moveo energy GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Dr. Jahr seit 23.1.2012 | Prokura |
Joachim Dr. Leeb seit 8.11.2010 | Prokura |
Michael Kraus seit 8.11.2010 | Prokura |
Ulrich Hahn seit 8.11.2010 | Prokura |
Gerold Schwiersch seit 8.11.2010 | Prokura |
Karl Dr. Lorenz seit 8.11.2010 | Prokura |
Kurt Dr. Uihlein seit 22.6.2005 | Prokura |
Dino Franke seit 1.6.2005 | Geschäftsführer |
Thomas Hinterberg seit 1.6.2005 | Prokura |
Andreas Gerd Werner Eule seit 23.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Pyrrha Siebenundzwanzigste Vermögensverwaltungs-GmbH | 100.00% |
Kallisto Neunundfünfzigste Vermögensverwaltungs-GmbH | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cordenka GmbHErlenbach am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LageberichtCordenka ist weltweit der größte Hersteller von Viskose Filamentgarnen für technische Einsatzgebiete (Rayon) und seit Jahrzehnten der anerkannte Qualitätsführer im Bereich Gummiverstärkung mit Rayon. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise, die sich erheblich auf die Absatzmärkte von Cordenka auswirkte, war der Absatz von Garn und Gewebe im Vergleich zu 2008 rückläufig. Dennoch konnte Cordenka seinen Marktanteil des Vorjahres mindestens halten. Der Umsatz in 2009 fiel aufgrund des rückläufigen Absatzes deutlich niedriger aus als in 2008, trotzdem konnten in 2009 die Durchschnittserlöse weiter erhöht werden. Die Herstellungskosten pro KG stiegen gegenüber dem Vorjahr deutlich an, so dass insgesamt das Bruttoergebnis vom Umsatz niedriger als im Vorjahr ausfiel. Trotz einer Verbesserung des Ergebnisses aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und eines verbesserten Finanzergebnisses fiel auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit niedriger als in 2008 aus. Die wesentlichen finanziellen Kennzahlen der Cordenka GmbH im Vergleich zu 2008 sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
GeschäftsentwicklungIn 2009 verschlechterte sich unsere Geschäftsentwicklung gegenüber 2008 in Linie mit der Automobilkrise in Europa. Unsere Verkaufsmenge bezogen auf die A-Qualität reduzierte sich dementsprechend gegenüber der Vorjahresmenge. Die seit 2008 stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise konnten jedoch an die Kunden weitergegeben werden. Aufgrund der deutlichen Kostenreduktion konnte in 2009 trotz des niedrigen Umsatzes ein zufrieden stellendes Ergebnis im Sinne von Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wie auch Jahresüberschuss erzielt werden. Das in den Vorjahren erreichte Qualitätsniveau konnte nahezu gehalten werden. Der dramatische Absatzeinbruch und die damit verbundene geringere Auslastung unserer Maschinenkapazität führte jedoch trotz einer deutlichen Reduktion des Personals zu einer geringeren Produktivität in 2009 gegenüber 2008. Der Marktanteil der Gesellschaft konnte mindestens gehalten werden, obwohl, nach unserer Abschätzung, weltweit die Rayon-Nachfrage aufgrund der ausgeprägten Wirtschaftskrise insbesondere im Automobilsektor rückläufig war. Mit einem Kunden bestand in 2009 ein Liefervertrag, wonach eine jährliche Mindestmenge abzunehmen war. Diese Verpflichtung wurde kundenseitig nicht erfüllt, woraufhin die Mindermenge dem Kunden mit € 5,4 Mio. in Rechnung gestellt wurde. Da diese Forderung bis dato nicht beglichen ist, wurde Klage auf Vertragserfüllung eingereicht. Als Risikovorsorge wurde eine Wertberichtigung auf die Forderung in Höhe von € 5,4 Mio. gebildet. Aus diesem Sachverhalt resultiert im Wesentlichen der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge im Vergleich