CHILDREN. EVENTS AND ASSISTANCE. E.K.
Selbe AdresseKinderkrippen und Kindertagespflege für Kinder unter 3 Jahren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Wolfgang Lehmann seit 21.11.2022 | Geschäftsführer |
Michael Kisser seit 16.10.2017 | Geschäftsführer |
Hendryk Mackowiak seit 19.8.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pohl & Co. GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Geschäftsmodell der GesellschaftDie Pohl & Co. GmbH, Hamburg, (im Folgenden Pohl oder Gesellschaft genannt) ist eine Tochtergesellschaft der HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln. Die HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln, ist eine Tochtergesellschaft der Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln, (HGK) die wiederum eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Köln GmbH, Köln, ist. Pohl bietet ihren Kunden Umschlag-, Lager- und Transportleistungen an den Niederlassungen Hamburg, Berlin, Köln und Dresden an. Hierzu stehen rd. 70.000 m 2 Hallen- und Freilagerflächen mit trimodaler Anbindung zur Verfügung. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Entwicklung der LogistikbrancheDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 litt deutlich unter der Energiekrise durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und daraus folgenden Produktionsrückgängen. Laut OECD ist die Weltwirtschaft im Jahr 2023 nach der Erholung von der SARS-Cov2-Pandemie voraussichtlich um 2,9 % gewachsen und wird im Jahr 2024 und 2025 um jeweils 2,7 % und 3,0 % weiter zulegen. 1 Für die europäische Wirtschaft wird für das Jahr 2023 ein Wachstum von 0,6 % sowohl für die EU, als auch für den Euroraum erwartet. Im Jahr 2024 wird die Wirtschaft voraussichtlich wieder deutlicher wachsen (+1,3 % in der EU, +1,2 % im Euroraum) 2 . Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 maßgeblich aufgrund der vom Angriffskrieg Russlands gegen Ukraine verursachten hohen Energiepreise um 0,4 % gefallen. Darüber hinaus ist dies auf die Weltwirtschaftslage, die deutlich geringer gewachsen ist als erwartet, zurückzuführen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die Konjunktur im Jahr 2024 wieder erholt und rechnet mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 %. 3 Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind Statistiken zum Güterverkehrsaufkommen bezogen auf das gesamte Kalenderjahr 2023 noch nicht veröffentlicht worden. Daher beziehen sich alle Leistungskennzahlen der Transportwirtschaft auf die vom Bundesamt für Logistik und Mobilität im September 2023 vorgelegte Mittelfristpronose. 4 Der Güterverkehr hatte im Jahr 2023 insgesamt stark rückläufige Entwicklungen. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität geht davon aus, dass das Transportaufkommen um 5,9 % zurückging und sich im Jahr 2024 mit einem Zuwachs von 1,6 % leicht erholen wird. Dies ist vor allem auf einen zu erwartenden Rückgang bei Chemischen und Mineralerzeugnissen sowie Erzen, Steinen und Erden im Jahr 2023 zurückzuführen. Die Transportmenge für Kohle, Rohöl und Erdgas ist nach dem deutlichen Zuwachs im Vorjahr wieder zurückgegangen. Für die Transportleistung insgesamt wird für 2023 ein Rückgang von 4,3 % prognostiziert. Im Jahr 2024 soll es zu einem Zuwachs von 2,1 % kommen. Im Straßengüterverkehr ist nach Berechnungen des Bundesamts beim Transportaufkommen im Jahr 2023 ebenfalls ein Rückgang um 6,0 % prognostiziert. Im Jahr 2024 soll der Zuwachs 1,7 % betragen. Die Transportleistung sollte in 2023 um 4,2 % zurückgehen und dann 2024 wieder um 2,3 % zulegen. Dies ist erneut bedingt durch die konjunkturelle Abschwächung und den Anstieg der Kosten in der Branche, wie z. B. des Dieselkraftstoffpreises, der Fahrzeuganschaffungs- und der Personalkosten, welche über die Transportpreise anscheinend nicht oder nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Auch der Schienengüterverkehr in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 rückläufige Zahlen im Vergleich zum Vorjahr. Das Bundesamt prognostiziert eine um 4,5 % reduzierte Transportmenge für 2024, die im Jahr 2024 dann um 1,8 % zunehmen soll. Die Transportleistung sank 2023 um 4,6 % und soll 2024 um 2,1 % steigen. Der Schienengüterverkehr im kombinierten Verkehr hat dabei einen überdurchschnittlichen Rückgang verzeichnet. Das Transportaufkommen ist 2023 um 6,2 % gesunken und soll 2024 um 2,6 % wieder wachsen. Dies bedeutet einen Rückgang der Transportleistung von 5,5 % im Jahr 2023, vor einem Wachstum von 3,1 % im Jahr 2024. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung trifft hier besonders den kombinierten Verkehr. Aber auch die Produktionsrückgänge in der Chemie- und der Stahlindustrie sowie in der Bauwirtschaft treffen den Schienengüterverkehr spürbar. Auch die Binnenschifffahrt unterliegt großen Rückgängen. Laut Prognosen des Bundesamts für Logistik und Mobilität wird für 2023 ein Rückgang des Transportaufkommens um 4,9 % erwartet, bevor es 2024 dann um 0,9 % zunehmen wird. Die Transportleistung wird 2023 um 5,7 % sinken und 2024 um 1,2 % steigen. Dies ist wie auch bei den anderen Verkehrsträgern ebenso auf Rückgänge in der Chemieindustrie und der Bauwirtschaft zurückzuführen, insbesondere aber auf zweistellig rückläufige Zahlen im Bereich der Kohletransporte, die in den vorherigen beiden Jahren deutliche Zuwächse zu verzeichnen hatten. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Allgemeines Die für die Gesellschaft bedeutendsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ergebnisabführung. Mit 25,3 Mio. EUR Umsatz waren wir hier knapp unter Plan von 25,7 Mio. EUR und unter dem Vorjahreswert von 27,4 Mio. EUR. Infolge der geringeren Einstandskosten wurde mit einem Ergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 2.194 das Planergebnis von TEUR 1.330 überschritten und das Vorjahresergebnis (TEUR 2.105) verbessert. Das Geschäftsjahr verlief in den Standorten der Pohl unterschiedlich. Wie im Vorjahr war der Absatz auf dem asiatischen Markt für die Papierhersteller lukrativ, was zu globalen Verlagerungen zulasten des Absatzes in Deutschland führte. Damit verbundene Mengenrückgänge sowie nachlassende Mengen im Zeitungsdruck konnte Pohl durch Akquisitionen in anderen Bereichen in den einzelnen Standorten ausgleichen. Der in den letzten Jahren spürbare Trend - weniger Zeitungsdruck, dafür steigende Mengen für die Verpackungsindustrie - setzte sich auch in diesem Jahr weiter fort. Als Reaktion und zur Kompensation hat Pohl die Neukundengewinnung erfolgreich vorangetrieben und bereits mit potenziellen Neukunden für 2024 einige Neugeschäfte vereinbaren können. Einen starken Rückgang gab es im Bereich der Baustoffe, bei dem das Geschäft an den Standorten Köln/Berlin komplett zum Erliegen gekommen ist. Beide Hamburger Standorte verzeichneten stabile Mengenzuläufe, wie auch schon in den Vorjahren wurden verstärkt Exportmengen abgewickelt. Der Transportbereich verzeichnete wieder sehr gute Ergebnisse. Im Laufe des Jahres, verstärkt zum 4. Quartal, haben sich die Lieferketten stark verändert, so mussten wir unsere logistischen Prozesse anpassen. Speziell im Transportbereich müssen wir die wirtschaftliche Entwicklung abwarten. Das Transportvolumen scheint sich rückläufig zu entwickeln, dementsprechend müssen wir versuchen in neue Marktfelder einzusteigen. Aufgrund von weiteren Ersatzinvestitionen konnten wir die beiden Standorte weiter optimieren und die Kundenanforderungen mit deutlich besserer Qualität umsetzen. Der Standort in Dresden war wieder im Plan. Die Auslastung des Standortes war über das ganze Jahr gesehen sehr gut, dadurch konnten größere Neugeschäfte leider nicht umgesetzt werden. Die Auslastung im Fuhrpark war ganzjährig zufriedenstellend. Der Standort in Berlin war über das ganze Jahr sehr gut ausgelastet. Die Kunden hatten in Berlin sehr hohe Papierbestände aufgebaut. Die Bestände hatten eine außergewöhnlich lange Lagerdauer, dadurch war die Auslastung am Standort oft weit über 100%. Das hatte eine sehr positive Auswirkung auf die Lagergelder. Der Standort Köln hat sich weiter stabilisiert. Trotz geringerer Mengen können wir mit dem erreichten zufrieden sein. Es gab bei unseren Kunden interne Absatzprobleme, dadurch waren die geplanten Zahlen nicht zu erreichen. Durch die Zusammenführung der beiden Häuser Pohl/Neska hatten wir nicht geplante Kosten im Bereich Instandhaltung, Renovierung, IT. Insgesamt ist die Geschäftsleitung die Pohl & Co. GmbH trotz der vielen Veränderungen am Markt (Werksschließungen, veränderte Warenströme, etc.) mit der geleisteten Arbeit und dem erreichten Jahresergebnis absolut zufrieden. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist aufgrund niedriger Forderungen und Verbindlichkeiten von TEUR 8.916 auf TEUR 7.612 gesunken. Das Anlagevermögen ist aufgrund der gegenüber dem Vorjahr höheren Investitionstätigkeit um TEUR 1.008 auf TEUR 3.639 gestiegen. Die Anlageintensität stieg aufgrund des höheren Anlagevermögens von 29,5 % auf 40,6 %. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt um TEUR 515 auf TEUR 3.174. Durch das bestehende Cashpooling mit der HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln, besteht lediglich ein Guthaben in den Kassen. Das Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand stieg um TEUR 1 auf TEUR 4. Das Eigenkapital blieb aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit TEUR 1.073 im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um 2,1% von 12,0 % auf 14,1 %. Die Rückstellungen sanken um TEUR 106 auf TEUR 2.496. Des Weiteren sanken die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten um TEUR 325 auf TEUR 870. Die Verbindlichkeiten aus konzerninterner Finanzierung stiegen um TEUR 89 auf TEUR 2.194. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt grundsätzlich über die Verrechnungskonten der HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln, sowie der Stadtwerke Köln GmbH, Köln. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln in Höhe von TEUR 2.194 (Vorjahr: TEUR 2.105). 3. Ertragslage Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz um TEUR 2.081 von TEUR 27.427 auf TEUR 25.346 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um TEUR 286 auf TEUR 909. Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen sank gegenüber der Vergleichsperiode um TEUR 2.752 auf TEUR 9.952. Der Bruttospeditionsnutzen (speditionelle Umsatzerlöse abzüglich speditioneller Fremdleistungen sowie Bestandsveränderungen) stieg von TEUR 14.723 auf TEUR 15.394. Die Bruttomarge stieg von 54,0 % auf 61%. Die Personalkosten stiegen im Geschäftsjahr um TEUR 213 auf TEUR 5.837. Der Personalaufwand ist im Verhältnis zum Umsatz um 2,5% Punkte auf 23,0 % gestiegen (Vorjahr: 20,5 %). Die Kosten sind aufgrund höherer Lohn-, Lohnnebenkosten gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Geschäftsjahr um TEUR 745 auf TEUR 7.503. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 2.194 und ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.105) aufgrund der in den vorangegangenen Absätzen genannten Gründe gestiegen. Zusammenfassend betrachtet hatte die Pohl & Co GmbH ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird gleichwohl gegenüber dem Vorjahresvergleich als stabil angesehen werden. 4. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern ohne Auszubildende, erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 6 von 97 auf 103 Mitarbeiter. 5. Forschung und Entwicklung Als Dienstleistungsunternehmen in der Logistikbranche bedarf die Pohl keiner vergleichbar umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen zur Erfüllung ihres Geschäftszweckes wie ein produzierendes Industrieunternehmen. Dennoch ist es für den Erfolg im Markt und beim Kunden erforderlich, ständig die logistischen Prozesse und Dienstleistungen zu optimieren, an die Markt- und Kundenanforderungen anzupassen oder neue Prozesse und Dienstleistungen zu entwickeln. Auch im abgelaufenen Jahr wurden insofern an vielen Stellen Verbesserungen erzielt und der Kundennutzen wurde laufend erhöht. 