BHT Invest GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Dr. Schmitz seit 14.1.2025 | Geschäftsführer |
Sven Hoffmann seit 1.9.2021 | Prokura |
Dieter Henne seit 23.7.2019 | Geschäftsführer |
Hans-Gerd Dr. Wienands-Adelsbach seit 10.5.2019 | Geschäftsführer |
Stefan Dr. Giebel seit 11.12.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
U***** J****** | 4.20% |
| 3.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Th. Simon GmbH & Co. KGBitburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Entwicklung des Anlagevermögens
* Die Zu- /Abschreibungen entsprechen der
Fortschreibung der at-equity-Bewertung.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Th. Simon GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Köln, den 25. März 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Norbert Linscheidt, Wirtschaftsprüfer ppa. Dario Nikolic, Wirtschaftsprüfer Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernkapitalflussrechnung
Amtsgericht Wittlich, HRA 41441Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Erläuterungen (1) Der Konzernabschluss der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften in Tausend EURO aufgestellt. Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind zusammengefasst worden, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren angewendet. (2) Konsolidierungskreis Konzernobergesellschaft ist die Th. Simon GmbH & Co. KG. In den Konzernabschluss sind neben der Th. Simon GmbH & Co. KG 25 inländische und 3 ausländische Gesellschaften einbezogen, bei denen der Obergesellschaft unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zusteht. Daneben werden 8 assoziierte Unternehmen im Wege der at-equity-Konsolidierung einbezogen. Aufgrund der Vorschrift des §296 Abs. 2 HGB sind 15 inländische und 9 ausländische Gesellschaften nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden. Hieraus ergeben sich keine Beeinträchtigungen des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, da sie sowohl einzeln, als auch in ihrer Gesamtheit von untergeordneter Bedeutung sind. Außerdem wurden die unter D. (Anlage 1/26) aufgeführten 5 assoziierten Unternehmen nicht nach § 312 HGB konsolidiert, weil die Beteiligungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. (3) Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, aufgestellt, für die BHT Circular II GmbH wurde ein Zwischenabschluss auf den 31.12.2021 erstellt. Die Berichtswährung ist der Euro. Bei Abschlüssen konsolidierter Tochterunternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, werden die Bilanzposten zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Euro bewertet. Ausnahme ist das Eigenkapital, das zum historischen Kurs angesetzt wird. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet. Durch die Währungsumrechnung bedingte Differenzen werden erfolgsneutral innerhalb des Konzerneigenkapitals im Ausgleichsposten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen. Die für den Konzern wichtigsten Währungen sind: Tschechische Krone, US-Dollar und Britisches Pfund. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Aufstockung von Anteilen oder ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Das Eigenkapital wird nach § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Zeitwert, der den in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten im Zeitpunkt der vorgenannten Verrechnung beizulegen ist, angesetzt. Ein nach der Verrechnung auf der Aktivseite verbleibender Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die für Erwerbsvorgänge bis zum 31. Dezember 2009 im Rahmen der Kapitalkonsolidierung angewandte Buchwertmethode wird gemäß Artikel 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB für diese sog. Altfälle fortgeführt. Werden nach Erlangung des beherrschenden Einflusses weitere Anteile an einem Tochterunternehmen erworben (Aufstockung) oder veräußert (Abstockung), ohne dass der Status als Tochterunternehmen verloren geht, werden diese Transaktionen als Kapitalvorgang abgebildet. Hierbei sind die Vermögensgegenstände und Schulden nicht neu zu bewerten. Vielmehr sind die Anschaffungskosten der weiteren Anteile mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs dieser Anteile zu verrechnen. Sofern sich nach dieser Verrechnung ein Unterschiedsbetrag ergibt, ist dieser erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital zu verrechnen. Nicht dem Konzern zuzurechnende Anteile anderer Gesellschafter werden unter den Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile ausgewiesen. Zwischenergebnisse, Umsätze, andere Erträge und Aufwendungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den nach den Regeln der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert. (4) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien aufgestellt. Sofern in den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt werden, die von den im Konzernabschluss anzuwendenden Methoden abweichen, sind bei den entsprechenden Posten die erforderlichen Anpassungen im Rahmen der Handelsbilanz II vorgenommen worden. Bei den assoziierten Unternehmen werden vom Konzernabschluss abweichende Bewertungsmethoden angewandt. Es wurde einheitlich jeweils der letzte vorliegende Konzernabschluss bzw. Abschluss des assoziierten Unternehmens zugrunde gelegt. Bei einem assoziierten Unternehmen wird der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss dieses assoziierten Unternehmens dem Konzernabschluss zugrunde gelegt. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden, soweit sie nach dem 31. Dezember 2009 angeschafft oder selbst hergestellt worden sind, grundsätzlich ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die vor dem 1.Januar 2010 angeschafft oder selbst hergestellt worden sind, wird die degressive Abschreibung gemäß Artikel 67 Abs. 4 EGHGB fortgeführt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter 800 €; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Die in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern sind durch langfristig bestehende Absatzverträge sowie einen langen Lebenszyklus der Produkte der erworbenen Betriebe begründet. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Der nach § 301 Abs. 3 HGB auszuweisende Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung beträgt 0 Mio € (Vorjahr 18,5 Mio €). Der Geschäfts- oder Firmenwert wird nach § 309 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 3 HGB über 5 Jahre abgeschrieben. Die Bestimmung der Nutzungsdauer erfolgt auf Basis einer Analyse der Stabilität der Branche, des Lebenszyklusses der Produkte, der wichtigen Absatz- und Beschaffungsverträge sowie der Nachhaltigkeit der Kundenbeziehungen. Im Geschäftsjahr wurden 18,5 Mio € Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte zeitanteilig verrechnet. Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800 € nicht übersteigen. Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Assoziierte Unternehmen werden nach der Buchwertmethode at-equity bewertet. Die Ermittlung des Unterschiedsbetrages aus der Equity-Bilanzierung erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung, sofern bisher wegen untergeordneter Bedeutung auf eine Einbeziehung verzichtet wurde. Ein bei erstmaliger Equity-Bewertung entstehender Geschäfts- oder Firmenwert wird innerhalb der Anteile an Assoziierten at-equity Unternehmen geführt und planmäßig über 4-5 Jahre abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Equity-Bewertung betrugen zum Bilanzstichtag 42,8 Mio € (Vorjahr 62,8 Mio €). Sie werden über 4 - 5 Jahre abgeschrieben. Der nach § 312 Abs. 1 HGB auszuweisende Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital der assoziierten Unternehmen beträgt 48,6 Mio € (Vorjahr 70,5 Mio €) bei Abschreibungen von 22,0 Mio €. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Genossenschaftsanteile und sonstigen Ausleihungen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird - auch bei vorübergehender Wertminderung - durch angemessene Abschreibungen Rechnung getragen. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt, soweit nicht ein Festwert für bestimmte Hilfs- und Betriebsstoffe besteht. Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die notwendigen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten beinhalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1-15 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Rückstellungen für "Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" sowie die unter den "Sonstigen Rückstellungen" ausgewiesenen weiteren Sozialverpflichtungen werden auf der Grundlage der Projected Unit Credit Methode unter Anwendung eines Diskontierungssatzes von 1,87 % (Vorjahr 2,30 %) p.a. (Pensionsverpflichtungen) gemäß § 253 Abs. 2 HGB für Restlaufzeiten von 15 Jahren (10-Jahres-Durchschnitt), eines Gehaltstrends von 2,48 % (Vorjahr 2,48 %) p.a. und eines Rententrends von 1,0 - 2,0 % (Vorjahr 1,0 - 2,0 %) p.a. errechnet. Grundlage für die vorgenommene Bewertung sind die anerkannten "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck, Köln. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 26,9 Mio € (Vorjahr 33,8 Mio €). Soweit verpfändetes Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen oder Altersteilzeitverpflichtungen besteht, erfolgt eine Verrechnung mit der Rückstellung. Eventuelle Überdeckungen werden unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden teilweise durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Erläuterungen zur Konzernbilanz (5) Anlagevermögen Wir verweisen auf die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens als Anlage zum Anhang. (6) Vorräte
(7) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
(8) Wertpapiere
(9) Rechnungsabgrenzungsposten
(10) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Soweit aus verpfändetem Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen oder Altersteilzeitverpflichtungen eine Überdeckung resultiert, wird diese unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.
Die Erträge aus Deckungsvermögen wurden in Höhe von 48 T€ mit dem Personalaufwand und in Höhe von 30 T€ mit dem Zinsaufwand verrechnet. (11) Kapitalanteile Die Kapitalanteile entsprechen den Kapitalanteilen der Kommanditisten der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg. (12) Rücklagen Die Zusammensetzung und Entwicklung der Rücklagen ergibt sich aus dem Eigenkapitalspiegel. (13) Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Aus der Währungsumrechnung ergab sich eine Eigenkapitaldifferenz in Höhe von 3.158 T€ (Vorjahr 368 T€). (14) Nicht beherrschende Anteile In dieser Position werden die auf konzernfremde Gesellschafter entfallenden Anteile am nach den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns ermittelten Eigenkapital einbezogener Tochtergesellschaften ausgewiesen. (15) Konzernbilanzgewinn
(16) Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 und 2 HGB beträgt zum Bilanzstichtag 26,9 Mio €. In den Pensionsrückstellungen wurde Deckungsvermögen in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 2.921 T€ (Vorjahr 2.843 T€) verrechnet. Der ergebniswirksame Teil der Veränderung des Deckungsvermögens wurde in Höhe von 48 T€ mit dem Personalaufwand und in Höhe von 30 T€ mit dem Zinsaufwand verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten. (17) Übrige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen zum überwiegenden Teil Pfandrückzahlungsverpflichtungen für Leergut (142,8 Mio €; Vorjahr 135,8 Mio €), Vertriebsrückstellungen (66,0 Mio €; Vorjahr 67,3 Mio €) und Personalrückstellungen (41,6 Mio €; Vorjahr 44,5 Mio €). In den Altersteilzeitrückstellungen wurde Deckungsvermögen in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen sowie treuhänderisch verwalteter Investmentfonds in Höhe von 1.814 T€ (Vorjahr 903 T€) verrechnet. Der ergebniswirksame Teil der Veränderung des Deckungsvermögens wurde in Höhe von 1 T€ mit dem Personalaufwand und in Höhe von 0 T€ mit dem Zinsaufwand verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten. (18) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern der Konzernmuttergesellschaft betreffen Verrechnungskonten der Gesellschafter. Die Steuerverbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Umsatzsteuer sowie noch abzuführende Biersteuer für Dezember. (19) Passive latente Steuern Das Aktivierungswahlrecht für latente Steuern nach § 274 HGB wird auf Ebene der Jahresabschlüsse weiterhin nicht ausgeübt. Aufgrund von Abweichungen zwischen den Wertansätzen in den Handelsbilanzen II und den Steuerbilanzen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden latente Steuern erfasst, sofern sich bezogen auf die jeweilige in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaft ein Überhang passiver latenter Steuern ergibt. Die Unterschiedsbeträge zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ergeben sich wie folgt:
