Offgridtec AG
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian van Bergen-Henegouwen seit 18.1.2024 | Geschäftsführer |
Christian Krannich seit 23.1.2013 | Geschäftsführer |
Martin Krannich seit 23.1.2013 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Offgridtec GmbHEggenfeldenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023OFFGRIDTEC GMBH, EGGENFELDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023OFFGRIDTEC GMBH, EGGENFELDENALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern des Anlagevermögens betragen zwischen 1-15 Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Verbrauchsfolgebewertung erfolgt nach dem gleitenden Durchschnitt. Eine Wertberichtigung der Vorräte wird zum Stichtag nicht vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert bilanziert. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und zum Erfüllungsbetrag passiviert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen für Gewährleistungen berechnen sich mit pauschal 3 % vom Jahresumsatz. Aufgrund besserer Erkenntnisse und aktuelleren Daten wurde der pauschalierte Prozentsatz von 4 % im Vorjahresgeschäftsjahr auf nunmehr 3 % reduziert. Die Auflösung wird ratierlich vorgenommen. Die Auflösung der 3-jährigen und 5-jährigen Gewährleistung wird aufgrund ausbleibender Inanspruchnahme vollständig vorgenommen. Es erfolgt jährlich eine Abzinsung. Der Ergebniseffekt aus der Änderung liegt bei ca. TEUR 1.100. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern entstehen durch Abweichungen zwischen steuerbilanziellen und handelsrechltichen Wertansätzen. Latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Bewertungsparametern bei den sonstigen Rückstellungen sowie den sonstigen Vermögensgegenständen. Sie werden mit den geltenden Gewerbesteuersätzen bewertet. Der sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ergebende Aktivüberhang wird in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht bilanziert. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand bis auf die genannten Veränderungen der Bewertungsmethoden nicht statt. ANGABEN ZUR BILANZ Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 4.739.391,83 (Vorjahr: EUR 0,00). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. In Summe waren im Wesentlichen antizipative Sachverhalte aus Forderungen gegenüber Zahlungsdienstleistern von TEUR 133 (Vorjahr: TEUR 74) vorhanden. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 22,0 (Vorjahr: TEUR 12,5). Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 764.551,19 (Vorjahr: EUR 15.000,00) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 448.408,96 (Vorjahr: EUR 255.233,32). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 765. Von den Verbindlichkeiten haben EUR 4.076.757,18 (Vorjahr: EUR 3.214.783,03) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und EUR 12.434,51 (Vorjahr: EUR 25.926,36) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (davon in 2023 mehr als fünf Jahre: EUR 0,00). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 2.742 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Davon bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.843 gegenüber dem Gesellschafter aus der Geschäftsbesorgung. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Erläuterung der sonstigen betrieblichen Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung von TEUR 154 (Vorjahr: TEUR 140) und periodenfremde Erträge von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 54) enthalten. Erläuterung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung von TEUR 271 (Vorjahr: TEUR 108) und periodenfremde Aufwendungen von TEUR 185 (Vorjahr: TEUR 223) enthalten. SONSTIGE ANGABEN Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Krannich, Christian, Kaufmann, Geschäftsführer Krannich, Martin, Kaufmann, Geschäftsführer Van Bergen-Henegouwen, Christian, Kaufmann, Geschäftsführer seit dem 18. Januar 2024. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Bilanzgewinn von EUR 11.251.042,81 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Eggenfelden, den 21. Februar 2025 Christian Krannich Martin Krannich Christian Van Bergen-Henegouwen
