Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 24919
Vorher
Blitz F08-eins-drei-eins GmbHEBEHAKO Holding GmbHEBEHAKO GmbH
Eingetragen
3.11.2008
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Projektierung, Konstruktion, Bau, Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Hoch-, Mittel- und Niederspannungsanlagen, von elektrischen und elektronischen Steuer-, Regel, Fernwirkanlagen und Schutzgeräten sowie Schaltanlagenleittechnik, von Umrichterwerken im Bahnbereich, von Energieversorgungsanlagen einschließlich Notstromanlagen und unterbrechungsfreien Stromversorgungsanlagen sowie Verkablung bis zu den Verbrauchern im industriellen und infrastrukturellem Marktsegment

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Jens Gräbner
seit 2.3.2026
Prokura
Ella Akan
seit 2.3.2026
Prokura
Marco Rodenheber
seit 2.3.2026
Prokura
Holger Dr. Weiland
seit 2.3.2026
Prokura
Carsten Treucker
seit 2.3.2026
Prokura
Stephanie Hock
seit 2.3.2026
Prokura
Uwe Jäger
seit 26.4.2013
Geschäftsführer
Michael Barnitzki
seit 9.10.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VINCI S.A.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Omexom Ebehako GmbH

Zwickau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Omexom Ebehako GmbH hat als produktunabhängiges Unternehmen seine Aktivitäten in den Bereichen der Planung, Projektleitung, Montage und Inbetriebnahme, primär in folgenden Fachgebieten:

Elektromontage in Höchst- und Hochspannungsanlagen bis 380 kV (On-/Offshore)

Elektromontagen in Mittelspannungsanlagen bis 30 kV

Elektromontagen im Niederspannungsnetz

Industriemontage

stationäre Fertigung von Sekundärtechnik- und Schaltschränken

Die Omexom Ebehako GmbH ist über die Dachmarke Omexom innerhalb der VINCI Energies vernetzt. Omexom wurde für den deutschen Markt zum 1. Januar 2013 eingeführt und fungiert dabei als Dachmarke für alle Aktivitäten in den Bereichen der Energieerzeugung, -übertragung, -umwandlung und -verteilung.

Innerhalb der Struktur der Business Area Transformation ist die Omexom Ebehako GmbH als eine der größten Gesellschaften seit 2018 innerhalb der Division Ost organisiert. In dieser Struktur werden die Potenziale der Einzelgesellschaften gebündelt.

Die Omexom Ebehako GmbH beschäftigte zum Bilanzstichtag 73 Mitarbeiter (im Vorjahr 76), davon zwölf Auszubildende der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Weiterhin werden zwei Werksstudenten in Ingenieurausbildung im Bereich Elektrotechnik mit dem Ziel der Personalentwicklung beschäftigt, wovon bereits ein Werksstudent als neuer Sekundärplaner ab 2022 vertraglich gebunden war.

2. Ziele und Strategien

Die Aufgabenbereiche der Gesellschaft umfassten im Geschäftsjahr 2021 wie in den Vorjahren: die Errichtung von Hochspannungs-, Mittel- und Niederspannungsanlagen, Sekundär- und Fernwirktechnik im On-/Offshore-Bereich, die stationäre Fertigung von Schutz- und Steuerschränken, die Montage von Blindleistungskompensationsanlagen sowie die Durchführung von Mess- und Prüfdiensten.

Je nach Kundenwunsch werden in allen Bereichen Komplett- oder Teilleistungen mit Projektentwicklung, Planung, Montage und Inbetriebnahme sowie Wartung/Instandhaltung ausgeführt.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die folgenden Kundensegmente:

a) Energieversorgungsanlagen (TSO - Transmission System Operator, DSO - Distribution System Operator und Stadtwerke)

b) Bahnstromanlagen (Deutsche Bahn AG und städtische Straßenbahnunternehmen)

c) Industrieanlagen

Diese Segmente werden auch zukünftig Mittelpunkt der gesellschaftlichen Aktivitäten sein.

Die Omexom Ebehako GmbH ist bei einem vorhandenen Kundenstamm im Segment Energieversorgungsanlagen präqualifiziert. Zu den deutschlandweit angesiedelten Kunden gehören namhafte regionale und überregional agierende Energieversorger und Stadtwerke. Die Omexom Ebehako GmbH entwickelt sich in diesem Marktsegment in allen Teilbereichen stetig und zielorientiert weiter, um ihren Kunden auch zukünftig ein breites Spektrum an elektrotechnischen Dienstleistungen aus einer Hand anbieten zu können.

Im Segment Bahnstromanlagen ist die Omexom Ebehako GmbH als Q1-zertifizierter-Lieferant der Deutschen Bahn AG für die Lieferung, Errichtung und Montage von 110-kV/15-kV-Schaltanlagen sowie für Kunden aus dem Bereich städtischer Straßenbahnen für Steuerungs- und Überwachungseinrichtungen für Oberleitungsanlagen und Komponenten von DC Schaltanlagen der Gleichrichterunterwerke präqualifiziert.

Damit gehört Omexom Ebehako GmbH zu einem engen Kreis von Anbietern, welche die Elektroanlagen der Deutschen Bahn AG und Straßenbahnunternehmen errichten und warten.

Das Segment Industrie beinhaltet das Liefer- und Leistungsangebot der Planung, Lieferung und Montage von Versorgungs- Steuerungs- und Kompensationsanlagen in verschiedenen industriellen Bereichen. Regional bedingt hat sich ein Schwerpunkt in den Bereichen der Automobil- und Zulieferindustrie sowie der chemischen Industrie gebildet.

