpassen zu können. Die diesbezüglich von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorgegebenen Stresstests wurden alle bestanden.

Bonitätsrisiken

Bonitätsrisiken entstehen aus der Gefahr, dass Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen oder Bonitätsverschlechterungen zu ökonomischen Verlusten führen. Bei unseren Festzinsanlagen steuern wir das damit verbundene Bonitätsrisiko, indem wir Emittenten mit angemessener Qualität auswählen und Kontrahentenlimits beachten. Das Rating externer Ratinggesellschaften ist nur eines von verschiedenen Risikokriterien, die berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden eigene Analysen durchgeführt. Externe Emittentenratings werden zusätzlich einer internen Plausibilitätsprüfung unterzogen. Sowohl unsere eigene als auch die Einschätzung der externen Ratingagentur müssen entsprechend positiv sein, damit das Investment erfolgreich den Risikobewertungsprozess durchlaufen kann und somit für eine Investition infrage kommt. Unsere sehr hohen Ansprüche an die Emittenten spiegeln sich auch in den konzernweiten Anlagegrundsätzen wider. Anlagen in strukturierten Produkten werden je nach ihrem Risikoprofil zusätzlich limitiert. Unser Wertpapierbestand zeichnet sich dadurch aus, dass der Großteil der Kapitalanlagen aus Papieren von Emittenten mit sehr guter Bonität besteht.

Die Qualität unseres Bonitätsmanagements zeigte sich trotz extremer Kapitalmarktturbulenzen unter anderem darin, dass keine Abschreibungen im Bereich der Zinsträger anfielen.

Bei den Rentenbeständen wiesen zum Ende des Geschäftsjahres 90,8 Prozent (Vorjahr: 95,2 Prozent) der Anlagen ein Rating mindestens der dritthöchsten Kategorie »strong« aus. Dies entspricht vergleichsweise der Ratingkategorie »A« bei Standard & Poor's. Nachfolgend ist die Aufteilung auf die einzelnen Wertpapierkategorien dargestellt.

Rentenbestände nach Wertpapierkategorien Anteil an den gesamten Zinsträgern in Prozent Rating mindestens Kategorie "strong" in Prozent 1)
Bankanleihen/Schuldscheindarlehen 21,5 60,4
Pfandbriefe 47,2 100,0
Staatsanleihen 30,2 97,7
Unternehmensanleihen 0,0 n. v.
Sonstige 1,1 100,0

1) Dies entspricht vergleichsweise der Ratingkategorie »A« bei Standard & Poor's

Die Kapitalanlagen der Neckermann Lebensversicherung AG sehen wir als hinreichend diversifiziert an. Das Ausfallrisiko von festverzinslichen Anlagen erhöht sich bei einer Verschlechterung der Bonität des Schuldners. Schuldner mit schlechterer Bonität müssen daher einen höheren Kupon beziehungsweise eine höhere Verzinsung bieten, um trotz des Ausfallrisikos attraktiv zu bleiben. Dem Risiko einer Bonitätsverschlechterung wird im Rahmen des Risikomanagements durch entsprechende Trigger Rechnung getragen.

Den überwiegenden Teil der Zinsträger stellen nicht börsennotierte Namenspapiere. Die Marktwertermittlung für diese Papiere erfolgt anhand von Zinsstrukturkurven unter der Berücksichtigung konservativer emittentenspezifischer Credit Spreads. Für die börsennotierten Zinsträger greifen wir auf feststellbare Kursnotierungen zurück.

Zur Überwachung und Steuerung unserer Adressenausfallrisiken ist ein konzernweit gültiges Kontrahentenlimitsystem implementiert. Die Limits der Kontrahenten orientieren sich an der finanziellen Lage des Kontrahenten sowie an der vom Vorstand definierten Risikotoleranz. Der im Geschäftsjahr 2011 weiterhin kritischen Situation im Bereich der Banken und Staatsanleihen wurde durch eine kontinuierliche Überprüfung der Limitobergrenzen mit teilweise proaktiven Absenkungen der Einzellimits Rechnung getragen. Die Exponierung im Finanzsektor nach Marktwerten in 2011 beträgt insgesamt 100,8 Millionen Euro. Davon sind alleine 73,4 Millionen Euro (72,9 Prozent) besichert.

Das Risikocontrolling der im Bestand befindlichen Nachrangpapiere und Genussscheine wird durch eine permanente Überwachung sichergestellt. Für unsere Investitionen in Nachrangpapiere sehen wir derzeit keine wesentlichen Risiken zukünftiger Ausfälle. Die Neckermann Lebensversicherung AG verfügt mit 0,7 Millionen Euro über einen geringen Bestand an Genussscheinen von Landesbanken.

Die Investitionen in hochverschuldete Staaten des Euroraumes (PIIGS - Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) betragen 3,4 Prozent der Kapitalanlagen. 2012 ist eine Fortsetzung der Euro-Staatsschuldenkrise zu erwarten, da eine absehbare konjunkturelle Abschwächung die derzeitigen Anstrengungen zur Budgetkonsolidierung in den einzelnen Ländern vor große zusätzliche Herausforderungen stellen wird. Während Italien und Spanien es noch in der eigenen Hand haben, den Turnaround zu erreichen, ist in den Ländern Portugal, Irland und Griechenland die zukünftige Zahlungsfähigkeit nicht nur vom Erfolg der Haushaltskonsolidierung, sondern auch von der Fortsetzung der internationalen Unterstützung abhängig. Nachfolgend ist die Aufteilung des Staatsanleihenexposures einschließlich des Exposures staatsgarantierter Papiere in Markt und Nominalwerten dargestellt:

Marktwert Nominalwert
(Mio. €) (Mio. €)
Portugal 0,0 0,0
Irland 0,0 0,0
Italien 0,0 0,0
Griechenland 0,0 0,0
Spanien 4,6 5,5

Liquiditätsrisiken

Es wird sichergestellt, dass wir jederzeit in der Lage sind, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dies gewährleisten wir durch unsere detaillierte Liquiditätsplanung. Durch unser Asset-Liability-Management werden die Zahlungsströme aus dem Kapitalanlagenbestand und den Beiträgen entsprechend den Verbindlichkeiten, die aus den Versicherungsverträgen resultieren, zeitlich und quantitativ gesteuert. Darüber hinaus schützt die vorgehaltene Liquiditätsreserve vor unerwarteten Liquiditätsengpässen (zum Beispiel bei plötzlichem Stornoanstieg).

Die Liquiditätsrisiken sind in unser Regel- und Limitsystem integriert, welches jährlich aktualisiert wird.

Operationelle Risiken

Die Neckermann Lebensversicherung AG versteht unter operationellen Risiken die Gefahr von Verlusten aufgrund von unangemessenen Prozessen, Technologieversagen, menschlichen Fehlern oder externen Ereignissen.

Diese Risiken verringern wir mit einem systematischen, ursachenbezogenen Risikomanagement. Unser erklärtes und konsequent verfolgtes Unternehmensziel ist, die Mitarbeiter für mögliche Gefahren zu sensibilisieren und eine angemessene Risikokultur zu etablieren.

Risiken im Personalwesen, wie zum Beispiel das Risiko personeller Engpässe, verringern wir u. a. durch gezielte Personalmarketingmaßnahmen, Potenzialeinschätzungsverfahren, Personalentwicklung und eine systematische Nachfolgeplanung. Moderne Führungsinstrumente und adäquate monetäre wie nicht monetäre Anreizsysteme sichern die hohe Motivation unserer Mitarbeiter.

Unternehmen sind in steigendem Maß durch Wirtschaftskriminalität (Fraud) bedroht. Mit unserem Verhaltenskodex hat der Vorstand die wesentlichen Regeln und Grundsätze für ein rechtlich korrektes und verantwortungsbewusstes Verhalten der gesetzlichen Vertreter, der Führungskräfte und aller anderen Mitarbeiter vorgelegt. Ergänzend dazu sind Regeln und Grundsätze festgelegt, die eine angemessene und wirksame Vorbeugung, Aufdeckung und Reaktion im Zusammenhang mit wirtschaftskriminellen Handlungen sicherstellen.

Für das Management der unternehmensweiten Sicherheit wurde bei ERGO Direkt eine Security Organisation geschaffen. Das ERGO Direkt Security Board unter der Leitung des Chief Security Officers identifiziert Sicherheitsthemen und stößt entsprechende Maßnahmen in den jeweiligen Organisationseinheiten an. Dabei wird Sicherheit immer übergreifend verstanden, im Sinne von Sicherheit für Gebäude, Personen/Mitarbeiter, Kunden und - schwerpunktmäßig - Sicherheit in der IT. Im Laufe der letzten Jahre konnte das Sicherheitsniveau, gemessen am internationalen Standard DIN ISO27001, deutlich angehoben werden. Gleichzeitig initiiert das Security Board laufende Security-Awareness-Maßnahmen, um das Sicherheitsbewusstsein im gesamten Unternehmen hochzuhalten.

Im Rahmen des Business Continuity Managements (BCM) wurde der ERGO Direkt Krisenstab definiert. Einmal jährlich findet eine Stabsrahmenübung statt, in der die wesentlichen Vorgaben aus der ERGO Direkt BCM Rahmenrichtlinie geübt und verprobt werden. Seit 2011 werden die Übungen im Rahmen der ergoweiten Übungsplanung vorbereitet und durchgeführt. Aktuell wird im Rahmen eines Projektes der eigentliche Geschäfts-Wiederanlauf, das Business Recovery Management (BRM), erarbeitet und in die BCM-Prozesse integriert.

Die Daten unserer Kunden schützen wir durch den Einsatz von Techniken neuesten Standes gegen Missbrauch. Ein Zugriff auf die Kontodaten unserer Kunden erfolgt grundsätzlich nur für den vertragsgebundenen Zahlungsverkehr.

Sonstige Risiken

Veränderungen in den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen können eine erhebliche Bedeutung haben. Dadurch entstehen im Zeitablauf sowohl Chancen als auch Risiken. Generell besteht das Risiko, dass in einzelnen Fällen ergangene Rechtsprechung auch auf die Neckermann Lebensversicherung AG Ausstrahlungswirkung hat. Deshalb unterliegen alle diese Entwicklungen einer ständigen Beobachtung. Den Risiken begegnen wir darüber hinaus durch aktive Mitarbeit in Verbänden und Gremien.

Die künftigen regulatorischen Anforderungen sind unter anderem durch das Voranschreiten des Solvency-II-Projekts der Europäischen Union im Jahr 2011 wieder etwas deutlicher geworden. Dennoch bleiben weiterhin Unsicherheiten. Hinsichtlich der Fristen zum Übergang von Solvency I auf Solvency II sowie der künftigen Befugnisse der EIOPA werden jedoch mit der geplanten Verabschiedung der Omnibus-II-Richtlinie Konkretisierungen erwartet. Was die qua-litativen Anforderungen an Ver sicherungsunternehmen und Aufsichtsbehörden betrifft, die in der zweiten Säule von Solvency II dargestellt sind, schafft der Entwurf der Durchführungsbestimmungen der Solvency II Expert Group (SEG) ebenfalls zunehmend Klarheit. Allerdings dürften diese Bestimmungen nicht vor Sommer 2012 verabschiedet werden.

Auf nationaler Ebene wird durch die Umsetzung der Solvency-II-Richtlinie auch das deutsche Aufsichtsrecht einen Wandel erfahren. Die Mitte des zweiten Quartals 2011 angestoßenen Arbeiten zur Novellierung des Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) beobachten wir laufend. Da im zugrundeliegenden und parallel laufenden Solvency-II-Projekt auf europäischer Ebene noch Fragen offen sind, unterliegt allerdings auch die finale Umsetzung in nationales Recht noch Unsicherheiten.

Strategische Risiken

Risiken aufgrund falscher Geschäftsentscheidungen, schlechter Umsetzung von Entscheidungen oder mangelnder Anpassungsfähigkeit an Veränderungen in der Unternehmensumwelt definiert die Neckermann Lebensversicherung AG als strategische Risiken. Strategische Risiken existieren in Bezug auf die vorhandenen und neuen Erfolgspotenziale des Konzerns und seine Geschäftsfelder. Diese Risiken treten meistens mit zeitlichem Vorlauf sowie im Zusammenhang mit anderen Risiken auf. Wir begegnen den strategischen Risiken, indem wir strategische Entscheidungsprozesse und Risikomanagement eng miteinander verzahnen. Dies umfasst kulturelle wie organisatorische Aspekte.

Reputationsrisiken

Wir definieren das Reputationsrisiko als das Risiko eines Schadens, der eintritt, wenn sich das Ansehen des Unternehmens in der Öffentlichkeit, bei Kunden, Aktionären, Mitarbeitern, Vertriebspartnern oder anderen Interessengruppen, wie z. B. Aufsichtsbehörden, verschlechtert.

Reputationsrisiken können als Folge anderer Risiken auftreten, insbesondere operationeller Risiken. Diese Risiken werden mithilfe des Interne Kontrollsystems (IKS) überwacht und gesteuert. Reputationsrisiken können jedoch auch als Folge von geschäftspolitischen Entscheidungen oder Unterlassungen auftreten und somit eine originäre Risikokategorie bilden.

Im Jahr 2011 hat ERGO einen erheblichen Reputationsschaden durch negative Medien-Berichterstattung erlitten, die sich auf die Organisation und Durchführung von Incentive-Reisen der HMI im Jahr 2007 bezog. Wenig später wurde über tatsächliche oder vermeintliche Missstände im Vertrieb von Versicherungsprodukten (u. a. die Verwendung eines fehlerhaften "Riester-Formulars" im Jahr 2005 sowie ungünstige Tarifeinordnungen bei der betrieblichen Altersversorgung) berichtet. Alle genannten Vorgänge waren bzw. sind Gegenstand umfangreicher interner und externer Prüfungen. Negative Effekte auf die Neugeschäfts- und Stornoentwicklung konnten nicht festgestellt werden. Der Relevanz und Tragweite der Themen entsprechend, wurden neben der Aufklärung des Sachverhalts auch bereits Maßnahmen entwickelt, um weiteren Reputationsverlusten entgegenzuwirken, mit dem Ziel, Compliance, Revision und Risikomanagement auf Gruppenebene zu stärken. Hierzu zählen neben der Änderung zentraler Verhaltens- und Organisationsrichtlinien bei der ERGO vor allem die:

Ansiedlung der Compliance-Funktion als eigener Bereich direkt beim Vorstandsvorsitzenden

Erfassung von Reputationsrisiken und anderen unternehmensgefährdenden Nachrichten an zentraler Stelle im Risikomanagement

Darüber hinaus erfasst das Risikofrüherkennungssystem gemäß KonTraG unter anderem sogenannte Emerging Risks - also Risiken, die entstehen, weil sich die Rahmenbedingungen (etwa die rechtlichen, sozialpolitischen oder naturwissenschaftlich-technischen) ändern, und die deshalb noch nicht erfasste beziehungsweise noch nicht erkannte Auswirkungen auf unser Portefeuille haben können. Bei ihnen ist die Unsicherheit in Bezug auf Schadenausmaß und -eintrittswahrscheinlichkeit naturgemäß sehr hoch. Trends und schwache Signale identifizieren wir auf vielfältige Weise, etwa mithilfe der systematischen Trendforschung unserer Konzernentwicklung, unseres Knowledge-Managements oder der Emerging-Risk-Risikoabfragen.

