Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 9709
Eingetragen
30.10.2002
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung, der Vertrieb sowie die Wartung von Geräten für die Informations- und Datenverarbeitung, von damit im Zusammenhang stehenden Produkten und Software sowie die Erbringung jeglicher damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Farah Ramadan
seit 28.6.2024
Prokura
Laurent Nicolas Ferey
seit 28.6.2024
Prokura
Michael Lang
seit 14.1.2021
Geschäftsführer
Cécile Marnat
seit 14.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lexmark International Technology SàrlCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Lexmark International Technology Sàrl
Switzerland
7.001.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lexmark Deutschland GmbH

Neu-Isenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Lexmark Deutschland GmbH, Neu-Isenburg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Lexmark Deutschland GmbH, Neu-Isenburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lexmark Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 20. Dezember 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Rosien, Wirtschaftsprüfer

Bauer, Wirtschaftsprüfer

ANHANG zum 31. Dezember 2023

Lexmark Deutschland GmbH, Neu-Isenburg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Lexmark Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Neu-Isenburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main (HR B Reg. Nr. 9709).

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft aufgestellt.

Die Lexmark Deutschland GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die tatsächliche Nutzungsdauer beträgt 9 Jahre für Einbauten in fremde Gebäude, 11 Jahre für Betriebs- und Geschäftsausstattung, 12 Jahre für Maschinen und Anlagen, 3 Jahre für IT Equipment.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Liquide Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Rückstellungen wurden nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 30.699.399,00. Es wird vom Ausweiswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und der Unterschiedsbetrag aus der BilMOG-Umstellung über einen Zeitraum von 15 Jahren zugeführt.

Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes der Pensionsrückstellungen wurden im Finanzergebnis berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen betreffen Steuern für den laufenden und den vorangegangenen Veranlagungszeitraum.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a S. 1 HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Auf den Ausweis von latenten Steuern wurde verzichtet gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 2.004.125,94

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 1.742.329,23

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahr Jahresergebnis Eigenkapital
EUR EUR
Solution Services Europe GmbH, Neu-Isenburg 100,00 % 2023 0,00 25.564,60

Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt EUR 21.266.800,41. Darüber hinaus wurden Forderungen in Höhe von EUR 4.468.960,95 im Rahmen eines Factorings abgetreten (Vorjahr: EUR 2.756.008,08). Im Allgemeinen verbessert Factoring die Liquidität, verursacht jedoch zusätzliche Verwaltungskosten.

Der Betrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt EUR 59.845.001,41 davon - aus Cash-Pooling EUR 59.845.001,41 (Vorjahr: EUR 64.377.907,11).

Sonstige Vermögensgegenstände

Wesentliche Beträge für 2023, die noch nicht eingegangen sind, werden als sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen.

Dies spiegelt die periodengerechte Rechnungslegung wider. Die Beträge haben die Merkmale von Forderungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Factoring / Mietgarantien EUR 494.196,14 (Vorjahr: EUR 533.396,07) und Steuerüberzahlungen EUR 187.940,97 (Vorjahr: EUR 31,024,51). Es liegen keine nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte vor, die wesentliche Risiken, Vorteile und finanzielle Auswirkungen auf die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens haben.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rechnungszins für die Abzinsung wurde pauschal mit den von der Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen (RückAbzinsV in Verbindung mit § 253 Abs. 2 HGB) angesetzt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
Rententrend 2,25 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 3,50 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen nach dem BilMoG war eine Zuführung in Höhe von EUR 426.760,00 der Rückstellung erforderlich, die als sonstiger betrieblicher Aufwand gezeigt wird. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht, die Unterdeckung beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 426.756,00.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 314.335,00 (Vorjahr: EUR 1.702.790,00).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen zu erwartende umsatzbedingte Ansprüche von Kunden.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 16.444.430,42 (Vorjahr: EUR 12.896.914,85).

