SMB Abwicklungs GmbHLiquidiert

53577 Neustadt (Wied), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 23533
Vorher
Platin 901. GmbHStürtz Maschinenbau GmbH
Eingetragen
21.2.2013
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen StoffenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Maschinenteilen des Baugewerbes und der Industrie, insbesondere von kunststoffbeund -verarbeitenden Maschinen, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Eric Breuer
seit 3.6.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stürtz Maschinenbau GmbH

Neustadt/Wied-Rott

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind in der Maschinenbaubranche, insbesondere im Bereich der Fensterbaumaschinen im Segment Kunststofffensterbaumaschinen tätig. Unser Angebot reicht von standardisierten Einzelmaschinen bis zur kundenspezifischen Kompletteinrichtung ganzer Fertigungsstraßen. Zu unseren Kunden zählen weltweit bedeutende Kunststofffensterbauer.

2. Rechtliche Vorgänge

Unsere Gesellschaft wurde im Februar 2013 gegründet und hat wesentliche Teile des Geschäftsbetriebs aus der Insolvenzmasse der Willi Stürtz Maschinenbau GmbH i. L. übernommen und fortgeführt.

Im Oktober 2017 wurde unsere Unternehmensgruppe von der CGS IV (Jersey) L.P. erworben. Zusammen mit dem neuen Investor wollen wir unsere Marktposition ausbauen. So soll sowohl durch die Stärkung der Stürtz Gruppe und durch Zusatzakquisitionen eine starke, international aufgestellte und technologisch führende Industriegruppe entstehen.

3. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit sind Maschinen, Anlagen und Softwarelösungen zur Herstellung effizienter und automatisierter Fensterbaumaschinen, die unseren Kunden Wettbewerbsvorteile verschaffen. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter mit langer Erfahrung in der Entwicklung solcher Maschinen sowie im Bereich der Automatisierungstechnik.

Neben der Entwicklung neuer Automatisierungslösungen wird das bestehende Produktprogramm kontinuierlich technischen Überarbeitungen unterzogen, um durch Standardisierungen, Vereinfachungen und den verstärkten Einsatz von Gleichteilen kostengünstiger zu werden. Wir verfolgen die Positionierung als Technologieführer und Innovationstreiber.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Vor dem Hintergrund einer guten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in unseren wichtigen Absatzmärkten Europa und Nordamerika, haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2018 auch für die Fensterbaubranche und für den entsprechenden Spezialmaschinenbau in den meisten wichtigen Absatzmärkten weiter gut entwickelt. Die Nachfrage an Kunststofffenstern betrifft sowohl die Ausrüstung von Neubauten als auch die Gebäuderenovierung. Vor allem die Nachfrageentwicklung im nordamerikanischen Markt verlief im Jahr 2018 äußerst zufriedenstellend. Die Investitionsbereitschaft in der Eurozone bewegte sich etwa auf dem Niveau des Jahres 2017. Aufgrund von EU-Förderprogrammen bewegte sich das Wachstum des polnischen Marktes für Kunststofffenster etwa auf Vorjahresniveau. In den osteuropäischen Märkten - mit Ausnahme des Balkans und Rumäniens - bewegt sich das Wachstum eher auf geringem Niveau.

2. Geschäftsverlauf

Bei günstigen Marktentwicklungen in Deutschland und USA sowie einem guten After-Sales Geschäft ist es uns gelungen, die geplante Gesamtleistung nur leicht zu unterschreiten, welche jedoch aufgrund von Sonderbelastungen nicht für ein positives Jahresergebnis gereicht hat.

Der Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft war auch im Jahr 2018 wieder durch ungeplante Aufwendungen beeinträchtigt und entsprach nicht unseren Erwartungen.

Bei der in den Vorjahren im Markt eingeführten neuen Schweißtechnik kam es auch im Geschäftsjahr 2018 zu außerplanmäßigen Kosten. Gleichzeitig gab es in diesem Zusammenhang Mehraufwendungen durch verstärkte Entwicklungstätigkeiten und Testreihen in unserem Technikum.