zu 2008. MarktentwicklungDie Cordenka GmbH liefert ihre Produkte im Wesentlichen in zwei Anwendungsgebiete, zum einen als Verstärkungsmaterial für die Reifenindustrie und zum anderen für sonstige verstärkte Gummiartikel, wie z.B. Brems- und Hydraulikschläuche. Über 90% der weltweiten Absatzmengen wurden an die Reifenhersteller geliefert und der relative Verbrauchsanteil in diesem Segment in 2009 hat sich gegenüber 2008 kaum verändert. Das Jahr 2009 war im Wesentlichen durch die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise geprägt. Dabei war insbesondere im ersten Halbjahr der Absatz deutlich geringer als in den Vorjahren, wobei im zweiten Halbjahr eine Erholung einsetzte. Zusätzlich war der Nachfragerückgang überproportional durch die Minderabnahme eines Kunden beeinträchtigt, der seine vertraglich festgelegten Mengen nicht abgenommen hatte. Lagerabbaueffekte bei unseren Kunden und deren Kunden haben den Nachfragerückgang in 2009 noch verstärkt, so dass der tatsächliche Verbrauch an Rayon in 2009 etwas höher als die gelieferten Mengen gewesen sein dürfte. Das Wachstum bei UHP Reifen, die überwiegend mit Rayon verstärkt werden, war deutlich rückläufig, und auch die Reifen mit Notlaufeigenschaften (RFT) verzeichneten vermutlich einen Nachfragerückgang, da diese Reifen stark von den Premium Automobilherstellern nachgefragt werden, die in 2009 unter signifikanten Einbrüchen gelitten haben. Ebenso wirkte sich eine verstärkte Substitution von Rayon durch Polyester bei Hochleistungsreifen negativ auf den Absatz aus. Das Segment sonstige Gummiverstärkungsanwendungen entwickelte sich im Vergleich zu den Vorjahren ebenso rückläufig. Der Gesamtbedarf für Rayon in 2009 für alle Nicht-Reifenanwendungen wird auf ca. 3.000 t geschätzt, wobei bei diesen Anwendungen häufig auch Mindersorten eingesetzt werden. Auf der Anbieterseite hatten sich die Kapazitäten auf schätzungsweise unter 60.000 t reduziert, nachdem es in 2008 bei einem Konkurrenten in Österreich zu einem Brand mit einer anschließenden Stilllegung der Produktionskapazitäten kam. Die geschätzte weltweite Kapazitätsauslastung lag damit bei weniger als 80% in 2009, wobei die Auslastung zum Jahresende deutlich höher als in der ersten Jahreshälfte gewesen sein dürfte. Trotz der Unterauslastung war Cordenka in der Lage, die seit 2007 steigenden Energie- und Rohstoffkosten durch höhere Preise zu einem großen Teil an die Kunden weiterzugeben. ProduktionsentwicklungDie Produktionskapazität wurde in 2009 nicht voll ausgenutzt, wobei die A-Qualitätsausbeute vergleichbar zu 2008 war. Die Fixkosten konnten durch die Nutzung von Kurzarbeit, den Abbau von Personal und deutlich verringerte Instandhaltungsmaßnahmen erheblich reduziert werden. KostenentwicklungDie Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen lagen, bei einem reduzierten Absatz, mit € 100,1 Mio. deutlich unter dem Vorjahreswert. Die Fixkosten konnten dabei deutlich verringert werden. Insgesamt stiegen die Kosten pro KG Produkt jedoch weiter an. Die deutliche Reduzierung der Vertriebs-, Forschungs- und Entwicklungs- sowie der allgemeinen Verwaltungskosten trug zu einem nach wie vor starken Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit bei. LagerentwicklungDer Fertigwarenbestand zum Jahresende war gegenüber dem Vorjahr reduziert, da die Nachfrage im vierten Quartal wieder anzog und die Produktionshöhe der insgesamt reduzierten Absatzmenge angepasst war. Die Vorräte an RHB und der unfertigen Erzeugnisse lagen über dem Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür ist ein geplanter Garnlageraufbau zur Versorgung der