Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 33090
Eingetragen
26.11.2018
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Gegenstand
Übernahme von zentralen Dienstleistungen zur Unterstützung und Beratung anderer Unternehmen in Fragen der betrieblichen Organisation von Verwaltungstätigkeiten sowie die Durchführung von solchen Verwaltungstätigkeiten überwiegend für andere Unternehmen der BUHL Gruppe, insbesondere im Bereich EDV und Technik, Personal und Recht, Entgeltabrechnung und Finanzbuchhaltung, Marketing/Kommunikation, Online-Marketing, Web-Entwicklung und allgemeine Verwaltung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Richard Wagner
seit 22.8.2022
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Hermann BuhlBUHL Holding GmbH
50.00%
Charlotte BuhlBUHL Holding GmbH
50.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BUHL Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BUHL Holding GmbH

Augsburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 519.106,80 611.348,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 338.321,95 385.599,80
857.428,75 996.948,60
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 821.891,91 1.859.461,12
821.891,91 1.859.461,12
1.679.320,66 2.856.409,72
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 600.275,92 638.943,55
600.275,92 638.943,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.381.360,25 1.956.706,32
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.013.909,92 4.650.513,57
5.395.270,17 6.607.219,89
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.513.158,75 14.186,10
9.508.704,84 7.260.349,54
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 99.672,71 83.353,56
11.287.698,21 10.200.112,82

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 175.439,40 335.207,39
III. Gewinnrücklagen 9.015.179,23 9.015.179,23
IV. Konzernbilanzverlust -2.581.996,93 -6.206.608,03
6.683.621,70 3.218.778,59
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 100.000,00 105.476,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.697.912,53 2.021.477,73
1.797.912,53 2.126.953,73
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 474.020,08
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 208.368,60 78.225,07
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.592.763,53 4.300.334,52
2.801.132,13 4.852.579,67
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.031,85 1.800,83
11.287.698,21 10.200.112,82

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021 2020
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 23.400.326,18 23.479.027,01
2. Gesamtleistung 23.400.326,18 23.479.027,01
3. Sonstige betriebliche Erträge 6.561.873,74 1.712.145,59
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 178.789,28 130.058,18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 182.095,39 176.825,22
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 16.968.110,00 19.379.167,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.229.483,21 3.752.472,18
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 689.604,29 911.590,52
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.451.332,98 4.998.302,87
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.967,79 206.012,90
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 354.065,17 201.193,06
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.426,45 12.286,57
11. Ergebnis nach Steuern 3.906.260,94 -4.164.710,81
12. Sonstige Steuern 9.971,84 28.882,67
13. Konzernjahresüberschuss (Vj. Konzernjahresfehlbetrag) 3.896.289,10 -4.193.593,48
14. Konzernnverlustvortrag -6.206.608,03 -2.013.014,55
15. Ergebnisverwendung -271.678,00 0,00
16. Konzernbilanzverlust -2.581.996,93 -6.206.608,03

KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2021

A. Allgemeine Angaben

A. 1 Einführung

Die BUHL Holding GmbH (Gesellschaft) hat ihren Sitz in der Alfred-Nobel-Str. 9 in 86156 Augsburg und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Augsburg unter der Nummer HR B 27348 eingetragen.

A. 2 Beschreibung der Geschäftstätigkeiten

Die Gesellschaften der BUHL-Gruppe sind sämtlich in Augsburg ansässig und im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland tätig. Wesentlicher Geschäftszweig ist die Arbeitnehmerüberlassung in die Hotellerie und Gastronomie. Daneben findet Arbeitnehmerüberlassung auch im kaufmännisch-gewerblichen Bereich statt. Weitere Geschäftszweige der BUHL-Gruppe sind der Betrieb der Online-Plattform , die Herausgabe des Gastronomie-Fachmagazins HOGAPAGE und das Betreiben des eigenen Gastronomieobjekts HOGALOUNGE. Nähere Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte dem Abschnitt A.1 "Geschäftsmodell des Konzerns" im Konzernlagebericht.

A. 3 Grundlagen der Rechnungslegung

Der Konzernabschluss der Gesellschaft ist gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Der Konzernabschluss ist in Euro erstellt.

Der Konzernabschluss wurde auf Basis der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("going concern") erstellt. Wesentliche Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in den Abschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften haben nicht stattgefunden.

A. 4 Darstellung der Veränderungen

Vorjahresvergleich 2021 2020 Veränd.
Konzernumsatzerlöse (T€) 23.400 23,479 -79
davon Erlöse Personaldienstleistungen (T€) 20.251 20.892 -641
davon übrige Erlöse (T€) 3.149 2.587 562
Beschäftigte 1.565 1.764 -199
davon Externe Mitarbeiter 1.404 1.545 -141
davon Interne Mitarbeiter 161 219 -58
Konzernbilanzsumme (T€) 11.288 10.200 1.088
davon Eigenkapital (T€) 6.684 3.219 3.465
Eigenkapitalquote 59% 32%
Konzernjahresergebnis (T€) 3.896 -4.194 8.090

B. Konsolidierungskreis

B. 1 Konsolidierungsmethoden

B. 1.1 Tochterunternehmen

Sämtliche in den Konzernabschluss einzubeziehende Tochtergesellschaften sind auf Grund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags an die Gesellschaft gebunden.

