Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 7355
Eingetragen
18.4.1986
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
der Handel mit neuen und gebrauchten Fahrzeugen aller Art, insbesondere Kraftfahrzeugen und Fahrrädern, sowie die Durchführung aller damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen, insbesondere von Kraftfahrzeug- und Fahrradreparaturen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Igor Krauberger
seit 29.3.2023
Geschäftsführer
Stephan Oettl
seit 2.3.2023
Geschäftsführer
Thomas Fischer
seit 11.2.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Fischer Holding GmbH & Co. KG
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fischer Automobile GmbH

Neumarkt i.d.OPf.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

ANLAGENVERZEICHNIS

1. Bilanz zum 30. Juni 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

5. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

6. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

7. Datum der Feststellung

BILANZ ZUM 30. JUNI 2023

AKTIVA

30.6.2023 30.6.2022
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.508,00 39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.974.304,00 26.927
2. Technische Anlagen und Maschinen 887.885,00 686
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.685,00 578
4. VfW, EM, Sonstige 7.708.098,00 6.681
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 521.324,98 1.559
38.714.296,98 36.431
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.204,12 4
38.746.009,10 36.474
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 86.500,00 54
2. Waren 44.677.960,81 29.515
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 201
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -2.398.149,55 -2.570
42.366.311,26 27.200
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.401.207,72 4.164
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.797,98 0
3. Forderungen gegen Gesellschafter 1.266.929,94 1.573
4. Sonstige Vermögensgegenstände 11.205.319,66 1.492
15.894.255,30 7.229
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.199.671,42 25.432
65.460.237,98 59.861
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 67.793,64 113
104.274.040,72 96.448

PASSIVA

30.6.2023 30.6.2022
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000
II. Kapitalrücklage 504.516,75 505
III. Gewinnvortrag 65.402.759,75 53.636
IV. Jahresüberschuss 6.263.265,65 11.767
73.170.542,15 66.908
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.977.298,22 3.116
2. Steuerrückstellungen 889.000,00 6.499
3. Sonstige Rückstellungen 5.500.451,33 5.875
9.366.749,55 15.490
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.750.000,00 2.750
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.296.717,88 9.340
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 101
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.689.117,64 1.858
21.735.835,52 14.049
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 913,50 1
104.274.040,72 96.448

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

2022/2023 2021/2022
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 203.664.426,10 238.899
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 32.300,00 -5
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 55.228,00 51
4. Sonstige betriebliche Erträge 993.443,31 927
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -169.260.746,33 -198.972
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -91.848,82 -88
-169.352.595,15 -199.060
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.682.108,71 -12.446
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.561.555,23 -2.540
- davon für Altersversorgung: EUR 35.769,00 (Vorjahr: TEUR 34)
-15.243.663,94 -14.986
7. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.212.254,40 -2.926
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.344.963,91 -6.715
9. Erträge aus Beteiligungen 654,50 1
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 128.582,28 87
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 60.080,67 (Vorjahr: TEUR 78)
- davon aus Abzinsungen: EUR 39.000,00 (Vorjahr: TEUR 1)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -129.780,88 -398
- davon aus Aufzinsungen: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 2)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.274.788,39 -4.064
13. Ergebnis nach Steuern 6.316.587,52 11.811
14. Sonstige Steuern -53.321,87 -44
15. Jahresüberschuss 6.263.265,65 11.767

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Fischer Automobile GmbH hat ihren Sitz in Neumarkt i. d. Opf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 7355 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie gemäß § 42 GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

2. Der Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze der §§ 266, 275 HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt wie in den Vorjahren das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

3. Geschäfts-, Vorführ- und Euromobilfahrzeuge werden wie im Vorjahr zur Erhöhung der Übersichtlichkeit gesondert ausgewiesen.

4. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt, soweit nicht dem direkten Ausweis gefolgt wurde.

III. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Jahresabschlusses entsprechen den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und werden grundsätzlich stetig angewendet.

Aktivseite

1. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

2. Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige degressive oder lineare Abschreibungen - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Diese beträgt grundsätzlich bei Gebäuden und Außenanlagen 5 bis 33 bzw.

7 bis 20 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 23 Jahre, bei anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 23 Jahre und bei Geschäfts-, Vorführ-, Leasing- und Euromobilwagen 6 bis 12 Jahre. Zugänge bei beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben. Von dem Wahlrecht der Sofortabschreibung der geringwertigen Wirtschaftsgüter wird Gebrauch gemacht.

3. Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert.

4. Die Vorräte sind zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten aktiviert. Soweit ein niedrigerer Wert vorlag, der diesen Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, sind Abschreibungen gem. § 253 Abs. 4 HGB vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt.

5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Boni und Steuern enthalten.

6. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Schecks sind zum Nominalwert bilanziert.

Passivseite

7. Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Verfahren nach der projected unit credit- method ("PUCM", sog. Einmalbeitragsmethode) bewertet, unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,80 % (Vj.: 1,78 %), bei einer Laufzeit von 15 Jahren entsprechend der Veröffentlichung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der Deutschen Bundesbank der vergangenen 10 Jahre und der Richttafeln Heubeck 2018 G. Eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge sowie eine Fluktuation wurden nicht eingerechnet.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 97 TEUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten ergeben sich folgende Werte (§ 285 Nr. 25 HGB):

Erfüllungsbetrag 3.938 TEUR
Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens (Marktwert) -960 TEUR
Anschaffungskosten (1.021 TEUR)
Verrechnete Aufwendungen 64 TEUR
Verrechnete Erträge 0 TEUR

8. Die übrigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre lt. Abzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst, und zwar unter grundsätzlicher Berücksichtigung von Kosten- und Preissteigerungen entsprechend der durchschnittlichen Inflationsrate.

9. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Aktivseite

1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagenspiegel (in der Anlage A) dargestellt.

2. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich um solche gegen verbundene Unternehmen nach § 271 Abs. 2 HGB (Verrechnungskonto).

3. Von den Guthaben bei Kreditinstituten unterliegen 9 TEUR einer Verfügungsbeschränkung.

Passivseite

5. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Buy-Back-Geschäften (0,6 Mio. EUR), Rücknahmeverpflichtungen (1,9 Mio. EUR) und Verpflichtungen gegenüber Personal (1,7 Mio. EUR).

6. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Posten bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.000 750 0 1.750
(Vorjahr) (1.000) (1.750) (0) (2.750)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.297 0 0 18.297
(Vorjahr) (9.340) (0) (0) (9.340)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
(Vorjahr) (101) (0) (0) (101)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.689 0 0 1.689
(Vorjahr) (1.858) (0) (0) (1.858)
-. davon aus Steuern 145 0 0 145
(Vorjahr) (332) (0) (0) (332)
-. davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 9 0 0 9
(Vorjahr) (39) (0) (0) (39)
Gesamt 20.986 750 0 21.736
(Vorjahr) (12.299) (1.750) (0) (14.049)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Bestands an gebrauchten Kraftfahrzeugen besichert.

7. Die latenten Steuern sind mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 27 % bewertet. Die latenten Steuern basieren auf Wertdifferenzen der Warenbewertung und der sonstigen Rückstellungen, die zu passiven latenten Steuern führen, sowie auf Wertdifferenzen bei der Pensionsrückstellung und sonstigen Rückstellungen, die zu aktiven latenten Steuern führen. Das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde nicht in Anspruch genommen.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:

2022/2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Gebrauchtwagen 135.008 177.183
Neuwagen 44.574 37.971
Übrige 24.082 23.745
203.664 238.899

Die Umsatzerlöse werden zu rd. 77 % im Inland erzielt; 23 % in der EU und im Drittland, und zwar hier je zur Hälfte.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Zuschüsse in Höhe von 0 TEUR (Vj.: 20 TEUR).

VI. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer im Quartalsdurchschnitt

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt 281 , davon 228 Angestellte und 53 gewerbliche Arbeitnehmer.

2. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB)

Im Berichtsjahr wurde wegen langer Lieferzeiten und geringer Fahrzeugangebote der Hersteller auf eigene Buy-Back-Geschäfte zurückgegriffen, um mit einem vernünftigen Fahrzeugbestand am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein Risiko besteht bei der Rücknahmeverpflichtung dieser Fahrzeuge in Höhe des Rücknahmepreises, da die Entwicklung der Marktsituation beim späteren Verkauf schwer einzuschätzen ist.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen 64.762 TEUR, davon gegenüber verbundenen Unternehmen 2.024 TEUR.

4. Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe wird an dieser Stelle verzichtet, da das Abschlussprüferhonorar in dem Konzernabschluss der Fischer Holding GmbH, Pilsach, mit enthalten ist.

5. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2022/2023 gehörte der Geschäftsführung an:

Herr Thomas Fischer, Geschäftsführer, Berg

Herr Stephan Oettl, Geschäftsführer, Seubersdorf (ab 01.02.2023)

Herr Igor Krauberger, Geschäftsführer, Berg (ab 01.03.2023)

6. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Fischer Holding GmbH, Pilsach, einbezogen. Die Veröffentlichung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger unter der Registernummer 41388 beim Registergericht Nürnberg.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jul. 2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 30. Jun. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 468.965,92 2.190,00 0,00 0,00 471.155,92
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.381.434,77 1.800.672,16 1.558.772,74 0,00 44.740.879,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.136.429,92 355.146,54 0,00 65.475,00 4.426.101,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.852.559,47 228.111,06 0,00 21.692,19 4.058.978,34
4. VfW, EM, Sonstige
Vorführ- und Euromobilwagen 3.359.010,38 639.604,97 0,00 514.780,41 3.483.834,94
Eigene Vermietfahrzeuge (PKW) 2.454.025,15 2.568.131,85 0,00 2.026.687,07 2.995.469,93
Bestand Vorführwagen 3.488.129,85 8.148.200,13 0,00 7.340.695,31 4.295.634,67
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.558.772,74 521.324,98 -1.558.772,74 0,00 521.324,98
60.230.362,28 14.261.191,69 0,00 9.969.329,98 64.522.223,99
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 4.204,12 0,00 0,00 0,00 4.204,12
60.703.532,32 14.263.381,69 0,00 9.969.329,98 64.997.584,03
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jul. 2022 Zugänge Abgänge 30. Jun. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 429.932,92 13.715,00 0,00 443.647,92
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.454.366,77 1.312.208,90 0,00 15.766.575,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.450.170,92 153.519,54 65.474,00 3.538.216,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.274.142,47 171.627,01 9.476,14 3.436.293,34
4. VfW, EM, Sonstige
Vorführ- und Euromobilwagen 2.127.973,38 262.711,97 92.115,41 2.298.569,94
Eigene Vermietfahrzeuge (PKW) 265.191,15 549.753,85 361.696,07 453.248,93
Bestand Vorführwagen 227.297,85 748.718,13 660.993,31 315.022,67
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
23.799.142,54 3.198.539,40 1.189.754,93 25.807.927,01
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
24.229.075,46 3.212.254,40 1.189.754,93 26.251.574,93
NETTOBUCHWERTE
30. Jun. 2023 30. Jun. 2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.508,00 39.033,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.974.304,00 26.927.068,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 887.885,00 686.259,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.685,00 578.417,00
4. VfW, EM, Sonstige
Vorführ- und Euromobilwagen 1.185.265,00 1.231.037,00
Eigene Vermietfahrzeuge (PKW) 2.542.221,00 2.188.834,00
Bestand Vorführwagen 3.980.612,00 3.260.832,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 521.324,98 1.558.772,74
38.714.296,98 36.431.219,74
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 4.204,12 4.204,12
38.746.009,10 36.474.456,86

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

 

Neumarkt i.d.Opf., 29. September 2023

gez. Thomas Fischer, Geschäftsführer

gez. Igor Krauberger, Geschäftsführer

gez. Stephan Oettl, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Fischer Automobile GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unsere Gesellschaft vertreibt die Marken VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Seat, Cupra, Fiat und Fiat Nutzfahrzeuge (= Fiat Professional). Neben den Händler- und Serviceverträgen für diese Marken besteht zusätzlich ein Skoda-Servicevertrag. Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich vor allem auf den Fahrzeugverkauf (Neu- und Gebrauchtwagen), den Verkauf von Original-Ersatzteilen und Zubehör sowie die Durchführung von Kundendienstleistungen als autorisierte Vertragswerkstatt mit Unfall- und Notdienst. Das Leistungsspektrum wird erweitert um die Sparte BikeNOW. Hier vertreiben wir am Standort Pilsach Fahrräder und E-Bikes der Marken Winora, Haibike, Ghost und Lapierre.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Zum Abschluss des Geschäftsjahres, im Juni 2023, war die Stimmung lt. dem ifo Geschäftsklimaindex in den deutschen Chefetagen nochmals etwas negativer als zu Beginn im Juli 2022. So lag hier der Wert per Juli 2022 bei 88,8 und im Juni 2023 bei 88,5. Die Erwartungen an die künftigen Entwicklungen haben sich im Verlauf des Wirtschaftsjahres von Juli 2022 bis Juni 2023 leicht verbessert, bleiben aber von großem Pessimismus geprägt. So lag der Wert zu Beginn des Wirtschaftsjahres (im Juli 2022) bei 80,4 und stieg bis Juni 2023 auf einen Wert von 83,6. Die nach wie vor hohe Inflation und insgesamt unsichere, von Krisen geprägte wirtschaftliche Lage finden hier ihren Niederschlag. (Quelle: ifo Geschäftsklima Deutschland).