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023OFFGRIDTEC GMBH, EGGENFELDEN1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Betriebszweck der Offgridtec GmbH Offgridtec ist ein führender Hersteller und Importeur von Solar- und Off-Grid-Produkten mit Sitz in Eggenfelden, Deutschland. Das Unternehmen wurde im Jahr 2013 gegründet. Die Offgridtec GmbH vertreibt Photovoltaikanlagen, Inselanlagen, autarke Energiesysteme für den Campingbereich und Energiespeichersysteme mit dem Fokus auf Einfamilienhäuser und Gewerbeanlagen. Der strikt dreistufige Vertrieb von Energiespeichersystemen, Wechselrichtern, Photovoltaikmodulen, zugehöriger Unterkonstruktion und Zubehör stellt den grundlegenden Geschäftszweck dar. Unsere Solarlösungen werden nach dem Plug & Play Prinzip entwickelt. Das Produktpotfolio wird stetig erweitert. Mittlerweile umfasst unser Sortiment über 2.500 verschiedene Produkte, darunter Solaranlagen, Solarmodule, Batterien, Elektronik, Montagematerial, Kabel, intelligente Energiespeichersysteme sowie weiteres Zubehör. Bei unseren Produkten setzen wir sowohl auf eigene Fertigung, als auch auf die Kooperation mit unseren branchenführenden Partnern. Unser Beschaffungsprozess zielt darauf ab, ein ausgewogenes Verhältnis von Lieferfähigkeit und Bestandsniveau zu erreichen. Alle Marketingmaßnahmen der Offgridtec GmbH zielen auf eine möglichst vollumfassende Ansprache im B2B und B2C Bereich ab. Die Offgridtec Webseite ist dabei ein wichtiges Medium, um Kunden Produkte anzubieten und interessante Informationen zur Verfügung zu stellen. Für den direkten Kundenkontakt wurde die digitale Ansprache unserer Kunden durch zeitgemäße Medien wie Blogbeiträge, Podcastbeiträge, Webinare, Newsletter etc. ausgebaut. Der Vertriebsweg der persönlichen Beratung wird noch weiter forciert. Die Offgridtec GmbH ist seit Gründung im Jahr 2013 deutlich schneller gewachsen als der Photovoltaik- und Energiespeicher-Markt in Deutschland. Ziel ist es, das starke Wachstum der vergangenen Jahre durch verschiedene Konsolidierungsmaßnahmen wie Reduzierung der Versandkosten durch Vereinbarung von Versandpauschalen, Reduzierung von Personalkosten, Reduzierung der Versicherungskosten für Versendungen durch Abschluss einer Generalpolice, Verbesserung der Effizienz durch Anschaffung von Lagerliften für Kleinartikel und Neugestaltung von Arbeitsplätzen, Vereinbarung von Lieferverträgen bei Versandmaterialien, zu stabilisieren. Die Offgridtec GmbH beobachtet permanent die Produkt- und Marktentwicklung, um auch frühzeitig auf neue Entwicklungen reagieren und diese anbieten zu können. Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung. Die Offgridtec GmbH vertreibt Produkte hauptsächlich in Deutschland sowie angrenzenden Ländern. Dabei ist Deutschland das Hauptabsatzgebiet. 1.2 Steuerungssystem Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren nutzt die Gesellschaft die auf der handelsrechtlichen Rechnungslegung basierenden Steuerungsgrößen Umsatzerlöse und Jahresüberschuss. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden von der Unternehmensleitung grundsätzlich berücksichtigt. Eine Quantifizierung von nicht finanziellen Leistungsindikatoren für interne Steuerungszwecke erfolgt jedoch nicht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland einen Rückgang von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Die wirtschaftliche Entwicklung stagnierte aufgrund hoher Preise, ungünstiger Finanzierungsbedingungen mit steigenden Zinsen und einer geringeren Nachfrage. (Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024) Ein zurückhaltendes Verhalten machte sich beispielsweise im zeitlichen Aufschub oder gar der Stornierung von Kauf- und Investitionsentscheidungen besonders im Bausektor bemerkbar. Zwar hatte sich die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt um 1,0% Prozentpunkte verringert, aber im Jahresdurchschnitt 2023 lagen die Verbraucherpreise dennoch um 5,9 % über dem Vorjahresniveau. Die Europäische Zentralbank begegnete dieser Entwicklung mit weiteren Anhebungen der Leitzinsen. Folglich kam es für die Verbraucher und Unternehmen zu noch höheren Finanzierungskosten im Vergleich zum Vorjahr, wodurch die allgemeine Kauf- und Investitionszurückhaltung noch weiter verstärkt wurde. (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024. Bausparkassen.de, Bericht über das Geschäftsjahr 2023 EZB-Jahresbericht 2023) Erneuerbare Energiegewinnung hat auch im Vorjahr im Wohnsektor an Popularität gewonnen, da der Verbraucher unabhängiger ist sowie von Stromausfällen aufgrund von Netzausfällen und -abschaltungen verschont bleibt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien hat 2023 mit 473 Gigawatt einen neuen Rekordwert erreicht. (IRENA, Renewable Capacity Statistics 2024, veröffentlicht am 27. März 2024) Darüber hinaus bietet das netzunabhängige System Stromversorgungslösungen für abgelegene Gebiete, in denen die Netzanbindung ein großes Hindernis für die Elektrifizierung der Region darstellt. In diesen Gebieten sind hauptsächlich Endverbraucher aus dem Wohnsektor vertreten. Netzunabhängige Solarsysteme können eine unabhängige und nachhaltige Stromerzeugung ermöglichen. Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen sind für netzunabhängige Solarsysteme aufgrund sinkender Solar-PV-Kosten, unterstützender staatlicher Maßnahmen für private Solar-PV, FIT-Programme und -Anreize sowie von verschiedenen Regierungen festgelegter Ziele für Solarenergie überaus positiv. Die Kostensenkungen werden durch kontinuierliche technologische Verbesserungen vorangetrieben, darunter höhere Wirkungsgrade von Solar-PV-Modulen. (IRENA, Renewable Capacity Statistics 2024, veröffentlicht am 27. März 2024) Die absolut weiterhin steigende Preise für Strom liefern nach wie vor sehr gute Argumente für die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen. Haupttreiber der Wirtschaftlichkeit in Deutschland ist eine möglichst hohe Eigenverbrauchsquote. Neben der lastabhängigen Auslegung der Anlage, also in Abhängigkeit vom Stromverbrauch und der Spitzenlast im Haushalt, spielt auch zunehmend die Erzeugung von Warmwasser eine Rolle, auch auslaufende Einspeisevereinbarungen von älteren Anlagen erhöhend die Nachfrage nach alternativen Lösungen. Weltweite Krisen und zunehmende Bedenken zur Netzstabilität erhöhen das Bedürfnis nach unabhängiger und sicherer Ersatzstromversorgung. Der Zubau der Solarleistung hat sich aus nicht zuletzt den vorgenannten Gründen 2023 mit 14,1 Gigawatt im Vergleich zum Vorjahreszubau fast verdoppelt. Am Jahresende 2023 betrug die installierte Gesamtleistung in Deutschland 81,7 Gigawatt. Trotz dieser Steigerung müssen künftig jährlich 19 Gigawatt zugebaut werden, um das Ausbauziel von 215 Gigawatt für Solar im Jahr 2030 zu erreichen. (Bundesnetzagentur, Pressemeldung vom 05.01.2024 Zubau erneuerbarer Energien 2024) 2.2 Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 haben im Jahresverlauf deutlich fallende Verkaufspreise als auch höhere Einkaufspreise bei Photovoltaikmodulen, Befestigungsmaterial und Kabeln zu einem Umsatzrückgang in den Teilsegmenten geführt. Durch diese Entwicklung ist der Geschäftsverlauf 2023 geprägt durch einen Rückgang des Umsatzes um 1,5% auf TEUR 73.485 (2022: TEUR 74.626). Die Umsatzrentabilität sinkt auf 7,4% (2022: 8,2%). Der Rückgang der Umsätze begleitet mit gestiegenen Kosten insbesondere im Bereich der sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 11.947 (2022: TEUR 10.617) bedingte ein deutlich verringertes Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR 1.388 (2022: TEUR 6.250). Vor dem Hintergrund steigender Unsicherheiten im Beschaffungsprozess durch Materialverknappungen und Lieferkettenproblem im internationalen Warenaustausch verringerte sich der Warenbestand um TEUR -2.969. 