Abbott Automation Solutions GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Feng Gao seit 21.1.2025 | Geschäftsführer |
Youchun Miao seit 7.5.2024 | Prokura |
Lingshi Kong seit 28.9.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Shanghai Zhenhua Heavy Industry Co. Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZPMC Germany GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023A. Geschäft und Rahmenbedingungen Die ZPMC Germany GmbH ist ein Unternehmen der Shanghai Zhenhua Heavy Industries Group Co., Ltd. mit Sitz in Shanghai, China. Gesellschafter der Shanghai Zhenhua Heavy Industries Group Co., Ltd. ist die China Communication Construction Co., Ltd (CCCC). Die ZPMC Germany GmbH ist die für den deutschen Markt zuständige Tochtergesellschaft der Shanghai Zhenhua Heavy Industries Group Co., Ltd. und ist im Bereich der Lieferung von Hafencontainerkranen sowie zugehörigen Service- und Ingenieurleistungen und als europäisches Einkaufzentrum für Gruppengesellschaften tätig. Gegründet wurde die ZPMC Germany GmbH, damals firmierend unter Shanghai Zhenhua Port Machinery Vertriebsservice GmbH, im Jahr 2005 als reine Vertriebsgesellschaft der Muttergesellschaft. In den folgenden Jahren konnte sich die Gesellschaft jedoch erfolgreich über die reine Vertriebsfunktion hinaus als Service- und Einkaufsdienstleister für Gruppengesellschaften etablieren und ihre Geschäftstätigkeit kontinuierlich ausbauen. B. Branchenentwicklung Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist abhängig von der Entwicklung der Zielmärkte und für den Bereich der Containerbrücken vom internationalen Welthandel und Warenumschlag. Im Jahr 2023 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3% gesunken und die deutsche Wirtschaft konnte - im Gegensatz zu anderen europäischen Märkten, ihre Erholung nach der Pandemie nicht fortsetzen. Langfristig sehen die Experten für den Seeverkehr in den kommenden 10 Jahren jedoch weiterhin eine jährliche Wachstumsrate von rund 3 Prozent im Containermarkt. Die weiteren Wachstumsprognosen stehen selbstverständlich unter der Voraussetzung einer anhaltend positiven Entwicklung der Weltwirtschaft. Aufgrund der global in unterschiedlichen Regionen immer wieder aufflackernden Krisen ist ein kurz- bis mittelfristiger Einbruch jederzeit möglich, der sich dann auch auf die internationalen Transportvolumina und damit mittelbar auch das Geschäft der ZPMC Germany GmbH negativ niederschlagen könnte. Langfristig wird wahrscheinlich der Trend zur permanenten Indienststellung neuer Tonnage wieder die Oberhand gewinnen und damit auch die Modernisierung der betreffenden Hafenanlagen erfordern. C. Darstellung des Geschäftsverlaufs Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 zeichnete sich durch eine konstante Weiterentwicklung des Geschäftsumfangs im Bereich der Service- und Einkaufsdienstleistungen aus, die sich auch betragsmäßig wieder zeigte. Im Bereich der Errichtung von Containerbrücken wurde ein im Vorjahr gestartetes Projekt weitergeführt. Die Gesamtleistung stieg im Vergleich zum Vorjahr mithin deutlich an. Wesentliche Investitionen wurden nicht vorgenommen. D. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr stiegen die Umsatzerlöse von TEUR 16.901 auf TEUR 26.711. Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf die geografischen Märkte auf:
Der Warenrohgewinn sank in 2023 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 3.055 auf TEUR 2.974 und ergibt sich wie folgt:
Der Personalaufwand stieg leicht von TEUR 1.004 im Vorjahr auf TEUR 1.160. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg leicht auf 16 Mitarbeiter. Das Geschäftsergebnis vor Steuern und dem Ergebnis aus Zinsaufwand und -ertrag (EBIT) ist von TEUR 541 auf TEUR 474 gesunken und der Jahresüberschuss ist von TEUR 95 auf TEUR 207 gestiegen. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft stieg leicht von TEUR 31.010 im Vorjahr auf TEUR 31.315 im Berichtsjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen unverändert bei TEUR 0. 3. Kapitalstruktur Das Eigenkapital hat sich von TEUR 2.974 auf TEUR 3.181 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der gleichzeitigen Erhöhung der Bilanzsumme nur leicht von 9,59 % auf 10,16 % erhöht. E. Risikomanagement Die Risiken im Geschäftsfeld der Gesellschaft haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht wesentlich geändert. Die Geschäftsführung ist eng in das operative Tagesgeschäft eingebunden, um sicherzustellen, dass Risiken aus allen Teilbereichen des Unternehmens zügig adressiert werden können, damit Situationen vermieden werden, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Die Liquiditätslage wird regelmäßig überwacht. Wesentliche Risiken aus Zahlungsausfällen sind derzeit nicht erkennbar. F. Bericht zu Chancen und Risiken 1. Wesentliche Chancen Durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und Entwicklung zu einem europäischen "Purchase Center" für zahlreiche Gruppengesellschaften ist die Abhängigkeit der Gesellschaft von Großprojekten im Bereich der Errichtung von Containerbrücken gesunken, die naturgemäß nur zyklisch vergeben werden. Langfristig geht die Gesellschaft davon aus, dass durch die erzielte Geschäftsausweitung ein Umsatzanstieg bei den nicht zyklischen Umsätzen realisiert werden kann, wohingegen die Gesamtleistung auch weiterhin von dem nur bedingt zu prognostizierenden Abschluss von Großprojekten abhängig bleibt. 