Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 95405
Eingetragen
11.11.2005
Branche
Reparatur und Instandhaltung von zivilen Luft- und RaumfahrzeugenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.Vermietung von Luftfahrzeugen
Gegenstand
Unternehmensgegenstand der Gesellschaft ist das Anbieten von Dienstleistungen hinsichtlich der Komponentenversorgung für die Airbus A380-Serie sowie für die Embraer E-Jet Serie.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spairliners GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Ergebnis

Die Spairliners GmbH versorgt ihre Kunden mit Ersatzteilen für deren Flugzeugflotten durch Serviceverträge. Die von den Kunden zu zahlenden Preise ergeben sich aus dem Umfang der vertraglich unterstützen Teile, der Anzahl der Flugstunden sowie dem Alter der betreuten Flugzeuge. Spairliners stellt die Verfügbarkeit von einsatzfähigen Teilen sicher, sei es im gemeinsamen Komponentenpool oder im kundeneigenen Main Base Stock und übernimmt die umgekehrte Lieferkette, welche die Reparaturen der nicht einsatzfähigen Komponenten einschließt.

Im Jahr 2023 hat sich der weltweite Luftverkehr nach der Corona-Pandemie weiter erholt.

Die im Vorjahr bereits absehbaren Geschäftsmöglichkeiten, die aus der Wiederinbetriebnahme der A380 Flotten entstehen, wirken sich in 2023 positiv auf den Geschäftsverlauf von Spairliners aus. Speziell die Reaktivierungen bei Lufthansa, als auch der Materialbedarf bei Qantas generieren ein profitables Geschäft.

Deutlich spürbar sind allerdings auch starke Einflüsse der Nachwirkungen der Pandemie in Verbindung mit geopolitischen Großereignissen, die die globalen Versorgungsketten unterbrechen oder nachhaltig schädigen.

Die Diversifizierung von Dienstleistern für Reparaturen ist im Jahr 2023 deutlich vorangeschritten. Neben der erhöhten Einlastung bei Drittanbietern wurde auch ein kompletter Rahmenvertrag mit einem renommierten Erstausrüster (OEM) geschlossen.

Die generelle Knappheit an Ersatzteilen und Reparaturkapazitäten führt dennoch dazu, dass die Materialverfügbarkeit nur durch umfangreiche Investitionen in den Pool aufrechterhalten werden kann. Um dieser Knappheit entgegen zu wirken werden ab 2024 Optimierungsmaßnahmen (u.a. Ersatzteilgewinnung aus Flugzeugzerlegungen, weitere Schritte beim Ausbau des Reparaturnetzwerkes und eine Revision der Verträge mit den bestehenden Lieferanten) umgesetzt.

1.1 Marktlage bei den Flugzeugtypen A380 und E-Jet

Eine Reihe von Betreibern hat ihre A380-Aktivitäten ausgeweitet, wodurch sich der Bedarf an Ersatzteilen und Komponenten-Support-Lösungen erhöht. Zu den bekanntesten gehören:

- Qantas, der erste Kunde von Spairliners, hatte Ende 2023 10 Flugzeuge vom Typ A380 im Einsatz.

- Lufthansa, ebenfalls ein wichtiger Kunde und Gründungsmitglied von Spairliners, hat 8 A380 reaktiviert und begründet dies u.a. mit der Beliebtheit des Flugzeugs bei den Passagieren. Die Lieferung der Boeing 777X verzögert sich, somit wird die Kapazität der A380 auf der Langstrecke auch weiterhin relevant bleiben.

- British Airways hat ihre gesamte A380-Flotte mit 12 Flugzeugen reaktiviert.

- Emirates hat einen Großteil seiner 120 Flugzeuge bereits reaktiviert.

- Etihad hat 4 seiner 10 Flugzeuge reaktiviert.

Im Gegensatz dazu hat Malaysia Airlines, ein ehemaliger Kunde von Spairliners, die Rückgabe seiner gesamten Flotte von sechs Flugzeugen an Airbus bis 2023 vollzogen.

Der weltweite A380-Betrieb hat nicht wieder das Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie erreicht. Wie erwartet ist der Flugbetrieb jedoch wieder auf ein hohes Niveau zurückgekehrt, und zwar aufgrund von Fluggesellschaften, die Nischenmärkte bedienen, die für dieses Flugzeug gut geeignet sind (Qantas, British Airways, Etihad), aber auch aufgrund der Notwendigkeit, Kapazitäten zu überbrücken, weil andere Flugzeugtypen erst spät verfügbar sind (Lufthansa, Überbrückung für die 777X), und schließlich aufgrund des "High-End"-Images und der Beliebtheit dieses Flugzeugtyps.

