PLS GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Schubert seit 15.3.2024 | Prokura |
Christoph Herrmann seit 24.1.2018 | Geschäftsführer |
Mandy Irmler seit 24.1.2018 | Geschäftsführer |
Ina Janik seit 27.7.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TAS Transport-Logistik-GmbHAscherslebenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der TAS Transport-Logistik-GmbHDie Gesellschaft wurde am 14. Juli 1997 mit Sitz in Aschersleben gegründet. Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme von logistischen Dienstleistungen, Betreiben von Lagerwirtschaft und die Vermittlung von Transportaufgaben. Die Gesellschaft hat den Hauptsitz in Aschersleben. Darstellung des Geschäftsverlaufs:Unsere Gesellschaft ist mit ihrem Kerngeschäft in der Transport- und Logistikbranche tätig. Nach den positiven Ergebnissen aus 2022 zeigte sich das Geschäftsjahr 2023 eher durchwachsen. Die positiven Trends in allen Bereichen (Logistik, Lagerung und Transport), die nach den Coronajahren in 2022 eingesetzt haben, setzen sich in 2023 nicht fort. Im Jahr 2022 zeigte sich ein großer Nachholbedarf im Bereich Logistik und Transport aus den zurückliegenden "zwei Corona-Jahren". Das Umdenken im produzierenden Gewerbe, dass Rohstoffe und unfertige Waren nicht mehr Just-in-Time zugeführt wurden, sondern diese Waren auf Vorrat angeschafft und produziert werden, hält zwar weiter an, allerdings trüben sich die wirtschaftlichen Aussichten aufgrund der weltpolitischen Lage, der geowirtschaftlichen Umbrüche, sowie der vorherrschenden Planungsunsicherheit in der deutschen Wirtschaft weiter ein. Dazu belastete die stark gestiegene Inflation, besonders aufgrund der exorbitant gestiegenen Energiekosten, die Gesamtwirtschaftslage in Deutschland. Da unsere Kunden zum Großteil sehr energieabhängig sind (Fließstoffherstellung, Aluminiumrecycling, etc.) bekommen auch wir als direkter Dienstleister die verringerte Produktion und Wirtschaftsleistung zu spüren. Wie auch in 2022 konnten wir im Geschäftsjahr 2023 eine fast 100% Auslastung unserer Logistikzentren verzeichnen, allerdings schlägt sich der deutlich zurückgegangene Umschlag/Handling (Warenbewegung) in sinkenden Umsatz- und Ertragszahlen nieder. Dies zeigt sich besonders in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der externen Lagerflächen. Grundlegend muss die Situation und auch die Entwicklung im Bereich der logistischen Dienstleistung, sowie im Warehousing im Jahr 2023 negativ bewertet werden, was sich auch in der betriebswirtschaftlichen Entwicklung zeigt. Auch für das aktuelle Geschäftsjahr lässt sich keine Trendumkehr erkennen. Im Best Case ist mit einer Stagnation zu rechnen. Besonders deutlich lässt sich die negative wirtschaftliche Gesamtlage im Transportbereich erkennen. Neben dem nach wie vor problematischem Fahrermangel, der sich durch die demographische Entwicklung noch weiter verschärfen wird, trüben duch Überkapazitäten massiv gesunkene Transportraten den wirtschaftlichen Ausblick. Besonders der Rückladungssektor ist quasi eingebrochen. Hier ist ein kostendeckender Einsatz der Transportdienstleistungen schier unmöglich. Aus diesem Grund, haben wir auch im Jahr 2023 die Reduzierung und die damit verbundene Neustukturierung unserer Fahrzeugflotte weiter fortgesetzt. Dies geschieht aber in enger Abstimmung mit unserer Disposition, unseren Kunden und der engmaschigen Analyse des Transportbedarfs, um auch nach Verkleinerung der Flotte unseren Kunden weiterhin vollumfänglich unser Produktportfolio inklusive der Transporte anbieten zukönnen. Zusammenfassend spiegeln die wirtschaftlichen Ergebnisse die aktuelle Gesamtlage der deutschen Wirtschaft mit allen bekannten Problematiken wider. Mit einer Erholung und einer Trendwende ist auch in 2024 nicht zu rechnen. Unser Gesamtumsatz verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.010,9 auf T€ 12.519,9. Dies entspricht einer Verminderung um 13,8%. Der Rohertrag in absoluten Zahlen verminderte sich von T€ 6.620,6 im Vorjahr um T€ 66,3 auf T€ 6.554,3 im Geschäftsjahr. Die Rohertragsmarge in Prozent beträgt 52,4 (Vorjahr 45,6 %). Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 69 Mitarbeiter beschäftigt. Die Anzahl der Beschäftigten zum 31. Dezember 2023 betrug 68 Die Mitarbeiterzahl lässt sich aufteilen in 2 Geschäftsführer 62 Mitarbeiter 2 Auszubildende 2 Rentner (Pensionäre) Darstellung der Lage:a) Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 verlief durch die o.g. Faktoren und wirtschaftlichen Entwicklungen durchschnittlich. Es wurde ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 251,8 (Vorjahr T€ 1.051,9) erzielt. Der Cash-Flow (Jahresüberschuss plus Abschreibungen) betrug im Geschäftsjahr T€ 709,1 und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr T€ 223,3. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf T€ 12.519,9 und verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.010,9 (13,8 %). Der Materialaufwand verminderte sich um T€ 1.944,6 auf T€ 5.965,6. Der Rohertrag verminderte sich von T€ 6.620,6 im Vorjahr auf T€ 6.554,3 im Geschäftsjahr. Damit beträgt der Rohertrag 52,4 % der Umsatzerlöse (Vorjahr 45,6 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten um die neutralen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 230,9 auf T€ 3.022,9. Insgesamt stellen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 24,1 % (Vorjahr 19,2 %) der Umsatzerlöse dar. b) Vermögenslage Die Vermögensstruktur zum Schluss des Geschäftsjahres ist durch das hohe Anlagevermögen von T€ 12.206,8 (= 83,8 % der Bilanzsumme) gekennzeichnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände betragen insgesamt T€ 1.290,7 und stellen damit einen Anteil von 8,9 % an der Bilanzsumme dar. Die flüssigen Mittel umfassen mit T€ 455,9 insgesamt 3,1 % der Bilanzsumme. c) Finanzlage Die Kapitalstruktur zum Ende des Geschäftsjahres ist durch einen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme von T€ 3.922,5 (= 26,9 % der Bilanzsumme) gekennzeichnet. Der Sonderposten mit Rücklageanteil beträgt mit T€ 1.451,5 insgesamt 10,0 % der Bilanzsumme und stellt mit ca. 70,0 % seines Buchwertes gleichfalls Eigenkapital dar. Unter Berücksichtigung dieses Postens ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von T€ 4.938,5, welches 33,9 % der Bilanzsumme entspricht. Die sonstigen Rückstellungen (insgesamt T€ 300,2) umfassen 2,1 % der Bilanzsumme und die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten (insgesamt T€ 2.383,0) 16,4 %. Das langfristige Fremdkapital beträgt T€ 6.524,4 und umfasst 44,7 % der Bilanzsumme. Es stieg gegenüber dem Vorjahr um T€ 207,3. Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Kontokorrentkredite wurden nicht in Anspruch genommen. Wir sind im Geschäftsjahr unseren Zahlungsverpflichtungen immer pünktlich und unter Nutzung von Skonti nachgekommen und werden dies auch aufgrund unserer Liquiditätslage auch zukünftig tun. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Der Cash-Flow beträgt für das Geschäftsjahr 2023 T€ 709,1. Daraus konnten die Darlehenstilgungen in Höhe von T€ 554,4 bedient werden. Der Verschuldungsgrad beträgt 73,1 % (Vorjahr 73,8 %) der Bilanzsumme. Die Umsatzrentabilität beträgt 2,0 % (Vorjahr 7,2 %). Die Eigenkapitalrentabilität beträgt im Geschäftsjahr 6,4 % (Vorjahr 26,8 %). Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Handel und Industrie haben ihre Lageeinschätzungen nach unten korrigiert. Der Lagerbestand ist auf Niveau der Vorquartale und weil sich zu wenig bewegt, wird weniger Personal gebraucht. Es gibt eine hohe Unsicherheit bei Unternehmen und Haushalten, die Wirtschaftsleistung ist im 4. Quartal 2023 um 0,3 Prozent zurückgegangen. Das erste Quartal 2024 machte wenig Mut: Auftragsmangel, hohe Krankenstände, die Wertschöpfung in der Industrie ist geschrumpft und die Investitionen gaben nach. Die einzige Stütze war der private Konsum - dieser ist aber im ersten Quartal üblicherweise eher zurückhaltend. Die Inflation erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021, die Löhne sind gestiegen und damit auch die Kaufkraft. Diese wird aber eher als Ersparnis zurückgelegt. Die Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 nicht auf konjunkturelle Trendwende hin. Der Krankenstand ist weiterhin hoch, zusätzlich belasten andauernde Streiks die Wirtschaft. Die Lieferengpässe haben wieder zugenommen - auch durch die unseligen Huthi-Angriffe auf einem der wichtigen Weltschifffahrtswege. Die Logistikdienstleister spüren zurückgehende Warenströme in besonderer Weise, die Auftragsbestände sinken, Geschäftserwartungen sind eingetrübt und Stellenabbau ist geplant. Die Nachfrage bleibt rückläufig und die Erwartungen sind schlechter als im Vorquartal. Bemerkenswert ist, dass die Geschäftslage leicht ansteigt, obwohl bei Industrie und Handel die Lage und die Erwartungen abwärtsgerichtet sind. (Quelle: BVL.de, Logistik-Indikator 1.QT2024, Kommentar) Die dadurch entstehenden Überkapazitäten (Transportbereich, Logistik, Warehousing) drücken die bereits gesunkenen Preise, sowie die ohnehin geringe Marge noch weiter. Vorherrschend ist in allen Bereichen die Planungsunsicherheit bzw. die fehlende langfristige Planungssicherheit. Diese beruht einerseits auf die geopolitische Lage, resultierend aus den bekannten Konflikten in der Ukraine, Israel bzw. im Nahen Osten, sowie zwischen China und Taiwan. Anderseits durch die politische Lage in Deutschland, hervorgerufen durch die fehlende Unterstützung der schrumpfenden Wirtschaft durch die Bundesregierung, steigende Bürokratie, sowie nach wie vor hohe Energie- bzw. Herstellungskosten. Diese Situation und Entwicklung erschwert zunehmend die lang- und mittelfristige Prognose und Planung. Diese vorherrschende Unsicherheit unserer Kunden zeigt sich auch in unserer Geschäftsentwicklung. Im ersten und zweiten Quartal 2024 liegt die Auslastung der Logistikflächen inkl. Fremdflächen bei ca. 70-80%. Besonders negativ ist die Entwicklung im Transportbereich. Hier hat sich der Personalmangel weiter dramatisch erhöht, dazu kommen fallende Transportraten aufgrund des aktuell vorherrschenden verringerten Transportbedarfs. Die daraus resultierende und notwendige Flottenanpassung wird weiter vorangetrieben. Da sich der Flächenbedarf einiger Kunden im Laufe des 1.HJ 2024 verringert, sehen wir uns gezwungen die Kapazitäten ebenfalls anzupassen. Hier streben wir eine Reduzierung der angemieteten Fremdflächen und die damit verbundene Konzentration und Konsolidierung der Eigenflächen an. Da wir aber bei den angemieteten Fremdflächen an Kündigungsfristen gebunden sind, wird sich die Kapazitätskonzentration auf Eigenflächen erst im 2. Quartal 2025 in den betriebswirtschaftlichen Zahlen widerspiegeln. Durch die freiwerdenden Kapazitäten im Bereich Flächen und Personal gehen wir im Gegensatz zu den GJ 2022 und 2023 wieder proaktiv in die Neukundenaquise. Dabei zeigt sich die geografische Lage unserer Logistikzentren in Mitteldeutschland mit direkter Anbindung an die A14, A36 und A38, wie der Nähe zum Leipziger Flughafen und Magdeburger Hafen als durchaus entscheidendes positives Kriterium bei der Standortfindung. Grundlegend ist auch das Geschäftsjahr 2024 weiter von Unsicherheit und kaum möglicher Planung geprägt, was eine detaillierte Prognose der Geschäftsentwicklung erschwert. Das strikte Kostenmanagement, besonders im Hinblick auf Energie und Personal wird weiter vorangetrieben. Darüber hinaus haben wir bereits Ende 2022 damit begonnen das Thema Nachhaltigkeit in allen Bereichen unserer Geschäftstätigkeiten in den Fokus zu rücken. Dabei versuchen wir die Themen Klimaschutz, CO 2 Reduzierung, erneuerbare Energien sowie Energiekostenminimierung durch Eigenerzeugung von Energie (PV Anlangen, etc.) voranzutreiben. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir erhebliche Fortschritte bei der Planung hin zur Umsetzung der Errichtung einer eigenen PV Anlage verzeichnen. So wurde ein Grundstück in direkter Nähe zu unserem Hauptstandort erworben, auf dem im Laufe des Jahres 2024 eine 996 kWp PV Anlage errichtet werden soll. Die Anlage wird vorrausichtlich 1 Mio. kwh Sonnenstrom erzeugen. Durch den Einsatz von Batteriespeichern erreichen wir damit einen Autarkiegrad von nahezu 85%. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für den 01.01.2025 geplant. Darüber hinaus ist die Beteiligung an einem Startup zur bilanziellen Nutzung von erzeugtem Strom aus PV Anlagen an verschiedenen Standorten geplant. Damit eröffnen wir uns die Möglichkeit, den selbst erzeugten Strom an allen unseren Standorten zu nutzen. Des Weiteren werden wir unser Engagement in allen Nachhaltigkeitsbereichen (ESG)vorantreiben. Hierbei stellen wir die Teilnahme am DNK (Deutscher Nachhaltigkeitskodex) in den Fokus und werden im Rahmen einer deutschlandweiten Projektarbeit in einer Fokusgruppe mitwirken. Somit schaffen wir für unsere Firmengruppe ein Alleinstellungsmerkmal in der Region, erfüllen geplante Nachhaltigkeitsanforderungen unserer Kunden vorfristig, sowie kommen einer geplanten Berichtspflicht bereits jetzt nach. Ausweislich der betriebswirtschaftlichen Auswertung zum 30. Juni 2024 wurde ein Umsatz von T€ 6.059,0 und ein Überschuss von T€ 195,3 erzielt. Somit wird bis Ende des Jahres mit einem Umsatz von € 12,0 Mio. und einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von T€ 400,0 gerechnet. Der Personalbestand soll abhängig von der Auftragslage und Verfügbarkeit entsprechend angepasst werden. In der mittelfristigen Finanzplanung wird mit folgenden geschätzten Umsatzerlösen gerechnet:
Die Jahresüberschüsse vor Gewinnabführung werden voraussichtlich im Jahre 2024 ca. T€ 400,0 und im Jahre 2025 durch Kosteneinsparungen ca. T€ 500,0 betragen. Chancen und Risiken Chancen Auch in 2024 setzt sich der Trend zu wieder aufzubauenden Sicherheitslagerbeständen (Safety Stock) weiter fort. Es ist aktuell nicht davon auszugehen, dass in unserer Kundenstruktur wieder eine Abkehr zur Just-in-Time-Logistik einsetzt. Die durch die rückläufige Kapazitätsnachfrage notwendige Konsolidierung der Lagerflächen kann als Chance hin zu einer besseren Ausnutzung und Stabilisierung der operativen Marge gesehen werden. Des Weiteren können wir davon profitieren, dass durch die geopolitischen Spannungen besonders mit China, Herstellungsprozesse wieder zurück nach Deutschland und Europa geholt werden und somit der Bedarf an logistischen Dienstleistungen weiter steigt. Aktuell zeigt sich zwar, dass logistische Flächen wieder vorhanden sind, aber es zunehmend an Personal und Technik zur Bewirtschaftung dieser Flächen mangelt. Hier können wir unsere Personalstruktur zum Vorteil nutzen, da alle unsere Logistikzentren entsprechend mit Personal und Technik ausgestattet sind. Darüber hinaus haben wir begonnen die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter dahingehend auszubauen, dass diese in allen Bereichen unseres Kundenportfolios einsetzbar sind und wir damit Peaks in den Kundenanforderungen gerecht werden können, ohne neues Personal einzustellen bzw. auf Personaldienstleister zurückgreifen zu müssen. Weiterhin ist unsere geografische Lage klar als Vorteil und Chance anzusehen. Risiken Die bereits seit 2022 vorherrschenden Risiken durch die politischen Konflikte (Ukraine, Russland, Naher Osten, China, Taiwan, etc.) spielen auch im Geschäftsjahr 2024 eine entscheidende Rolle. Da die Mehrheit unsere Kunden globale Konzerne mit internationalen Kunden sind, sind auch wir von der Planungsunsicherheit durch die geopolitische Entwicklung betroffen. Die Entwicklung der Absatzmärkte besonders außerhalb von Europa, die Energiepreise, sowie die politische Ausrichtung in Bezug auf grüne Energie und Nachhaltigkeit nehmen einen wichtigen Stellwert bei den wirtschaftlichen Tätigkeiten unserer Kunden und damit dann auf der zweiten Ebene auch auf uns ein. Aktuell lässt sich diese Entwicklung schwer abschätzen und dadurch ist ein genereller Forcast der wirtschaftlichen Entwicklung unseres Unternehmens schwer darstellbar. Besonders Erschwert die fehlende klare Unterstützung und Planungssicherheit der Regierung in Deutschland eine stichhaltige Prognose. Dies bezieht sich besonders auf die nach wie vor fehlende Entlastung der Wirtschaft in Bezug auf Energiepreise, Bürokratie, Umstellung auf erneuerbare Energien, sowie die fehlenden Perspektiven in der Transformation der deutschen Wirtschaft in der globalen Wertschöpfungskette. Als dramatisches Risiko sehen wir den aktuell weiter steigenden Personalmangel im Kraftfahrerbereich an. In der gesamten Branche gibt es so gut wie keinen Nachwuchs und dementsprechend macht die demografische Entwicklung die Lage noch prikärer. Auch das Potenzial an ausländischen Fahrern, besonders aus Osteuropa, ist rückläufig, so dass die fehlenden Kapazitäten damit nicht bzw. nur sehr geringfügig kompensiert werden können. Forschung und EntwicklungAuf diesem Gebiet ist das Unternehmen nicht tätig. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die TAS Transport-Logistik GmbH hat ihren Sitz in Aschersleben. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter HRB 110295 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Bilanz wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 264 ff HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff HGB). Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres ist mit dem Vorjahresabschluss vergleichbar. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. III. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten der Gebäude betreffen ausschlich Bauleistungen von fremden Unternehmen, die mit entsprechenden Rechnungen nachgewiesen wurden. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter € 250,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 ESTG sofort abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 sind gemäß den steuerlichen Vorschriften auf einem Sammelkonto verbucht worden und werden mit 20 % p. a. abgeschrieben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausnahmslos zu Nennwerten angesetzt. Zur Abdeckung des latenten Ausfallrisikos und für Zinsverluste wurde eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung zu den Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen in Höhe von 1 % gebildet. Die flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwand für das Folgejahr darstellen. Sonderposten mit Rücklageanteil betreffen die erhaltenen Investitionszuschüsse. Diese werden auf die betriebliche Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände aufgelöst. Die Pensionsrückstellung wurde nach dem modifizierten Teilwertverfahren bewertet. Bei der Berechnung der Rückstellung wurden die biometrischen Daten nach den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck zugrunde gelegt. Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Zinssatz von 1,82 % und ein Renten- und Anwartschaftstrend von 0,0 % berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die planmäßige Abschreibung des Geschäftsjahres beträgt Euro 599.856,32 (Vorjahr: € 485.795,60). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Auf die Kundenforderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 8,7 gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen an die Versicherung (T€ 70,9) debitorische Kreditorem (T€ 62,9) und Kautionen (T€ 134,9). 3. Pensionsrückstellungen Den Herren Bernd Irmler und Rainer Herrmann wurden in Vorjahren Pensionszusagen erteilt. Für diese Zusagen wurden Rückstellungen nach finanzmathematischen Berechnungen entsprechend den Richttafeln 2018 G nach Heubeck mit einem Rechnungszins von 1,82 % gebildet. Nach den Vorschriften des § 246 Abs. 2 HGB wurde der Wert der Pensionsrückstellung in Höhe von € 427.511,00 mit den Bankguthaben (Planvermögen) in Höhe von insgesamt € 191.236,83 verrechnet. Der Erfüllungsbetrag für die Handelsbilanz wurde basierend auf einem zehnjährigen Durchschnittzinssatz berechnet. Der Differenzbetrag zu einer Berechnung des Durchschnittzinssatzes auf einen siebenjährigen Zeitraum beträgt € 3.860,00. 4. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für alle bei Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken. Wesentlicher Posten sind die Rückstellung für Aufbewahrung der Geschäftspapiere (T€ 35,0), Urlaubsansprüche (T€ 47,5), Gewährleistungs- und Transportschäden (T€ 62,5), Instandhaltung Gebäude (T€ 118,2), Rechtsanwalt- und Gerichtskosten (T€ 10,0) sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 30,0). Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. 5. Verbindlichkeiten Im Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 3.318,1 enthalten, die durch Pfandrechte (Sicherungsübereignung und Grundschulden) gesichert sind. Alle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von T€ 751.659,17. Auf den Verbindlichkeitenspiegel wird verwiesen. 6. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen nicht. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufteilung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse können nach Tätigkeitsbereichen wie folgt aufgegliedert werden:
2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von € 164.153,00, Versicherungserstattungen in Höhe von € 185.982,24, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 20.000,00 und periodenfremde Erträge in Höhe von € 13.363,68 ausgewiesen. 3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund des mit der TAS Group Holding GmbH bestehenden Gewinnabführungsvertrages fallen keine Ertragssteuern für das Geschäftsjahr an. VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB Aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 1.490,8. VII. Vorschlag zur ErgebnisverwendungAufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der TAS Group Holding GmbH ist der gesamte Gewinn an diese abzuführen. VIII. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch die Geschäftsführer Mandy Irmler, Aschersleben, Dipl. Kfr. für Transport- und Logistikmanagement (FH) Christoph Herrmann, Aschersleben, Bürokaufmann Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 69 (Vorjahr 72) Mitarbeiter. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Zum Bilanzstichtag besehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 3.928.558,57 (Vorjahr: € 3.677.710,44). Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
sonstige Berichtsbestandteile
Aschersleben, den 09.07.2024 gez. Christoph Herrmann gez. Mandy Irmler Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TAS Transport-Logistik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TAS Transport-Logistik GmbH - bestehend aus Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAS Transport-Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht ein insgesamt zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, eine hinreichende Sicherheit zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten könnten. - gewinnen wir ein Verständnis vom dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängende Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten könnten jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 16. Juli 2024 Wilhelm Oepen, Wirtschaftsprüfer |
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