Gewebeproduktion, die seit Januar 2010 gemäß Planung bei Vollauslastung produzierte. Insgesamt erhöhte sich damit der gesamte Bestand an Vorräten um € 0,2 Mio. ErgebnisDie zuvor schon genannten Mengen- und Umsatzentwicklungen bei einem verbesserten Ergebnisbeitrag aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen führten zu einem gegenüber 2008 um € 3,9 Mio geringeren Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit. Der verbesserte Ergebnisbeitrag aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen konnte im Wesentlichen durch die Veräußerung von Fremdwährungsderivaten erzielt werden. Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund des sinkenden Verschuldungsgrades und gesunkener Marktzinsen im Vergleich zu 2008 um € 1,9 Mio. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verringerte sich damit um € 2,0 Mio. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag, die sich um € 0,8 Mio. reduzierten, wurde ein um € 1,1 Mio. reduzierter Jahresüberschuss in Höhe von € 2,7 Mio. erzielt. Investitionen in SachanlagenDie Investitionen in Sachanlagen lagen mit € 2,5 Mio. deutlich unter dem Niveau des Vorjahres und unter der Planung für 2009. Cash Flow, Finanz- und VermögenslageDer Effekt des rückläufigen Ergebnisses der betrieblichen Tätigkeit (€ -3,9 Mio. gegenüber 2008) auf den Operating Cash Flow konnte durch eine deutliche Verringerung der Investitionen in Sachanlagen (€ -4,3 Mio. gegenüber 2008) überkompensiert werden. Bei leicht erhöhten Abschreibungen (€ 0,1 Mio. gegenüber 2008) führte jedoch ein Aufbau von Rückstellungen (€ 0,2 Mio. gegenüber 2008) und eine Erhöhung des Working Capital (Veränderung der Verbindlichkeiten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorräte) um € 9,9 Mio. zu einem um € 9,7 Mio. reduzierten Operating Cash Flow (€ 4,8 Mio. in 2009). Zum Ende der Berichtsperiode betrug die Liquidität ersten Grades (Guthaben bei Kreditinstituten im Verhältnis zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) 13,8%, die Liquidität zweiten Grades (Umlaufvermögen minus Vorräte im Verhältnis zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) 147,8% und die Liquidität dritten Grades (Umlaufvermögen im Verhältnis zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) 224,1%. Der Verschuldungsgrad betrug 6,5 gegenüber 7,8 im Vorjahr. Der Anlagendeckungsgrad I (Eigenkapital in % des Sachanlagevermögens) betrug 123% während der Anlagendeckungsgrad II (Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital sowie Rückstellungen für Pensionen in % des Sachanlagevermögens) mit 710% ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres (667%) blieb. Die Eigenkapitalquote betrug 13%. Darüber hinaus verweisen wir auf die Erläuterungen im Anhang. PersonalentwicklungIm Grundgarn-Betrieb wie auch im Converting-Betrieb hat sich der Personalstand in 2009 gegenüber 2008 weiter reduziert. Trotz intensiver Bemühungen, die Sicherheit und das Sicherheitsbewusstsein bei Cordenka auf dem exzellenten Niveau von 2008 zu halten, wurde das Ziel, innerhalb eines Jahres keinen Unfall mit mindestens einem Tag Fehlzeit (LTI), als wesentlicher nicht-finanzieller Leistungsindikator, zu verursachen, in 2009 nicht erreicht und das Jahr wurde mit einem LTI abgeschlossen. BeschaffungBei der Zellstoffversorgung war Cordenka aufgrund eines Mehrjahresvertrages mit einem Lieferanten der zum Ende 2009 auslief vor materiellen Preissteigerungen noch geschützt, allerdings hatten beide Zellstofflieferanten so genannte 'Surcharges' in 2008 und 2009 aufgrund einer unerwarteten Kostensteigerung eingeführt. Dadurch erhöhten sich in 2009 auch