Omexom Ebehako GmbH verfolgt auch in diesem Segment ein stetiges Wachstum. Mit einer Vielzahl möglicher Mess- und Prüfverfahren, z. B. Infrarotmessungen, Messungen des Leistungs- und Verbrauchsverhaltens sowie neuester Technologien zur Prüfung ortsfester und ortsveränderlicher elektrischer Geräte, wird das Unternehmen dieser Zielstellung gerecht.

3. Forschung und Entwicklung

Die Omexom Ebehako GmbH tätigt im Bereich der stationären Fertigung von Schutz-/Steuer- und Leittechnikschränken planerische und fertigungsseitige Entwicklungen zusammen mit den jeweiligen Auftraggebern und Materiallieferanten.

Eine eigene Forschung wird in der Gesellschaft nicht durchgeführt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2021 wurde stark von der Corona-Pandemie geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2021 um 2,7 % höher als im Vorjahr (auch kalenderbereinigt). Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht werden konnte. Im Vergleich zum Jahr 2019 lag das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger.

Im Vergleich zum Jahr 2020 hat sich die Wirtschaftsleistung in fast allen Bereichen erhöht. Im verarbeitenden Gewerbe stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 4,4 %, auch der Dienstleistungsbereich wuchs deutlich. Auch im Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe wurde trotzt der anhaltenden Einschränkungen ein Plus von 3,0 % erreicht. Lediglich im Baugewerbe ging die Wirtschaftsleitung um 0,4 % zurück, wobei dieser Bereich im Vorjahr auch keinen pandemiebedingten Einbruch erlebt hatte.

Auch auf der Nachfrageseite waren die andauernden Auswirkungen der Pandemie weiter spürbar. Die privaten Konsumausgaben stabilisierten sich auf dem niedrigen Vorjahresniveau; die Konsumausgaben des Staates waren auch im Jahr 2021 eine Wachstumsstütze, sie stiegen um weitere 3,4 %. Hier wirken sich die Investitionen in Pandemie getriebene Maßnahmen aus (z. B. Corona-Impfstoffe, Schnelltests und Test- und Impfzentren). Im Bereich der Bauinvestitionen machten sich die Engpässe auf dem Arbeitsmarkt und beim Material bemerkbar, hier konnte man nach fünf starken Jahren nur ein leichtes Plus von 0,5 % verzeichnen. Die Investitionen in Ausrüstung - also die Investitionen in Maschinen und Fahrzeuge - stieg preisbereinigt um 3,2 %, nach einem starken Rückgang im Vorjahr.

Die preisbereinigten Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 9,4 % ab. Die Importe nahmen im gleichen Zeitraum um 8,6 % zu, damit lag der Außenhandel nur noch leicht unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, damit lag die Zahl ungefähr auf Vorjahresniveau. Jedoch hat sich die Verteilung auf die Wirtschaftsbereiche durch die Pandemie stark verändert. Beschäftigungsgewinne gab es im Bereich Öffentlicher Dienstleistungen, Erziehung, Gesundheit, im Bereich Information und Kommunikation sowie im Baugewerbe. Dagegen kam es in den durch die Pandemie stark getroffenen Bereichen (Handel, Verkehr und Gastgewerbe) zu weiteren Beschäftigungsverlusten. Vor allem die verlängerten Regelungen zur Kurzarbeit dürften Entlassungen verhindert haben. Im Jahr 2021 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen weiter.

[Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 020 vom 14. Januar 2022; Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Jahreswirtschaftsbericht 2022]

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind wahrscheinliche Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deutlich abschwächen. Vor allem die hohe Abhängigkeit von russischen Energieimporten stellt ein beträchtliches Risiko für einige Mitgliedstaaten dar. Nicht zuletzt können ein Lieferstopp oder ein Importembargo für russische Energieträger nicht ausgeschlossen werden.

Vor Ausbruch des Krieges zeigte sich die weltweite konjunkturelle Entwicklung robust. Die ökonomischen Auswirkungen der Pandemiewellen fallen aber zunehmend geringer aus. Dagegen verschärfen der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die im Gegenzug ergriffenen Sanktionen die Störungen weltweiter Wertschöpfungsketten und erhöhen den inflationären Druck. Diese angebotsseitigen Schwierigkeiten treffen voraussichtlich noch auf eine weiterhin robuste Konsumnachfrage. Insbesondere die kontaktintensiven Dienstleistungen dürften sich im Sommerhalbjahr 2022 weiter erholen. Im Zuge einer weiteren Normalisierung der Konsumstruktur zwischen Gütern und Dienstleistungen sollten zumindest die pandemiebedingten Engpässe im Verlauf des Jahres an Einfluss verlieren. Wachstumsimpulse dürften durch den teilweisen Abbau ungeplanter pandemiebedingter Ersparnisse und einen soliden Arbeitsmarkt entstehen. Der Sachverständigenrat prognostiziert im Euro-Raum für die Jahre 2022 und 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ( BIP) von jeweils 2,9 %. Für die Prognose unterstellt der Sachverständigenrat, dass die Energiepreise im Prognosezeitraum erhöht bleiben, es jedoch nicht zu einem Stopp russischer Energielieferungen kommt. Das deutsche BIP dürfte im Jahr 2022 um 1,8 % und im Jahr 2023 um 3,6 % zulegen. Der Sachverständigenrat erwartet für den Euro-Raum Inflationsraten von 6,2 % und 2,9 % (HVPI) in den Jahren 2022 und 2023 und von 6,1 % und 3,4 % (VPI) für Deutschland. Die große Abhängigkeit von russischen Energielieferungen birgt das erhebliche Risiko einer geringeren Wirtschaftsleistung bis hin zu einer Rezession bei gleichzeitig deutlich höheren Inflationsraten.