2.3 Ertragslage Der Umsatz lag im Jahr 2023 bei insgesamt TEUR 73.769 (2022 TEUR 74.626). Aufgrund steigender Beschaffungspreise erhöhte sich der Materialaufwand auf insgesamt TEUR 57.089 (2022: TEUR 52.718). Die Materialaufwandsquote steigt um 7,0% auf 77,7% (2022: 70,6%) an. Damit beträgt das Rohergebnis TEUR 17.181 (2022: 22.384). Der Personalaufwand ist aufgrund allgemeiner Lohnsteigerungen und aufgrund des Mitarbeiteranstiegs um TEUR 306 auf insgesamt TEUR 3.149 (2022: TEUR 2.843) angestiegen. Der Personalaufwand ist um 0,5% auf 4,3% (2022: 3,8%) gestiegen. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 ist die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter*innen auf 71 gestiegen. Hinzu kommt eine Auszubildende. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind von untergeordneter Bedeutung und betragen TEUR 107 (2022: TEUR 64). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen in 2023 TEUR 11.947 (2022: TEUR 10.618). Der Anstieg von 12,5% beruht überwiegend auf gestiegenen Werbekosten TEUR 811 (2022: TEUR 231) und stark gestiegenen Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 3.214 (2022: TEUR 2.410). Auf dieser Umsatz- uns Kostenbasis ergibt sich für die Offgridtec GmbH im Jahr 2023 somit ein Steueraufwand von TEUR 560 (2022: TEUR 2.518) sowie ein Jahresüberschuss in Höhe TEUR 1.388 (2022: TEUR 6.250). 2.4 Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanz der Offgridtec GmbH weist Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 765 (2022: TEUR 15) mit einer Laufzeit bis ein Jahr aus. Der Bestand an Lieferanten- und sonstigen Verbindlichkeiten beträgt TEUR 2.876 (2022: TEUR 2.970). Zusätzlich verfügt die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 über ausreichende Kontokorrent-Linien in Höhe von insgesamt TEUR 4.000. Die Kontokorrentkredite wurden zum Stichtag in Höhe von TEUR 765 in Anspruch genommen. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist somit stabil. Die Gesellschaft konnte jederzeit Ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen. Die Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:
Das bilanzielle Eigenkapital ist im Geschäftsjahr aus thesaurierten Gewinnen der Vorjahre sowie aus dem erzielten Jahresüberschuss 2023 abzüglich einer Gewinnausschüttung angestiegen. Die Rückstellungen haben sich um TEUR 178 auf TEUR 3.774 (2022: 3.596) leicht erhöht. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus den angestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 526 gestiegen. Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 745 (2022: TEUR 15) aus Kontokorrentkrediten, sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.660 (2022: TEUR 2.134). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden in Höhe von TEUR 448 (2022: TEUR 255). Die sonstigen Verbindlichkeiten verminderten sich insgesamt von TEUR 836 um TEUR 620 auf TEUR 215. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 17.562 um TEUR 1.585 auf TEUR 19.146 gewachsen. Insgesamt finanziert sich die Gesellschaft durch eine solide Innenfinanzierung. Im Berichtszeitraum betrugen die Gesamtinvestitionen der Offgridtec GmbH in Sachanlagen TEUR 591. Es handelte sich im Wesentlichen um Investitionen in die Lagerausstattung, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Es bestehen keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen am Abschlussstichtag. 2.5 Vermögenslage Die Kennzahlen zur Vermögensstruktur sind wie folgt:
