PROWIN A+W Automationstechnik GmbH
Brünststraße 1, 94051 Hauzenberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Siegfried Thomas Anetseder seit 8.2.2008 | Geschäftsführer |
Hubert Wimmer seit 8.2.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
FF Unternehmens - Beteiligungsgesellschaft mbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PROWIN A+W Automationstechnik GmbHHauzenberg, Ortsteil JahrdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023PROWIN A+W Automationstechnik GmbH1. Darstellung und Analyse des GeschäftsverlaufsAllgemein PROWIN A+W ist zuverlässiger Experte für Sondermaschinen- und Anlagenbau. Durch den Einsatz modernster Technologien entwickeln wir hochkomplexe und individuelle Anlagensysteme - maßgeschneidert auf die Ansprüche unserer Kund:innen. Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz und Smart Factory werden bei uns täglich gelebt. Unsere Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Montagetechnik, Robotik und Prüftechnik. Dabei werden sämtliche Kerntechnologien wie Schrauben, Fügen, Pressen, Nieten, Fetten, Schweißen, Löten, Kleben etc. in unserem Haus abgedeckt. Unsere Ingenieure sind dank ihrer Qualifikation und Erfahrung in der Lage, für nahezu jede Aufgabenstellung die passende Lösung zu erarbeiten. Zu unserem Dienstleistungsangebot zählt selbstverständlich ein umfassender Service während und auch nach der Gewährleistungszeit. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist eine der Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft. Der Umsatz der Branche erreichte im vergangenen Jahr 2023 rund 262,9 Mrd. EUR. Trotz der Delle aus dem Jahr 2020 von 204 Mrd. EUR liegt der Umsatz seit 2011 kontinuierlich über 200 Mrd. EUR. Laut Prognose werden im Jahr 2025 rund 290 Milliarden Euro im Maschinenbau erwirtschaftet (Quelle: Statista, K. Scholle 05.07.2024). Mit dem steigenden Umsatz wird ebenso eine steigende Wertschöpfung des Maschinenbaus in Deutschland bis zum Jahr 2050 prognostiziert. Nur zwei Monate nach dieser Prognose kritisiert VDA-Präsidentin Hildegard Müller die hohen Produktionskosten in Deutschland: "Das Problem ist, dass wir in Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig Autos produzieren können", sagte sie Anfang September 2024 dem Sender NDR Info. Als Gründe nannte sie neben den im internationalen Vergleich hohen Arbeitskosten vor allem die Energie- und Bürokratiekosten. Der Maschinen- und Anlagenbau ist und bleibt größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland. Die anhaltend hohe Nachfrage nach technischen Fachkräften, IT-Spezialisten oder Ingenieuren führt immer häufiger zu Engpässen in der Rekrutierung von Personal. Es muss aktiv um Mitarbeiter geworben werden. PROWIN hat sich als Entwickler und Hersteller von komplexen Automatisierungsanlagen für die Automobilindustrie positioniert. Neue Technologien für die industrielle Produktion zu entwickeln und zu realisieren gehört seit jeher zu unseren Kernkompetenzen. Unsere Tätigkeit ist charakterisiert durch das Know-how unserer durchgehend hochqualifizierten Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiter sind in Zeiten des technologischen Wandels, politischer Verwerfungen und Krisen die Voraussetzung für die Handlungs- und Innovationsfähigkeit des Unternehmens. Mit Hilfe dieser Stärke ist es uns gelungen, im Geschäftsjahr 2022 zahlreiche anspruchsvolle Aufträge von namhaften Auftraggebern zu akquirieren. Es zeigt sich weiterhin, dass nur erfolgreich bleibt, wer flexibel auf kurze Lieferzeiten und neue Anforderungen seitens der Kundschaft aus dem Automobilsektor reagieren kann. Aufgrund der Anforderungen von Digitalisierung und E-Technik besteht berechtigte Hoffnung, dass sich der aufgebaute Investitionsstau auflösen wird und noch mehr in Maschinen und Anlagen investiert wird. Im laufenden Jahr konnten mehrere Projekte erfolgreich abgeschlossen werden. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 246 erwirtschaftet. Leistungs- und Auftragsentwicklung Die Betriebsleistung der Gesellschaft stieg gegenüber dem Vorjahr um 30,4%. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen zum 31.12.2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.664 auf TEUR 16.759 erhöht. Die Umsätze wurden vor allem in den Produktbereichen Montagetechnik und Robotik erreicht. Der Auftragsbestand konnte im Geschäftsjahr auf sehr hohem Niveau gehalten werden. Hauptkunden sind weiterhin die deutsche Automobilbranche und deren große Zulieferer. Forschung und EntwicklungDie Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung konzentrierten sich im Besonderen auf technologische Innovationen zu anwendungs- und kundenorientierten Problemlösungen im Bereich Automotive sowie deren schnelle Umsetzung. Investitionen und Abschreibungen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 363. Die Anschaffungen betrafen überwiegend Investitionen in BGA, den Fuhrpark sowie in EDV-Soft- und Hardware. Den Investitionen standen Abschreibungen in Höhe von TEUR 199 gegenüber. Personal- und SozialbereichZum 31.12.2023 waren in unserer Gesellschaft insgesamt 128 (Vj. 122) Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalaufwand stieg auf Grund der allgemeinen Lohnerhöhungen auf TEUR 7.857 (Vj. TEUR 7.459). Der Personalkostenanteil an der Betriebsleistung liegt bei 32,0% (Vj. 39,6%). Qualifizierte Mitarbeiter gewinnen, fördern und binden bleibt ein herausragendes Ziel. Human Resources sind entscheidend für den Unternehmenserfolg. Mitarbeiterzufriedenheit ist ein bedeutendes Ziel im QM von Prowin A+W. Wenn Unternehmen selbst in schwierigen Zeiten an ihren Mitarbeitern festhalten, um gemeinsam mit ihnen die anstehenden Herausforderungen anzupacken, zeugt das von großem Vertrauen in die Belegschaft. 2. Darstellung der Lage Vermögens- und FinanzlageDie Vermögenslage ist gekennzeichnet durch einen branchenspezifisch hohen Bestand an unfertigen Leistungen. Nach Abzug der erhaltenen Anzahlungen beläuft sich der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme (TEUR 12.492) auf 48,4% (Vj. 65,8%). Unfertige Erzeugnisse und Leistungen in Höhe von TEUR 16.759 sind in Höhe von TEUR 11.178 durch erhaltene Anzahlungen finanziert. Die Eigenkapitalquote liegt bei 37,6% gegenüber dem Vorjahr (42,4%). Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über flüssige Mittel in Höhe von TEUR 4, denen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.621 gegenüberstehen. Die Finanzlage unserer Gesellschaft kann als stabil bezeichnet werden. Kundenforderungen belaufen sich auf TEUR 5.218; es besteht kein Risiko von Forderungsausfällen. Lieferantenverbindlichkeiten werden regelmäßig unter Ausnutzung der Skontofrist beglichen. Unser Unternehmen ist aktuell bei der Creditreform mit einem ausgezeichneten Bonitätsindex von 195, PD (Probability of Default) 0,23% und der Bilanzbonitätsklasse III bewertet (Stand 14.11.2024). Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 war für unsere Gesellschaft bedingt zufriedenstellend. Das Betriebsergebnis betrug 412 T€, was einer Betriebsergebnis-Betriebsleistungsrentabilität von 1,7 % (Vj. -6,9 %) entspricht. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses, des periodenfremden Ergebnisses und der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 246 (VJ. TEUR -1.296). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Betriebsleistung praktisch unverändert (+0,1 Prozentpunkte). Aufgrund der gesteigerten Betriebsleistung sinkt die Personalaufwandsquote trotz gestiegener Personalkosten (Veränderung TEUR 398)um 7,6 Prozentpunkte auf 32,0%. 3. Berichte zur Prognose sowie Chancen und Risiken Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2023 erzielten wir eine Betriebsleistung von rund 24,56 Mio. EUR. Unsere Gesellschaft verzeichnet aktuell eine noch ausreichende Auftragslage (Auftragsbestand 30.09.2024: 47,9 Mio. EUR). Deshalb ist die Betriebsleistung für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 gesichert. Der lineare Auftragseingang ist allerdings 2024 signifikant eingebrochen. Die Prognose für 2024 und auch 2025 ist grundsätzlich positiv. Aufgrund des Auftragseinbruchs müssen aber gezielt Maßnahmen ergriffen werden, um die wirtschaftliche Stabilität unseres Unternehmens auch langfristig für 2026 und darüber hinaus zu sichern. Die Vertriebsaktivitäten wurden gesteigert, um die aktive Akquise neuer Aufträge und Kunden zu erwirken. Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen sind von größter Bedeutung. Hauptursache ist unsere starke Abhängigkeit von der Automobilindustrie; aktuell deckt Automotive 100% des noch bestehenden Auftragsbestandes. Aufgrund der allgemein konjunkturellen Abschwächung ist die Investitionsoffensive der OEMs sehr kurzfristig eingebremst worden. Es wird deutlich weniger Volumen investiert. Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau sank im Mai 2024 im Jahresvergleich um 27%. Somit steigt der Druck für die Maschinenbauer. Erhöhter Wettbewerb bedeutet erhöhten Preisdruck für die wenigen Vergaben und birgt ein erhöhtes Risiko für die einzelnen Unternehmen. Die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten auf dem Weltmarkt sind hohe Störfaktoren mit großem Risiko. Die Automobilkonzerne sind nach dem ersten Schwung zur E-Mobilitätsoffensive in der Krise. Automatisierung, Schlagwort Industrie 4.0, und künstliche Intelligenz werden weiter vorangetrieben, um die Effizienz zu steigern. Die Hersteller in Europa stehen vor Herausforderungen, die es schon länger gibt. Sie wurden vor allem durch das gute Geschäft in China überdeckt, sind aber in der Krise nicht mehr zu übersehen. Hohes Lohnniveau und teure Investitionen in neue Produktionsanlagen und Technologien treiben die Kosten in die Höhe. Der Absatz hingegen bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Konsequenzen sind Gewinnwarnungen, drohender Stellenabbau aufgrund schlecht ausgelasteter Fabriken und zurückhaltendes Investitionsverhalten. Risikobericht Die eingerichtete Kostenrechnung sowie Managementsysteme nach ISO9001:2015 ermöglichen uns, Änderungen der Umsatz- und Ertragssituation zeitnah zu erkennen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen rechtzeitig zu ergreifen. Unser positives SAQ 5.0 - Rating garantiert die Einhaltung aller Gesetze, Richtlinien und Compliance-Anforderungen. Den Anforderungen an eine nachhaltige Unternehmensführung werden wir in folgenden Bereichen gerecht: Geschäftsführung, Menschenrechte und Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz, Unternehmensethik, Umwelt, verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement und die verantwortungsbewusste Beschaffung von Rohstoffen. Die unabhängige Bewertung erfolgt auf der SUPPLIERASSURANCE-Plattform, bereitgesellt von NQC LIMITED. Die Einhaltung der Anforderungen an die Daten- und Informationssicherheit garantiert unser Tisax® Testat. TISAX® (Trusted Information Security Assessment Exchange) ist eine Zertifizierung aus dem Automotive-Sektor, mit der Zulieferer und Dienstleister den Nachweis der IT-Sicherheit gegenüber Fahrzeugherstellern erbringen. Durch die Einführung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) und Datenschutzmanagementsystems werden wir unserer Verantwortung zum Schutz der Daten der eigenen Mitarbeiter und der unserer Kunden gerecht. Diese Maßnahmen ermöglichen es, den Qualitäts- und Sicherheitsanspruch am Markt zu kommunizieren und nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Unsere Liquiditätslage ist ausreichend. Unsere Liquiditätsplanung zeigt ein durchwegs ausreichendes Bild; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Wettbewerbssituation durch das Hinzutreten von osteuropäischen und chinesischen Wettbewerbern hat sich verschärft. Bei Exportaufträgen müssen die internationale Finanzmarktentwicklung, Währungskurse und Zinsentwicklung sowie Zollauflagen aufgrund der handelspolitischen Stürme genau beobachtet werden. Die schwache Weltkonjunktur und der radikale Aufbruch zur E-Mobilität prägen die strategische Ausrichtung der Automobilisten. Die Konzerne rufen Sparprogramme aus und Investitionen werden verschoben oder gestoppt. Unsere Geschäftsausrichtung beinhaltet sowohl Chancen als auch Risiken. Zur Herstellung von hochkomplexen Industrieanlagen haben wir ständig Bedarf an sehr gut ausgebildeten Technikern und