Die Embraer E1-Flotte, die u.a. den von Spairliners unterstützten E-Jet beinhaltet, bleibt weltweit ein beliebtes Flugzeug, allerdings mit regionalen Unterschieden. Der Markt in Europa und im Nahen Osten ist weitestgehend gesättigt. Bisher wurden von einigen Bestandskunden von Spairliners (KLM Cityhopper, TUI Fly Belgium, Royal Jordanian Airlines) Ankündigungen gemacht, die den Trend bestätigen, dass der E1-Markt in der EMEA-Region im Laufe des Jahrzehnts langsam, aber sicher zurückgehen wird. Die Einführung neuer Flugzeugtypen hingegen verläuft aufgrund gestörter Lieferketten und technischer Probleme nicht wie geplant. Somit ist damit zu rechnen, dass der E1 länger im Markt bleiben wird als bisher unterstellt. Im Gegensatz dazu bleibt der amerikanische Markt sehr stark.

Auch der Trend einer Umwandlung der E1 von einem Passagier- in ein Frachtflugzeug bietet weiterhin spannende Perspektiven.

1.2 Marktlage von Spairliners

Das A380-Segment bleibt auch in 2023 ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts für Spairliners. Vor allem Materialverkäufe, aber auch die etablierten Reparaturnetzwerke und das damit verbundene Reparaturgeschäft bieten in einem sich konsolidierenden Markt immer wieder hervorragende Chancen. Das Anbieten eines Pool-Supports ist zukünftig nicht mehr vorgesehen, dennoch ergeben sich durch die hohe Abhängigkeit der Flugzeugbetreiber im Servicebereich und die überschaubare Zahl von Anbietern von Ersatzteilen noch für längere Zeit potentielle Geschäfte.

Im Jahr 2023 konnte Spairliners seine starke Marktposition bei der Komponentenunterstützung für E-Jet (E1-Familie) mit 10 % weltweit und insbesondere auf seinem soliden Markt in EMEA mit 40 % Marktanteil halten. Es konnte dennoch nicht verhindert werden, dass zwei volumenstarke Bestandsverträge im Jahr 2024 nicht verlängert werden konnten.

Der signifikante Verlust von Bestandsgeschäft soll bei Spairliners im laufenden Jahr 2024 durch diverse kompensatorischen Aktionen aufgefangen werden:

1. Konsequentere Durchdringung des US-Marktes

2. Klarere Fokussierung auf die Reaktivierung des A380 Geschäfts

3. Professionalisierung des Handels mit Material (um Überbestände bestmöglich veräußern zu können und zukünftig auch Material Trading als Produkt zu entwickeln)

4. Weitere Effizienzmaßnahmen zur Verbesserung der Kostenbasis (Steuerung der Reparaturen / Lieferanten, besseres Kostenmanagement, Beschaffungsalternativen für Material)

Diese Aktivitäten werden flankiert von Mitarbeiterbindungs-Maßnahmen.

1.3 Lage der Gesellschafter und Auswirkungen für Spairliners

Bei Air France (AIF) und Lufthansa Technik (LHT) gab es im Jahr 2023 keine Entwicklungen, die zu erheblichen oder negativen Auswirkungen für Spairliners führten.

1.4 Optimierung von Geschäftsprozessen

Spairliners hat den Trend zu hohen IT-Investitionen im Jahr 2023 fortgesetzt, mit dem Ziel, die Prozesse zu digitalisieren, um die Qualität der Daten und die Effizienz der Aufgaben zu gewährleisten, die Belastung durch sich wiederholende Vorgänge zu verringern und die Ressourcen auf höherwertige Aufgaben zu konzentrieren. Die Innovation konzentrierte sich in erster Linie auf:

- Kundenkonnektivität mit der Einführung weiterer digitaler Schnittstellen

- Automatisierung der Lieferkettenprozesse (Abwicklung des physischen Teileflusses, Angebots- und Rechnungserkennung, CRM-Workflows)

- Prognosetools, um die operativen und finanziellen Aussichten besser vorhersagen zu können

- Automatisierte Bildung von Rückstellungen im Monats- und Jahresabschluss

Darüber hinaus hat Spairliners die durch SPL4.0 eingeführten Änderungen des Geschäftsmodells weiter stabilisiert. Eine bessere Lieferantenstrategie, vermehrtes Outsourcing an Dritt-MROs (Maintenance, Repair and Overhaul) und die Entwicklung direkterer Lieferbeziehungen zu Erstausrüstern anstelle indirekter Beziehungen über Air France und Lufthansa Technik wurden weiterverfolgt und ausgebaut.

2. Wesentliche Leistungsindikatoren

Die zu Controllingzwecken verwendeten wesentlichen Leistungsindikatoren umfassen den Umsatz, das Ergebnis vor Steuern (EBT) und der Nettobuchwert (NBV) der Ersatzteile. Die Entwicklung der wesentlichen Leistungsindikatoren wird in den folgenden Abschnitten beschrieben.