Die Sachanlagen haben sich 2023 von TEUR 163 um TEUR 484 auf TEUR 647 zum Bilanzstichtag erhöht. Entsprechend der verringerten Auftragslage des Geschäftsjahres verminderte sich der Bestand an Waren im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 9.719 um TEUR 2.969 auf TEUR 6.750. Hinzu kommen geleistete Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 574 (2022: TEUR 2.822). Das Working Capital liegt trotz des Rückgangs um 1,8 über dem Vorjahresniveau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.898 um TEUR 644 auf insgesamt TEUR 2.254 gesunken. Dies ist einerseits auf eine rückläufige Auftragslage infolge der Entscheidung, sich weniger an Preisdumpingvorgängen zu beteiligen, und andererseits auf ein intensiviertes Forderungsmanagement zurückzuführen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.739 (2022: TEUR 0) resultieren aus Forderungen gegenüber Gesellschafter im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft. Zusammenfassend ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Offgridtec GmbH als auch der Geschäftsverlauf 2023 positiv zu bewerten. Diese Beurteilung über die Gesamtentwicklung der Offgridtec GmbH ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts weiterhin gültig. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Die Offgridtec GmbH hat sich weiterhin gut positioniert, um mit den vorhandenen Geschäftsmodellen und Marktpositionierungen den erfolgreichen Wachstumskurs fortsetzen zu können. Gespräche mit nationalen und internationalen Partnern zeigen deutlich, dass die Systemkompetenz und angestrebte "Wissensführerschaft" im Segment Photovoltaik- und Energiespeichersysteme eine tragende Rolle für zukünftiges Wachstum darstellt. Die Entwicklung von einfachen Photovoltaikanlagen für die Stromerzeugung zu voll integrierten Systemen zu intelligenten strombedarfsoptimierten Speicherung und Steuerung im Verbund mit Heizung, Warmwasser, Belüftung und dem Laden von Elektrofahrzeugen führt zu erhöhter Nachfrage verschiedenster Komponenten. Um weiter Nachfrage in dem Segment zu generieren, ist Offgridtec stets auf der Suche nach neuen innovativen Produkten und Lösungen, die getestet, individuell projektiert und schließlich regulär vertrieben werden. Die Nachfrage wird in den kommenden Jahren massiv von der Elektrifizierung des Verkehrs und der Wärmeerzeugung sowie den Zubauzielen der Bundesrepublik Deutschland getrieben sein. (https://www.pv-magazine.de/2024/01/05/bundesnetzagentur-schaetzt-photovoltaik-zubau-fuer-2023-auf-141-gigawatt/) Das Erneuerbare-Energien-Gesetz definiert als Ziel, bis spätestens dem Jahr 2050 den im Bundesgebiet erzeugten oder verbrauchten Strom aus erneuerbaren Energien auf 80 % zu steigern. Damit müssen künftig jährlich 19 Gigawatt PV Leistung zugebaut werden, um das Ausbauziel von 215 Gigawatt für Solar im Jahr 2030 zu erreichen. Die gesamte Nachfrage war in 2023 weiterhin auf hohem Niveau. Viele Komponenten insbesondere Speichersysteme hatten daher erneut lange Lieferzeiten. Im Jahr 2023 lag die zugebaute Photovoltaikleistung bei 14,1 GW. Ein Großteil der privat betriebenen Gebäudeanlagen umfasst einen Speicher. 