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Bei der Neckermann Lebensversicherung AG liegen sowohl eine ausreichende Bedeckung des Sicherungsvermögens als auch eine deutliche Überdeckung der geforderten Solvabilitätsspanne durch Eigenmittel vor. Die vorhandenen Eigenmittel - berechnet gemäß den aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsvorschriften - betragen 26,8 Millionen Euro (Vorjahr: 24,0 Millionen Euro), die notwendigen Eigenmittel 5,3 Millionen Euro (Vorjahr: 5,0 Millionen Euro).

Die Funktionsfähigkeit des Risikomanagement-Systems ist auf hohem Niveau gewährleistet. Durch die implementierten Strukturen und Prozesse werden Risikoentwicklungen frühzeitig erkannt und der Risikosteuerung zugeleitet. Unser integriertes Risikomanagement-System unterliegt einem laufenden Optimierungs- und Anpassungsprozess. Dieses geschieht auch vor dem Hintergrund sich verändernder Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Solvency II, sowie der stetig steigenden Anforderung an das Risikomanagement. Die Systeme zur Modellierung der Risiken in unseren Geschäftsmodellen werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass der Bestand der Neckermann Lebensversicherung AG und die Interessen der Versicherungsnehmer zu keinem Zeitpunkt gefährdet waren. Darüber hinaus sind uns derzeit keine Entwicklungen bekannt, die eine solche Bestandsgefährdung herbeiführen beziehungsweise die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft nachhaltig negativ beeinflussen könnten. Insgesamt betrachten wir die Risikosituation der Neckermann Lebensversicherung AG als beherrschbar, kontrolliert und tragfähig.

Ausblick

Die Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen unter Zugrundelegung der heute zur Verfügung stehenden Erkenntnisse über Branchenaussichten, zukünftige wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends sowie deren wesentliche Einflussfaktoren. Diese Aussichten, Rahmenbedingungen und Trends können sich naturgemäß in Zukunft verändern, ohne dass dies bereits jetzt vorhersehbar ist. Insgesamt können daher die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft und deren Ergebnisse wesentlich von den Prognosen abweichen.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Wir gehen davon aus, dass die bestehenden Unsicherheiten in Bezug auf die Staatsschuldenkrise und die Konsolidierung der Staatsfinanzen die konjunkturelle Dynamik in den Industrieländern weiterhin dämpfen werden. In den Schwellenländern dürfte das Wachstum dagegen erneut deutlich stärker ausfallen. Für die Weltwirtschaft 2012 erwarten wir somit ein ähnliches Bild wie im Vorjahr: insgesamt moderates Wachstum, aber mit deutlichen Geschwindigkeitsunterschieden zwischen reifen und sich entwickelnden Volkswirtschaften. Wir gehen davon aus, dass die Inflation in den meisten Industrieländern moderat ausfallen und nur in einigen Schwellenländern auf einem erhöhten Niveau bleiben wird.

Für Deutschland erwarten wir 2012 ein im Vergleich zu 2011 deutlich niedrigeres Wirtschaftswachstum und einen leichten Rückgang der Inflation. Die konjunkturelle Abkühlung dürfte die Nachfrage nach Versicherungen dämpfen.

Während wir auch über 2012 hinaus von einer fortgesetzten Expansion der Weltwirtschaft ausgehen, bleibt der wirtschaftliche Ausblick von enormen Unsicherheiten geprägt. So besteht in der Eurozone das Risiko einer Rezession. Selbst das Risiko einer länger anhaltenden Stagnation mit deflationären Folgen ist in einigen Industrieländern nicht auszuschließen. Ein lang anhaltendes Niedrigzinsumfeld würde vor allem die Lage der Lebensversicherungsunternehmen beeinträchtigen.

Der hohe Verschuldungsgrad vieler Staaten und mögliche Verwerfungen in der Eurozone könnten das globale Finanzsystem zum Nachteil der Versicherungswirtschaft destabilisieren. Die erheblichen Interventionen der Zentralbanken und die damit verbundene Ausweitung der Geldmenge könnten bei einer überraschend starken konjunkturellen Erholung eine höhere Inflation mit einer entsprechenden Verteuerung der Schadenkosten für die Versicherer nach sich ziehen.

Kapitalmarktentwicklung

Trotz des schwierigen Wachstumsumfelds dürften die Zinsen für deutsche Staatsanleihen ansteigen, sofern sich die Situation in der Eurozone zumindest teilweise entspannt. Ähnliches gilt für amerikanische Staatsanleihen, wenngleich hier das Wachstum höher ausfallen sollte. Da wir nicht von Leitzinsanhebungen ausgehen, dürften die Zinsen kurz laufender Anleihen auf relativ niedrigem Niveau bleiben, während die Zinsstrukturkurven vermutlich insgesamt steiler werden. Aufgrund der Staatsschuldenkrise in Europa und der stärkeren Lockerung der Geldpolitik in Europa sowie des zu erwartenden besseren Wachstums in den USA dürfte der US-Dollar gegenüber dem Euro zulegen. Sollte sich die Situation in der Eurozone zumindest teilweise entschärfen, könnten Aktien davon profitieren.

Die Lebensversicherung in den Jahren 2012 und 2013

Die Lebensversicherung bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil des modernen Lebens. Ihr hoher gesellschaftlicher Stellenwert in der Alterssicherung wird weiter an Bedeutung zunehmen. Auch in Zukunft können sich die Kunden auf die Sicherheit und Stabilität der Lebensversicherung verlassen.

Von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten kann sich auch die Lebensversicherungsbranche nicht vollständig lösen. Die europäische Staatsschuldenkrise und die anhaltende Niedrigzinsphase bieten aktuell nur begrenzt attraktive Anlagemöglichkeiten. Gleichwohl werden die Kunden auch zukünftig von der gut diversifizierten, langfristigen Kapitalanlagepolitik und dem einzigartigen Glättungsmechanismus der Lebensversicherung profitieren. Die Lebensversicherung wird weiterhin durch exzellentes Management biometrischer Risiken und durch langfristige Garantien in Verbindung mit stabilen Renditen für Sicherheit stehen. Das ist ihr besonderes Alleinstellungsmerkmal, gerade im Vergleich zu anderen Anbietern von Vorsorgeleistungen, zum Beispiel Banken und Investmentfonds.

Wir gehen davon aus, dass auch in den nächsten Jahren Produkte mit rentenförmigen Auszahlungen ihre hohe Bedeutung weiter ausbauen werden - sowohl in klassischer Variante als auch in Form moderner fondsgebundener Produktlösungen. Der Aspekt der Sicherheit ist den Menschen sehr wichtig. Im Bereich fondsgebundener Versicherungen wird daher der Stellenwert von Mindestgarantien steigen. Zusätzlich werden in diesem Geschäftsfeld innovative Kapitalanlagekonzepte immer bedeutsamer, nicht nur vor dem Hintergrund der Garantiesicherung, sondern auch aufgrund der Renditeerwartungen der Kunden. Geschäftsimpulse sind auch im Bereich der Absicherung von Invaliditäts- oder Pflegefallrisiken zu erwarten.

Im Zusammenhang mit der schrittweisen Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittalters auf 67 Jahre werden für Lebensversicherungsprodukte die Altersgrenzen erhöht, die für die steuerliche Förderung wichtig sind. Verträge, die ab 1. Januar 2012 abgeschlossen werden, dürfen als möglichen Auszahlungsbeginn der Versicherungsleistung frühestens das vollendete 62. Lebensjahr vorsehen. Nur dann ist sichergestellt, dass die volle steuerliche Förderung möglich ist.

Vor dem Hintergrund des nachhaltig niedrigen Zinsniveaus am Kapitalmarkt hat der Gesetzgeber den höchstzulässigen Rechnungszins für die Lebensversicherung auf 1,75 Prozent gesenkt. Der neue Rechnungszins gilt für alle Verträge, die ab 1. Januar 2012 abgeschlossen werden. Bestehende Lebensversicherungen behalten hingegen für die gesamte Vertragslaufzeit den Garantiezins, der bei Vertragsabschluss vereinbart wurde.

Darüber hinaus hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Prämien und Leistungen einer Versicherung in Zukunft nicht mehr geschlechtsspezifisch kalkuliert werden dürfen. Diese Regelung gilt für Verträge, die ab 21. Dezember 2012 abgeschlossen werden. Lebensversicherungen dürfen bei ihren Produkten beispielsweise eine beobachtete unterschiedliche Lebenserwartung von Männern und Frauen nicht mehr berücksichtigen. Mögliche Auswirkungen auf den Bestand sind noch nicht abschließend bekannt.

Die Prognose der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2012 ist durch die Volatilität der Beiträge aufgrund der anhaltend großen Bedeutung von Einmalbeiträgen erschwert. Unter der Annahme einer weiteren moderaten Reduktion des Einmalbeitragsgeschäfts rechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für 2012 in der Lebensversicherung (einschließlich Pensionskassen und Pensionsfonds) mit einem leichten Rückgang der Prämieneinnahmen um 1 Prozent.

Vertrieb

Auch in Zukunft konzentrieren sich Neckermann Versicherungen auf die Kunden des Versandhandels und bieten diesen einfache, leicht verständliche Produkte. Zudem entwickeln wir neue Produkte in Abstimmung mit unserem Partner neckermann.de. Damit verbunden ist der Ausbau des Vertriebsweges Internet, auch im Zusammenhang mit der Entwicklung von crossmedialen Vertriebskonzepten (Print to web). Hier stehen unsere Testsiegerprodukte, wie z. B. die Risikolebensversicherung, im Vordergrund.

Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage

Wir erwarten weiterhin eine gute Ertragskraft bei der Neckermann Lebensversicherung. Abhängig von der weiteren strategischen Ausrichtung der Gesellschaft werden die Investitionen in den Markt gesteuert, die die Ertragslage stark beeinflussen.

Die Eigenmittelausstattung unserer Gesellschaft liegt weiterhin deutlich über dem Marktdurchschnitt.

Unsere Kapitalanlagenpolitik

Bei der Festlegung der Kapitalanlagestrategie 2012 berücksichtigen wir in Zusammenarbeit mit unserem Asset-Manager MEAG MUNICH ERGO AssetManagement GmbH grundsätzlich verschiedene Szenarien für das mögliche Geschehen an den Kapitalmärkten. Im Jahr 2012 werden im Umfeld der Staatsschuldenkrise und der damit verbundenen Unsicherheiten an den internationalen Kapitalmärkten weiterhin Risikomanagementaspekte bei der Ausrichtung unserer Kapitalanlagen eine wesentliche Rolle spielen.

Als langfristiges Ziel wird auch im Jahr 2012 das Erreichen eines stabilen Kapitalanlageergebnisses im Vordergrund stehen. Dabei kommt der Erzielung eines angemessenen laufenden Ertrages im andauernden Niedrigzinsumfeld eine wesentliche Bedeutung zu. Im Zinsträgerbereich halten wir - auch vor dem Hintergrund der versicherungstechnischen Verpflichtungen - zur Sicherung eines laufenden Basisertrages einen hohen Anteil in Namenstiteln. Zur Reduzierung bilanzieller Risiken wird die Investition in Namenspapiere mit erstklassiger Bonität weiter fortgeführt. Aufgrund der anhaltenden Finanzmarktkrise befanden sich 2011 keine Aktien im Bestand. Grundsätzlich sind Aktien aber weiterhin eine wichtige Anlageklasse zur Steigerung des Ertrags, allerdings messen wir dem Risikoaspekt eine besondere Bedeutung bei. Unsere Aktienengagements werden wir auch im Jahr 2012 unter Abwägung von Ertragserwartungen und der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft aktiv steuern. Sowohl die Anteile an verbundenen Unternehmen als auch die Beteiligungen werden weiterhin nach strategischen Gesichtspunkten gesteuert. Als Portfoliobeimischung wird in alternative Investments zur Erzielung von Zusatzerträgen sowie zur Diversifikation investiert.

In Anbetracht der nach wie vor hohen Prognoseunsicherheiten überprüfen wir die Kapitalanlagestrategie laufend und passen diese bei Bedarf entsprechend an.

Auch im Jahr 2013 werden wir unsere Kapitalanlagepolitik nicht grundlegend ändern.

Das Risikomanagement hat für unsere Kapitalanlagen nicht nur in Zeiten der Finanzmarktkrise, sondern generell eine hohe Bedeutung. Die Weiterentwicklung bestehender Systeme soll auch in Zukunft gewährleisten, dass Marktchancen genutzt werden können, ohne übermäßige Risiken einzugehen.

Das Mandat zur Umsetzung der Kapitalanlagestrategie haben wir der MEAG erteilt. In ihr konzentriert sich nahezu das gesamte Asset-Management der Munich Re.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das Beitragswachstum orientiert sich an der Wirtschaftlichkeit der Vertriebsmaßnahmen und an den Ertragszielen unserer Gesellschaft. Für das Neugeschäft erwarten wir in 2012 eine leichte Steigerung im Vergleich zu 2011. Die geplanten Beiträge der Neckermann Lebensversicherung verharren dabei in den nächsten Jahren auf dem Niveau von 2011 und der geplante Jahresüberschuss liegt leicht unter dem Niveau von 2011. Professionelle Abläufe und eine flexible Infrastruktur erlauben der Gesellschaft, auf Marktchancen und -gefahren sehr schnell zu reagieren und damit die wirtschaftliche Lage aktiv zu steuern.

Chancen

Trotz der sehr guten Eigenmittelausstattung kann unter den Rahmenbedingungen von Solvency II sowie der Tarifanpassung auf Unisextarife eine Konsequenz für das Neugeschäft ab 2013 nicht ausgeschlossen werden. Unabhängig davon erwarten wir für die folgenden beiden Geschäftsjahre jedoch einen positiven Ergebnisbeitrag der Neckermann Lebensversicherung AG. Diese Einschätzung wird durch eine Reihe von Erwartungen getragen, welche die wesentlichen Chancen und Risiken, unser wirtschaftliches Umfeld und unsere strategische Ausrichtung berücksichtigen. Die Risiken werden im Risikobericht ausführlich erläutert. Insofern verweisen wir auf die dort gemachten Angaben.

Erklärung über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Wir, der Vorstand der Neckermann Lebensversicherung AG, haben nach § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt und darin abschließend erklärt: "Bei jedem Rechtsgeschäft mit verbundenen Unternehmen hat unsere Gesellschaft nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt der Vornahme des Rechtsgeschäfts bekannt waren, eine angemessene Gegenleistung erhalten. Rechtsgeschäfte im Interesse verbundener Unternehmen oder auf Veranlassung verbundener Unternehmen haben wir nicht getätigt, und andere Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse verbundener Unternehmen wurden weder getroffen noch unterlassen."