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 2,12 2,12 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 5.590,30 5.590,30 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 10.852,02 10.852,02 0,00 0,00
Summe 16.444,44 16.444,44 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von Gesellschaftern EUR 5.590.295,83 (Vorjahr: EUR 540.137,41) und sonstige Verbindlichkeiten EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.972 (Vorjahr: TEUR 2.414) sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Miet- und Leasingsverträge für PKW über die gesamte Restlaufzeit TEUR 732
Miet- und Leasingsverträge für Gebäude über die gesamte Restlaufzeit TEUR 1.241

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Außergewöhnliche Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Restrukturierung (TEUR 2.783).

Angabe der Zinserträge und Aufwendungen von verbundenen Unternehmen

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 1.699 (Vorjahr: TEUR 133).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Durchschnittliche Anzahl Vorjahr
Auszubildende 0,00 0,00
Studenten 2,00 0,38
Verwaltung 8,00 4,00
Spezialisten 33,25 35,75
Vertrieb 59,50 58,82
Management 20,25 19,22
Gesamtzahl der Arbeitnehmer 123,00 118,17

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Cécile Marnat, International compliance controller, Vich / Schweiz

Michael Lang, DACH commercial director, Kaufmann, Bergisch Gladbach

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und Bezüge für ehemalige Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die Lexmark Deutschland GmbH wurde in den Konzernabschluss der Lexmark International Technology S.à.r.l., Genf, Schweiz einbezogen.

Die Lexmark International Technology S.à.r.l., Genf, Schweiz stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Die Ninestar Corporation, Zhuhai, China stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Der offengelegte Konzernabschluss ist in Genf in der Schweiz erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.272.856,82 und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Neu-Isenburg, den 20. Dezember 2024

Cécile Mamat

Michael Lang

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Lexmark Deutschland GmbH, Neu-Isenburg

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.652,33 328.673,68
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.869.559,50 3.405.517,39
Summe Anlagevermögen 2.145.211,83 3.734.191,07
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 21.266.800,41 2.194.481,31
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 59.845.001,41 64.377.907,11
3. sonstige Vermögensgegenstände 716.681,51 591.303,21
81.828.483,33 67.163.691,63
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 85.169,37 9.439,19
Summe Umlaufvermögen 81.913.652,70 67.173.130,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 74.327,35 117.699,81
84.133.191,88 71.025.021,70

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.001.000,00 7.001.000,00
II. Kapitalrücklage 275.214,87 275.214,87
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2.272.856,82 -3.122.942,31
Summe Eigenkapital 6.727.343,94 4.454.487,12
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 30.699.399,00 30.324.616,00
2. Steuerrückstellungen 1.786.391,88 1.301.067,00
3. sonstige Rückstellungen 28.433.954,60 21.985.465,60
60.919.745,48 53.611.148,60
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.116,64 397.318,38
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.116,64 (EUR 397-318,38)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.590.295,83 540.137,41
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 5.590.295,83 (EUR 540.137,41)
3. sonstige Verbindlichkeiten 10.852.017,95 11.959.459,06
- davon aus Steuern EUR 4.757.142,85 (EUR 3.724.641,47)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 10.852.017,95 (EUR 11.959.459,06)
16.444.430,42 12.896.914,85
D. Rechnungsabgrenzungsposten 41.672,04 62.471,13
84.133.191,88 71.025.021,70

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Lexmark Deutschland GmbH, Neu-Isenburg

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 26.031.234,52 21.814.591,96
2. sonstige betriebliche Erträge 55.526,67 45.535,29
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj: EUR 45.535,27)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 159.820,16 68.228,67
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.225.392,03 12.474.235,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.089.791,09 5.252.813,40
- davon für Altersversorgung EUR 741.949,00 (Vj: EUR 2.824.240,00)
16.315.183,12 17.727.048,91
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 88.970,12 320.095,81
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.702.376,99 4.796.633,51
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 7.687,41 (Vj: EUR 3.144,74)
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 906.769,86 0,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.716.054,47 132.513,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 556.933,31 593.815,84
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 546.095,00 (Vj: EUR 530.736,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.613.445,00 1.609.759,82
11. Ergebnis nach Steuern 2.272.856,82 3.122.942,31-
12. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 2.272.856,82 3.122.942,31-

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Gesellschaft vertreibt als Kommissionär Produkte, insbesondere Drucker, Zubehör und Business-Software, von anderen Konzerngesellschaften.

