DW Verbundrohr GmbH
Langer Rain 38, 97437 Haßfurt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rene Effelsberg seit 20.10.2025 | Geschäftsführer |
Evelyn Franiau seit 20.10.2025 | Prokura |
Eric Albaret seit 11.4.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ELYDAN S.A.S. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DW Verbundrohr GmbHHaßfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023DW Verbundrohr GmbH, HaßfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Darstellung des Geschäftsverlaufs Die DW Verbundrohr GmbH vertreibt ein Mehrschichtverbundrohrsystem für den Sanitärbereich, für die Heizkörperanbindung und für Flächenheizungen. Die Basis des Systems bildet ein Mehrschichtverbundrohr, bestehend aus PE-RT/ AL/PE-RT. Hierzu bietet MULTITUBO unterschiedliche Rohrverbindungstechniken an. Diese sind Pressen, Stecken und Schweißen. Hierdurch erhält der Installateur für jede Einbausituation die optimale Verbindungstechnik und kann so schnell und flexibel installieren. Mit den möglichen unterschiedlichen Verbindungstechniken unseres Systems kann der Anwender schon in der Kalkulation seinen Handlungsspielraum vergrößern. Bei der Umsetzung des Projektes wird dieser Spielraum bei der Nutzung unseres Systems nicht durch unterschiedliche Werkzeuge, neue Dimensionen oder Materialmix erschwert, denn Innerhalb der gleichen Rohrdimensionen sind alle Produkte voll kompatibel! Die Hauptkunden der DW Verbundrohr GmbH in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden sind die Fachgroßhändler. ln den anderen weltweiten Märkten arbeitet die DW Verbundrohr GmbH hauptsächlich mit Importeuren, die dann ihrerseits entweder den Fachgroßhandel beliefern oder direkt an Installationsfirmen verkaufen. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Eine Erholung der Wirtschaft in Deutschland ist im Jahr 2023 nicht erfolgt. Das Geschäftsklima in der Haus und Gebäudetechnik lag im 4. Quartal sogar noch unter dem Niveau aller vorigen Quartale. Lag der Wert im 3. Quartal noch bei -3, so sank das Geschäftsklima im 4. Quartal 2023 auf -12. Dementsprechend zeigte sich zum Jahresende eine weitere Abkühlung der Konjunktur. Die Gründe dafür liegen u.a. in der starken Verunsicherung im Marktumfeld der deutschen Bauwirtschaft. Steigende Zinsen wirken sich negativ auf das Neubausegment aus und führen zu einer rückläufigen Nachfrage, insbesondere im Neubau von Wohngebäuden. Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit und die Verunsicherung vieler Eigenheimbesitzer bzw. Auftraggeber führen darüber hinaus zum Aufschub von Projekten im Sanierungsbereich. Nach wie vor wird energetischen Sanierungen in den Bereichen Heizung oder der Installation einer Photovoltaikanlage der Vorzug vor zeitunkritischen Maßnahmen wie z.B. einer Badsanierung gegeben. Doch auch im Bereich der Heizungssanierung zeigte sich nicht zuletzt durch die Gesetzesnovelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) eine Marktverunsicherung. Damit entwickeln sich nicht nur Neubau- und Sanierungsmärkte unterschiedlich, sondern auch die Produkte und Sortimente profitieren unterschiedlich von der aktuellen Entwicklung bzw. sind unterschiedlich stark betroffen. Geschäftsverlauf und Ertragslage Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von 0,803 Mio. EUR (Vorjahr: 0,944 Mio. EUR) ab. Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 18,567 Mio. EUR. lm Vorjahr wurde dem gegenüber ein Betrag von 21,098 Mio. EUR ausgewiesen. Das entspricht einer Reduzierung von 12,0 %. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in 2023 betrugen 11,595 Mio. EUR gegenüber 13,889 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2022, was einer Reduzierung von 16,52 % entspricht. Die Löhne und Gehälter 2023 betrugen 1,546 Mio. EUR gegenüber 1,506 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit 40.000 EUR. Dies ergibt eine Erhöhung von 0,4 %. Allerdings muss hier berücksichtigt werden, dass die Lohn- und Gehaltskosten der franz. Mitarbeiter seit Juli 2021 über die neu gegründete Firma Multitubo SARL abgerechnet werden und demzufolge nicht mehr über die Lohn- und Gehaltskosten, sondern über die Kosten der Warenabgabe (Konto 6773) in die Bilanz einfließen. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt zum 31.12.2023 in Deutschland und Frankreich gemeinsam 38. An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2023 0,329 Mio. EUR an. ln 2022 belief sich der entsprechende Wert auf 0,312 Mio. EUR. Die Umsatzrentabilität betrug 4,32 %. lm Vorjahr 2022 lag dieser Wert bei 4,18 %. Die Eigenkapitalquote belief sich zum 31.12.2022 auf 63,26 % und beträgt zum 31.12.2023 76,37 %. Umweltschutz Das Mehrschichtverbundrohr ist aus unserer Sicht der ideale Werkstoff für die Installation: Als modernes Verbundmaterial erfüllt es ein hohes Leistungsprofil und ist in der Herstellung durch die Reduktion des energieintensiven Metallanteils konsequent ressourcenschonend. Zusätzlich ist PE-RT voll recycelbar und so auch nach seinem Einsatz wieder dem Rohstoffkreislauf zuführbar. Forschung und Entwicklung Die DW Verbundrohr