Quellen: Eurostat, Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen © Sachverständigenrat | 22-107-01-2

Für unsere Hauptkunden, die Netzbetreiber, steht im Jahr 2022 die fortschreitende Energiewende weiterhin im Fokus. Durch die neue Bundesregierung wird der politische Wille zum Klimaschutz nochmals verstärkt. Die Energiewende führt im Transportnetzen, sowie in den Verteilnetzen zu veränderten Stromflüssen, sodass auch die Netze an die Veränderungen einer dezentralen Energiewelt weiter angepasst werden müssen. Mit den gesetzlichen Anpassungen der letzten Jahre sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren des Stromnetzbaus beschleunigt werden. Zusätzlich soll ein vorrausschauendes Controlling der Netzbaumaßnahmen frühzeitig Verzögerungen und Störungen beim Netzausbau identifizieren und die verschiedenen Akteure enger vernetzen. Infolge des Ausbaus der dezentralen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien muss die Strominfrastruktur zur Übertragung und Verteilung erweitert und an die geänderten Bedarfe angepasst werden. Dabei muss nicht nur das Stromübertragungsnetz, sondern insbesondere auch die Stromverteilnetze deutlich aus- und umgebaut werden. Der Ausbau- und Investitionsbedarf richtet sich danach, wie hoch der Anteil der regenerativen Stromerzeugung werden wird. Die Verteilnetze dienten in Deutschland in der Vergangenheit dazu, den Strom an den Endverbraucher zu leiten. In Zukunft müssen die Stromverteilnetze auch größere Mengen an Strom aus Solar- und Windkraftanlagen aufnehmen und in andere Regionen umverteilen, um Schwankungen beim Verbrauch und der Erzeugung auszugleichen. Diese Situation hat sich in den letzten Jahren bereits verstärkt und wird auch weiter zunehmen, was zu weiteren Investitionen in die notwendige Infrastruktur führen wird und womöglich auch andere Entgeltkonzepte bei den Kunden nach sich ziehen wird. Darüber hinaus wirken sich die Regulierungsperioden nach der Anreizregulierungsverordnung (ARegV) deutlich auf die Investitionsbereitschaft der Netzbetreiber aus.

Durch den weiteren Anstieg der Elektromobiliät wird dieser Effekt der zusätzlichen Belastung der Stromnetze zumindest punktuell verstärkt.

Für 2022 rechnen wir im Stromsektor und Rohrleitungsbau mit einem stabilen oder sogar steigenden Investitionsvolumen der Netzbetreiber und daraus resultierende Vergaben an die Dienstleistungsunternehmen im Leitungsbau.

2. Geschäftsverlauf

Die oben genannten Entwicklungen ermöglichen eine mittelfristige Verstärkung aller Fachgebiete der Omexom Ebehako GmbH. Sowohl das überregionale on-/offshore HS-Geschäft, wie auch das regionalen MS/NS- und Industriegeschäftes und die stationäre Fertigung am Standort Zwickau werden von dieser Entwicklung partizipieren.

Die Omexom Ebehako GmbH hat im Geschäftsjahr 2021 einen Auftragseingang in Höhe von TEUR 13.861 erzielt und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR 9.399 und über der Prognose von TEUR 11.500.

Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 939 (i. Vj. TEUR 969) ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, liegt jedoch deutlich über der Prognose von TEUR 550.

Ertragslage

2021 2020 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 15.425 107,0 14.146 92,9 1.279 9,0
Bestandsveränderung -1.005 -7,0 1.078 7,1 -2.083 -193,2
Gesamtleistung 14.420 100,0 15.224 100,0 -804 -5,3
Sonstige betriebliche Erträge 455 3,2 671 4,4 -216 -32,2
Materialaufwand -7.948 -55,1 -9.794 -64,3 1.846 -18,8
Personalaufwand -3.911 -27,1 -3.287 -21,6 -624 19,0
Abschreibungen -217 -1,5 -232 -1,5 15 -6,5
Sonstiger betrieblicher Aufwand -1.834 -12,7 -1.583 -10,4 -251 15,9
Betriebsergebnis 965 6,7 999 6,6 -34 -3,4
Finanzergebnis -26 -0,2 -30 -0,2 4 -13,3
Ergebnis nach Steuern 939 6,5 969 6,4 -30 -3,1
Sonstige Steuern -17 -0,1 -14 -0,1 -3 17,9
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 922 6,4 955 6,3 -33 -3,4

Der Umsatz ist im Geschäftsjahr um TEUR 1.279 auf TEUR 15.425 leicht gestiegen. Die Gesamtleistung reduzierte sich jedoch leicht um TEUR 804, ebenso reduzierte sich das Betriebsergebnis um TEUR 34.

Der Personalaufwand ist durch Neueinstellungen, Lohnsteigerungen und Einmalzahlungen um 19 % gestiegen. Die Strategie zur Personalakquise und des altersbedingten Personalumbaus wurde im Geschäftsjahr weiterhin erfolgreich umgesetzt. Ein Bestandteil dessen ist die Investition in Aus- und Weiterbildung.