Das COVID-19-Ereignis hatte über mehrere Jahre hinweg verschiedene Auswirkungen auf die Wirtschaft, auch auf den Druckmarkt. Als sich die Nachfrage im Jahr 2021 zu erholen begann, sah sich die Branche mit Herausforderungen in Bezug auf die Verfügbarkeit elektronischer Komponenten und Unterbrechungen der Lieferkette konfrontiert. Der Mangel an elektronischen Bauteilen wurde schrittweise behoben, und hat am Ende 2022 / Anfang 2023 wieder zu einer stabileren Situation geführt.

Basierend auf den verfügbaren Marktdaten blieb der deutsche Markt bezogen auf das Volumen von Laserdruckern zwischen 2022 und 2023 im Vergleich zum Vorjahr mehr oder weniger unverändert, wobei ein Rückgang in den Schwarzweißsegmenten durch einen Anstieg in den Farbsegmenten ausgeglichen wurde.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der als Kommissionär vermittelte Umsatz betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr € 134 Mio. Gegenüber dem Vorjahr (€ 130 Mio.) ist der Wert gestiegen.

Die Hardware-Verkäufe gingen im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 zurück, was auf 2 Hauptfaktoren zurückzuführen ist.

Erstens:die Hardware-Verkäufe sind im Jahr 2022 sehr hoch gestiegen, da wir uns von den Engpässen bei elektronischen Bauteilen im Vorjahr erholten. Ende 2022 kam es zu einer Aufholjagd der Nachfrage, die wir im Jahre 2021 aufgrund der Produktbeschränkung nicht erfüllen konnten.

Zweitens: Lexmark Deutschland konzentrierte sich im Rahmen der globalen Strategie von Lexmark auf profitables Wachstum, und die Qualität der Hardware-Platzierungen, nicht auf hohe Mengen an Hardware-Verkäufen. In Rahmen dieser Strategie haben wir im Jahr 2023 unsere Smart-Refresh-Initiativen ausgeweitet, damit unsere Kunden ihre Drucker längerfristig behalten können.

Dank des Erfolgs dieser Initiativen stiegen die Verkäufe von Dienstleistungen und Software in 2023, und auch der Umsatz mit Verbrauchsmaterialien lag auf einem höheren Niveau, als im Vorjahr. Diese positiven Ergebnisse kompensierten den Rückgang bei der Hardware, und ermöglichten es dem Unternehmen, insgesamt einen leichten Umsatzanstieg zu erzielen.

3. Zielsetzung

Zielsetzung des Unternehmens ist, langfristig profitabel zu wachsen. Wir sind der Überzeugung, mit Hilfe innovativer Hardwareprodukte und bereits etablierter Softwareprodukte und neuer Cloudlösungen dieses Ziel erreichen zu können. Die Steuerung erfolgt im Wesentlichen anhand der folgenden Leistungsindikatoren:

1.

Menge und Mix der in Deutschland verkauften Lexmark Drucker. Mix im Sinne von Mono vs. Farbe, bzw. Drucker vs. Multifunktionsgerät

2.

Umsatz in Deutschland mit Lexmark Produkten

3.

Operative Kosten

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen erfolgten schwerpunktmäßig im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattungen und im Bereich EDV-Hardware.

4. Personal- und Sozialbereich

Angaben zur Arbeitnehmerschaft

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ist gegenüber dem Vorjahr von 118 auf 123 gestiegen.