 

Fürth, den 14. Februar 2012

Der Vorstand

Betriebene Versicherungsarten

Einzel-Kapitalversicherungen

Versicherungen auf den Todes- und Erlebensfall

Versicherungen mit festem Auszahlungstermin

Versicherungen auf den Todesfall mit vorgezogener Leistung bei Schwerstpflegebedürftigkeit

Versicherungen auf den Todes- und Erlebensfall mit steigenden Versicherungsleistungen und Abrufmöglichkeit in den letzten fünf Jahren

Risikoversicherungen mit Umtauschrecht

Einzel-Rentenversicherungen

Aufgeschobene Leibrentenversicherungen mit und ohne Rentengarantie und Todesfallleistungen während der Aufschubzeit

Sofort beginnende Leibrentenversicherungen mit und ohne Rentengarantie

Fondsgebundene Einzel-Versicherungen

Fondsgebundene Rentenversicherung mit und ohne Mindest-Guthaben-Garantie mit aufgeschobener Rentenzahlung

Fondsgebundene Rentenversicherung mit Beitragserhaltungs-Garantie und aufgeschobener Rentenzahlung als Altersvorsorgevertrag gemäß dem Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz (Alt-ZertG)

Fondsgebundene Lebensversicherung mit Garantie-Fonds

Zusatzversicherungen

Unfall-Zusatzversicherungen

Risiko-Zusatzversicherungen

Kapitalbildende Zusatzversicherungen

Lebenslängliche Todesfall-Zusatzversicherung

Todesfall-Zusatzversicherun-gen mit Leistung bei Schwerstpflegebedürftigkeit

Bewegung und Zusammensetzung des Versicherungsbestandes 2011

A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
Nur Hauptversicherungen Haupt- und Zusatzversicherungen Nur Hauptversicherungen
Anzahl der Versicherungsverträge Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. € Einmalbeitrag in Tsd. € Versicherungssumme bzw. 12fache Jahresrente in Tsd. €
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 64.419 23.690 - 973.810
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 3.237 1.285 32 66.590
b) Erhöhungen der Vers.summen (ohne Pos. 2) - 344 - 2.445
2. Erhöhungen d. Versicherungssummen durch Überschussanteile - - 0 3
3. Übriger Zugang 6 4 - 283
4. Gesamter Zugang 3.243 1.632 32 69.322
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 1.220 476 - 5.035
2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 402 231 - 7.249
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherung 2.124 974 - 26.962
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 863 315 - 4.598
5. Übriger Abgang 3 4 - 273
6. Gesamter Abgang 4.612 1.999 - 44.117
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 63.050 23.323 - 999.016
Einzelversicherungen
Kapitalversicherungen (einschließlich Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen Risikoversicherungen Rentenversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen
Anzahl der Versicherungsverträge Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. € Anzahl der Versicherungsverträge Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. € Anzahl der Versicherungsverträge Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. €
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 56.433 19.350 6.254 3.465 627 404
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 2.570 909 497 275 78 52
b) Erhöhungen der Vers.summen (ohne Pos. 2) - 333 - 0 - 5
2. Erhöhungen d. Versicherungssummen durch Überschussanteile - - - - - -
3. Übriger Zugang - 1 3 3 - 0
4. Gesamter Zugang 2.570 1.242 500 278 78 58
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 1.205 469 5 3 2 -
2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 291 195 100 28 8 5
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherung 1.927 774 56 107 26 27
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 834 296 9 4 20 14
5. Übriger Abgang - 0 3 2 - 0
6. Gesamter Abgang 4.257 1.734 173 143 56 47
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 54.746 18.858 6.581 3.599 649 415
Einzelversicherungen
Sonstige Lebensversicherungen Kollektivversicherungen
Anzahl der Versicherungsverträge Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. € Anzahl der Versicherungsverträge Lfd. Beitrag für ein Jahr in Tsd. €
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 1.105 472 - -
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 92 49 - -
b) Erhöhungen der Vers.summen (ohne Pos. 2) - 6 - -
2. Erhöhungen d. Versicherungssummen durch Überschussanteile - - - -
3. Übriger Zugang 3 - - -
4. Gesamter Zugang 95 55 - -
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 8 4 - -
2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 3 3 - -
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherung 115 66 - -
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang - - - -
5. Übriger Abgang - 2 - -
6. Gesamter Abgang 126 75 - -
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 1.074 451 - -

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen)

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft Einzelversicherungen
(einschließlich ohne Kapitalversicherungen Vermögensbildungsversicherungen) Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen Risikoversicherungen
Anzahl der Versicherungs-
verträge
Versicherungs-
summe bzw. 12-fache Jahresrente in Tsd. €
Anzahl der Versicherungs-
verträge
Versicherungs-
summe in Tsd. €
Anzahl der Versicherungs-
verträge
Versicherungs-
summe in Tsd. €
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 64.419 973.810 56.433 268.772 6.254 693.254
davon beitragsfrei 1.818 5.554 1.209 4.268 115 184
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 63.050 999.016 54.746 260.374 6.581 727.029
davon beitragsfrei 2.069 6.357 1.383 4.765 200 422
Einzelversicherungen
Rentenversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen Sonstige Lebensversicherungen Kollektivversicherungen
Anzahl der Versicherungs-
verträge
12-fache Jahresrente in Tsd. € Anzahl der Versicherungs-
verträge
Versicherungs-
summe in Tsd. €
Anzahl der Versicherungs-
verträge
Versicherungs-
summe bzw. 12-fache Jahresrente in Tsd. €
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 627 8.123 1.105 3.661 - -
davon beitragsfrei 102 1.092 392 10 - -
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 649 8.234 1.074 3.378 - -
davon beitragsfrei 106 1.139 380 31 - -

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen

Zusatzversicherungen insgesamt Unfall- Zusatzversicherungen Berufsunfähigkeits- oder Invaliditäts- Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungs-
verträge
Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente in Tsd. € Anzahl der Versicherungs-
verträge
Versicherungssumme in Tsd. € Anzahl der Versicherungs-
verträge
12-fache Jahresrente in Tsd. €
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 11.886 50.978 2.298 18.281 - -
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 11.657 48.714 2.106 17.027 - -
Risiko- und Zeitrenten- Zusatzversicherungen Sonstige Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungs-
verträge
Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente in Tsd. € Anzahl der Versicherungs-
verträge
Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente in Tsd. €
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 9.150 31.636 438 1.062
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 9.094 30.710 457 976

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2011

Aktivseite

Vorjahr
A. Kapitalanlagen
I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.496.850 1.559.350
2. Beteiligungen 1.835 1.835
1.498.685 1.561.185
II. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 254.269 189.225
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 10.574.502 2.987.930
3. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 60.362.150 49.823.266
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 53.707.739 54.963.763
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 1.534.380 1.621.151
d) übrige Ausleihungen - 1.766.195
115.604.269 108.174.375
4. Andere Kapitalanlagen 1.809.888 -
128.242.928 111.351.530
129.741.613 112.912.715
B. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 1.128.308 1.108.556
C. Forderungen
I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:
Versicherungsnehmer
a) fällige Ansprüche 61.186 67.808
b) noch nicht fällige Ansprüche 1.509.387 1.522.877
1.570.573 1.590.685
II. Sonstige Forderungen 126.740 100.867
davon an verbundene Unternehmen: 60.835 (38.642) €
1.697.313 1.691.552
D. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 1.625.390 8.303.524
II. Andere Vermögensgegenstände 490.731 376.714
2.116.121 8.680.238
E. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 2.851.883 2.527.913
II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 183.827 21.313
3.035.710 2.549.226
Summe der Aktiva 137.719.064 126.942.287

Passivseite

Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.610.000 4.610.000
II. Kapitalrücklage
davon Rücklage gemäß § 5 Abs. 5 Nr. 3 VAG: - (-) € 4.134.630 4.134.630
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 7.352.875 5.152.875
IV. Jahresüberschuss 2.500.000 2.200.000
18.597.505 16.097.505
B. Versicherungstechnische Rückstellungen
I. Beitragsüberträge
1. Bruttobetrag 535.611 489.900
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft
535.611 489.900
II. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 99.272.587 92.329.626
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 3.778.077 3.014.315
95.494.510 89.315.311
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
1. Bruttobetrag 583.428 633.221
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft - 14.000
583.428 619.221
IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
1. Bruttobetrag 10.458.069 10.042.713
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft
10.458.069 10.042.713
107.071.618 100.467.145
C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird
I. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 1.128.308 1.108.556
2. davon ab:
Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft - -
1.128.308 1.108.556
D. Andere Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 312.688 295.442
II. Steuerrückstellungen 508.507 548.854
III. Sonstige Rückstellungen 371.474 236.949
1.192.669 1.081.245
E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 3.778.077 3.014.315
F. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft
gegenüber: Versicherungsnehmern 5.913.712 5.058.112
II. Sonstige Verbindlichkeiten 14.731 68.756
davon aus Steuern: 878 (1.537) €
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: - (-) €
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 4.339 (51.054) €
5.928.443 5.126.868
G. Rechnungsabgrenzungsposten 22.445 46.653
Summe der Passiva 137.719.065 126.942.287

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B.II. und C.I. der Passiva eingestellten Deckungsrückstellungen unter Beachtung des § 341 f HGB sowie der aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden sind; Altbestand im Sinne des § 11 c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/ EWG zum VAG ist nicht vorhanden.

 

Fürth, den 14. Februar 2012

Marcus Lenz, Verantwortlicher Aktuar

Ich bestätige gemäß § 73 VAG, dass Vermögenswerte in Höhe der in der Bilanz eingestellten Deckungsrückstellung vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt sind.

 

Fürth, den 14. Februar 2012

Konrad Schimo, Treuhänder

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

Vorjahr
I. Versicherungstechnische Rechnung
1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung
a) Gebuchte Bruttobeiträge 23.425.419 23.642.519
b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge 2.044.097 1.903.250
21.381.322 21.739.269
c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge - 45.712 -79.467
d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen
-45.712 -79.467
21.335.610 21.659.802
2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung 21.003 23.293
3. Erträge aus Kapitalanlagen
a) Erträge aus Beteiligungen
davon:
aus verbundenen Unternehmen - (-) €
b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 5.411.574 4.927.233
davon:
aus verbundenen Unternehmen 34.781 (34.234) €
c) Erträge aus Zuschreibungen 780 3.547
d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 10.685 18.043
5.423.039 4.948.823
4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 13.509 98.663
5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 31.459 275.996
6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung
a) Zahlungen für Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 11.204.004 9.487.833
bb) Anteil der Rückversicherer 94.216 142.171
11.109.788 9.345.662
b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag -49.793 27.467
bb) Anteil der Rückversicherer -14.000 14.000
-35.793 13.467
11.073.995 9.359.129
7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen Deckungsrückstellung
a) Bruttobetrag 7.020.754 9.148.400
b) Anteil der Rückversicherer 763.762 782.475
6.256.992 8.365.925
8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung 2.342.185 2.083.378
9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung
a) Abschlussaufwendungen 1.350.940 1.681.345
b) Verwaltungsaufwendungen 451.378 425.064
1.802.318 2.106.409
c) davon ab:
Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 797.375 693.274
1.004.943 1.413.135
10. Aufwendungen für Kapitalanlagen
a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen 63.260 37.836
b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen 7.156 1.350
davon außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 277 Abs. 3 Satz 1 HGB: 7.156 (-) €
c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 6.270 465.682
76.686 504.868
11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 110.486 1.554
12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung 2.606.101 2.405.398
13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 3.353.232 2.873.190
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung
1. Sonstige Erträge 264.165 121.088
2. Sonstige Aufwendungen 362.126 258.319
-97.961 -137.231
3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 3.255.271 2.735.959
4. Außerordentliche Aufwendungen - 117.753
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 755.271 418.206
7. Jahresüberschuss 2.500.000 2.200.000

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeines

Struktur und Inhalt des Lageberichts entsprechenden Regelungen des Handelsgesetzbuches und den Konkretisierungen durch den Deutschen Rechnungslegung Standard Nr. 15 (DRS 15).

Im Berichtsjahr wurde nur selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft betrieben.

Im Geschäftsbericht wurde jede Zahl und Summe jeweils kaufmännisch gerundet.

Kapitalanlagen

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und die Beteiligung werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Wertansätzen bewertet.

Investmentanteile und Inhaberschuldverschreibungen im Umlaufvermögen werden zu Anschaffungskosten bewertet, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen nach dem strengen Niederstwertprinzip. Das Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB wird beachtet.

Inhaberschuldverschreibungen, die nach § 341b HGB wie Anlagevermögen geführt werden, sind nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet.

Die unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen Zero-Schuldscheinforderungen und Zero-Namensschuldverschreibungen sowie die nach § 341c HGB bilanzierten Schuldscheinforderungen und Darlehen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Differenzbeträge zwischen den Anschaffungskosten und dem Rückzahlungsbetrag werden jährlich unter Anwendung der kapitalmarktabhängigen Effektivzinsmethode amortisiert, bei Endfälligkeit entsprechen die Bilanzwerte den Nennwerten.

Die übrigen Namensschuldverschreibungen, sowie Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine sind zum Nennwert, gegebenenfalls vermindert um Tilgungen, eingestellt.

Bei sonstigen Ausleihungen, deren Zeitwert unter ihrem Buchwert liegt, wurden außerplanmäßige Abschreibungen unterlassen, da die Wertminderung von vorübergehender Dauer ist.

Disagiobeträge der Namensschuldverschreibungen werden passivisch, Agiobeträge aktivisch abgegrenzt und auf die Laufzeit verteilt.

Die Genussscheine werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen gemäß § 341b HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 3 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip und unter Berücksichtigung des Wertaufholungsgebotes gemäß § 253 Abs. 5 Satz 1, bewertet.

Der unter anderen Kapitalanlagen ausgewiesene Cash Pool wird zum Nennwert bewertet.

Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen werden mit dem Zeitwert bewertet.

Zeitwertermittlung

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden nach der adjusted-present-value-Methode ermittelt.

Die Beteiligung wurde mit dem Substanzwert bewertet.

Die Zeitwerte von Inhaberschuldverschreibungen richten sich nach den jeweiligen Börsenkursen am Bilanzstichtag, die Zeitwerte von Investmentanteilen werden mit den Rücknahmepreisen am Bilanzstichtag bewertet.

Die zum Nennwert bilanzierten Ausleihungen sowie Zero-Schuldscheindarlehen sind anhand von Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der Marktrenditen zum 31. Dezember 2011 ermittelt worden.

Die Genussscheine werden zu Marktrenditen oder nach anerkannten Bewertungsmethoden bewertet.

Der Zeitwert Cash Pooling entspricht dem Buchwert.

Forderungen

Die Forderungen werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Bei Forderungen an Versicherungsnehmer sind Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung erfolgt aufgrund von Erfahrungswerten.

Latente Steuern

Die Ausübung des Aktivierungswahlrechtes bei einem Überhang aktiver latenter Steuern über die passiven wird nicht angewendet. Daher ist kein Bilanzposten aufzunehmen. Unter den Erläuterungen der Bilanz sind weitere Einzelheiten zu entnehmen.

Beitragsüberträge

Die Brutto-Beitragsüberträge werden für jede einzelne Versicherung unter Berücksichtigung des technischen Beginns und der vereinbarten Zahlungsweise berechnet. Hierbei werden die nicht übertragungsfähigen Zuschläge den steuerlichen Vorschriften entsprechend gekürzt.

Nach dem Rückversicherungsvertrag werden die Rückversicherungsbeiträge unabhängig von der mit dem Versicherungsnehmer vereinbarten Zahlungsweise kalenderjährig abgerechnet, so dass sich aus den Anteilen für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft keine Beitragsüberträge ergeben.

Deckungsrückstellung

Die Deckungsrückstellung wird für jede einzelne Versicherung nach der prospektiven Methode unter Berücksichtigung implizit angesetzter Kosten berechnet.

Bonusdeckungsrückstellungen werden nach den für die Grundversicherung geltenden Grundsätzen für bereits zugeteilte Erhöhungssummen gebildet. Für beitragsfreie Versicherungsjahre wird eine Verwaltungskostenrückstellung gebildet.

Es wurden folgende Rechnungsgrundlagen verwendet: Rechnungszinsen von 4 Prozent, 3,25 Prozent, 2,75 Prozent bzw. 2,25 Prozent, ein Zillmersatz von maximal 25 Promille bzw. 35 Promille der Beitragssumme, Sterbewahrscheinlichkeiten nach der DAV-Sterbetafel 1994 T und 2008 T für Kapitalversicherungen sowie nach der DAV-Sterbetafel 1994 R bzw. 2004 R für Rentenversicherungen.

