HPB Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
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Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
hp-polytechnik GmbH & Co. KGIserlohnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtINHALTSVERZEICHNIS I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen 3. Geschäftsverlauf 4. Lage a. Ertragslage b. Vermögens- und Finanzlage 5. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Grundlagen des Unternehmens Die hp-polytechnik GmbH & Co. KG (hp-polytechnik) besteht seit dem Formwechsel der hp-polytechnik OHG und dem Beitritt der hp-polytechnik Verwaltungs GmbH am 23.12.2020. hp-polytechnik OHG wurde in 2000 gegründet und basierte auf Vorgängergesellschaften Bürgerlichen Rechts, welche seit 1995 bestanden. Seit Unternehmensbeginn werden Feinbleche aller Art, insbesondere aus Stahl, Edelstahl und Aluminium bearbeitet. Aufgrund kontinuierlichen Wachstums hat sich aus dem anfänglich kleinen Betrieb ein strategischer Lieferant für verschiedene Marktführer entwickelt. Die hp-polytechnik hat vier Gesellschafter. Die Gründer Matthias Hellebrandt und Traugott Penderok sind weiterhin die Hauptgesellschafter. hp-polytechnik ist seit 2013 ISO 9001 zertifiziert. Derzeit verfügt das Unternehmen über die neue Norm ISO 9001:2015 mit etabliertem Risikomanagement. Dies schätzt der Kundenkreis aus der Leuchten- und Sanitärindustrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein Zulieferer des Maschinenbaus, Ladenbaus und der Luftfahrt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage wurde in 2023 nachhaltig vom russischen Angriff auf die Ukraine und der schwachen konjunkturellen Entwicklung in Deutschland geprägt. Der Krieg führte sowohl zu einer humanitären als auch wirtschaftlichen Krise mit globaler Auswirkung, von der sich die deutsche Wirtschaft nur schwerlich erholt. Dazu zählten hohe Kosten im Bereich des Personals und der Energiebeschaffung, Zinserhöhungen sowie Unsicherheiten bei Investitionsentscheidungen. Aufgrund der starken Abhängigkeit der europäischen Wirtschaft von russischen Gas- und Erdöllieferungen, hatte diese Krise eine besonders starke Auswirkung auf das wirtschaftliche Umfeld der hp-polytechnik. Laut der Europäischen Kommission erreichte die Eurozone im Jahr 2023 ein Plus von 0,8% nach einem Wachstum von 5,9% im Vorjahr. Deutschland verzeichnete lediglich ein Wachstum von -0,3%, während alle Mitgliedstaaten der EU zusammen ein Wachstum von 0,4% erreichten. Die USA erzielten ein Wirtschaftswachstum von 2,5%. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen 2023 war geprägt von der Abschwächung im Bereich der Feinblechverarbeitung, welcher durch den Maschinenbau wie auch durch die nachlassende Nachfrage in der Bau- und Baunebenindustrie bedingt war. Eine Herausforderung für die Unternehmen stellt die zutreffende Antizipation der Personalkostensteigerung und die entsprechende Weitergabe an Kunden dar. 3. Geschäftsverlauf hp-Polytechnik erzielte in 2023 einen Jahresüberschuss nach HGB im Betrage von rd. T€ 1.838,5. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich um T€ 30,9 verringert und beträgt zum 31.12.2023 rd. T€ 2.554,9. Die Umsatzerlöse haben sich um T€ 2.335,2 von T€ 15.418,4 auf T€ 13.083,2 reduziert. Die Reduktion der Erlöse ergibt sich aufgrund von Preissenkungen in der Materialbeschaffung und deren Weitergabe im Bereich der Erlöse. Die Entwicklung der Gesellschaft ist im Berichtsjahr vom hohen Kostendruck auf der Energiebeschaffungsseite und der Personalkosten geprägt. So gingen die Materialbeschaffungskosten zwar um T€ 2.160,2 zurück, während die Personalkosten (inkl. Personalleasing) um T€ 834,6 stiegen. Der Anstieg der Personalkosten war bedingt durch inflationsbedingte Lohn- und Gehaltssteigerungen. Die Personalfluktuation war mit 3% sehr gering. Aufgrund gestiegener Investitionen in den Maschinenpark erhöhten sich die Abschreibungen um rd. T€ 111,2, während alle übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rd. T€ 855,5 zurückgingen. Das negative Zinsergebnis überstieg das Vorjahresniveau deutlich. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verminderte sich um T€ 41,8. Bei rund T€ 3,2 erhöhten Ertragsteuern reduzierte sich der Jahresüberschuss um rd. T€ 46,0 auf T€ 1.838,5. 4. Lage Die Lage des Unternehmens ist geprägt von unserem operativen Geschäft, ein zweiter Standort in Iserlohn trägt positiv zur Risikosenkung bei. Die Kundenzufriedenheit konnte erhöht, Neukunden konnten gewonnen werden. a) Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Wir beurteilen diese Ertragslage unter Beachtung der schwierigen Marktsituation nach wie vor als positiv. b. Vermögens- und Finanzlage Die aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:
Das wirtschaftliche Eigenkapital und die langfristigen Verbindlichkeiten decken das langfristige Vermögen vollständig ab (TEUR 1.411, Vorjahr TEUR 1.520). Die aktive Liquidität übersteigt die kurzfristige Kreditverbindlichkeit um TEUR 254 (Vorjahr TEUR 793). Langfristige Kreditverbindlichkeiten haben sich um TEUR 691 erhöht. Die Liquidität 1. Grades (kurzfristiges Vermögen zuzüglich Liquidität abzüglich kurzfristiger Kreditverbindlichkeiten und abzüglich übrigem Fremdkapital) ist positiv TEUR 1.411 (Vorjahr TEUR 1.520) Die Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals beträgt in 2023 51,7 %, im Vorjahr 57,8 %. Die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft ist als gut zu bezeichnen, insbesondere ist die Finanzierung der Gesellschaft durch hohe Eigenmittel und ausreichende Kreditzusagen gesichert. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die folgenden Kennzahlen heran: • Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss/Umsatz) 14,1 % (Vorjahr: 12,2 %) • Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss/Eigenkapital) 71,96 % (Vorjahr: 72,87 %) • Gesamtkapitalrentabilität 28,18 % (Vorjahr: 29,64 %) • Das EBITDA liegt bei T€ 2.825,6 (Vorjahr: T€ 2.712,1) • Quote der flüssigen Mittel (Kassenbestand, Bankguthaben, sonstige Wertpapiere/Bilanzsumme 11,5 % (Vorjahr 17,6 %) III. Prognosebericht Für 2024 wird die Umsatz- und Ertragslage konstant bleiben. Im ersten Quartal ist von einem Umsatzrückgang auszugehen, der mit Umsatzzuwächsen im dritten Quartal kompensiert wird. Hierzu werden ausgebaute Kundenbeziehungen, neue Artikel und der beauftragte Online-Shop mit KI beitragen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Im Rahmen unserer Qualitätszertifizierung ISO 9001:2015 und einem Kundenprojekt haben wir wesentliche Risiken identifiziert. Zu den wesentlichen Risiken, vor allem im Hinblick auf die kurz-, mittel- und langfristige Ertragssicht. • Brandschutz • Maschinenausfall • Personalfluktuation und Fachkräftemangel • Cyber-Security Probleme • Materialengpässe und steigende Preise Die Gebäudesicherheit und der Brandschutz wurden erhöht. Im Bereich der IT-Sicherheit zur Abwehr von Cyberangriffen wurden technische Maßnahmen ergriffen und eine Cyber-Versicherung abgeschlossen. Ein zweiter Standort wurde eröffnet, um strategische Produkte redundant zu fertigen. Zusätzlich wurde eine Strategie zur Maschinenredundanz eingeführt, sodass ab August 2023 alle wesentlichen Produktionsmaschinen in doppelter Ausführung zur Verfügung stehen. Außerdem wurde eine Kooperation mit einem Feinblechverarbeiter aus Hessen geschlossen. Dabei wurde die Produktionsvertretung im Fall von o.g. Ereignissen beschlossen. Mit Rahmenverträgen hat das Unternehmen auf die volatilen Preise auf Kunden- und Lieferantenseite reagiert. 2. Chancenbericht Chancen ergeben sich aus dem Neukundengeschäft und der Möglichkeit A-Lieferant mit zwei Standorten als strategischer Partner zu werden. Da hp-polytechnik überwiegend mittelständische Betriebe und Konzerne beliefert, kann das Geschäft auf weitere Unternehmensbereiche der Kunden ausgeweitet werden. Unsere größten Kunden verfügen über ein weltweites Produktions- und/oder Vertriebsnetz, sodass sich durch Internationalisierung Chancen ergeben. Eine Chance ist, so der vorausgesagten schwachen deutschen Konjunktur positiv entgegenzuwirken. Die hohen Umsatzsteigerungen und soliden Erträge der letzten Jahre haben Chancen zur Betriebserweiterung eröffnet, sodass wir in 2023 weitere Maßnahmen wie die Anschaffung einer weiteren Stanz-Laser-Kombimaschine oder das Investieren in neue Fertigungstechnologien projektiert haben. 3. Gesamtaussage Aus Risiko- und Chancensicht ist die hp-polytechnik sehr gut positioniert. Durch die partnerschaftliche Arbeit mit unseren Kunden und Lieferanten haben wir Maßnahmen zur Risikoreduktion erfolgreich umgesetzt. Die offenen Risiken sind in der Auftretenswahrscheinlichkeit extrem gering. Außerdem wurden durch die umgesetzten Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit des Auftretens weiter reduziert. Ferner wurden die Auswirkungen der Schäden reduziert.