Im Rahmen der Konsolidierung wurden alle konzerninternen Salden, Erträge und Aufwendungen sowie alle unrealisierten Gewinne und Verluste aus Transaktionen der einbezogenen Gesellschaften bei der Erstellung des Abschlusses eliminiert.

B. 1.2 Konsolidierungskreis

Für sämtliche, in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Gesellschaften mit Ausnahme der BUHL Assets GmbH war eine Erstkonsolidierung auf den 01.01.2019 durchzuführen. Die Erstkonsolidierung der BUHL Assets GmbH erfolgte zum 19.11.2019.

Mit Wirkung zum 01.01.2021 wurde die BUHL Lohn GmbH auf die BUHL Services GmbH und die BUHL Konzept GmbH auf die HOGAPAGE Media GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte durch Aufnahme zu Buchwerten.

Ebenfalls mit Wirkung zum 01.01.2021 wurden sämtliche Anteile an der CHB GmbH durch die Gesellschafter zu Buchwerten in die BUHL Holding eingebracht und auf diese verschmolzen. Die CHB GmbH war zu diesem Zeitpunkt Eigentümerin des BUHL Business Centers in Augsburg, einem aus zwei Gebäudeteilen bestehenden Bürokomplex mit überwiegend fremdvermieteten Büroflächen.

Im Juli 2021 wurde bei der STUDENTpartout GmbH das Stammkapital durch Bareinlage um 460 T€ auf 485 T€ erhöht.

Sämtliche, nachfolgend aufgeführten Gesellschaften sind gem. § 264 Abs. 3 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

Im Konzernabschluss der BUHL-Gruppe werden die BUHL Holding GmbH sowie die im Folgenden aufgeführten Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. Hierbei entsprechen die Kapitalanteile den jeweiligen Stimmrechtsanteilen:

Kapitalanteil in % 2021
BUHL Assets GmbH, Augsburg 100,00
BUHL Personal GmbH, Augsburg 100,00
BUHL Services GmbH, Augsburg 100,00
HOGALOUNGE GmbH, Augsburg 100,00
HOGAPAGE Media GmbH, Augsburg 100,00
STUDENTpartout GmbH, Augsburg 100,00

B. 1.3 Konsolidierungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen wurden zum Stichtag des Konzernabschlusses 31.12.2021 erstellt. Die Kapitalkonsolidierung der im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen wurde nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB durchgeführt. Hierbei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an dem betreffenden Tochterunternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet, das dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht.

Dem Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren beigelegt, da das zugrundeliegende Geschäftsmodell der konsolidierten Gesellschaft auch auf die Entleihung von Mitarbeitern im kaufmännisch-gewerblichen Bereich beruht und sich dieser Bereich gerade auch in der Zeit der Corona-Pandemie als zukunftsfähig erweist. Nach dem Ende der Pandemie wird hieraus ein zusätzlicher Ergebnisbeitrag generiert werden können, in den zuvor investiert wurde. Die Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode.

Ein sich ergebender passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird grundsätzlich auf der Passivseite der Bilanz als separater Bilanzposten nach dem Eigenkapital gezeigt. Seine Auflösung erfolgt nach § 309 Abs. 2 HGB. Aus der zum 01.01.2019 durchzuführenden Erstkonsolidierung ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag von insgesamt 9.015 TEUR, der unmittelbar den Rücklagen zugeordnet wurde, da sich der Unterschiedsbetrag aus in der Vergangenheit thesaurierten Gewinnen ermittelt.

C. Grundlagen der Rechnungslegung

Ausweis und Bewertung

Die in den Konzernabschluss der BUHL-Gruppe einbezogenen Unternehmen sind für alle Berichtsperioden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des HGB dargestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde auf der Grundlage des Gesamtkostenverfahrens erstellt. Der Konzernabschluss wurde auf Basis von historischen bzw. fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt.

D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

D. 1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen

Die Aufstellung des Konzernabschlusses richtet sich bei der Bilanzierung und Bewertung nach den Vorschriften der §§ 308 i.V.m. 242 ff HGB sowie nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff HGB. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert.

Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Rückstellungen wurden im Rahmen des § 249 HGB gebildet. Rechnungsabgrenzungsposten wurden unter Beachtung des § 250 HGB bilanziert. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften berücksichtigt worden.

Im Eigenkapitalausweis des Vorjahres wurden Anpassungen beim Gezeichneten Kapital i.H.v TEUR 155 und beim Bilanzverlust i.H.v. TEUR 180 zu Gunsten der Kapitalrücklagen vorgenommen. Die Umgliederung resultiert aus der Korrektur des Ausweises eines Verschmelzungsgewinns bei der Muttergesellschaft.

Im Übrigen stimmen die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Es wurde vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren.

D. 2 Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

D. 2.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände mit einer befristeten Nutzungsdauer werden zu ihren Anschaffungskosten bewertet und ab dem Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft in der Regel linear über ihre geschätzte Nutzungsdauer (zwischen 3 und 15 Jahren) abgeschrieben.

Geschäfts- oder Firmenwerte und immaterielle Vermögensgegenstände mit einer unbefristeten Nutzungsdauer werden in der Regel linear über 10 Jahre abgeschrieben.

Die geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauern werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Aufwendungen aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Abschreibungen" ausgewiesen. Gewinne und Verluste aus Abgängen werden unter den Positionen "sonstigen betrieblichen Erträgen" bzw. "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" erfasst.