Eine ähnliche Entwicklung ist bei dem GfK Konsumklimaindex, einem der wichtigsten Indikatoren für die Konsumfreudigkeit der privaten Haushalte zu beobachten. Der Wert lag im Juni 2023 mit -24,4 leicht höher als dies im Juni 2022 (-26,2) der Fall war. Im Juni 2023 spricht die GfK in ihrer Pressemitteilung davon, dass "[...] der private Konsum in diesem Jahr keinen positiven Beitrag zur konjunkturellen Entwicklung in Deutschland leisten kann und in der realen Betrachtung niedriger sein [wird] als im Vorjahr 2022". Die Verbraucherstimmung sei von einer zunehmenden Verunsicherung insbesondere durch die anhaltend hohen Inflationsraten sowie die Diskussion um das Heizungsgesetz geprägt, was insbesondere die Anschaffungsneigung auf niedrigem Niveau stagnieren lasse. (Quelle: Pressemitteilung GfK, Juni 2023).

Für die deutsche Automobilindustrie war das Kalenderjahr 2022 im Neuwagenbereich ein Jahr der Stagnation mit leicht positivem Trend. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 1,1 % mehr Neuwagen zugelassen, in absoluten Stückzahlen bedeutet dies ca. 2,65 Millionen Neuwagen. Bei den Marken, welche die Fischer Automobile Gruppe vertreibt, stiegen bei Audi die Zulassungen im Vorjahresvergleich um 17,3 % und bei Seat um 4,2 %. Bei VW gingen die Zulassungen um 1,8 % zurück. Im ersten Halbjahr des Kalenderjahres 2023 konnte bei all diesen Marken ein positiver Trend beobachtet werden. So stiegen die Zulassungen bei Audi im Vorjahreszeitraum um 42,5 %, bei VW um 22,4 %, bei Seat um 24,4 % und bei Fiat um 23,7 %. (Quelle: KBA Pressemitteilung 1/2023 und 27/2023).

Stückzahlentechnisch war der Gebrauchtwagenmarkt im Kalenderjahr 2022 von einem deutlichen Rückgang geprägt. Im gesamten Kalenderjahr 2022 gingen die Besitzumschreibungen um 14,7 % zurück. In den Monaten Januar 2023 bis Juni 2023 stiegen die Besitzumschreibungen um 3,3 %. (Quelle: KBA Pressemitteilung 1/2023 und 27/2023).

Insgesamt ist der Umsatz in der Kfz-Branche im Jahr 2022 um 3,0 % auf 185,2 Milliarden Euro gestiegen. Die durchschnittliche vorläufige Umsatzrendite im PKW-Bereich nahm, im Vergleich zum Vorjahr, um 2,5 % Prozentpunkte auf etwa 3,1 % zu. Bei stagnierenden Stückzahlen sei das Umsatz-Plus in erster Linie auf die deutlich gestiegenen Fahrzeugpreise zurückzuführen. In den Werkstätten sei die Auslastung hoch, und insbesondere die Reparaturkosten seien gestiegen. Infolgedessen habe sich die Ertragssituation verbessert, so der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). (Quelle: Jahrespressekonferenz Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeug-gewerbe ZDK).

