Beteiligungsgesellschaften
Otto Schubert GmbH
Albert-Stolte-Straße 31, 46399 Bocholt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Edwin Rummler seit 5.12.2011 | Geschäftsführer |
Oliver Schneider seit 5.12.2011 | Prokura |
Dieter Rummler seit 29.12.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Otto Schubert GmbHBocholtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht 2022Otto Schubert GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftstätigkeit Die Otto Schubert GmbH betreibt seit 1988 den Bau von Versorgungsleitungen (Gas-Wasser-Fernwärme), Abwasserdruckrohrsystemen (Entsorgung) sowie Kabelverlegungsarbeiten und Kabelmontage für die öffentliche Stromversorgung und Kommunikationsnetze. Daneben hat sie sich spezialisiert auf die Bereiche Horizontalbohrtechnik, Rohreinzug sowie Kabel- und Kanalbau. Das Unternehmen verfügt seit vielen Jahren über zahlreiche Zertifizierungen u.a. ISO 9001, AMS Bau, DVGW GW 301 und 302 und AGFW in den verschiedenen Leistungsbereichen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Entwicklung war 2022 stark abhängig vom dem Krieg in der Ukraine. Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2022 um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 aufgrund von Engpässen bei Arbeitskräften und Material um 1,6 % ab. Die Otto Schubert GmbH gehört zu den größeren regional in ihrer Branche tätigen Gesellschaften. Ihre Geschäftstätigkeit bewegt sich trotz der weltweiter wirtschaftlicher Krisen weiterhin in einem stabilen konjunkturellen Umfeld, welches von allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrisen kaum betroffen ist. 2. Geschäftsverlauf 2022 a) Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden, aber das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr nicht erreicht werden, da insbesondere höhere Material- und Personalaufwendungen das Jahresergebnis beeinflussten. Der Jahresüberschuss fiel auf T€ 196 im Vergleich zum Vorjahr. b) Finanzierung Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag zu 42,9 % durch Eigenkapital und zu rd. 25.8 % durch Bankdarlehen finanziert. c) Investitionen Die Investitionen von insgesamt rund 1.1 Mio und betrafen vornehmlich Baumaschinen und den Fuhrpark. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Das Rohergebnis des Vorjahres konnte wieder erreicht werden. Die Personal- und Sachkosten erhöhten sich auf insgesamt 73,3 %. Das Betriebsergebnis (Ebit) lag mit T€ 417 um rd. 60 % unter dem Vorjahreswert. Nach Abzug der Steuern und Zinsaufwendungen wurde 2022 ein Jahresüberschuss von T€ 196 (Vorjahr T€ 675) erwirtschaftet. Die Vorjahresprognose, 2022 einen Jahresüberschuss im auf Niveau des Vorjahres zu erreichen, konnte durch weniger lukrative bzw. margenreiche Aufträge, Investitionen, tarifliche Lohnerhöhungen und erhebliche Kostensteigerungen im Material- und Kraftstoffbereich nicht erreicht werden. b) Vermögens- und Finanzlage Das Vermögen der Gesellschaft besteht zu rd. 55 % aus langfristig gebundenem Vermögen und zu rd. 45 % aus kurzfristig gebundenem Vermögen. Das langfristig gebundene Vermögen ist unverändert vollständig durch langfristig zur Verfügung stehende Mittel finanziert. Das Eigenkapital erhöht sich leicht um T€ 196 auf T€ 5.048. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 42,9 % (Vorjahr 42 %). Das Vermögen der Gesellschaft ist zu rd. 65 % längerfristig finanziert. Der Cash-flow der Gesellschaft betrug T€ 1.361 und die zur Verfügung stehenden liquiden Mittel betrugen am Bilanzstichtag T€ 1.414 Somit konnte die Gesellschaft jederzeit alle finanziellen Verpflichtungen rechtzeitig und ohne Problem erfüllen. 4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2022, welches ja sehr von der Ukrainekrise geprägt war, und der Lage der Gesellschaft trotz des Rückganges des Betriebsergebnisses noch zufrieden. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft konnten auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Wir konnten somit ein positives Jahresergebnis ausweisen und damit unsere Wettbewerbsposition weiter festigen. III. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Chancen- und Risikobericht Chancen ergeben sich für die Gesellschaft insbesondere durch Akquirierung neuer Kunden. Die Gesellschaft ist den allgemeinen unternehmerischen Risiken ausgesetzt. Dabei sind die Beschaffungsrisiken trotz der geschäftstypischen geringen Materialeinsatzquote durch den Ukrainekrieg und die damit verbundene Inflation in 2023 spürbar. Die Energiekrise mit den erhöhten Kraftstoffpreisen werden das Jahresergebnis auch weiterhin beeinflussen. Die Gewinne der vergangenen Jahre wurden zur Stärkung des Eigenkapitals vollständig thesauriert. Die Gesellschaft verfügt weiterhin über eine solide Eigenkapitalausstattung, sodass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gesichert ist. Währungsrisiken ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt, da nur nationale Aufträge bearbeitet werden. Die Geschäftsführung sieht keine Risiken, die die Entwicklung wesentlich beeinträchtigen oder gar den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. 2. Prognosebericht Die Auftragslage bewegt sich trotz der weltweiten wirtschaftlichen Krisen weiterhin auf hohem Niveau. Das Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr 2023 sollte sich wieder im Bereich der Vorjahre bewegen. Daher erwartet die Geschäftsführung für 2023 einen Jahresüberschuss auf etwas höherem dem Niveau als im Vorjahr. Das Investitionsvolumen für 2023 wird sich auf rd. € 1,2 Mio. belaufen. Es wird zum Teil durch fremde Mittel finanziert werden. Von der Energiekrise ist unsere Gesellschaft auch weiterhin wegen der gestiegen Kraftstoff- und Materialkosten betroffen. Trotzdem werden aus heutiger Sicht keine gravierenden Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwartet. Die Geschäftsleitung geht insgesamt von einer anhaltend guten Beschäftigungslage aus.