3. Ertragslage der Gesellschaft

Der Umsatz im Jahr 2023 stieg im Vorjahresvergleich um 20 % auf 104,5 Mio. EUR (VJ 86,9 Mio. EUR). Durch höhere E-Jet-Flugstunden und die höhere A380-Aktivität liegt der Umsatz damit deutlich über dem geplanten Wert. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 72 % auf 5,9 Mio. EUR (Vj. 20,8 Mio. EUR), was hauptsächlich auf die einmaligen Auswirkungen der Förderung aus der Überbrückungshilfe III im Vorjahr zurückzuführen ist.

Der Materialaufwand und die Aufwendungen für bezogene Leistungen, die im Wesentlichen aus den von den Gesellschaftern bezogenen Leistungen für die Reparatur von Flugzeugersatzteilen bestehen, stiegen als unmittelbare Folge der höheren Aktivität um 21 % auf 95,2 Mio. EUR (Vj. 78,7 Mio. EUR).

Der Personalaufwand entwickelte sich im Jahr 2023 planmäßig und stieg im Vergleich zum Vorjahr (4,4 Mio. EUR) um 22 % auf 5,3 Mio. EUR. Der Anstieg ist auf eine Erhöhung des Personalbestands zurückzuführen, die notwendig ist, um die Ausweitung der Tätigkeit, die Änderung des Geschäftsmodells und Gehaltserhöhungen vor dem Hintergrund der Inflation gewährleisten zu können.

Die IT-Aufwendungen stiegen um 69,2 % auf 3,4 Mio. EUR (Vj. 2 Mio. EUR). Darüber hinaus hat Spairliners sich weiterhin entschieden, den Großteil der IT-Ausgaben in Einklang mit § 248 (2) HGB als Aufwand zu verbuchen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vorjahresvergleich um 4,2 Mio. EUR bzw. 40 % auf 14,6 Mio. EUR. Der Anstieg ist auf die Wertberichtigung von als uneinbringlich eingestuften Forderungen und die Bildung von Drohverlustrückstellungen für zwei nicht kostendeckende Verträge zurückzuführen.

Spairliners verzeichnete im Jahr 2023 ein EBT von minus 5,5 Mio. EUR - eine Verschlechterung von 19 Mio. EUR im Vergleich zum Jahr 2022 (13,4 Mio. EUR). Das Ergebnis in 2022 wurde hauptsächlich durch die erheblichen Auswirkungen der Überbrückungshilfe (17,4 Mio. EUR) beeinflusst.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme von Spairliners verringerte sich um 22,8 % auf 89 Mio. EUR, was insbesondere auf die Rückführung des Bankdarlehens (31,8 Mio. EUR) Mitte 2023 zurückzuführen ist. Der Nettobuchwert des Materialbestands beläuft sich im Jahr 2023 auf 55,6 Mio. EUR und liegt damit auf einem ähnlichen Niveau wie der Nettobuchwert von 56,9 Mio. EUR Ende 2022. Dieser Wert beinhaltet weitere Abschreibungen, spiegelt aber auch zusätzliche Investitionen wider, die getätigt werden mussten, um weltweit unzureichende Lieferketten und den erwarteten zukünftigen Bedarf zu kompensieren. Der Bestand zu historischen Kosten ist im Jahr 2023 um rund 1 % gestiegen. Der A380-Bestand wird weiterhin mit einem Nettobuchwert von Null bewertet.

Die liquiden Mittel belaufen sich in Folge der Rückführung des Bankdarlehens auf 9,9 Mio. EUR, 70 % weniger als zum 31. Dezember 2022. Das Nettoumlaufvermögen1 ist von minus 10,6 Mio. EUR auf minus 4,6 Mio. EUR gestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich von 2,4 Mio. EUR auf 1,8 Mio. EUR. Die Rückstellungen sanken von 32,7 Mio. EUR auf 29,4 Mio. EUR (hauptsächlich im Zusammenhang mit MRO-Dienstleistungen).

Die Gesamtverbindlichkeiten sind auf 18,1 Mio. EUR gesunken, verglichen mit 35,3 Mio. EUR zum 31. Dezember 2022, was hauptsächlich auf die Ablösung des Bankdarlehens (31,8 Mio. EUR) sowie die Refinanzierung durch die Aufnahme eines Gesellschafterdarlehens (10,0 Mio. EUR) zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 3,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 7,8 Mio. EUR gestiegen und spiegeln den normalen Geschäftsverlauf wider.

1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Sonstige Forderungen + Zahlungsmittel - Sonstige Rückstellungen - Kurzfristige Darlehen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Sonstige Verbindlichkeiten

5. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote hat sich auf 46,4 % (VJ 40,6 %) verbessert und zeigt damit eine gestärkte finanzielle Position des Unternehmens. Spairliners konnte im Berichtsjahr ihre fälligen Verbindlichkeiten stets begleichen, was auf eine solide finanzielle Stabilität und effektive Liquiditätsmanagement-Praktiken hinweist.

