HanChris GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Telekom Holdings 2 S.à.r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tele Columbus Betriebs GmbH (vormals: Lindentor 200. V V GmbH)BerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2016(Rumpfgeschäftsjahr vom 22. April bis zum 31. Dezember 2016)Bilanz zum 31. Dezember 2016A k t i v a
P a s s i v a
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 22. April bis zum 31. Dezember 2016(1) Allgemein Die Tele Columbus Betriebs GmbH, Berlin (im Folgenden: Tele Columbus Betriebs GmbH oder Gesellschaft) wurde am 22. April 2016 als Lindentor 200. VV GmbH, Berlin gegründet und mit Vertrag vom 28. Juni 2016 von der Tele Columbus AG, Berlin erworben. Am 28. Juni 2016 wurde ebenfalls die Firma in die Tele Columbus Betriebs GmbH geändert und Herr Frank Posnanski als Geschäftsführer bestellt. Der Jahresabschluss der Tele Columbus Betriebs GmbH, Berlin, Amtsgericht Charlottenburg - Handelsregister Abteilung B - HRB 176365, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetz-buches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Beschreibung der Geschäftstätigkeit Gegenstand der Tele Columbus Betriebs GmbH ist die direkte und indirekte Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Telekommunikation, insbesondere die Errichtung und der Betrieb von Breitbandkabelnetzen zur Übertragung von Multimediadiensten (Internet, TV, Telefon), sowie das Halten und das Management von Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften, die direkte oder indirekte Dienstleistungen auf dem Gebiet der Telekommunikation erbringen, sofern diese Tätigkeiten nicht in den Anwendungsbereich des Kreditwesengesetzes fallen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft zu allen Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar und mittelbar zu dienen geeignet sind. Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfolgen können, werden teilweise im Anhang gemacht. Alle Beträge sind jeweils für sich kaufmännisch gerundet, so dass sich bei Additionen geringfügige Abweichungen ergeben können. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf Basis der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") erstellt. (2) Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) und des deutschen Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Der Abschluss umfasst die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz und den Anhang. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Da die Gesellschaft in 2016 gegründet worden ist, entfallen die entsprechenden Angaben des Vorjahres. Der Jahresabschluss wird dabei nach den Vorgaben des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) in der Fassung vom 17. Juli 2015 aufgestellt. (3) Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden wie nachfolgend beschrieben ausgeübt: Bilanzierungsmethoden In dem vorliegenden Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Rückstellungen werden ausschließlich im Rahmen des § 249 HGB gebildet. Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB angesetzt worden. Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Es wird vorsichtig bewertet. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt. Anlagevermögen Zum Abschlussstichtag weist die Gesellschaft (noch) kein Anlagevermögen aus. Die nachfolgenden Erläuterungen geben daher die grundsätzlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze bei zukünftigen Anschaffungen bzw. Herstellungen wieder. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten und das Sachanlagevermögen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das Aktivierungswahlrecht nicht in Anspruch genommen. Forschungs- und Entwicklungskosten werden daher sofort in voller Höhe als Aufwand erfasst. In den Herstellungskosten für Sachanlagevermögen werden die direkt zuordenbaren Kosten sowie ein angemessener Anteil der Gemeinkosten berücksichtigt. Abschreibungen werden planmäßig und linear vorgenommen. Im Fall einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung ist eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots bei den Sachanlagen erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffung- oder Herstellungskosten bis zu EUR 150 sofort aufwandswirksam erfasst. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 150, jedoch nicht mehr als EUR 410 betragen, erfolgt eine Aktivierung und vollständige Abschreibung im Zugangsjahr. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls gemindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert auf Grund voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen. Dies ist der Fall, wenn objektive Hinweise, insbesondere Ereignisse oder veränderte Umstände, auf eine signifikante oder länger anhaltende Wertminderung hindeuten. Umlaufvermögen Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Sofern erforderlich werden Gängigkeitsabwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Ausfallrisiken der Forderungen werden durch pauschalisierte Einzelwertberichtigungen entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls sowie unter Berücksichtigung der Altersstruktur berücksichtigt. Unverzinsliche oder unterhalb der marktüblichen Verzinsung liegende Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Flüssige Mittel sind mit Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, bewertet. Passiva Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten und ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den Erfüllungsbeträgen. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zu Umrechnungskursen am Tag ihrer Entstehung oder zu höheren Stichtagskursen bewertet. Soweit ihre Restlaufzeit unter einem Jahr liegt, erfolgt eine Stichtagsbewertung gemäß § 256a HGB. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für Folgejahre darstellen, bewertet. (4) Erläuterungen zur Bilanz A k t i v a Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum Abschlussstichtag bestehen keine Forderungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr. Zum Abschlussstichtag hat die Gesellschaft Personalverpflichtungen der Tele Columbus AG und der Primacom Berlin GmbH im Zusammenhang mit einem Betriebsübergang im ersten Quartal 2017 übernommen, die bei der Gesellschaft unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Im Zuge der Übernahme dieser Verpflichtungen hat die Gesellschaft ebenfalls entsprechende Ausgleichsansprüche in Höhe von EUR 1.730.744,95 gegen die Tele Columbus AG und die Primacom Berlin GmbH erhalten, die unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen werden. Darüber hinausgehende Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus internen Leistungsbeziehungen und aus dem automatischen Cash Management System (ACMS). P a s s i v a Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich für das Rumpfgeschäftsjahr seit dem Zeitpunkt der Gründung wie folgt entwickelt:
Zum Zeitpunkt der Gründung war 50% des gezeichneten Kapitals eingezahlt. Die ausstehenden Einlagen wurden im Laufe des Geschäftsjahres eingezahlt, so dass das gezeichnete Kapital zum Abschlussstichtag vollständig eingezahlt ist. Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen weder sonstige finanziellen Verpflichtungen noch Haftungsverhältnisse. (5) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge
Die Erträge aus weiterbelasteten Aufwendungen resultieren aus der Weiterbelastung der übernommenen Personalverpflichtungen von Tele Columbus AG und Primacom Berlin GmbH. Wir verweisen auf unsere Ausführungen unter "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände". Für das Rumpfgeschäftsjahr bestehen weder periodenfremde Erträge noch Erträge aus Währungsumrechnung. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Aufwendungen aus weiterbelasteten Aufwendungen resultieren aus der Weiterbelastung der übernommenen Personalverpflichtungen von Tele Columbus AG und Primacom Berlin GmbH. Wir verweisen auf unsere Ausführungen unter "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände". Für das Rumpfgeschäftsjahr bestehen weder periodenfremde Aufwendungen noch Aufwendungen aus Währungsumrechnung. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge in Höhe von EUR 29 resultieren aus dem Cash Pooling mit der Tele Columbus AG. Überleitung zum Bilanzverlust
(6) Sonstige Angaben Organe Geschäftsführung: Achim Bönninghaus (vom 22. April bis zum 28. Juni
2016)
Die Vorstände sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hr. Posnanski ist darüber hinaus Mitglied der Aufsichtsrate bei der Intertainment AG, München, sowie der EMI AG, München. Die Geschäftsleitung hat während des Geschäftsjahres keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Arbeitnehmer Während des Rumpfgeschäftsjahres 2016 waren keine Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt. Honorare des Abschlussprüfers Als kleine Kapitalgesellschaft ist die Gesellschaft nicht prüfungspflichtig. Prüfungshonorare sind folglich nicht angefallen während des Rumpfgeschäftsjahres. Angaben über Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es bestehen keine zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Tele Columbus AG als kleinsten und größten Konzernkreis einbezogen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
Betriebsübergang
Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 9. April 2018 Tele Columbus Betriebs GmbH, Berlin Timm Degenhardt, Geschäftsführer Frank Posnanski, Geschäftsführer |
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