Iserlohn, den 23. Juli 2024 Matthias Hellebrandt Traugott Penderok Dominic Florian Rose BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Personengesellschaften aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagenwerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Durch die Beendigung einer atypischen stillen Beteiligung des Herrn Thomas Blüggel zum 01.01.2019 waren die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens anteilig aufzustocken. Durch das Ausscheiden erfolgte eine Aufstockung in Höhe von 2.385.981,64 EUR. Darin enthalten ist ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 1.864.638,04 EUR. Entsprechend der steuerlichen Vorschriften wird auch handelsrechtlich eine Nutzungsdauer von 15 Jahren unterstellt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden, nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Jahresabschlusskosten TEUR 81, Gewährleistung TEUR 57 und Urlaubsansprüche TEUR 37. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die erforderlichen Angaben sind in dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel aufgeführt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundbucheintragungen Dritter und übliche Sicherungsübereignung gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im vollen Umfang durch übliche Sicherungsübereignung gesichert. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 32.714,30 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen (Erhöhung) am Saldo der latenten Steuern: 7.584,36 EUR. sonstige finanzielle Verpflichtungen Es existieren Verbindlichkeiten aus 23 Leasingverträgen. Die Verträge haben unterschiedliche Laufzeiten. Für das laufende Geschäftsjahr waren Beträge in Höhe von 422.980,60 EUR brutto zu entrichten. Die voraussichlichen Gesamtraten für das Kalenderjahr 2024 betragen brutto 378.601,92 EUR und für 2025 brutto 261.074,48 EUR. Zudem besteht ein Mietvertrag für die Gewerberäume. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit bis 31.12.2030. Es fallen jährliche Mietaufwendungen von brutto 358.713,60 EUR an. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Die Geschäftsführung und Vertretung der Kommanditgesellschaft erfolgt durch die Komplementär-GmbH. Zu deren Geschäftsführern waren im Berichtsjahr bestellt: • Matthias Hellebrandt; geb. 23.07.1963 • Traugott Penderok; geb. 14.11.1961 • Dominic Florian Rose; geb. 14.01.1990 Die ausgeübten Berufe entsprechen den Organstellungen. Die Angabe zu den Gesamtbezügen unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Gesellschafter Folgende Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin:
Am Kapital der hp-polytechnik GmbH & Co. KG ist sie nicht beteiligt. Vorgang von besonderer Bedeutung Mit Vertrag vom 09.01.2019 ist Thomas Blüggel als atypischer stiller Gesellschafter mit Wirkung zum 01.01.2019 aus der Gesellschaft ausgeschieden. Das Auseinandersetzungsentgelt in Höhe von 2.500.000,00 EUR ist in fünf gleichen Jahresraten jeweils zum 30.06. eines jeden Jahres, beginnend mit dem 30.06.2019, zu zahlen. Die Schlussrate wurde im laufenden Berichtsjahr geleistet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Vom Jahresüberschuss in Höhe von 1.884.433,09 EUR wird ein Betrag in Höhe von 1.416.881,13 EUR den Verrechnungskonten der Kommanditisten gutgeschrieben. Der verbleibende Betrag in Höhe von 421.585,25 EUR wird den Kapitalkonten gutgeschrieben.
Iserlohn, den 23. Juli 2024 Matthias Hellebrandt Traugott Penderok Dominic Florian Rose sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die hp-polytechnik GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der hp-polytechnik GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der hp-polytechnik GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 25. November 2024 Revision Rhein-Ruhr GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dortmund Dipl.-Kfm. Oliver Mehlan, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Andreas Bußmann, Wirtschaftsprüfer |
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