Zur Refinanzierung des im Juni 2023 ausgelaufenen Bankdarlehens wurde eine Lösung in Form eines Gesellschafterdarlehens mit einer Laufzeit bis Ende Juni 2025 umgesetzt, bei der beide Gesellschafter jeweils 5 Mio. EUR zur Verfügung stellten.

6. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die wesentlichen Chancen und Risiken werden in absteigender Reihenfolge entsprechend ihrer Relevanz für Spairliners aufgeführt.

Der amerikanische E-Jet-Markt stellt aufgrund seiner Größe weiterhin eine große Chance dar. Spairliners hat im Jahr 2023 weitere Ressourcen investiert, um seine Marke zu entwickeln und einen Anteil an diesem Markt zu erobern. Das Produkt von Spairliners wird attraktiver, unter anderem aufgrund lokaler Schwierigkeiten in der Lieferkette und der Notwendigkeit für Fluggesellschaften, nach alternativen Lieferanten zu suchen. Spairliners konnte 2023 den Betrieb mit einem amerikanischen Vertragskunden aufnehmen und geht davon aus, das Geschäft in 2024 ausbauen zu können. Aktuell wurden mit einem weiteren großen Kunden Geschäfte aufgenommen. Spairliners möchte die US-Lieferkette anhand eines kleineren Geschäftsvolumens etablieren und im Anschluss skalieren.

Darüber hinaus kann die Wiederaufnahme der A380-Aktivitäten weltweit dem Geschäft von Spairliners einen interessanten Impuls verleihen. Das Unternehmen verfügt über ein umfangreiches Inventar, ein Netz von Reparaturdienstleistern sowie ein starkes Know-how und Ressourcen, die es ihm ermöglichen könnten, wieder ein integriertes Support-Produkt anzubieten. Das Ausmaß der zusätzlich erzielbaren Einnahmen wird von der Fähigkeit von Spairliners abhängen, das richtige Wertangebot auf dem Markt anzubieten, mit einem geeigneten Produkt und einer angemessenen Risikoverteilung in einem Kontext geringer finanzieller und betrieblicher Robustheit der Lieferkette. Hierzu wird Spairliners im zweiten Halbjahr 2024 ein Projekt umsetzen, um die kommerziellen Chancen zu konkretisieren und die notwendigen Umsetzungsmaßnahmen einzuleiten und zu vollziehen.

Die fortschreitende Erweiterung der Zuliefererbasis, insbesondere für Reparaturarbeiten, ist ein zusätzlicher Hebel, den Spairliners mit voller Kraft verfolgt. Dies wird die betriebliche Effizienz und die Fähigkeit zur Gewinnung eines Marktanteils in Amerika verbessern, wo die meisten Kunden einen geschlossenen Support suchen, im Gegensatz zu dem traditionellen offenen Support in Europa. Das amerikanische Reparaturnetzwerk bietet bereits kontrahierte Kapazitäten für ca. 350 Partnummern, weitere 350 sind in Verhandlung. Hinzu kommen auch die Intensivierung direkter Lieferantenbeziehungen zu den Erstausrüstern (OEMs) im Vergleich zum ursprünglichen Geschäftsmodell, bei dem die Beziehungen zu den OEMs ausschließlich von AIF und LH gepflegt wurden. Des Weiteren diskutiert Spairliners die Verbesserung der Einkaufsbedingungen durch die von AIF und LHT verwalteten Verträge, um finanzielle und operative Vorteile zu erzielen.

Die Verfügbarkeit von gebrauchtem, gebrauchsfähigem Material ist eine wesentliche Chance für Spairliners, seine Kosten und die Verfügbarkeit von Schnelldrehern auf E-Jet zu kontrollieren. Spairliners hat im Jahr 2023 erfolgreich Strategien umgesetzt, um die Reparatur von Teilen zu vermeiden, wenn Ersatzteile zu einem günstigeren Preis erhältlich sind. Diese Strategien werden weiter gestärkt werden. Geplant ist, dass sich Spairliners aktiv an Flugzeugkäufen beteiligt und zusammen mit Partnern die Ersatzteile der erworbenen Flugzeuge ausschlachtet und nutzt. Dies allerdings nur unter der Prämisse, dass durch den Wegfall der volumengroßen Bestandsverträge nicht ohnehin genug Material vorhanden ist, welches anstatt der Reparaturen zur Kundenversorgung genutzt werden kann.