GmbH hat keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Durch die Übernahme der DW Verbundrohr GmbH durch die französische ELYDAN-Gruppe im Jahr 2022 ergeben sich für die Zukunft ganz neue Möglichkeiten in der Erweiterung des Produktportfolios. Als Neuerung planen wir voraussichtlich im 3. Quartal 2024 eine neue Fittinggeneration auf den Markt zu bringen. Der neue Fitting erscheint in einem neuen Design, er erzielt deutlich verbesserte Durchflusswerte und kann mit U-, TH-, H- und RFz-Konturen verpresst werden. Die volle Kompatibilität im System sowie zu anderen Systemen bleibt unverändert erhalten. Auch darüber hinaus steht der ständige Ausbau des Systems durch angeregte Systemergänzungen durch unsere Kunden bei unserer täglichen Arbeit im Vordergrund. Risiken der künftigen Entwicklung Die derzeitigen geopolitischen Krisen schwächen die globale Konjunktur. Zudem engen die hohen Kostensteigerungen der vergangenen Jahre zusammen mit den gestiegenen Zinsen den finanziellen Spielraum ein. Nach wie vor geben langjährige und stabile Kundenbeziehungen der DW Verbundrohr GmbH eine gewisse Sicherheit. Auf dieser Basis werden wir auch versuchen weitere Umsatzrückgänge zu vermeiden. Jedoch können diese mit einzelnen Kunden oder auch in einzelnen Ländern, nicht ausgeschlossen werden. Die DW Verbundrohr GmbH besticht durch ihre umfangreiche Lagerhaltung nach wie vor durch eine sehr große Lieferbereitschaft. Dies ist allerdings sowohl mit Kosten als auch mit Risiken verbunden. Das seit Firmengründung praktizierte konsequente Forderungsmanagement wird fortgeführt. Bereits zu verzeichnende Synergieeffekte durch die Übernahme durch die ELYDAN-Gruppe sollen in der Zukunft weiter ausgebaut werden.
Haßfurt, den 28.02.2024 Günther Distler Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023
Anhang zum 31.12.2023
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt und nach der für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 266 und 275 HGB vorgeschriebenen Form gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst, die auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze unter Zugrundelegung der linearen Methode ermittelt werden. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag bewertet. Die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten, die ausgehend von den Einkaufspreisen ermittelt wurden, bewertet. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen. Risiken, die sich aus der Lagerung oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind mit angemessenen Wertabschlägen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Abwertungen angesetzt; dem Ausfall-, Kredit- und Zinsrisiko wurde in Form eines 0,75 %igen pauschalen Abschlages (Vorjahr: 1,0%) Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Abschreibungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnem Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus nachstehendem Anlagengitter. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Beträge für noch nicht vereinnahmte Beträge erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Ein Anlagenspiegel ist auf gesondertem Blatt beigefügt. 3. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Resturlaubsansprüche, interne und externe Jahresabschlusskosten, ausstehende Rechnungen und Berufsgenossenschaft. 4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten im Einzelnen stellen sich wie folgt dar in TEUR:
In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, die aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. 5. sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese betragen derzeit jährlich ca. TEUR 158 mit unterschiedlichen Laufzeiten. D. Sonstige Angaben1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB (ohne Auszubildende) 27 (Vorjahr: 26) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon entfallen auf:
2. Stammkapital Das Stammkapital beträgt EUR 26.000,00. Die Gesellschaft hält eigene Anteile in Höhe von EUR 10.400,00. 3. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres und bis zum heutigen Tage wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt von: Herrn Günther Distler Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 soll in die Gewinnrücklage eingestellt werden.
Haßfurt, den 28. Februar 2024 Günther Distler, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 19.11.2024 festgestellt. Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Fortsetzung Anlagenspiegel
Fortsetzung Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk zum 31.12.2023An die DW Verbundrohr GmbH, Haßfurt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DW Verbundrohr GmbH, Haßfurt - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DW Verbundrohr GmbH, Haßfurt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Baden-Baden, den 08. März 2024 JU-GmbH
Huber, Wirtschaftsprüfer Blust, vereidigter Buchprüfer Hinweis: Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der oben genannte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf dieses Exemplar für Offenlegungszwecke. |
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