Für alle Rentenversicherungen wird gemäß der Verlautbarung der BaFin zum Rundschreiben R 9/2004 eine Zusatzrückstellung gebildet, um die Deckungsrückstellung an den veränderten Sterblichkeitstrend anzupassen.

Für die Versicherungen, deren Rechnungszins bei 4 Prozent liegt, wurde gemäß DeckRV eine Zinszusatzreserve gebildet. Der für das Jahr 2011 maßgebliche Referenzzins liegt bei 3,92 Prozent.

Die Anteile für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft werden anhand des Rückversicherungsvertrages ermittelt.

Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle

Die Rückstellungen für bis zum Bestandsfeststellungsstichtag eingetretene und bekannt gewordene, aber noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle und Rückkäufe werden für jede einzelne Versicherung gesondert ermittelt. Die Rückstellung wird in der voraussichtlich zu erbringenden Höhe angesetzt.

Für Versicherungsfälle, die bis zum Bilanzstichtag eingetreten sind, aber zum Bestandsfeststellungszeitpunkt noch nicht bekannt waren, wird zusätzlich eine Spätschadenrückstellung in Höhe der zu erwartenden riskierten Summe gebildet. Zu ihrer Ermittlung werden auf betrieblichen Erfahrungen aufgebaute statistische Verfahren verwendet.

Die Rückstellung für Regulierungsaufwendungen wird entsprechend dem Schreiben des Bundesministers für Finanzen vom 22. Februar 1973 pauschal berechnet.

Rückstellung für Beitragsrückerstattung

Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung setzt sich zusammen aus bereits festgelegten, aber noch nicht zugeteilten laufenden Gewinnanteilen, im Folgejahr fälligen Gewinnanteilen sowie den Fonds für in späteren Jahren fällig werdende Gewinnanteile. Eine detaillierte Auflistung findet sich auf Seite 78. Die für die Folgejahre gebundenen Gewinnanteile werden gemäß der Deklaration einzelvertraglich berechnet. Der Schlussgewinnanteilfonds wird nach den Bestimmungen des § 28 Rech-VersV berechnet.

Der anteilige Endwert für Schlussüberschussanteile wird bei kapitalbildenden Versicherungen nach Maßgabe des zeitlichen Verlaufs der Entstehung der Erträge aus Kapitalanlagen nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik ermittelt. Es ist sichergestellt, dass durch Rückkauf vorzeitig fällige Schlussüberschussanteile durch den Schlussüberschussanteilfonds des jeweiligen Teilbestands gedeckt sind. Für 2011 wurde sichergestellt, dass sich aufgrund der Änderung des § 28 RechVersV die in der RfB für Schlussgewinne gebundenen Mittel für die betroffenen Teilbestände gegenüber dem Vorjahr nicht verringern.

Die Berechnung erfolgt einzelvertraglich unter Beachtung der Bestimmungen des § 28 Rech-VersV.

Über unsere Gewinnbeteiligung wird in der Anlage zum Anhang berichtet.

Andere Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden nach dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit" - Methode) ermittelt.

Dabei sind neben den modifizierten Richttafeln 2005 G von Dr. Heubeck ein Einkommenstrend von 3,0 Prozent sowie ein Rententrend von 2,0 Prozent maßgeblich. Der Rechnungszins wurde aus den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Werten des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre, entsprechend dem Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 HGB, für eine Laufzeit von 15 Jahren mit 5,13 Prozent übernommen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Gemäß § 253 Absatz 2 HGB sind langfristige Rückstellungen abzuzinsen (Restlaufzeit größer einem Jahr). Die sich aus der Abzinsung ergebenden Erträge werden mit den Aufwendungen aus Zuführung zur Rückstellung saldiert (Nettomethode) und unter den sonstigen Aufwendungen ausgewiesen.

Übrige Aktiva und Passiva

Die nicht einzeln erwähnten Forderungen und Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert, erforderlichenfalls gemindert um Wertberichtigungen, bewertet. Verbindlichkeiten, die vorherstehend nicht gesondert dargestellt worden sind, werden in der Regel mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bilanzierungsstetigkeit

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten, mit Ausnahme der geänderten Regelungen des § 341c HGB.

Die bisher unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen Genussscheine werden im Geschäftsjahr unter den anderen Kapitalanlagen ausgewiesen.

Erläuterungen der Bilanz

AKTIVA

A. Kapitalanlagen

II. Sonstige Kapitalanlagen

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Bei der Gesellschaft werden Titel mit einem Buchwert in Höhe von 10,6 Millionen Euro wie Anlagevermögen geführt. Diese Titel beinhalten stille Lasten von 0,1 Millionen Euro.

Von einer Abschreibung wurde abgesehen, da von einer vollständigen Rückzahlung auszugehen ist.

3. Sonstige Ausleihungen

Bei insgesamt 29 Titeln mit 27,2 Millionen Euro zum Nennwert bilanzierten Ausleihungen ergibt sich zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung von Agio und Disagio eine stille Last von 1,8 Millionen Euro.

Bei 1 Titel mit 1,9 Millionen Euro zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Ausleihungen ergibt sich zum Bilanzstichtag eine stille Last von 0,1 Millionen Euro.

4. Andere Kapitalanlagen

Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresbeitrag in Höhe von 12,2 Tausend Euro in den Sicherungsfonds für die Lebensversicherer eingezahlt und als Genussrecht ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr erfolgte eine Umbuchung der nicht notierten Genüsse von den sonstigen Ausleihungen in andere Kapitalanlagen. Bei diesen Titeln besteht insgesamt eine stille Last von 0,3 Millionen Euro.

Des Weiteren ist hier der Bestand aus dem Cash Pooling ausgewiesen.

Unterbliebene Abschreibungen auf Finanzinstrumente Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht durchgeführt, sofern die Wertminderungen nur von vorübergehender Dauer sind. Dies betrifft folgende zu den Finanzanlagen des Direktbestandes gehörende Finanzinstrumente:

Bilanzwert Zeitwert Bewertungsdifferenz
in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. €
Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 10.575 10.637 63
davon:
Anleihen aus öffentlicher Hand Spanien 498 483 -16
Schuldscheinforderungen und Darlehen 53.708 53.955 247
davon:
Anleihen aus öffentlicher Hand Spanien 5.490 4.593 -897

Eine außerplanmäßige Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB haben wir auf Anleihen hochverschuldeter Staaten des Euroraums (PIIGS) unterlassen, da die Wertminderungen vor dem Hintergrund des europäischen Rettungsschirms voraussichtlich nicht von Dauer sind.

Weitergehende Erläuterungen sind der Risikoberichterstattung im Lagebericht auf den Seiten 38 bis 40 zu entnehmen.

Für Inhaberschuldverschreibungen anderer Staaten wurden aufgrund des gemilderten Niederstwertprinzips Abschreibungen wegen nur vorübergehender Wertminderung nicht vorgenommen. Die Wertminderung ist von vorübergehender Dauer, weil der Buchwert einem dauerhaft beizulegenden Wert entspricht, der auf der Meinung einer Mehrzahl unabhängiger externer Analysten beruht (MEAG-Verfahren).

Bei Schuldscheindarlehen anderer Staaten ist die Wertminderung von vorübergehender Dauer, da diese mit Ihrem Nominalbetrag zurückgezahlt werden. Wertänderungen beruhen bei diesen Wertpapieren auf Zinsänderungen.

B. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

Fonds-Bezeichnung Bilanzwert per 31.12.2011 Zahl der Anteileinheiten
Concentra 86.377 1.637
Industria 199.477 3.044
DIT-Technologiefonds 86.013 1.083
Allianz PIMCO Europazins 62.135 1.353
Fondak 90.439 1.063
MEAG EuroInvest 115.081 2.393
MEAG EuroRent 105.669 3.641
MEAG EuroKapital 1.217 23
Fortis Plan Target Click 2019 38.631 639
Fortis Plan Target Click 2020 92.733 1.544
Fortis Plan Target Click 2021 23.706 399
Fortis Plan Target Click 2022 33.131 562
Fortis Plan Target Click 2023 30.345 527
Fortis Plan Target Click 2024 30.038 546
Fortis Plan Target Click 2025 27.286 490
Fortis Plan Target Click 2026 25.459 471
Fortis Plan Target Click 2027 42.359 779
Fortis Plan Target Click 2028 11.403 218
Fortis Plan Target Click 2029 5.110 97
Fortis Plan Target Click 2030 2.949 57
Fortis Plan Target Click 2031 3.635 71
Fortis Plan Target Click 2032 7.998 156
Fortis Plan Target Click 2033 1.426 29
Fortis Plan Target Click 2034 663 13
Fortis Plan Target Click 2035 0 0
Fortis Plan Target Click 2036 1.128 18
Fortis Plan Target Click 2037 2.751 42
Fortis Plan Target Click 2038 679 11
Fortis Plan Target Click 2039 371 6
Fortis Plan Target Click 2040 99 2
1.128.308

D. Sonstige Vermögensgegenstände

II. Andere Vermögensgegenstände

Der hier ausgewiesene Posten resultiert im Wesentlichen aus dem Zahlungsverkehr für Leistungszahlungen nach dem Bestandsfeststellungszeitpunkt.

E. Rechnungsabgrenzungsposten

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten

Hier wird das Agio auf Namensschuldverschreibungen in Höhe von 184 Tausend Euro ausgewiesen.

Im Rahmen der Änderung des § 341c HGB wurden Agien auf Schuldscheinforderungen in Höhe von 7 Tausend Euro den jeweiligen Nennwerten der Kapitalanlagen hinzugerechnet.

Latente Steuern

Im Zusammenhang mit den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz (temporäre Differenzen) überstiegen die abzugsfähigen temporären Differenzen die zu versteuernden temporären Differenzen um 1,3 Millionen Euro. In Ausübung des Wahlrechtes nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurden keine latenten Steuern gebildet.

Die abzugsfähigen temporären Differenzen ergeben sich durch sonstige in der Handelsbilanz angesetzten, steuerlich aber nicht in gleicher Höhe anerkannten Rückstellungen sowie aus einem bestehenden körperschaftssteuerlichen Verlustvortrag. Die bestehenden zu versteuernden temporären Differenzen sind von untergeordneter Bedeutung.

Der anzuwendende Steuersatz beträgt 32 Prozent. Er setzt sich aus der Körperschaftssteuerbelastung einschließlich Solidaritätszuschlag und der Gewerbesteuer von jeweils gerundet 16 Prozent zusammen.

Entwicklung der Aktivposten A. I. bis II. im Geschäftsjahr 2011

Aktivposten Bilanzwerte Vorjahr Zugänge Umbuchungen Abgänge Zuschrei-
bungen
Abschrei-
bungen
Bilanzwerte Geschäftsjahr
A. I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.559.350 - - 62.500 - - 1.496.850
2. Beteiligungen 1.835 - - - - - 1.835
3. Summe A. I. 1.561.185 - - 62.500 - - 1.498.685
II. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 189.226 257.543 - 186.123 780 7.156 254.270
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.987.930 7.590.325 - 3.753 - - 10.574.502
3. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 49.823.266 12.538.884 - 2.000.000 - - 60.362.150
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 54.963.763 2.248.570 - 3.504.594 - - 53.707.739
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 1.621.151 444.750 - 531.522 - - 1.534.378
d) übrige Ausleihungen 1.766.195 - -1.766.195 - - - 0
4. Andere Kapitalanlagen - 54.343.703 1.766.195 54.300.010 - - 1.809.888
5. Summe A. II. 111.351.531 77.423.775 - 60.526.002 780 7.156 128.242.927
Insgesamt 112.912.716 77.423.775 0 60.588.502 780 7.156 129.741.612

Zeitwerte der Kapitalanlagen

Bilanzwert Zeitwert Bewertungsdifferenz
in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. €
I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 1.499 1.854 355
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.497 1.852 355
2. Beteiligungen 2 2 -
II. Sonstige Kapitalanlagen 128.404 132.820 4.416
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 254 262 7
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 10.575 10.637 63
3. Sonstige Ausleihungen 115.766 120.440 4.674
a) Namensschuldverschreibungen *) 60.524 64.950 4.427
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 53.708 53.955 247
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 1.534 1.534 -
d) übrige Ausleihungen - - -
4. Andere Kapitalanlagen 1.810 1.481 -329
Kapitalanlagen insgesamt *) 129.903 134.674 4.771

*) unter Berücksichtigung von Agio/Disagio

Die Gesamtsumme der Bilanzwerte der in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden Kapitalanlagen beträgt 106,8 Millionen Euro, die Gesamtsumme des beizulegenden Zeitwertes selbiger Kapitalanlagen 110,7 Millionen Euro und der sich sich daraus ergebende Saldo 3,9 Millionen Euro.

PASSIVA

A. Eigenkapital

I. Eingefordertes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt am Bilanzstichtag 4.610.000 Euro. Es setzt sich zusammen aus 4.610.000 Stück vinkulierten Stückaktien und ist zu 100 Prozent eingezahlt.

Die Anteile sind zu 100 Prozent im Besitz der ERGO Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf.

III. Gewinnrücklagen andere Gewinnrücklagen

2011
Stand 1.1. 5.152.875
Einstellung aus dem Jahresüberschuss des Vorjahres 2.200.000
Stand 31.12. 7.352.875

B. Versicherungstechnische Rückstellungen

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung

2011 2010
Vortrag zum Jahresanfang 10.042.713 9.787.904
Ausschüttungen an die Versicherungsnehmer im Geschäftsjahr -1.926.830 -1.828.569
Zuweisung im Geschäftsjahr 2.342.185 2.083.378
Bestand am Jahresende 10.458.069 10.042.713
2011 2010
Aufteilung der Rückstellung für Beitragsrückerstattung nach der Bindung:
a) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte laufende Überschussanteile 1.354.559 1.355.872
b) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Schlussüberschussanteile und Schlusszahlungen 805.492 664.283
c) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge für die Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven - -
d) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge zur Beteiligung an Bewertungsreserven, jedoch ohne Beträge nach Buchstabe c 8.667 2.020
e) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Gewinnrenten zurückgestellt wird, jedoch ohne Beträge nach Buchstabe a 1.472 2.530
f) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Schlussüberschussanteilen und Schlusszahlungen zurückgestellt wird, jedoch ohne Beträge nach Buchstabe b und e 3.675.650 3.333.618
g) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung der Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven zurückgestellt wird, jedoch ohne Beträge nach Buchstabe c - -
h) auf den ungebundenen Teil 4.612.228 4.684.390

D. Andere Rückstellungen

III. Sonstige Rückstellungen

Zurückgestellt werden u.a. für die Aufstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses und Lageberichtes 70 Tausend Euro, für Personalaufwand 137 Tausend Euro und für Lieferungen und Leistungen 156 Tausend Euro.

F. Andere Verbindlichkeiten

Unter dieser Position sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 5,9 Millionen Euro ausgewiesen.

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Geschäft gegenüber Versicherungsnehmern

Auf gutgeschriebene Gewinnanteile entfallen 5,8 Millionen Euro und auf Beitragsdepots 11 Tausend Euro. Der Rest betrifft weitere Guthaben der Versicherungsnehmer.

G. Rechnungsabgrenzungsposten

Hier wird das Disagio auf Namensschuldverschreibungen in Höhe von 22 Tausend Euro ausgewiesen.

Im Rahmen der Änderung des § 341c HGB wurden Disagien auf Schuldscheinforderungen in Höhe von 23 Tausend Euro von den jeweiligen Nennwerten der Kapitalanlagen abgezogen.