D. 2.2 Sachanlagevermögen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung bilanziert. Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis sowie sämtliche direkt zurechenbare Nebenkosten, die erforderlich sind, um den Vermögensgegenstand in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear entsprechend den geschätzten Nutzungsdauern. Diese wurden jeweils unter Zugrundelegung der steuerlichen Abschreibungstabellen geschätzt.

Aufwendungen aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Abschreibungen" ausgewiesen. Gewinne und Verluste aus Abgängen werden unter den Positionen "sonstigen betrieblichen Erträgen" bzw. "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" erfasst.

D. 2.3 Vorratsvermögen

Die Vorräte werden zu den handelsrechtlichen Mindestanschaffungskosten oder den Herstellungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken werden in angemessener Form vorgenommen.

D. 2.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

D. 2.5 Rechnungsabgrenzungen

Als Rechnungsabgrenzungen werden Zahlungen berücksichtigt, die im Berichtsjahr geleistet wurden ergebnismäßig aber das folgende Wirtschaftsjahr betreffen.

D. 2.6 Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab.

D. 2.7 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

E. Erläuterungen und ergänzende Angaben zu Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

E. 1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgendem Konzernanlagespiegel

ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2021

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2021 Zugänge aus Verschmelzung Zugänge Abgänge 31. Dez. 2021
EUR EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 763.407,43 0,00 34.085,71 0,00 797.493,14
Geschäfts- oder Firmenwert 481.999,76 0,00 1.053,86 0,00 483.053,62
1.245.407,19 0,00 35.139,57 0,00 1.280.546,76
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 11.026.391,20 0,00 11.026.391,20 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.372.494,85 790.647,26 21.335,66 1.738.112,84 1.446.364,93
2.372.494,85 11.817.038,46 21.335,66 12.764.504,04 1.446.364,93
3.617.902,04 11.817.038,46 56.475,23 12.764.504,04 2.726.911,69
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2021 Zugänge aus Verschmelzung Zugänge Abgänge 31. Dez. 2021
EUR EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 152.058,63 0,00 126.327,71 0,00 278.386,34
Geschäfts- oder Firmenwert 96.399,96 0,00 48.331,71 0,00 144.731,67
248.458,59 0,00 174.659,42 0,00 423.118,01
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 896.509,81 92.232,00 988.741,81 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 513.033,73 189.091,26 422.712,87 500.364,84 624.473,02
513.033,73 1.085.601,07 514.944,87 1.489.106,65 624.473,02
761.492,32 1.085.601,07 689.604,29 1.489.106,65 1.047.591,03
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2021 31. Dez. 2020
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 519.106,80 611.348,80
Geschäfts- oder Firmenwert 338.321,95 385.599,80
857.428,75 996.948,60
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 821.891,91 1.859.461,12
821.891,91 1.859.461,12
1.679.320,66 2.856.409,72

E.2 Fristigkeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten

Sämtliche in der Konzernbilanz ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von 1.149 T€ (VJ 2.795 T€) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 64 T€ (VJ 33 T€) enthalten.

E. 3 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Urlaubsansprüche, Arbeitszeitguthaben, sonstige Personalaufwendungen sowie die Abgabe nach SchwbG.

E. 4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

E. 4.1 Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag besteht kein Wechselobligo.

Es bestehen Mietbürgschaften und Garantieerklärungen in Höhe von € 742.843,91 (Vj. T€ 706) die sich wie folgt aufgliedern:

Mietbürgschaften € 118.343,91
Garantieerklärungen € 624.500,00

Mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften und Garantierklärungen ist nicht zu rechnen.

E. 4.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamtbetrag im Folgejahr fällig in 2 bis 10 Jahren fällig
EUR EUR EUR
Verpflichtungen aus Mietverträgen 14.336.960,80 1.094.390,58 6.582.570,22

E.5 Sonstige Angaben

E. 5.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse

Beträge in TEUR 2021 Inland Europa
Erlöse Personaldienstleistung 20.251 20.251 0
Erlöse Online-Aktivitäten 1.253 1.253 0
Erlöse Gastronomie 277 277 0
Erlöse Print-Marketing 454 454 0
Erlöse übrige Dienstleistungen 1.165 1.165 0
Erlöse gesamt 23.400 23.400 0

E.5.2 Angaben zu Arbeitnehmern

Im Konzerngeschäftsjahr 2021 wurden durchschnittlich beschäftigt:

2021 Inland Europa
Externe Mitarbeiter 1.265 1.265 0
Interne Mitarbeiter 168 168 0
Mitarbeiter gesamt 1.433 1.433 0

E. 5.3 Geschäftsführung und Beirat

Zu Geschäftsführern der BUHL Holding GmbH sind bestellt:

Frau Charlotte Buhl, Buttenwiesen - geschäftsführende Gesellschafterin

Frau Daniela Müller, Neusäß

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Anwendung der Schutzvorschrift nach den §§ 314 Abs. 3 i.V.m. 286 (4) HGB verzichtet.

Zu Mitgliedern des Beirats der BUHL Holding GmbH sind bestellt:

Frau Cornelia Brenneisen, Wertingen

Frau Alexandra Lieberth, Augsburg - Beiratsvorsitzende -

Frau Sonja Schmid, Wertingen

Herr Georg Graf, Kempten

Herr Matthias Recknagel, Kempen

Die Gesamtbezüge des Beirats für das Geschäftsjahr 2021 betragen TEUR 5.