die Zellstoffpreise bei Cordenka allerdings vermutlich weniger als bei anderen Käufern für hochreinen Chemiezellstoff. Die deutliche Preissteigerung bei den Basischemikalien entspannte sich im Jahresverlauf 2009 etwas. Die Energiepreise erhöhten sich im ersten Halbjahr 2009 gegenüber 2008, da die Gaspreisentwicklung mit einer Verzögerung von 6 Monaten der Ölpreisentwicklung hinterher läuft, so dass trotz sinkender Energiepreise ab dem zweiten Halbjahr 2009, verbunden mit der geringeren Produktionsmenge, die spezifischen Energiekosten höher als in 2008 waren. In 2009 wurden teilweise neue Mehrjahresverträge mit Zellstoff- und Basischemikalienlieferanten abgeschlossen. FinanzinstrumenteWesentliche Finanzinstrumente der Gesellschaft sind Forward Contracts und Optionen in Fremdwährung sowie Zinsoptionen. Das Währungsrisiko durch den Kauf von Zellstoff in USD sowie Zinsänderungsrisiken wurden von Cordenka aktiv durch Hedging-Geschäfte gemanagt. Forschung und EntwicklungDie schon in 2004 gestartete Produktentwicklung von Automobilbauteilen aus Rayon verstärktem Polypropylen konnte auch in 2009 noch nicht endgültig abgeschlossen werden, allerdings wurden wesentliche technische Verbesserungen erzielt, so dass die Serienteilbemusterung ab 2010 erfolgen sollte. Darüber hinaus wurden weitere Projekte zum Thema nachwachsende Rohstoffe in 2009 fortgesetzt, von der sich Cordenka langfristig einen positiven Ergebnisbeitrag erhofft. Zusätzlich wurden viel versprechende neue Reifenanwendungen bemustert, die bereits erste positive Ergebnisse zeigen. ProjekteIn 2009 wurden weitere Gewebeapprobationen bei wichtigen Reifenkunden erfolgreich abgeschlossen. Ebenso wurde die Kapazitätserhöhung der Gewebeproduktion erfolgreich durchgeführt, die ab 2010 zu höheren Gewebemengen führen wird. Eine Schiedsklage gegen Akzo Nobel über Umweltlasten wurde in 2009 erhoben. Die Klage lautet auf Erfüllung von offenen Umweltpflichten, die Akzo Nobel vor dem Verkauf ihrer Faseraktivitäten, zu denen auch die Cordenka GmbH gehörte, hatte. Wirtschaftlicher Ausblick 2010 - Chancen und RisikenZukünftig bestehen weiterhin Risiken, da trotz einsetzender Erholung der Märkte ab dem zweiten Halbjahr 2009 die Wirtschaftskrise noch nicht überwunden ist. Trotzdem erwarten wir, dass sich der Absatz in 2010 und im Folgejahr gegenüber 2009 erholen wird. Die Substitution von Rayon durch PET bei einzelnen Hochleistungsreifenherstellern wird sich auch zukünftig fortsetzen. Insgesamt gehen wir von einem höheren Rayon-Bedarf in 2010 gegenüber 2009 aus und wir rechnen mit einer Verteidigung unseres Marktanteils am Rayon-Gesamtmarkt. Trotz der Überkapazitäten im Markt konnten die Verkaufspreise in 2010 im Vergleich zu 2009 nahezu konstant gehalten werden. Cordenka profitiert von der kundenorientierten und strategischen Einstellung, die man in 2008 und 2009 gegenüber den Kunden unter Beweis gestellt hat, als man die Verkaufspreise trotz eskalierender Rohstoffkosten nur moderat angepasst hatte. Bei den Rohstoff- und Chemikalienkosten rechnen wir aufgrund der teilweise bereits geschlossenen Mehrjahresverträge mit einem stabilen Preisniveau, während sich die Energiepreise von 2009 auf 2010 leicht erhöhen werden. Chancen bestehen in der Steigerung des Gewebeanteils unserer Produkte, unter anderem nach dem vollständigen Ausbau unseres Engagements in Polen. Darüber hinaus ist geplant, die spezifischen Fixkosten in 2010 etwas zu senken, so dass das zukünftige Ergebnis mindestens auf dem Niveau von 2009 liegen soll, was unter Berücksichtigung der sehr schwierigen Marktumstände, erneut ein hervorragendes Ergebnis wäre.