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Versicherungstechnische Rechnung

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung

2011 2010
Gebuchte Bruttobeiträge
Laufende Beiträge
Einzelversicherungen
- Kapitalversicherungen 22.565.152 22.813.338
- Rentenversicherungen 400.738 388.740
- Fondsgebundene Lebensversicherungen 197.056 137.406
- Fondsgebundene Rentenversicherungen 230.516 264.471
Summe 23.393.462 23.603.955
Einmalbeiträge
Einzelversicherungen
- Kapitalversicherungen - -
- Rentenversicherungen 311 1.817
- Fondsgebundene Rentenversicherungen 31.646 36.747
Summe 31.957 38.564
Insgesamt 23.425.419 23.642.519

Es wurden nur Beiträge aus dem Inland erzielt.

Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die von unserem Unternehmen und der Neckermann Versicherung AG gemeinschaftlich begründeten Versorgungsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern werden bei den Neckermann Versicherungen, entsprechend dem jeweiligen Anteil der Gesellschaften, als Rückstellungen für Pensionen, Versorgungsstufe 3, Jubiläums- und Sterbegeld passiviert. Im Außenverhältnis besteht eine gesamtschuldnerische Haftung unserer Gesellschaft in Höhe von 134 Tausend Euro. Aufgrund der Kapitalstärke der Neckermann Versicherungsgesellschaften wird das Risiko einer Inanspruchnahme nicht gesehen.

Die Verpflichtungen für Pensionen sind durch den Pensionssicherungsverein abgedeckt.

Die Gesellschaft ist gemäß §§ 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfonds erhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträge von maximal 0,2 Promille der Summe der versicherungs-technischen Netto-Rückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1,0 Promille der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen aufgebaut ist. Hieraus können zukünftige Verpflichtungen entstehen.

Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1,0 Promille der Summe der versicherungs-technischen Netto-Rückstellungen erheben; dies entspricht einer Verpflichtung von 80 Tausend Euro.

Zusätzlich hat sich die Gesellschaft verpflichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt 1,0 Prozent der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beiträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpflichtung zum Bilanzstichtag 720 Tausend Euro. Verpflichtungen treffen die Neckermann Lebensversicherung AG nur, wenn Lebensversicherungsunternehmen oder Pensionskassen wegen drohender Insolvenz unter den Schutz der Protektor gestellt würden. Dabei würde die Höhe der Inanspruchnahme vom Umfang des zu übertragenden Bestands abhängen. Trotz Durchlaufens einer mehrjährigen nachhaltigen Finanzmarktkrise ist eine entsprechende Inanspruchnahme der Protektor in den letzten Jahren nicht eingetreten. Zudem sind aktuell keine Lebensversicherungs- oder Pensionskassenunternehmen bekannt, die drohen, unter den Schutz der Protektor gestellt zu werden. Der Eintritt des Risikos einer über die turnusmäßigen Jahresbeiträge hinausgehende Inanspruchnahme der ERGO Leben durch die Protektor wird vor diesem Hintergrund als unwahrscheinlich eingestuft.

Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen für IT-Hardware und Fahrzeuge betragen bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 3 Jahren ca. 6 Tausend Euro p.a.

2. Rückversicherungssaldo

2011 2010
Rückversicherungssaldo
("+ " Gewinn, "-" Verlust aus Sicht des Erstversicherers) -402.744 -271.330

Der Rückversicherungssaldo ist der Saldo aus den verdienten Beiträgen des Rückversicherers und den Anteilen des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle sowie an den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb zuzüglich der Veränderung des Anteils des Rückversicherers an der Brutto-Deckungsrückstellung.

3. Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren keine eigenen Mitarbeiter bei den Neckermann Versicherungen beschäftigt. In einem Funktionsausgliederungsvertrag wurde vereinbart, dass für die vertrieblichen und betrieblichen Funktionen Mitarbeiter aus den Unternehmen der ERGO Direkt Versicherungen eingesetzt werden.

Die Angaben nach § 285 Nr. 10 HGB befinden sich auf Seite 9.

4. Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen

2011 2010
1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 66.567 15.120
2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB - -
3. Löhne und Gehälter 913.409 950.826
4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 136.183 142.518
5. Aufwendungen für Altersversorgung 26.687 21.412
6. Aufwendungen insgesamt 1.142.846 1.129.876

5. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates und des Vorstands

Es bestehen keine Bezugsrechte nach § 285 Nr. 9 HGB und § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG.

6. Abschlussprüferhonorare

Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar erfolgen befreiend im Konzernabschluss der ERGO Versicherungsgruppe AG.

7. Gruppenzugehörigkeit

Die ERGO Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf, ist alleinige Aktionärin der Neckermann Lebensversicherung AG. Die Mitteilung entsprechend § 20 Abs. 4 AktG liegt vor.

Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG in München, München, kontrolliert zum 31. Dezember 2011 unmittelbar und über ihre Tochtergesellschaft P.A.N. GmbH & Co. KG, Grünwald, 100 Prozent des gezeichneten Kapitals der ERGO Versicherungsgruppe AG, Düsseldorf.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS aufgestellten Konzernabschlüsse der ERGO Versicherungsgruppe AG und der Münchener Rückversicherungs Gesellschaft AG in München zum 31. Dezember 2011 einbezogen. Somit liegen die Voraussetzungen zur Befreiung der Gesellschaft von der Konzernrechnungslegungspflicht vor.

Die Konzernabschlüsse und -lageberichte der ERGO Versicherungsgruppe AG und der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG in München werden über die Internetseiten des Unternehmensregisters zugänglich sein. Auf Wunsch sind sie bei den Gesellschaften erhältlich.

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 2.500.000 Euro in andere Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Fürth, den 14. Februar 2012

Der Vorstand

Ralf Hartmann

Dr. Rudolf Schmidt

Gewinnbeteiligung der Versicherungsnehmer

In den folgenden Abschnitten wird für die einzelnen Tarifgruppen beschrieben, wie sie an den laufenden Gewinnanteilen und den Schluss-Gewinnanteilen beteiligt werden. Die Beteiligung an den Bewertungsreserven ist in einem eigenen Abschnitt auf Seite 114 dargestellt.

Einzel-Kapitalversicherungen und lebenslängliche Todesfallversicherungen nach Tarifen 1, 11, 11T (vom 01.01.1999 bis zum 30.06.2000)

Die Gewinnanteile werden in Form von Grund-Gewinnanteilen in Prozent der Bemessungssumme, Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn (Treuebonus) in Promille der Bemessungssumme gewährt.

Die Bemessungssumme für den Grundgewinn ist der versicherungstechnische Risikobeitrag; dieser wird individuell für jedes Vertragsjahr nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet. Bei Versicherungen ohne Gesundheitsprüfung (Tarife 11, 11T) wird der Grundgewinn erstmals im vierten Versicherungsjahr nach Ablauf der Aufbauzeit gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Gut-haben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Gewinnanteile am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Bemessungssumme für den Schlussgewinn ist die Summe der Versicherungsnehmer-Guthaben am Ende eines jeden beitragspflichtig zurückgelegten vollen Versicherungsjahres.

Die Grundgewinnanteile werden für jeden abgelaufenen Monat unterjährig gewährt und am Ende eines jeden Versicherungsjahres zugeteilt.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Der Schlussgewinn wird bei Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer fällig. Bei Tod oder bei Rückkauf der Versicherung wird nach Ablauf der Hälfte der Versicherungsdauer ebenfalls der Schlussgewinn fällig.

Gewinnanteilsätze

Die Grund-Gewinnanteile betragen für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr bei beitragspflichtigen Versicherungen

mit Gesundheitsprüfung (Tarif 1) 35 % (Vorjahr: 35 %)
ohne Gesundheitsprüfung (Tarife 11, 11 T) 10 % (Vorjahr: 10 %)

der Bemessungssumme jährlich. Für jedes Versicherungsjahr wird der Grundgewinnanteil so bemessen, dass er nicht größer ist als 3,3 Promille (Vorjahr: 3,3 Promille) der Versicherungssumme.

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

0,00 % (Vorjahr: 0,10 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Der Schlussgewinn beträgt bei Fälligkeit in 2012 bei Versicherungen

mit Gesundheitsprüfung (Tarif 1) 2,5 ‰ (Vorjahr: 4,0 ‰)
ohne Gesundheitsprüfung (Tarife 11, 11 T) 4,0 ‰ (Vorjahr: 5,0 ‰)

der Bemessungssumme.

Einzel-Kapitalversicherungen und lebenslängliche Todesfallversicherungen nach Tarif F12 (vom 01.06.1999 bis zum 31.12.2003) sowie Tarifen F1, F10, F11 (vom 01.07.2000 bis zum 31.12.2003)

Die Gewinnanteile werden in Form von Grund-Gewinnanteilen in Prozent der Bemessungssumme, Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Promille der Bemessungssumme gewährt.

Die Bemessungssumme für den Grundgewinn ist der versicherungstechnische Risikobeitrag; dieser wird individuell für jedes Vertragsjahr nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet. Bei Versicherungen ohne Gesundheitsprüfung (Tarife F10, F11, F12) wird der Grundgewinn erstmals im vierten Versicherungsjahr nach Ablauf der Aufbauzeit gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Gut-haben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Gewinnanteile am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Bemessungssumme für den Schlussgewinn ist die Summe der Deckungsrückstellungen - soweit diese positiv ist - am Ende eines jeden zurückgelegten vollen Versicherungsjahres.

Die Grundgewinnanteile werden für jeden abgelaufenen Monat unterjährig gewährt und am Ende eines jeden Versicherungsjahres zugeteilt.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Der Schlussgewinn wird bei Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer fällig. Bei Tod oder bei Rückkauf der Versicherung wird beim Tarif F10 nach 10 Versicherungsjahren und bei den Tarifen F1, F11 und F12 nach Ablauf von 1/3 der Versicherungsdauer, spätestens nach 10 Versicherungsjahren, ebenfalls der Schlussgewinn fällig.

Gewinnanteilsätze

Die Grund-Gewinnanteile betragen für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr bei beitragspflichtigen Versicherungen

mit Gesundheitsprüfung (Tarif F1) 35 % (Vorjahr: 35 %)
ohne Gesundheitsprüfung (Tarife F10, F11, F12) 30 % (Vorjahr: 30 %)

der Bemessungssumme jährlich. Für jedes Versicherungsjahr wird der Grundgewinnanteil begrenzt auf folgende Anteile der Versicherungssumme:

Tarif F1 Männer: 8,9 ‰ (Vorjahr: 8,9 ‰)
Frauen: 4,3 ‰ (Vorjahr: 4,3 ‰)
Tarife F1 0, F11 Männer: 9,6 ‰ (Vorjahr: 9,6 ‰)
Frauen: 4,6 ‰ (Vorjahr: 4,6 ‰)
Tarif F12 Männer: 7,2 ‰ (Vorjahr: 7,2 ‰)
Frauen: 3,5 ‰ (Vorjahr: 3,5 ‰).

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

0,75 % (Vorjahr: 0,85 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Der Schlussgewinn beträgt bei Fälligkeit in 2012

mit Gesundheitsprüfung (Tarif F1)

2,0 ‰ (Vorjahr: 3,5 ‰)

ohne Gesundheitsprüfung (Tarife F10, F11, F12)

3,5 ‰ (Vorjahr: 5,0 ‰)

der Bemessungssumme.

Einzel-Kapitalversicherungen nach Tarifen G1, G11 und G12 (vom 01.01.2004 bis zum 31.12.2006) und Kapital-Zusatzversicherung nach Tarif G17 (vom 01.04.2004 bis zum 31.12.2004)

Die Gewinnanteile werden in Form von Grund-Gewinnanteilen in Prozent der Bemessungssumme, Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Die Bemessungssumme für den Grundgewinn ist der versicherungstechnische Risikobeitrag; dieser wird individuell für jedes Vertragsjahr nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet. Bei Versicherungen ohne Gesundheitsprüfung (Tarife G11, G12) wird der Grundgewinn erstmals im vierten Versicherungsjahr nach Ablauf der Aufbauzeit gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Guthaben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Gewinnanteile aus Grund- und Zinsgewinnen am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Grundgewinnanteile werden für jeden abgelaufenen Monat unterjährig gewährt und am Ende eines jeden Versicherungsjahres zugeteilt.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Bei Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer wird ein Schlussgewinn in voller Höhe der erreichten Schlussgewinn-Ansammlung fällig. Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten Versicherungsdauer wird ebenfalls ein Schlussgewinn fällig, der sich dann aber auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der vereinbarten Vertragsdauer gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Gewinnanteilsätze

Die Grund-Gewinnanteile betragen für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr bei beitragspflichtigen Versicherungen

mit Gesundheitsprüfung (Tarif G1) 35 % (Vorjahr: 35 %)
ohne Gesundheitsprüfung (Tarife G11, G12, G17) 30 % (Vorjahr: 30 %)

der Bemessungssumme jährlich.

Für jedes Versicherungsjahr wird der Grundgewinnanteil begrenzt auf folgende Anteile der Versicherungssumme:

Tarif G1 Männer: 8,9 ‰ (Vorjahr: 8,9 ‰)
Frauen: 4,3 ‰ (Vorjahr: 4,3 ‰)
Tarife G11, G17 Männer: 9,6 ‰ (Vorjahr: 9,6 ‰)
Frauen: 4,6 ‰ (Vorjahr: 4,6 ‰)
Tarif G 12 Männer: 7,2 ‰ (Vorjahr: 7,2 ‰)
Frauen: 3,5 ‰ (Vorjahr: 3,5 ‰).

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

1,25 % (Vorjahr: 1,35 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres bei Tarifen

mit Gesundheitsprüfung (Tarif G1) um 0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)
ohne Gesundheitsprüfung (Tarife G11, G12, G17) um 0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %).

Einzel-Kapitalversicherungen nach Tarif K11 (vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007)

Die Gewinnanteile werden in Form von Grund-Gewinnanteilen in Prozent der Bemessungssumme, Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Die Bemessungssumme für den Grundgewinn ist der versicherungstechnische Risikobeitrag; dieser wird individuell für jedes Vertragsjahr nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet. Der Grundgewinn wird erstmals im vierten Versicherungsjahr nach Ablauf der Aufbauzeit gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Gut-haben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Gewinnanteile aus Grund- und Zinsgewinnen am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Grundgewinnanteile werden für jeden abgelaufenen Monat unterjährig gewährt und am Ende eines jeden Versicherungsjahres zugeteilt.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Bei Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer wird ein Schlussgewinn in voller Höhe der erreichten Schlussgewinn-Ansammlung fällig. Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten Versicherungsdauer wird ebenfalls ein Schlussgewinn fällig, der sich dann aber auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der vereinbarten Vertragsdauer gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Gewinnanteilsätze

Die Grund-Gewinnanteile betragen für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr bei beitragspflichtigen Versicherungen

30 % (Vorjahr: 30 %)

der Bemessungssumme jährlich. Für jedes Versicherungsjahr wird der Grundgewinnanteil begrenzt auf folgende Anteile der Versicherungssumme:

Männer: 9,6 ‰ (Vorjahr: 9,6 ‰)
Frauen: 4,6 ‰ (Vorjahr: 4,6 ‰).

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

1,75 % (Vorjahr: 1,85 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %).