Die Versorgungssicherheit mit Vormaterialien wurde regelmäßig gewährleistet, allerdings ist es uns nicht gelungen, die Beschaffungspreise im budgetierten Rahmen zu halten.

Unsere Produktion hat durchgehend einen hohen Beschäftigungsgrad. Die Belegschaft wurde gezielt verstärkt und wird gemäß Budget für die Bearbeitung des derzeitigen und des in 2019 insgesamt geplanten Umsatzvolumens konstant gehalten. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2018 217 (Vj. 198).

3. Lage

3.1. Ertragslage

Im sechsten Jahr nach der Gründung hat die Gesellschaft trotz der Sonderbelastungen und der damit verbundenen Reibungsverluste im Geschäftsbetrieb die Umsatzerlöse weiter von 27,1 Mio. € auf 29,4 Mio. € steigern können. Die Quellen der Umsatzerlöse lagen überwiegend im Ausland. Die erzielte Gesamtleistung des Betriebes lag mit 29,5 Mio. € nur leicht unter dem Planungskorridor.

Die Materialaufwendungen haben sich gegenüber Vorjahr unwesentlich verringert und beliefen sich auf 13,0 Mio. € (44,2 % bezogen auf die Gesamtleistung). Das realisierte Rohergebnis lag bei T€ 16,5 Mio. € (55,8 % bezogen auf die Gesamtleistung).

Die Personalaufwendungen sind 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 % angestiegen. Die Belegschaft wurde wie oben bereits erwähnt, aufgestockt. Die Lohn- und Gehaltserhöhung lag in 2018 bei durchschnittlich 2 %. Die Personalkostenquote ist mit 38,9 % (bezogen auf die Gesamtleistung) nahezu unverändert zum Vorjahr.

Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich deutlich auf 23,2 % der Gesamtleistung erhöht, nach 18,3 % im Vorjahr. Dies lag vor allem in höheren Aufwendungen für Beratung sowie in höheren Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen sowie höheren Aufwendungen im Bereich Vertrieb begründet.

Die aufgeführten Ertrags- und Aufwandsentwicklungen führten zu einem negativen Ergebnis. Das Ergebnis nach Steuern wurde im Rahmen eines im Jahr 2018 zwischen der Stürtz Holding GmbH als Organträgerin mit der Stürtz Maschinenbau GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages von der Stürtz Holding GmbH übernommen. Es belief sich auf einen Wert von - 2.156 T€.

3.2. Vermögenslage

Durch die Übernahme des Jahresfehlbetrages hat sich das bilanzielle Eigenkapital der Stürtz Maschinenbau GmbH nicht verändert. Die Eigenkapitalquote per 31.12.2018 beträgt 24,8 % und liegt damit deutlich unter dem Vorjahresniveau von 31,7 %. Der Rückgang ist insbesondere auf die im Berichtsjahr vorgenommene Ausweisänderung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen zurückzuführen. Während die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen im Vorjahr aktivisch von den Vorräten abgesetzt wurden, erfolgte im Berichtsjahr der Ausweis auf der Passivseite unter den Verbindlichkeiten.

3.3. Finanzlage

Wir beurteilen unsere Finanzlage nach wie vor als stabil. Das Working Capital ist im Zuge der aufgeführten Entwicklungen leicht zurückgegangen, beträgt aber zum 31.12.2018 noch 3,2 Mio. €, d. h. die kurzfristigen Aktiva des Umlaufvermögens übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um diesen Betrag.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 2,1 Mio. €, das entspricht 13,5 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 13,6 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Das Anlagevermögen in Höhe von 523 T€ ist voll durch Eigenkapital gedeckt.

