Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 13536 PI
Eingetragen
24.1.2018
Branche
Großhandel mit sonstigen Büromaschinen und -einrichtungenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Großhandel und der Vertrieb von Bürotechnik, Dienstleistungen rund um die Büromaschine sowie die Vermittlung von Leasingprodukten.

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Lolis
seit 24.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
House of Documents S.a.r.I.LUX
63.50%
print.media.network GmbHEigenbeteiligung
36.50%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Alexander Lolis
92353 Postbauer-Heng
32.000 €
32.00%
Gerhard Lolis
92353 Postbauer-Heng
31.500 €
31.50%
Armin Alt
90482 Nürnberg
31.500 €
31.50%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

print.media.network GmbH

Bönningstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft führt die Firma print.media.network GmbH, hat ihren Sitz in Bönningstedt und ist beim Registergericht Pinneberg unter HRB 13536 PI registriert. Die Gesellschaft war bis zum Umwandlungsbeschluss vom 20. Dezember 2017 als print.media.network AG beim Amtsgericht Pinneberg unter HRB 11592 PI registriert.

Der Jahresabschluss der print.media.network GmbH, Bönningstedt wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) und denen des GmbH-Gesetzes unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde erstmals mit Datum vom 08. Juli 2019 aufgestellt und dem Wirtschaftsprüfer zur Prüfung vorgelegt. Nach der Erkenntnis über neue Sachverhalte, die wesentlichen Enfluss auf den Jahresabschluss hatten, wurde der Jahresabschluss mit Datum vom 20. März 2020 erneut aufgestellt und erneut dem Wirtschaftsprüfer zur Nachtragsprüfung vorgelegt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Stichtag für die Aufstellung des Jahresabschlusses ist der 31. Dezember 2018. Die Gesellschaft hat mit Gesellschafterbeschluss vom 20. Dezember 2017 entschieden, das Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr umzustellen. Folglich handelt es sich beim Vorjahr um ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01. April 2017 bis 31. Dezember 2017, was die Vorjahres-Vergleichbarkeit einschränkt.

Der Jahresabschluss der print.media.network GmbH wurde in Euro gebucht und erstellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen

Im Rahmen der Bilanzierung und Bewertung wurde den Vorschriften des HGB, insbesondere § 252 Abs. 1 Nr. 1 - 5 HGB, uneingeschränkt Beachtung geschenkt.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Sachanlagen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern planmäßig abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten beziehungsweise dem niedrigeren Teilwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Verrechnungskonten wurden mit den entsprechenden Gegenkonten der betroffenen Gesellschaften abgestimmt.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

2. Angaben zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Eine Anlagenentwicklung ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Forderungen

Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestanden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.381 (Vj. TEUR 1.388).

Eigenkapital

Das Stammkapital ist zum Bilanzstichtag vollständig einbezahlt und beträgt EUR 100.000,00.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten bestanden TEUR 1.447 (Vj. TEUR 1.208) aus Steuern und EUR 4 (Vj. TEUR 2) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Gewinn- und Verlustrechnung

In den sozialen Abgaben ist ein Betrag von TEUR 6 (Vj. TEUR 4) für Altersversorgung enthalten.

Die Ertragsteuer belaufen sich auf TEUR 45 (Vj. TEUR 113).

Nachtragsprüfung

Die zu einer Nachtragsprüfung führenden Sachverhalten betrafen im Einzelnen folgende Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:

Steuerrückstellungen

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Entwicklung des Anlagevermögens:

Bil. Pos. Fibu-Kto Bezeichnung AK/HK Beg. Wj AK/HK Ende WJ Zugang Abgang
1230 140 Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten 14.706,00
14.706,00
1230 141 Lizenzen an gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten 2.030,00
2.030,00
1230 entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
16.736,00
1300 670 Geringwertige Wirtschaftsgüter 6.229,04 630,25 630,25
6.229,04
1300 675 Wirtschaftsgüter (Sammelposten) 868,78 868,78
0,00
1300 690 Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.491,87
203.491,87
1300 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 210.589,69 630,25 1.499,03
209.720,91
1370 820 Beteiligungen 130.000,00 100.000,00
230.000,00
1370 Beteiligungen 130.000,00 100.000,00
230.000,00
Gesamtsumme 357.325,69 100.630,25 1.499,03
456.456,91
Bil. Pos. Umbuchung Zuschreibung Abschr. Kum. Abschr. Wj RBW Ende Wj RBW Vj
1230 14.706,00 0,00
0,00 0,00
1230 2.030,00 0,00
0,00 0,00
1230 16.736,00 0,00
0,00 0,00
1300 6.229,04 0,00
630,25 0,00
1300 0,00 0,00
0,00 0,00
1300 28.932,87 174.559,00
15.041,00 189.600,00
1300 35.161,91 174.559,00
15.671,25 189.600,00
1370 0,00 230.000,00
0,00 130.000,00
1370 0,00 230.000,00
0,00 130.000,00
Gesamtsumme 51.897,91 404.559,00
15.671,25 319.600,00

C. Ergänzende Angaben

1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2018 und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bestellt:

 

Herr Alexander Lolis, Kaufmann, Postbauer-Heng

2. Sonstige Angaben

Von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

3. Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter waren unverändert zum Vorjahr durchschnittliche 12 Angestellte ohne den Geschäftsführer beschäftigt.

4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Bis zur erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses ergaben sich keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag. Zum Zeitpunkt der nochmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses aufgrund neuer, wesentlicher Erkenntnisse, war die weltweite Corona-Pandemie bereits ausgebrochen und die wirtschaftlichen Folgen aufgrund drohender Beschränkungen im Bereich der Reisen und Geschäftsbesuche sind aktuell nicht abzusehen. Die ursprünglich für das Jahr 2020 aufgestellte Planung scheint jedoch bereits jetzt nicht mehr zu halten zu sein. Der Bestand der Gesellschaft ist aktuell nicht gefährdet, sollten die aktuell anstehenden Beschränkungen jedoch über das Jahr 2020 hinaus andauern, muss über eine Anpassung der Geschäftsstrategie nachgedacht werden.

5. Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bönningstedt, den 16. März 2020

print.media.network GmbH

Geschäftsführer

Alexander Lolis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die print.media.network GmbH, Bönningstedt:

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte geänderte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte geänderte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

Diesen Bestätigungsvermerk erteile ich zu dem geänderten Jahresabschluss und geänderten Lagebericht aufgrund meiner pflichtgemäßen, am 29. Juli 2019 abgeschlossenen Prüfung und meine am 26. März 2020 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderungen bei Steuerrückstellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie auf Ergänzungen und Änderungen von Angaben im Konzernanhang und Konzernlagebericht aufgrund der Änderungen im Jahresabschluss und der Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus bezog. Auf die Darstellung der Änderungen durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang sowie im geänderten Lagebericht wird verwiesen.

Nürnberg, den 29. Juli 2019 / Begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannten Änderungen: 26. März 2020

 

Dipl.-Kfm. Ralf H. Spiesmacher, Wirtschaftsprüfer

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 174.559,00 189.600,00
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 230.000,00 130.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 1.976.945,14 1.693.891,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 279.654,58 2.726.295,31
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.361.463,92 2.641.118,50 2.547.328,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 22.410,27 111.996,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.470,00 0,00
D. Sonstige Aktiva 0,00 1.000,00
SUMME AKTIVA 5.048.502,91 7.400.111,75

Passiva

31.12.2018
EUR
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 687.922,64 0,00
III. Jahresüberschuss 38.117,76 280.171,27
IV. Vortrag auf neue Rechnung 0,00 407.751,37
826.040,40 787.922,64
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 65.647,03 97.768,21
2. sonstige Rückstellungen 33.500,00 99.147,03 25.700,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.515,10 418.410,74
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.001.033,47 4.369.530,36
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.096.766,91 4.123.315,48 1.700.779,80
SUMME PASSIVA 5.048.502,91 7.400.111,75

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 24.11.2020.