Der sonstige betriebliche Aufwand stieg um TEUR 251. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus höheren Reisekosten und Service Fees.

Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 939 (i. Vj. TEUR 969).

Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung liegt bei TEUR 922 (i. Vj. TEUR 955) und ist entsprechend um TEUR 33 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Gewinn wurde im Rahmen des mit der Muttergesellschaft VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH, Frankfurt am Main abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages abgeführt.

Die Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Jahres ist insgesamt positiv verlaufen. Die Gesellschaft konnte sich in ihrem Marktumfeld behaupten und ein deutlich positives Jahresergebnis erzielen.

Vermögenslage

2021 2020 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 1 0,0 2 0,0 -1 -50,0
Sachanlagevermögen 2.461 25,3 2.350 27,0 111 4,7
Langfristig gebundenes Vermögen 2.462 25,3 2.352 27,0 110 4,7
Vorräte 416 4,3 135 1,6 281 208,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.505 25,8 3.403 39,1 -898 -26,4
Forderungen gegen verbundene      
Unternehmen 4.316 44,4 2.777 31,9 1.539 55,4
Sonstige Vermögensgegenstände 8 0,1 20 0,2 -12 -60,0
Flüssige Mittel 8 0,1 15 0,2 -7 -46,7
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 3 0,0 -3 -100,0
Kurzfristig gebundenes Vermögen      
und flüssige Mittel 7.253 74,7 6.353 73,0 900 14,2
9.715 100,0 8.705 100,0 1.010 11,6

Kapitalstruktur

2021 2020 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
     
Gezeichnetes Kapital 25 0,3 25 0,3 0 0,0
Steuerrückstellungen 1 0,0 3 0,0 -2 -66,7
Sonstige Rückstellungen 5.409 55,8 4.382 50,3 1.027 23,4
Rückstellungen 5.410 55,7 4.385 50,4 1.025 23,4
Erhaltene Anzahlungen      
auf Bestellungen 0 0,0 345 4,0 -345 -100,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen      
und Leistungen 73 0,8 8 0,1 65 812,5
Verbindlichkeiten gegenüber      
verbundenen Unternehmen 4.022 41,4 3.851 44,2 171 4,4
Sonstige Verbindlichkeiten 185 1,9 91 1,0 94 103,3
Verbindlichkeiten 4.280 44,1 4.295 49,4 -15 -0,3
9.715 100,0 8.705 100,0 1.010 11,6

Die Bilanzsumme der Omexom Ebehako GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 8.705 leicht auf TEUR 9.715 gestiegen. Der wesentliche Grund liegt in der Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Auf der Passivseite erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen um TEUR 1.027. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus Rückstellungen im Projektbereich.

Die Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 332, wovon ein überwiegender Teil durch den Neubau Halle 5 zu verzeichnen ist.

Finanzlage

Die Omexom Ebehako GmbH finanziert sich über Eigenkapital und erhaltene Anzahlungen und ist seit 2021 in das Cash Pooling der VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH integriert. Zuvor war die Gesellschaft im Cash Pooling der Actemium Cegelec GmbH eingebunden. Die Forderungen aus diesem Cash-Pool-Vertrag gegen die VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 4.230 TEUR (Vj 2.777 TEUR gegenüber der Actemium Cegelec GmbH).

Die Gesellschaft ist auf keine konzernfremden Finanzierungsformen angewiesen. Die Fähigkeit der Gesellschaft, ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, war zu keiner Zeit gefährdet und auch für die kommenden Geschäftsjahre ist dies aus heutiger Sicht gewährleistet. Aus Sicht der Gesellschaft ist die Unternehmensfortführung gesichert.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Organisation, Führungskräfte und Mitarbeiter der Gesellschaft richten sich nach den Grundsätzen des VINCI-Konzerns. Es wird großer Wert daraufgelegt, dass jede Konzerngesellschaft ausreichend Autonomie sowohl in der Definition und Umsetzung der Strategie als auch im kurzfristigen operativen Geschäft behält. Dies fördert den Unternehmergeist und die Reaktionsbereitschaft. Eingebettet in Werte wie Solidarität, Vertrauen und Verantwortung gilt immer der Grundsatz "Ertrag vor Volumen".

Für die Steuerung des Unternehmens werden sowohl der Auftragseingang als auch das Ergebnis nach Steuern als maßgebliche Kenngroßen angesehen. Beide finanziellen Leistungsindikatoren sind für den finanziellen Erfolg der Gesellschaft geeignete Kenngrößen, die insbesondere die Langfristigkeit des Projektgeschäftes und die Qualität der Projektsteuerung abbilden.

4. Gesamtaussage

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut eingeschätzt werden.

III. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Aufgrund der langfristig vereinbarten Kundenverträge, dem Ausbau weiterer Rahmenvertragspartnerschaften sowie einer guten Marktplatzierung im Offshore-Geschäft kann, auch für das Jahr 2022 mit einem positiven Geschäftsverlauf gerechnet werden.

Beim Auftragseingang gehen wir bei konservativer Schätzung im Geschäftsjahr 2022 von etwa 11,5 Mio. Euro aus. Für das Ergebnis nach Steuern erwarten wir ein positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von etwa TEUR 747,5.