2. Geschäftsverlauf

Das Wirtschaftsjahr 2022/2023 schloss die Fischer Automobile GmbH mit einem Umsatzrückgang von ca. 15 % ab. Der Umsatz liegt mit rund 204 Mio. EUR aber im Plan. Dieser Rückgang war im Gebrauchtbereich und dort insbesondere im Segment Großhandel zu verzeichnen. Im Neuwagen-, Ersatzteil- und Kundendienstbereich stiegen die Erlöse hingegen an. Nach einem Vorjahr mit außergewöhnlich hohen Margen reduzierten sich diese im Berichtsjahr wieder. Dies führte dazu, dass nach dem außerordentlich guten Vorjahresergebnis das Ergebnis im Berichtsjahr wieder in etwa auf das Niveau des Geschäftsjahres 2020/2021 sank.

Der bei Fischer Automobile praktizierte Agenturhandel von Neuwagen an Autovermieter und die entsprechende Vermarktung der zeitversetzt zurückzunehmenden Gebrauchtwagen (Buy-Back-Geschäft) findet nach wie vor nur noch bei ausreichend Rentabilität versprechenden Verträgen statt. Qualität hat Vorrang vor Quantität. Daran hat sich auch im vergangenen Geschäftsjahr nichts verändert.

Die vorausschauenden Weichenstellungen in den letzten Jahren in Richtung Zukunftsinvestitionen, Effizienz und Prozessoptimierungen, der weitgehende Erhalt des gut ausgebildeten Personalstamms, der gezielt verstärkt werden konnte, sowie die weiter zunehmende Betonung der Themen "Berufsausbildung" und "Personalentwicklung", insbesondere auch durch Inhouse-Schulungen und -Coachings (die hausinterne Fischer Automobile Ausbildungsakademie "FAA" sowie ein erweitertes Rotationssystem für die Auszubildenden zum/zur Automobilkaufmann/ -frau in die verschiedenen Fachabteilungen, sind mittlerweile feste Bestandteile der dualen Berufsausbildung bei Fischer Automobile), schlugen sich für die Fischer Automobile GmbH auch im Wirtschaftsjahr 2022/2023 positiv nieder.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor sehr gut. Die Fischer Automobile GmbH weist eine solide Vermögens- und Finanzlage auf.

Ertragslage

Das Rohergebnis beträgt 35,4 Mio. EUR nach 40,8 Mio. EUR im Vorjahr. Für das Wirtschaftsjahr 2022/2023 ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern von 9.591 TEUR (Vj.: 15.875 TEUR). Nach Einbeziehung der Steuern wird ein Jahresüberschuss von 6.263 TEUR (Vj.: 11.767 TEUR) ausgewiesen.

Finanzlage

Die Finanzierung unserer Gesellschaft ist weiterhin durch ausreichend bemessene Kreditlinien gesichert. Zur Finanzierung unseres Absatzgeschäftes wurden Kreditlinien in ausreichender Höhe eingeräumt. Diese wurden zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen.

Die Investitionen in das Anlagevermögen belaufen sich auf 14,3 Mio. EUR und entfallen im Wesentlichen mit 11,4 Mio. EUR auf Geschäfts-, Vorführ-, Leasing- und Euromobilfahrzeuge und mit 1,8 Mio. EUR auf die Fertigstellung des Neubauprojekts "Aufbereitungs- und Auslieferungshalle" auf Geschäftsbauten.

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 7.826 TEUR von 96.448 TEUR auf 104.274 TEUR.

Auf der Aktivseite stiegen investitionsbedingt die Sachanlagen um ca. 6 %. Ebenfalls erhöhte sich das Umlaufvermögen im Wesentlichen im Bereich der Bestände und der sonstigen Vermögensgegenstände durch ausgereichte Darlehen. Die liquiden Mittel gingen demzufolge zurück. Auf der Passivseite stiegen durch die Gewinnthesaurierung das Eigenkapital als auch durch die Finanzierung der Bestände die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an. Das Darlehen wurde planmäßig getilgt.

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere Unternehmenssteuerung ziehen wir die Eigenkapitalquote und die Umsatzrendite heran.

Die Eigenkapitalquote 2022/2023 der Fischer Automobile GmbH stieg um 0,8 %-Punkte von 69,4 % auf 70,2 %, bei gestiegener Bilanzsumme, an. Die Umsatzrendite sank von 4,9 % im Vorjahr auf 3,1 %, liegt damit im Schnitt der Branche und nahezu im Plan.

