Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 16351
Vorher
StreetScooter Research GmbH
Eingetragen
28.8.2010
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die interdisziplinäre, integrierte Produkt- und Prozessentwicklung von Komponenten für E-Mobile und deren Integration zu Gesamtkonzepten, sowie die anschließende Verwertung der Ergebnisse. Die Gesellschaft ist berechtigt, im In- und Ausland Zweigniederlassungen zu errichten und Tochtergesellschaften zu gründen und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen zu beteiligen. Es ist beabsichtigt, dass sich die Gesellschaft neben anderen Unternehmen an einer zu gründenden Kapitalgesellschaft beteiligt, die den gleichen oder einen ähnlichen Unternehmenszweck verfolgt. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, die geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 5 angezeigt

Schuh GmbH
Germany
14.164 €
22.95%
Drive Consulting GmbH
Germany
11.500 €
18.63%
Tiny Castle Ventures UG (haftungsbeschränkt)
Germany
10.829 €
17.54%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Drive Consulting GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Drive Consulting GmbH (im Folgenden DRIVE genannt) ist eine auf die Mobilitätsbranche spezialisierte Unternehmensberatung. Sie bietet ihren Kunden maßgeschneiderte Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Entwicklung digitaler Funktionen in der Produktentwicklung, Gestaltung der Produktion und Fabrikplanung sowie Entwicklung und Umsetzung der Produktionsstrategie. Darüber hinaus ist sie auch als Beratung für produzierende Unternehmen in anderen Branchen tätig.

Das Geschäftsmodell basiert auf der engen Zusammenarbeit mit den Kunden, um sie als Umsetzungspartner bei der Weiterentwicklung in unbekanntes Terrain zu unterstützen. DRIVE versteht sich als Katalysator für Innovationen und arbeitet gemeinsam mit ihren Kunden daran, innovative Lösungen zu entwickeln, die ihnen helfen, sich an die sich stetig wandelnde Marktlandschaft anzupassen.

1.2. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält den Firmensitz in Aachen, wo die Geschäftsführung sowie die Verwaltung vertreten ist. Die Geschäftsanschrift befindet sich in Kreuztal. Insgesamt hat die Gesellschaft folgende Standorte: Aachen, München und seit 2023 auch in Berlin.

1.3. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung im engeren Sinne wird von der Gesellschaft nicht betrieben. Gleichwohl entwickelt DRIVE kontinuierlich Industrie- und Funktions-Know-how sowie neue Managementkonzepte.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft wurde auch im Jahr 2023 von geopolitischen Ereignissen beeinflusst. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine führte in Europa und auch weltweit zu großer Verunsicherung. Der Überfall der Hamas auf Israel löste Spannungen im Nahen Osten aus.

Die Weltwirtschaft zeigte insgesamt ein regional unterschiedliches Bild. Während sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA nach einem moderaten ersten Halbjahr im dritten Quartal deutlich beschleunigte, stagnierte das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU) weitgehend. In der EU hielten sich die Verbraucher trotz der soliden Arbeitsmärkte angesichts der gestiegenen Strom- und Gaspreise und der Unsicherheit insgesamt zurück. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands sank im Jahr 2023 um 0,3%.

Trotz des eingetrübten konjunkturellen Umfeldes entwickelten sich die Umsatzerlöse im deutschen Beratungsmarkt im Jahr 2023 positiv, nachdem diese im Vorjahr 2022 bereits insgesamt um 15% stiegen1.. Die steigende Nachfrage nach Unterstützung bei der digitalen Transformation und Anpassung an die veränderten Marktbedingungen führte zu einem Wachstum in der Beratungsbranche. Unternehmen suchten verstärkt nach externer Expertise, um sich an die Herausforderungen der sich schnell wandelnden Geschäftsumgebungen anzupassen und ihre Wettbewerbsposition zu stärken. Dies zeigte sich insbesondere in der Mobilitäts- und Automobilbranche, in der tiefgreifende Veränderungen stattfanden und auch weiterhin stattfinden.

Als technologieorientierte Unternehmensberatung, die sich auf die Mobilitäts- und Automobilbranche konzentriert, ist es für DRIVE von entscheidender Bedeutung, die Entwicklungen des Automobilmarktes genau zu beobachten. Die Mobilitäts- und Automobilbranche erlebte im Jahr 2023 eine beschleunigte Transformation, die durch die zunehmende Digitalisierung von Fahrzeugen geprägt war2..