E. 5.4 Abschlussprüfer

Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf:

Abschlussprüfungsleistungen TEUR 12
andere Beratungsleistungen TEUR 4
Gesamthonorar TEUR 16

E. 5.5 Sonstige Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 175 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, mit T€ 2.701 Buchgewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, mit T€ 81 periodenfremde Erträge sowie Corona-Hilfen in Höhe von T€ 3.393 Darüber hinaus sind dem Konsolidierungskreis in 2021 T€ 5.948 in Form von Kurzarbeitergeld zugeflossen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen mit T€ 41 enthalten.

E. 5.6 Offenlegung

Zwischen der Buhl Holding GmbH und den folgenden Gesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge. Ferner sind die weiteren Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB für diese Gesellschaften erfüllt, so dass eine Offenlegung des jeweiligen Jahresabschlusses bzw. Lageberichts nicht erforderlich ist, da sie in den vorliegenden Konzernabschluss einbezogen sind. Entsprechende Beschlüsse der jeweiligen Gesellschafterversammlungen lagen vor.

BUHL Assets GmbH, Augsburg

BUHL Personal GmbH, Augsburg

BUHL Services GmbH, Augsburg

HOGALOUNGE GmbH, Augsburg

HOGAPAGE Media GmbH, Augsburg

STUDENTpartout GmbH, Augsburg

E. 5.7 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

E. 5.8 Nachtragsbericht

Die Pandemie durch den Corona-Virus mit regelmäßig neu auftretenden Varianten führt im Konzern weiterhin zu massiven Auftrags- und Umsatzeinbrüchen. Es wird für das erste Quartal 2022 weiterhin mit massiven Umsatzeinbußen gerechnet. Sollte sich die Auftragslage auf Grund der andauernden Pandemie weiterhin auf diesem sehr niedrigen Niveau befinden kann dies zu einer nachhaltig negativen Beeinträchtigung der BUHL-Gruppe führen.

Die BUHL-Gruppe reagiert auf die Auftragseinbrüche weiterhin mit Kurzarbeit in allen Unternehmensbereichen in vollem Umfang soweit es die Auftragslage zulässt und wird hierfür die von der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung gestellten Hilfen sowie Corona-Hilfen in Anspruch nehmen um negative Auswirkungen der Pandemie abzumildern.

Für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 ist nach Aufstellung der Einzelabschlüsse zum 31.12.2021 noch ein Korrekturantrag für die bereits in Anspruch genommene Überbrückungshilfe III. Hieraus ergibt sich ein zusätzlicher Beihilfebetrag von T€ 1.196.

Die eingeleiteten Maßnahmen sowie die in Aussicht gestellten staatlichen Hilfen sichern aus heutiger Sicht die Fortführung der BUHL-Gruppe.

 

Augsburg, den 20. April 2022

BUHL Holding GmbH

Gez

Charlotte Buhl, Geschäftsführerin

Daniela Müller, Geschäftsführerin

Angaben zur Feststellung:

Der Konzernabschluss wurde am 09.06.2022 gebilligt.

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021 2020
TEUR TEUR
Konzernjahresergebnis 3.896 -4.194
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 690 912
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -421 -1.584
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -309 0
+ Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) 1.308 8.788
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) -1.785 -4.260
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -2.640 -1.023
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 350 -5
+ Ertragsteueraufwand 7 12
- Ertragsteuerzahlungen -3 -12
= Cash-Flow aus betrieblicher Tätigkeit 1.093 -1.366
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -56 -710
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 13.359 1.589
+ Erhaltene Zinsen 5 206
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit 13.308 1.085
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -7.861 0
- Gezahlte Zinsen -355 -201
- Vorab-Gewinnausschüttung -272 0
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -8.488 -201
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 5.913 -482
+ / - Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds (übernommene Finanzmittel der Tochtergesellschaften) -1.940 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -460 22
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.513 -460
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungsmittel 3.513 14
- Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten 0 -474
3.513 -460

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzverlust Eigenkapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Andere Gewinnrücklagen
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand am 01. Januar 2021 75 336 9.015 -6.207 3.219
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0 -160 0 -160
Ausschüttung/Dividende 0 0 0 -272 -272
Konzernjahresergebnis 3.896 3.896
Stand am 31. Dezember 2021 75 176 9.015 -2.583 6.683

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

BUHL Holding GmbH

A. Grundlagen des Konzerns

A. 1 Geschäftsmodell des Konzerns

A. 1.1. Organisatorische Struktur

Die BUHL-Gruppe ist führender Dienstleister für die nationale Hotellerie und Gastronomie. Das operative Geschäft umfasst die Bereiche Personaldienstleistungen, kfm. Dienstleistungen, Online- und Print-Medien sowie einen Gastronomiebetrieb. Konzernübergreifende Aufgaben und Funktionen werden an unserem Firmensitz in Augsburg von unserer kaufmännischen Zentralverwaltung wahrgenommen.

Die BUHL Holding GmbH fungiert als Konzernobergesellschaft für insgesamt 6 direkt gehaltene, vollkonsolidierte Tochtergesellschaften. Nähere Informationen zum Konsolidierungskreis sind unter Tz. B.1.2 des Anhangs zum Konzernabschluss dargestellt.