Aktive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB werden mit 1,9 Mio € ausgewiesen (im Vorjahr 1,2 Mio €), passive latente Steuern mit 14,8 Mio € (im Vorjahr 17,2 Mio €) ausgewiesen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf der Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von rd. 29 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Ausnahme hiervon bilden die in der Handelsbilanz II der Wera Werk s.r.o. erfassten latenten Steuern, bei deren Berechnung ein Steuersatz von 19 % zugrunde gelegt wurde. Insgesamt ergeben sich folgende latente Steuern:
Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (20) Umsatzerlöse
In den Vorjahresumsätzen der Brauereien sind die Umsätze der Wernesgrüner Brauerei GmbH enthalten. (21) Sonstige betriebliche Erträge Die übrigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Erträge aus Anlagenabgängen und aus der Auflösung von Rückstellungen. Zusätzlich werden hier auch Erträge aus Investitionszulagen und -Zuschüssen sowie sonstige betriebliche Nebenerträge ausgewiesen. Außerdem sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.273 T€ (Vorjahr 559 T€) enthalten. Periodenfremde Erträge, die für die Beurteilung der Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, sind in Höhe von 10.661 T€ (Vorjahr 2.946 T€) angefallen. (22) Materialaufwand
(23) Personalaufwand
Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
(24) Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert sind in Höhe von 352 T€ (Vorjahr 3.141 T€) angefallen und betreffen immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagevermögen. (25) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die übrigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen, Vorsorge für Risiken, Instandhaltungsaufwendungen sowie Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens außer Vorräten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 83 T€ (Vorjahr 1.276 T€) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen, die für die Beurteilung der Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, sind nicht angefallen. (26) Finanzergebnis
(27) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Hierin sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von 3.157 T€ (Vorjahr 2.357 T€) enthalten. Periodenfremde Steueraufwendungen sind mit 806 T€ (Vorjahr Steuererträge 645 T€) enthalten. (28) Außerordentliche Erträge und Aufwendungen Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält Posten von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 4.692 T€ (Vorjahr 0 T€), in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 922 T€ (Vorjahr 0 T€) sowie im sonstigen Steueraufwand in Höhe von 3.947 T€. Sonstige Angaben (29) Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Eine Verrechnung von in der Konzernbilanz ausgewiesenen Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte bei den Positionen: Pensionsrückstellungen: Bruttoverpflichtungen von 292,9 Mio € (Vorjahr 276,3 Mio €) wurden mit von den Versicherern bescheinigten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 2,9 Mio € (Vorjahr 2,8 Mio €) verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht deren Anschaffungskosten. Sonstige Rückstellungen: Altersteilzeitverpflichtungen von brutto 3,3 Mio € (Vorjahr 2,8 Mio €) wurden mit Deckungskapital in Höhe von 1,8 Mio € (Vorjahr 0,9 Mio €) verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten. (30) Eventualverbindlichkeiten Es bestehen aufschiebend bedingte Verpflichtungen aus Beteiligungen in Höhe von 296,0 Mio € (Vorjahr 297,9 Mio €), davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0 Mio € (Vorjahr 3,9 Mio €). (31) Aufwendungen für Organmitglieder der Muttergesellschaft Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betragen 4,8 Mio €. Die Vergütungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen gemäß §314 Abs. 1 Nr. 6 HGB betragen 0,2 Mio €. (32) Haftungsverhältnisse
Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den in der Bilanz ausgewiesenen Haftungsverhältnissen schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. (33) Außerbilanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von 32,2 Mio € (Vorjahr 33,9 Mio €)
(34) Angaben zu bestimmten Finanzinstrumenten gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 15 HGB Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Devisenkontrakte werden einzeln auf Basis des Austauschbetrages mit den aktuellen Marktterminkursen am Abschlussstichtag im Vergleich zu den vereinbarten Termin- bzw. Kontraktkursen bewertet. Die Marktterminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen. Bewertungseinheiten Fünf variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restvaluta am Stichtag von 90.554 T€ und Restlaufzeiten von 2022 bis 2027 sind durch fünf Zinsswaps in vollem Umfang abgesichert. Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich in vollem Umfang im Sicherungszeitraum voraussichtlich aus, weil Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in betraglich gleicher Höhe und Laufzeit durch Zinssicherungsgeschäfte abgesichert werden. Die Zinsbelastung ist im Ergebnis fest. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. Die Darlehen sind zum jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert, die positiven sowie die negativen Marktwerte der Zinssicherungsgeschäfte wurden bilanziell nicht berücksichtigt. Die vom Vertragspartner ermittelten positiven Marktwerte der Zinssicherungsgeschäfte betragen insgesamt 0 T€, die Summe der negativen Marktwerte beläuft sich auf -142 T€. Devisensicherung Zum Bilanzstichtag bestehen Devisen-Termingeschäfte über den Ankauf von US-Dollar zu festgelegten Umrechnungskursen. Es besteht die Verpflichtung im Folgejahr insgesamt 6,0 Mio USD für insgesamt rd. 4,9 Mio € zu erwerben. Das daraus resultierende Risiko im Vergleich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag beträgt 0 T€ (im Vorjahr 516 T€, als Drohverlustrückstellung bilanziert). Zum Bilanzstichtag bestehen weiterhin Devisen-Termingeschäfte über den Verkauf von 0,5 Mio USD, 2,0 Mio CAD sowie 1,1 Mio GBP im Geschäftsjahr 2022 für insgesamt ca. 3,0 Mio €. Bemessen nach dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag ergaben sich hieraus Risiken, für die eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 71 T€ (Vorjahr 65 T€) zu bilden war. Bei einer Tochtergesellschaft in Tschechien bestehen Devisenforwards betreffend den Kauf von Tschechischer Krone (CZK) gegen Euro bis 2023 im Gesamtumfang von 873 Mio CZK, dies entspricht rund 33,5 Mio €. Bemessen nach dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag ergaben sich hieraus wie im Vorjahr keine Risiken, für die eine Drohverlustrückstellung zu bilden war. (35) Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB Es besteht ein Bestellobligo in Höhe von 186,7 Mio € (Vorjahr 177,8 Mio €). (36) Investmentfonds Die Th. Simon Verwaltungs GmbH sowie die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG halten im Finanzanlagevermögen Investmentfonds im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Die internationale Ausrichtung der Anlagen dient der Risikodiversifikation unter Ausnutzung von Wachstumschancen. Den Investmentfonds ist zum Bilanzstichtag ein Kurswert in Höhe von 305,5 Mio € beizulegen. In dem vorgenannten Kurswert sind stille Reserven in Höhe von 13,3 Mio € enthalten. Im Geschäftsjahr sind Ausschüttungen in Höhe von 0,0 Mio € erfolgt. Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe bestehen zum Teil insoweit, dass eine wöchentliche Rückgabe der Anteile möglich ist. Die Fondsmanager können jederzeit auf Veränderungen an den Kapitalmärkten reagieren. (37) Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB Die Th. Simon GmbH & Co. KG hält neben ihrer Beteiligung an der Th. Simon Verwaltungs GmbH als persönlich haftender Gesellschafterin ohne Kapitalbeteiligung folgende Anteile an anderen Unternehmen:
(38) Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt, untergliedert nach Tätigkeiten:
(39) Offenlegung Die Th. Simon GmbH & Co. KG veröffentlicht den Konzernabschluss und Konzernlagebericht im elektronischen Bundesanzeiger. Damit greift die befreiende Wirkung für die Feststellung und Veröffentlichung von Teilkonzernabschlüssen nach §291 sowie von Jahresabschlüssen für einzelne Konzerngesellschaften (Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, Th. Simon Verwaltungs GmbH, Bitburg, Th. Simon Invest GmbH, Bitburg, Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg, Simonbräu Grundstücks- und Gaststättengesellschaft mbH, Bitburg, Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH, Bad Köstritz, König-Brauerei GmbH, Duisburg, Grundstücksverwaltungsgesellschaft König-Brauerei GmbH & Co. KG, Duisburg, Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH, Lich, Grundstücksverwaltungsgesellschaft Licher Privatbrauerei mbH, Lich, Benediktiner Weißbräu GmbH, Ettal, Bitburger Kontor-Gruppe GmbH, Bitburg, trinkkontor GmbH, Duisburg, trinkkontor Bitburger Bier-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, trinkkontor Mittelhessen GmbH & Co. KG, Wettenberg, Bitburger Holding GmbH, Bitburg, BHT Tool GmbH, Wuppertal, Wera Werkzeuge GmbH, Wuppertal, BHT Water GmbH, Bitburg, Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG, Gerolstein, Rocky Venture Capital GmbH, Gerolstein, BHT Circular II GmbH, Bitburg, BHT Beteiligungsgesellschaft mbH, Bitburg, BHT Invest GmbH, Bitburg, Bitburger Ventures GmbH, Bitburg) nach den §§ 264 Abs. 3 und 264 b HGB. (40) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Am 24. Februar 2022 hat die russische Armee die Ukraine angegriffen. Westliche Länder haben darauf mit massiven Sanktionen gegenüber Russland reagiert. Derzeit sind die weiteren Entwicklungen und die weltwirtschaftlichen Auswirkungen in ihrer vollen Bandbreite nur schwer abzuschätzen. Dies gilt insbesondere für den Energiesektor. Aufgrund der rasanten Entwicklung und der damit verbundenen hohen Unsicherheit können wir die finanziellen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf unsere Geschäftsaktivitäten nicht verlässlich abschätzen. (41) Gewinnverwendungsbeschluss des MutterunternehmensEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens den Gesellschafter-Darlehenskonten gutzuschreiben.
Bitburg, den 17.03.2022 Th. Simon GmbH & Co. KG Geschäftsführung Th. Simon Verwaltungs GmbH Matthäus Niewodniczanski Dieter Henne Dr. Hans-Gerd Wienands Axel Dahm Jan Niewodniczanski Stephan Fahrig Dr. Stefan Schmitz Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzernlagebericht 2021Grundlagen des Konzerns Unser Familienunternehmen hat seinen Ursprung in einer im Jahre 1817 in Bitburg gegründeten Brauerei und umfasst heute eine mittelständische Unternehmensgruppe, deren Aktivitäten unter dem Dach der Th. Simon GmbH & Co. KG zusammengefasst sind. Die beiden Geschäftsfelder der Bitburger Unternehmensgruppe werden in der Bitburger Braugruppe und der Bitburger Holding geführt. Zum Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe gehören die Bitburger Brauerei in Bitburg (Rheinland-Pfalz), die König-Brauerei in Duisburg (Nordrhein-Westfalen), die Köstritzer Schwarzbierbrauerei in Bad Köstritz (Thüringen) sowie die Licher Privatbrauerei in Lich (Hessen). Die Bitburger Braugruppe vereint ein Portfolio aus nationalen und regionalen Marken. Daneben unterhält die Bitburger Braugruppe einen Getränkefachgroßhandel, der unter der Marke trinkkontor firmiert. Die Bitburger Holding investiert außerhalb des Geschäftsfeldes der Bitburger Braugruppe und trägt mit dieser Diversifikation zur nachhaltigen und profitablen Entwicklung der Unternehmensgruppe bei. Die Bitburger Holding hält Mehr- und Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Hierzu gehören unter anderem die Mehrheitsbeteiligungen am Gerolsteiner Brunnen in Gerolstein sowie an der Wera-Gruppe in Wuppertal. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Laut statistischem Bundesamt ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um +2,7% gestiegen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wurde auch in diesem Jahr wesentlich durch das Corona-Infektionsgeschehen und die daraus resultierenden Einschränkungen beeinflusst. Trotz der andauernden Pandemiesituation sowie Liefer- und Materialengpässen erholte sich die Wirtschaft 2021 nach dem Rückgang im Vorjahr. Allerdings konnte die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreichen. Während die Produktion im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Sowohl das verarbeitende Gewerbe, als auch die meisten Dienstleistungsbereiche konnten im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Steigerung der preisbereinigten Bruttowertschöpfung verzeichnen. Im Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wachstum wegen der anhaltenden Einschränkungen verhaltener aus. Im Jahr 2021 stabilisierten sich die preisbereinigten privaten Konsumausgaben auf dem niedrigen Vorjahresniveau und liegen damit noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt. Die Konsumausgaben des Staates stiegen im zweiten Corona-Jahr um weitere +3,4%. Dabei waren die Haupttreiber insbesondere die Antigen-Schnelltests, Corona-Impfstoffe sowie die Kosten für die Test- und Impfzentren. Der Außenhandel erholte sich im Vergleich zum Vorjahr und konnte preisbereinigt +9,4% mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr exportieren. Die Importe konnten preisbereinigt um +8,6% zulegen. Damit lag der Außenhandel in Deutschland 2021 nur noch leicht unter dem Niveau des Jahres 2019. Die Erwerbstätigkeit blieb gegenüber 2020 stabil und erreichte damit im Jahresdurchschnitt 2021 44,9 Millionen Erwerbstätige. Viele Erwerbstätige arbeiteten nun in anderen Wirtschaftsbereichen oder Beschäftigungsverhältnissen. Insbesondere kam es im Handel, Verkehr und Gastgewerbe zu Beschäftigungsverlusten (-1,8%). Beschäftigungsgewinne gab es hingegen im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+2,2%) sowie im Bereich Information und Kommunikation (+2,4%) sowie im Baugewerbe (+1,2%). Es waren mehr Erwerbstätige sozialversicherungspflichtig, während die Zahl geringfügiger Beschäftigter und Selbstständiger 2021 weiter abnahm. Das Finanzierungsdefizit der staatlichen Haushalte lag im Jahr 2021 bei 153,9 Mrd. € und war das zweithöchste Defizit seit der deutschen Wiedervereinigung. Dagegen waren die Finanzierungssalden der Länder und der Sozialversicherungen nur leicht im Minus, die Gemeinden konnten sogar einen kleinen Überschuss verzeichnen. Gemessen am nominalen BIP ergab sich für den Staat im Jahr 2021 eine Defizitquote von 4,3%. Die Inflationsrate lag bei +3,1% gegenüber dem Vorjahr und erreichte im Dezember 2021 mit +5,3% den höchsten Stand 2021. Im Jahresdurchschnitt verteuerten sich vor allem die Energieprodukte. Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich um +3,2%, Waren und Dienstleistungen um +4,3% bzw. +2,1%. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 14. Januar 2022/Pressemitteilung Nr. 025 vom 19. Januar 2022) Branchenspezifische Entwicklung Für die Bitburger Braugruppe stellt der deutsche Biermarkt den Markt mit der höchsten Umsatzbedeutung dar. Laut Statistischem Bundesamt sank der Gesamtbierabsatz aller deutschen Brauereien inklusive der Auslandsabsätze im Jahr 2021 um -2,2% gegenüber dem Vorjahr auf etwa 85,3 Mio. hl. Der Inlandsabsatz ging dabei um -3,4% auf 69,5 Mio. hl zurück. Alkoholfreie Biere und alkoholfreie Mixe sind in dieser Absatzstatistik nicht enthalten. Die abermals durch die Corona-Pandemie bedingten Schließungen der Gastronomie, sowie der Wegfall großer Sportveranstaltungen und Stadtfeste haben dazu geführt, dass die Fassbierabsätze der größten deutschen Biermarken erneut um -40% bis -60% unterhalb des Niveaus von 2019 blieben. Hatte in 2020 die Verlagerung des Konsums nach Hause noch dazu geführt, dass der Absatz im deutschen Handel an alkoholhaltigen und alkoholfreien Bier- und Biermischgetränken deutlich gestiegen war, lag das Ergebnis in 2021 mit -3,3% Menge bzw. -0,8% Umsatz nun unter Vorjahr. Während erneut die Segmente Helles und Lagerbier wachsen konnten, lagen vor allem die Sorten Weizen und Export unter Vorjahr. Auch die Hauptsorte Pils verlor mit -3,1% Umsatz bzw. -4,5% Absatz überdurchschnittlich. Für unsere Beteiligung am Gerolsteiner Brunnen ist der Absatzmarkt mit der höchsten Umsatzrelevanz der deutsche Mineralwassermarkt. Der Markt für Alkoholfreie Getränke (AfG) konnte im Jahr 2021 das Mengenniveau des Vorjahres nicht halten (Absatz -4,8% vs. Vorjahr laut GfK Consumer Panel FMCG). Die größten Absatzverluste verzeichnete hierbei das Segment Wasser mit einem Rückgang von -7,2%. Am stärksten von dem Rückgang betroffen waren der Discount und der Preiseinstiegsbereich, weshalb der Umsatzrückgang mit -3,7% zum Vorjahr unterdurchschnittlich ausfiel. Während die Wässer mit viel und wenig CO 2 Rückgänge von -8,7% bzw. -9,7% deutliche Rückgänge zu verzeichnen hatten, konnte Wasser ohne CO 2 trotz eines Rückganges um -1,7% weiter Marktanteile hinzugewinnen. (Quellen: Statistisches Bundesamt (Destatis): Absatzstatistik Bier, Fachserie 14, Reihe 9.2. // Nielsen MarketTrack, Bier- und Biermix, LEH+GAM inkl. Aldi/Lidl/Norma; Gesamtjahr 2021; GfK Consumer Panel FMCG, AFG, Jan-Dez 17-21, Wasser, Jan-Dez 17-21) Ertragslage Die Bitburger Braugruppe inklusive Getränkefachgroßhandel erzielte konsolidierte Umsatzerlöse in Höhe von 665,3 Mio. €, die um -57,4 Mio. € (-7,9%) unter dem Vorjahr lagen. Zu beachten ist, dass im Vorjahr die Umsätze der zum Ende des Jahres 2020 verkauften Wernesgrüner Brauerei enthalten waren. Die Mehrheitsbeteiligungen der Bitburger Holding erzielten konsolidierte Umsatzerlöse in Höhe von 492,8 Mio. € und lagen damit um +29,8 Mio. € (+6,4%) über dem Vorjahr. Die konsolidierten Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe lagen im Berichtsjahr mit 1.158,2 Mio. € um -27,6 Mio. € bzw. -2,3% unter dem Vorjahr (1.185,7 