2. Risiken der künftigen Entwicklung Die Risiken im Geschäftsumfeld der Gesellschaft haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt nicht wesentlich geändert. Risiken werden nach den Parametern Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Falle des Eintritts quantifiziert. Entsprechend werden die Risiken in die Kategorien "hoch", "mittel" und "gering" eingestuft. Im kommenden Jahr werden die Entwicklungen in der Weltwirtschaft, den wesentlichen Märkten in Europa, Asien und Nordamerika weiterhin genau beobachtet, um bei Bedarf risikominimierende Maßnahmen zu ergreifen. Die derzeitigen geopolitischen Krisen und deren Auswirkungen auf die globale Wirtschaftsentwicklung und ein mögliches Abkühlen der Konjunktur in den Produktions- und damit Logistikindustrien stellen ein konstantes Risiko für die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft dar. Ferner ist die Gesellschaft auf funktionierende Wirtschaftsbeziehungen der europäischen Länder mit China angewiesen und Einschränkungen dieser Wirtschaftsbeziehungen hätten negative Auswirkungen auf die zukünftigen Marktchancen der Gesellschaft. Hier besteht eine direkte Korrelation. Die Geschäftsführung schätzt dieses Risiko als mittleres Risiko ein Ein weiteres globales Risiko besteht für die Gesellschaft in der Erhöhung von Handelsbeschränkungen auf den internationalen Märkten. Die Geschäftsführung schätzt dieses Risiko als mittleres Risiko ein. Die enge Einbindung der Geschäftsführung in das operative Geschäft sowie die enge Kooperation mit der Muttergesellschaft auch in anderen Märkten stellt sicher, dass Risiken aus allen Teilbereichen des Unternehmens der Geschäftsführung gemeldet werden, um Situationen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, früh erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Die Gesellschaft ist in das Berichtswesen und das übergeordnete Risikomanagement-System der Gruppe voll eingebunden. Grundsätzliche Risiken bestehen aufgrund der internationalen Geschäftstätigkeit in einer potenziellen Verschlechterung der Währungsrelation Euro / US-Dollar sowie der Währungsrelation Euro / RMB. Bestandsgefährdende oder andere bedeutsame Risiken sind derzeit nicht erkennbar. G. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2024 Die Prognose der Geschäftsführung für den Geschäftsverlauf und die Lage des Unternehmens ist insgesamt positiv. Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 konstante Umsätze bei einem steigenden Ergebnis. Der im Vorjahr für 2023 erwartete Umsatzanstieg ist erwartungsgemäß eingetreten. Der Jahresüberschuss ist entgegen der Vorjahresprognose nicht konstant geblieben, sondern gestiegen. Das Risiko aus den Auswirkungen politischer Krisen auf den globalen Handel und die Marktchancen chinesischer Produkte im Infrastrukturbereich insbesondere in Europa wird durch die Geschäftsführung überwacht, führt aber bisher für die Gesellschaft zu keinen wesentlichen langfristigen Einbußen. Eine abschließende Beurteilung und genaue Bezifferung der Risiken sind der Gesellschaft aufgrund der derzeit nicht absehbaren Entwicklungen nicht möglich. Der Risikobericht wurde jedoch um mögliche Auswirkungen der geopolitischen Krisen ergänzt.
Hamburg, 26. August 2024 Gez. ZPMC Germany GmbH Tianwei Yang, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die ZPMC Germany GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 92856 eingetragen. Der Jahresabschluss der ZPMC Germany GmbH wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH - Gesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear nach steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Selbständig nutzbare Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Fremdwährungsgeschäfte wurden zum Umrechnungskurs zum Bezugszeitpunkt gebucht. Sofern die Posten zum Bilanzstichtag noch vorhanden waren, wurde § 256a HGB angewandt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel auf Blatt 3 zu entnehmen. Angaben zu Forderungen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 1.084 (Vorjahr: TEUR 1.042), davon TEUR 1.032 gegen verbundene Unternehmen. Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 13.999 (Vorjahr: TEUR 8.159), davon sind TEUR 5.974 in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten. Angaben zu den sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 55). Angaben zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 10.423 nach TEUR 27.976 im Vorjahr. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR 768 gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: TEUR 12.652). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Berichtsjahr musste ein im Vorratsvermögen befindlicher Bohrkopf um TEUR 397 auf den Schrottwert abgeschrieben werden. V. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 16. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d § 285 Abs. 1 Nr. 3 a HGB beträgt TEUR 483. Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den einzelvertretungsberechtigten Herrn Tianwei Yang geführt. Eine Angabe zu der Vergütung des Geschäftsführers unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Die ZPMC Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss der China Communications Constructions Company Ltd., China einbezogen. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist unter der Internetadresse http://en.ccccltd.cn/tzzgx/dxbg/ erhältlich. Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, 26. August 2024 Tianwei Yang Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileZPMC Germany GmbH, HamburgEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Kumulierte Abschreibungen
Buchwerte
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ZPMC Germany GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ZPMC Germany GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZPMC Germany GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 28. November 2024 GENIUS
GmbH
Nitsche, Wirtschaftsprüfer |
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