A. 1.2. Unternehmensbereiche und Absatzmärkte

Der in Deutschland angesiedelte Geschäftsbereich Personalüberlassung versorgt unsere Kunden an bundesweit 27 Standorten zeitlich begrenzt mit qualifiziertem Personal für die Bereiche Service und Küche sowie sowie im kaufmännisch-gewerblichen Bereich. Unsere Kernzielgruppen bilden dabei gastronomische Betriebe von in Deutschland ansässigen Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen, Organisationen und Institutionen aus Politik, Sport und Kultur sowie die Hotellerie und Unternehmen der Eventbranche. Wir stellen gastronomisches Personal in Kurzzeit- und Langzeitüberlassung, im Einzeleinsatz und für Großevents. In über 30-jähriger Geschäftstätigkeit haben wir uns als unverzichtbarer Personalpartner des Gastgewerbes etabliert und genießen unter dem Markennamen "BUHL" eine hohe Reputation. Auch der 2017 hinzugenommene Bereich studentische Personalüberlassung im kaufmännisch-gewerblichen Bereich wird weiter konsequent vorangetrieben und etabliert.

Im Geschäftsbereich Medien sind wir unter dem Markennamen "HOGAPAGE" im ganzen deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) aktiv. Wir betreiben ein Online- Branchenportal für die Hotellerie und Gastronomie mit einer preisgekrönten Jobbörse, einem Nachrichtenportal, Online-Magazin, Einkaufsführer und Online-Shop.

Die HOGAPAGE Markenwelt wird abgerundet durch eines der auflagenstärksten Print- Fachmagazine für die Hotellerie & Gastronomie.

Am Firmensitz in Augsburg betreibt der Konzern den Gastronomiebetrieb HOGALOUNGE mit Mitarbeiterrestaurant, à-la-carte-Restaurant, Tagungs- und Eventbereich sowie einer Kochschule.

A. 1.3. Standorte

Die BUHL Holding GmbH und ihre Konzernzentrale haben ihren Sitz im bayerischen Augsburg.

Bundesweit unterhalten wir 27 Standorte für den Geschäftsbereich Personaldienstleistung. Hier sind die externen Mitarbeiter beschäftigt. Sie werden von den internen Niederlassungsteams betreut und für ihre Kundeneinsätze disponiert.

Die anderen Geschäftsbereiche haben ihren Sitz in Augsburg..

A. 2 Steuerungssystem

Die Geschäftsführung der BUHL Holding GmbH steuert den Gesamtkonzern mittels einer fest definierten Führungsstruktur und operativer Ziele, deren Erreichungsgrad durch festgelegte Kennzahlen überwacht wird. Hierbei stehen finanzielle Steuerungsgrößen im Fokus.

Die Leistungsfähigkeit unseres Konzerns im Ganzen sowie der genannten Geschäftsbereiche im Einzelnen wird mit den finanziellen Steuerungsgrößen Netto Umsatzerlöse und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gemessen.

Eine konzernübergreifende Steuerung unter Anwendung nichtfinanzieller Leistungsindikatoren erfolgt derzeit nicht - diese spielen auf operativer Ebene innerhalb der Handlungsfelder Umwelt, Mitarbeiter, Lieferkette, Produktverantwortung und Compliance dennoch eine wichtige Rolle. Auf die Erstellung eines gesonderten nichtfinanziellen Konzernberichts wird unter Berufung auf § 315b Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet.

Personalüberlassung bedarf der Erlaubnis durch die Bundesagentur für Arbeit. BUHL ist mit dem Geschäftsbereich Personalüberlassung seit dem 21.07.1990 im Besitz dieser Erlaubnis, die unbefristet erteilt ist. Zudem ist BUHL seit Einführung der Tarifierung in der Zeitarbeitsbranche zum 01.01.2004 Mitglied der Tarifgemeinschaft des iGZ - Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. und beschäftigt alle Zeitarbeitnehmer tarifvertragskonform. Als Spezialanbieter gastronomisch qualifizierter Mitarbeiter bieten wir zusätzlich auch gastronomische Weiterqualifizierungen an.

Seit März 2011 erbringen wir durch die Zertifizierung unseres Qualitätsmanagement-Systems nach DIN EN ISO 9001-2015 durch den TÜV Austria den Nachweis für Qualität in der Kundenorientierung, Führungsverantwortung und kontinuierlichen Prozess-Optimierung.

Regelmäßige Schulungen unserer Mitarbeiter im Qualitätsmanagement sind ein weiterer Garant für den Erhalt und die stetige Weiterentwicklung unserer Dienstleistungsqualität.

A. 3 Forschung und Entwicklung

Die BUHL-Gruppe versteht sich als innovativer und wachstumsorientierter Dienstleistungskonzern und arbeitet ständig an seiner Weiterentwicklung und Verbesserung der Standards. Klassische Aufwendungen für Forschung und Entwicklung fallen in unseren Geschäftsbereichen nicht an.

A. 4 Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2021 beschäftigte die BUHL-Gruppe insgesamt 1.565 Mitarbeiter, die ausschließlich in Deutschland tätig sind. Auf den Geschäftsbereich Personaldienstleistung entfielen 1.496 Mitarbeiter, auf die übrigen Geschäftsbereiche 22 Mitarbeiter und auf die Zentralbereiche 47 Mitarbeiter. Im Jahresdurchschnitt wurden 1.433 Mitarbeiter beschäftigt.