Einzel-Kapitalversicherungen nach Tarif L11 (vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2011) und L15 (vom 01.12.2008 bis zum 31.12.2011) und Kapital-Zusatzversicherung nach Tarif L17 (vom 01.07.2009 bis zum 31.12.2011)

Die Gewinnanteile werden in Form von Grund-Gewinnanteilen in Prozent der Bemessungssumme, Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Die Bemessungssumme für den Grundgewinn ist der versicherungstechnische Risikobeitrag; dieser wird individuell für jedes Vertragsjahr nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet. Der Grundgewinn wird erstmals im vierten Versicherungsjahr nach Ablauf der Aufbauzeit gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Gut-haben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Gewinnanteile aus Grund- und Zinsgewinnen am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Grundgewinnanteile werden für jeden abgelaufenen Monat unterjährig gewährt und am Ende eines jeden Versicherungsjahres zugeteilt.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Bei Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer wird ein Schlussgewinn in voller Höhe der erreichten Schlussgewinn-Ansammlung fällig. Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten Versicherungsdauer wird ebenfalls ein Schlussgewinn fällig, der sich dann aber auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der vereinbarten Vertragsdauer gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Gewinnanteilsätze

Die Grund-Gewinnanteile betragen für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr bei beitragspflichtigen Versicherungen

30 % (Vorjahr: 30 %)

der Bemessungssumme jährlich. Für jedes Versicherungsjahr wird der Grundgewinnanteil begrenzt auf folgende Anteile der Versicherungssumme:

Tarife L11, L17 Männer: 10,0 ‰ (Vorjahr: 10,0 ‰)
Frauen: 5,0 ‰ (Vorjahr: 5,0 ‰)
Tarif L15 Männer: 14,7 ‰ (Vorjahr: 14,7 ‰)
Frauen: 7,5 ‰ (Vorjahr: 7,5 ‰).

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

1,75 % (Vorjahr: 1,85 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %).

Einzel-Kapitalversicherung nach Tarif M1 (vom 01.07.2009 bis zum 31.12.2011)

Die Gewinnanteile werden in Form von Grund-Gewinnanteilen in Prozent der Bemessungssumme, Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Die Bemessungssumme für den Grundgewinn ist der versicherungstechnische Risikobeitrag; dieser wird individuell für jedes Vertragsjahr nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Das Versicherungsnehmer-Guthaben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Gewinnanteile aus Grund- und Zinsgewinnen am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Grundgewinnanteile werden für jeden abgelaufenen Monat unterjährig gewährt und am Ende eines jeden Versicherungsjahres zugeteilt.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Bei Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer wird ein Schlussgewinn in voller Höhe der erreichten Schlussgewinn-Ansammlung fällig. Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten Versicherungsdauer wird ebenfalls ein Schlussgewinn fällig, der sich dann aber auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der vereinbarten Vertragsdauer gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Gewinnanteilsätze

Die Grund-Gewinnanteile betragen für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr bei beitragspflichtigen Versicherungen

15 % (Vorjahr: 15 %)

der Bemessungssumme jährlich.

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

1,75 % (Vorjahr: 1,85 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %).

Lebenslängliche Todesfallversicherungen ohne Gesundheitsprüfung nach Tarifen G10 (vom 01.01.2004 bis zum 31.12.2006) und G14 (vom 01.09.2004 bis zum 31.12.2006)

Die Gewinnanteile werden bei Tarif G10, sofern das Überschuss-System Todesfallbonus vereinbart wurde, und bei Tarif G14 im Falle der Leistung der Versicherungssumme in Form eines Todesfallbonus in Prozent der Versicherungssumme und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Die Gewinnanteile werden bei Tarif G10, sofern das Überschuss-System verzinsliche Ansammlung vereinbart wurde, in Form von Grund-Gewinnanteilen in Prozent der Bemessungssumme, Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Die Bemessungssumme für den Grundgewinn ist der versicherungstechnische Risikobeitrag; dieser wird individuell für jedes Vertragsjahr nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Sofern für den Tarif G10 das Überschuss-System verzinsliche Ansammlung vereinbart wurde, werden die Grundgewinnanteile nach Ablauf der Aufbauzeit erstmals im vierten Versicherungsjahr für jeden abgelaufenen Monat unterjährig gewährt und am Ende eines jeden Versicherungsjahres zugeteilt.

In diesem Fall werden die Zins-Gewinnanteile für den Tarif G10 am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Das Versicherungsnehmer-Gut-haben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Gewinnanteile aus Grund- und Zinsgewinnen am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten technischen Vertragsdauer wird ein Schlussgewinn fällig, der sich auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der technischen Vertragsdauer gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Gewinnanteilsätze

Die Grund-Gewinnanteile betragen für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr bei beitragspflichtigen Versicherungen

Tarif G10 30 % (Vorjahr: 30 %)

der Bemessungssumme jährlich. Für jedes Versicherungsjahr wird der Grundgewinnanteil begrenzt auf folgende Anteile der Versicherungssumme:

Tarif G10 Männer: 9,6 ‰ (Vorjahr: 9,6 ‰)
Frauen: 4,6 ‰ (Vorjahr: 4,6 ‰).

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

1,25 % (Vorjahr: 1,35 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Der Todesfallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

Tarife G10, G14 35,0 % (Vorjahr: 35,0 %)

der Versicherungssumme.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

Tarife G10, G14 0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %).

Lebenslange Todesfallversicherungen ohne Gesundheitsprüfung nach Tarifen K10 (vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007) und K14 (vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007)

Die Gewinnanteile werden im Falle der Leistung der Versicherungssumme in Form eines Todesfallbonus in Prozent der Versicherungssumme und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten technischen Vertragsdauer wird ein Schlussgewinn fällig, der sich auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der technischen Vertragsdauer gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Das Versicherungsnehmer-Gut-haben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Gewinnanteilsätze

Der Todesfallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

40,0 % (Vorjahr: 40,0 %)

der Versicherungssumme.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %).

Lebenslange Todesfallversicherungen ohne Gesundheitsprüfung nach Tarifen L10 (vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2011) und L14 (vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2011) und lebenslange Todesfallzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung nach Tarif L19 (vom 01.12.2008 bis zum 31.12.2011)

Die Gewinnanteile werden im Falle der Leistung der Versicherungssumme, sofern das Überschuss-System Todesfallbonus vereinbart wurde, in Form eines Todesfallbonus in Prozent der Versicherungssumme und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Die Gewinnanteile werden bei Tarifen L10 und L14, sofern das Überschuss-System verzinsliche Ansammlung vereinbart wurde, in Form von Grund-Gewinnanteilen in Prozent der Bemessungssumme, Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Die Bemessungssumme für den Grundgewinn ist der versicherungstechnische Risikobeitrag; dieser wird individuell für jedes Vertragsjahr nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Sofern das Überschuss-System verzinsliche Ansammlung bei Tarifen L10 und L14 vereinbart wurde, werden die Grundgewinnanteile nach Ablauf der Aufbauzeit bei Tarif L10 erstmals im vierten Versicherungsjahr und bei Tarif L14 erstmals im zweiten Versicherungsjahr für jeden abgelaufenen Monat unterjährig gewährt und am Ende eines jeden Versicherungsjahres zugeteilt.

In diesem Fall werden die Zins-Gewinnanteile am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Das Versicherungsnehmer-Guthaben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Gewinnanteile aus Grund- und Zinsgewinnen am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten technischen Vertragsdauer wird ein Schlussgewinn fällig, der sich auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der technischen Vertragsdauer gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Gewinnanteilsätze

Die Grund-Gewinnanteile betragen für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr bei beitragspflichtigen Versicherungen

Tarife L10, L14 30 % (Vorjahr: 30 %)

der Bemessungssumme jährlich. Für jedes Versicherungsjahr wird der Grundgewinnanteil begrenzt auf folgende Anteile der Versicherungssumme:

Tarif L10 Männer: 10,0 ‰ (Vorjahr: 10,0 ‰)
Frauen: 5,0 ‰ (Vorjahr: 5,0 ‰).
Tarif L14 Männer: 14,7 ‰ (Vorjahr: 14,7 ‰)
Frauen: 7,5 ‰ (Vorjahr: 7,5 ‰).

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

1,75 % (Vorjahr: 1,85 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Der Todesfallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

40,0 % (Vorjahr: 40,0 %)

der Versicherungssumme.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %).

Lebenslange Todesfallversicherungen mit vorgezogener Leistung bei Schwerstpflegebedürftigkeit nach Tarif K22 (vom 01.06.2006 bis zum 31.12.2007)

Die Gewinnanteile werden in Form eines Bonus in Prozent der Bemessungssumme und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Nach Ablauf der Aufbauzeit wird erstmals im vierten Versicherungsjahr im Todesfall ein Todesfallbonus bzw. bei Eintritt der Schwerstpflegebedürftigkeit ein Pflegefallbonus fällig. Bemessungssumme ist die Todesfallsumme bzw. die Pflegefallsumme.

Bei Tod, Eintritt der Schwerstpflegebedürftigkeit oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten technischen Vertragsdauer wird ein Schlussgewinn fällig, der sich auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der technischen Vertragsdauer gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Das Versicherungsnehmer-Guthaben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Gewinnanteilsätze

Der Todesfallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

40,0 % (Vorjahr: 40,0 %)

der Todesfallsumme.

Der Pflegefallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

40,0 % (Vorjahr: 40,0 %)

der Pflegefallsumme.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %).

Lebenslange Todesfall-Zusatzversicherungen mit Leistung bei Schwerstpflegebedürftigkeit nach Tarif K24 (vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007)

Die Gewinnanteile werden in Form eines Bonus in Prozent der Bemessungssumme und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Nach Ablauf der Aufbauzeit wird erstmals im vierten Versicherungsjahr im Todesfall ein Todesfallbonus bzw. bei Eintritt der Schwerstpflegebedürftigkeit ein Pflegefallbonus fällig. Bemessungssumme ist die Todesfallsumme bzw. die Pflegefallsumme.

Bei Tod, Eintritt der Schwerstpflegebedürftigkeit oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten technischen Vertragsdauer wird ein Schlussgewinn fällig, der sich auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der technischen Vertragsdauer gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Das Versicherungsnehmer-Gut-haben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Gewinnanteilsätze

Der Todesfallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

40,0 % (Vorjahr: 40,0 %)

der Todesfallsumme.

Der Pflegefallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

40,0 % (Vorjahr: 40,0 %)

der Pflegefallsumme.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens.

Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %).

Fondsgebundene Lebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung mit Garantiefonds K77 (vom 01.06.2007 bis zum 31.12.2007)

Die Gewinnanteile werden in Form von Risikogewinnen in Prozent der Bemessungssumme und Kostengewinnen in Prozent des Bruttojahresbeitrag gewährt.

Die Bemessungssumme für die Risikogewinne ist der versicherungstechnische Risikobeitrag; dieser wird individuell für jedes Vertragsjahr nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet. Die Risiko-Gewinnanteile werden zur sofortigen Ermäßigung des kalkulierten Risikobeitrags verwendet.

Die Kosten-Gewinnanteile werden zur sofortigen Ermäßigung des tariflich vereinbarten Kostenbeitrags verwendet.

Gewinnanteilsätze

Der jährliche Kosten-Gewinnanteil beträgt im Jahr 2012 bei einem Jahresbeitrag von

weniger als 600 € 0,0 % (Vorjahr: 0,0 %)
ab 600 € bis unter 1.200 € 1,0 % (Vorjahr: 1,0 %)
ab 1.200 € 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %)

des Jahresbeitrags, der Risiko-Gewinnanteil beträgt im Jahr 2012

20,0 % (Vorjahr: 20,0 %)

des Risikobeitrags.

Fondsgebundene Lebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung mit Garantiefonds L77 (vom 01.01.2008 bis zum 31.03.2009)

Die Gewinnanteile werden in Form von Risikogewinnen in Prozent der Bemessungssumme und Kostengewinnen in Prozent des Bruttojahresbeitrag gewährt.

Die Bemessungssumme für die Risikogewinne ist der versicherungstechnische Risikobeitrag; dieser wird individuell für jedes Vertragsjahr nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet. Die Risiko-Gewinnanteile werden zur sofortigen Ermäßigung des kalkulierten Risikobeitrags verwendet.

Die Kosten-Gewinnanteile werden zur sofortigen Ermäßigung des tariflich vereinbarten Kostenbeitrags verwendet.

Gewinnanteilsätze

Der jährliche Kosten-Gewinnanteil beträgt im Jahr 2012 bei einem Jahresbeitrag von

weniger als 600 € 0,0 % (Vorjahr: 0,0 %)
ab 600 € bis unter 1.200 € 1,0 % (Vorjahr: 1,0 %)
ab 1.200 € 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %)

des Jahresbeitrags, der Risiko-Gewinnanteil beträgt im Jahr 2012

20,0 % (Vorjahr: 20,0 %)

des Risikobeitrags.

Fondsgebundene Lebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung mit Garantiefonds M77 (ab 01.11.2009)

Die Gewinnanteile werden in Form von Risikogewinnen in Prozent des Risikobeitrags und Kostengewinnen in Prozent des Jahresbeitrags gewährt.

Die Kosten-Gewinnanteile werden zur sofortigen Ermäßigung des tariflich vereinbarten Kostenbeitrags verwendet.

Die Risiko-Gewinnanteile werden zur sofortigen Ermäßigung des kalkulierten Risikobeitrags verwendet.

Gewinnanteilsätze

Der jährliche Kosten-Gewinnanteil beträgt im Jahr 2012 bei einem Jahresbeitrag von

weniger als 600 € 0,0 % (Vorjahr: 0,0 %)
ab 600 € bis unter 1.200 € 1,0 % (Vorjahr: 1,0 %)
ab 1.200 € 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %)

des Jahresbeitrags, der Risiko-Gewinnanteil beträgt im Jahr 2012

20,0 % (Vorjahr: 20,0 %)

des Risikobeitrags.

Einzel-Risikoversicherungen nach Tarif F6 (vom 01.07.2000 bis zum 31.12.2003)

Die Versicherungen erhalten laufende Gewinnanteile ab Versicherungsbeginn. Die Gewinnanteile werden in Prozent des Tarifbeitrags festgesetzt, bei beitragsfreien Versicherungen in Prozent der Versicherungssumme.

Bei Versicherungen mit laufender Beitragszahlung werden die Gewinnanteile in Form eines Beitragsvorwegabzugs gewährt.

Bei beitragsfreien Versicherungen werden die Gewinnanteile in Form einer erhöhten Todesfallleistung erbracht.

Gewinnanteilsätze

Beitragspflichtige Versicherungen

Für beitragspflichtige Versicherungen wird ein laufender Gewinnanteil in Höhe von

60,0 % (Vorjahr: 65,0 %)

der Tarifbeiträge gewährt, die für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr entrichtet werden.

Beitragsfreie Versicherungen Für beitragsfreie Versicherungen wird für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr ein Bonussatz in Höhe von

67,0 % (Vorjahr: 67,0 %)

der Versicherungssumme gewährt.

Einzel-Risikoversicherungen nach Tarif G6 (vom 01.01.2004 bis zum 31.12.2006)

Die Versicherungen erhalten laufende Gewinnanteile ab Versicherungsbeginn. Die Gewinnanteile werden in Prozent des Tarifbeitrags festgesetzt, bei beitragsfreien Versicherungen in Prozent der Versicherungssumme.

Bei Versicherungen mit laufender Beitragszahlung werden die Gewinnanteile in Form eines Beitragsvorwegabzugs gewährt.

Bei beitragsfreien Versicherungen werden die Gewinnanteile in Form einer erhöhten Todesfallleistung erbracht.

