birkenstahl GmbH
Birkenthal 8, 94253 Bischofsmais, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alberto Groccia seit 10.7.2025 | Geschäftsführer |
Norbert Mühlbauer seit 6.7.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
birkenstahl GmbHBischofsmaisJahresabschluss zum 31. Dezember 2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BIRKENSTAHL GMBH, BISCHOFSMAISA K T I V A
P A S S I V A
Anhang 2023birkenstahl GmbH, Bischofsmais I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet birkenstahl GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Deggendorf unter HRB 2872 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bischofsmais. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Gemäß Art. 93 Abs. 2 EGHGB werden für die birkenstahl GmbH bereits rückwirkend für den Jahresabschluss 2023 die neuen handelsrechtlichen Schwellenwerte angesetzt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag daher die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1 HGB) auf. Es wird kein Lagebericht für die Gesellschaft erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 4 Jahren), bewertet. Der bis zum 31. Dezember 2015 aktivierte Firmenwert wurde unter Berücksichtigung einer Nutzungs-dauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Grundlage für die Schätzung der Nutzungsdauer war die strategisch wichtige Akquisition von Edel-stahlkomponenten innerhalb der Thekenfertigung der Muttergesellschaft und deren Nutzung aufgrund branchenspezifischer Gegebenheiten. Nach Optimierung der Fertigung entspricht diese auch dem durchschnittlichen Produktlebenszyklus. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei Bauten auf fremden Grundstücken wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 3 und 16 Jahren. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 13 Jahren. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen, Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung wurden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden von diesen offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1,0 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Auszahlungsbeträgen, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag, unter Abzug planmäßiger Auflösung bewertet. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. III. Angaben zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 0). 2. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 1.000. Der Verlustvortrag beläuft sich auf TEUR 1.530 (Vorjahr: TEUR 1.442). 3. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 653 (Vorjahr: TEUR 635) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 270). 4. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse: Im Rahmen der Vertragsabschlüsse der im Sanierungsgutachten berücksichtigten Finanzierungsbausteine wurde zwischen den beteiligten Banken als Gesellschaft bürgerlichen Rechts, den Kreditnehmern - Gesellschaft und Muttergesellschaft - und Drittsicherungsgebern eine Sicherheitenpoolvereinbarung geschlossen. Die Gesellschaft stellt zum Stichtag für Verbindlichkeiten der Muttergesellschaft in Höhe von insgesamt TEUR 6.002 innerhalb des Sicherheitenpools nachfolgende Sicherheiten in Höhe von TEUR 3.880: Die gesamte technische und kaufmännische Betriebs- und Geschäftsausstattung, die gesamten Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, unfertigen Erzeugnissen, fertigen Erzeugnissen und Handelswaren jeweils auf dem Betriebsgelände in Birkenthal 8, 94253 Bischofsmais und sämtliche gegenwärtige und künftige Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen gegen alle Drittschuldner. Von den oben genannten Haftungsverhältnissen wurden TEUR 3.880 (Vorjahr: TEUR 3.991) zugunsten von verbundenen Unternehmen übernommen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
IV. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörte im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:
3. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der AICHINGER GmbH, Wendelstein, einbezogen. Dieser wird im Unternehmensregister offengelegt. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung Im Verlauf des Jahres 2023 wurde mit den bestehenden Finanzierungspartnern der Muttergesellschaft AICHINGER GmbH eine Finanzierungslösung für den Zeitraum bis Ende 2024 vereinbart. Die Sanierungsfähigkeit der AICHINGER Gruppe und ihrer Einzelgesellschaften wurde durch das aktualisierte Sanierungsgutachten vom Dezember 2023 erneut bestätigt. Bestandteil dieses Gutachtens ist das gemeinsam vereinbarte Ziel der Gesellschafter, des Unternehmens und der Finanzierer, im Laufe des Jahres 2024 eine Refinanzierung in Form eines Eigenkapitalbeschaffungsprozesses herbeizuführen, um den bestehenden Kreis der Finanzierer zu konsolidieren. Mit diesem Ziel ist man in der Muttergesellschaft bereits Ende 2023 in einen strukturierten Prozess gestartet, der planmäßig verläuft und noch im Jahr 2024 zur Sicherstellung der Anschlussfinanzierung ab 2025 der Muttergesellschaft abgeschlossen wird. Die Gesellschaft ist von der Muttergesellschaft als Vorlieferant maßgeblich wirtschaftlich abhängig. Die Form der Integration der birkenstahl GmbH im Rahmen des aktuell laufenden Eigenkapitalbeschaffungsprozesses der Muttergesellschaft ist offen. Es bestehen unterschiedliche Überlegungen die Gesellschaft in den Eigenkapitalbeschaffungsprozesses der Muttergesellschaft zu integrieren. Bei planmäßiger Entwicklung wird die birkenstahl GmbH das Wirtschaftsjahr 2024 wieder mit einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis abschließen. Sollte der angestrebte Eigenkapitalbeschaffungsprozess in der Muttergesellschaft oder die Überlegungen zur Integration der Berichtsgesellschaft in diesen Prozess im Jahr 2024 nicht umgesetzt werden können, könnten daraus Finanzierungsrisiken entstehen, die eine Bestandsgefährdung für die birkenstahl GmbH darstellen. Die Umsatz- und Ergebnisplanung für das Geschäftsjahr 2024 bestätigt sich auf Basis aktueller Zahlen. Umsatz, Rohertrag und Ergebnis liegen per Juli 2024 leicht über den Erwartungen. Bei weiterhin zu erwartender plankonformer Entwicklung wird der Umsatz des Geschäftsjahres 2024 etwa 10 % über dem Vorjahresumsatz 2023 (13,2 Mio. EUR) liegen und in einem neutralen bis leicht positiven Jahresüberschuss resultieren. In den Folgejahren werden weitere moderate Umsatzsteigerungen erwartet, welche ebenfalls in leicht positiven Jahresüberschüssen resultieren.
Bischofsmais, den 28. Juni 2024/ 16. August 2024 gez. Günther Hertel gez. Norbert Mühlbauerr birkenstahl GmbH Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 25. September 2024 festgestellt worden. |
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