In diesem Umfeld erwiesen sich die Kernkompetenzen von DRIVE als entscheidend für den Erfolg von Unternehmen in der Mobilitätsbranche. Die enge Verbindung zwischen der Beratungsbranche und der Automobilindustrie ermöglichte es DRIVE, von diesen Entwicklungen zu profitieren und ihre Wettbewerbsposition zu stärken.

1. Vgl.: https://www.bdu.de/news/branchenstudie-2023/ (Zuletzt abgerufen am: 18.06.2024).

2. Vgl.: Quelle: https://www.strategyand.pwc.com/de/en/industries/automotive/digital-auto-report/volume2.html(Zuletzt abgerufen am: 18.06.2024).

2.2. Geschäftsverlauf

DRIVE konnte das Jahr 2023 positiv abschließen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber 2022 um T€ 5.335 bzw. 37,76% auf T€ 19.465. Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.675 ausgewiesen.

Insbesondere der Umsatz mit Bestandskunden konnte gesteigert werden. Zudem konnten weitere Neukunden gewonnen werden. Auch das chinesische Joint Venture, an dem DRIVE beteiligt ist, konnte sich mit einem Jahresüberschuss für das Jahr 2023 in Höhe von T€ 71 gut entwickeln.

Im Geschäftsjahr wurde eine 100%-Beteiligung an der GPS GmbH, (Sitz in Aachen, HRB 4302) begründet.

3. Lage des Unternehmens

3.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme zeigte einen Anstieg um T€ 1.010 bzw. 10,52% auf T€ 10.608 zum 31.12.2023 (31.12.2022: T€ 9.598). Das Anlagevermögen stieg leicht an und das Umlaufvermögen erhöhte sich um insgesamt T€ 950. Dabei erhöhten sich die Vorräte auf T€ 547 (31.12.2022: T€ 281), die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände auf T€ 5.054 (31.12.2022: T€ 5.414) und der Finanzmittelbestand auf T€ 4.661 (31.12.2022: T€ 3.617).

Bei einem Jahresüberschuss von T€ 1.675 betrug das Eigenkapital zum 31.12.2023 T€ 5.460 (31.12.2022: T€ 5.284). Die Eigenkapitalquote lag damit leicht unterhalb des Vorjahresniveaus bei 51,47% (2022: 55,06%). Die Eigenkapitalquote reduzierte sich im Wesentlichen durch den Erwerb eigener Anteile, der insbesondere durch die Verwendung von Gewinn- und Kapitalrücklagen finanziert wurde.

Weiterhin stiegen auf der Passivseite die Rückstellungen um T€ 389 und beinhalteten Steuerrückstellungen mit T€ 986 (31.12.2022: T€ 971) sowie Sonstige Rückstellungen mit T€ 1.789 (31.12.2022: T€ 1.415). Die Erhöhung der Steuerrückstellungen lag in der Zuführung aufgrund des Ergebnisses des aktuellen Geschäftsjahres begründet. Der Anstieg der Sonstigen Rückstellungen ist insbesondere auf einen Anstieg für Personalkosten (T€ +378) zurückzuführen. Die Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten sorgten zusätzlich für einen Anstieg (T€ +16). Die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen waren im Geschäftsjahr dagegen rückläufig (T€ -20).

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 447 auf insgesamt T€ 2.373 (31.12.2022: T€ 1.926). Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstigen Verbindlichkeiten.

3.2. Finanzlage

Die DRIVE Consulting GmbH konnte im Jahr 2023 den Finanzmittelfonds, bestehend aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, auf insgesamt T€ 4.661 (31.12.2022: T€ 3.617) erhöhen.

Der operative Cash-Flow der Gesellschaft stellt sich für das Jahr 2023 wie folgt dar:

Jahresüberschuss: 1.675 T€
Abschreibungen auf Anlagevermögen: 39 T€
sonstige Veränderungen: 873 T€
Cash-Flow aus operativer Tätigkeit: 2.587 T€
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit: -40 T€
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit: -1.503 T€

Dem Finanzmittelbestand standen zum Bilanzstichtag kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.373 gegenüber.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

3.3. Ertragslage

Der Rohertrag erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.189 bzw. 35,34 % auf T€ 12.213 (2022: T€ 9.024). Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr von T€ 5.631 auf T€ 7.752 (+ T€ 2.121 bzw. + 37,67%). Der Anstieg resultierte aus einer höheren Anzahl beschäftigter Mitarbeitenden sowie Gehaltssteigerungen. Abgänge auf Seite der Mitarbeitenden wurden erfolgreich kompensiert. Durch kontinuierliche Weiterqualifizierung wurden die Mitarbeitenden auf dem neuesten Stand gehalten und ihr Fachwissen gestärkt. Die Personalaufwandsquote verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 um 0,16 Prozentpunkte auf 39,26% (2022: 39,42%).