B. Wirtschaftsbericht

B. 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die BUHL-Gruppe ist spezialisiert auf Dienstleistungen für das Gastgewerbe Deutschlands, wobei der Geschäftsbereich Personaldienstleistung den eindeutigen Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit bildet. Das Gastgewerbe ist eine sehr personalintensive Branche, die in den Vorjahren durch steigende Beschäftigungszahlen gekennzeichnet war. Dies hat sich durch die Corona-Pandemie deutlich verändert. Lt. Angaben des DEHOGA (Deutscher Hotel- u. Gaststättenverband) waren im Jahr 2021 (Stichtag 31.05.) insgesamt 942.600 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das entspricht einem Rückgang von 162.438 Personen bzw. -14,7 % gegenüber Mai 2019. Noch stärker war der Rückgang bei den geringfügig Beschäftigten (- 203.199 Personen bzw. -19,3 % Stand 30.06.2020). Der hohe Anteil an geringfügig Beschäftigten resultiert aus den Besonderheiten des Gastgewerbes, das - im Gegensatz etwa zu Industrie, Handel und Verwaltung - sehr flexibel, saisonal und veranstaltungsbedingt arbeiten und den Personalbedarf planen muss. Die Bereitschaft sich diesen flexiblen Anforderungen anzupassen ist ein wesentliches Merkmal sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite. Der Erfolg unserer Geschäftstätigkeit als Personaldienstleister für das Gastgewerbe beruht im Wesentlichen auf unserer Fähigkeit, unseren Kunden im Personalrecruiting und in der Personalbedarfsplanung perfekte Unterstützung zu bieten.

Nach Berechnungen des DEHOGA hat das Gastgewerbe (Beherbergung, Gaststätten, Caterer und sonstige Verpflegungsdienstleistungen) im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von rd. 61,8 Mrd. Euro im Vergleich zu dem Vorkrisenjahr 2019 hinnehmen müssen. Diese Zahl macht deutlich, um welch bedeutenden Wirtschaftszweig es sich hier handelt, der zudem eine bedeutende Stütze der Freizeit- und Tourismusindustrie ist.

Auch in den Zahlen zur Zeitarbeit sind die Folgen der Corona-Krise sichtbar. So sank nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit von Februar auf Juni 2020 die Zahl der beschäftigten Leiharbeitnehmer saisonal untypisch um knapp 9 Prozent. Danach verzeichnete deren Zahl Monat um Monat - mit Ausnahme während des zweiten Lockdowns - geringe Zuwächse. Seit April 2021 liegen die Werte wieder deutlich über dem Vorjahr. So gab es im Juni 2021 834.000 beschäftigte Leiharbeitnehmer (+12 %).

Ebenso gab es im Juni 2021 48.000 Verleihbetriebe, also knapp 1.000 weniger als ein Jahr zuvor.

B. 2 Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns

Die Pandemie durch den Corona-Virus hat auch im zweiten Jahr im Geschäftsbereich Personaldienstleistung zu massiven Auftrags- und Umsatzeinbußen geführt. Hier kam es im Vergleich zu 2019 zu Umsatzeinbußen von bis zu rd. 85 % im Monat. Insgesamt hat der Geschäftsbereich Personaldienstleistung in 2021 im Vergleich zu 2019 Umsatzeinbußen von rd. 38,2 Mio. EUR bzw. 65 %.

In den anderen Geschäftsbereichen Online- und Printmedien sowie kfm. Dienstleistungen sind Umsatzrückgänge von rd. 0,5 Mio. EUR (16 %) zu verkraften.

Durch weitere tiefgreifende Kosteneinsparungen in allen Bereichen und die Möglichkeit der Nutzung des Instruments Kurzarbeit sowie durch Corona-Überbrückungshilfen konnten die negativen Folgen für die BUHL-Unternehmensgruppe abgemildert werden. Allerdings konnte auf Grund der immer noch andauernden Beschränkungen und Einschränkung ein negatives operatives Konzernbilanzergebnis nicht vermieden werden.

Der Geschäftsbereich Personaldienstleistung erzielte im Jahr 2021 einen Umsatz von 20,3 Mio. € und erwirtschaftete damit rd. 86,8 % vom Konzernumsatz. Die übrigen Geschäftsbereiche erreichten in 2021 einen Umsatz von 3,1 Mio. €.

Die tiefgreifenden Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten führte auch dazu, dass sich die Anzahl der Mitarbeiter zum Bilanzstichtag 31.12.2021 weiter um 199 auf 1.565 verringerte. Die Reduzierung der Anzahl der Mitarbeiter betraf nahezu ausschließlich den Geschäftsbereich Personalüberlassung.

Im Geschäftsbereich Personalüberlassung waren zum Bilanzstichtag 1.496 Mitarbeiter beschäftigt, davon entfallen 1.404 auf Mitarbeiter, die täglich an Kunden überlassen werden. In den übrigen Geschäftsbereichen waren zum Bilanzstichtag 69 Mitarbeiter beschäftigt.

B. 3 Ertragslage

Im Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 3.903 T€ (VJ -4.182 T€) erzielt.

Das Ergebnis enthält mit T€ 2.701 Buchgewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sowie Corona-Hilfen in Höhe von T€ 3.393.

Das erwirtschaftete EBITDA beträgt 4.938 T€ (VJ -3.270 T€).

B. 4 Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital der BUHL-Gruppe beträgt 6.684 T€ (VJ 3.219 T€).

Die Eigenkapitalquote beträgt damit 59 % (VJ 32 %).