Angaben zur Struktur des Personalaufwands und zu betrieblichen Sozialleistungen

Der gesamte Personalaufwand in Höhe von € 16,3 Mio. (Vorjahr € 17,7 Mio.) gliedert sich in € 13,2 Mio. (Vorjahr.€ 12,5 Mio.) für Löhne und Gehälter aufgrund einer Erhöhung der Mitarbeiterzahl und in € 3,1 Mio. (Vorjahr € 5,2 Mio.) für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung dank einer Verringerung der Aufwendungen für Altersversorgung hauptsächlich.

5. Aus- und Fortbildung

Die Lexmark Deutschland GmbH organisiert regelmäßig diverse Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter.

6. Umweltschutz

Den gestiegenen Umweltschutzvorschriften wird durch die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften Rechnung getragen. Erwähnenswerte Umweltrisiken sind nicht bekannt, viele Produkte wurden nach TÜV-Prüfungen als umweltfreundlich eingestuft und mit dem Gütesiegel "Blauer Engel" versehen. Weiterhin besteht seit 2004 europaweit ein Rücknahmesystem für verbrauchte Tonerkassetten.

B. Darstellung der Lage des Unternehmens

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Lexmark Deutschland GmbH ist als zufriedenstellend zu charakterisieren. Die Bilanzsumme hat sich insgesamt um € 13,1 Mio. auf € 84,1 Mio. erhöht.

Dabei war bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Steigerung um € 19,1 Mio. auf € 21,3 Mio. aufgrund der starken Kundenfakturierung zum Jahresende und der jährlichen Umsatzsteigerung zu verzeichnen, wogegen sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um € 4,5 Mio auf € 59,8 Mio. verringert haben. Das Anlagevermögen ist zu 313,6% (Vorjahr: 119,3 %) durch das Eigenkapital gedeckt.

Das Eigenkapital hat sich unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses um € 2,3 Mio. auf € 6,7 Mio. erhört. Die Eigenkapitalquote beträgt 8,0 % (Vorjahr 6,3 %).

Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen für Pensionen um € 0,4 Mio. auf € 30,7 Mio. erhöht. Aufgrund der gestiegenen Zinsen, die im versicherungsmathematischen Gutachten zu Grunde gelegt sind, erwarten wir in den Folgejahren eine Entspannung verbunden mit niedrigeren Rückstellungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um € 1,1 Mio. auf € 10,8 gefallen, wogegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um € 5,1 Mio. auf € 5,6 Mio gestiegen sind.

2. Finanzlage

Die Lexmark Deutschland GmbH nimmt an einem konzerninternen Cash-Pooling teil; aus diesem Grund werden die flüssigen Mittel an die Lexmark International Financial Services Co Ltd. weitergegeben. Zum Stichtag besteht eine kurzfristige Darlehensforderung gegen die Finanzierungsgesellschaft aus dem Cash-Pooling in Höhe von € 59,8 Mio. (Vorjahr 64,4 Mio.). Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, bei Bedarf Mittel aus dem Cash-Pool zu erhalten, so dass die Lexmark Deutschland GmbH weitgehend auf die Inanspruchnahme von Fremdfinanzierungen verzichten kann.

3. Ertragslage

Die Ertragslage der Lexmark Deutschland GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 durch um € 4,2 Mio. gestiegenen Umsätze (€ 26 Mio.) gekennzeichnet. Dies erklärt sich durch eine höhere Kommission für gestiegene Umsätze, aber auch durch eine erhaltene Entschädigung (um € 3,8 Mio.) zur Deckung von Restrukturierungskosten.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 2,9 Mio. € (auf € 7,7 Mio.) aufgrund der im Jahr 2023 durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen wurde durch den Rückgang der Personalkosten in Höhe von 1,4 Mio. € (auf € 16,3 Mio.) teilweise kompensiert.

Insgesamt stieg das Betriebsergebnis um 2,8 Mio. € auf 1,8 Mio. €.

Das Finanzergebnis ist um € 2,5 Mio auf € 2,1 Mio. gestiegen.

Nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (€ 1,6 Mio., Vorjahr € 1,6 Mio.) wird ein Jahresüberschuss von € 2,3 Mio. (Vorjahr € 3,1 Mio. Jahresfehlbetrag) ausgewiesen.