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen T€ 39 und blieben konstant (2022: T€ 40). Des Weiteren beinhalteten die Abschreibungen auch solche auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens gem. § 253 Abs. 4 HGB. Diese Abschreibungen blieben mit T€ 9 im Vergleich zum Vorjahr konstant.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 2.303 (2022: T€ 1670). Der Anstieg in Höhe von T€ 633 ist insbesondere auf gestiegene Reise-, Kfz- und Mietkosten zurückzuführen.

Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr mit T€ 99 (2022: T€ 41). Die Steuern des Einkommens und des Ertrags betrugen T€ 836 (2022: T€ 652).

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände) erhöhte sich auf T€ 2.461 (2022: T€ 1.950).

Der Jahresüberschuss betrug T€ 1.675 (2022: T€ 1.290) und lag damit um T€ 385 über dem Vorjahreswert.

3.4 Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte DRIVE bemerkenswerte Erfolge in ihren Geschäftsaktivitäten. Insbesondere im Bereich strategisch relevanter Projekte wurden neue Kunden dazugewonnen und auch bei bestehenden Kunden konnte das Geschäft weiter ausgebaut werden. Der Erfolg von DRIVE ist auch auf die gute Zusammenarbeit mit renommierten Universitäten, wie der RWTH Aachen und der Universität Siegen, sowie anderen Partnern zurückzuführen.

Die im Lagebericht für das Jahr 2022 getroffenen Prognosen wurden im Wesentlichen erfüllt.

Als Konsequenz ihres verantwortungsvollen Handelns überarbeitete DRIVE im Jahr 2023 den übergreifenden Budget- und Planungsprozess. Zentraler Befähiger ist die Einführung einer Planungs- und Controlling-Software. Darüber hinaus wurden interne Bereiche neu zugeschnitten, um den Anforderungen eines wachsenden Unternehmens uneingeschränkt gerecht werden zu können. Um interne Prozesse zu optimieren und die Resilienz durch präventives Handeln zu stärken, wurde ein eigener Bereich geschaffen. Es wird zudem ein großer Wert auf den Schutz von Kundendaten gelegt. DRIVE ist nach TISAX Level 3 zertifiziert und führt jährlich interne Audits durch.

DRIVE hat ihre Rolle als Umsetzungspartner und Katalysator für Innovationen bei ihren Kunden erfolgreich wahrgenommen. Mit Blick auf die Zukunft ist DRIVE optimistisch, dass sie ihre Wachstumsziele erreichen und ihre Rolle als verlässlicher und innovativer Partner für produzierende Unternehmen weiter ausbauen kann.

Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus dem operativen Geschäft gegenüber dem Vorjahr verbessert. Insbesondere die Größen Rohertrag und EBITDA, die auch zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, sind im Jahr 2023 stark gestiegen.

4. Risikobericht

4.1. Risikomanagement

Für eine erfolgreiche Unternehmensführung ist ein leistungsfähiges und dynamisches Risikomanagement von besonderer Bedeutung. Ein wesentlicher Bestandteil der Risikopolitik von DRIVE ist die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung unserer Ausrichtung.

Ziele unseres Risikomanagements sind die Identifikation, Bewertung, Steuerung und Mitigation von wesentlichen Risiken, die den Fortbestand oder das wirtschaftliche Ergebnis der Gesellschaft gefährden können.

In diesem Kontext folgt DRIVE beim Finanzcontrolling einem etablierten Prozess. Durch regelmäßige Sitzungen der Geschäftsführung und des erweiterten Führungskreises sowie monatliche Controlling-Auswertungen, werden die Umsätze und Kosten überwacht und gegebenenfalls Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlentwicklungen eingeleitet.