Im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung in der Corona-Krise haben wir sämtliche für uns erkennbaren Maßnahmen ergriffen, um die bestehenden Prognosen zu halten. Durch unsere Tätigkeit im systemrelevanten Bereich der Infrastrukturen versuchen wir in Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern und Kunden die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten. Hierbei unterstützen uns die dezentrale Struktur und die aufgestellten Notfallpläne. Der Ausblick unterstellt, dass sich die derzeitigen Auswirkungen der Corona-Krise auf unsere Unternehmung nicht weiter verschlechtern.

Zusätzlich dürfte die militärische Intervention Russlands in der Ukraine die Lieferengpässe und die Kostensteigerung beim Material und der Energie verschärfen. Hier rechnen wir mit einer teilweisen Kompensation durch unsere Kunden, sowie mit zusätzlichen Projekten, um die priorisierte Energiewende und angestrebte Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern voran zu treiben. Eine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage lässt sich aber nicht ausschließen.

Die im Lagebericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen über die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft basieren auf aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung und sind naturgemäß mit Unsicherheit behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können erheblich von den hier formulierten Aussagen und Einschätzungen abweichen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die branchenspezifische Entwicklung des Energieversorgungsmarktes wird maßgeblich durch politische Entscheidungen bestimmt.

Die Umsatzrisiken bestehen aufgrund der regulierungsbedingten Investitionsschwankungen bei den Netzbetreibern. Diese gleichen sich jedoch über die gesamte Regulierungsperiode aus.

Ausfallrisiken lassen sich durch die bekannten Geschäfts- und Projektabwicklungsprozesse ausschließen.

Für den Investitionstrend ist in den kommenden Jahren beginnend ab 2022, insbesondere geschuldet der Netzinfrastrukturplanungen und Investitionen in neue Technologien wie z. B. STATCOM- und MSCDN-Anlagen, mit einem Anstieg bei allen TSO und DSO zu rechnen.

Weiterhin wird durch die fachliche und kundenspezifisch breite Aufstellung von Omexom Ebehako GmbH das gesamtgesellschaftliche Risiko minimiert. Im Bedarfsfall wird ein Ausgleich durch die Segmente Stadtwerke, Industrie und Deutsche Bahn, in welchen es keinen Einfluss durch die Regularien der BNetzA gibt, hergestellt. Dies ist uns im Berichtsjahr Umsatz steigernd gelungen und kann aus unserer Sicht künftig noch weiter ausgebaut werden.

Ertragsorientierte Risiken

Als produktunabhängiges Planungs-, Montage- und Fertigungsunternehmen schätzen wir ein, dass unsere Dienstleistungen insbesondere in Ihrer Gesamtheit einen Wettbewerbsvorteil besitzen und unsere leistungswirtschaftlichen Risiken weiterhin stabil niedrig sind.

Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile im Kontext der Marke Omexom, insbesondere durch die fachliche Erweiterung im Bereich Projektentwicklung/-planung weiter ausbauen zu können. Weiterhin bestätigt sich im Berichtsjahr die Annahme, dass neben der Marke Omexom, innerhalb des Netzwerkes der VINCI-Marken/-Gesellschaften z. B. IEK, Eurovia, Horlemann, Actemium u. v. a. m., eine Erweiterung von Kundenzugängen und Steigerung von Wertschöpfung erfolgen kann. Es ist davon auszugehen, dass zu realisierende Leistungen aus der VINCI-Gruppe mit einem geringeren Projektrisiko in der Abwicklung verbunden sind.

Die Risiken im Projektgeschäft sind im Wesentlichen Kalkulations-, Ausführungs- und Marktrisiken. Entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken wurden nicht identifiziert.

Marktrisiken durch Rohstoffverknappung und Preisschwankungen haben bereits im Berichtsjahr zu teilweise erheblichen Preissteigerungen und Lieferverzögerungen geführt. Durch ein angepasstes Lager- und Logistikkonzept konnten bisher größere Projektverzögerungen vermieden werden. Weiterhin konnten deutliche Preissteigerungen über Kundenpreisanpassungen ausgeglichen werden.

Darüber hinaus bestehen auch weiterhin allgemeine Risiken durch die Übertragung von Infektionserregern auf den Menschen. Durch epidemische, pandemische oder sonstige Ausbreitungsmuster mit hohen Krankheitsraten bei Mitarbeitern können den operativen Betriebsablauf gefährden. Weiterhin können staatliche Maßnahmen und Restriktionen aus Angst vor der Einschleppung und Ausbreitung von Krankheitserregern zu operativen Betriebsrisiken führen.

Zusätzlich können geopolitische Risiken, wie z.B. die militärische Intervention Russlands in der Ukraine, die Verschärfung von Handelskonflikten oder außenpolitische Konflikte die Rahmenbedingungen für unsere Gesellschaft negativ beeinträchtigen und zu einem operativen Betriebs- und Ertragsrisiko führen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens im Verbund der VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH sind Liquiditätsrisiken ausgeschlossen.

Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht.

2. Chancenbericht

Die bei Omexom Ebehako genutzte SAP-ERP Lösung mit integrierter Service- und Vertrags-Management Umgebung ist fester Prozessbestandteil innerhalb der Gruppe. Die Geschäftsprozesse innerhalb der Business Area Transformation laufen in einer einheitlichen SAP-ERP Umgebung und bieten mit App-basierenden digitalen Lösungen transparente und flexible Arbeitsweisen. Die daran geknüpfte Zielstellung zur Ergebnissteigerung durch Prozessvereinfachungen zeigt sich insbesondere bei Realisierung gesellschaftsübergreifender gemeinsamer Projekte.