Gewinnanteilsätze

Beitragspflichtige Versicherungen

Für beitragspflichtige Versicherungen wird ein laufender Gewinnanteil in Höhe von

62,0 % (Vorjahr: 67,0 %)

der Tarifbeiträge gewährt, die für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr entrichtet werden.

Beitragsfreie Versicherungen Für beitragsfreie Versicherungen wird für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr ein Bonussatz in Höhe von

122,0 % (Vorjahr: 122,0 %)

der Versicherungssumme gewährt.

Einzel-Risikoversicherungen nach Tarif K6 (vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007)

Die Versicherungen erhalten laufende Gewinnanteile ab Versicherungsbeginn. Die Gewinnanteile werden in Prozent des Tarifbeitrags festgesetzt, bei beitragsfreien Versicherungen in Prozent der Versicherungssumme.

Bei Versicherungen mit laufender Beitragszahlung werden die Gewinnanteile in Form eines Beitragsvorwegabzugs gewährt.

Bei beitragsfreien Versicherungen werden die Gewinnanteile in Form einer erhöhten Todesfallleistung erbracht.

Gewinnanteilsätze

Beitragspflichtige Versicherungen

Für beitragspflichtige Versicherungen wird ein laufender Gewinnanteil in Höhe von

64,0 % (Vorjahr: 69,0 %)

der Tarifbeiträge gewährt, die für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr entrichtet werden.

Beitragsfreie Versicherungen Für beitragsfreie Versicherungen wird für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr ein Bonussatz in Höhe von

122,0 % (Vorjahr: 122,0 %)

der Versicherungssumme gewährt.

Einzel-Risikoversicherungen nach Tarif L6 (vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2009)

Die Versicherungen erhalten laufende Gewinnanteile ab Versicherungsbeginn. Die Gewinnanteile werden in Prozent des Tarifbeitrags festgesetzt, bei beitragsfreien Versicherungen in Prozent der Versicherungssumme.

Bei Versicherungen mit laufender Beitragszahlung werden die Gewinnanteile in Form eines Beitragsvorwegabzugs gewährt.

Bei beitragsfreien Versicherungen werden die Gewinnanteile in Form einer erhöhten Todesfallleistung erbracht.

Gewinnanteilsätze

Beitragspflichtige Versicherungen

Für beitragspflichtige Versicherungen wird ein laufender Gewinnanteil in Höhe von

69,0 % (Vorjahr: 69,0 %)

der Tarifbeiträge gewährt, die für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr entrichtet werden.

Beitragsfreie Versicherungen Für beitragsfreie Versicherungen wird für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr ein Bonussatz in Höhe von

0 % (Vorjahr: 0 %)

der Versicherungssumme gewährt.

Einzel-Risikoversicherungen nach Tarif M6 (vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2011)

Die Versicherungen erhalten laufende Gewinnanteile ab Versicherungsbeginn. Die Gewinnanteile werden in Prozent des Tarifbeitrags festgesetzt, bei beitragsfreien Versicherungen in Prozent der Versicherungssumme.

Bei Versicherungen mit laufender Beitragszahlung werden die Gewinnanteile in Form eines Beitragsvorwegabzugs gewährt.

Bei beitragsfreien Versicherungen werden die Gewinnanteile in Form einer erhöhten Todesfallleistung erbracht.

Gewinnanteilsätze

Beitragspflichtige Versicherungen

Für beitragspflichtige Versicherungen wird ein laufender Gewinnanteil in Höhe von

63,0 % (Vorjahr: 63,0 %)

der Tarifbeiträge gewährt, die für das in 2012 beginnende Versicherungsjahr entrichtet werden.

Beitragsfreie Versicherungen Für beitragsfreie Versicherungen wird für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr ein Bonussatz in Höhe von

0 % (Vorjahr: 0 %)

der Versicherungssumme gewährt.

Risiko-Zusatzversicherungen nach Tarif F16 (vom 01.04.2000 bis zum 31.12.2003)

Die Gewinnbeteiligung besteht aus einer zusätzlichen Versicherungsleistung (Todesfallbonus), die in Prozent der Versicherungssumme bemessen und bei Tod der versicherten Person fällig wird.

Der Todesfallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

25,0 % (Vorjahr: 25,0 %)

der Versicherungssumme.

Risiko-Zusatzversicherungen nach Tarif G16 (vom 01.01.2004 bis zum 31.12.2006)

Die Gewinnbeteiligung besteht aus einer zusätzlichen Versicherungsleistung (Todesfallbonus), die in Prozent der Versicherungssumme bemessen und bei Tod der versicherten Person fällig wird.

Der Todesfallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

25,0 % (Vorjahr: 25,0 %)

der Versicherungssumme.

Risiko-Zusatzversicherungen nach Tarif K16 (vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007)

Die Gewinnbeteiligung besteht aus einer zusätzlichen Versicherungsleistung (Todesfallbonus), die in Prozent der Versicherungssumme bemessen und bei Tod der versicherten Person fällig wird.

Der Todesfallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

25,0 % (Vorjahr: 25,0 %)

der Versicherungssumme.

Risiko-Zusatzversicherungen nach Tarif L16 (vom 01.12.2008 bis zum 31.12.2011)

Die Gewinnbeteiligung besteht aus einer zusätzlichen Versicherungsleistung (Todesfallbonus), die in Prozent der Versicherungssumme bemessen und bei Tod der versicherten Person fällig wird.

Der Todesfallbonus beträgt für das im Jahr 2012 beginnende Versicherungsjahr

25,0 % (Vorjahr: 25,0 %)

der Versicherungssumme.

Einzel-Rentenversicherungen nach Tarif E51 (vom 01.01.1999 bis zum 30.06.2000)

Versicherungen in der Aufschubzeit

Die Gewinnanteile werden in Form von Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn (Treuebonus) in Promille der Bemessungssumme gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Guthaben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Gewinnanteile am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Bemessungssumme für den Schlussgewinn ist die Summe der Versicherungsnehmer-Guthaben am Ende eines jeden beitragspflichtig zurückgelegten vollen Versicherungsjahres.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Der Schlussgewinn wird bei Ablauf der vereinbarten Aufschubzeit bzw. bei Tod in der Aufschubzeit fällig. Bei Kündigung wird frühestens nach einem Drittel der Aufschubzeit, spätestens jedoch nach 10 Versicherungsjahren ein entsprechend dem Anteil der bereits abgelaufenen Vertragsdauer zur vereinbarten Aufschubzeit herabgesetzter Schlussgewinn gezahlt.

Zum Rentenzahlungsbeginn wird das bis dahin angesammelte Gewinn-Guthaben inklusive Schlussgewinn verrentet. Hierfür werden die aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen zugrundegelegt. Die sich daraus ergebende Bonusrente ist lebenslang garantiert.

Versicherungen im Rentenbezug

Versicherungen im Rentenbezug erhalten laufende Gewinnanteile in Form von Zins-Gewinnan-teilen in Prozent der Deckungsrückstellung am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die laufenden Gewinnanteile werden nach den zum Zeitpunkt der Zuteilung gültigen Rechnungsgrundlagen verrentet. Die sich daraus ergebende Bonusrente ist lebenslang garantiert.

Gewinnanteilsätze

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

0,00 % (Vorjahr: 0, 10 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens bzw. bei Versicherungen im Rentenbezug

0,10 % (Vorjahr: 0,20 %)

der Deckungsrückstellung der garantierten Rente.

Der Schlussgewinn beträgt bei Fälligkeit in 2012

2,5 ‰ (Vorjahr: 4,0 ‰)

der Bemessungssumme.

Rechnungsgrundlagen für die Bildung von Bonusrenten:

 

vom 01.01.1996 bis 01.07.2006: gemäß Tarif E51

 

vom 01.08.2006 bis 01.07.2007: gemäß Tarif H51

 

ab 01.08.2007: gemäß Tarif K55

Zur Deklaration des Zinsgewinnanteils für die Bonusrenten siehe Abschnitt Zinsgewinnsätze für Bonusrenten.

Einzel-Rentenversicherungen nach Tarifen F51, F52, F53, F54 (vom 01.07.2000 bis zum 31.12.2003) und F55 (vom 01.05.2001 bis zum 31.12.2003)

Versicherungen in der Aufschubzeit

Die Gewinnanteile werden in Form von Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Promille der Bemessungssumme gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Gut-haben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Gewinnanteile am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Bemessungssumme für den Schlussgewinn ist die Summe der Deckungsrückstellungen - soweit diese positiv ist - am Ende eines jeden zurückgelegten vollen Versicherungsjahres.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Der Schlussgewinn wird bei Ablauf der vereinbarten Aufschubzeit, für Verträge gegen Einmalbeitrag (Tarif F54) frühestens nach fünf Versicherungsjahren, fällig. Bei Tod der versicherten Person in der Aufschubzeit wird der Schlussgewinn frühestens nach einem Drittel der Aufschubzeit, bei Tarif F54 frühestens nach fünf Versicherungsjahren, spätestens jedoch nach 10 Versicherungsjahren fällig. Bei Kündigung wird bei Verträgen mit laufender Beitragszahlung (Tarif F51) frühestens nach einem Drittel der Aufschubzeit, spätestens jedoch nach 10 Versicherungsjahren ebenfalls der Schlussgewinn fällig.

Zum Rentenzahlungsbeginn wird das bis dahin angesammelte Gewinn-Guthaben inklusive Schlussgewinn verrentet. Hierfür werden die aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen zugrundegelegt. Die sich daraus ergebende Bonusrente ist lebenslang garantiert.

Versicherungen im Rentenbezug

Versicherungen im Rentenbezug erhalten laufende Gewinnanteile in Form von Zins-Gewinnan-teilen in Prozent der Deckungsrückstellung am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die laufenden Gewinnanteile werden zur Erhöhung der Rente verwendet. Dabei kann die Rente jährlich erhöht (Bonussystem) oder eine voraussichtlich konstante, nicht garantierte zusätzliche Rente (Gewinnrente) gewährt werden. Zur Berechnung der Erhöhung bzw. der zusätzlichen Gewinnrente werden die aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen herangezogen.

Gewinnanteilsätze

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

0,75 % (Vorjahr: 0,85 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens bzw. bei Versicherungen im Rentenbezug

0,85 % (Vorjahr: 0,95 %)

der Deckungsrückstellung der garantierten Rente.

Der Schlussgewinn beträgt bei Fälligkeit in 2012

2,0 ‰ (Vorjahr: 3,5 ‰)

der Bemessungssumme.

Rechnungsgrundlagen für die Bildung von Bonusrenten:

 

vom 01.07.2000 bis 01.07.2006: gemäß Tarif F51

 

vom 01.08.2006 bis 01.07.2007: gemäß Tarif H51

 

ab 01.08.2007: gemäß Tarif K55

Zur Deklaration des Zinsgewinnanteils für die Bonusrenten siehe Abschnitt Zinsgewinnsätze für Bonusrenten.

Einzel-Rentenversicherungen nach Tarifen G51, G52, G53, G54 und G55 (vom 01.04.2004 bis zum 31.12.2004)

Versicherungen in der Aufschubzeit

Die Gewinnanteile werden in Form von Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Gut-haben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Zins-Gewinnanteile am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Bei Ablauf der vereinbarten Aufschubzeit wird ein Schlussgewinn in voller Höhe der erreichten Schlussgewinn-Ansammlung fällig. Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten Aufschubzeit wird ebenfalls ein Schlussgewinn fällig, der sich dann aber auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der vereinbarten Aufschubzeit gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Zum Rentenzahlungsbeginn wird das bis dahin angesammelte Gewinn-Guthaben inklusive Schlussgewinn verrentet. Hierfür werden die aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen zugrundegelegt. Die sich daraus ergebende Bonusrente ist lebenslang garantiert.

Versicherungen im Rentenbezug

Versicherungen im Rentenbezug erhalten laufende Gewinnanteile in Form von Zins-Gewinnan-teilen in Prozent der Deckungsrückstellung am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die laufenden Gewinnanteile werden zur Erhöhung der Rente verwendet. Dabei kann die Rente jährlich erhöht (Bonussystem) oder eine voraussichtlich konstante, nicht garantierte zusätzliche Rente (Gewinnrente) gewährt werden. Zur Berechnung der Erhöhung bzw. der zusätzlichen Gewinnrente werden die aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen herangezogen.

Gewinnanteilsätze

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

1,25 % (Vorjahr: 1,35 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens bzw. bei Versicherungen im Rentenbezug

1,35 % (Vorjahr: 1,45 %)

der Deckungsrückstellung der garantierten Rente.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens. Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %)

der Schlussgewinn-Ansammlung.

Rechnungsgrundlagen für die Bildung von Bonusrenten:

 

vom 01.04.2004 bis 01.07.2006: gemäß Tarif G51

 

vom 01.08.2006 bis 01.07.2007: gemäß Tarif H51

 

ab 01.08.2007: gemäß Tarif K55

Zur Deklaration des Zinsgewinnanteils für die Bonusrenten siehe Abschnitt Zinsgewinnsätze für Bonusrenten.

Einzel-Rentenversicherungen nach Tarifen H51, H52, H53, H54 und H55 (vom 01.05.2005 bis zum 31.12.2006)

Versicherungen in der Aufschubzeit

Die Gewinnanteile werden in Form von Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Guthaben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Zins-Gewinnanteile am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Bei Ablauf der vereinbarten Aufschubzeit wird ein Schlussgewinn in voller Höhe der erreichten Schlussgewinn-Ansammlung fällig. Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten Aufschubzeit wird ebenfalls ein Schlussgewinn fällig, der sich dann aber auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der vereinbarten Aufschubzeit gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Zum Rentenzahlungsbeginn wird das bis dahin angesammelte Gewinn-Guthaben inklusive Schlussgewinn verrentet. Hierfür werden die aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen zugrundegelegt. Die sich daraus ergebende Bonusrente ist lebenslang garantiert.

Versicherungen im Rentenbezug

Versicherungen im Rentenbezug erhalten laufende Gewinnanteile in Form von Zins-Gewinnanteilen in Prozent der Deckungsrückstellung am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die laufenden Gewinnanteile werden zur Erhöhung der Rente verwendet. Dabei kann die Rente jährlich erhöht (Bonussystem) oder eine voraussichtlich konstante, nicht garantierte zusätzliche Rente (Gewinnrente) gewährt werden. Zur Berechnung der Erhöhung bzw. der zusätzlichen Gewinnrente werden die aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen herangezogen.

Gewinnanteilsätze

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

1,25 % (Vorjahr: 1,35 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens bzw. bei Versicherungen im Rentenbezug

1,35 % (Vorjahr: 1,45 %)

der Deckungsrückstellung der garantierten Rente.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens. Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %)

der Schlussgewinn-Ansammlung.

Rechnungsgrundlagen für die Bildung von Bonusrenten:

 

vom 01.05.2005 bis 01.07.2007: gemäß Tarif H51

 

ab 01.08.2007: gemäß Tarif K55

Zur Deklaration des Zinsgewinnanteils für die Bonusrenten siehe Abschnitt Zinsgewinnsätze für Bonusrenten.

Einzel-Rentenversicherungen nach Tarif K55 (vom 01.05.2007 bis zum 31.12.2011)

Versicherungen in der Aufschubzeit

Die Gewinnanteile werden in Form von Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Gut-haben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Zins-Gewinnanteile am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurück

gelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Bei Ablauf der vereinbarten Aufschubzeit wird ein Schlussgewinn in voller Höhe der erreichten Schlussgewinn-Ansammlung fällig. Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten Aufschubzeit wird ebenfalls ein Schlussgewinn fällig, der sich dann aber auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der vereinbarten Aufschubzeit gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Zum Rentenzahlungsbeginn wird das bis dahin angesammelte Gewinn-Guthaben inklusive Schlussgewinn verrentet. Hierfür werden die aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen verwendet. Die sich daraus ergebende Bonusrente ist lebenslang garantiert.