2018
EUR
2018
EUR
2017
EUR
1. Rohergebnis 2.475.927,74 1.472.298,48
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -624.744,75 -547.163,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -118.435,14 -743.179,89 -96.812,09
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -15.671,25 -2.932,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.081.916,78 -440.895,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.250,04 29.397,58
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -593.096,01 -550.845,97 -19.583,75
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -44.629,09 -113.453,37
8. Ergebnis nach Steuern 39.684,76 280.856,27
9. sonstige Steuern -1.567,00 -685,00
10. Jahresüberschuss 38.117,76 280.171,27

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

1. Rahmenbedingungen

a.

Volkswirtschaftliche Daten

b.

Branchentypische Informationen

c.

Rechtliche Rahmenbedingungen und Strukturen

2. Geschäftsergebnis 2018

3. Einkauf

4. Strategie

a.

Produkte

b.

Strategien und Konzepte

c.

Wirtschaftlichkeit

5. Vertrieb und Marketing

6. Auftragslage

7. Investitionen

a.

Sachinvestitionen

b.

Personal

c.

Finanzinvestitionen

8. Maßnahmen zur Finanzierung

9. Verwaltung und Administration

10. Verbundene Unternehmen

11. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

12. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

13. Sonstige Pflichtangaben

14. Fazit und Prognose

1. Rahmenbedingungen

a. Volkswirtschaftliche Daten

Die Rahmenbedingungen waren gut. Insolvenzen guter Kunden sind ausgeblieben. Die internationalen, politischen Entwicklungen geben zwar Grund zur Sorge, hatten jedoch keine unmittelbaren Auswirkungen auf unser Geschäft. Währungsschwankungen welche unser Geschäft beeinflusst hätten blieben aus.

b. Branchentypische InformationenDie Entwicklung in Richtung Marktkonzentration, Digitalisierung geht unvermindert weiter. Die Veränderung in Richtung Digitalisierung schreitet voran. Dennoch ist das Drucken im Büro nicht rückläufig. Der Markt für Scan wächst rasant und in hohen zweistelligen Prozentsätzen. Der Handel steht gut da. Dennoch ändern sich Strukturen und Prozesse, gerade bei Beschaffung und Service.

c. Rechtliche Rahmenbedingungen und Strukturen.

Im Bereich der rechtlichen Rahmenbedingungen und Strukturen ergaben sich keine nennenswerten Ereignisse und / oder Veränderungen. Nach wie vor erschweren sich Refinanzierungen aller Art durch die BaFin und KWG Light Richtlinien deutlich. Dies ist nicht förderlich und verlangsamt die Prozesse.

2. Geschäftsergebnis

Die pmn GmbH hat ein Ergebnis von 38 T€ bei einem Umsatz in Höhe von 17.050 T€ erzielt. Umsatz und insbesondere der Ertrag hätten höher ausfallen können, wenn logistische und refinanzierungstechnische Vorgänge hätten beschleunigt werden können. Der Auftragsbestand war deutlich höher als der tatsächlich ausgewiesene Umsatz aufzeigt.

3. Einkauf

Der Einkauf läuft zu über 80% über die igeko GmbH. Der gemeinsame Einkauf ermöglicht deutlich bessere Einkaufskonditionen, Boni, WKZ. Damit ist die Grundvoraussetzung Großhandelsgeschäfte erfolgreich betreiben zu können erfüllt. Dies soll und wird weiter optimiert.

4. Strategie

a. Personal

Wir haben ggü. dem Vorjahr durchschnittlich mit der gleichen Mitarbeiterzahl gearbeitet. Zwei Mitarbeiter, die in den Ruhestand getreten sind, wurde gleichwertig ersetzt. Es ist nicht geplant, an der Personaldecke etwas zu verändern.

b. Strategien und Konzepte

Unser Konzept des "business development" wird konsequent umgesetzt. Diese beinhalten einen strategischen, geplanten Einkauf und die Implementierung verschiedener Finanzierungslösungen zur Stärkung der Finanzkraft bei Kunden, sowie der Nutzung von "difference makern" in der Absatzfinanzierung. Auch werden die Fachhändler nach und nach über unser Einkaufsportal abgewickelt um den Aufwand im Backoffice zu reduzieren, und den Fachhändlern bequemes und schnelles Bestellen zu ermöglichen.

c. Wirtschaftlichkeit

Wir sind und bleiben Großhändler, und damit werden wir weiterhin stabile Erträge einfahren können, aber auch keine Umsatzrenditen wie beispielsweise in der Pharmaindustrie einfahren.

Jedoch haben wir durch unser Einkaufsvolumen höhere Boni, sowie zukünftige Gewinnbeteiligungen aus der Vermittlung von Finanzprodukten. Die stärkt unsere Wirtschaftlichkeit und unseren Gewinn.

5. Vertrieb und Marketing

Der Vertrieb wird in die Bereiche Business Development, Network Sale und e Distribution aufgegliedert.

Die Top Partner werden von 2 Spezialisten betreut. Dort werden Consulting Ansätze gefahren und auch Finanzthemen erörtert. Network Sales ist der klassische Handelsvertrieb. E Distribution ist die online Plattform über die auch Systemhäuser bestellen können.

6. Auftragslage

Die Auftragslage ist zurzeit sehr gut und war auch speziell im letzten Quartal des Jahres so gut, dass wir viele Aufträge nicht mehr im alten Jahr bedienen konnten.

7. Investitionen

Weder im Bereich des Anlagevermögens noch beim Personal ergaben sich im abgelaufenen Jahr wesentliche Investitionen.

8. Maßnahmen zur Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über die igeko GmbH. Eigene Finanzierungen im Kern sind deshalb nicht notwendig gewesen. Es wird daran gearbeitet, alle Aufträge über das Factoringmodell abzuwickeln, was Stand heute noch nicht möglich ist. Auch sollen alle vorfinanzierten Aufträge auf dieses Modell umgestellt werden.

9. Verwaltung und Administration.

Die Verwaltung ist unverändert zum Vorjahr.

10. Verbundene Unternehmen

Die pmn GmbH, ist größter Kunde der igeko und Großhandel. Daran soll sich nichts ändern. Die Infrastruktur der igeko verhindert, doppelte Kosten und bringt Synergien.

11. Chancen und Risiken künftiger Entwicklungen

Chancen sind unser Business Development und die Einführung verschiedener Absatzfinanzierungsmodelle. Auch werden wir konsequent unserer Linie treu bleiben und auch weiterhin ausschließlich Produkte, Software und Services aus der Papierausgabeindustrie vermarkten. Wir sind zurzeit das einzige deutsche Großhandelsunternehmen, mit Fokus und Spezialisierung in diesem Bereich.

Die Risiken sind weiter Preisverfall und Händlerkonzentration. Hier ist unsere Aufgabe unsere Partner und Kunden optimal auf die sich veränderten Entwicklungen einzustellen.

Alle unsere geschäftlichen Transaktionen sind nun warenkreditversichert. Ausnahmen gibt es nunmehr keine. Somit haben wir keine Ausfallrisiken mehr.

Als Hauptrisiko für die Gesellschaft hat sich zum Zeitpunkt der nochmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses der Ausbruch der Corona-Pandemie und die damit verbundenen drohenden, massiven Beschränkungen in allen Wirtschaftsbereichen entwickelt. Da sich das Geschäft der Gesellschaft primär auf den persönlichen Kundenkontakt aufbaut, könnte eine dauerhafte Beschränkung massive negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft haben.

12. Sonstige Pflichtangaben

Die Gesellschaft hatte im abgelaufenen Jahr keine unselbständige Niederlassung.

13. Fazit und Prognose

Unter den gegebenen Umständen sind wir mit der Auftragslage sehr zufrieden, sind jedoch logistisch am Limit. Hier wird angesetzt. Das Jahr 2019 war zum Zeitpunkt der Aufstellung des geänderten Jahresabschlusses bereits vorläufig abgeschlossen. Bei geringeren Umsätzen wird mit einem deutlich verbesserten Ergebnis gerechnet. Die Corona-Pandemie im Jahr 2020 wird die Gesellschaft jedoch noch nicht absehbare Schwierigkeiten bereiten.

 

Bönningstedt, den 16. März 2020

print.media.network GmbH

Geschäftsführer

Alexander Lolis

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