Mio. €). Von diesem Umsatz wurden 87,0% im Inland erzielt (Vorjahr 89,1%). Das EBITDA der Unternehmensgruppe lag mit 241,1 Mio. € um +41,7 Mio. € (+9,6%) über dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis nach Steuern stieg um +43,9 Mio. € (+130,0%) auf 77,6 Mio. €. Im Geschäftsjahr betrugen die in der Unternehmensgruppe angefallenen Ertragsteuern einschließlich der latenten Steuern 26,5 Mio. € (Vorjahr: 19,0 Mio. €). Der Jahresüberschuss des Konzerns stieg um +40,0 Mio. € (+123,9%) gegenüber dem Vorjahr auf 72,2 Mio. €. Wie im letzten Jahr prognostiziert, konnte das Umsatzniveau stabilisiert und das Ergebnisniveau gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Unternehmensgruppe stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von 1.564,5 Mio. € um +90,8 Mio. € auf 1.655,3 Mio. €. Das Anlagevermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um +110,1 Mio. € (+9,0%). Neben Abschreibungen in Höhe von insgesamt 120,8 Mio. € und Abgängen von 86,4 Mio. € wurden im Anlagevermögen Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 7,3 Mio. €, in Sachanlagen in Höhe von 81,1 Mio. € und in das Finanzanlagevermögen in Höhe von 229,0 Mio. € vorgenommen. Zum Bilanzstichtag weisen die liquiden Mittel mit 77,3 Mio. € einen gegenüber dem Vorjahr um +11,1 Mio. € (+16,8%) höheren Bestand auf. Das gesamte Umlaufvermögen der Unternehmensgruppe sank um -21,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr auf 314,4 Mio. €. Der Anstieg der Bilanzsumme zeigt sich auf der Passivseite vor allem durch einen Anstieg des Eigenkapitals sowie der Verbindlichkeiten. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 830,1 Mio. € (Vorjahr: 787,5 Mio. €). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 50,1%. Zu diesem Stichtag deckte das Eigenkapital die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen zu 222,5%. Das gesamte Anlagevermögen war zu 62,2% (Vorjahr 64,3%) durch Eigenkapital gedeckt. Der Anstieg der Rückstellungen um +13,6 Mio. € auf 596,8 Mio. € resultiert vor allem aus der Zunahme der Rückstellungen für Pensionen (+17,2 Mio. €). Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich überwiegend um kurzfristige Verbindlichkeiten (129,3 Mio. €). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 34,4 Mio. €, kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 19,5 Mio. € sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 38,9 Mio. €. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen im Umfang von 84,1 Mio. € (davon Bankverbindlichkeiten in Höhe von 82,1 Mio. €). Im Jahr 2021 ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von +105,9 Mio. €. Abzüglich des Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit in Höhe von -95,3 Mio. € ergibt sich unter Berücksichtigung wechselkursbedingter Änderungen eine Erhöhung des Finanzmittelfonds in Höhe von +11,1 Mio. € (im Vorjahr Verminderung um -49,4 Mio. €). Der Finanzmittelbestand betrug zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 77,3 Mio.€. Die Unternehmensgruppe war damit im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang nachzukommen. Personal Innerhalb der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen waren im Jahresdurchschnitt 4.351 Mitarbeiter (Vorjahr: 4.527 Mitarbeiter) beschäftigt. Auf die Bitburger Braugruppe und ihre Tochtergesellschaften entfielen davon 2.011 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.232 Mitarbeiter). In den übrigen einbezogenen Unternehmen waren 2.340 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 2.295 Mitarbeiter). Für Löhne und Gehälter einschließlich der Sozialabgaben sowie der Aufwendungen für Altersversorgung wurden im Berichtsjahr 251,1 Mio. € (Vorjahr: 256,9 Mio. €) aufgewendet. Das Unternehmen hat gegenüber seinen Beschäftigten eine arbeitsvertragliche Schutz- und Fürsorgepflicht. Deshalb muss es Erkrankungsrisiken und Gesundheitsgefahren im Betrieb gerade in Zeiten der Corona-Pandemie so gering wie möglich halten. Daher wurden die Betriebsabläufe an das Infektionsrisiko angepasst. Das Arbeiten im Homeoffice wurde angeboten, sofern es die Tätigkeit erlaubt. Desinfektionsmittel, Masken und Schnelltests wurden zur Verfügung gestellt. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Das Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe sieht sich seit Jahren einem wandelnden Konsumverhalten und einem intensiven Verdrängungswettbewerb ausgesetzt. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2022 von einem Niveau der Gastronomieabsätze von knapp 80% bezogen auf das Vor-Corona-Jahr 2019 aus. Für unsere Unternehmensgruppe und ihre Geschäftsfelder ist es wichtig, auch in Zukunft auf ein solides Fundament aufsetzen zu können. Dieses Fundament bilden unsere Marken und Produkte, unsere Mitarbeiter sowie der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen und eine solide Kapitalbasis. Ergänzend zu den Aktivitäten im Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe wird die Diversifikationsstrategie konsequent weiterverfolgt. Wir streben deshalb weiter an, unsere Positionen in den Geschäftsfeldern der Bitburger Holding zu festigen und Wachstumschancen zu nutzen. Sowohl das Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe als auch die unterschiedlichen Geschäftsfelder der Beteiligungen der Bitburger Holding wurden auch im Geschäftsjahr 2021 durch die Folgen der Corona-Pandemie negativ beeinflusst. Allerdings war die Bitburger Braugruppe durch die Auswirkungen im Außer-Haus-Markt besonders stark betroffen. Durch umfangreiche Maßnahmen konnte zielgerichtet auf diese Ausnahmesituation reagiert werden. Die breite Diversifikation innerhalb der Unternehmensgruppe half zusätzlich, die Auswirkungen auf das Gesamtergebnis der Unternehmensgruppe zu reduzieren. Für das Geschäftsjahr 2022 rechnen wir für beide Geschäftsfelder der Th. Simon GmbH & Co. KG mit einem moderaten Umsatzanstieg. In einzelnen Beteiligungen der beiden Geschäftsfelder gehen wir von steigenden Kosten aus. Auch im Geschäftsjahr 2022 wird kontinuierlich in die Marken und Standorte der beiden Geschäftsfelder investiert. Die Entwicklung der Kapitalanlagen der Unternehmensgruppe werden weiterhin