Brocolor Lackfabrik GmbH

Henschelstraße 2, 48599 Gronau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 6135
Eingetragen
5.4.2002
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
die Herstellung sowie der Handel und Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere von Erzeugnissen der Farb- und Lackbranche. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann zu diesem Zweck im Inland wie auch im Ausland andere Unternehmen, welcher Art auch immer, gründen und erwerben, sich an solchen Unternehmen beteiligen und Zweigniederlassungen gründen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Dr. Rohe
seit 7.8.2024
Geschäftsführer
Bernd Josef Loske
seit 7.8.2024
Geschäftsführer
Gudrun Dr. Schopf
seit 30.3.2004
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Brocolor Lackfabrik GmbH

Gronau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht zum Geschäftsjahr 01.01.2021 bis 31.12.2021

A. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Wir sind ein innovativer und zuverlässiger Ansprechpartner für Lohnfertigungen, Beschichtungssysteme, Korrosionsschutz und Industrielacke. Als Zulieferer der Automobilindustrie sind wir nach ISO 9001:2015 und IATF 16949:2016 zertifiziert.

Wir betreiben Forschung und Entwicklungen im branchenüblichen Umfang.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag in 2021 um 2,7% höher als im Jahr 2020. Die konjunkturelle Entwicklung war stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz andauernder Pandemie und zunehmender Liefer- und Materialengpässe hat sich die Wirtschaft leicht erholt, obwohl das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht wurde. Im Vergleich zu 2019 ist das BIP 2021 noch um 2,0 Prozent niedriger gewesen.

*)Quelle: Pressemitteilung Nr. 020 vom 14.01.2022 Deutsche Bundesbank/destatis.de

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die chemisch-pharmazeutische Industrie hat das Jahr 2021 mit konjunkturellen Bremsspuren beendet. Engpässe in den Lieferketten und steigende Energiekosten sorgten im vierten Quartal für eine schwächere Entwicklung als im übrigen Jahresverlauf. Die Produktion legte nur leicht zu, der Umsatz stieg vor allem wegen der anziehenden Erzeugerpreise.

*)Quelle: VCI Pressemitteilung vom 17.03.2022

Geschäftsverlauf

Das Gesamtgeschäft entsprach unseren Erwartungen, da wir das Rohergebnis trotz Corona-Pandemie etwas steigern konnten. Die notwendigen Modernisierungsmaßnahmen waren in unseren Prognosen einbezogen.

Die Rohstoffpreise kannten (mit leichten unterjährigen Schwankungen) nur einen Weg, steil nach oben. Das Niveau ist um Längen höher als im Vorjahr.

C. Darstellung der Lage

Ertragslage

Die Ertragslage unseres Unternehmens beurteilen wir auf der Grundlage der folgenden bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren:

Rohergebnis

Personalaufwand

EBITDA

Jahresüberschuss

Das Rohergebnis (ohne sonstige betriebliche Erträge) konnte aufgrund der Umsatzsteigerung nominell auf 8.306 T€ (Vj.: 6.980 T€) verbessert werden. Prozentual hat sich das Rohergebnis von 48,2% auf 42,5% verschlechtert. Die Umsatzsteigerungen im Mengengeschäft wurden weitgehend in einem nicht so hochpreisigen Markt erzielt und führten zwar zu einer nominellen Umsatzerhöhung aber zu einer prozentualen Reduzierung des Rohergebnisses.

Der Personalaufwand lag mit 3.152 T€ etwas über dem Vorjahresniveau (Vj.: 3.009 T€). Die Anzahl der Arbeitsplätze betrug im Jahr 2021 durchschnittlich 58 Mitarbeiter/innen. Davon entfielen auf den gewerblichen Bereich 32 und auf den kaufmännischen/technischen Bereich 26 Mitarbeiter/innen.

Das EBITDA lag mit 2.499 T€ deutlich über dem des Vorjahres (Vj.: 1.342 T€).

Im Jahr 2021 konnte bei einem Ergebnis nach Steuern von 1.367 T€ (Vj.: 546 T€) ein Jahresüberschuss von 1.365 T€ (Vj.: 544 T€) erwirtschaftet werden.

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote sank leicht auf 93,6% (Vj.: 96,6%). Die Gesellschaft konnte ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit fristgerecht unter Nutzung von Skonti nachkommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten beliefen sich auf 413 T€ (Vj.: 150 T€). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht. Die Forderungen gegenüber Kunden betrugen 2.676 T€ (Vj.: 1.723 T€).

In 2021 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von 597 T€ getätigt, wovon 34 T€ auf Betriebs- und Geschäftsausstattungen entfielen, weitere 197 T€ entfielen auf technische Anlagen und Maschinen. 366 T€ wurden in zum Stichtag noch nicht betriebsbereite Anlagen investiert.

Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht nach oben verändert. Dabei hat sich im Wesentlichen das kurzfristig gebundene Vermögen erhöht.

D. Prognose, Chancen- und Risikobericht

Dunkle Wolken im Chemiegeschäft

Vom erhofften Aufschwung nach dem Corona Winter ist nichts mehr übriggeblieben. Die Perspektiven der Branche sind wegen steigender Energie- und Rohstoffkosten zunehmend düster. Außerdem drosseln industrielle Kunden wegen gestörter Lieferketten ihre Produktion und bestellen weniger. Durch den Krieg in der Ukraine verschärfen sich die Probleme, Sorgen bereiten vor allem mögliche Engpässe bei Gas und Öl.

*)Quelle: 14.05.2022 Presseinformation VCI zur wirtschaftlichen Lage

Die Corona Pandemie und die neu hinzugekommene Ukraine Krise erfordern auch weiterhin unsere größte Aufmerksamkeit.

Der Automobilsektor muss weiter sehr intensiv beobachtet werden, die Entwicklungen von Verbrennungsmotoren zur Elektromobilität führen zu geänderten Marktbedingungen.

Im Energie- + Rohstoffbeschaffungsmarkt steht die Farbenindustrie stark unter Druck. Sehr stark steigende Energie- + Rohstoffpreise u.a. aufgrund der Ukraine + Corona Krise, eine Verknappung der Produzenten - Kapazitäten sowie knappe Transportkapazitäten sind die größten Herausforderungen.

Von den Risiken der Ukraine + Corona Krise ist die gesamte Weltwirtschaft betroffen.

Wir gehen weiterhin davon aus, dass wir aufgrund unserer Produktdiversifikation vernünftig durch die Krise kommen werden.

Alle weiteren Risiken, die u.a. mit der Lohnfertigung im Automobilsektor verbunden sind, werden durch ein geprüftes Qualitätsmanagementsystem minimiert. Der gesamte Betrieb ist seit Jahren nach den internationalen Sicherheitsstandards und Qualitätsnormen zertifiziert. In 2018/2019 wurde erfolgreich vom bisherigen Qualitätssicherungssystem ISO/TS 16949:2009 auf das aktuelle Qualitätssicherungssystem IATF 16949:2016 umgestellt. Die erfolgreiche Neu-Zertifizierung nach ISO 9001:2015 wurde bereits am 17.01.2018 bekannt gegeben.

Wesentliche Risiken, die auch auf unsere Einschätzung des kommenden Geschäftsjahres wirken, sind weiterhin in Preis- und Ausfallrisiken zu sehen:

Preisrisiken werden immer mehr zur Herausforderung. Aufgrund der aktuellen Situation (u.a. Ukraine) werden weitestgehend nur noch Preise auf kurzfristiger Basis abgegeben. Notwendige Preisgleitklauseln durchzusetzen gestaltet sich als äußerst ambitioniert.

Der Einkauf und die Fakturierung erfolgen ausschließlich in EURO, insofern bestehen keine Risiken aufgrund von Währungsschwankungen.

Ausfallrisiken werden durch ein striktes Forderungsmanagement gemindert. Die Geschäftsleitung legt besonderes Augenmerk auf die Bonität und das Zahlungs-verhalten der Kunden.

Kriegsrisiko steht durch die Ukraine-Krise im Raum, kann aber letztendlich von uns nur intensiv beobachtet aber nicht beeinflusst werden.

Die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergibt, dass Risiken früh erkannt werden können und den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Die im Vorjahr prognostizierten Entwicklungen spiegeln sich sowohl im Rohergebnis als auch im EBITDA und im Jahresüberschuss wieder.

• Für das Jahr 2022 erwarten wir aufgrund zu leistender Modernisierungsaufwendungen und der neu hinzugekommenen Ukraine Krise eine leichte Reduzierung im Rohergebnis. Diese twicklung erwarten wir auch für das EBITDA und den Jahresüberschuss.

Bei den Personalkosten rechnen wir mit einem Aufwand zwischen 3,3 und 3,5 Mio. Euro.

Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Flexibilität jederzeit in der Lage, die Auslastung des Betriebes an schwankende Nachfrage kostenoptimal anzupassen.

Der Lohnfertigungsbereich wird weiterhin als Chance für eine stabile künftige Entwicklung gesehen.

Die Gesellschaft sieht sich für das nächste Jahr gut aufgestellt.

Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir aufgrund von Umbau- und Modernisierungsaktivitäten, der neu hinzugekommenen Ukraine-Krise sowie der immer noch anhaltenden Corona-Krise und hoher Investitionen einen leichten Rückgang des positiven Ergebnisses, insgesamt leicht unter dem Vorjahresniveau.

 

Gronau, 16.05.2022

brocolor® LACKFABRIK GmbH

Die Geschäftsführung:

gez. A. M. Schokker

gez. ppa. B. Loske

Bilanz zum 31. Dezember 2021

der Firma brocolor LACKFABRIK GmbH, Gronau

(Sitz: 48599 Gronau / Handelsregistereintrag: Amtsgericht Coesfeld Abt. B Nr. 6135)

Aktiva

Vergleichszahlen
31.12.2021 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 2.474.714,23 2.415.924,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.258.873,76 2.936.322,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.765.476,62 3.802.328,15
III. Kassenbestand,Guthaben bei Kreditinstituten 5.538.885,17 4.980.426,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.304,91 4.648,92
16.040.256,69 14.139.652,16

Passiva

Vergleichszahlen
31.12.2021 31.12.2020
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 887.000,00 887.000,00
III. Gewinnvortrag 12.740.296,75 12.195.894,42
IV. Jahresüberschuss 1.365.402,17 544.402,33
15.017.698,92 13.652.296,75
B. Rückstellungen 550.940,00 292.127,00
C. Verbindlichkeiten 471.617,77 195.228,41
16.040.256,69 14.139.652,16

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.-31.12.2021

der Firma brocolor LACKFABRIK GmbH, Gronau

Vergleichszahlen
01.01.-31.12.2021 01.01.-31.12.2020
1. Rohergebnis 8.406.830,09 7.135.375,38
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 2.633.364,89 2.516.728,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 518.992,20 491.785,48
3. Abschreibungen:
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 538.649,14 556.765,62
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.753.503,74 2.783.544,56
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.600,00 21.902,17
- davon aus verbundenen Unternehmen € 15.230,00 (Vj.: € 2.956,67)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 171,52
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 616.687,95 262.168,49
8. Ergebnis nach Steuern 1.367.232,17 546.113,33
9. Sonstige Steuern 1.830,00 1.711,00
10. Jahresüberschuss 1.365.402,17 544.402,33

Anhang für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2021

der brocolor LACKFABRIK GmbH, Gronau

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Sitz der brocolor LACKFABRIK GmbH ist 48599 Gronau. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 6135 im Register des Amtsgerichts Coesfeld eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gem. § 267 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt (§§ 265 Abs. 2, 266 f. HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für den Jahresabschluss waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige (nutzungsbedingte) Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Technischen Anlagen und Maschinen 2 - 12 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 9 Jahre. Selbständig nutzbare und bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Wert 250,00 €, nicht aber 800,00 € übersteigen, werden seit 2018 gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben (sog. "Sofortabschreibung").

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bilanziert, soweit nicht eine Bewertung zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen geboten ist. Ungängige Bestände werden abgewertet.

Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen wird mit dem dem Fertigungsgrad entsprechenden Teil der Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen und angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Liquide Mittel sind zu Nennwerten angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. In diesem sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres angegeben.

Die Forderungen an verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 1.800 T€ (Vj.: 1.800 T€).

Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen weiterhin nicht.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Garantieverpflichtungen, Ausstehende Rechnungen, Urlaubsansprüche, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge, IHK- Beiträge, Archivierungskosten und Kostenabgrenzungen gebildet.

Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 2.954 T€ (Vj: 3.521 T€). Diese betreffen in voller Höhe gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschaft für Darlehen an verbundene Unternehmen (Schwestergesellschaft brocolor Immobilien GmbH).

Nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von der betreffenden Gesellschaft in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der in 2002 aktivierte Firmenwert wurde planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

V. Sonstige Pflichtangaben

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 2.254 T€ (Vorjahr: 3.005 T€) über die gesamte Laufzeit. Davon bestehen 2.254 T€ (Vorjahr: 3.005 T€) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Zahl der Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug durchschnittlich 58 (Vorjahr: 59) und zwar 32 gewerbliche Arbeitnehmer und 26 Angestellte.

Mitglied der Geschäftsführung ist:

 

Herr Albertus Maria Antonius Schokker, Kaufmann

 

Volendam/Niederlande

Den Konzernabschluss für den größten und für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die ELSAN Holding B.V., Volendam/Niederlande, auf.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.365.402,17 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gronau, 16. Mai 2022

brocolor® LACKFABRIK GmbH

Die Geschäftsführung:

gez. A. M. Schokker

gez. ppa. B. Loske

Angabe zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 28.06.2022 festgestellt.

Anlagenspiegel 2021

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Wert 01.01.2021 Z=Zugänge Wert 31.12.2021
U=Umbuchungen Abgänge
Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 9.000,00 Z 0,00
0,00 9.000,00
Firmenwert 100.000,00 Z 0,00
0,00 100.000,00
109.000,00 Z 0,00
U 0,00 0,00 109.000,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 49.776,54 Z 0,00
0,00 49.776,54
Technische Anlagen und Maschinen 5.563.450,04 Z 197.920,71
U 6.700,00 3.369,44 5.764.701,31
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 804.499,51 Z 33.733,43
9.532,00 828.700,94
Geleistete Anzahlungen 6.700,00 Z 365.790,23
U -6.700,00 0,00 365.790,23
6.424.426,09 Z 597.444,37
U 0,00 12.901,44 7.008.969,02
Gesamt 6.533.426,09 Z 597.444,37
U 0,00 12.901,44 7.117.969,02
kumulierte Abschreibungen
Umbuchungen
Wert 01.01.2021 Zugänge A Abgänge Wert 31.12.2021
Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 8.999,00 0,00
0,00 8.999,00
Firmenwert 99.999,00 0,00
0,00 99.999,00
108.998,00 0,00
Sachanlagen Grundstücke und Bauten 31.513,54 1.966,00
0,00 33.479,54
Technische Anlagen und Maschinen 3.370.919,04 456.774,71
A 3.368,44 3.824.325,31
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 606.069,51 79.908,43
A 9.528,00 676.449,94
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 0,00
4.008.502,09 538.649,14
A 12.896,44 4.534.254,79
Gesamt 4.117.500,09 538.649,14
12.896,44 4.643.252,79
Nettowerte
Buchwert 31.12.2021 Buchwert Vorjahr
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1,00 1,00
Firmenwert 1,00 1,00
2,00 2,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 16.297,00 18.263,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.940.376,00 2.192.531,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 152.251,00 198.430,00
Geleistete Anzahlungen 365.790,23 6.700,00
2.474.714,23 2.415.924,00
Gesamt 2.474.716,23 2.415.926,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der Jahresabschluss und der Lagebericht in der zur Offenlegung bestimmten Form entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht erteilten wir den folgenden Bestätigungsvermerk:

An die brocolor LACKFABRIK GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der brocolor LACKFABRIK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12. 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der brocolor LACKFABRIK GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ahaus, 16. Mai 2022

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