Es kam auch 2023 zu erheblichen Unterbrechungen in der Lieferkette, die auf Engpässe bei Einzelteilen, Transportproblemen und Personalmangel zurückzuführen waren. Dies hat zu verlängerten Durchlaufzeiten und der Notwendigkeit geführt, verstärkt zu investieren, um die Verfügbarkeit von Komponenten für unsere Kunden zu gewährleisten, insbesondere in der Hochsaison im Sommer. Ein solcher Ansatz zur Schadensbegrenzung ist jedoch auf lange Sicht nicht tragbar. Es ist unklar, wann die Unterbrechungen abnehmen und die Lieferkette wieder zur Normalität zurückkehren wird. Spairliners verstärkt seinen Ansatz zur Risikominderung, der auf proaktivem Lieferkettenmanagement, lokalen Reparaturen und erhöhter Verfügbarkeit im Lager beruht. Es bleibt jedoch festzustellen, dass sich die Situation bis zum heutigen Tag nicht substanziell verbessert hat.

Die Personalknappheit wurde von Spairliners als ein wesentliches Risiko festgestellt. Die starke Wiederbelebung der Aktivität in der Luft- und Raumfahrtindustrie führt zu guten Beschäftigungsmöglichkeiten für hochqualifizierte Mitarbeiter. Die Aufrechterhaltung einer hohen Mitarbeiterbindungsrate ist eine große Herausforderung. Heute, Mitte 2024, ist die Fluktuation annähernd gestoppt und Spairliners genießt eine hohe Stabilität in der Belegschaft. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen ist diese jedoch nach wie vor eine Herausforderung und bedarf hoher Aufmerksamkeit.

Der Inflationstrend setzt sich auf dem MRO-Markt für Reparaturen und der Lieferung von Ersatzteilen kontinuierlich fort. Solche Eskalationen erzeugen einen starken Druck auf die Rentabilität des Geschäftssegments und führen zu zusätzlichen Anreizen für innovative Lieferstrategien bei Reparaturen und Ersatzteilbeschaffung und werden mehr und mehr zu einer Neubewertung der Art und Weise führen, wie die finanziellen Risiken zwischen Spairliners und seinem Kundenstamm geteilt werden. Konkret gemeint sind Klauseln für Hyperinflation und Exklusion von hochriskanten Partnummern aus dem Flatrate-Geschäft.

Es bestätigt sich, dass auch 2024 noch eine große Volatilität und Unsicherheit auf dem Markt besteht. Dies führt zu einem Risiko von Abweichungen im Vergleich zum Budget und Businessplänen. Spairliners hat ein Risikomanagementsystem eingerichtet, um Abweichungen vom Budget auf monatlicher Basis zu erkennen. Die Finanzprognosen werden vierteljährlich durchgeführt, um Verschiebungen zu erkennen, die eine Kursanpassung erforderlich machen würden.

Da Spairliners derzeit keine Flugzeuge der neueren Generation wie A320 NEOs, A220 oder die E2-Familie unterstützt, besteht das Risiko, dass der derzeitige Kundenstamm aus Gründen der Effizienz und Nachhaltigkeit seine Flotte umstellen sollte. Daher ist es für Spairliners von entscheidender Bedeutung, dieses Risiko durch eine stärkere Präsenz in Nord- und Südamerika zu mindern, wo die E1-Flugzeuge voraussichtlich mindestens für das nächste Jahrzehnt vorherrschend bleiben werden. Außerdem wird die Möglichkeit des Einstiegs in eine neue Plattform geprüft. Eine erste Evaluierung wurde bereits vorgenommen. Das erarbeitete Konzept einer Betreuung von Flotten, die sich am Ende des Produktlebenszyklusses befinden, wurde von den Shareholdern als sehr vielversprechend bewertet. Die strategische Festlegung der neuen Plattform befindet sich noch im Auswahlprozess.

Um dem Risiko der Währungsabsicherung zu begegnen, verfügt Spairliners über eine natürliche Absicherungsstruktur, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen EUR/USD-Erträgen und EUR/USD-Kosten aufrechterhält. Da der Bestand in EUR bewertet wird, ist das Risiko von Schwankungen beim Nettovermögen begrenzt.

Ein Anstieg des Zinsniveaus stellt für Spairliners nur ein geringfügiges Risiko dar, welches durch die Rückzahlung der bestehenden langfristigen Bankdarlehen minimiert wurde.

Bislang sieht Spairliners im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine keine weiteren Risiken als die, die sich derzeit in den weltweiten Unterbrechungen der Lieferketten manifestieren. Diese Einschätzung müsste revidiert werden, wenn sich der Konflikt ausweiten und NATO-Länder einbeziehen sollte.