Die Eigenschaft als regional verwurzeltes Familienunternehmen mit einer breiten Basis an Stammkunden, das positive Image im eigenen Marktgebiet und der unverändert positive Status bei den vertretenen Herstellermarken gibt uns Sicherheit, um vorsichtig optimistisch in die Zukunft zu schauen. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen durch seine solide und vorausschauende Geschäftspolitik eine Position der wirtschaftlichen Stärke erarbeitet, die die Handlungs- und Investitionsfähigkeit auch in schwierigen Jahren sicherstellt. Den wirtschaftlichen Herausforderungen wie Energiekrise, Rezessionsangst, Kostensteigerungen, steigende Finanzierungskosten, Inflation und die Kürzung der E-Mobilprämien gilt es, so gut es geht zu meistern. Das Unternehmen mit einer besonnenen und gleichzeitig operativ flexiblen Unternehmenspolitik zu steuern, ist die Herausforderung der nächsten Monate.

Den Themen "Berufsausbildung" und "Personalentwicklung", kommen wir durch Inhouse-Schulungen und -Coachings (die hausinterne Fischer Automobile Ausbildungsakademie "FAA") nach.

5. Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage und der Geschäftsverlauf 2022/2023 der Fischer Automobile GmbH können, nicht zuletzt gerade unter Berücksichtigung des insgesamt weiterhin schwierigen Marktumfeldes, als solide bezeichnet werden, wenngleich die nächsten Monate und Jahre sehr herausfordernd sein werden.

III. Prognosebericht

Die Prognosen und Erwartungen für die nächsten Monate sind aufgrund der anhaltenden kriegerischen Handlungen in der Ukraine, der immer noch hohen Inflation in Verbindung mit den aus dieser resultierenden hohen Kapitalmarktzinsen, der bestehenden Rezessionsgefahr, sowie der wachsenden Konkurrenz aus China allesamt sehr zurückhaltend und tendenziell eher pessimistisch. Dies zeigen auch die Erwartungen sowohl der Unternehmer (ifo-Geschäftsklimaindex) als auch der privaten Konsumenten (gfk-Konsumklimaindex). Es gibt allerdings auch positive Signale betreffend die Lieferfähigkeit der Hersteller im Bereich Neuwagen. Im Gebrauchtwagenbereich stellt sich das Bild ambivalent dar. Auf der einen Seite kommen hier wieder mehr Fahrzeuge auf den Markt und die Fischer Automobile GmbH kann eine breitere Auswahl anbieten und auf der anderen Seite geht die Kauflust der Kunden deutlich zurück und auch die erzielbaren Preise haben den Höhepunkt zum Jahreswechsel überschritten.

Die deutsche Wirtschaft und besonders die deutsche Automobilbranche sehen sich demnach auch künftig enormen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen ausgesetzt. Die Auswirkungen hierfür sind zum heutigen Tage nicht ansatzweise vorherzusagen. Weiterhin nicht zu vergessen ist der disruptive Innovationsprozess, in dem sich die Branche nach wie vor befindet, der mit "Elektromobilität" und "digitaler Transformation" nur in Umrissen beschrieben ist und welcher mit erheblichen Investitionen in Forschung und Entwicklung verbunden ist.

Die Fischer Automobile GmbH ist sich diesen Tendenzen bewusst, blickt daher zurückhaltend optimistisch in die Zukunft.

Die Geschäftsführung ist von der Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen genauso überzeugt, wie von der Leistungs- und Entwicklungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter. Deswegen blickt sie auch weiterhin langfristig optimistisch auf die Zukunft. Sie glaubt fest daran: Die vielen Kunden, die bisher mit dem Angebot und den Leistungen der Fischer Automobile GmbH zufrieden waren, werden dem Unternehmen auch weiterhin treu bleiben.

Mit der Fahrradsparte BikeNOW kann die Fischer Automobile GmbH sowohl den Stammkunden aus dem KfZ-Bereich eine weitere Möglichkeit der Mobilität anbieten und sie somit noch mehr ans Unternehmen binden, als auch Neukunden aus einer ganz anderen Kundenklientel als bisher gewinnen und diese dann zum generations- und mobilitätsübergreifenden Stammkunden machen.