2023 war dies bei einem Anteil von etwa 70 Prozent der Solaranlagen der Fall. Als sogenannte Balkonanlagen (steckerfertige Solaranlagen) registrierte die Bundesnetzagentur 2023 etwa 260.000 Anlagen im Marktstammdatenregister. Dies sind dreimal so viele wie im Vorjahr. Dieser Boom an Balkonanlagen hat am gesamten deutschen Solarzubau einen Anteil von 1,5 Prozent (0,2) Gigawatt. (Bundesnetzagentur, Pressemeldung vom 05.01.2024 Zubau erneuerbarer Energien 2024) Aufgrund sinkender Verkaufspreise und weiter steigender Kosten wird für 2024 mit einem starken Umsatzrückgang von ca. 60 % gerechnet. Die Hauptursachen hierfür liegen in den weiterhin hohen Lagerbeständen der Hersteller und Großhändler, was zu einem Preisverfall bei Solarmodulen, Batteriespeichern und anderen wesentlichen Komponenten führt. Der anhaltend hohe Wettbewerbsdruck, der sich auch in der Anzahl der Insolvenzen bei B2B-Kunden und Wettbewerbern widerspiegelt und voraussichtlich weiter widerspiegeln wird, trägt ebenfalls zu dieser Entwicklung bei. Ein Trendwechsel ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar. Gleichwohl erwarten wir beim Ergebnis einen weniger starken Rückgang als beim Umsatz selbst. Hier wird mit einem Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.080 gerechnet. Dies liegt insbesondere daran, dass der Preisverfall zwar weiterhin dynamisch ist, wir jedoch unser Einkaufsverhalten und die Bestellvolumen pro Order an die geänderte Situation (hohe Lagerbestände bei Lieferanten und Herstellern) angepasst haben. Dadurch können wir bei nahezu allen Neubestellungen günstigere Konditionen für Lagerware verhandeln und die Produkte entsprechend konkurrenzfähig anbieten. Mit steigenden Preisen und einem damit einhergehenden wachsenden Ergebnis ist bei den Kernkomponenten nicht zu rechnen. Daher wird sich unser Fokus in Richtung Zubehörprodukte, Montagesysteme und Dienstleistungen verschieben, da wir in diesen Bereichen von anhaltend stabilen Margen ausgehen. Ausgehend von diesen Gesichtspunkten planen wir für 2025 mit einem Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich und einer deutlichen Ergebniserholung. 3.2 Risikobericht Umfeldrisiko Die wesentlichen Photovoltaikmärkte, in denen die Offgridtec GmbH aktiv ist, sind weiterhin politisch reglementiert. Demzufolge kann es in diesen Märkten zu Veränderungen kommen. Da der Energiewandel in der EU, aber vor allem in Deutschland, ein gesellschaftlich unterstütztes Thema darstellt und in vielen Parteiprogrammen außerordentliche Zustimmung erfährt, stufen wir das politische Risiko weiterhin als gering ein. Die Herausforderungen, Energielasten im Stromnetz zu verteilen und zu verwalten, wird neue Reglementierungen erfordern und neue Geschäftsmodelle hervorbringen. Die Geschäftsführung der Offgridtec GmbH beobachtet die Entwicklung genau. Insbesondere das Segment der Großspeicher, Photovoltaikmontage und der Ausbau von Ladeinfrastruktur für E-Mobilität wird ein weiterer, stark wachsender Geschäftsbereich sein. Die Bundesregierung möchte die Energiewende deutlich beschleunigen. Vor dem Hintergrund extremer Preissteigerungen für fossile Energieträger und dem Bedürfnis zu unabhängiger Versorgungssicherheit durch den anhaltenden Konflikt in der Ukraine und weiterer Konfliktherde im Nahen Osten geht die Geschäftsführung der Offgridtec GmbH von zügig deutlich sich noch weiter verbesserten Rahmenbedingungen für den Zubau erneuerbarer Energien und insbesondere der Photovoltaik in Deutschland aus. Die Geschäftsleitung schätzt das Umfeldrisiko daher insgesamt als gering ein. Branchenrisiko Die Veränderung des Marktumfeldes könnte zum Markteintritt zusätzlicher Wettbewerber mit alternativen Geschäftsmodellen führen. Als Risikobegrenzungsmaßnahme betreibt die Offgridtec GmbH strategische Partnerschaften, die noch weiter forciert werden, konsolidiert verschiedene Kostenfaktoren und verstärkt sich personell in den Bereichen Verkauf von kompletten PV-Anlagen an Eigenheimbesitzer und in der Beschaffung und Lieferkettenoptimierung durch Experten in den Herstellerländern. Verschiedene umfangreiche Marketingmaßnahmen wie Messeaufritte sorgten für positive Effekte aufgrund neuer Kundenklientel. Wir wurden von verschiedenen Mitbewerbern und neuen Lieferanten auf strategische Partnerschaften angesprochen. Messeauftritte sorgten für neue B2B Geschäftsbeziehungen und Verbreiterung des Produksortiments. Die gesunkenen Margen von PV-Modulen führen derzeit zu einer Marktbereinigung von Wettbewerbern, die lediglich auf den TREND aus 2022 "aufgesprungen" sind. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, sich im Markt zu behaupten. Dies wird durch Berichte bestätigt, die zeigen, dass sinkende Modulpreise und Margen die Branche belasten und zu finanziellen Schwierigkeiten und Insolvenzen führen. Die Geschäftsleitung schätzt das Branchenrisiko unter Berücksichtigung der Risikobegrenzungsmaßnahmen als gering ein. Finanzwirtschaftliche Risiken Produkt- und Leistungsgarantiefälle bzw. Leistungsverluste und Degeneration einiger verkaufter Module und Kapazitätsverluste einiger verkaufter Komponenten könnten zu geringem, aber zusätzlichen Kosten führen, insbesondere bei Herstellern, die nicht mehr zu ihren Garantieverpflichtungen stehen. Bisher wurden keine Produkte vertrieben, deren Hersteller nicht zu ihren Verpflichtungen stehen. Dies könnte sich unmittelbar finanziell auswirken. Nennenswerte Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ergeben sich für die Offgridtec GmbH nicht. Eine Volatilität der Preise, wie sie etwas bei den Energiepreisen existiert, ist auf dem Absatzmarkt derzeit zu beobachten. Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus dem innerbetrieblichen Kreislauf sowie in geringem Maße durch Fremdkapital von Kreditinstituten in Form von Kontokorrent-Linien. Die Gesellschaft nutzt keine Derivate, sodass keine Risiken in Bezug auf Finanzinstrumente vorliegen. Insgesamt sind keine Risiken bekannt, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder wodurch sich in absehbarer Zeit negative Auswirkungen auf die Liquiditätssituation der Gesellschaft ergeben könnten. Aus diesen Gründen schätzt die Geschäftsleitung das finanzwirtschaftliche Risiko als gering ein. Leistungswirtschaftliche Risiken Bei einigen Produkten ist die Offgridtec GmbH auf wenige Lieferanten angewiesen. Ein Ausfall könnte zu erheblichen Lieferschwierigkeiten führen. Es konnten zahlreiche neue Lieferanten gewonnen und im Vertrieb aufgebaut werden, um dem Risiko teilweise zu begegnen. Darüber hinaus ist der Erfolg der Offgridtec GmbH maßgeblich beeinflusst durch die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter. Die Suche nach qualifizierten Fachkräften unterliegt einem intensiven regionalen Wettbewerb. Dieser Entwicklung begegnen wir, indem wir uns auch weiterhin als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Die Geschäftsleitung schätzt das leistungswirtschaftliche Risiko als gering ein. Sonstige Risiken Starke Preisschwankungen, die durch gestiegene Rohstoffkosten und Lieferkettenprobleme verursacht wurden, sorgen teilweise für Unsicherheiten der Kunden und wirken sich teilweise auf das Bestellverhalten aus, da viele Kunden auf stabilere Marktbedingungen warteten. Die Geschäftsleitung schätzt die sonstigen Risiken als gering ein. 3.3 Chancenbericht Der Zubau der Solarleistung hat sich 2023 mit 14,1 Gigawatt im Vergleich zum Vorjahreszubau fast verdoppelt. Dies ist auf zahlreiche private Anlagen zurückzuführen. Ebenfalls gab es einen verstärkten Zubau von Solaranlagen auf gewerblichen Dächern und auf Freiflächen. In Bayern wurde 2023 mit 3,5 Gigawatt die meiste Solarleistung installiert. Am Jahresende 2023 betrug die installierte Gesamtleistung in Deutschland 81,7 Gigawatt. Damit müssen künftig jährlich 19 Gigawatt zugebaut werden, um das Ausbauziel von 215 Gigawatt für Solar im Jahr 2030 zu erreichen. Wir erwarten, dass wir von der positiven Nachfrage profitieren werden, die durch die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Marktentwicklung