Erlenbach am Main, den 23. Februar 2010 Cordenka GmbH Die Geschäftsführung Andreas Eule Dr. Werner Eigermann Dino Franke BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangALLGEMEINE ANGABENDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren gewählt. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungszeiten von drei Jahren abgeschrieben. Der unter diesem Posten ebenfalls ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Letztere umfassen die steuerrechtlich aktivierungspflichtigen Kosten. Bei abnutzbaren Sachanlagen nehmen wir planmäßige Abschreibungen sowie Sonderabschreibungen entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften vor. Den einzelnen Anlagegruppen legen wir folgende Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauern zugrunde: Mietereinbauten werden linear über eine Nutzungsdauer von fünf bis zehn Jahren abgeschrieben. Beim übrigen Sachanlagevermögen erfolgen die Abschreibungen für Zugänge bis 31.12.2007, soweit steuerlich zulässig, degressiv mit Übergang auf die lineare Methode. Für Zugänge nach diesem Zeitpunkt kommt die lineare Methode zur Anwendung. Die Nutzungsdauern liegen bei technischen Anlagen und Maschinen überwiegend zwischen fünf und zehn Jahren, bei anderen Anlagen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter € 150 wurden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung als Aufwand verbucht. Selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwar € 150, nicht aber € 1.000, übersteigen, werden linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die sonstigen Abschreibungssätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten nach der LIFO-Methode (last in, first out) oder zum niedrigeren Wert am Bilanzstichtag. Den Wertminderungsrisiken aus langer Lagerdauer, Sachmängeln und Schwund wird durch entsprechende Abwertungen Rechnung getragen. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind die aktivierungspflichtigen Herstellungskosten nach R 33 EStR, auch hier in der LIFO-Verbrauchsfolge. Sofern die erzielbaren Erlöse unter den Herstellungskosten liegen, sind diese Erlöse maßgebend für die Bewertung. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert, soweit erforderlich nehmen wir Einzelwertberichtigungen vor; für den übrigen Teil besteht eine Pauschalwertberichtigung. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2009 wurden die Pensionsrückstellungen wie im Vorjahr nach den Regelungen des International Accounting Standards IAS 19 ("Projected Unit Credit Method"; gleichmäßige Verteilung des dienstzeitbezogenen Aufwandes) bewertet. Die gebildete Rückstellung deckt somit sowohl die unmittelbaren und mittelbaren Pensionsverpflichtungen als auch die Deckungslücke zwischen dem Kassenvermögen der Jordan-Vits-Stiftung e.V. und dem versicherungsmathematisch notwendigem Deckungskapital vollständig ab. Als Rechnungszinsfuß wurde zum 31.12.2009 5,5 % p.a. (Vorjahr 6,3% p.a.) angesetzt; ferner kamen die "Richttafeln 2005G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung. Zinsanteile in der Dotierung der Pensionsrückstellung werden als Zinsaufwand ausgewiesen. Im Rahmen einer Betriebsvereinbarung wurde das Versorgungswerk für nach dem 31.12.2008 neu eintretende Mitarbeiter geschlossen. Die Anwartschaften der bereits vorhandenen Mitarbeiter auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung wurden auf den zum 31.12.2008 erreichten Stand festgeschrieben (sog. statischer Besitzstand). Die Steuer- undsonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Die Bewertung erfolgte mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Für Risiken aus dem Wechselobligo bilden wir Einzelrückstellungen entsprechend der Handhabung bei Forderungen. Das Reklamationsrisiko wird grundsätzlich durch individuelle Rückstellungen abgedeckt. Für unterlassene Instandhaltungsmaßnahmen, die erst im Laufe des folgenden Jahres zur Durchführung