6. Qualitäts- und Umweltschutz Um den permanent steigenden Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, ist das seit 1993 bestehende Qualitätsmanagementsystem konsequent in den Standorten der HGK L&I -Gruppe implementiert und unterliegt einer ständigen Überwachung und Weiterentwicklung. Seit 2010 führt die Gesellschaft den Zollstatus "Authorised Economic Operator" (AEO) und gilt damit als "sicheres Mitglied" in der internationalen Lieferkette und kann zum Vorteil ihrer Kunden vereinfachte Zollabwicklungen im Im-/ und Export anbieten. Umweltschutz ist ein wichtiges Thema für die Pohl. Aufgrund von gesetzlichen und produktspezifischen Erfordernissen werden daher alle Maßnahmen getroffen, um die steigenden Anforderungen zu erfüllen. Der Standort Berlin ist nach dem HACCP-Hygienestandard zertifiziert, um lebensmittelnahe Produkte lagern zu können. Dieses Zertifikat könnte auch kurzfristig an den anderen Standorten implementiert werden. Im Jahr 2023 wurde unsere Niederlassung in Dresden ebenfalls nach DIN ISO 1400.1 zertifiziert. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognose Nach der jüngsten Gleitenden Mittelfristprognose "Sommer 2023" findet laut Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) der Güterverkehr in Deutschland nach konjunkturbedingten Rückgängen im Jahr 2023 in den Folgejahren auf einen Wachstumskurs zurück. Für die gesamt-modale Verkehrsleistung werden in den Jahren 2024 und 2025 im Vorjahresvergleich Zuwächse in Höhe von rund 2,1 % bzw. 1,6 % erwartet. Die mittelfristigen Aussichten sind für alle Verkehrsträger positiv. Überdurchschnittliche Verkehrsleistungssteigerungen werden dem Straßengüterverkehr und dem Kombinierten Verkehr prognostiziert. Aggregiert wird das gesamtmodale Transportaufkommen im Jahr 2024 gegenüber 2023 voraussichtlich wieder ein Wachstum von rund 1,6 % verbuchen. Die grenzüberschreitenden Transporte werden dann - so die Prognosen - wieder stärker zunehmen als der Binnenverkehr, so dass für die Leistung ein höherer Anstieg (2,1 % p.a.) zu erwarten ist. Im Straßengüterverkehr wird nach Berechnungen des BALM beim Transportaufkommen im Jahr 2024 ein Anstieg um 1,7 % erwartet. Für die Transportleistung wird im Jahr 2024 ein Aufschwung um 2,3 % erwartet. Die Transportmenge im Schienengüterverkehr wird laut BALM im Jahr 2024 um 1,8 % und die Transportleistung um 2,1 % steigen. Für die Binnenschifffahrt prognostiziert das BALM im Jahr 2024 eine Steigerung um 0,9 % bei der Transportmenge und um 1,2 % bezogen auf die Transportleistung. Die OECD rechnet für 2024 mit einem globalen BIP-Wachstum von 2,7 % und für 2025 mit einer leichten Verbesserung auf 3,0 %. Die Gesamtinflation wird in den G20-Staaten voraussichtlich von 5,8 Prozent im Jahr 2024 auf 3,8 Prozent im Jahr 2025 sinken. In der Winterprognose der Europäischen Kommission wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für das Jahr 2023 von 0,6 % (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 % und für 2024 auf 0,9 % (von 1,3 %) in der EU und 0,8 % (von 1,2 %) im Euro-Währungsgebiet korrigiert. Für 2025 geht die Kommission weiterhin von Wachstumsraten von 1,7 % (EU) und 1,5 % (Euro-Währungsgebiet) aus. Für Deutschland erwartet die Kommission für 2024 ein Wirtschaftswachstum von 0,3 %. Für 2025 sagt die Prognose ein Wachstum von 1,2 % voraus. Die Bundesregierung rechnet mit einer moderaten Zunahme des Bruttoinlandprodukt in Höhe von +0,2 %. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Pohl GmbH im Vergleich zum Jahr 2023 einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse auf EUR 24 Mio. und einen Rückgang des Gesamtergebnisses auf TEUR 915. Weiterhin sind durch die Invasion von Russland in die Ukraine und des Überfalls der Hamas auf Israel Lieferketten auseinandergebrochen und Verzögerungen in allen Bereichen zu erwarten. Zudem sind viele Kosten weiterhin auf einem hohen Stand sowie in Folge einer hohen Inflation weiterhin ein gedämpfter Konsumverbrauch zu erwarten. Die Planungen für das Geschäftsjahr 2024 berücksichtigen in Übereinstimmung mit Vorgaben des Konzerns die für das jeweilige Geschäft möglichen Auswirkungen durch den Russland-Ukraine-Krieg. Die Auswirkungen sind aufgrund der weiterhin unsicheren Entwicklung bezüglich ihrer Dauer und ihrer Intensität noch immer schwer abschätzbar. Negative Auswirkungen auf die Planungen können bereits durch oben genannten Grund erwartet werden, ohne deren Höhe hinreichend genau beziffern zu können. Bedeutende negative Abweichungen zum Plan werden derzeit jedoch nicht erwartet. Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg"). Infolgedessen werden derzeit von zahlreichen Ländern der Weltgemeinschaft wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland verhängt und weitere Sanktionsmaßnahmen erwogen. Es muss davon ausgegangen werden, dass sich die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges negativ auf alle Bereiche der Wirtschaft und damit auch auf den Güterverkehr auswirken. Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs sind aufgrund der unischeren Entwicklung bezüglich der Dauer des Konflikts sowie der Dauer und des Umfangs der Sanktionsmaßnahmen derzeit noch nicht verlässlich abzuschätzen und daher in den Prognosezahlen nicht berücksichtigt. Unsere Prognosefähigkeit ist somit wesentlich beeinträchtigt. Wir erwarten jedoch negative Abweichungen von der im Wirtschaftsplan für 2024 dargestellten Umsatz- und Ergebnisentwicklung. 2. Risiken Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagement- und Risikosteuerungssystem. Das Risikomanagement verfolgt das Ziel, die Risiken frühzeitig zu erkennen und - wenn möglich - zu vermeiden. Die inventarisierten Risiken unterliegen permanenter Beobachtung und Kontrolle über ein periodisches sowie ein adhoc-Meldesystem basierend auf dem SWK-Konzern-Risikomanagementsystem. Die Prozesse sehen vor, dass die Risikoträger, hier die Unternehmen und Niederlassungen der HGK-Gruppe, regelmäßig quartalsweise ihre Risiken betrachten und bewerten. Risiken werden dokumentiert und - oberhalb eines Schwellenwertes - an den zentralen Riskmanager gemeldet. Hier fließen die Ergebnisse in ein systematisches Konzernreporting ein und sichern einen Überblick über die Risikosituation in den Unternehmen. Folgende bedeutende Risiken bestehen für die Gesellschaft nach Berücksichtigung von Risikobegrenzungsmaßnahmen: Die derzeitige konjunkturelle Entwicklung in Europa und der Weltwirtschaft ist von der allgemein zunehmenden Inflation und insbesondere der Steigerung der Energiekosten stark beeinflusst. Diese Entwicklungen können auch bei der Pohl zu Kostensteigerungen und einer Ergebnisbelastung führen. Das Risiko wird als bedeutsam eingestuft. Darüber hinaus besteht ein Risiko nicht zuletzt im Ausfall von Großkunden. Das Risiko wird als bedeutsam eingestuft. Der Lagerstandort Dradenau im Hamburger Hafen birgt das Risiko, dass es bei den jährlichen Mietsteigerungen zu Margeneinbrüchen kommen kann und der Standort Peute im Hamburger Hafen ebenfalls mit einer Mietsteigerung im Jahr 2024 belastet werden kann. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der zu erwartenden Mietanpassungen ist "hoch". Bestandsgefährdende Risiken und solche mit einem wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage bestehen nicht und sind aus heutiger Sicht nicht zu erkennen. 3. Chancen Weiterhin sieht die Geschäftsführung Möglichkeiten in der Diversifizierung bzgl. Produkte und Leistungen und somit die Akquisition von Neugeschäften. Hier stehen Dienstleitungen im Vordergrund die sich nicht auf das Papier- und Forstproduktgeschäft beziehen. Umschlagsleistungen im Sammelgut- und Schwergutbereich, als auch im Lagergeschäft könnten neue Produkt und Dienstleistungsschwerpunkte bilden. Da alle Pohl-Standorte bundesweit über eine Trimodale Anbindung verfügen, sehen wir hier auch gerade wegen der aktuell geführten CO 2 Diskussionen Chancen neue Produkte über den Schienengüterverkehr oder aber auch per Binnenschiff abwickeln zu können.
Hamburg, den 29. April 2024 Pohl & Co. GmbH Michael Kisser Oliver Lehmann
1 OECD Economic Outlook, November 2023.