Im Bereich des Liquiditätsmanagements bildet unsere fortlaufend aktualisierte Liquiditätsplanung die Grundlage für die Geldmitteldisposition und sichert die Liquiditätsversorgung ab. Die hohe Eigenkapitalausstattung, sehr gute Bonität und die zur Risikovorsorge eingeräumte Kreditlinie einer Bank bilden einen ausreichenden Puffer für unerwartete Entwicklungen. Die Gesellschaft überwacht laufend ausstehende Forderungen und mahnt fällige Forderungen gegebenenfalls an. Im Geschäftsjahr mussten keine Forderungsausfälle hingenommen werden. Fällige Verbindlichkeiten wurden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele, wenn möglich unter Skontoabzug, gezahlt.

Die Gesellschaft hat Darlehen an Gesellschafter gewährt. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos erfolgt ein regelmäßiger Informationsaustausch mit den Schuldnern zur Feststellung und Analyse ihrer wirtschaftlichen Lage. Die Gesellschaft ist gegen die ihr als wesentlich erscheinenden Risiken im branchenüblichen Rahmen versichert.

Bestandsgefährdende Einzelrisiken existieren, nach heutigem Kenntnisstand der Geschäftsführung, gegenwärtig und in absehbarer Zeit nicht.

4.2 Risiken

Risiken bestehen in folgenden Bereichen:

- Umsatzreduzierungen durch Kosteneinsparungen von Großkunden - Sollten Kosteneinsparprogramme bei Großkunden der DRIVE Consulting dazu führen, dass die die Beauftragung von Beratungsleistungen reduziert wird, kann es zu einer Planabweichung in der Umsatzprognose kommen.

- Erhöhung des Wettbewerbsdrucks durch Eintritt zusätzlicher Marktteilnehmer - Der zusätzliche Wettbewerb könnte zu einer Reduktion der realisierbaren Tagessätze führen, was sich negativ auf die Profitabilität des Unternehmens auswirken würde.

- Fachkräftemangel - Ein Abgang von Leistungs- und Know-how-Trägern würde sich in einer entsprechenden Schwächung der Bedienung der Nachfrage auswirken.

- Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen durch politische Konflikte - Politische Konflikte könnten zu einer erheblichen Absatzreduktion bei Kunden der DRIVE führen, die zur Kostenreduktion die Bereitschaft zur Beauftragung von Beratungsleistungen reduzieren könnte.

5. Chancenbericht

Für die Gesellschaft stellen wesentliche Chancen Sachverhalte dar, die eine merkliche positive Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft haben können. Die strategische Analyse der Chancenpotentiale findet bei der Gesellschaft kontinuierlich statt.

Arbeitgeberattraktivität

Durch die gute Vernetzung der Gesellschaft mit den Universitäten in Aachen und Siegen bestehen weiterhin potenzielle Chancen, dem Fachkräftemangel durch die Einstellung von Absolvierenden dieser Universitäten begegnen zu können.

Ausbau des Geschäfts mit inländischen und ausländischen Bestandskunden

Eine weitere Chance besteht in der Ausweitung der Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Kunden. Da es sich vielfach um große Konzerne handelt, agiert die Gesellschaft dort nicht als alleiniges Beratungsunternehmen. Durch die qualitativ hochwertigen Dienstleistungen konnten wir uns bereits in der Vergangenheit für Ausweitungen in der Zusammenarbeit empfehlen und sehen diese Chance auch zukünftig gegeben.

Weitere Forcierung der Elektromobilität und Digitalisierung

Durch die hohe Innovationsgeschwindigkeit in der Automotive-Branche, insbesondere hinsichtlich der weiteren Forcierung der Elektromobilität und der voranschreitenden Digitalisierung, ist die stetige Anpassung von Prozessen bei unseren Kunden erforderlich. Hier bieten sich für die Gesellschaft Beratungschancen, die durch unser qualifiziertes Personal und unsere innovativen Lösungen wahrgenommen werden können.

6. Prognosebericht

Basierend auf bestehenden Rahmenverträgen, fortlaufenden Projekten, Kundenaccounts und einer allgemeinen Branchenabschätzung, erfolgt eine Umsatzplanung in verschiedenen Szenarien. Auf Basis der Umsatzprognosen wird dann eine Kosten- und Budgetplanung vorgenommen. Diese Planung ist ein etablierter Prozess der Unternehmensführung und wird durch die neue Planungssoftware unterstützt.

Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Bedingungen und Branchentrends geht DRIVE aufgrund des Ergebnisses dieses Planungsprozesses davon aus, optimistisch ins Jahr 2024 blicken zu können. Mit einer gut positionierten Marke und einem äußerst positiven Kundenfeedback ist das Unternehmen gut aufgestellt, um sich auf dem Markt zu behaupten. Nachdem im Jahr 2022 der Umsatz um 45,6%, im Jahr 2023 um ca. 37%, gewachsen ist, gehen wir für das Jahr 2024 von einem leicht steigenden Wachstum von ca. 20% aus. Insbesondere personell bedarf es eines Zuwachses, um der gesteigerten Kundennachfrage nachkommen zu können. Aus diesem Grund investieren wir in unsere Personalentwicklung und in die administrativen Bereiche. Trotz dieser strategischen Mehrausgaben erwartet DRIVE im Geschäftsjahr einen leicht steigenden Jahresüberschuss. Im Vergleich zum Vorjahr wird der Rohertrag voraussichtlich leicht steigen und die Personalaufwandsquote wird ebenfalls leicht steigen. Das EBITDA wird deutlich in der Gewinnzone liegen und im Vergleich zum Jahr 2023 leicht ansteigen.

Die Einstellung hervorragender Mitarbeitenden wird sowohl für DRIVE als auch für die Wettbewerber das größte Differenzierungspotential bieten. Entscheidend für den Erfolg von DRIVE im Jahr 2024 wird es sein, die besten Talente für das Unternehmen zu gewinnen und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und zu pflegen. Dabei geht DRIVE davon aus, dass es der Gesellschaft auch im Jahr 2024 gelingen wird, als attraktiver Arbeitgeber die benötigten Fachkräfte einzustellen und dass die unsichere geopolitische Situation keine stärkeren negativen Auswirkungen auf die deutsche Automobilindustrie haben werden.

Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage der DRIVE Consulting GmbH wird zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts von der Geschäftsführung als positiv beurteilt. Aufgrund der qualitativ hochwertigen und maßgeschneiderten Beratungsdienstleistungen ist die Gesellschaft sehr gut für die Zukunft aufgestellt.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Know-hows und der Managementkonzepte wird auch in Zukunft fortgeführt. DRIVE geht davon aus, dass die Transformation in der Mobilitäts- und Automobilbranche auch in den Jahren 2024 und 2025 weiter voranschreitet und ihre Dienstleistungen weiterhin stark in Anspruch genommen werden. Insgesamt werden keine Risiken gesehen, die das Unternehmen in seinem Bestand gefährden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 232.316,23 222.255,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 149.613,00 140.329,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.001,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 144.612,00 140.329,00
III. Finanzanlagen 82.701,23 81.924,05
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 777,18
2. Beteiligungen 81.924,05 81.924,05
B. Umlaufvermögen 10.262.141,53 9.312.098,84
I. Vorräte 546.848,91 280.597,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.054.129,44 5.414.243,00
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 75.000,00 1.628.623,51
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 1.625.321,26
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.302.195,35 435.876,62
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.676.934,09 3.349.742,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 123.819,90 129.489,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.661.163,18 3.617.258,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 113.281,07 63.704,11
Summe Aktiva 10.607.738,83 9.598.058,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.459.540,45 5.284.418,85
I. ausgegebenes Kapital 50.225,00
1. Gezeichnetes Kapital 61.725,00 61.725,00
2. eigene Anteile -11.500,00
II. Kapitalrücklage 20.745,93 1.105.735,00
III. Gewinnrücklagen 0,00 403.510,93
IV. Gewinnvortrag 3.713.447,92 2.423.106,71
V. Jahresüberschuss 1.675.121,60 1.290.341,21
B. Rückstellungen 2.774.987,10 2.386.050,86
C. Verbindlichkeiten 2.373.211,28 1.926.424,52
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 44.134,98 19.666,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 44.134,98 19.666,94
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 47.702,64 19.247,06
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 47.702,64 19.247,06
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.281.373,66 1.887.510,52
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.281.373,66 1.887.510,52
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.163,77
Summe Passiva 10.607.738,83 9.598.058,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.519.165,56 9.253.194,16
2. Personalaufwand 7.752.349,49 5.631.198,09
a) Löhne und Gehälter 6.718.194,24 4.891.809,61
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.034.155,25 739.388,48
davon für Altersversorgung 24.268,97 19.909,00
3. Abschreibungen 48.008,49 48.708,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 38.809,49 39.542,73
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 9.199,00 9.165,77
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.302.740,62 1.669.988,07
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 884,27 72,68
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.824,96 53.115,44
davon aus verbundenen Unternehmen 95.926,88 50.490,44
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.298,42 12.323,91
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 836.326,66 651.595,93
8. Ergebnis nach Steuern 1.678.266,84 1.292.495,10
9. sonstige Steuern 3.145,24 2.153,89
10. Jahresüberschuss 1.675.121,60 1.290.341,21