7. Ausblick

Im Laufe des Jahres 2023 produzierte Spairliners stabil, aber zu hohen Kosten. Das neue Geschäftsmodell wurde weiter stabilisiert, hat die Komplexität im Produktionsprozess aber erheblich gesteigert. Ein sich abzeichnender deutlich reduzierter Kundenstamm stellt das Unternehmen vor Herausforderungen. Das Jahresergebnis der Gesellschaft ist aufgrund nachzuverhandelnder Bestandsverträge unter Druck, die Liquidität ist stabil. Das A380 Geschäft bleibt eine starke Stütze. Das Budget sieht für 2024 einen leichten Rückgang im Umsatz bei leicht positivem EBT vor. Das Vorratsvermögen wird im Nettobuchwert stabil erwartet.

Spairliners ist gut positioniert, um die Chancen zu nutzen, sowohl im A380- als auch im E-Jet-Geschäft in Nord- und Südamerika.

Der A380-Bestand wird in 2024 für Spot-Geschäft und Verkauf verfügbar sein, der Bestand an Ejet-Material unterliegt der üblichen Abschreibung und wird im Nettobuchwert weiterhin leicht sinken.

Spairliners geht im operativen Geschäft von einer stabilen Liquiditätslage in 2024 aus.

2023 war für Spairliners ein bedingt erfolgreiches Jahr mit Einschränkungen. Fehlendes Wachstum und Herausforderungen im Bestandsgeschäft drücken auf das Ergebnis. Die Liquiditätslage ist stabil. Im laufenden Jahr 2024 liegt der Focus auf Zugewinne im Neukundengeschäft, insbesondere in Nordamerika, sowie der Neuausrichtung des Geschäftsmodells. Die Sicherung des Bestandsgeschäfts nach dem Wegbrechen großer Bestandskunden ist die Kernaufgabe. Der zukünftige Umfang der Geschäftstätigkeit von Spairliners wird abhängig vom Erfolg der initiierten und noch zu verabschiedenden Maßnahmen sein.

 

Hamburg, 14. Juni 2024

Spairliners GmbH

Geschäftsführung

gez. Abdelouahab El Fettouhi, Geschäftsführer, CEO

gez. Michael Vollrath, Geschäftsführer, CFO

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 104.913,00 232.409,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.579,00 163.746,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.579,00 163.746,00
II. Sachanlagen 65.334,00 68.663,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.334,00 68.663,00
B. Umlaufvermögen 88.432.769,61 114.383.580,26
I. Vorräte 55.585.384,10 56.957.060,07
1. fertige Erzeugnisse und Waren 55.585.384,10 56.957.060,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 22.988.487,98 24.193.642,11
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 21.191.950,66 21.748.961,44
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.796.537,32 2.444.680,67
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.858.897,53 33.232.878,08
Aktiva 88.537.682,61 114.615.989,26

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 41.077.460,06 46.588.707,91
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 47.500.000,00 47.500.000,00
III. Verlustvortrag 1.911.292,09 14.534.866,58
IV. Jahresfehlbetrag 5.511.247,85 -12.623.574,49
B. Rückstellungen 29.393.717,47 32.712.421,39
1. Steuerrückstellungen 787.613,00 787.613,00
2. sonstige Rückstellungen 28.606.104,47 31.924.808,39
C. Verbindlichkeiten 18.066.505,08 35.314.859,96
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.818.500,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.013.500,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 25.805.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.841.199,31 3.419.257,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.841.199,31 3.419.257,89
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 10.000.000,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10.000.000,00 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 225.305,77 77.102,07
davon aus Steuern 68.347,12 67.130,29
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.798,06 6.450,81
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 225.305,77 77.102,07
Passiva 88.537.682,61 114.615.989,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 104.459.058,03 86.907.563,97
2. sonstige betriebliche Erträge 5.863.921,75 20.801.752,67
3. Materialaufwand 95.220.572,13 78.701.839,30
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 15.261.786,04 15.001.792,36
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 79.958.786,09 63.700.046,94
4. Personalaufwand 5.347.859,98 4.389.044,53
a) Löhne und Gehälter 4.494.998,81 3.709.974,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 852.861,17 679.069,78
5. Abschreibungen 159.992,49 349.898,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 159.992,49 349.898,19
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 14.558.787,23 10.410.320,37
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 418.731,61 108.097,63
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 965.747,41 526.613,67
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 816.123,72
10. Ergebnis nach Steuern -5.511.247,85 12.623.574,49
11. Jahresfehlbetrag 5.511.247,85 -12.623.574,49

Anhang

ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der Spairliners GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die entsprechende Software wurde durch einen Werkunternehmer entwickelt und ist seit April 2007 betriebsbereit. Seit diesem Zeitpunkt wurden Abschreibungen vorgenommen.