Das kommende Geschäftsjahr kann also, wegen der wirtschaftlichen Stärke und der Bedeutung des Neumarkter Betriebes in der Metropolregion Nürnberg, mit vorsichtiger Zuversicht erwartet werden. Viele Voraussetzungen für eine weitere positive Entwicklung der vertretenen Herstellermarken, einschließlich des After-Sales-Bereichs, sind sowohl personell als auch baulich, strukturell und organisatorisch bereits geschaffen worden. Es wird auch künftig weiterhin maßgeblich darauf ankommen, durch eine konsequente und systematische Marktbearbeitung das vorhandene Marktpotenzial immer mehr auszuschöpfen und durch entsprechende Kundenbetreuung für Nachhaltigkeit zu sorgen. Im Fokus steht der regionale Kunde, der zum generationsübergreifenden Stammkunden werden soll. Dem Einkauf wird, noch mehr denn je, hohe Priorität beigemessen, damit die Qualität der Geschäfte noch weiter verbessert und die Ertragslage langfristig auf ein ausreichend gutes Niveau gebracht werden kann. Die Bemühungen um Effizienzsteigerung, Fachpersonalgewinnung und Personalentwicklung, unter Berücksichtigung des zunehmenden Fachkräftemangels, werden weiterhin professionell forciert, und die Prozesse werden laufend analysiert und optimiert.

Die Geschäftsleitung rechnet für das kommende Geschäftsjahr bei einem geringerem Umsatz mit einem positiven Ergebnis, welches jedoch unter dem des Wirtschaftsjahres 2022/2023 liegt. Unser geplanter Umsatz soll aber wie in den vergangenen drei Jahren über 200 Millionen Euro liegen. Dies hätte auch eine geringere Rentabilität zur Folge, die unter 3 % liegen wird. All dies ist aber nur dann möglich, wenn wir einen angemessenen verkaufbaren Bestand an Gebrauchtwagen vorhalten, um ihn dem Kunden anbieten zu können und die sich andeutende Kaufzurückhaltung nicht voll zum Tragen kommt bzw. sich nicht weiter verstärkt. Dies sind die entscheidenden Prämissen in unserer Planung.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Risiken werden vor allem in der Entwicklung der wirtschaftlichen Lage, also Energiekrise, Rezessionsangst, Kostensteigerungen und Inflation gesehen. Die deutlich gestiegenen Finanzierungskosten, die Verteuerung der Neuwagen, die Unsicherheiten der Kunden, welcher Antrieb gekauft werden soll, sowie lange Lieferzeiten und die Kürzung der E-Mobilprämien werden als weitere Risikofaktoren gesehen. Des Weiteren muss die Preisentwicklung im Gebrauchtwagenbereich genau beobachtet und entsprechend darauf reagiert werden.

Trotz der steten Anstrengungen der Fischer Automobile GmbH im Bereich der Personalgewinnung und -entwicklung ist aufgrund des vorherrschenden Fachkräftemangels auch hier ein Risiko in der Gewinnung von adäquatem Personal zu sehen.

Ertragsorientierte Risiken

Die insbesondere auf Grund der sich im Laufe des Jahres 2023 entspannenden Situation bei der Verfügbarkeit von Neu- und Gebrauchtwagen und der damit einhergehenden rückläufigen Margen, mit einer, aufgrund der aktuellen Situation in der Autobranche negativen Verstärkungstendenz, bergen ebenfalls Risiken, die beachtet werden müssen.

Im Leasinggeschäft sind nach wie vor die Restwertrisiken zu beachten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Bankguthaben, Bankverbindlichkeiten und Darlehen.

Liquiditätsprobleme werden von der Geschäftsleitung auf Grund der gegebenen finanziellen Unabhängigkeit und der gesunden Struktur nicht befürchtet. Trotzdem können die schwierigen Perspektiven insbesondere auf Grund der derzeitigen Zinssituation auf dem Kapitalmarkt zu Problemen führen.

Ausfallrisiken werden durch ein seit Jahren gut funktionierendes und laufend verbessertes System zum möglichst raschen und vollständigen Ausgleich entstehender Forderungen minimiert, die weitgehende Umstellung auf Sofortzahlung unterstützt diese Bemühungen.

Rechtliche Risiken

Auf der rechtlichen Seite unterliegt auch die Fischer Automobile GmbH den branchenüblichen Risiken im Hinblick auf die Auslegung von relevanten Vorschriften und Rechtsnormen.