Bocholt, den 06.12.2023 gez. Dipl.- Ingenieur Dieter Rummler gez. Edwin Rummler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Geschäftsjahr 2022Otto Schubert GmbH, OchtrupAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der einzelnen Jahresabschlussposten erfolgte unverändert unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Für Gerüst- und Schalungsmaterial wurde nach §240 Abs. 3 HGB ein Festwert angesetzt; die letzte körperliche Bestandsaufnahme und Überprüfung des Festwertes erfolgte zum 31.12.2022. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter (bis € 800,00) wurden in voller Höhe (T€ 23) im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften EDV Peripheriegeräte wurden in voller Höhe (T€ 10) im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Vorräte Bei den Vorräten erfolgte die Aktivierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte nach der retrograden Methode, ausgehend vom Verkaufspreis abzüglich Abschläge für Gewinn und nicht aktivierungsfähige Gemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird allen erkennbaren Risiken und dem allgemeinem Kreditrisiko durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Die Pauschalwertberichtigung wurde mit 1 % auf den Nettoforderungsbestand vorgenommen. Flüssige Mittel Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach der Teilwertmethode unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,78 % p. a. nach den Richttafeln Heubeck 2018 G gebildet worden. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 15.536,00 Euro. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und jährlich von diesem Betrag ein Fünfzehntel den Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.036,00 Euro zugeführt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung beträgt zum 31.12.2022 2.068,00 Euro. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschied in Höhe von 4.809,00 Euro. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen die zu erwartenden Körperschaftsteuer und Gewerbesteuernachzahlungen für dasvorherige Geschäftsjahr. Sie wurden ebenso wie die sonstigen Rückstellungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Langfristige Rückstellungen wurden unter Berücksichtigung einer jährlichen Kostensteigerung von 2,0 % ermittelt und mit einem Zinssatz von 1,17 % p. a. abgezinst. Der sich hieraus ergebende Zinsertrag von 674,71 Euro ist unter den Zinserträgen ausgewiesen. Die kurzfristigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden in Ausübung des Abzinsungswahlrechts nicht abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Dieser weist auch die Aufteilung der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 12.645,64 Euro (Vorjahr: 15.820,41 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 3.623,76 Euro (Vorjahr: 6.882,64 Euro). Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen im Personalbereich (Urlaub, Prämien u. ä.) in Höhe von T 582 Euro wurden nach Maßgabe der betrieblichen und vertraglichen Vereinbarungen auf Basis der mitarbeiterindividuellen Vergütungen einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung berechnet. Weitere Sonstige Rückstellungen (Bodenabfuhr, Gewährleistungen, Jahresabschluss u.ä.) wurden in Höhe von T 420 Euro gebildet. Angaben zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 3.031.884,86 Euro gesichert durch Grundschulden, Abtretung sämtlicher Forderungen sowie Sicherungsübereignung der finanzierten Maschinen, Geräte und Fahrzeuge. Der Ausweis von Verbindlichkeiten gegenüber nicht Kreditinstituten im Sinne des KWG (Leasinggesellschaften) erfolgte erstmalig in den Sontigen Verbindlichkeiten (201.119,87 Euro, davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr: 132.936,54 Euro). Die Verbindlichkeiten sind durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 226.141,40 Euro (Vorjahr: 131.346,63 Euro). Die Verbindlichkeiten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignungen gesichert. Sonstige Angaben sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar: 1. Gesamtverpflichtung für Fahrzeugleasing in Höhe von 1.591.163,70 Euro bis 10/2027, davon 856.909,62 Euro fällig 2023. 2. jährliche Mieten für diverse Außenläger und Kopieranlage von 130.881,33 Euro Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: - Herr Dipl.-Ing. Dieter Rummler - Herr Edwin Rummler. Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Die Angabe der Gesamtbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Unterschrift der Geschäftsführung
Ochtrup, 30.05.2023 gez. Dipl.- Ingenieur Dieter Rummler gez. Edwin Rummler sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Otto Schubert GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Otto Schubert GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Otto Schubert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 15. Dezember 2023 LADM
Aymans & Treuhandpartner
Michael Neuhaus, Wirtschaftsprüfer Hans-Georg Feldhaus, Wirtschaftsprüfer |
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