Autohaus Vodermayer GmbH

Innstraße 70, 83022 Rosenheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 11463
Eingetragen
10.8.1998
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen und deren Ersatzteilen, Reparatur von Kraftfahrzeugen, Durchführung aller damit unmittelbar oder mittelbar zusammenhängenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Tanja Vodermayer
seit 17.1.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

83022 Rosenheim
192.400 €
74.00%
83071 Stephanskirchen
67.600 €
26.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Vodermayer GmbH

Rosenheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

BILANZ zum 31. August 2023

Autohaus Vodermayer GmbH, Rosenheim

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.618,00 9.429,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 38.645,00 42.480,00
45.263,00 51.909,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 57.881,00 72.778,00
2. technische Anlagen und Maschinen 76.151,00 78.248,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.738,00 81.517,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 14.956,00 41.605,00
279.726,00 274.148,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 58.000,00
2. Beteiligungen 49.500,00 49.500,00
49.500,00 107.500,00
Summe Anlagevermögen 374.489,00 433.557,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 5.630.890,83 3.073.023,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.455.581,32 1.080.238,98
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 26.743,16 60.859,04
3. sonstige Vermögensgegenstände 856.621,10 858.362,82
2.338.945,58 1.999.460,84
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 100.481,47 99.664,50
Summe Umlaufvermögen 8.070.317,88 5.172.148,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.540,86 9.320,86
8.454.347,74 5.615.026,32

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Kapitalrücklage 400.000,00 400.000,00
III. Gewinnvortrag 569.392,32 448.260,00
IV. Jahresüberschuss 105.401,39 121.132,32
Summe Eigenkapital 1.334.793,71 1.229.392,32
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 42.024,10 31.668,10
2. sonstige Rückstellungen 227.441,83 320.875,55
269.465,93 352.543,65
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.347.502,89 3.167.758,27
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.139.656,44 524.545,18
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 38.942,74
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.519,34 5.138,56
5. sonstige Verbindlichkeiten 323.289,43 296.705,60
6.817.968,10 4.033.090,35
D. Passive latente Steuern 32.120,00 0,00
8.454.347,74 5.615.026,32

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.09.2022 bis 31.08.2023

Autohaus Vodermayer GmbH, Rosenheim

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 19.726.196,01 19.827.513,79
2. sonstige betriebliche Erträge 128.154,01 25.975,55
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.782.393,87 15.253.450,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 158.911,24 146.256,81
14.941.305,11 15.399.707,11
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.278.813,08 2.187.458,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 442.203,85 361.454,37
2.721.016,93 2.548.913,16
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 114.841,20 121.399,57
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.585.164,56 1.512.805,37
7. Erträge aus Beteiligungen 6.675,08 13.171,41
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 883,97 25,55
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 264.244,18 121.827,17
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 129.935,70 40.901,60
11. Ergebnis nach Steuern 105.401,39 121.132,32
12. Jahresüberschuss 105.401,39 121.132,32

ANLAGENSPIEGEL zum 31. August 2023

Autohaus Vodermayer GmbH, Rosenheim

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.09.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.08.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenz an solchen Rechten und Werten 65.726,80 0,00 0,00 65.726,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 374.500,97 0,00 0,00 374.500,97
440.227,77 0,00 0,00 440.227,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 292.147,87 0,00 0,00 292.147,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 361.229,24 20.869,00 1.810,23 380.288,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.907,78 93.197,34 26.874,78 486.230,34
4. Geschäfts- und Vorführwagen 137.277,85 3.229,86 19.297,68 121.210,03
1.210.562,74 117.296,20 47.982,69 1.279.876,25
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 58.000,00 0,00 58.000,00 0,00
2. Beteiligungen 49.500,00 0,00 0,00 49.500,00
107.500,00 0,00 58.000,00 49.500,00
Summe Anlagevermögen 1.758.290,51 117.296,20 105.982,69 1.769.604,02 .
Abschreibungen
Stand 01.09.2022 lfd. Jahr Abgänge Stand 31.08.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenz an solchen Rechten und Werten 56.297,80 2.811,00 0,00 59.108,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 332.020,97 3.835,00 0,00 335.855,97
388.318,77 6.646,00 0,00 394.964,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 219.369,87 14.897,00 0,00 234.266,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 282.981,24 22.965,00 1.809,23 304.137,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 338.390,78 43.968,34 26.866,78 355.492,34
4. Geschäfts- und Vorführwagen 95.672,85 26.364,86 15.783,68 106.254,03
936.414,74 108.195,20 44.459,69 1.000.150,25
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.324.733,51 114.841,20 44.459,69 1.395.115,02
Buchwerte
31.08.2023 31.08.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenz an solchen Rechten und Werten 6.618,00 9.429,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 38.645,00 42.480,00
45.263,00 51.909,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 57.881,00 72.778,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 76.151,00 78.248,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.738,00 81.517,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 14.956,00 41.605,00
279.726,00 274.148,00
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 58.000,00
2. Beteiligungen 49.500,00 49.500,00
49.500,00 107.500,00
Summe Anlagevermögen 374.489,00 433.557,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

(1) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. August 2023 der Authohaus Vodermayer GmH mit Sitz in Rosenheim (Amtsgericht Traunstein unter HRB 11463) ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 (2) HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundlagen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 (1) Satz 2, 266 ff. HGB). Von der Möglichkeit, Posten weiter zu untergliedern wurde im Bereich der Sachanlagen Gebrauch gemacht (§ 265 (5) HGB).

Wahlrechte zur Angabe im Anhang oder in der Bilanz werden zugunsten des Anhangs ausgeübt. Aus Gründen der Klarheit werden die Angaben zum Ausweis der Verbindlichkeiten mit der Laufzeit bis zu einem Jahr im Verbindlichkeitenspiegel im Anhang mit den anderen erforderlichen Angaben zu deren Laufzeiten zusammengefasst.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 (1) Satz 1 und (3) HGB). Die Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet (§ 253 (1) Satz 1 HGB). Es werden folgende Anteile an Unternehmen mit einer Beteiligungsquote von mindestens 20% gehalten:

Name/Sitz Anteil am Stammkapital Eigenkapital letzter Jahresabschluss Ergebnis letzter Jahresabschluss
in % EUR EUR Jahr
Omni-Mobil GmbH, Karlsruhe 48% 127.717,76 -35.686,80 31.12.2022
Vodermayer Automobile GmbH i.L., Wasserburg 100% 39.875,62 0,00 31.12.2023

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 (4) HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Bewertung der Kassenbestände und der Bankguthaben erfolgt zum Nominalwert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich aus vorausbezahlten Kosten zusammen, die in der Folgezeit Aufwand darstellen.

Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 (1) Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 (2) Satz 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 (1) Satz 2 HGB).

Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Erträge, die bereits im Berichtsjahr zugeflossen sind, wirtschaftlich aber erst Folgejahre betreffen.

Die Ermittlung von latenten Steuern erfolgt anhand des bilanzorientierten Konzepts. Handels- und steuerrechtliche Wertansätze werden gegenübergestellt. Für die Steuerabgrenzung werden aktive und passive latente Steuern verrechnet. Ein etwaiger passiver Überhang wird in der Bilanz ausgewiesen.

(3) Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen. Dieser ist Bestandteil des Anhangs. Der aktivierte Firmenwert wurde über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Bei der Bestimmung der Nutzungsdauer wurden insbesondere der langjährige Kundenstamm am übernommenen Standort sowie die Bestandsdauer des Unternehmens berücksichtigt. Für die künftige Entwicklung ist branchen- und unternehmensbezogen mit keinen wesentlichen Änderungen zu rechnen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 669 (VJ: TEUR 638) enthalten. Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr bestehen nicht.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im wesentlichen Verpflichtungen aus den Bereichen Gewährleistung und Kulanz, Gebrauchtwagengarantien, Personal sowie Jahresabschluss und Archivierung.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten je Bilanzposten (§§ 268 (5) Satz 1, 285 Nrn. 1 und 2 HGB) ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel wie folgt:

Verbindlichkeiten Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren Gesamtbetrag
EUR (Vorjahr) EUR (Vorjahr) EUR (Vorjahr) EUR (Vorjahr)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.347.502,89 0,00 0,00 5.347.502,89
(3.167.758,27) (0,00) (0,00) (3.167.758,27)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.139.656,44 0,00 0,00 1.139.656,44
(524.545,18) (0,00) (0,00) (524.545,18)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
(38.942,74) (0,00) (0,00) (38.942,74)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.519,34 0,00 0,00 7.519,34
(5.138,56) 0,00 0,00 (5.138,56)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 323.289,43 0,00 0,00 323.289,43
(296.705,60) (0,00) (0,00) (296.705,60)
6.817.968,10 0,00 0,00 6.817.968,10
(4.033.090,35) (0,00) (0,00) (4.033.090,35)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind teilweise durch Grundschulden von Dritten besichert. Weiterhin sind für Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.142 Fahrzeugbestände sicherungsübereignet. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 102 (Vorjahr: TEUR 18) enthalten.

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 (7) HGB).

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Bezeichnung TEUR
Pacht- und Mietverpflichtungen 994
Rückkaufsverpflichtungen aus Leasingverträgen 2.045

Aktive latente Steuern entstehen im Wesentlichen durch unterschiedliche Wertansätze im Bereich des Anlagevermögens. Passive latente Steuern entstehen durch Inanspruchnahme steuerlicher Sondervorschriften für künftige Investitionen. Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz in Höhe von rd. 27% zugrunde gelegt. Der Passivüberhang in Höhe von T€ 32 (VJ: T€ 0) wurde in der Bilanz ausgewiesen.

(4) Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 73 (Vorjahr: 74) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 39 Mitarbeiter in Voll- und 37 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch

 

Herrn Josef Vodermayer, Kaufmann

 

Herrn Thomas Vodermayer, Kaufmann

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 105.401,39 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 569.392,32 auf neue Rechnung vorzutragen.

(5) Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Rosenheim, den 25.10.2024

Autohaus Vodermayer GmbH

Geschäftsführung

Josef Vodermayer

Thomas Vodermayer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

der Autohaus Vodermayer GmbH

Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Autohaus Vodermayer GmbH (kurz AHV) mit insgesamt drei Betriebsstätten wurde im Jahr 1997 mit dem Zweck des Handels mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen und deren Ersatzteile sowie der Reparatur von Kraftfahrzeugen aller Marken in Rosenheim gegründet.

Es bestehen Serviceverträge für die Marken Opel, Renault, Dacia und Mercedes Benz. Im Vertrieb konzentrieren wir uns unter anderem auf die Marken Opel, Renault, Dacia und Crosscamp.

Im vergangenen Jahr hat die AHV GmbH 474 Fahrzeuge auf die Straße gebracht und einen Gesamtumsatz in Höhe von 19,7 Millionen Euro erwirtschaftet.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt als Handelsunternehmen keinerlei Produktentwicklung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft trat im ersten Halbjahr 2023 auf der Stelle. Die hohe Inflation zehrte an der Kaufkraft der privaten Haushalte und veranlasste die Europäische Zentralbank, die Leitzinsen kräftig anzuheben. Darunter litten die Konsum- und die Baukonjunktur, da die Realeinkommen der Haushalte sanken und die Finanzierungskosten stiegen. Geprägt ist der Ausblick weiterhin von Unsicherheit und Kaufzurückhaltung.

2.2 Geschäftsverlauf

Im Fahrzeugverkauf (Neu- und Gebrauchtwagen) liegen wir im Umsatz mit TEUR 691 unter dem Umsatz des Vorjahres.

Im Servicebereich konnten wir den Umsatz vom Vorjahr steigern. Durch aktives After-Sales-Marketing ist es uns gelungen, die Auslastung unserer Werkstätten konstant zu halten.

Im Teile- und Zubehörbereich haben wir eine Umsatzsteigerung in Höhe von TEUR 421. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Wachstum bei den freien Werkstätten.

3. Lage

Im Geschäftsjahr konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 105 erzielt werden.

3.1 Ertragslage

Trotz Rückgang in der Abteilung Neuwagen liegen wir mit dem Gesamtumsatz auf Vorjahresniveau. Die Personalkosten mit TEUR 2.721 lagen aufgrund von Lohnsteigerungen über dem Vorjahr TEUR 2.549.

Umsatzentwicklung 2022/2023 Vorjahr Veränderungen
TEUR TEUR TEUR %
Neuwagen 4.993 6.326 -1.333 -21,1
Gebrauchtwagen 4.459 3.817 642 16,8
Teile/Zubehör 8.183 7.762 421 5,4
Kundendienst/Werkstatt 1.874 1.674 200 11,9
Provisionen 96 127 -31 -24,4
Mietwagen/Sonstige 121 122 -1 -0,8
Gesamt 19.726 19.828 -102 -0,5
Verkaufte Fahrzeuge 2022/2023 Vorjahr Veränderungen
Stück Stück Stück %
Neuwagen 185 264 -79 -29,9
Gebrauchtwagen 289 325 -36 -11,1

3.2 Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Umlaufvermögen inkl. der Abgrenzungsposten deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig ab.

Hinsichtlich der Kapitalstruktur hat die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr abgenommen. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 15,8 % (VJ: 21,9 %). Der Verschuldungskoeffizient, welcher das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital widerspiegelt, nahm im Berichtsjahr zu.

Des Weiteren stehen finanzielle Mittel von Herstellerbanken sowie regionaler Kreditinstitute in ausreichenden Maß zur Verfügung. Die Liquiditätslage ist nach wie vor mehr als ausreichend für alle Anforderungen des täglichen Geschäfts.

3.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich nach wie vor positiv dar. Die Bilanzsumme der AHV GmbH ist innerhalb des letzten Geschäftsjahres auf 8.454 TEUR (Vj. 5.615) gestiegen. Das Vorratsvermögen liegt mit 5.630 TEUR (Vj. 3.073) deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Vorratsbestände sind damit im Geschäftsjahr aufgrund eines deutlich erhöhten Neuwagenbestandes angestiegen. Im Vorjahr war der Bestand aufgrund von Lieferschwierigkeiten auf geringem Niveau.

4. Prognosebericht

Das Jahr 2024 wird zweifellos von der geopolitischen Lage geprägt sein. Der Ausgang der US-Wahlen im November wird von Bedeutung sein, der Krieg zwischen Russland und der Ukraine geht in sein drittes Jahr und auch die Situation im Nahen Osten wird eine Rolle spielen. In Europa waren 2024 die Europawahlen, die traditionell als Protestwahl galt. Hier tritt die aktuelle Zerrissenheit Europas noch mehr zum Vorschein. Hinzu kommt die Inflation und die Unsicherheit, was wiederum zu Kaufzurückhaltung führen wird. Dazu kommt der Wegfall der Elektroprämie, die steigenden Kraftstoff- und Energiepreise, gesellschaftliche Polarisierung und der Arbeits- und Fachkräftemangel. Alles in allem wird auch 2024 ein herausforderndes Jahr.

5. Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken können verschiedene Ursachen haben. Konjunkturelle Risiken ergeben sich aus einer ungünstigen Entwicklung globaler oder regionaler Märkte, aus politischen Krisen und Konflikten oder aus einer Epidemie. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Konjunktur haben.

Die globalen konjunkturellen Risiken werden durch die Präsenz des Autohauses auf dem lokalen deutschen Markt begrenzt. Die Entwicklung der Gesellschaft ist daher stark von der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland abhängig. Das Eintreten der oben genannten Risiken kann einen erheblichen Einfluss auf den Absatzerfolg der Gesellschaft haben.

Als Händler sind wir von der Entwicklung des PKW Marktes in Deutschland abhängig. Durch das forcieren des Gebrauchtwagensegmentes versuchen wir das Markenrisiko zu verringern. Die Beendigung des Händlervertrags mit dem Hersteller Opel lässt uns freier am Markt agieren und die vom Hersteller auferlegten Pflichten fallen weg. Wir müssen nicht mehr das abnehmen was der Hersteller wollte, sondern konzentrieren uns auf die Nachfrage der Kundschaft.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität begegnen. Durch stetige Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter legen wir die Grundlage, um den gestiegenen Kundenanforderungen gerecht werden zu können.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken aller Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Liquidität ist ausreichend und wir erwarten keine Engpässe.

Preisänderungsrisiken im Vorratsbereich werden durch regelmäßige Verfahren (Schwacke-, DAT - Preislisten und Internetrecherche) und Marktbeobachtungen getestet. Preisänderungsrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen verringert.

Der Hersteller Renault hat aktuell alle Verträge in Deutschland gekündigt. Bis zum heutigen Tag liegt uns kein Entwurf einer neuen Fassung vor - die Verhandlungen dauern bis heute an.

Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar.

6. Gesamtaussage

Für das neue Geschäftsjahr setzen wir weiterhin auf eine vorsichtige Ausrichtung. Wir werden uns vor allem darauf konzentrieren, unsere Struktur und unsere Organisation an die neuen Verhältnisse (weniger Neuwagen, dafür mehr Gebrauchtwagen) anzupassen. Das Umfeld bleibt herausfordernd. Vor allem die hohen Zinsen und die notwendigen Anpassungen im Gehaltsbereich werden sich auf unsere Ergebnisse auswirken. Aber wir sind gut aufgestellt und bleiben zuversichtlich, auch dieses Jahr gut zu meistern.

 

Rosenheim, den 25.10.2024

Autohaus Vodermayer GmbH

Geschäftsführung

Josef Vodermayer

Thomas Vodermayer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Vodermayer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Vodermayer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Vodermayer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schongau, 25.10.2024

Oberland Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beckstein, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

5 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.