Aufwendungen für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden vor dem Hintergrund des Aktivierungswahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB nicht aktiviert, sondern im Aufwand erfasst.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen bei Software zwischen 3 und 5 Jahren und bei Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 13 Jahren. Zugänge der geringwertigen Anlagegüter werden bis zu einer Höhe von EUR 1.000,00 im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem jeweils niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte sind grundsätzlich nicht zur Veräußerung bestimmt, sondern werden den Kunden im Rahmen von Serviceverträgen im Austausch gegen defekte Ersatzteile zur Verfügung gestellt, die nach Reparatur erneut in das Vorratsvermögen aufgenommen werden. Die Vorräte unterliegen daher einer Wertminderung durch Alter und Abnutzung; dieser wird durch eine planmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Diese Abschreibung wird unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ausgewiesen.

Die Umlaufteile für den E-Jet werden auf Grundlage eigener hinreichender Erfahrungswerte bewertet. Die Bewertung unterliegt dem Produktlebenszyklus und wird durch eine lineare Nutzungsdauer reflektiert. Die planmäßige Nutzungsdauer für die Umlaufteile für den A380 endete im Geschäftsjahr 2020 außerplanmäßig und führte in den Geschäftsjahren 2019 und 2020 zu einer Sonderabschreibung von insgesamt TEUR 49.153. Der Buchwert der Umlaufteile für den A380 beträgt seitdem EUR 0,00.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert, gegebenenfalls zum niedrigeren beizulegenden Wert, bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen dem Grunde und der Höhe nach alle nach kaufmännischen Grundsätzen erkennbaren ungewissen Verpflichtungen und Risiken und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Währungskurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt für Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger eine erfolgswirksame Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs. Bei einer eventuellen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung zum Bilanzstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips zum historischen Kurs oder Devisenkassamittelkurs.

ERLÄUTERUNGEN ZU BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Unter den Vorräten werden Flugzeugersatzteile ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden Zukäufe getätigt und Teile, die ökonomisch nicht mehr sinnvoll zu reparieren sind, vernichtet. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Vorräte um TEUR 1.372 (i. Vj. TEUR 836) auf TEUR 55.585 (i. Vj. TEUR 56.957) verringert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen aus Steuerforderungen zusammen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird weiterhin eine Kaution in Höhe von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 13) ausgewiesen, für die die Restlaufzeit wie für die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände unter einem Jahr liegt.

Das Stammkapital beträgt wie im Vorjahr unverändert TEUR 1.000. Gesellschafter sind die Lufthansa Technik Aktiengesellschaft und die Société Air France. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 47.500.

Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:

Stand zum 1.1.2023
TEUR
Auflösung 2023
TEUR
Verbrauch 2023
TEUR
Zuführung 2023
TEUR
Stand zum 31.12.2023
TEUR
Sonderzahlungen Personal 100 0 100 140 140
Nachlaufende Kosten 27.660 15 27.645 22.880 23.508
Drohverlustrückstellung 3.903 0 3.100 3.969 4.772
Urlaubsrückstellung 133 0 133 120 120
Abschluss-/ Prüfungskosten 129 0 129 65 65
31.925 15 31.107 27.174 28.606

Unter der Rückstellung für nachlaufende Kosten werden die Abgrenzungen für ausstehende Eingangsrechnungen für bereits erhaltene Waren in Höhe von TEUR 1.935 (i. Vj. TEUR 2.804) ausgewiesen.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wird ein Gesellschafterdarlehen der beiden Gesellschafter von jeweils 5 Mio. EUR ausgewiesen.

Das Fremddarlehen, im Vorjahr ausgewiesen unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, in Höhe von insgesamt TEUR 31.805 wurde vollständig getilgt.

Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von TEUR 18.633 (i. Vj. TEUR 11.528) mit dem Produkt A380 sowie in Höhe von TEUR 85.826(i. Vj. TEUR 74.569) mit dem Produkt E-JET erzielt. Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel des § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch und gibt die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten nicht an.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 15 (i. Vj. TEUR 151) und Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.504 (i. Vj. TEUR 3.180) nebst periodenfremden Erträgen von TEUR 242 (i. Vj. TEUR 0).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3.175 (i. Vj. TEUR 2.558) enthalten. Zudem enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 1.474 (i. Vj. TEUR 1.593). Weiterhin sind Aufwendungen aus der Zuführung zu Drohverlustrückstellungen in Höhe von TEUR 4.869 (i. Vj. TEUR 2.385) enthalten. Hierbei handelt es sich um einen Aufwand von außergewöhnlicher Bedeutung.

Der Jahresfehlbetrag 2023 beträgt TEUR 5.511.

SONSTIGE ANGABEN

Die Spairliners GmbH hat ihren Sitz in 22335 Hamburg, Sportallee 54 b, und ist unter der Nummer HRB 95405 im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg eingetragen.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag für Büroräume. Die Laufzeit des Mietvertrags begann am 01. Juli 2017 und endet gemäß Nachtrag vom 31. Januar 2024 zum 31. Januar 2025. Die finanzielle Verpflichtung besteht in Höhe von TEUR 166,1 bis zum 31. Januar 2025.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 69 Mitarbeiter und zwei von den Muttergesellschaften entsendete Mitarbeiter (i. Vj. 60 Mitarbeiter und zwei von den Muttergesellschaften entsendete Mitarbeiter). Alle Mitarbeiter sind wie im Vorjahr Angestellte, davon sind 2 Personen in leitender Funktion (i. Vj. 2 Personen). Die Arbeitnehmeranzahl gliedert sich in 29 (i. Vj. 24) weibliche und 40 (i. Vj. 36) männliche Mitarbeiter.