Die Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Für die Zukunft stehen ausreichende Kontokorrent- und Aval-Kreditlinien zur Verfügung, die wir zur Abwicklung des geplanten Geschäftsvolumens für angemessen erachten.

Für geplante Sachinvestitionen können wir im Bedarfsfall ergänzende Finanzierungslösungen heranziehen.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

Die Auftragslage ist bei einem aktuellen Auftragsbestand (Stand 31. März 2019) von rund 12,4 Mio. € weiter gut. Aufgrund der starken Nachfrage in Nordamerika für automatisierte Anlagen und eines soliden Geschäfts in Europa ist die Produktion über viele Monate voll ausgelastet. Gleichzeitig kann das Servicegeschäft weiter ausgebaut werden. Auch die Entwicklungen der vergangenen Monate im ContourLine Schweißverfahren waren erfolgreich. Die letzten Entwicklungsschritte wurden im Technikum nachgewiesen und industrialisiert. Dies mündete aktuell in einer neuen Patentanmeldung. Außerdem ist es uns gelungen, einige europäische Kunden von den Ergebnissen zu überzeugen, die auf dieser Basis im Juni/Juli 2019 die Produktion starten werden. Der offizielle Relaunch der ContourLine Schweißtechnik ist für das 3. Quartal 2019 geplant. Darüber hinaus ist es uns gelungen einen bedeutenden Folgeauftrag mit einem Auftragsvolumen in einem mittleren siebenstelligen Auftragsvolumen für vollautomatisierte Anlagen von einem Unternehmen zu erhalten, für das wir bereits im Jahr 2017 eine Prototypenmaschine geliefert hatten. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung war der zuvor genannte Folgeauftrag lediglich mündlich erteilt. Konsequenterweise wurde das betreffende Auftragsvolumen nicht im berichteten Auftragsbestand berücksichtigt. Wir rechnen jedoch kurzfristig mit dem Eingang der schriftlichen Bestellung durch den Kunden. Vor den geschilderten Hintergründen beurteilen wir die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

Für das Jahr 2019 planen wir Umsatzerlöse von rund 30,6 Mio. € und ein Betriebsergebnis von 1,5 Mio. €. Für das Jahr 2020 erwarten wir im Vergleich zum Vorjahr noch eine leichte weitere Ergebnissteigerung.

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir unseren Vertrieb vor allem international weiterhin forcieren. Den Ausbau des Sondermaschinenbaus behalten wir mit Blick auf das Wachstum und die Diversifizierung in dieser Marktposition zusätzlich im Fokus.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die EU Investitionsförderung insbesondere in Polen, Rumänien und Kroatien wird in den nächsten Jahren noch Bestand haben, jedoch mittelfristig zurückgefahren werden. Die Entwicklung in den USA kann aufgrund der neuen politischen Situation noch nicht vorhergesehen werden, bietet aber neben Risiken aktuell weiter sehr großes Potential. Im ersten Quartal 2019 konnten wir einen Großauftrag von einem der größten Fensterbauer in den USA akquirieren.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbssituation ist weiterhin angespannt. Um den genannten Risiken entgegenzusteuern, haben wir unsere Wettbewerbsposition durch neue Produkte teilweise verbessert und dadurch unsere leistungswirtschaftlichen Risiken tendenziell reduziert. Ein nachhaltiger Ausbau der Marktaktivitäten ist nur durch eine Stärkung des Eigenvertriebs bzw. eine enge Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern möglich.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation (Ergebnisabführungsvertrag) unseres Unternehmens beurteilen wir nach wie vor als stabil und die Liquiditätsrisiken schätzen wir - auch vor dem Hintergrund der Anzahlungen, die wir mit der Bestellung von unseren Kunden erhalten - derzeit als gering ein.

Die Währungsrisiken können aufgrund der unberechenbaren und schnell wechselnden Verhältnisse an den Finanzmärkten weiterhin latent werden und deshalb beobachten wir dort die aktuellen Entwicklungen sehr aufmerksam um gegebenenfalls adäquat reagieren und gegensteuern zu können.

2. Chancenbericht

Die gute Umsatzentwicklung im europäischen Ausland ist primär durch das Wachstum im Baugewerbe sowie den zunehmenden Bedarf an Automatisierung geprägt, wo wir unsere Kernkompetenz und demzufolge gute Chancen sehen. Auch die wirtschaftliche Entwicklung unserer Tochtergesellschaft auf dem US-Markt ist - wie die Branchenentwicklung auf diesem Markt ganz allgemein - ausgesprochen positiv.

Durch die Neuentwicklung von Maschinen, die konstruktive Überarbeitung ausgewählter bestehender Produkte und eine verbesserte Auftragsbearbeitung werden wir unsere Geschäftschancen in allen Bereichen bis hin zum Bereich der Kompletteinrichtungen aus dem Segment der Top-Fensterbauer weiter ausbauen.

Neben dem Top-Segment wird auch das Kundensegment mit mittelgroßen Kapazitäten zunehmend systematisch bearbeitet. Hierzu sind bereits in den Vorjahren neue Entwicklungen realisiert worden. Dabei wird auch der Ausbau unserer Softwareprodukte weiter vorangetrieben.

Der deutsche Markt bietet weiter gute Absatzmöglichkeiten besonders für Kompletteinrichtungen. Im nordamerikanischen Markt hält das Wachstum an, wobei Stürtz mit seinem Produktprogramm und seinem Service ausgezeichnet aufgestellt ist. Wir gehen davon aus, dass das Wachstum dort durch die aktuell herrschende Politik weiter angetrieben wird.

Der internationale Vertrieb und Service soll in ausgewählten ausländischen Märkten durch eigene Organisationen verstärkt werden. So hat unsere Muttergesellschaft, die Stürtz Holding GmbH, für diese Zwecke im Geschäftsjahr 2018 eine Vertriebsgesellschaft in Rumänien gegründet. Insbesondere der After-Sales Service bietet gute Chancen zur Sicherung der Erträge. Zusätzlich werden wir international auch in Zukunft mit starken, ausgewählten Vertriebspartnern arbeiten.

Der Sondermaschinenbau bietet zusätzliche, interessante Renditemöglichkeiten, deshalb soll das neu erschlossene Segment Sondermaschinenbau weiter schrittweise ausgebaut werden. Dabei werden wir uns weiter auf einen Key Account Kunden aus dem Consumer-bereich fokussieren, um damit das technische Know-How abgesichert aufzubauen.

Die Stärkung und der Ausbau der ersten und zweiten Führungsebene ist für die Entwicklung der Technologien und die Marktbearbeitung zwingend notwendig. Hier wurden im Geschäftsjahr 2018 sowohl im Bereich der Geschäftsführung, als auch auf der Ebene der Bereichsleitung bereits positive Ergebnisse erzielt.

Um das Wachstum erfolgreich und ertragsstark umsetzen zu können, ist der Ausbau der internen Organisation sowie die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten, ggf. auch im Ausland erforderlich.

3. Gesamtaussage

Aufgrund der dargestellten Lage unseres Unternehmens sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Neustadt/Wied-Rott, den 30. April 2019

Jörg Breuer

Geschäftsführer

Christoph Fries

Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2018

der Stürtz Maschinenbau GmbH, Neustadt/Wied-Rott

AKTIVA

Stand am 31.12.2018 Stand am 31.12.2017
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 271.596,00 204.718,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.797,00 40.925,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.461,00 149.571,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 167.075,01 105.615,01
  251.333,01 296.111,01
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.682.591,97 2.220.158,20
2. Unfertige Erzeugnisse 4.529.907,64 4.370.080,00
3. Fertige Erzeugnisse 354.869,00 485.463,00
4. Geleistete Anzahlungen 112.222,29 0,00
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 -2.433.181,16
  7.679.590,90 4.642.520,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.588.188,56 2.974.575,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.920.144,21 1.698.941,34
4. Sonstige Vermögensgegenstände 43.380,34 692.490,20
  6.551.713,11 5.366.006,89
III. Flüssige Mittel 337.705,55 1.277.675,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 69.346,37 90.430,62
  15.161.285,94 11.877.463,01

Passiva

   
  Stand am 31.12.2018 Stand am 31.12.2017
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.741.170,65 5.012.478,78
III. Jahresfehlbetrag 0,00 -1.271.308,13
  3.766.170,65 3.766.170,65
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 2.144.795,56 2.479.979,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.052.184,24 3.718.776,49
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.787.203,61 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.055.582,92 1.053.495,49
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 510.705,68 150.000,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 844.643,28 709.041,38
  9.250.319,73 5.631.313,36
  15.161.285,94 11.877.463,01

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

der Stürtz Maschinenbau GmbH, Neustadt/Wied-Rott

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2018 Zugänge Umbuchungen * Stand am 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 650.330,68 245.176,69 0,00 895.507,37
2 Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
3 Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  650.330,68 245.176,69 0,00 895.507,37
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.793,24 0,00 0,00 43.793,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 549.639,64 27.505,08 -238.969,71 338.175,01
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 569.773,54 58.820,03 238.969,71 867.563,28
  1.163.206,42 86.325,11 0,00 1.249.531,53
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,00 0,00 1,00
  1,00 0,00 0,00 1,00
  1.813.538,10 331.501,80 0,00 2.145.039,90
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2018 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 445.612,68 178.298,69 0,00 623.911,37
2 Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
3 Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  445.612,68 178.298,69 0,00 623.911,37
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.868,24 3.128,00 0,00 5.996,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 400.068,64 56.905,08 -165.259,71 291.714,01
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 464.158,53 71.070,03 165.259,71 700.488,27
  867.095,41 131.103,11 0,00 998.198,52
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  1.312.708,09 309.401,80 0,00 1.622.109,89
Buchwerte
Stand am 31.12.2018 Stand am 31.12.2017
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 271.596,00 204.718,00
2 Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3 Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
  271.596,00 204.718,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.797,00 40.925,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.461,00 149.571,00
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 167.075,01 105.615,01
  251.333,01 296.111,01
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
  1,00 1,00
  522.930,01 500.830,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

der Stürtz Maschinenbau GmbH, Neustadt/Wied-Rott

2018 2017
EUR EUR
Rohergebnis 16.618.986,38 15.074.926,00
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 9.572.029,87 9.277.935,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.880.428,72 1.630.328,46
  11.452.458,59 10.908.264,24
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 309.401,80 320.210,32
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.834.690,12 5.118.566,23
  -1.977.564,13 -1.272.114,79
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.501,37 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 161.701,34 156.092,74
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (i. V. Erstattete Steuern) 0,00 -161.756,40
  -156.199,97 5.663,66
11. Ergebnis nach Steuern -2.133.764,10 -1.266.451,13
12. Sonstige Steuern 22.311,58 4.857,00
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags übernommener Verlust 2.156.075,68 0,00
14. Jahresergebnis 0,00 -1.271.308,13

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Angaben zur Gesellschaft

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 53577 Neustadt/Wied-Rott, Linzer Straße 24. Sie ist im Handelsregister Montabaur unter HRB 23533 eingetragen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften, der Regelungen des GmbHG und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Dabei wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die voraussichtliche (Rest-)Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der voraussichtlichen (Rest-)Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, die zwischen 3 und 15 Jahren liegt, linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Neben dem aktivierten Anlagevermögen verfügt die Gesellschaft über geleaste Gegenstände. Die Verpflichtungen aus diesen Miet- bzw. Leasingverträgen sind weiter unten angegeben.

Die in den Finanzanlagen enthaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten von 1 € aktiviert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungskostenminderungen auf der Basis gleitender Durchschnittsbewertung angesetzt. Sofern erforderlich wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Zum Bilanzstichtag sind zeitgestaffelte Altersabschläge von T€ 310 (Vj. T€ 269) berücksichtigt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den handelsrechtlichen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB angesetzt, das heißt, mit den Fertigungs- und Materialkosten zuzüglich angemessener Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie den auf die Fertigung entfallenden Abschreibungen. Sofern erforderlich, erfolgte der Ansatz niedrigerer beizulegender Werte. Zum Bilanzstichtag sind zeitgestaffelte Altersabschläge von T€ 450 (Vj. T€ 429) berücksichtigt.

Der Wert der in der Produktion befindlichen unfertigen Anlagen (einschl. Fertigungsvorläufe) ergibt sich aus der mitlaufenden Auftragskalkulation, in der im Rahmen einer systemgestützten permanenten Werkstattinventur alle auf einen Auftrag verbuchten Herstellungskosten zeitnah und detailliert erfasst werden. Bei den unfertigen Anlagen wurden T€ 30 im Rahmen der verlustfreien Bewertung abgesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Beachtung von Ausfallrisiken bewertet worden. Zum 31.12.2018 wurden Einzel- und Pauschalabwertungen von insgesamt T€ 436 (Vj. T€ 141) vorgenommen. Die Pauschalabwertung beträgt 2,0% (Vj. 1,5 %) des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt.

Die Bewertung einer Jubiläumsrückstellung erfolgt als Barwert der künftigen Jubiläumszuwendungen am Schluss des Wirtschaftsjahres, wobei die Zuwendung ratierlich über die Jahre der Unternehmenszugehörigkeit angesammelt wird. Die Abzinsung erfolgt mit einem Rechnungszinsfuß für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren (2,32 %).

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zu den Erfüllungsbeträgen, die den Rückzahlungsbeträgen entsprechen, angesetzt und als eigener Posten passiviert. Bis einschließlich zum 31.12.2017 wurden die erhaltenen Anzahlungen von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Gliederung und Ausweis

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und des GmbHG über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beachtet worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB:

Gesellschaft Anteil Gezeichnetes Kapital Eigenkapital 31.12.18 Ergebnis 2018
US-$ US-$ US-$
Stürtz Machinery Inc, Twinsburg, USA 100,00 % 600.000 5.746.662,72 2.221.183,42

Die sonstigen Vermögensstände enthalten Beträge von T€ 108, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen; es handelt sich dabei im Wesentlichen um Bonusgutschriften von Lieferanten in Höhe von T€ 41 und für die Stürtz Holding GmbH verauslagte Kosten in Höhe von T€ 38.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Im Vorjahr hatten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden durch eine gegenseitige selbstschuldnerische Garantie- und Ausfallhaftungserklärung (im Wege eines selbständigen Zahlungsversprechens) aller Gesellschaften der Stürtz-Gruppe im Rahmen einer globalen Sicherheitenstellung für die von dem Hauptkreditinstitut der Gruppe insgesamt zur Verfügung gestellten Kredite und Kreditlinien besichert. Unsere Garantieerklärung ist unterlegt durch ein Sicherheitenpaket, welches im Einzelnen umfasst: die notarielle Verpfändung sämtlicher gegenwärtiger und zukünftig in Deutschland geführter Bankkonten, Globalabtretung (einschließlich der Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen andere Gruppengesellschaften und Forderungen gegen Versicherungen), Sicherungsübereignung des Anlage- und Umlaufvermögens sowie der Verpfändung/Abtretung von Rechten des geistigen Eigentums. Die anderen Gruppengesellschaften haben zur Unterlegung ähnliche Sicherheitenpakete gestellt.

In Anspruch genommene Avalkredite werden ebenfalls im Rahmen der oben erläuterten Sicherheiten besichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch handelsübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Grundstücksgesellschaft Linzer Straße GmbH, Neustadt/Wied-Rott) betreffen ein ungesichertes, angemessen verzinsliches Darlehen.

Es bestehen Haftungsverhältnisse von 10 Mio. € zugunsten der alleinigen Gesellschafterin aufgrund der vorab erläuterten gegenseitigen selbstschuldnerischen Garantie- und Ausfallhaftungserklärung; sie sind nach unserer Einschätzung nicht zu passivieren. Eine Inanspruchnahme daraus schätzen wir auf Grundlage unserer vorsichtigen Planungen bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung der Stürtz-Gruppe als unwahrscheinlich ein.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

2018 2017
Verbindlichkeiten aus Steuern 313.656,04 162.244,95
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 721,91 0,00
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 530.265,33 546.796,41
Gesamt 844.643,28 709.041,36

Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 42 (Vj. T€ 34) enthalten.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit T€ 6 (Vj. T€ 0) verbundene Unter-nehmen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit T€ 3 (Vj. T€ 86) verbundene Unter-nehmen. Darüber hinaus betreffen die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 4 (Vj. T€ 0) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Sonstige Angaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) beläuft sich auf T€ 5.712 (Vj. T€ 6.426) und umfasst Miet- und Leasingverträge. Darin enthalten sind Mietverpflichtungen gegenüber dem verbundenen Unternehmen Grundstücksgesellschaft Linzer Straße GmbH von T€ 4.950 (Vj. T€ 5.490).

Nach § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die Ertragsteuer der Stürtz Holding GmbH, Neustadt-Wied. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als eher gering eingeschätzt.

An Finanzinstrumenten nutzt die Gesellschaft grundsätzlich nur Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Wechselkursrisiken. Im Berichtsjahr wurden aber keine Kontrakte abschlossen.

Die durchschnittliche Zahl der während des abgelaufenen Geschäftsjahres 2018 beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug 217 (Vj. 198); davon entfielen auf Angestellte 105 (Vj. 90) und auf Arbeiter 112 (Vj. 108). Die durchschnittliche Zahl der Auszubildenden betrug 20 (Vj. 17).

Geschäftsführer war im Prüfungszeitraum Jörg Breuer, Ingenieur, wohnhaft in Burgbrohl. Herr Christoph Fries, Wirtschaftsingenieur, wohnhaft in Hildesheim, wurde im November 2018 ebenfalls zum Geschäftsführer bestellt. Sowohl Herr Breuer als auch Herr Fries sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Alleinige Gesellschafterin ist zum 31.12.2018 die Stürtz Holding GmbH, Neustadt/Wied-Rott, in deren freiwillig erstellten Konzernabschluss der vorliegende Jahresabschluss der Stürtz Maschinenbau GmbH einbezogen wird.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Neustadt/Wied-Rott, den 30. April 2019

Jörg Breuer

Geschäftsführer

Christoph Fries

Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stürtz Maschinenbau GmbH, Neustadt/Wied-Rott

Prüfungsurteile

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 30. April 2019

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Claus Buhmann

Wirtschaftsprüfer

Philipp Lessner

Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung und Gewinnverwendung:

Der Jahresabschluss wurde am 15. Juli 2019 festgestellt. Der ausgewiesene Jahresfehlbetrag von € 2.156.075,68 wurde im Rahmen eines im Jahr 2018 zwischen der Stürtz Holding GmbH als Organträgerin mit der Stürtz Maschinenbau GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages von der Stürtz Holding GmbH übernommen.

Hinweis der Geschäftsführung auf die Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Offenlegung (§328 HGB)

Der erteilte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2018. In dem vorangestellten Jahresabschluss wurden die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 327 wahrgenommen.

Ferner wurde die Erleichterung nach § 276 HGB (verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung) in Anspruch genommen.

 

Neustadt/Wied, den 29. Dezember 2019

Geschäftsführung

Jörg Breuer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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4 nahegelegene Organisationen

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