Versicherungen im Rentenbezug

Versicherungen im Rentenbezug erhalten laufende Gewinnanteile in Form von Zins-Gewinnanteilen in Prozent der Deckungsrückstellung am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die laufenden Gewinnanteile werden zur Erhöhung der Rente verwendet. Dabei kann die Rente jährlich erhöht (Bonussystem) oder eine voraussichtlich konstante, nicht garantierte zusätzliche Rente (Gewinnrente) gewährt werden. Zur Berechnung der Erhöhung bzw. der zusätzlichen Gewinnrente werden die

aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen herangezogen.

Gewinnanteilsätze

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

1,75 % (Vorjahr: 1,85 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens bzw. bei Versicherungen im Rentenbezug

1,85 % (Vorjahr: 1,95 %)

der Deckungsrückstellung der garantierten Rente.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens. Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %)

der Schlussgewinn-Ansammlung.

Rechnungsgrundlagen für die Bildung von Bonusrenten:

 

ab 01.08.2007: gemäß Tarif K55

Zur Deklaration des Zinsgewinnanteils für die Bonusrenten siehe Abschnitt Zinsgewinnsätze für Bonusrenten.

Einzel-Rentenversicherungen nach Tarif L51 (vom 01.07.2009 bis zum 31.12.2011)

Versicherungen in der Aufschubzeit

Die Gewinnanteile werden in Form von Zins-Gewinnanteilen in Prozent des Versicherungsnehmer-Guthabens und einem Schlussgewinn in Prozent des Standes der Schlussgewinn-Ansammlung gewährt.

Das Versicherungsnehmer-Guthaben ist die mit dem Rechnungszins um ein Jahr abgezinste Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres, soweit sie positiv ist, zuzüglich der angesammelten Zins-Gewinnanteile am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Zins-Gewinnanteile werden am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres gewährt und verzinslich angesammelt.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich am Ende eines jeden Versicherungsjahres um einen Prozentsatz des Versicherungsnehmer-Guthabens und wird darüber hinaus jährlich verzinst.

Bei Ablauf der vereinbarten Aufschubzeit wird ein Schlussgewinn in voller Höhe der erreichten Schlussgewinn-Ansammlung fällig. Bei Tod oder Rückkauf nach mindestens 1/3 der vereinbarten Aufschubzeit wird ebenfalls ein Schlussgewinn fällig, der sich dann aber auf einen prozentualen Anteil der Schlussgewinn-Ansammlung beläuft, der während des mittleren Drittels der vereinbarten Aufschubzeit gleichmäßig ansteigt und im gesamten letzten Drittel die volle Höhe beträgt.

Zum Rentenzahlungsbeginn wird das bis dahin angesammelte Gewinn-Guthaben inklusive Schlussgewinn verrentet. Hierfür werden die aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen verwendet. Die sich daraus ergebende Bonusrente ist lebenslang garantiert.

Versicherungen im Rentenbezug

Versicherungen im Rentenbezug erhalten laufende Gewinnanteile in Form von Zins-Gewinnan-teilen in Prozent der Deckungsrückstellung am Ende eines jeden voll zurückgelegten Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die laufenden Gewinnanteile werden zur Erhöhung der Rente verwendet. Dabei kann die Rente jährlich erhöht (Bonussystem) oder eine voraussichtlich konstante, nicht garantierte zusätzliche Rente (Gewinnrente) gewährt werden. Zur Berechnung der Erhöhung bzw. der zusätzlichen Gewinnrente werden die aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen herangezogen.

Gewinnanteilsätze

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

1,75 % (Vorjahr: 1,85 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens bzw. bei Versicherungen im Rentenbezug

1,85 % (Vorjahr: 1,95 %)

der Deckungsrückstellung der garantierten Rente.

Die Schlussgewinn-Ansammlung erhöht sich zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres um

0,3 % (Vorjahr: 0,5 %)

des Versicherungsnehmer-Guthabens. Die Verzinsung der Schlussgewinn-Ansammlung beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres

4,3 % (Vorjahr: 4,6 %)

der Schlussgewinn-Ansammlung.

Rechnungsgrundlagen für die Bildung von Bonusrenten:

 

ab 01.07.2009: gemäß Tarif L51

Zur Deklaration des Zinsgewinnanteils für die Bonusrenten siehe Abschnitt Zinsgewinnsätze für Bonusrenten.

Fondsgebundene Einzel-Rentenversicherungen nach Tarifen F71 (seit 01.06.2001), F71MG (vom 01.06.2001 bis zum 31.12.2003) und F81 (vom 01.08.2001 bis zum 31.12.2003)

Die Gewinnanteile während der Aufschubzeit werden in Form von Zins-Gewinnanteilen in Prozent der Deckungsrückstellung der Mindest-Guthaben-Garantie (bei Tarif F71 MG) bzw. der Beitragserhaltungs-Garantie (bei Tarif F81) und einem Kostengewinn in Prozent der Bemessungssumme gewährt.

Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Bemessungssumme für den Kostengewinn ist für die Tarife F71 und F71MG der Jahresbeitrag, für den Tarif F81 das Vertragsguthaben, bestehend aus der Summe der Deckungsrückstellung der Beitragserhaltungs-Garantie und dem Geldwert der vorhandenen Fondsanteile (Fonds-Guthaben).

Die Zins-Gewinnanteile werden monatlich gewährt. Sie werden mit den Beträgen verrechnet, die dem Fondsguthaben zur Finanzierung der Mindest-Guthaben-Garantie (bei Tarif F71 MG) bzw. der Beitragserhaltungs-Garantie (bei Tarif F81), der Kosten für die Vertragsverwaltung sowie den Risikoschutz (nur bei den Tarifen F71 und F71 MG) zu entnehmen sind.

Die Kosten-Gewinnanteile werden bei den Tarifen F71 und F71MG bei Beitragsfälligkeit, beim Tarif F81 monatlich gewährt und zur sofortigen Ermäßigung des tariflich vereinbarten Kostenbeitrags verwendet.

Beim Eintritt in den Rentenbezug wechseln diese Verträge in die Bestandsgruppe der Einzel-Rentenversicherungen.

Gewinnanteilsätze

Der Zins-Gewinnanteil beträgt im Jahr 2012

0,75 % (Vorjahr: 0,85 %)

der Deckungsrückstellung der Mindest-Guthaben-Garantie.

Der jährliche Kosten-Gewinnanteil beträgt im Jahr 2012 für die Tarife F71 und F71 MG mit einem Jahresbeitrag von

weniger als 600 € 0,0 % (Vorjahr: 0,0 %)
ab 600 € bis unter 1.200 € 0,0 % (Vorjahr: 1,0 %)
ab 1.200 € 0,0 % (Vorjahr: 2,0 %)

des Jahresbeitrags, für den Tarif F81 jährlich

0,00 % (Vorjahr: 0,00 %)

des Vertrags-Guthabens.

Rechnungsgrundlagen für die Verrentung des Vertrags-Guthabens:

 

vom 01.07.2000 bis 01.07.2006: gemäß Tarif F51

 

vom 01.08.2006 bis 01.07.2007: gemäß Tarif H51

 

ab 01.08.2007: gemäß Tarif K55

Davon abweichend erfolgt die Bildung der Rente aus der Beitragserhaltungs-Garantie bei Tarif F81 gemäß den Rechnungsgrundlagen von Tarif F51.

Zur Deklaration des Zinsgewinn-Anteils für die gebildeten Renten siehe Abschnitt Zinsgewinnsätze für Bonusrenten.

Fondsgebundene Einzel-Rentenversicherungen nach K81 (ab 01.06.2007)

Die Gewinnanteile während der Aufschubzeit werden in Form von Zins-Gewinnanteilen in Prozent der Deckungsrückstellung der Beitragserhaltungs-Garantie und einem Kostengewinn in Prozent der Bemessungssumme gewährt.

Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Die Bemessungssumme für den Kostengewinn ist das Vertragsguthaben, bestehend aus der Summe der Deckungsrückstellung der Beitragserhaltungs-Garantie und dem Geldwert der vorhandenen Fondsanteile (Fonds-Guthaben).

Die Zins-Gewinnanteile werden monatlich gewährt. Sie werden mit den Beträgen verrechnet, die dem Fondsguthaben zur Finanzierung der Beitragserhaltungs-Garantie und, der Kosten für die Vertragsverwaltung zu entnehmen sind.

Die Kosten-Gewinnanteile werden monatlich gewährt und zur sofortigen Ermäßigung des tariflich vereinbarten Kostenbeitrags verwendet.

Beim Eintritt in den Rentenbezug wechseln diese Verträge in die Bestandsgruppe der Einzel-Rentenversicherungen.

Gewinnanteilsätze

Der Zins-Gewinnanteil beträgt im Jahr 2012

1,75 % (Vorjahr: 1,85 %)

der Deckungsrückstellung der Mindest-Guthaben-Garantie.

Der jährliche Kosten-Gewinnanteil beträgt im Jahr 2012

jährlich 0,00 % (Vorjahr: 0,00 %)

des Vertrags-Guthabens.

Rechnungsgrundlagen für die Verrentung des Vertrags-Guthabens:

 

ab 01.08.2007: gemäß Tarif K55

Zur Deklaration des Zinsgewinn-Anteils für die gebildeten Renten siehe Abschnitt Zinsgewinnsätze für Bonusrenten.

Verzinsung der Gewinnanteile

Zinssätze bei verzinslicher Ansammlung

Versicherungen der Tarifgeneration E oder F, deren Gewinnanteile verzinslich angesammelt werden, erhalten neben dem genannten Zins-Gewinnanteil einen garantierten Zins in Höhe des Rechnungszinses auf die angesammelten Gewinnanteile.

Dieser Rechnungszins beträgt

für die Tarife 1, 11, E51 4,00 %
für die Tarife F1, F 10, F1 1, F12, F51 3,25 %.

Versicherungen der Tarifgenerationen G, H, K, L und M, deren Gewinnanteile verzinslich angesammelt werden, erhalten neben dem genannten Zins-Gewinnanteil folgenden Zins auf die Gewinnguthaben, der jedoch nicht garantiert ist:

für die Tarife G1, G1 0, G1 1, G1 2, G17, G51, G54, H51, H54 2,75 %
für die Tarife K11 2,25 %
für die Tarife L1 0, L1 1, L1 4, L1 5, L1 7, L51 2,25 %
für den Tarif M1 2,25 %.

Zinsgewinnsätze für Bonusrenten

Der Zins-Gewinnanteil beträgt zum Schluss des in 2012 endenden Versicherungsjahres für Bonusrenten nach Rechnungsgrundlagen der Tarife

E51 0,00 % (Vorjahr: 0,10 %)
F51 0,75 % (Vorjahr: 0,85 %)
G51 1,25 % (Vorjahr: 1,35 %)
H51 1,25 % (Vorjahr: 1,35 %)
K55 1,75 % (Vorjahr: 1,85 %)
L51 1,75 % (Vorjahr: 1,85 %)

der um ein Jahr abgezinsten Deckungsrückstellung am Ende des Versicherungsjahres bzw. bei Versicherungen im Rentenbezug

E51 0,10 % (Vorjahr: 0,20 %)
F51 0,85 % (Vorjahr: 0,95 %)
G51 1,35 % (Vorjahr: 1,45 %)
H51 1,35 % (Vorjahr: 1,45 %)
K55 1,85 % (Vorjahr: 1,95 %)
L51 1,85 % (Vorjahr: 1,95 %)

der Deckungsrückstellung der Bonusrente.

Beteiligung an den Bewertungsreserven

Gemäß § 153, Abs. 3 VVG hat der Versicherer die Bewertungsreserven jährlich neu zu ermitteln und nach einem verursachungsorientierten Verfahren rechnerisch zuzuordnen.

Bei vollständiger Beendigung einer Versicherung (außer bei Rentenversicherungen während des Rentenbezugs) durch Ablauf, Kapitalabfindung, Eintritt des Versicherungsfalles, Rückkauf oder Übertragung werden 50 % des Anteils der Versicherung an den dem Kundenvermögen zuzuordnenden Bewertungsreserven zugeteilt und ausgezahlt. Bei Beendigung der Aufschubzeit einer Rentenversicherung werden 50 % des Anteils der Versicherung zur Erhöhung der Rente verwendet (bzw. im Falle der Kapitalabfindung ausgezahlt).

Der Anteil an den Bewertungsreserven für einen Vertrag wird wie folgt ermittelt: Bemessungsgröße für die Bewertungsreserven ist das kumulierte Versicherungsnehmer-Gut-haben. Dieses setzt sich zusammen aus der um ein Jahr abgezinsten Deckungsrückstellung am Ende eines jeden Versicherungsjahres (soweit sie positiv ist und ohne die Auffüllung auf Mindestrückkaufswerte), zuzüglich der angesammelten Zins-Gewinnanteile am Anfang eines jeden Versicherungsjahres. Die Deckungsrückstellung wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet.

Jeweils zum Jahrestag eines Vertrages wird die Höhe seines kumulierten Versicherungsnehmer-Guthabens aktualisiert. Außerdem wird monatlich die Summe der kumulierten Versicherungsnehmer-Guthaben aller Verträge, die nach diesem Verfahren beteiligt werden, ermittelt. Das kumulierte Versicherungsnehmer-Guthaben des einzelnen Vertrages wird durch die Summe der kumulierten Versicherungsnehmer-Guthaben aller dieser Verträge geteilt. Damit ergibt sich der Anteil des Vertrages zu diesem Termin an den Bewertungsreserven.

Jeweils zum Monatsende wird der aktuelle Gesamtstand der Bewertungsreserven festgestellt. Dieser Betrag wird gekürzt um Anteile, die dem Unternehmen zuzurechnen sind, oder Verträgen zuzurechnen sind, die nicht nach diesem Verfahren beteiligt werden.

Im Fall der Beendigung eines Vertrages wird zum Termin der Stand der den nach diesem Verfahren beteiligten Verträgen zuzurechnenden Bewertungsreserven mit dem Anteil des Vertrages multipliziert.

Dabei wird der Stand der Bewertungsreserven vom Ultimo des vergangenen Monats herangezogen. Trotz dieses zeitlichen Abstands gibt dieses Verfahren das Beteiligungsverhältnis an den Bewertungsreserven zwischen allen Verträgen bei Abgang hinreichend genau und angemessen wieder.

Dieser Betrag wird zusätzlich zur garantierten Leistung und den Überschussanteilen ausbezahlt.

Renten im Rentenbezug werden an den Bewertungsreserven in Form erhöhter Zinsgewinne im Folgejahr beteiligt.

Direktgutschrift

Kapitalbildende Versicherungen, Kapitalbildende Zusatzversicherungen und Rentenversicherungen Kapitalbildende Versicherungen, kapitalbildende Zusatzversicherungen und Rentenversicherungen erhalten die nicht garantierten Zinsen auf das Ansammlungsguthaben, die in 2012 gewährt werden, als Direktgutschrift.

Risikoversicherungen Risikoversicherungen, deren Gewinnanteile in Form eines Beitragsvorwegabzugs gewährt werden, erhalten diesen im Wege der Direktgutschrift.

Bestätigung des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Neckermann Lebensversicherung AG, Fürth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 23. Februar 2012

KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Martin Berger, Wirtschaftsprüfer

Marcel Rehm, Wirtschaftsprüfer

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