kommen, bilden wir grundsätzlich ebenfalls Rückstellungen. Die sich aus dem Altersteilzeit-Gesetz ergebenden Verpflichtungen sind gemäß der Stellungnahme des IDW RS HFA 3 zur "Bilanzierung von Verpflichtungen aus Altersteilzeit nach IAS und nach handelsrechtlichen Vorschriften" gebildet worden. Neben den Verpflichtungen aus bestehenden Altersteilzeitverträgen werden grundsätzlich auch Rückstellungen gebildet für den sich aus dem Tarifvertrag mit der IG BCE - unter Berücksichtigung der dort geregelten 5%-Überforderungsklausel - ergebenden Verpflichtungsumfang für potenzielle Anwärter auf Altersteilzeit. Ab dem 31.12.2008 waren keine Rückstellungen zur Berücksichtigung der 5%-Überforderungsklausel mehr zu bilden. Das Unternehmen passiviert rechtsverbindlich zugesagte Jubiläumszuwendungen, die versicherungsmathematisch mit dem Teilwert analog § 6a EStG unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,5 % p.a. und einer Betriebszugehörigkeit von mindestens 10 Jahren berechnet werden. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Aufgrund der Umstellung des Finanzierungsverfahrens des Pensionssicherungsvereins auf das Verfahren der vollständigen Kapitaldeckung, wurde der Barwert, der bis zum 31.12.2005 aufgrund eingetretener Insolvenzen zu sichernden Anwartschaften, einmalig auf die beitragspflichtigen Arbeitgeber umgelegt und wird zum 31.12.2009 als sonstige Verbindlichkeit passiviert. Als fristadäquater Rechnungszinssatz wurden 5,25% p.a. (Vorjahr 5,25% p.a.) zugrunde gelegt. Der Gesamtbetrag wird in 15 gleichen Raten gezahlt, dessen erste Rate am 31. März 2007 fällig wurde. Das bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen ausgewiesene Bestellobligo umfasst den gesamten vergebenen Auftragsbestand für Investitionen zum Bilanzstichtag. Die Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt zum Wechselkurs des Entstehungstages, soweit nicht zum Bilanzstichtag eine Abwertung der Forderungen bzw. eine Höherbewertung der Verpflichtungen erforderlich ist. Liquide Mittel und Haftungsverhältnisse in Fremdwährung werden zum Stichtagskurs bewertet, Aufwendungen und Erträge mit dem Wechselkurs des Entstehungstages umgerechnet. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDie Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in T€. BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Übersicht dargestellt (siehe Anlage zum Anhang). Bei der Verschmelzung der Cordenka GmbH mit der Cordenka Holding GmbH zum 01.01.2005 wurde ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 122.471 T€ aktiviert. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer von 15 Jahren wurde gewählt, weil der Geschäfts- oder Firmenwert in einem engen Zusammenhang mit den extrem langen Entwicklungszeiträumen in der Automobilzuliefererindustrie steht, so dass davon ausgegangen werden kann, dass Cordenka auch in mehr als 15 Jahren ein unverzichtbarer und wichtiger Partner in der Zuliefererkette der Automobilindustrie ist und insofern die angesetzte Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes nach derzeitigem Stand weiterhin vertretbar erscheint. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen setzen sich entsprechend ihren Restlaufzeiten per 31.12.2009 (31.12.2008) wie folgt zusammen:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind die bestehenden Zinsoptionen zu fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von 10 T€ (Vorjahr: 73 T€) enthalten. Bei den ausgewiesenen langfristigen Forderungen in Höhe von 2.397 T€ (Vorjahr: 1.983 T€) handelt es sich um Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital von 25 T€ (unverändert gegenüber dem Vorjahr) wird vollständig von der Cordenka Holding BV, Arnheim, Niederlande, gehalten. Höchste Konsolidierungsstufe im Konzern ist die Cordenka Investments BV, Arnheim, Niederlande. Der Jahresabschluss der Cordenka GmbH wird in den Konzernabschluss der Cordenka