Ingenieuren. Um der schwierigen demographischen Entwicklung in Deutschland entgegenzuwirken, investieren wir ständig in unseren Mitarbeiterstamm und ergänzen unser Team durch sehr gut ausgebildete junge Mitarbeiter aus der Region, denen wir einen höchst anspruchsvollen und interessanten Arbeitsplatz bieten können. Vor dem Hintergrund, dass unsere Auftraggeber überwiegend aus der Automobilindustrie und Zulieferindustrie stammen, ergibt sich eine gewisse Abhängigkeit von der Branchenkonjunktur in diesem Bereich. Für die Zukunft wollen wir uns hier breiter aufstellen. Um Kunden aus anderen Industriebereichen und Wirtschaftszweigen zu akquirieren, wurden neue Abteilungen für Vertriebs Key Account und Marketing geschaffen. Da die von uns hergestellten Anlagen sehr individuell geplant werden und sowohl bei Kapazitätsausweitungen als auch -einsparungen eine wichtige Rolle spielen, konnten wir in der Vergangenheit auch bei konjunkturellen Eintrübungen eine noch zufriedenstellende Auftragslage vorweisen. Weitere Chancen und Risiken für unsere Gesellschaft ergeben sich aus der Komplexität der von uns durchzuführenden Aufträge. Damit verbunden sind insbesondere Kosten- und Gewährleistungsrisiken in Zusammenhang mit einer zeitgerechten Abwicklung der Aufträge. Andererseits stellen die hohen Anforderungen und Vorfinanzierungskosten eine Eintrittsbarriere für potenzielle Wettbewerber dar.
Hauzenberg, im November 2024 Die Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023PROWIN A+W Automationstechnik GmbH, HauzenbergI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die PROWIN A+W Automationstechnik GmbH hat ihren Sitz in Hauzenberg und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Passau (HRB 7328). Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes sowie der ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Als Nutzungsdauer werden überwiegend drei Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Zugänge von geringwertigen Anlagegütern mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 wurden im Berichtsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die einzubeziehenden Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen. Die erhaltenen Anzahlungen werden gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Anschaffungskosten. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist auf Blatt 3 nachfolgend wiedergegeben. 2. Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00. Gemäß Ergebnisverwendungsvorschlag wird der Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.
4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Abschreibungen Der Posten enthält ausschließlich planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von TEUR 199. 2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Buchgewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 46. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 32 Zuführungen zu den Forderungswertberichtungen. V. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 27 gewerbliche Arbeitnehmer, 80 Angestellte sowie 2 Geschäftsführer. 2. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 • Herr Siegfried Anetseder, Maschinenbaumechanikermeister, Thyrnau • Herr Hubert Wimmer, Maschinenbaumechanikermeister, Thyrnau. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr zu verrechnen und den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 4.672 auf neue Rechnung vorzutragen. Hauzenberg, 15. November 2024 Die Geschäftsleitung sonstige Berichtsbestandteile
Hauzenberg, 15. November 2024 Die Geschäftsleitung Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 21.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PROWIN A+W Automationstechnik GmbH, Hauzenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PROWIN A+W Automationstechnik GmbH, Hauzenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PROWIN A+W Automationstechnik GmbH, Hauzenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Passau, 21. November 2024 Matzeder
* Kannamüller & Kollegen GmbH
Reiner Kannamüller, Wirtschaftsprüfer |
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