2. Chancenbericht

Die noch effizientere Ausschöpfung der ausgezeichneten Marktmöglichkeiten im Vertrieb, sowohl bei Neu- und Gebrauchtwagen als auch gerade im After-Sales-Bereich, ist auch künftig als große Chance für unser gesamtes Markenportfolio zu sehen. Eine systematische Marktbearbeitung, sowohl die Fahrzeugverkäufe betreffend als auch im Hinblick auf die Werkstatt-, Originalteile- und Zubehörumsätze, hat deshalb weiterhin sehr hohe Priorität. Die Verbreiterung der Kundenbasis durch Neukundengewinnung steht dabei genauso im Blickfeld wie die stetige Pflege der schon bestehenden guten Kundenbeziehungen zu den Stammkunden. Unsere finanzielle Stärke kann gerade vor dem sehr schwierigen und unberechenbaren Umfeld, sowohl wirtschaftlich als auch weltpolitisch ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil zu unseren Mitbewerbern sein.

3. Gesamtaussage

Die Fischer Automobile GmbH hat ihre Position als das renommierte und zukunftsfähige Unternehmen für die von ihr vertretenen Marken des Volkswagenkonzerns und des Stelantiskonzerns durchgesetzt. Eingebettet in den Fischer Automobile Unternehmensverbund mit vier Betrieben in Neumarkt, Pilsach, Amberg und Ursensollen, steht sie auf einem sehr stabilen wirtschaftlichen Fundament. Als modernes Autohaus in allen Unternehmensbereichen agiert die Fischer Automobile GmbH auf einem sehr hohen, laufend auf dem neuesten Stand gehaltenen Niveau und profitiert von Synergieeffekten. Auch in gesamtwirtschaftlich schwierigeren Zeiten ist, durch die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft, deshalb Zuversicht angezeigt. Die Chancen werden, aktuell noch, leicht höher bewertet als die Risiken, die aus derzeitiger Sicht noch als beherrschbar eingeschätzt werden.

Das nach wie vor zweifelsfrei vorhandene Marktpotenzial gilt es sowohl im Neu- und Gebrauchtwagenbereich als auch im Service weiterhin konsequent und nachhaltig auszuschöpfen. Als eines der primären Ziele gilt es außerdem, die Ertragssituation durch eine Stabilisierung der Qualität in den Geschäften zu verbessern und als Folge daraus Risikominimierung zu betreiben. Den Themen Digitalisierung und Elektromobilität steht Fischer Automobile ebenso offen gegenüber, wie den Verbrennungsmotoren, von denen man auch noch in naher Zukunft überzeugt ist. Auf das Geschäftsjahr 2023/2024 blickt die Geschäftsführung mit den kritischen Augen des vorsichtigen Kaufmanns und rechnet bei einem leicht unter dem abgelaufenen Geschäftsjahr liegenden Umsatz mit einem abnehmenden Gewinn. Die Stärke des Unternehmensverbundes, das Wissen um einen sehr guten Mitarbeiterstamm und die Flexibilität im Handeln lässt die Fischer Automobile GmbH weiter vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken.

Wie sich die aktuell schwächelnde deutsche Wirtschaft entwickeln wird, lässt sich aktuell kaum voraussagen und so wird diese von der Geschäftsleitung eher zurückhaltend bewertet. Unerwarteten Ereignissen, die negativen Einfluss auf die Wirtschaft haben und schier unberechenbare konjunkturelle Schwankungen, stehen Unternehmen meist machtlos gegenüber. Umso wichtiger ist es, stets auch auf schwerere Zeiten vorbereitet zu sein. Trotz der großen weltweiten Herausforderungen, weltpolitischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Art und der vielen internationalen Krisenherde, vertraut die Geschäftsleitung auf die eigene unternehmerische Stärke und stellt sich den womöglich kommenden Schwierigkeiten zuversichtlich entgegen.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Neumarkt i. d. Opf., 29. September 2023

gez. Thomas Fischer, Geschäftsführer

gez. Igor Krauberger, Geschäftsführer

gez. Stephan Oettl, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fischer Automobile GmbH, Neumarkt i.d.Opf.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fischer Automobile GmbH, Neumarkt i.d.Opf., - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fischer Automobile GmbH, Neumarkt i.d.Opf., für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erlangen, 21. Dezember 2023

ETH Erlanger Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stefan Schmitz, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung

Der Jahresabschluss der Fischer Automobile GmbH zum 30.06.2023 wurde am 01.02.2024 festgestellt.

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