in den Bereichen Elektromobilität, Ladeinfrastruktur, Ersatzinvestitionen in ältere PV-Anlagen, den Ausbau von PV-Anlagen insbesondere im Bereich bis 30 kWp, die Modernisierung von Wohngebäuden und die Elektrifizierung von Heizsystemen begünstigt wird. (Bundesnetzagentur, Pressemeldung vom 05.01.2024 Zubau erneuerbarer Energien 2024) Das von der Regierung als "Osterpaket" bezeichnete Maßnahmenbündel soll die energiepolitischen Ziele des Ampel-Koalitionsvertrags umsetzen und wird als die bedeutendste energiepolitische Reform seit Jahrzehnten angesehen. Der Klimafonds der Bundesregierung sind für das Jahr 2024 von rund 57 Milliarden Euro vorgesehen, um den Ausbau der erneuerbaren Energien erheblich zu beschleunigen. Insgesamt werden zwischen 2024 und 2027 rund 211,8 Milliarden Euro zur Förderung von Investitionen und Maßnahmen bereitgestellt, die der Erreichung der Klimaschutzziele dienen sowie die Transformation zur Klimaneutralität vorantreiben sollen. (https://www.ihre-vorsorge.de/finanzen/nachrichten/was-der-klimafonds-fuer-verbraucher-bedeutet) Zusätzlich steigt die Nachfrage nach Lösungen für Bestandsanlagen mit auslaufenden Einspeiseverträgen, um die Nutzung von Solarstrom weiter zu optimieren. Deutschland hat keine Pläne, die Mehrwertsteuerbefreiung für Photovoltaikanlagen zu beenden, und in Österreich läuft ein ähnliches Vorhaben noch mindestens ein weiteres Jahr. (https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ktf-sondervermoegen-2207614) Die Geschäftsführung der Offgridtec GmbH rechnet daher mit einer Steigerung der Nachfrage nach Montagelösungen, Komponenten zur Erzeugung von Photovoltaikstrom, Schaffung von Speicherinfrastrukturen, Erweiterung der Ladeinfrastrukturen auch im privaten Bereich, sowie für Lösungen, Solarstrom auch für Wärmegewinnung zu nutzen. Es wird bereits ein erhöhtes Anfragevolumen nach diesen Komponenten sowie auch nach Dienstleistungen verzeichnet.
Eggenfelden, den 21. Februar 2025 Christian Krannich Martin Krannich Christian Van Bergen-Henegouwen BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023OFFGRIDTEC GMBH, EGGENFELDENDer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Offgridtec GmbH, Eggenfelden Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Offgridtec GmbH, Eggenfelden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Offgridtec GmbH, Eggenfelden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Der Bestand der Eröffnungsbilanzwerte der fertigen Erzeugnisse und Waren zum 1. Januar 2023 in Höhe von TEUR 9.719 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir an der Inventur für den Abschlussstichtag 31. Dezember 2022 nicht beobachtend teilgenommen haben und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand gewinnen konnten. Ebenso konnten wir die Bewertung der Eröffnungsbilanzwerte der ausgewiesenen fertigen Erzeugnisse und Waren zum 1. Januar 2023 nicht mit hinreichender Sicherheit überprüfen, da uns Unterlagen nur in unzureichendem Umfang vorgelegt wurden. Da die Vorräte zu Beginn der Periode in die Bestimmung der Ertragslage eingehen, können wir nicht ausschließen, dass Änderungen in der Gewinn- und Verlsutrechnung des Jahres hätten vorgenommen werden müssen mit entsprechender Auswirkung auf den Materialaufwand. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Deggendorf, 21. Februar 2025 Dr.
Kittl & Partner GmbH
Andreas Schwarzhuber, Wirtschaftsprüfer Karl Schröder, Wirtschaftsprüfer FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSSOFFGRIDTEC GMBH, EGGENFELDENDie Gesellschafterversammlung vom 21. Februar 2025 hat die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 beschlossen. Der Bilanzgewinn nach Verwendung zum 31. Dezenber 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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