Investments BV einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Die Cordenka GmbH ist Alleingesellschafterin der Cordenka Sp.z. o. o, Gorzow. Die Cordenka GmbH ist damit gemäß § 290 HGB grundsätzlich verpflichtet, einen Teilkonzernabschluss und einen Teilkonzernlagebericht zu erstellen und diesen nach §§ 316 ff. HGB prüfen zu lassen. Da die Tochtergesellschaft für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage jedoch von untergeordneter Bedeutung ist, wurde das Wahlrecht des § 296 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen und zulässigerweise kein Teilkonzernabschluss aufgestellt. Der Anteil der Cordenka Sp.z. o. o, Gorzow am Jahresergebnis und an der Bilanzsumme eines solchen Teilkonzernabschluss betrüge zum 31. Dezember 2009 weniger als ein Prozent. Kapitalrücklage Die zum Bilanzstichtag ausgewiesene Kapitalrücklage von T€ 1.215 berücksichtigt den nach Ausschüttungen in Vorjahren verbliebenen Unterschiedsbetrag zwischen dem Einlagewert des Geschäftsbereiches "Cordenka" und dem Stammkapital im Zeitpunkt der Gründung der Gesellschaft (Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB). Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:
Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen decken die Ertragsteuerverpflichtungen der Veranlagungszeiträume 2008 und 2009 ab. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen der Cordenka GmbH in Höhe von insgesamt 8.676 T€ (Vorjahr: 10.246 T€) wurden für Personalaufwendungen, verkaufsbedingte Belastungen und Instandhaltungsmaßnahmen sowie für andere betriebstypische Risiken gebildet. Wesentliche Positionen sind:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten der Cordenka GmbH weisen per 31.12.2009 (31.12.2008) folgende Fristen auf:
Zur Finanzierung von Cordenka wurden von der ING Bank NV (NL) im Rahmen des Senior Facility Agreements sog. Loan Facilities in Höhe von ursprünglich 98 Mio. € und im Rahmen des Mezzanine Facility Agreements 25 Mio. € zur Verfügung gestellt. In 2007 wurde ein neues, nicht von einer Bank finanziertes, ungesichertes Darlehen in Höhe von 23 Mio. € aufgenommen. Mit diesem Darlehen wurde die Mezzanine Facility der ING Bank NV (NL) getilgt. Zur kurzfristigen Finanzierung wurde Ende 2009 eine Revolver Facility bei der ING Bank NV (NL) in Höhe von 6,3 Mio. € aufgenommen. Die Cordenka GmbH hat der ING Bank NV im Rahmen dieser Agreements folgende Sicherheiten eingeräumt:
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten neben dem vorgenannten Darlehen nebst Zinsen (27.375 T€) Verbindlichkeiten aus Steuern von 511 T€ (Vorjahr: 468 T€) sowie solche im Rahmen der sozialen Sicherheit von 197 T€ (Vorjahr: 109 T€). Sonstige finanzielle Verpflichtungen und derivative Finanzinstrumente
Zum 31. Dezember 2009 bestanden Devisentermingeschäfte zur Sicherung von Fremdwährungsrisiken sowie Zinsoptionen. Zum Bilanzstichtag belief sich der Nominalwert der Devisenankäufe auf einen Gegenwert in Euro in Höhe von € 18,7 Mio. Für die Ermittlung des Zeitwertes wurde auf den Spotkurs der einzelnen Geschäfte zum 31. Dezember 2009 abgestellt. Im Falle eines negativen Marktwertes wurden Drohverlustrückstellungen gebildet, die sich zum Bilanzstichtag auf 140 T€ belaufen und unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen werden. Zudem hat die Gesellschaft Zinsoptionen über ein Volumen von € 105 Mio, die längstens bis zum 1. März 2012 laufen, abgeschlossen. Aus der Ermittlung des Zeitwertes nach einem finanzmathematischen Verfahren ergab sich zum Bilanzstichtag ein negativer Wert, für den eine Drohverlustrückstellung von 143 T€ unter den sonstigen Rückstellungen gebildet wurde. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie im Umsatzkostenverfahren aufgeführten vier Funktionsbereiche werden bei der Cordenka GmbH unverändert zum Vorjahr wie folgt definiert: Herstellungskosten umfassen alle Aufwendungen innerhalb der Produktionsstätten sowie zugeschlüsselte Dienstleistungen von Zentralstellen. Vertriebskosten beinhalten sowohl die eigenen als auch die weiterberechneten Kosten der Verkaufs- und Marketingbereiche sowie die Sondereinzelkosten des Vertriebs. Darüber hinaus sind hier die Kosten der Lager- und Versandbereiche erfasst. Forschungs- und Entwicklungskosten sind neben eigenen Kosten auch zugekaufte Serviceleistungen des Forschungsinstitutes und der Entwicklungsabteilungen unserer ehemaligen Schwestergesellschaften. Allgemeine Verwaltungskosten umfassen ausschließlich Kosten, die in den noch nicht anderweitig zugeordneten Bereichen entstehen. Umsatzerlöse
Da die Cordenka GmbH im Wesentlichen nur ein Produkt herstellt, wird von einer Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen abgesehen. Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich in der Berichtsperiode auf 18.033 T€ (Vorjahr: 12.463 T€). Darin sind im Wesentlichen Erlöse aus Nebengeschäften und Weiterberechnungen in Höhe von 6.778 T€ (Vorjahr: 8.998 T€) enthalten, denen sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 6.768 T€ (Vorjahr: 8.995 T€) gegenüberstehen. Der Posten beinhaltet zudem periodenfremde Erträge in Höhe von 1.671 T€ (Vorjahr: 2.112 T€), insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen (1.089 T€; Vorjahr: 1.714 T€), Erträge aus dem Verkauf bzw. Ausübung von Fremdwährungsderivaten von 3.932 T€ sowie Erträge aus vertraglichen Lieferabnahmeverpflichtungen von 5.432 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 22.168 T€ (Vorjahr: 18.384 T€). Sie umfassen neben den zuvor erwähnten Aufwendungen aus Nebengeschäften insbesondere die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 8.165 T€ (Vorjahr: 8.165 T€), sowie Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 6.016 T€. Die periodenfremden Aufwendungen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 69 T€ (Vorjahr: 233 T€), insbesondere aus Anlagenabgängen 61 T€ (Vorjahr: 62 T€). Zinsen Innerhalb des Zinsaufwandes sind die Zinsanteile der Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen mit 837 T€ (Vorperiode: 786 T€) enthalten. Steuern Bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 4.127 T€ (Vorjahr: 4.948 T€) handelt es sich im Wesentlichen um den laufenden Steueraufwand für das Geschäftsjahr 2009. Der periodenfremde Steuerertrag beläuft sich auf 130 T€ (Vorjahr: 326 T€ Steueraufwand). Sonstige Steuern, die als betriebliche Steuern den Funktionsbereichen zugeordnet worden wären, fielen in der Berichtsperiode nicht an. SONSTIGE ANGABENDer Materialaufwand betrug:
Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:
Die Aufwendungen für die Geschäftsleitung nach § 285 Nr. 9 HGB beliefen sich für den Zeitraum Januar bis Dezember 2009 auf 857 T€. Die Vergütung an den Aufsichtsrat betrug 3 T€. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beträgt T€ 40 für Abschlussprüfungsleistungen sowie T€ 10 für andere Bestätigungs- und sonstige Leistungen. Die Cordenka GmbH beschäftigte ohne die in der Berufsausbildung stehenden Personen im Durchschnitt 612 Mitarbeiter in folgenden Bereichen:
Die Mitglieder des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung sind in gesonderten Übersichten dargestellt.
Erlenbach am Main, den 23. Februar 2010 Cordenka GmbH Die Geschäftsführung Andreas Eule Dr. Werner Eigermann Dino Franke MITGLIEDER DER GESCHÄFTSFÜHRUNGAndreas Gerd Werner Eule
Dr. Werner Friedrich Eigermann
Dino Franke
AUFSICHTSRATVorsitzender Jozef Helena Smitsmans,
Stellvertretender Vorsitzender Patrick Shanley,
Hubert Heift,
Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Cordenka GmbH, Erlenbach am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 26. April 2010 PricewaterhouseCoopers
Michael Rohkämper, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefan Sigmann, Wirtschaftsprüfer |
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