Für das Jahr 2022 zeigen sich in den durch Omexom Ebehako GmbH bearbeiteten Marktsegmenten gegenüber den Vorjahren unverändert folgende Tendenzen:

Im Bereich der Energieerzeugung und -verteilung ist die dezentrale Energieerzeugung ein weiteres marktstrategisches Thema. Unser vertriebliches und technisches Netzwerk innerhalb der Omexom Gruppe sowie unsere Kompetenzen im Bereich der Planung- und des Aufbaus der Energieversorgungslösungen helfen uns zunehmend, von diesem Trend weiter zu partizipieren. Voraussetzung ist weiterhin, dass geknüpft an die politischen Förderentscheidungen, die Unternehmen die für diese Maßnahmen geplanten Budgets zur Verfügung haben.

Der durch die Bundesregierung geplante Ausbau der Stromnetze und deren Modernisierung ist weiterhin ein zentrales Anliegen der Energiepolitik in Deutschland. Durch unser breites Leistungsspektrum, von der Projektierung der Primär- und Sekundärtechnik von Umspannwerken bis zur Montage, Inbetriebnahme sowie Service und Wartung, erwarten wir, von den bevorstehenden Investitionen partizipieren zu können.

Mit dem im Jahr 2017 erfolgreichen Einstieg in die neue Generation von Schutz-/Steuerschränken und der im Berichtsjahr prozessualen Integration innerhalb Omexom Ebehako GmbH ist ein Umsatzanstieg im Rahmenvertragsgeschäft sowie eine optimierte Projektabwicklung zu erwarten. Diese Entwicklung erlaubt und erfordert zugleich die geplante Erweiterung der stationären Fertigungskapazitäten am Produktionsstandort Zwickau. Eine Realisierung der Neubaumaßnahme Halle 5 ist mit Inbetriebnahme im 1. Quartal 2021 erfolgt. Die Erweiterung der Fertigungs- und QS-Fläche ermöglichte die Realisierung von Fertigungsgroßprojekten inkl. Kunden-seitiger FAT trotz Corona-Einschränkungen. Eine mit dem Hallenneubau 5 verbundenen Prozessoptimierungen am Standort Zwickau lässt zudem eine Effizienzsteigerung im Fertigungsablauf erwarten. Die mit dem Objektumbau verbundenen Prozessoptimierungen werden sich ab dem Ende des 2. Quartals 2022 positiv auswirken.

Mit den im Berichtsjahr manifestierten Erfahrungen und optimierten Prozessabläufen in der Umsetzung von Plattformausbaumaßnahmen, Teilausstattung und -montage mehrerer neuer Plattformen für EEG-Windeinspeisung, wird das Geschäftsfeld weiterentwickelt. Mit der qualitativen Realisierung aktuell laufender Plattformprojekte wird die Basis für die weitere Marktbegleitung ausgebaut.

Investitionen in modernste Prüfverfahren (Inbetriebnahme Technik und Wandler-Messverfahren, IR-Messverfahren u. a. m.) zahlen sich weiter bei den Projektabwicklungen auch im bestehenden Markumfeld durch optimierte Messabläufe und eine für den Kunden sichtbare Qualitätssteigerung aus.

Ein weiterhin starker Trend zur Energieeinsparung, gerade in Bereichen der industriellen Fertigung, birgt Wachstumspotenziale. Mit unseren Kompetenzen im Aufbau von Energiemanagementsystemen und Blindleistungskompensationsanlagen profitieren wir zunehmend von einem weiterwachsenden Markt in industriellen Bereichen.

Der Trend zur Digitalisierung von Arbeitsprozessen birgt Chancen in der Projektabwicklung von Omexom Ebehako GmbH. Eine Optimierung von Personalsteuerungs-, Projektmanagement- und Rechnungsprozessen kann Einsparpotenziale heben und wird auf Vinci-Ebene forciert.

Im Kontext einer Digitalisierung befinden sich weiter auch der grundtypische Aufbau und die Funktionsweise von Energieanlagen in verschiedensten Einsatzbereichen in der Weiterentwicklung. Mit der Beteiligung und Entwicklung von Marktnischen in diesem Bereich hat Omexom Ebehako GmbH mit fachlichem Know-how bei Schutz-/Steuer- und Leittechnik ebenso sehr gute Marktchancen.

Der gelungene Markteinstieg im Bereich der Batterieentladung wurde mit einer technologischen Weiterentwicklung gefestigt und schafft weitere Wachstumsmöglichkeiten innerhalb eines neuen Industriebereiches.

Im Vinci-Deutschland-Markenverbund bestehen als Bietergemeinschaft Chancen zur Abwicklung insbesondere komplexer Großprojekte in allen von Omexom Ebehako GmbH begleiteten Marktsegmenten.

3. Gesamtaussage

Die bereits in den Vorberichtsjahren erkennbare positive Unternehmensentwicklung konnte im Berichtsjahr erneut mit einem positiven prozentualen Gesamtjahresergebnis fortgesetzt werden.

Über den Gesamtmarkt betrachtet, erwarten wir eine weitere Fortsetzung dieser Entwicklung.

Unsere Risikoeinschätzung aus dem Geschäftsjahr 2021 gilt auch für das kommende Geschäftsjahr 2022.