Die weiteren Passivposten der Bilanz sind Rückstellungen mit 1.798 T€ = 16 % (VJ 2.126 T€ = 21 %), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 0 T€ = 0 % (VJ 474 T€ = 5 %), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 208 T€ = 2 % (VJ 78 T€ = 1 %) und sonstige Verbindlichkeiten mit 2.593 T€ = 23 % (VJ 4.303 T€ = 41 %).

Die Verbindlichkeiten entsprechen dem Geschäftsverlauf und beinhalten keine Besonderheiten oder außergewöhnliche Risiken.

Der Wert der Vorräte beläuft sich auf 600 T€ = 5 % (VJ 639 T€ = 6 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 3.381 T€ = 30 % (VJ 1.957 T€ = 19 %), die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 2.014 T€ = 18 % (VJ 4.651 T€ = 46 %). Die Barmittel betragen 3.513 T€ (VJ 14 T€), die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten 100 T€ (VJ 83 T€).

In der BUHL-Gruppe konnte ein Cash-Flow von 4.586 T€ (VJ -3.281 T€) erzielt werden.

C. Nachhaltigkeit

Um unser unternehmerisches Handeln neben ökonomischen auch mit ökologischen und sozialen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen ist das Erreichen unserer finanziellen Ziele eng mit unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit verbunden. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern nehmen daher einen besonderen Stellenwert in unserer Organisation und unseren Prozessen ein.

Nachhaltige Unternehmensführung erfordert das integre und rechtskonforme Verhalten aller Mitarbeiter der BUHL-Gruppe, damit langfristiger Unternehmenserfolg erreicht werden kann. Die Einhaltung von gesetzlichen und behördlichen Vorschriften sowie unternehmensintern geltenden Kodizes und Richtlinien - hierzu gehört insbesondere unser für alle Mitarbeiter geltende Verhaltenskodex - wird durch ein gruppenweit wirksames Compliance-Management-System gesichert.

D. Risiko- und Chancenbericht

Die Jahre vor der Corona-Pandemie waren durch den anhaltenden Aufschwung und die damit einhergehende Verknappung von Personalressourcen geprägt. Durch verstärkte Personalübernahmen seitens der Auftraggeber wurden die Personaldienstleistungsunternehmen vor große Herausforderungen gestellt, da ihnen die Umsatzgrundlage in Form des Leiharbeiters entzogen wurde.

Diese Gesamtentwicklung liess den Markt für Zeitarbeit an seine Wachstumsgrenze stoßen und führte zunehmend zu einem Mangel an qualifizierten Fachkräften, der sich nun aber auch auf den unqualifizierten Bereich ausbreitete. Während der Corona-Pandemie war dieses Risiko nicht gegeben, da es im Bereich der gastronomischen Personaldienstleistung nahezu keine Aufträge gab, die es zu besetzen galt.

Mit Beginn der Öffnungen im zweiten Quartal 2021 steht das Thema Beschaffung von qualifiziertem Personal wieder ganz oben, da sich viele Mitarbeitende aus der Gastronomie und Hotellerie nachhaltig in anderen Branchen etabliert haben und somit nicht mehr zur Verfügung stehen. Gleichzeitig haben die Kundenbetriebe Ihre Personalressourcen ebenfalls verringert und sind jetzt kurzfristig auf die Leiharbeit angewiesen.

BUHL reagiert hierauf mit modernisierter Verstärkung der vertrieblichen Aktivitäten vor allem in der Personalakquise. Die in den Vorjahren begonnene Prozessreorganisation und die damit einhergehende Digitalisierung ist mit massiven Investitionen vorangetrieben worden und trägt bereits Früchte, so dass es bei der Personalakquise und der Auftragsbearbeitung zu erheblichen Effizienzsteigerungen gekommen ist bzw. noch kommen wird.

D. 1 Risikostrategie

Unsere Geschäftspolitik ist darauf ausgerichtet die Leistungsfähigkeit und Ertragskraft der BUHL-Gruppe zu sichern und nachhaltig zu steigern. In unserem unternehmerischen Handeln unterliegen wir dabei allgemeinen kojunkturellen und branchenspezifischen Risiken sowie den üblichen finanzwirtschaftlichen Risiken.

Nach unserem Risikoverständnis werden potentielle Geschäftsrisiken frühestmöglich identifiziert, bewertet und - soweit möglich - mittels anerkanter Methoden und Maßnahmen minimiert bzw. Vollständig vermieden. Wir gehen Risiken dann bewußt ein, wenn die damit verbundenen Erfolgsaussichten entsprechend attraktiv sind. Zudem müssen die vorliegenden Risiken kalkulierbar, in der Höhe verkraftbar und in ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit gering sein.Innerhalb unserer Unternehmensgruppe besteht ein funktionsfähiges und wirksames Risikomanagement. Dies dient dazu, den Fortbestand der BUHL-Gruppe zu sichern und das Erreichen unserer finanziellen, operativen oder strategischen Unternehmensziele zu gewährleisten.

Für das abgelaufene, das zweite von der Corona-Pandemie geprägte Geschäftsjahr 2021 bestand die Strategie vorallem darin die Zahlungsfähigkeit der Unternehmensgruppe zu erhalten. Dies konnte durch unmittelbar eingeleitete Kostensenkungsmaßnahmen erreicht werden. Diese Maßnahmen bestanden aus der Schließung von Standorten, dem Personalabbau in allen Geschäftsbereichen, der umfangreichen Inanspruchnahme des Instruments der Kurzarbeit sowie des Verkaufs nicht mehr benötigten Anlagevermögens.

Durch diese Maßnahmen konnte die Bedrohung der Exitenz für die BUHL-Gruppe in 2021 abgewendet werden. Die Fortführung bzw. der Abschluss dieser Maßnahmen in 2021 sowie die bis März 2022 bestehende Möglichkeit der Inanspruchnahme des Instruments der Kurzarbeit sowie weiterer wirtschaftlicher Hilfen in 2022 (Überbrückungshilfe IV) stellt aus heutiger Sicht das Fortbestehen der Unternehmensgruppe BUHL auch über den Bilanzstichtag 31.12.2022 hinaus sicher.

D.3 Risikomanagement

Den zentralen Bestandteil des Risikomanagements der BUHL-Gruppe bildet das interne Kontrollsystem. Es umfasst die vom Management eingeführten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur

Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit

Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Finanzberichterstattung

Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften (Compliance)

Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des internen Kontroll- und Riikomanagementsystems sind in konzernweit gültigen Richtlinien und Arbeitsanweisungen kodifiziert. Diese fachspezifischen Vorgaben basieren sowohl auf einschlägigen Gesetzen und Regularien als auch auf freiwillig auferlegten Unternehmensstandards und werden in kontinuierlichen Abständen an externe und interne Entwicklungen angepasst.

Die Einhaltung der definierten Arbeits- und Prozessabläufe sowie die Effektivität des eingerichteten internen Kontrollsystems wird durch unser Qualtätsmanagement überwacht. Darüber hinaus überwacht der Beirat die Wirksamkeit des Risikomanagement- und internen Kontrollsystems. Im Übrigen werden die Effektivität des internen Kontrollsystems für die Finanzberichterstattung sowie die Wirksamkeit des Risikofrüherkennungssystems regelmäßig im Rahmen der externen Prüfung des Konzernjahresabschlusses durch unsere Wirtschaftsprüfer bestätigt.

D.3 Chancenbericht

D.3.1 Chancen durch Erschließung neuer Märkte

Die Erweiterung unseres Dienstleistungsangebots im Segment Personalüberlassung um den kaufmännisch-gewerblichen Bereich eröffnet uns die Möglichkeit neue Kundenmärkte zu erschliessen bzw. das Angebot für bestehende Kunden zu erweitern.

D.3.2 Chancen durch Digitalisierung

Die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung haben wir frühzeitig erkannt.

Im Verwaltungsbereich arbeiten wir seit 20 Jahren mit der bewährten Softwarelösung der Firma Landwehr für die Personaldienstleistung. Diese Software wird ständig erweitert und neuen Anforderungen angepasst. Unser aktuelles Großprojekt ist die Prozessoptimierung im Bereich Auftragsverwaltung und Fakturierung. Von der damit einhergehenden Leistungs- und Effizienzsteigerung werden alle Kunden und Mitarbeiter profitieren.

Im Bereich der Webanwendungen sind wir seit mehr als 10 Jahren aktiv. Das HOGAPAGE-Branchenportal mit der preisgekrönten Jobbörse sichert der BUHL Gruppe einen vorderen Platz unter den gastronomischen Web-Portalen.

E. Prognosebericht

Die Pandemie durch den Corona-Virus bestimmt weiter maßgeblich unser Geschäft und unsere wirtschaftlichen Aussichten. Zum Jahresbeginn 2022 haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Geschäftsfelder noch nicht signifikant verbessert.

Wir rechnen deshalb auch für 2022 mit einem wirtschaftlich schwierigen Jahr, das es zu überstehen gilt. Die maßgebenden Kostentreiber sind identifiziert und eliminiert. Dadurch werden in 2022 weitere Kostenreduzierungen spürbar. Das auch bis März 2022 zugesagte Instrument der Kurzarbeit sowie die sich aus der sog. Überbrückungshilfe IV ergebenden wirtschaftlichen Zuschüsse zusammen mit den bereits durchgeführten Kostensenkungsmaßnahmen sorgen für ausreichend Liquidität in der BUHL Unternehmensgruppe um auch über 2022 hinaus am Markt bestehen zu können.

Sollte wider Erwarten neue Corona Lock-Down Bestimmungen erlassen werden deren Auswirkungen nicht durch Kurzarbeitsgeld und/oder Überbrückungshilfen gedeckt werden, dannist eine wirtschaftliche Schieflage nicht ausgeschlossen.

Sofern es keine neuerlichen Corona-Beschränkungen gibt rechnen wir für 2022 dann mit einer deutlich verbesserten Auftragslage, sodass wir für dieses Geschäftsjahr wieder mit befriedigenden positiven Ergebnissen rechnen.

 

Augsburg, den 21. April 2022

BUHL Holding GmbH

Gez.

Charlotte Buhl, Geschäftsführerin

Daniela Müller, Geschäftsführerin

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BUHL Holding GmbH, Augsburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der BUHL Holding GmbH, Augsburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der BUHL Holding GmbH, Augsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Wirtschaftsprüfer Alexander Besser.

 

Augsburg, den 31. Mai 2022

R&B Revisions- und Beratungs GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Besser, Wirtschaftsprüfer

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