Die Geschäftsführung betrachtet die Lage als zufriedenstellend.

C. Risikomanagement und Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Innerhalb des Risikomanagementsystems werden insbesondere die Kundenforderungen betrachtet. Den hier bestehenden Ausfallrisiken wird mit entsprechenden organisatorischen Maßnahmen begegnet, insbesondere durch Bonitätsabfragen, Kreditversicherungen sowie durch ein straffes internes Forderungsmanagement.

Als Chance sehen wir die vermehrte Rückkehr/Anwesenheit in den Büroräumen unserer Kunden, was eine Steigerung der gedruckten Seiten und somit den Umsatz im Bereich Verbrauchsmaterial positiv beeinflusst.

Die Lexmark Deutschland GmbH ist im Wesentlichen nur als Kommissionär tätig. Durch die Vertragsgestaltung des Kommissionärvertrages ist sichergestellt, dass dem Kommissionär eine ausreichende Marge verbleibt. Die Liquidität ist für die Lexmark Deutschland GmbH wie in den Vorjahren durch die Einbindung in die weltweiten Finanzaktivitäten der Lexmark International-Gruppe gewährleistet.

Die Lexmark International, Inc. wurde im November 2016 von einem chinesischen Konsortium übernommen. Ziel ist es, in dem chinesischen Markt Fuß zu fassen und neue Impulse für den US- und EMEA-Markt zu geben. Insbesondere erhoffen wir uns durch die weltweit steigenden Volumen, an der Stückkostendegression zu partizipieren und beim Verbrauchsmaterial Kostenvorteile zu erhalten, da ein Partner des Konsortiums Hersteller von Verbrauchsmaterialien bzw. Komponenten für Tonerkartuschen ist.

Aus heutiger Sicht ergeben sich für die Lexmark Deutschland GmbH keine wirtschaftlichen und rechtlichen Bestandsgefährdungspotentiale und keine bestandsgefährdenden Risiken. Hinsichtlich der zukünftigen Zahlungsfähigkeit sehen wir im Moment keine Gefahren. Langfristig sich abzeichnende Risiken für Vermögensverluste sind ebenso wenig gegeben wie Überlegungen zu einer Liquidation des Unternehmens.

Angesichts dieser Maßnahmen und der Situation des Unternehmens (ausreichende finanzielle Mittel, Unterstützung durch die Lexmark-Gruppe) sind wir der Ansicht, dass die Fortsetzung unserer Geschäftstätigkeit nicht in Frage steht.

D. Ausblick

Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2024 ist es, die Position der Lexmark Deutschland GmbH zu festigen und die Marktanteile in allen Segmenten auszubauen.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist es das Ziel, der Fokus auf die langfristige Profitabilität des Unternehmens fortzusetzen/ verstärken, und sich auf die profitablen Segmente und Marktbereiche zu konzentrieren.

Ein Schlüsselelement dieser Strategie ist die Einführung unserer eigenen Technologie der A3- Reihe von Druckern und Multifunktionsgeräten. Nach einem erfolgreichen Markteinführungsstart im 2. Quartal 2024 wird erwartet, dass die Volumen der neuen A3-Baureihe im 2. Halbjahr steigen werden.

Im Zusammenhang mit den langfristigen Zielen hat das Unternehmen seine Organisation überprüft, und sich zur Anpassung der Struktur für einen Restrukturierungsplan Ende 2023 mit einer schlankeren und fokussierteren Vertriebsorganisation entschieden.

In Bezug auf die Umsatzerwartungen für 2024 bedeutet es, dass wir bei der weiteren Umsetzung dieser strategischen Verschiebung einen erwarteten geringen Umsatzrückgang erzielt werden. Infolgedessen erwarten wir ein geringeres Ergebnis als im Vorjahr.

 

Neu-Isenburg, den 20. Dezember 2024

Cecile Marnat

Michael Lang

Geschäftsführer

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