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Allgemeine AngabenDie Pohl & Co. GmbH (Pohl) ist ein Tochterunternehmen der HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln. Die Pohl ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 96921. Die HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln ist ein Tochterunternehmen der Häfen und Güterverkehr AG, Köln (HGK). Die Pohl gehört somit grundsätzlich zum Konzernkreis der Stadtwerke Köln GmbH (SWK). Gemäß § 296 Handelsgesetzbuch (HGB) wird die Gesellschaft jedoch nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss der SWK, größter Konsolidierungskreis, ist beim Bundesanzeiger unter der Nummer HR B 2115 hinterlegt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Unabhängig von der gesetzlichen Regelung ist die Gesellschaft entsprechend § 11 des Gesellschaftsvertrages verpflichtet, bei der Aufstellung und Prüfung von Jahresabschluss und Lagebericht die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB zu berücksichtigen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens zugrunde gelegt. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Als Nutzungsdauern werden drei Jahre zugrunde gelegt. Sachanlagen sind zu aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abnutzbare Sachanlagen werden planmäßig über die wirtschaftlichen Nutzungsdauern von 3 bis 30 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 250,00, werden im Jahr des Zugangs als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben gebucht. Seit Januar 2018 werden Gegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von EUR 250,01 bis einschließlich EUR 1.000,00 zu einem Sammelposten (Pool) zusammengefasst und dieser in jedem Geschäftsjahr zu jeweils 20 % abgeschrieben. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt, erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert aktiviert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Pensionsverpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,84 % (Vorjahr: 1,78 %) auf Basis der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Zudem wird eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,50 % (Vorjahr: 2,50 %) p. a. zugrunde gelegt. Die angenommene Rentensteigerung beträgt 2,50 % (Vorjahr: 2,50 %) p. a. Nach § 253 Abs. 2 HGB beträgt der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittzinssatzes zehn Jahre. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 638 (Vorjahr: EUR 2.631). Der Effekt spiegelt sich sowohl im operativen Ergebnis als auch im Zinsergebnis wider. Die Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 HGB berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen (1,5 % bis 2,0 %) werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundsätzlich bestehen eine Verpflichtung zur Passivierung latenter Steuern und ein Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuerüberhänge nach Verrechnung mit passiven latenten Steuern. Da die Pohl in die ertragsteuerliche Organschaft der Stadtwerke Köln eingebunden ist, werden latente Steuern ausschließlich bei dem Organträger Stadtwerke Köln GmbH ausgewiesen. Somit unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB. Der Verkauf von Waren wird mit Lieferung und Übertragung des Eigentums erfasst, Dienstleistungen mit Erbringung, Zinsen und ähnliche Erträge werden zeitproportional erfasst. Erträge und Verluste aus Anlagenabgängen werden zum Zeitpunkt des Abgangs eines Vermögenswertes als Differenz zwischen Veräußerungserlös und Buchwert erfolgswirksam erfasst. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im beigefügten Anlagespiegel dargestellt. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus dem konzerninternen Verrechnungsverkehr. (3) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Pohl weist zum 31. Dezember 2023 ein Bankguthaben in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) aus. Kassenbestand TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 3). (4) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält hauptsächlich sonstige Kosten. (5) Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital von TEUR 1.023 wird in voller Höhe von der HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln, gehalten. (6) Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen enthalten einen Auflösungsbetrag, der sich aus der Neubewertung der Rückstellung für Abbruchverpflichtungen bei der Umstellung des BilMoG ergeben hat. (7) Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Abbruchverpflichtungen, Verpflichtungen aus dem Personalbereich und ausstehenden Eingangsrechnungen. (8) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Verrechnungsverkehr. Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr unbesichert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) Umsatzerlöse Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistung bewertet und stellen die Beträge dar, die für Güter und Dienstleistungen im normalen Geschäftsablauf zu erhalten sind. Davon sind Rabatte, Umsatzsteuern und andere im Zusammenhang mit dem Verkauf stehende Steuern abzusetzen. Die Umsatzerlöse betreffen mit rd. 78 % (Vorjahr: 73 %) Umsatzerlöse mit ausländischen Kunden und mit rd. 22 % (Vorjahr: 27 %) Umsatzerlöse mit inländischen Kunden. (2) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 33), aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 821 (Vorjahr: TEUR 541). Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 7) aus Nebenkostenabrechnungen enthalten. (3) Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt:
(4) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind überwiegend Mieten, Pachten, Versicherungsbeträge, Instandhaltungsaufwendungen sowie Kostenumlagen erfasst. Zinsergebnis
(5) Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne und übernommene Verluste Zwischen der alleinigen Gesellschafterin, der HGK Logistics and Intermodal GmbH, Köln, und der Pohl & Co. GmbH besteht seit dem Geschäftsjahr 2005/2006 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Sonstige Angaben(1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen An Verpflichtungen aus Miet-, Pachtverträgen werden fällig:
Das Bestellobligo für Investitionsvorhaben beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 927 (Vorjahr: TEUR 805). (2) Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 und 10 HGB) Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr waren:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 136.976 (Vorjahr: EUR 132.820). Die Bezüge von Herrn Kisser beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 136.976 (Vorjahr: EUR 132.820), davon sind EUR 27.060 (Vorjahr: EUR 28.800) variable Bestandteile. Herr Oliver Lehmann bezieht kein Gehalt über die Pohl & Co. GmbH. (3) Abschlussprüferhonorar (§ 285 Nr. 17 HGB) Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf TEUR 21 und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfungsleistungen. (4) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen (§ 285 Nr. 21 HGB) Es wurden während des Geschäftsjahres keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit verbundenen Unternehmen bzw. nahestehenden Personen durchgeführt. (5) Nachtragsbericht (§ 285 Nr. 33 HGB) Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg"). Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs stellen ein wertbegründendes Ereignis dar und haben daher keine Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag. Zu den wirtschaftlichen Auswirkungen verweisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt "Prognose-, Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Hamburg, den 29. April 2024 Pohl & Co. GmbH Die Geschäftsführung Michael Kisser Oliver Lehmann Anlagenspiegel per 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pohl & Co. GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pohl & Co. GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pohl & Co. GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 29. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stephan Schims, Wirtschaftsprüfer ppa. Tim Jankowski, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 08.05.2024 festgestellt. |
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