durch volatile Kapitalmärkte und das unverändert niedrige Zinsniveau beeinflusst. Insgesamt gehen wir für die Th. Simon GmbH & Co. KG von einem im Vergleich zum Vorjahr stabilen Ergebnisniveau im Jahr 2022 aus. Aus Sicht der Geschäftsführung ist unsere Unternehmensgruppe mit dem breit diversifizierten Portfolio für die zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt. Bezüglich der weiterhin im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bestehenden Unsicherheiten verweisen wir auf die Ausführungen im Risikobericht. Nachhaltigkeit Als langfristig orientiertes Familienunternehmen handeln wir traditionell aus einer verantwortungsvollen Haltung heraus für Mensch und Umwelt. Aus dieser Position heraus gestalten wir Lösungen für die wirtschaftlichen, ökologischen und demografischen Herausforderungen der Zukunft. Im Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe werden die Nachhaltigkeitsaktivitäten in den Handlungsfeldern 'Klima & Ressourcen', 'Arbeit & Zukunft' und 'Produkt & Verantwortung' gebündelt. Dabei steht die langfristige Sicherung des Unternehmens im Fokus. Das zertifizierte Nachhaltigkeitsmanagementsystem bietet die fundierte Basis, um Lösungen für die relevanten Themen zu entwickeln. Angefangen mit der Geschäftsführung ist das Thema Nachhaltigkeit im Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe bereichsübergreifend verankert und die Ziele werden durch das Nachhaltigkeitsteam koordiniert und konsequent umgesetzt. Darüber hinaus informiert die Bitburger Braugruppe im Zweijahresrhythmus in einem separaten Report über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten und -kennzahlen. Auch in den Geschäftsfeldern der Beteiligungen der Bitburger Holding werden Nachhaltigkeitsthemen aktiv verfolgt und in die Unternehmensprozesse integriert. Der Gerolsteiner Brunnen hat beispielsweise das verantwortliche Handeln von der Quelle bis in die Flasche, vom Ursprung zum Verbraucher tief in der Unternehmensstrategie verankert. Dabei stützt sich der Gerolsteiner Brunnen auf die vier Säulen Gesundheit und Wohlbefinden, Quell- und Produktschutz, Umweltschutz sowie soziale Verantwortung. Nachhaltigkeit ist damit ein zentraler Baustein des Gerolsteiner Qualitätsversprechens. Unsere Unternehmensgruppe versteht Nachhaltigkeit als kooperativen Lern- und Innovationsprozess, den wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und externen Anspruchsgruppen aktiv weiter vorantreiben, um einen wertvollen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zu leisten. Wir beschäftigen uns aktuell im Rahmen eines Projektes intensiv mit der Weiterentwicklung unserer konzernweiten Nachhaltigkeitsstrategie. Damit möchten wir zum einen den steigenden regulatorischen Anforderungen an unsere Unternehmensgruppe unter anderem durch die Corporate Sustainability Reporting Directive gerecht werden. Darüber hinaus sehen wir in der Weiterentwicklung die Chance, vom steigenden Bewusstsein der unterschiedlichen Stakeholder zu profitieren und diese strategisch wichtigen Herausforderungen noch besser zu meistern. Chancen- und Risikobericht Erläuterung zum Risikomanagement Das wirtschaftliche Handeln eines Unternehmens ist grundsätzlich mit dem Eingehen von Risiken verbunden. Um einen gezielten Umgang mit den Risiken unserer Unternehmensgruppe sicherzustellen, ist eine bewusste und systematische Auseinandersetzung mit der Risikosituation im Rahmen des Risikomanagements erforderlich. Hierzu ist in unserer Unternehmensgruppe ein konzernweit einheitliches Risikomanagementsystem implementiert. Identifizierte Risiken werden in ein Risikoinventar übernommen und kontinuierlich hinsichtlich ihrer möglichen Schadenhöhe und voraussichtlichen Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Zur Risikosteuerung werden geeignete Maßnahmen definiert und durch die Verantwortlichen eingeleitet. Zusammen mit einem regelmäßigen Reporting wird so sichergestellt, dass eine zeitnahe Reaktion auf die Risiken gewährleistet ist. Chancenbericht Sowohl im Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe als auch im Geschäftsfeld der Bitburger Holding fokussieren sich die Unternehmen unserer Unternehmensgruppe auf ihre starken Marken und stellen die herausragende Qualität ihrer Produkte in den Vordergrund. Neben den mit den geschäftlichen Aktivitäten verbundenen Risiken ergeben sich für die Bitburger Unternehmensgruppe und ihre Beteiligungen in ihren jeweiligen Märkten auch Chancen für die zukünftige Entwicklung. Die Chancen werden im Rahmen der Strategieüberprüfung und im Planungsprozess analysiert und hinsichtlich ihres potenziellen Wertbeitrags bewertet. Sofern Chancen hinreichend wahrscheinlich sind, werden diese in die Unternehmensplanung aufgenommen. Darüber hinausgehende Chancen werden kontinuierlich hinsichtlich ihres möglichen Ergebniseffektes überprüft. Generell ergeben sich aus den Risiken eines Marktes auch immer Chancen für die gut aufgestellten Unternehmen der jeweiligen Branche. Die permanente Anpassung an die sich wandelnden und komplexen Anforderungen unserer Kunden und des Marktes bietet Chancen, die unsere Unternehmen aktiv nutzen. Darüber hinaus streben wir in unseren Unternehmen danach, das Erreichte kontinuierlich zu verbessern, um auch zukünftig erfolgreich zu sein. Durch das Herausstellen der herausragenden Qualität unserer Produkte sehen wir in der Bitburger Braugruppe die Chance, noch mehr Kunden für unsere Marken und Produkte zu begeistern. Auch die Beteiligungen der Bitburger Holding fokussieren sich auf eine außerordentliche Qualität, Innovationen und starke Marken. Mit dem langfristigen Engagement bei diesen Unternehmen verbinden wir neben der Diversifikation unternehmerischer Risiken auch die Erschließung nachhaltiger Wachstumschancen für unser Familienunternehmen. Auch durch Nutzung der Erkenntnisse aus unseren Venture-Investmentaktivitäten setzen wir uns frühzeitig mit disruptiven Entwicklungen und den daraus für unsere Geschäftsfeldern resultierenden Risiken und Chancen auseinander. Die Strategie der Kapitalanlagen unserer Unternehmensgruppe ist mittel- bis langfristig ausgerichtet. Durch die breite Diversifikation unterschiedlicher