Durch die kontinuierliche Nutzung unserer Fachexpertise und unseres Qualitätsanspruches, werden wir den dargestellten Risiken angemessen begegnen können.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei verbundenen Unternehmen der VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind sehr unwahrscheinlich. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und
-eingänge vermittelt. Sobald bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Zwickau, den 31.05.2022

Die Geschäftsführung

Michael Barnitzki

Uwe Jäger

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

  31.12.2021 31.12.2020
  EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
669,44 1.623,69
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.979.172,26 1.626.869,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 185.010,99 184.074,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.630,38 298.147,93
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 241.095,57
  2.461.813,63 2.350.187,38
  2.462.483,07 2.351.811,07
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 139.214,47 135.033,18
2. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 3.136.686,99 4.141.945,23
3. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte -2.860.149,41 -4.141.945,23
  415.752,05 135.033,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.505.725,49 3.402.958,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.315.730,20 2.777.160,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 7.785,29 19.943,60
  6.829.240,98 6.200.062,71
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.869,37 15.521,84
  7.252.862,40 6.350.617,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.574,56
  9.715.345,47 8.705.003,36

Passiva

  31.12.2021 31.12.2020
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 1.292,00 3.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 5.409.239,02 4.382.303,54
  5.410.531,02 4.385.303,54
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 345.024,89
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 72.369,53 7.562,35
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.022.185,95 3.851.027,01
4. Sonstige Verbindlichkeiten 185.258,97 91.085,57
- davon aus Steuern EUR 37.603,07 (Vj. EUR 27.736,48)    
  4.279.814,45 4.294.699,82
  9.715.345,47 8.705.003,36

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

  2021 2020
  EUR EUR
1. Rohergebnis 6.926.082,26 6.100.692,69
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -3.243.278,57 -2.702.429,65
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -667.383,66 -585.029,77
- davon für Altersvorsorge EUR 504,00 (Vj EUR 579,00)
-3.910.662,23 -3.287.459,42
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
-216.864,17 -231.896,25
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.834.437,89 -1.582.607,00
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -25.609,05 -29.867,00
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 580,00
  (Vj EUR 743,00)
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 12.651,48
  (Vj EUR 13.461,73)
6. Ergebnis nach Steuern 938.508,92 968.863,02
7. Sonstige Steuern -16.508,92 -13.863,02
8. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -922.000,00 -955.000,00
9. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 276 HGB und § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft, die ihren Sitz in Zwickau hat, ist beim Amtsgericht Chemnitz unter der Nummer HRB 24919 registriert.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den handelsrechtlichen Grundsätzen. Gegenüber dem Vorjahr haben die Bewertungsgrundsätze keine Änderung erfahren.

Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses wurde beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt bei Software linear über ein bis fünf Jahre. Das Sachanlagevermögen wird linear über ein bis achtzehn Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWGs) mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800, die nach dem 31. Dezember 2007 zugegangen sind, werden entsprechend den steuerlichen Regelungen nach § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben und als Abgang erfasst. Gebäude werden linear mit 2 oder 3 % abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen in Abhängigkeit von Lagerdauer, verminderter Marktgängigkeit sowie aufgrund gesunkener Wiederbeschaffungskosten und gesunkener Verkaufspreise.

Unfertige Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen direkte Kosten sowie Fertigungs- und Materialgemeinkosten und angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst wird. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen.

Erhaltene Anzahlungen werden bis zur Höhe der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Dem möglichen Ausfallrisiko bei einzelnen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet, wobei bei Restlaufzeiten unter einem Jahr die Währungsgewinne und -verluste realisiert werden.

Rückstellungen Jubiläen

Die Jubiläumsrückstellungen werden nach handelsrechtlichen Vorschriften passiviert. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (sogenannte "Projected Unit Credit"-Methode) und nach den Heubeck-Richttafeln 2018 G. Im Berichtsjahr wird wie im Vorjahr gemäß § 253 Abs. 2 HGB ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,35 % p. a. bei der Bewertung zugrunde gelegt (i. Vj. 1,60 % p. a.). Dabei wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Die Bewertung erfolgte weiter unter Berücksichtigung folgender Bewertungsparameter: zukünftige Gehaltssteigerung 2,5 % p. a. (i. Vj. 2,5 % p. a.) sowie durchschnittliche Fluktuation mit 4,5 % p. a. (i. Vj. 4,5 % p. a.).

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Vorräte

Bei den in der Bilanz ausgewiesenen unfertigen Leistungen handelt es sich um noch nicht abgerechnete Projektleistungen und Leistungen innerhalb von Rahmenverträgen aus Ingenieurs- und Konstruktionstätigkeiten. Hierbei werden zum Stichtag erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 2.860 offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt (Vorjahr TEUR 4.142).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Cash Pool Forderungen in Höhe von TEUR 4.230 (Vorjahr TEUR 2.777) gegenüber der Gesellschafterin VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH, Frankfurt am Main.