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: DRIVE Consulting GmbH
Sitz: Aachen
Eintragung ins Handelsregister: Amtsgericht Aachen, HRB 16351

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Veränderungen in der Gliederung der Positionen der Bilanz- und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Dem Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) wurde entsprochen.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzip.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen zum Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die übrigen nicht erwähnten Aktivposten wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.

IV. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem beigefügten Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen.

Vorratsvermögen

Im Vorratsvermögen sind ausschließlich unfertige Leistungen aus laufenden Projekten ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen gegen Gesellschafter (T€ 161), Kautionen (T€ 148) und Beträge für in der Folgeperiode abzugsfähige Vorsteuer (T€ 81) enthalten.

Eigenkapital

Mit Kaufvertrag vom 21. Februar 2023 hat die Gesellschaft eigene Anteile im Nennwert von 11.500 € erworben. In diesem Zusammenhang wurde die Gewinn- und die Kapitalrücklage um insgesamt € 1.488.500,00 gemindert.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2023
Euro
Verbrauch 2023
Euro
Auflösung 2023
Euro
Zuführung 2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Körperschaftsteuer 469.684,86 166.216,30 0,00 214.657,54 518.126,10
Gewerbesteuer 501.384,00 314.473,19 0,81 281.439,00 468.349,00
971.068,86 480.689,49 0,81 496.096,54 986.475,10

Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2023
Euro
Verbrauch 2023
Euro
Auflösung 2023
Euro
Zuführung 2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Urlaub 122.806,00 122.155,51 650,49 154.135,44 154.135,44
Personalkosten (Boni) 1.140.321,00 1.111.415,84 28.905,16 1.487.033,56 1.487.033,56
Abschlusskosten 42.000,00 42.000,00 0,00 57.900,00 57.900,00
Ausstehende Rechnungen 109.855,00 51.638,20 48.716,80 79.943,00 89.443,00
1.414.982,00 1.327.209,55 78.272,45 1.779.012,00 1.788.512,00

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt:

Stand 31.12.2023
Euro
Restlaufzeit bis 1 Jahr
Euro
Restlaufzeit > 1 Jahr
Euro
Sicherheiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.470.619,18 1.470.619,18 0,00 Keine
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 44.134,98 44.134,98 0,00 Keine
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 47.702,64 47.702,64 0,00 Keine
Sonstige Verbindlichkeiten 810.754,48 810.754,48 0,00 Keine
2.325.508,64 2.325.508,64 0,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus einem Bestellobligo in Höhe von 3,4 Mio.€ sowie aus Mietverträgen von monatlich 44.225,40 € mit einer Restlaufzeit von 12 Monaten und monatlich 2.110,43 € mit einer Restlaufzeit von rd. 16 Monaten und monatlich 4.530,75 € mit einer Restlaufzeit von 54 Monaten.

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen:

Patronatserklärung 703.100,34 €

Die Gesellschaft hat mit Schreiben vom 15. August 2023 eine Patronatserklärung zu Gunsten der Smarten Demonstrationsfabrik Siegen GmbH (SDFS) ausgegeben, um der SDFS durch Absicherung des Eigenanteils einen Abruf von Fördermitteln zu ermöglichen. Das Risiko für eine Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung wird durch die nachfolgenden Gründe als sehr gering eingeschätzt:

- Die stabile finanzielle Situation der SDFS sowie die Sicherstellung der Eigenanteilsfinanzierung für den Fördermittelabruf werden durch langjährige Partnerschaftsverträge mit einer hohen zweistelligen Zahl an etablierten Unternehmen begünstigt.

- Die Kontinuierliche Überwachung der finanziellen und operativen Entwicklung der SDFS durch die DRIVE Consulting GmbH senkt das Risiko der Inanspruchnahme weiter.

