Georg-Reinhardt-Haus gemeinnützige GmbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Lang seit 29.10.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Curare gemeinnützige GmbHSchopfheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2023§§ 284 ff. HGBAllgemeine Angaben Die Curare gemeinnützige GmbH hat ihren Sitz in Schopfheim und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter HRB 718859 eingetragen. Sie ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach der Verordnung über die Rechnungs- und Buchführungspflichten der Pflegeeinrichtungen (Pflege-Buchführungsverordnung - PBV - in der jeweils gültigen Fassung), nach handelsrechtlichen Bestimmungen sowie den sie ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft hat das Wahlrecht gemäß § 8 Abs. 1 PBV in Anspruch genommen, so dass für Zwecke des Handelsrechts bei der Aufstellung, Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses die Gliederungsvorschriften des HGB für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung außer Acht gelassen werden. Somit werden die Gliederungsvorschriften für die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anlagennachweis nach den Anlagen 1, 2 und 3a zur PBV angewendet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 0,8 Mio. bilanziell überschuldet und erwirtschaftet seit mehreren Jahren Jahresfehlbeträge. Zur Stärkung des Eigenkapitals wurde im Jahr 2021 im Rahmen einer Forderungsabtretung EUR 0,2 Mio. der Kapitalrücklage zugeführt. Des Weiteren wurde 2021 mit dem Gesellschafter eine Rangrücktrittsvereinbarung über rund EUR 1,0 Mio. und eine Stundung der zurückgetretenen Verbindlichkeiten bis zum 31. Dezember 2025 vereinbart. Im Jahr 2022 wurden im Rahmen einer Forderungsabtretung EUR 0,2 Mio. als Ertragszuschuss erfolgswirksam erfasst und im Jahr 2023 ein Ertragszuschuss in Höhe von EUR 0,3 Mio. erfolgswirksam vereinnahmt. Bestandsgefährdende Risiken bestehen vor dem Hintergrund begrenzter liquider Mittel und der anhaltenden Verlustsituation. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ist davon abhängig, dass die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen greifen und der Gesellschafter weiterhin finanzielle Unterstützung leistet und ausreichende liquide Mitttel bereitstellt. Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung von einer positiven Fortführungsprognose aus. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Bewertung der Bilanzposten wurde im Einzelnen wie folgt vorgenommen: Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nomialbetrag ausgewiesen. Die liquiden Mittel sind zum Nominalbetrag ausgewiesen. Investitionszuschüsse werden in Sonderposten ausgewiesen. Die Sonderposten werden parallel zu den Abschreibungen aufgelöst. Bei den Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten und Preissteigerungen) angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Angaben zur Bilanz Angabe zur Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage wird entsprechend § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB ausgewiesen. Mittelbare Pensionsverpflichtungen Ein Fehlbetrag gemäß Art. 28 Abs. 2 EGHGB für mittelbare Pensionsverpflichtungen kann zum Bilanzstichtag nicht verlässlich quantifiziert werden. Stattdessen werden folgende Erläuterungen gegeben: Die Altersversorgung der Beschäftigten wird durch die Evangelische Zusatzversorgungskasse (EZVK), kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts, durchgeführt. Zweck der Zusatzversorgungskasse ist es, den versicherten Beschäftigten von kirchlichen/diakonischen Einrichtungen eine zusätzliche Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung sicherzustellen und zu gewähren. Die Umlagen (incl. Sanierungsgeld) betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt rd. EUR 0,1 Mio (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter betrug im Geschäftsjahr 2023 rd. EUR 1 Mio. (im Vorjahr: EUR 1 Mio.). Angaben zu den Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten von € 1.032.993,02 (Vorjahr € 997.999,29) sind ungesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter der Einrichtung werden gemäß Rangrücktrittsvereinbarung bis zum 31. Dezember 2025 gestundet. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse und solche aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB lagen am Abschlussstichtag nicht vor. Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung Im Berichtsjahr wurde ein Ertragszuschuss des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 295 (Vorjahr: TEUR 206) ertragswirksam erfasst und unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Angaben über die Anzahl der Beschäftigten Während des Geschäftsjahres wurden 43 (Vorjahr 43) Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herr Martin Mybes, hauptamtlicher Vorstand des Evangelisches Sozialwerk Wiesental e. V., wahrgenommen.
Schopfheim, den 23. August 2024 Curare gemeinnützige GmbH Martin Mybes, Geschäftsführer Sonstige Bestandteile Die Offenlegung erfolgt im Auftrag und in der Eigenverantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21. November 2024 festgestellt. |
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