Sonstige Rückstellungen

Der Posten enthält im Wesentlichen projektbezogene Rückstellungen für zu erwartende Kosten bei bereits abgerechneten Aufträgen und für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 3.923 (Vorjahr TEUR 3.755) sowie personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 935 (Vorjahr TEUR 515).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Lediglich in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 2.204 (Vorjahr TEUR 2.367) - davon über fünf Jahre TEUR 1.541 (Vorjahr TEUR 1.708) - aus einem Darlehen über insgesamt TEUR 2.367 (Vorjahr TEUR 2.530) gegenüber der Gesellschafterin (VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH) enthalten. Außerdem bestehen zum Stichtag Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 922 (Vorjahr TEUR 955) im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Im Geschäftsjahr 2021 ergaben sich periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 404 (Vorjahr TEUR 633) aus der Auflösung von Rückstellungen. Wie im Vorjahr waren keine Erträge aus Währungsumrechnung zu verzeichnen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Weiterbelastungen von Konzernumlagen in Höhe von TEUR 926 (Vorjahr TEUR 851), Reisekosten in Höhe von TEUR 212 (Vorjahr TEUR 190) sowie Miet- und Leasingkosten in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr TEUR 73). Wie im Vorjahr waren keine Verluste aus Währungsumrechnung zu verzeichnen.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr TEUR 104).

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR
45 53 98

Daneben existiert zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 1.958 (Vorjahr TEUR 1.845), davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 94 (Vorjahr TEUR 93).

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da diese Angabe im Konzernabschluss der VINCI S.A. erfolgt, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2021 74 Mitarbeiter (Vorjahr 74), davon einen leitenden Angestellten, zehn gewerbliche Auszubildende, sowie einen dualen Studenten. Damit beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 53 (im Vorjahr 52) gewerbliche und 21 (im Vorjahr 22) angestellte Arbeitnehmer.

Mitglieder der Gesellschaftsorgane

Im Geschäftsjahr 2021 waren zu Geschäftsführern bestellt:

Herr Michael Barnitzki, technisch kaufmännischer Geschäftsführer, Diplom-Ingenieur, Chemnitz

Herr Uwe Jäger, technisch kaufmännischer Geschäftsführer, Master of Business Administration (MBA), Berlin

Zur Vertretung der Gesellschaft sind die Geschäftsführer gemeinsam oder mit einem Prokuristen berechtigt.

Gesamtprokura mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen ist Herrn Bernd Oberbeck erteilt.

Die Bezüge des Geschäftsführers Uwe Jäger werden nicht von der Gesellschaft getragen. Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Alleingesellschafterin ist die VINCI Energies Deutschland Industry & Infrastructure GmbH, Frankfurt am Main.

Der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird von der VINCI S.A., 1973 boulevard de la Défense, 92500 Nanterre, Frankreich, erstellt und in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. VINCI S.A. stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

Der Ort der Offenlegung ist:

Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre
4, rue Pablo Neruda
92020 Nanterre cedex
Frankreich
552 037 806 RCS Nanterre

Ergebnisverwendung

Entsprechend dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wird das Ergebnis in voller Höhe an die Muttergesellschaft abgeführt.

Nachtragsbericht

Die geopolitischen Ereignisse im Zusammenhang mit der militärischen Intervention Russlands in der Ukraine können einen direkten oder indirekten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Berichtsgesellschaft im Jahr 2022 haben. In welcher Art und Weise sich die zu erwartenden Einflüsse auf die Entwicklung der Berichtsgesellschaft im Jahr 2022 auswirken, wird aktuell noch untersucht. Die zu erwartende Lieferengpässe und damit verbundene Kostensteigerungen beim Material und der Energie, dürften zu einer allgemeinen Kostensteigerung im Materialbereich führen, inwieweit diese Mehrkosten an die Kunden weitergegeben werden können, kann aktuell nicht abschließend beantwortet werden. Jedoch rechnen wir mit einer teilweisen Kompensation und zusätzlichen Projekten, um die priorisierte Energiewende und angestrebte Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern voran zu treiben.

 

Zwickau, den 31.05.2022

Die Geschäftsführung

Michael Barnitzki

Uwe Jäger

Entwicklung des Anlagevermögens 2021

  Anschaffungskosten
  01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2021
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
128.981,13 500,00 265,00   129.216,13
  128.981,13 500,00 265,00   129.216,13
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
2.570.878,37 192.175,47 0,00 239.847,27 3.002.901,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 522.532,77 37.360,47 4.862,14   555.031,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
945.351,00 101.631,34 83.361,81 1.248,30 954.310,57
4. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
241.095,57 0,00 0,00 -241.095,57 0,00
  4.279.857,71 331.167,28 88.223,95 0,00 4.512.242,78
  4.408.838,84 331.667,28 88.488,95 0,00 4.641.458,91
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
  EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
127.357,44 1.454,25 265,00 128.546,69
  127.357,44 1.454,25 265,00 128.546,69
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
944.008,94 79.719,91 0,00 1.023.728,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 338.458,32 36.031,58 4.469,79 370.020,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
647.203,07 99.658,43 90.181,31 656.680,19
4. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
0,00 0,00 0,00 0,00
  1.929.670,33 215.409,92 94.651,10 2.050.429,15
  2.057.027,77 216.864,17 94.916,10 2.178.975,84
  Buchwerte
  31.12.2021 31.12.2020
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
669,44 1.623,69
  669,44 1.623,69
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
1.979.172,26 1.626.869,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 185.010,99 184.074,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
297.630,38 298.147,93
4. geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
0,00 241.095,57
  2.461.813,63 2.350.187,38
  2.462.483,07 2.351.811,07

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Omexom Ebehako GmbH, Zwickau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Omexom Ebehako GmbH, Zwickau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Omexom Ebehako GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus- reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 31. Mai 2022

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
 

Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Mark Freudewald, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 15. Juli 2022 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.