- Schließlich erfolgt ein sukzessiver Abruf von Fördermitteln durch die SDFS, für deren Bewilligung die Patronatserklärung abgegeben wurde. Der Abruf der Fördermittel erfolgt nur dann, wenn der geforderte Eigenanteil des Projekts gesichert ist. Daher ist gewährleistet, dass zu keinem Zeitpunkt ein Risiko besteht, welches eine Inanspruchnahme der Patronatserklärung erforderlich machen könnte.

V. Sonstige Angaben

Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag an folgenden Gesellschaften zu mindestens 20% beteiligt:

Name Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital letztes Jahresergebnis
Smarte Demonstrationsfabrik Siegen GmbH Aachen 24,50% 378.399,00 € 208.781,39 € 1)
StreetScooter China Peking 45,90% ¥ 14.032.906,84 ¥ 555.880,57 2)
GPS GmbH Aachen 100% -271.432,67 € -276.133,37 1)

1) 31.12.2023

2)) vorl. 31.12.2023, Angabe in Yuan - Umrechnung in EUR: Eigenkapital: 1.793.167,00 €, letztes Jahresergebnis 71.032,00 €

Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbH)

Zum Abschlussstichtag bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von insgesamt T€ 1.882,3 (Vj:T€ 1.791,7), die in Höhe von T€ 1.721,2 unter dem Posten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und in Höhe von T€ 161,1 unter dem Posten sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen werden.

Anzahl Arbeitnehmer

Während des Zeitraums vom 01.01. bis zum 31.12.2023 waren durchschnittlich 79 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese verteilen sich wie folgt:

- Consultants: 61

- Verwaltung: 18

Geschäftsführer im Geschäftsjahr war:

Herr Prof. Dr. Peter Burggräf, Aachen, (Professor- Ingenieur)

Vergütung der Geschäftsführung

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem § 286 Abs. 4 HGB.

Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder

Zum 31.12.2023 besteht eine Darlehensforderung gegen den Geschäftsführer in Höhe von 160.354,00 € (31.12.2022: 166.281,25). Das Darlehen wird mit 1,5% über dem Basiszinssatz verzinst. Im Jahr 2023 wurde ein Betrag in Höhe von 12.000,00 zurückgezahlt.

Des Weiteren besteht ein unverzinslicher Kontokorrentkredit zum 31.12.2023 in Höhe von 712,15 € (31.12.2022: 149,00 €).

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die nicht in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.675.121,60 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.726,34 0,00 0,00 0,00 5.726,34
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.726,34 0,00 0,00 0,00 5.726,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.649,30 0,00 0,00 5.649,30
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 478.705,80 52.488,19 96.099,16 0,00 435.094,83
Summe Sachanlagen 478.705,80 58.137,49 96.099,16 0,00 440.744,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 777,18 0,00 0,00 777,18
2. Beteiligungen 81.924,05 0,00 0,00 0,00 81.924,05
Summe Finanzanlagen 81.924,05 777,18 0,00 0,00 82.701,23
Summe Anlagevermögen 566.356,19 58.914,67 96.099,16 0,00 529.171,70
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.724,34 0,00 0,00 0,00 5.724,34
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.724,34 0,00 0,00 0,00 5.724,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 648,30 0,00 0,00 648,30
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 338.376,80 38.161,19 86.055,16 0,00 290.482,83
Summe Sachanlagen 338.376,80 38.809,49 86.055,16 0,00 291.131,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 344.101,14 38.809,49 86.055,16 0,00 296.855,47
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2,00 2,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2,00 2,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.001,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 144.612,00 140.329,00
Summe Sachanlagen 0,00 149.613,00 140.329,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 777,18 0,00
2. Beteiligungen 0,00 81.924,05 81.924,05
Summe Finanzanlagen 0,00 82.701,23 81.924,05
Summe Anlagevermögen 0,00 232.316,23 222.255,05

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Prof. Dr. Peter Burggräf

 

Aachen, 18. November 2024

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

an die Drive Consulting GmbH, Aachen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Drive Consulting GmbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Drive Consulting GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düren, 18. November 2024

DR. SCHMITZ SIMON BÜCKEN & PARTNER
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jochen Gilles, Wirtschaftsprüfer

Markus Simon, Wirtschaftsprüfer

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