Anlagestrategien und die Verteilung auf unterschiedliche Manager optimieren wir unser Rendite-/Risikoprofil und können auf diese Weise Chancen der aktuell volatilen Kapitalmärkte nutzen. Ausgehend von unserer soliden Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage werden wir auch in den kommenden Jahren versuchen, weitere Wachstumschancen zu nutzen und unsere Unternehmensgruppe durch Investitionen und Akquisitionen breiter zu diversifizieren und weiter zu stärken. Risikobericht Am 24. Februar 2022 hat die russische Armee die Ukraine angegriffen. Westliche Länder haben darauf mit massiven Sanktionen gegenüber Russland reagiert. Derzeit sind die weiteren Entwicklungen und die weltwirtschaftlichen Auswirkungen in ihrer vollen Bandbreite nur schwer abzuschätzen. Dies gilt insbesondere für den Energiesektor. Aufgrund der rasanten Entwicklung und der damit verbundenen hohen Unsicherheit können wir die finanziellen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf unsere Geschäftsaktivitäten nicht verlässlich abschätzen. Entsprechend berücksichtigen unsere prognostischen Angaben grundsätzlich keine möglichen Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine oder die damit verbundenen wirtschaftlichen Effekte. Unsere Unternehmensgruppe ist im Rahmen ihrer Aktivitäten und aufgrund interner und externer Faktoren einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Von hoher Bedeutung sind sowohl für das Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe als auch für das Geschäftsfeld der Bitburger Holding Risiken, die sich unmittelbar aus ihren jeweiligen Märkten und Branchen, durch Veränderungen im Konsum, durch Wettbewerber, Kundenbeziehungen oder durch konjunkturelle Einflüsse oder Entwicklungen an den Kapitalmärkten ergeben. Durch die laufende Überprüfung des Produktportfolios sowie die Diversifikation reduziert die Unternehmensgruppe soweit wie möglich die Abhängigkeit von einzelnen Märkten und von konjunkturellen Einflüssen. Die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und unternehmensinterner Richtlinien hat für unsere Unternehmensgruppe eine übergeordnete Bedeutung. Um die sich hieraus ergebenden Compliance-Risiken zu vermeiden bzw. zu vermindern ist in unserer Unternehmensgruppe ein Compliance Management System implementiert. Das Compliance Management System wird kontinuierlich weiterentwickelt und innerhalb der Unternehmensgruppe kommuniziert. Hierdurch wird der Gefahr von Verstößen gegen externe oder interne Vorgaben aktiv entgegengewirkt. Neben den genannten Risiken werden leistungswirtschaftliche Risiken überwiegend als Risiken mit einer mittleren Bedeutung eingestuft. Zu den leistungswirtschaftlichen Risiken zählen unter anderem Absatzrisiken wie zum Beispiel der Kaufkraftverlust oder die Substitution von Produkten. Die Qualität unserer Produkte ist für unsere Unternehmensgruppe von besonderer Bedeutung. Unsere hohen Qualitätsstandards in Verbindung mit unseren Qualitätsmanagementsystemen führen zu einer Minimierung der Qualitätsrisiken bei unseren Produkten. Das Risiko einer möglichen Zwangsabgabe auf Einwegflaschen stellt für die Unternehmensgruppe ein regulatorisches Risiko mit einer mittleren Bedeutung dar. Die finanzwirtschaftlichen Risiken der Unternehmensgruppe werden überwiegend als Risiken mit einer mittleren Bedeutung eingestuft. Hierzu gehören unter anderem Währungsrisiken, die in der Unternehmensgruppe über derivative Finanzinstrumente gemindert werden. Ausfallrisiken aus Forderungen werden durch ein aktives Forderungsmanagement und eine konservative Bilanzierungspolitik in unseren Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei unseren Finanzanlagen verfolgen wir eine insgesamt konservative Anlagepolitik und nutzen darüber hinaus geeignete Diversifikations- und Wertsicherungsstrategien. Die Gesamtbewertung der Risikosituation der Unternehmensgruppe zeigt, dass der Fortbestand des Konzerns unter Substanz- und Liquiditätsgesichtspunkten nicht gefährdet ist und aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind. Die Unternehmensplanung für die Folgejahre ist unterschiedlich stark durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst. Die sich hieraus ergebenden erheblichen Unsicherheiten wurden im Rahmen der Planung analysiert und es wurden entsprechende Annahmen getroffen. Für das Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe ist es von wesentlicher Bedeutung, wie lange und in welcher Intensität die durch Corona bedingten Einschränkungen im Außer-Haus-Markt bestehen werden, welchen Zeitraum die Erholungsphase in Anspruch nehmen wird und auf welchem Niveau sich ein neuer Normalzustand einstellen wird. Die Planung basiert unter anderem auf der Annahme, dass eine schrittweise Erholung der Gastronomie in den nächsten beiden Jahren stattfindet. Für das Geschäftsfeld der Bitburger Holding zeichnet sich hingegen nach den Pandemie-Auswirkungen der Jahre 2020/2021 eine Rückkehr zur Normalität ab. Die Annahme einer schrittweisen Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer damit einhergehenden Erholung des Ergebnisniveaus ist im vergangenen Jahr eingetroffen. Neben den im Rahmen der Planung berücksichtigten Unsicherheiten und den im Risikomanagementsystem abgebildeten Risiken geht die Geschäftsführung von keinen weiteren wesentlichen Unsicherheiten aus (ohne Berücksichtigung der möglichen wirtschaftlichen Folgen der Ukraine-Krise). Die Risiken der Unternehmensgruppe betragen gewichtet mit ihrer prozentualen Eintrittswahrscheinlichkeit insgesamt rund 17% des Konzerneigenkapitals, wovon die gewichtet drei größten Einzelrisiken knapp 11% ausmachen. Der Anstieg dieser Kennzahl resultiert unter anderem aus einer geänderten Risikoeinschätzung bedingt durch die möglichen Folgen der Corona-Pandemie. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Konzerns der Th. Simon GmbH & Co. KG gefährden könnten.
Bitburg, den 17.03.2022 Th. Simon GmbH & Co. KG Geschäftsführung Th. Simon Verwaltungs GmbH Matthäus Niewodniczanski Dieter Henne Dr. Hans-Gerd Wienands Axel Dahm Jan Niewodniczanski Stephan Fahrig Dr. Stefan Schmitz |
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen