Autohaus Vodermayer GmbH
Innstraße 70, 83022 Rosenheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tanja Vodermayer seit 17.1.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Josef Vodermayer seit 24.4.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.00% | |
| 26.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Vodermayer Automobile GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Vodermayer GmbHRosenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023BILANZ zum 31. August 2023Autohaus Vodermayer GmbH, RosenheimAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.09.2022 bis 31.08.2023Autohaus Vodermayer GmbH, Rosenheim
ANLAGENSPIEGEL zum 31. August 2023Autohaus Vodermayer GmbH, Rosenheim
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023(1) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. August 2023 der Authohaus Vodermayer GmH mit Sitz in Rosenheim (Amtsgericht Traunstein unter HRB 11463) ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 (2) HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundlagen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 (1) Satz 2, 266 ff. HGB). Von der Möglichkeit, Posten weiter zu untergliedern wurde im Bereich der Sachanlagen Gebrauch gemacht (§ 265 (5) HGB). Wahlrechte zur Angabe im Anhang oder in der Bilanz werden zugunsten des Anhangs ausgeübt. Aus Gründen der Klarheit werden die Angaben zum Ausweis der Verbindlichkeiten mit der Laufzeit bis zu einem Jahr im Verbindlichkeitenspiegel im Anhang mit den anderen erforderlichen Angaben zu deren Laufzeiten zusammengefasst. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 (1) Satz 1 und (3) HGB). Die Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet (§ 253 (1) Satz 1 HGB). Es werden folgende Anteile an Unternehmen mit einer Beteiligungsquote von mindestens 20% gehalten:
Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 (4) HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Bewertung der Kassenbestände und der Bankguthaben erfolgt zum Nominalwert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich aus vorausbezahlten Kosten zusammen, die in der Folgezeit Aufwand darstellen. Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 (1) Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 (2) Satz 1 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 (1) Satz 2 HGB). Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Erträge, die bereits im Berichtsjahr zugeflossen sind, wirtschaftlich aber erst Folgejahre betreffen. Die Ermittlung von latenten Steuern erfolgt anhand des bilanzorientierten Konzepts. Handels- und steuerrechtliche Wertansätze werden gegenübergestellt. Für die Steuerabgrenzung werden aktive und passive latente Steuern verrechnet. Ein etwaiger passiver Überhang wird in der Bilanz ausgewiesen. (3) Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen. Dieser ist Bestandteil des Anhangs. Der aktivierte Firmenwert wurde über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Bei der Bestimmung der Nutzungsdauer wurden insbesondere der langjährige Kundenstamm am übernommenen Standort sowie die Bestandsdauer des Unternehmens berücksichtigt. Für die künftige Entwicklung ist branchen- und unternehmensbezogen mit keinen wesentlichen Änderungen zu rechnen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 669 (VJ: TEUR 638) enthalten. Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im wesentlichen Verpflichtungen aus den Bereichen Gewährleistung und Kulanz, Gebrauchtwagengarantien, Personal sowie Jahresabschluss und Archivierung. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten je Bilanzposten (§§ 268 (5) Satz 1, 285 Nrn. 1 und 2 HGB) ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel wie folgt:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind teilweise durch Grundschulden von Dritten besichert. Weiterhin sind für Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.142 Fahrzeugbestände sicherungsübereignet. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 102 (Vorjahr: TEUR 18) enthalten. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 (7) HGB). Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Aktive latente Steuern entstehen im Wesentlichen durch unterschiedliche Wertansätze im Bereich des Anlagevermögens. Passive latente Steuern entstehen durch Inanspruchnahme steuerlicher Sondervorschriften für künftige Investitionen. Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz in Höhe von rd. 27% zugrunde gelegt. Der Passivüberhang in Höhe von T€ 32 (VJ: T€ 0) wurde in der Bilanz ausgewiesen. (4) Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 73 (Vorjahr: 74) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 39 Mitarbeiter in Voll- und 37 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 105.401,39 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 569.392,32 auf neue Rechnung vorzutragen. (5) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Rosenheim, den 25.10.2024 Autohaus Vodermayer GmbH Geschäftsführung Josef Vodermayer Thomas Vodermayer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023der Autohaus Vodermayer GmbHGrundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Autohaus Vodermayer GmbH (kurz AHV) mit insgesamt drei Betriebsstätten wurde im Jahr 1997 mit dem Zweck des Handels mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen und deren Ersatzteile sowie der Reparatur von Kraftfahrzeugen aller Marken in Rosenheim gegründet. Es bestehen Serviceverträge für die Marken Opel, Renault, Dacia und Mercedes Benz. Im Vertrieb konzentrieren wir uns unter anderem auf die Marken Opel, Renault, Dacia und Crosscamp. Im vergangenen Jahr hat die AHV GmbH 474 Fahrzeuge auf die Straße gebracht und einen Gesamtumsatz in Höhe von 19,7 Millionen Euro erwirtschaftet. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt als Handelsunternehmen keinerlei Produktentwicklung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft trat im ersten Halbjahr 2023 auf der Stelle. Die hohe Inflation zehrte an der Kaufkraft der privaten Haushalte und veranlasste die Europäische Zentralbank, die Leitzinsen kräftig anzuheben. Darunter litten die Konsum- und die Baukonjunktur, da die Realeinkommen der Haushalte sanken und die Finanzierungskosten stiegen. Geprägt ist der Ausblick weiterhin von Unsicherheit und Kaufzurückhaltung. 2.2 Geschäftsverlauf Im Fahrzeugverkauf (Neu- und Gebrauchtwagen) liegen wir im Umsatz mit TEUR 691 unter dem Umsatz des Vorjahres. Im Servicebereich konnten wir den Umsatz vom Vorjahr steigern. Durch aktives After-Sales-Marketing ist es uns gelungen, die Auslastung unserer Werkstätten konstant zu halten. Im Teile- und Zubehörbereich haben wir eine Umsatzsteigerung in Höhe von TEUR 421. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Wachstum bei den freien Werkstätten. 3. Lage Im Geschäftsjahr konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 105 erzielt werden. 3.1 Ertragslage Trotz Rückgang in der Abteilung Neuwagen liegen wir mit dem Gesamtumsatz auf Vorjahresniveau. Die Personalkosten mit TEUR 2.721 lagen aufgrund von Lohnsteigerungen über dem Vorjahr TEUR 2.549.
3.2 Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Umlaufvermögen inkl. der Abgrenzungsposten deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig ab. Hinsichtlich der Kapitalstruktur hat die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr abgenommen. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 15,8 % (VJ: 21,9 %). Der Verschuldungskoeffizient, welcher das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital widerspiegelt, nahm im Berichtsjahr zu. Des Weiteren stehen finanzielle Mittel von Herstellerbanken sowie regionaler Kreditinstitute in ausreichenden Maß zur Verfügung. Die Liquiditätslage ist nach wie vor mehr als ausreichend für alle Anforderungen des täglichen Geschäfts. 3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich nach wie vor positiv dar. Die Bilanzsumme der AHV GmbH ist innerhalb des letzten Geschäftsjahres auf 8.454 TEUR (Vj. 5.615) gestiegen. Das Vorratsvermögen liegt mit 5.630 TEUR (Vj. 3.073) deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Vorratsbestände sind damit im Geschäftsjahr aufgrund eines deutlich erhöhten Neuwagenbestandes angestiegen. Im Vorjahr war der Bestand aufgrund von Lieferschwierigkeiten auf geringem Niveau. 4. Prognosebericht Das Jahr 2024 wird zweifellos von der geopolitischen Lage geprägt sein. Der Ausgang der US-Wahlen im November wird von Bedeutung sein, der Krieg zwischen Russland und der Ukraine geht in sein drittes Jahr und auch die Situation im Nahen Osten wird eine Rolle spielen. In Europa waren 2024 die Europawahlen, die traditionell als Protestwahl galt. Hier tritt die aktuelle Zerrissenheit Europas noch mehr zum Vorschein. Hinzu kommt die Inflation und die Unsicherheit, was wiederum zu Kaufzurückhaltung führen wird. Dazu kommt der Wegfall der Elektroprämie, die steigenden Kraftstoff- und Energiepreise, gesellschaftliche Polarisierung und der Arbeits- und Fachkräftemangel. Alles in allem wird auch 2024 ein herausforderndes Jahr. 5. Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken können verschiedene Ursachen haben. Konjunkturelle Risiken ergeben sich aus einer ungünstigen Entwicklung globaler oder regionaler Märkte, aus politischen Krisen und Konflikten oder aus einer Epidemie. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Konjunktur haben. Die globalen konjunkturellen Risiken werden durch die Präsenz des Autohauses auf dem lokalen deutschen Markt begrenzt. Die Entwicklung der Gesellschaft ist daher stark von der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland abhängig. Das Eintreten der oben genannten Risiken kann einen erheblichen Einfluss auf den Absatzerfolg der Gesellschaft haben. Als Händler sind wir von der Entwicklung des PKW Marktes in Deutschland abhängig. Durch das forcieren des Gebrauchtwagensegmentes versuchen wir das Markenrisiko zu verringern. Die Beendigung des Händlervertrags mit dem Hersteller Opel lässt uns freier am Markt agieren und die vom Hersteller auferlegten Pflichten fallen weg. Wir müssen nicht mehr das abnehmen was der Hersteller wollte, sondern konzentrieren uns auf die Nachfrage der Kundschaft. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität begegnen. Durch stetige Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter legen wir die Grundlage, um den gestiegenen Kundenanforderungen gerecht werden zu können. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken aller Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Liquidität ist ausreichend und wir erwarten keine Engpässe. Preisänderungsrisiken im Vorratsbereich werden durch regelmäßige Verfahren (Schwacke-, DAT - Preislisten und Internetrecherche) und Marktbeobachtungen getestet. Preisänderungsrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen verringert. Der Hersteller Renault hat aktuell alle Verträge in Deutschland gekündigt. Bis zum heutigen Tag liegt uns kein Entwurf einer neuen Fassung vor - die Verhandlungen dauern bis heute an. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. 6. Gesamtaussage Für das neue Geschäftsjahr setzen wir weiterhin auf eine vorsichtige Ausrichtung. Wir werden uns vor allem darauf konzentrieren, unsere Struktur und unsere Organisation an die neuen Verhältnisse (weniger Neuwagen, dafür mehr Gebrauchtwagen) anzupassen. Das Umfeld bleibt herausfordernd. Vor allem die hohen Zinsen und die notwendigen Anpassungen im Gehaltsbereich werden sich auf unsere Ergebnisse auswirken. Aber wir sind gut aufgestellt und bleiben zuversichtlich, auch dieses Jahr gut zu meistern.
Rosenheim, den 25.10.2024 Autohaus Vodermayer GmbH Geschäftsführung Josef Vodermayer Thomas Vodermayer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Vodermayer GmbHPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Vodermayer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Vodermayer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schongau, 25.10.2024 Oberland
Revision GmbH
Beckstein, Wirtschaftsprüfer |
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