Das im Geschäftsjahr 2023 erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Jahresabschlussprüfung TEUR 65 (i. Vj. TEUR 128 für Halbjahres- und Jahresabschlussprüfungen).

Die Mutterunternehmen der Gesellschaft sind jeweils zu 50 % die Lufthansa Technik Aktiengesellschaft, Hamburg, und Société Air France S.A., Paris. Die Gesellschaft wird sowohl in den Konzernabschluss der Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft, Köln, als auch den der Société Air France S.A., Paris, jeweils nach der Equity-Methode einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind im Bundesanzeiger bzw. im Greffe du Tribunal de Commerce, Paris, veröffentlicht oder am Sitz der Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft bzw. der Société Air France S.A. erhältlich.

NACHTRAGSBERICHT

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind und einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des abgelaufenen Geschäftsjahres hätten, sind nicht bekannt.

ANGABEN ZUM GESCHÄFTSFÜHRUNGSORGAN

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Herr Thies Möller, nebenberuflich CEO der Gesellschaft bis zum 30.09.2023, Ahrensburg

Herr Benoît Rollier, hauptberuflich CFO der Gesellschaft bis 30.09.2023 und CEO ab dem 01.10.2023 bis zum 26.03.2024, Hamburg

Herr Michael Vollrath, hauptberuflich CFO der Gesellschaft seit dem 01.10.2023, Hamburg

Herr Abdelouahab El Fettouhi, hauptberuflich CEO der Gesellschaft seit dem 01.03.2024, Hamburg

Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe der Gesamtbezüge.

Neben der Geschäftsführung und der Gesellschafterversammlung besteht ein Aufsichtsrat als weiteres Organ der Gesellschaft.

Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2023 waren:

- Vorsitzender des Aufsichtsrates:

Herr Dr. Georg Fanta, Vice President Commercials - Aircraft Component Services, Lufthansa Technik Aktiengesellschaft

- Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates:

Herr Jacques Dauvergne, Vice President Supply Chain, Air France Industries bis 24.09.2023

Herr Benjamin Moreau, Senior Vice President Strategy and Business Development, Air France Industries KLM E&M seit 25.09.2023

Weitere Mitglieder des Aufsichtsrats:

- Herr Johann Panier, Senior Vice President Fleet Management, Air France bis 24.09.2023

- Herr Benjamin Moreau, Senior Vice President Strategy and Business Development, Air France Industries KLM E&M bis 24.09.2023

- Herr Pierre Teboul, Senior Vice President Commercials, Air France Industries KLM E&M seit 25.09.2023

- Herr Francois Gueguen, Senior Vice President Component Business, Air France Industries seit 25.09.2023

- Herr Dirk Brüggmann, Head of Corporate Controlling, Lufthansa Technik Aktiengesellschaft

- Herr Klaus Wachholz, Vice President Accounting, Balance & Taxes, Lufthansa Technik Aktiengesellschaft

Die Aufsichtsratsmitglieder haben für ihre Tätigkeit keine Vergütung erhalten.

 

Hamburg, den 14. Juni 2024

gez. Abdelouahab El Fettouhi, Geschäftsführer, CEO

gez. Michael Vollrath, Geschäftsführer, CFO

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

(erweiterte Bruttodarstellung)

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software und Lizenzen 5.421.250,30 0,00 5.421.250,30
5.421.250,30 0,00 5.421.250,30
II. SACHANLAGEN
Betriebs- und Geschäftsausstattung 462.353,27 32.496,49 494.849,76
462.353,27 32.496,49 494.849,76
5.883.603,57 32.496,49 5.916.100,06
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software und Lizenzen 5.257.504,30 124.167,00 5.381.671,30
5.257.504,30 124.167,00 5.381.671,30
II. SACHANLAGEN
Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.690,27 35.825,49 429.515,76
393.690,27 35.825,49 429.515,76
5.651.194,57 159.992,49 5.811.187,06
Buchwert
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software und Lizenzen 39.579,00 163.746,00
39.579,00 163.746,00
II. SACHANLAGEN
Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.334,00 68.663,00
65.334,00 68.663,00
104.913,00 232.409,00

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Spairliners GmbH,Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spairliners GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spairliners GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 14. Juni 2024

Baker Tilly GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Oliver Pegelow, Wirtschaftsprüfer

Julia Rosenberger, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

47 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.